Neue Folge

ARCHIV: Angela Davis zu Besuch in Ost-Berlin (Bild: rbb)
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Das Jahr 1972

Im alten Gebäude des Kammergerichts am Berliner Kleistpark wird das Viermächte-Abkommen unterzeichnet. So können endlich Korridore zu den Exklaven Eiskeller und Steinstücken geschaffen werden. Gebietsaustausch heißt das Zauberwort. Und ein neues Transitabkommen verkürzt die Wartezeiten für die West-Berliner an den Grenzübergängen.

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Staffel 2: Die Jahre 1970 bis 1979

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  • Folge 2 

    Das Vier-Mächte-Abkommen wird durch Botschafter der Allierten unterzeichnet (Bild: rbb)
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    Sa 13.04.2019 | 13:44 | Geschichte - Das Jahr 1971

    Ost und West verhandeln intensiv über den Status von Berlin. 1971 einigt man sich endlich: Im Viermächte-Abkommen nennt man West-Berlin lediglich "das betreffende Gebiet". So haben sowohl die Sowjetunion als auch die Westalliierten genügend Interpretationsspielraum.

  • Folge 1 

    Lenindenkmal am Leninplatz in Berlin (Bild: imago/Marco Bertram)
    imago/Marco Bertram

    Sa 06.04.2019 | 13:44 | Geschichte - Das Jahr 1970

    Ein neues Jahrzehnt ist angebrochen. Die 70er. Die Lage in und um Berlin scheint unverändert: 2,1 Millionen West- und 1,1 Millionen Ost-Berliner hoffen auf Erleichterungen im Alltag. Aber es gibt eine neue Art, darüber zu sprechen.

  • Interview 

    Schicksalsjahre einer Stadt - Das Jahr 1970
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    Fr 05.04.2019 | 06:25 | Interviews - Schicksalsjahre einer Stadt: Die zweite Staffel 1970 bis 1979

    "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt", ein großangelegtes Projekt des rbb-Fernsehens und von Inforadio erinnert daran, was in Berlin alles so los war. Am Sonnabend startet die zweite Staffel und bis Mitte Juni kommen uns dann Jahr für Jahr die 70er näher. Für Inforadio betreut diese Reihe Geschichtsredakteur Harald Asel. Was beschäftigte die Berlinerinnen und Berliner in den 70ern in Ost und West?

Staffel 1: Die Jahre 1961 bis 1969

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  • Folge 1 

    1961: Ein Vater und ein Kind blicken vom Ostsektor auf den Bau der Mauer am Brandenburger Tor. (Bild: akg-images)
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    Das Jahr 1961

    Zum Jahresbeginn sind die Grenzen zwischen Berlin-West und Berlin-Ost noch offen, die Menschen pendeln zwischen den vier Sektoren. Die Stadt brummt - und der Kalte Krieg verlagert sich zunächst noch in den Weltraum. Doch im August 1961 ändert sich alles. Eine Mauer trennt von nun an Ost- und West-Berlin. Eine Stadt unter Schock.

  • Folge 2 

    ARCHIV: Grenzpolizist der DDR (Bild: rbb)
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    Das Jahr 1962

    Die Mauer bleibt auch 1962 das wichtigste Thema in der Stadt. Daneben verschwinden allmählich Kriegsruinen und hier und da zieht neuer Komfort ein. In West-Berlin gibt es keine Sperrstunde, außerdem gilt hier keine Wehrpflicht. Auch sonst beginnt Berlin, attraktiv für junge Menschen zu werden, die wenige Jahre später das Bild der beiden Halbstädte sichtbar verändern. Doch ihre Stimmen sind noch leise.

  • Folge 3 

    John F. Kennedy, Willy Brandt und Konrad Adenauer (Bild: rbb)
    rbb Presse & Information

    Das Jahr 1963

    "Ich bin ein Berliner" - seinen weltberühmten Satz sagte US-Präsident John F. Kennedy bei seinem Besuch in Berlin am 26. Juni 1963. Kurz danach besucht auch der andere mächtige Mann der damaligen Zeit, Nikita Chruschtschow, die deutsche Hauptstadt. Und kulturell bewegt sich ebenfalls einiges in Berlin. 

  • Folge 4 

    Die Berliner Dachluke bietet Beatmusik (Bild: rbb)
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    Das Jahr 1964

    Über die Feiertage durften West-Berliner ihre Verwandten im Ostteil besuchen. Das Passierscheinabkommen machte es möglich. Und jetzt? Zurück zur Sprachlosigkeit im Kalten Krieg? Auf den ersten Blick gleichen die Schlagzeilen denen des Vorjahres. Aber etwas ist neu: Beiderseits der Mauer müssen sich die Älteren damit abfinden, dass immer mehr junge Leute härtere Rhythmen und längere Haare bevorzugen.

  • Folge 5 

    ARCHIV 1965: Konzert der Rolling Stones in der Waldbühne (Bild: rbb)
    rbb Presse & Information

    Das Jahr 1965

    Das Tauwetter ist 1965 vorbei, der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow ist zum Rücktritt gezwungen worden. Mit Leonid Breschnew beginnt die lange Zeit der Stagnation. In der DDR werden auch Popmusik und moderner Film zum Schlachtfeld ideologischer Auseinandersetzung.

  • Folge 6 

    Willy Brandt legt sein Amt als Bürgermeister nieder und wird Vizekanzler und Außenminister (Bild: rbb)
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    Das Jahr 1966

    Studenten protestieren, langhaarige Jugendliche erhitzen die Gemüter, ein sowjetisches Militärflugzeug stürzt in den Stößensee und die SED feiert Geburtstag. Die Zäsur des Jahres 1966 für Berlin ist aber der Karrieresprung von Willy Brandt. Er wird Außenminister der Großen Koalition in Bonn. Was manche Berlinerinnen und Berliner treulos finden.

  • Folge 7 

    Protestaktionen nach dem gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg während des Schahbesuch (Bild: rbb)
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    Das Jahr 1967

    Im Februar 1967 fegt das Sturmtief Walpurga über Berlin hinweg – und sorgt an der Bezirksgrenze Treptow-Neukölln für den ersten "Mauerfall". Doch nicht nur meteorologisch sind es stürmische Zeiten: In West-Berlin demonstrieren die Studenten, in Ost-Berlin versuchen junge Künstlerinnen und Künstler ihre Freiräume zu erhalten. Vieles, was privat ist, wird zum Politikum, und manches was politisch ist, wird zur privaten Herausforderung.

  • Folge 8 

    Studentenführer Rudi Dutschke am 6. März 1968 (Bild: rbb)

    Das Jahr 1968

    Gründonnerstag, nachmittags kurz nach halb fünf, Kurfürstendamm. Der Hilfsarbeiter Josef Bachmann schießt mit drei Kugeln den Studentenführer Rudi Dutschke nieder. Der überlebt schwerverletzt. Für die Demonstranten ist klar, wer wirklich Schuld ist an der Tat des 23jährigen Attentäters. Der Springer-Verlag. Sie wollen die Auslieferung der Zeitungen des Folgetages verhindern. Es kommt zu Ausschreitungen.

  • Folge 9 

    Stadtansicht 1969, Berlin-Kreuzberg. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu erkennen.
    imago/Gerhard Leber

    Das Jahr 1969

    Das Jahr 1969 bringt auch in Berlin die in der ganzen Welt zu beobachtende Weltraum-Euphorie, verursacht durch die Mondlandung. Doch auch in der Stadt selbst tut sich Vieles: Der Flughafen Tegel bekommt einen neuen Terminal, der Alex eine große Markthalle. Und ein Wahrzeichen der Stadt wird 20 Jahre alt: Der Fernsehturm am Alexanderplatz.

  • Das Projekt 

    Harald Asel im Studio am Mikrofon (Bild: Dieter Freiberg)
    Bild: Dieter Freiberg

    30 Jahre in 30 Folgen - eine Herausforderung

    Die Jahre zwischen 1961 und 1990 waren echte Schicksalsjahre für Berlin. Dieser besonderen Zeit widmet sich das Projekt "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" im rbb Fernsehen und im Inforadio. Harald Asel erklärt, worum es bei der Serie geht. 

Mehr im rbb

Sendungslogo Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, Quelle: rbb
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Die große TV-Chronik - Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt

Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Eine Berlin-Chronik der Superlative: Jahr für Jahr erzählt, von 1961 bis 1999, vom Jahr des Mauerbaus bis zur deutschen Wiedervereinigung. Erzählt wird im ständigen Gegenschnitt aus dem West- und Ostberliner Alltag.