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ARCHIV: Angela Davis zu Besuch in Ost-Berlin (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 20.04.2019, 13:44 Uhr - Das Jahr 1972

Im alten Gebäude des Kammergerichts am Berliner Kleistpark wird das Viermächte-Abkommen unterzeichnet. So können endlich Korridore zu den Exklaven Eiskeller und Steinstücken geschaffen werden. Gebietsaustausch heißt das Zauberwort. Und ein neues Transitabkommen verkürzt die Wartezeiten für die West-Berliner an den Grenzübergängen.

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Das Vier-Mächte-Abkommen wird durch Botschafter der Allierten unterzeichnet (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 13.04.2019, 13:44 Uhr - Das Jahr 1971

Ost und West verhandeln intensiv über den Status von Berlin. 1971 einigt man sich endlich: Im Viermächte-Abkommen nennt man West-Berlin lediglich "das betreffende Gebiet". So haben sowohl die Sowjetunion als auch die Westalliierten genügend Interpretationsspielraum.

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Die Kreuzung Kurfürstendamm / Joachimsthaler Straße mit Blick zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Europa-Center. Bild: akg-images

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 05.04.2019, 13:44 Uhr - Das Jahr 1970

Ein neues Jahrzehnt ist angebrochen. Die 70er. Die Lage in und um Berlin scheint unverändert: 2,1 Millionen West- und 1,1 Millionen Ost-Berliner hoffen auf Erleichterungen im Alltag. Aber es gibt eine neue Art, darüber zu sprechen.

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Stadtansicht 1969, Berlin-Kreuzberg. Im Hintergrund ist der Fernsehturm zu erkennen.

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 29.12.2018, 13:44 Uhr - Das Jahr 1969

Das Jahr 1969 bringt auch in Berlin die in der ganzen Welt zu beobachtende Weltraum-Euphorie, verursacht durch die Mondlandung. Doch auch in der Stadt selbst tut sich Vieles: Der Flughafen Tegel bekommt einen neuen Terminal, der Alex eine große Markthalle. Und ein Wahrzeichen der Stadt wird 20 Jahre alt: Der Fernsehturm am Alexanderplatz.

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Studentenführer Rudi Dutschke am 6. März 1968 (Quelle: dpa)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 22.12.2018, 13:44 Uhr - Das Jahr 1968

Gründonnerstag, nachmittags kurz nach halb fünf, Kurfürstendamm. Der Hilfsarbeiter Josef Bachmann schießt mit drei Kugeln den Studentenführer Rudi Dutschke nieder. Der überlebt schwerverletzt. Für die Demonstranten ist klar, wer wirklich Schuld ist an der Tat des 23jährigen Attentäters. Der Springer-Verlag. Sie wollen die Auslieferung der Zeitungen des Folgetages verhindern. Es kommt zu Ausschreitungen.

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Protestaktionen nach dem gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg während des Schahbesuch (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 15.12.2018, 13:44 Uhr - Das Jahr 1967: Stürmische Zeiten in West und Ost

Im Februar 1967 fegt das Sturmtief Walpurga über Berlin hinweg – und sorgt an der Bezirksgrenze Treptow-Neukölln für den ersten "Mauerfall". Doch nicht nur meteorologisch sind es stürmische Zeiten: In West-Berlin demonstrieren die Studenten, in Ost-Berlin versuchen junge Künstlerinnen und Künstler ihre Freiräume zu erhalten. Vieles, was privat ist, wird zum Politikum, und manches was politisch ist, wird zur privaten Herausforderung.

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Willy Brandt legt sein Amt als Bürgermeister nieder und wird Vizekanzler und Außenminister (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 08.12.2018, 13:44 Uhr - Aufbruch in der Stadt - Das Jahr 1966

Studenten protestieren, langhaarige Jugendliche erhitzen die Gemüter, ein sowjetisches Militärflugzeug stürzt in den Stößensee und die SED feiert Geburtstag. Die Zäsur des Jahres 1966 für Berlin ist aber der Karrieresprung von Willy Brandt.

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ARCHIV 1965: Konzert der Rolling Stones in der Waldbühne (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 01.12.2018, 13:44 Uhr - Die Tragödie einer geteilten Stadt - das Jahr 1965

Das Tauwetter ist 1965 vorbei, der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow ist zum Rücktritt gezwungen worden. Mit Leonid Breschnew beginnt die lange Zeit der Stagnation. In der DDR werden auch Popmusik und moderne Filme zum Schlachtfeld ideologischer Auseinandersetzung.

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Die Berliner Dachluke bietet Beatmusik (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 24.11.2018, 13:44 Uhr - Beat in Berlin - das Jahr 1964

Über die Feiertage durften West-Berliner ihre Verwandten im Ostteil besuchen. Das Passierscheinabkommen machte es möglich. Auch zu Besuch: Martin Luther King, der in beide Teile der Stadt geht. Und in Ost und West bestimmt nun der Beat den Rhythmus.

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John F. Kennedy, Willy Brandt und Konrad Adenauer (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 17.11.2018, 13:44 Uhr - "Ich bin ein Berliner": Das Jahr 1963

Seinen weltberühmten Satz sagte US-Präsident John F. Kennedy bei seinem Besuch in Berlin am 26. Juni 1963. Kulturell bewegt sich ebenfalls einiges in der Hauptstadt.

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ARCHIV: Grenzpolizist der DDR (Bild: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 10.11.2018, 13:44 Uhr - Flucht aus der DDR - das Jahr 1962

Die Mauer bleibt auch 1962 das wichtigste Thema in der Stadt. Daneben verschwinden allmählich Kriegsruinen und hier und da zieht neuer Komfort ein.

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1961: Ein Vater und ein Kind blicken vom Ostsektor auf den Bau der Mauer am Brandenburger Tor. (Bild: akg-images)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 03.11.2018, 13:44 Uhr - Folge 1: Das Jahr 1961

Zum Jahresbeginn brummt die Stadt noch. Doch im August ändert sich alles.

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Logo: INFOradio (Quelle: rbb)

Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt, 02.11.2018, 06:00 Uhr - 30 Jahre in 30 Folgen

Die Jahre zwischen 1961 und 1990 waren echte Schicksalsjahre für Berlin. Dieser besonderen Zeit widmet sich das Projekt "Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt" im rbb Fernsehen und im Inforadio. Harald Asel erklärt, worum es bei der Serie geht.

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