Quergelesen

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Die aktuelle Sendung

Schriftstellerin Ruth Schweikert + Buchcover "Tage wie Hunde" © imago+S. Fischer Verlag
imago+S. Fischer Verlag

Ein Schicksal eingebettet in ewige Kreisläufe: "Tage wie Hunde"

In unserem Literaturmagazin stellt Ute Büsing den Venedig-Roman von Gerhard Roth vor, lässt Ruth Schweikert in ihrem Roman "Tage wie Hunde" von ihrem Umgang mit Brustkrebs erzählen, und sie schaut auf die französische Autorin Leila Slimani, die mit "All das zu verlieren" für Zündstoff in der islamischen Welt sorgte. Außerdem erinnert sie an den sprachgewaltigen Satiriker Wiglaf Droste, der in dieser Woche gestorben ist.

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Sendungs-Archiv

© Jan Konitzki+Galiani Verlag
Jan Konitzki+Galiani Verlag

Mit literarischer Perfektion und erzählerischer Wucht

Zu Gast bei Nadine Kreuzahler ist Peggy Mädler, die jüngst für ihren Roman "Wohin wir gehen" den Fontane-Literaturpreis der Stadt Neuruppin und des Landes Brandenburg 2019 verliehen bekommen hat. Sie schaut auf "Liebe Kitty", das Romanfragment Anne Franks, das am Samstag veröffentlicht wurde, und sie stellt Alina Bronskys "Der Zopf meiner Großmutter" vor, die Geschichte um eine rabiate Helikopter-Großmutter.

Dunkelhäutiger Mann mit Schild + Buchcover Ralph Ellison: Der unsichtbare Mann © imago+aufbau Verlag
imago/aufbau Verlag

Ein pralles Unsittengemälde: Ellisons "Der Unsichtbare Mann"

In den Mittelpunkt unseres Literaturmagazins stellt Ute Büsing die Neuauflagen epochemachender Romane und das Wiedersehen mit guten Bekannten. Es geht unter anderem um den Klassiker "Der Unsichtbare Mann", in dem Ralph Ellison dem afroamerikanischen Überleben eine prägnante bis heute nachhallende Stimme gibt und um die gedankendurchströmte Biografie "Little Boy" von Lawrence Ferlinghetti, dem Beatnik-Dichter, der jüngst seinen 100. Geburtstag feierte.  

Buchcover "Virginia" von Nell Zink (Bild: Rowohlt Verlag)
Rowohlt Verlag

Finstere Gesellschaftssatire "Virginia" von Nell Zink

Ein schwuler Literaturprofessor und seine lesbische Schülerin haben wilden Sex, bekommen zwei Kinder und heiraten, es folgen Betrug, Desillusionierung und schließlich die Flucht. Fortan leben Mutter und Tochter - blond und blauäugig wie sie sind  - unter falscher Identität - als Schwarze. Wie das möglich ist? Nadine Kreuzahler spricht mit Autorin Nell Zink über ihr neues Werk "Virginia".

Sibylle Berg zu Gast beim "Kölner Treff" (WDR) (Bild: imago/Sven Simon)
imago/Sven Simon

"GRM Brainfuck": rüde Abrechnung mit der Gegenwart

Mit Sibylle Bergs "GRM Brainfuck" und "Lyophilia" von Ann Cottens geht es in dieser Ausgabe um zwei deutschsprachige Neuerscheinungen. Auch im Bereich der internationalen Literatur gibt es Neues zum Lesen. Unter anderem "Das schnellste Rennen ihres Lebens". Geschrieben hat es der australische Bestsellerautor Peter Carey, der auf 500 Seiten Schicht um Schicht zwei Familiengeschichten freilegt. Zudem "Lügenleben" von Sayed Kashua und einige literarische Neuigkeiten der Woche.

African Book Festival mit Olumide Popoola, Fred Khumalo, Novuyo Rosa Tshuma, Ayesha Harruna Attah, Thando Mgqolozana, Pumla Dineo Gqola, Sue Nyathi, Donald Molosi, Emmaunel Sigauke und Ayindé Howell (Bild: InterKontinental)
InterKontinental

Der Ur-Ur-Großmutter einen Namen geben: Die Frauen von Salaga

Gerade war sie in Berlin auf dem African Book Festival zu Gast: die Schriftstellerin Ayesha Harruna Attah. Ihr neuer Roman "Die Frauen von Salaga" spielt Ende des 19. Jahrhunderts im vorkolonialen Ghana und porträtiert das Land zwischen Stammes-Konflikten, Sklavenhandel, verschiedenen Traditionen, Religionen und den Ausbeute-Interessen von Briten und Deutschen. Außerdem erzählt der Roman von zwei ungewöhnlichen Frauen und ihrem Versuch, sich zu emanzipieren. Weitere Lesetipps und Neuigkeiten aus der Welt der Bücher hat Nadine Kreuzahler.

Rennbahn, Pferderennen + Buchcover "Champagner für die Pferde" © imago/Anusak Laowilas + Verlag S. Fischer
imago/Anusak Laowilas + Verlag S. Fischer

Mit skurrilem Humor und anarchischem Witz: Ein Lesebuch von Monika Rinck

Wie gewohnt stellt Ute Büsing in "Quergelesen" literarische Neuerscheinungen vor, diesmal unter anderem Mitreißendes von Gunther Geltinger: "Benzin" und Verschwenderisches von Monika Rinck: "Champagner für die Pferde". Sie trifft sich mit der Berliner Schriftstellerin, die in diesem Jahr mit dem Roswitha-Literaturpreis geehrt wurde, zu einem entspannten Stadtgespräch, und spricht mit ihr über ihr erstes umfangreiches Lesebuch mit Gedichten, Geschichten, Essays und Poetikvorlesungen aus mehr als zwanzig Jahren. 

Tsitsi Dangarembga, Kuratorin "African Book Festival" in Berlin, Organisatorinnen Stefanie Hirsbrunner und Karla Kutzner vor der Buchhandlung "Interkontinental" © African Book Festival/Interkontinental
African Book Festival/Interkontinental

Afrika ist nicht weit: Das "African Book Festival Berlin 2019"

Migration, Armut, Krieg - unser Bild von Afrika ist geprägt von Katastrophenszenarien. Dass es so viel mehr zu entdecken gibt, zeigt das "African Book Festival" mit Fokus auf Simbabwe und südlichem Afrika. Auch "Quergelesen" beschäftigt sich mit Theodor Fontane: Nadine Kreuzahler lässt Gabriele Radecke zu Wort kommen, die eine digitale Edition der Fontane-Notizbücher veröffentlicht hat. Und sie präsentiert "Graffiti Palast" von A. G. Lombardo, ein Roman, der die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner zum Thema hat.

Berliner Hausfassade + Buchcover Anke Stelling: "Schäfchen im Trockenen"© imago/Norbert SCHMIDT
imago/Norbert SCHMIDT

"Schäfchen im Trockenen": Gegen den sozialen Abstieg

"Quergelesen" mit Ute Büsing steht ganz im Zeichen der Leipziger Buchmesse. Wir berichten über Preise und Preisträger, über Trends und Tendenzen, über das Gastland Tschechien und  gratulieren Anke Stelling, die mit ihrer gnadenlosen Milieu-Studie "Schäfchen im Trockenen" den Leipziger Buchpreis in der Sparte Belletristik gewonnen hat.

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