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Die Großbaustelle am Potsdamer Platz im Jahre 1996. (Bild: imago/Detlev Konnerth)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 18.01.2020, 13:44 Uhr - Berlin baut und Landowsky sieht Ratten - Das Jahr 1997

Überall wird gebaut in Berlin und am Potsdamer Platz wachsen langsam die Hochhäuser in den Himmel. Ganz andere Probleme gibt es im Osten der Stadt. Linke und Rechte gehen aufeinander los. Und beinahe bricht die Große Koalition weger einer "Ratten-Aussage" auseinander.

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Volksentscheid zur Länderfusion Berlin-Brandenburg (Bild: rbb Presse & Information)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 11.01.2020, 13:44 Uhr - Eine Länder-Ehe scheitert – Das Jahr 1996

In Berlin tanzen Baukräne im Ballett, der historische Kaisersaal schwebt auf Luftkissen und Papst Johannes Paul II. kommt zu Besuch. Doch ein Traum platzt: eine Länder-Ehe zwischen Berlin und Brandenburg.

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Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude bei einer Pressekonferenz zur Verhüllung des Reichstags (Bild: imago images / teutopress)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 04.01.2020, 13:44 Uhr - Verhüllter Reichstag im Klimawandel – Das Jahr 1995

Nach 24 Jahren Vorbereitung ist es endlich soweit: Das Künstlerpaar Christo und Jeanne Claude verhüllt den Reichstag. Und ganz Berlin ist verzaubert von den glänzenden Stoffbahnen, die sich an den künftigen Bundestag schmiegen.

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Berlin, 1994: Bill und Hillary Clinton mit Helmut und Hannelore Kohl zu Besuch in Berlin am Brandenburger Tor (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 14.12.2019, 13:44 Uhr - Clinton schreitet und Jelzin tanzt – Das Jahr 1994

Hoher Besuch in Berlin: Bundeskanzler Helmut Kohl empfängt US-Präsident Bill Clinton und Russlands Präsident Boris Jelzin. Auch der Adel in der Person von Prince Charles gibt sich die Ehre. Was ist passiert?

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15.6.1993: Stadtschlossattrappe am Schlossplatz und Berliner Dom in Berlin-Mitte (Bild: imago images)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 07.12.2019, 13:44 Uhr - Von Schiller-Killern und Schloss-Rettern – Das Jahr 1993

Der Berliner Dom wird nach jahrzehntelanger Sanierung wieder eingeweiht und ein Kaufmann strebt den Aufbau des Stadtschlosses an. Doch im Osten wird die Wirtschaft abgewickelt, im Westen trifft der Kahlschlag das Schiller-Theater.

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10.9.1992: "Wir bleiben alle" - Mieterdemo am Roten Rathaus (Bild: imago images/Rolf Zöllner)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 30.11.2019, 13:44 Uhr - "Besser-Wessi" und "Jammer-Ossi" auf Wohnungssuche – Das Jahr 1992

Der Lebensalltag verläuft im vereinten Berlin auf getrennten Wegen: lediglich der Westen ist beim Arbeitskampf aktiv, in den Osten zieht es gerne die Neuberliner und die Polizisten aus Ost und West haben Schwierigkeiten mit der Gesamtsituation – angefangen von der benötigten Ausrüstung bis hin zur Kriminalitätsrate.

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Bonner Beamte steigen in Flugzeug nach Berlin (Bild: picture alliance / Ulrich Baumgarten)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 23.11.2019, 13:44 Uhr - Berlin wird Hauptstadt, aber Papier ist geduldig – Das Jahr 1991

Berlin im Wandel: Die Hauptstadt wird vom Rhein an die Spree wechseln, die Berliner Regierung zieht gleich von Schöneberg nach Mitte, Berliner Straßen erhalten neue Namen, marode Brücken und das Lenin-Denkmal werden abgerissen. Und im Osten der neuen Hauptstadt kämpfen vielen Menschen um ihre Selbständigkeit. Die Redakteure Harald Asel und Jens Lehmann dokumentieren ein Jahr der Veränderungen.

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ARCHIV: 19.02.1990, Zentrale der Staatssicherheit der DDR in der Normannenstraße in Berlin (Bild: imago images / Rolf Zöllner)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 16.11.2019, 13:44 Uhr - Die Stasi schreddert und Daimler kauft – Das Jahr 1990

Die Geschichte geht weiter – Berlin ist nicht mehr durch die Mauer getrennt. Es ändert sich viel in einem einzigen Jahr: die Stasi wird aufgelöst, die Währungsunion durchgeführt, die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt die Weltmeisterschaft und dann die Einheitsfeier am 3. Oktober! Die Redakteure Harald Asel und Jens Lehmann sammeln die O-Töne aus dem Jahr der Vereinigung.

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Günter Schabowski auf der Pressekonferenz am 09.11.1989, Bild: dpa/

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 09.11.2019, 13:44 Uhr - Dr. Motte tanzt und Schabowski stammelt – Das Jahr 1989

Im letzten Jahr der geteilten Stadt wird in West-Berlin ein Mann mit roten Schal zum Bürgermeister gewählt und eine kleine Technomusikparade setzt den Anfang für ein zukünftiges Massenspektakel. In der DDR feiert die SED: zuerst ihren Sieg mit 98 % der Stimmen bei der Kommunalwahl, dann den 40. Republikgeburtstag. Doch immer mehr DDR-Bürger wenden sich ab, kehren dem Land den Rücken zu. Redakteure Harald Asel und Jens Lehmann fassen das Wendejahr im Ton zusammen.

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ARCHIV, Berlin 01.07.1988: Besetzer flüchten nach Ostberlin. Polizei räemt in den frühen Morgenstunden das von Autonomen besetzte Lenne-Dreieck am Potsdamer Platz (Bild: imago images / Peter Homann)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 02.11.2019, 13:44 Uhr - Die Stasi greift durch und Rio singt – Das Jahr 1988

Die Grenze verschiebt sich in der geteilten Stadt: Als Autonome aus West-Berlin das Lenne-Dreieck am Potsdamer Platz, einen kleinen Streifen von Ost-Berlin, besetzen, kommt es zu einem Gebietsaustausch. In Ost-Berlin werden die Oppositionellen sichtbarer, lauter und mutiger, doch der Staat reagiert mit Verhaftungen, Ausweisungen und Verboten.

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Verkleidung mit Bärenkostüm vor Berliner Mauer (Bild: rbb Presse & Information)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 26.10.2019, 13:44 Uhr - Bolle brennt und in Berlin gibt’s Smogalarm – Das Jahr 1987

Dicke Luft in Berlin - sei es wegen der erstmaligen Mai-Krawalle in Kreuzberg, sei es wegen Smog-Alarm im bitterkalten Winter. Doch Grund zum Feiern gilt es auch, denn Berlin wird 750 Jahre alt. US-Präsident Ronald Reagan kommt zu Besuch und fordert den Abriss der Mauer. Im Osten der Stadt entsteht sogar zum Jubiläum das historische Nikolaiviertel neu, im Westen werden der Breitscheidplatz und der Rathenauplatz neu gestaltet. Harald Asel und Jens Lehmann berichten über das Jubeljahr im geteilten Berlin.

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ARCHIV, 1.5.1986: Abgesperrter Kinderspielplatz in Berlin nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl/UdSSR (Bild: imago images/Jürgen Ritter)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 19.10.2019, 13:44 Uhr - Die radioaktive Wolke kennt kein Ost und West – Das Jahr 1986

Seit Jahren hat die Friedensbewegung immer wieder vor der atomaren Gefahr gewarnt. Gemeint waren allerdings Atomraketen – keiner konnte ahnen, welche Katastrophe am 26. April 1986 über Europa hereinbrechen würde. Nach Explosionen im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl treibt eine radioaktive Wolke über Europa hinweg und sorgt auch in Berlin für Aufregung.

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SPD-Parteivorsitzender Willy Brandt mit Ehefrau Brigitte Seebacher-Brandt anlässlich eines Treffens mit Erich Honecker in Ost-Berlin (Bild: imago images)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 12.10.2019, 13:44 Uhr - Von unfreiwilligen Ausreisen und freiwilligen Einreisen – Das Jahr 1985

1985 ist für Berlin ein Jahr voller Abschiede und Neubeginne: Die Versöhnungskirche im Mauerstreifen zwischen Mitte und Wedding wird gesprengt; SPD-Chef Willy Brand kommt auf Einladung Erich Honeckers nach Ost-Berlin. Sängerin Angelika Mann verlässt die DDR. Und in West-Berlin findet erstmals das DFB-Pokalfinale statt – daraus soll eine Institution werden, die bis heute anhält.

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ARCHIV, Ost-Berlin, 09.02.1984: Erich Honecker (Mitte, GDR/Staats- und Parteichef) anlässlich der Übergabe der zweimillionsten Wohnung, die seit dem Wohnungsbauprogramm von 1971 in der DDR fertiggestellt wurde - Swindemünder Straße 120 am Arkonaplatz Berlin (Bild: imago images)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 05.10.2019, 13:44 Uhr - Ein Boxer sieht rot und Honecker auf Wohnungsbesichtigung – Das Jahr 1984

Kriegsgefahr hin, Umweltkatastrophen her – in Berlin weiß man um die wirklich wichtigen Themen. 1984 bewegt vor allem der Mordprozess gegen den Boxer "Bubi" Scholz die Gemüter. Der soll seine Ehefrau erschossen haben und die Boulevardpresse stürzt sich mit Vehemenz auf den Fall. Was die Berliner noch beschäftigt, wissen Inforadio-Redakteure Harald Asel und Jens Lehmann.

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Demonstrationen und Kundgebungen für Frieden und gegen das Wettrüsten in Ost und West (Bild: rbb Presse & Information)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 28.09.2019, 13:44 Uhr - Die Friedensbewegung erreicht den Friedensstaat – Das Jahr 1983

Die Angst vor einem Atomkrieg wird 1983 immer größer – die Stationierung von Mittelstreckenraketen beiderseits des Eisernen Vorhangs tut ihr Übriges. Im Westen wie im Osten ist die Friedensbewegung auf dem Vormarsch. Und dreht sogar Erich Honecker ein "Schwerter zu Pflugscharen"-Transparent an. Kultur-Redakteure Harald Asel und Jens Lehmann mit den authentischen Tönen aus dem geteilten Berlin.

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ARCHIV: Ronald Reagan gemeinsam mit Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker am Checkpoint Charlie (Bild: rbb Presse & Information)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 21.09.2019, 13:44 Uhr - Von Friedensdemos und Mauerspringern – Das Jahr 1982

In Berlin driften die Milieus 1982 immer weiter auseinander, sei es im Streit um die Hausbesetzungen, die Friedensbewegung oder den Besuch von US-Präsident Ronald Reagan. Da kann er noch so oft "Berlin bleibt doch Berlin" sagen. Harald Asel und Jens Lehmann blicken auf die Geschichten der geteilten Stadt.

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1981: Richard von Weizsäcker wird im Juni neuer Regierender Bürgermeister

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 07.09.2019, 13:44 Uhr - Berlin entdeckt Preußen und Lummer wird Napoleon – Das Jahr 1981

Richard von Weizsäcker schafft es, die jahrzehntelange Dominanz der SPD in West-Berlin zu brechen. Auch dank diverser Bauskandale, die den Regierenden Bürgermeister Dietrich Stobbe zum Rücktritt zwingen.

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Berlin, 13.1.1980: S-Bahn am Tegeler Fliess in Richtung Heiligensee im Winter (Bild: imago images/Jürgen Heinrich)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 31.08.2019, 13:44 Uhr - Zeitlos zwischen Bauruinen - Das Jahr 1980

Die Zeiten ändern sich. Ja, wirklich! 1980 wird zum ersten Mal von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Das hilft den Passagieren der Berliner S-Bahn wenig. Die wird von Ost-Berlin aus betrieben und schreibt rote Zahlen. Die Folge: erst massive Einschränkungen im Angebot, dann Streiks.

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Am 2. April 1979 wird das Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin eröffnet (Bild: rbb Presse & Information)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 15.06.2019, 13:44 Uhr - Eine Kongress-Maschine im Schneetreiben – Das Jahr 1979

Temperaturen bis minus 20 Grad, ungeheure Schneemassen: Es ist einer der schwersten Winter seit dem Zweiten Weltkrieg. Beiderseits der Mauer kämpfen Verantwortliche darum, die Stadt am Laufen zu halten.

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Queen Elizabeth II zum Staatsbesuch in West-Berlin (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 08.06.2019, 13:44 Uhr - Von der Queen bis Sigmund Jähn: Hoher Besuch in Berlin – Das Jahr 1978

Berlin sonnt sich im Glanz internationaler Aufmerksamkeit. Queen Elizabeth II. und US-Präsident Jimmy Carter besuchen West-Berlin, der Osten versucht, mit Yassir Arafat und General Ghaddafi dagegen zu halten. Aber die vielen Prominenten sind auch Labsal für alle, die sich mit den Widrigkeiten des Alltags arrangieren müssen.

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Der Ost-Berliner Sänger und Schauspieler Manfred Krug - hier in Berlin am 20.06.1977 - hatte gegen die Ausbürgerung des DDR-Liedermachers Wolf Biermann protestiert

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 01.06.2019, 13:44 Uhr - Manfred Krug und der Kaffeenotstand – Das Jahr 1977

Nach der Ausbürgerung von Wolf Biermann rumort es in der Ost-Berliner Kulturszene. Und im Westen eskaliert die Konfrontation zwischen Staat und Terroristen. Eine Kultur des Verdachts spaltet die Gesellschaft - auch in Berlin.

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Palast der Republik - Eröffnung am 23. April 1976 (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 25.05.2019, 13:44 Uhr - Biermann, Bowie und der Palast der Republik – Das Jahr 1976

Es ist ein Paukenschlag, wie für Wolf Biermann gemacht. Nach einem Konzert in Köln, wo er den Sozialismus verteidigt und die Bürokratie angreift, wird er ausgebürgert. Die Welle der Solidarität überrascht die SED-Führung. Die hat sich gerade in der Zustimmung zu ihrem neuen Prestigebau, dem Palast der Republik, gesonnt.

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Internationaler Frauenkongress 1975 in Köln (Bild: imago/Klaus Rose)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 18.05.2019, 13:44 Uhr - CDU gewinnt im "Jahr der Frau" die Mehrheit in Berlin – Das Jahr 1975

Im Jahr 1975, dem "Internationalen Jahr der Frau" bemüht sich auch die Politik, Frauenrechte zu stärken und alte Rollenbilder aufzubrechen. Mit mäßigem Erfolg. Aktivistinnen wie die Rockband "Flying Lesbians" propagieren lieber ihre eigene feministische Ästhetik – und stören die offiziellen Veranstaltungen. Im Osten ist das Jahr der Frau dagegen Chefsache.

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22.6.1974: BR Deutschland - Deutsche Demokratische Republik 0:1 - Hans Georg Schwarzenbeck (BRD, re.) gegen Jürgen Sparwasser (DDR) (Bild: imago sportfotodienst)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 11.05.2019, 13:44 Uhr - Sparwasser-Tor und Ständige Vertretung - das Jahr 1974

Deutschland ist Weltmeister! Das empfinden 1974 selbst die Menschen in Ost-Deutschland so. Auch wenn die DDR-Auswahl bei der WM drüben trotz des "Sparwasser-Tors" nicht weit kommt.

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FDJler aus der ganzen Republik in Ost-Berlin anlässlich der Jugendweltfestspiele (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 27.04.2019, 13:44 Uhr - Weltjugend zu Gast in Ost-Berlin - Das Jahr 1973

In Ostberlin werden die Weltfestspiele der Jugend und Studenten gefeiert. Und mehr als 25.000 geladenen Gästen aus 140 Staaten soll eine weltoffene Stadt gezeigt werden. Das "Woodstock des Ostens" bereitet den zuständigen Staatsorganen Kopfschmerzen.

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ARCHIV: Angela Davis zu Besuch in Ost-Berlin (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 20.04.2019, 13:44 Uhr - Von der Exklave zum Pannenhochhaus - Das Jahr 1972

Im alten Gebäude des Kammergerichts am Berliner Kleistpark wird das Viermächte-Abkommen unterzeichnet. So können endlich Korridore zu den Exklaven Eiskeller und Steinstücken geschaffen werden. Gebietsaustausch heißt das Zauberwort. Und ein neues Transitabkommen verkürzt die Wartezeiten für die West-Berliner an den Grenzübergängen.

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Das Vier-Mächte-Abkommen wird durch Botschafter der Allierten unterzeichnet (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 13.04.2019, 13:44 Uhr - Berlin: das "betreffende Gebiet" - Das Jahr 1971

Ost und West verhandeln intensiv über den Status von Berlin. 1971 einigt man sich endlich: Im Viermächte-Abkommen nennt man West-Berlin lediglich "das betreffende Gebiet". So haben sowohl die Sowjetunion als auch die Westalliierten genügend Interpretationsspielraum.

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Lenindenkmal am Leninplatz in Berlin, Bild: imago/Marco Bertram

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 06.04.2019, 13:44 Uhr - Die APO kam nicht bis zum Leninplatz - Das Jahr 1970

Ein neues Jahrzehnt ist angebrochen. Die 70er. Die Lage in und um Berlin scheint unverändert: 2,1 Millionen West- und 1,1 Millionen Ost-Berliner hoffen auf Erleichterungen im Alltag. Aber es gibt eine neue Art, darüber zu sprechen.

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Stadtansicht 1969, Berlin-Kreuzberg. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu erkennen.

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 29.12.2018, 13:44 Uhr - Auch Haschrebellen blicken zum Mond - Das Jahr 1969

Das Jahr 1969 bringt auch in Berlin die in der ganzen Welt zu beobachtende Weltraum-Euphorie, verursacht durch die Mondlandung. Doch auch in der Stadt selbst tut sich Vieles: Der Flughafen Tegel bekommt einen neuen Terminal, der Alex eine große Markthalle. Und ein Wahrzeichen der Stadt wird 20 Jahre alt: Der Fernsehturm am Alexanderplatz.

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Podcast Geschichte

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 22.12.2018, 13:44 Uhr - Schüsse in Berlin – Panzer in Prag - Das Jahr 1968

Gründonnerstag, nachmittags kurz nach halb fünf, Kurfürstendamm. Der Hilfsarbeiter Josef Bachmann schießt mit drei Kugeln den Studentenführer Rudi Dutschke nieder. Der überlebt schwerverletzt. Für die Demonstranten ist klar, wer wirklich Schuld ist an der Tat des 23jährigen Attentäters. Der Springer-Verlag. Sie wollen die Auslieferung der Zeitungen des Folgetages verhindern. Es kommt zu Ausschreitungen.

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Protestaktionen nach dem gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg während des Schahbesuch (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 15.12.2018, 13:44 Uhr - Stürmische Zeiten in West und Ost - Das Jahr 1967

Im Februar 1967 fegt das Sturmtief Walpurga über Berlin hinweg – und sorgt an der Bezirksgrenze Treptow-Neukölln für den ersten "Mauerfall". Doch nicht nur meteorologisch sind es stürmische Zeiten: In West-Berlin demonstrieren die Studenten, in Ost-Berlin versuchen junge Künstlerinnen und Künstler ihre Freiräume zu erhalten. Vieles, was privat ist, wird zum Politikum, und manches was politisch ist, wird zur privaten Herausforderung.

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Willy Brandt legt sein Amt als Bürgermeister nieder und wird Vizekanzler und Außenminister (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 08.12.2018, 13:44 Uhr - Aufbruch in der Stadt - Das Jahr 1966

Studenten protestieren, langhaarige Jugendliche erhitzen die Gemüter, ein sowjetisches Militärflugzeug stürzt in den Stößensee und die SED feiert Geburtstag. Die Zäsur des Jahres 1966 für Berlin ist aber der Karrieresprung von Willy Brandt.

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ARCHIV 1965: Konzert der Rolling Stones in der Waldbühne (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 01.12.2018, 13:44 Uhr - Die Tragödie einer geteilten Stadt - das Jahr 1965

Das Tauwetter ist 1965 vorbei, der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow ist zum Rücktritt gezwungen worden. Mit Leonid Breschnew beginnt die lange Zeit der Stagnation. In der DDR werden auch Popmusik und moderne Filme zum Schlachtfeld ideologischer Auseinandersetzung.

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Die Berliner Dachluke bietet Beatmusik (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 24.11.2018, 13:44 Uhr - Beat in Berlin - das Jahr 1964

Über die Feiertage durften West-Berliner ihre Verwandten im Ostteil besuchen. Das Passierscheinabkommen machte es möglich. Auch zu Besuch: Martin Luther King, der in beide Teile der Stadt geht. Und in Ost und West bestimmt nun der Beat den Rhythmus.

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John F. Kennedy, Willy Brandt und Konrad Adenauer (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 17.11.2018, 13:44 Uhr - "Ich bin ein Berliner": Das Jahr 1963

Seinen weltberühmten Satz sagte US-Präsident John F. Kennedy bei seinem Besuch in Berlin am 26. Juni 1963. Kurz danach besucht auch der andere mächtige Mann der damaligen Zeit, Nikita Chruschtschow, die deutsche Hauptstadt. Und kulturell bewegt sich ebenfalls einiges in Berlin.

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ARCHIV: Grenzpolizist der DDR (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 10.11.2018, 13:44 Uhr - Flucht aus der DDR - das Jahr 1962

Die Mauer bleibt auch 1962 das wichtigste Thema in der Stadt. Daneben verschwinden allmählich Kriegsruinen und hier und da zieht neuer Komfort ein.

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1961: Ein Vater und ein Kind blicken vom Ostsektor auf den Bau der Mauer am Brandenburger Tor. (Bild: akg-images)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 03.11.2018, 13:44 Uhr - Folge 1: Das Jahr 1961

Zum Jahresbeginn brummt die Stadt noch. Doch im August ändert sich alles.

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Podcast Geschichte

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 02.11.2018, 06:00 Uhr - 30 Jahre in 30 Folgen

Die Jahre zwischen 1961 und 1990 waren echte Schicksalsjahre für Berlin. Dieser besonderen Zeit widmet sich das Projekt "Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt" im rbb Fernsehen und im Inforadio. Harald Asel erklärt, worum es bei der Serie geht.

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