Quergelesen

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Die aktuelle Sendung

Symbolfoto Sommerlektüre © imago stock&people/Javier Pardina
imago stock&people/Javier Pardina

Leseempfehlungen für den Sommer

Neben den literarischen Neuigkeiten der Woche stellt Ute Büsing in dieser Ausgabe "Quergelesen" Sommerlektüren aus verschiedenen Zeiten und von besonderen Orten vor - eigenwillig persönliche Handschriften und Geschichten, die es in sich haben.

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Sendungs-Archiv

Autor Friedrich Ani und Buchcover "All die unbewohnten Zimmer" (Bild: Suhrkamp Verlag + imago)
Suhrkamp Verlag + imago

Ein Lyriker, der Krimis schreibt

Von einem buddhistischen Polizeichef erzählt der neue Roman des preisgekrönten Krimi-Autors und Drehbuchschreibers Friedrich Ani: "All die unbewohnten Zimmer". Um das Leben an der Seite eines Spions geht es im neuen Roman des spanischen Bestsellerautors Javier Marías: "Berta Isla". Was, wenn von Anfang an klar ist, dass man seinen Bettnachbarn niemals wirklich kennenlernen wird? Außerdem: Die Autobiografie von Annie Ernaux "Die Jahre" gibt es nun als Hörspiel - mit prominenten Schauspielerinnen vertont wie Corinna Harfouch und Constanze Becker.

Michael Wolff zu Gast in der M. Lanz (ZDF) Talkshow am 25.06.2019 in Hamburg © www.imago-images.de + rowohlt verlag
www.imago-images.de + rowohlt verlag

Donald allein im Weißen Haus: Trumps Welt in "Unter Beschuss"

In unserem Literaturmagazin wirft Ute Büsing einen Blick nach Klagenfurt zum alljährlichen Bachmann-Lesewettbewerb, und sie spricht mit dem New Yorker Autor Michael Wolff, der als Experte - in Sachen Ergründung des Phänomens Donald Trump - unter den US-amerikanischen Enthüllungsjournalisten gilt. Jetzt ist sein zweites Buch zur Trump-Präsidentschaft erschienen: "Unter Beschuss".

Buchcover "Bergstraße 68" © Schaltzeit Verlag
© Schaltzeit Verlag

Die Sommerferien sind da! Kinderbücher zum Vor- und Selberlesen

"Bergstraße 68" ist eine wunderschöne Geschichte um Tilda, die sich dagegen wehrt, als ein neuer Hausbesitzer am liebsten alle Mieter rausekeln möchte. Nadine Kreuzahler spricht mit der Autorin Tina Brenneisen. Sie gibt außerdem Cornelia Funke das Wort, deren neues Buch "Das Labyrinth des Fauns" Anfang Juli erscheint. Und sie gratuliert dem Illustrator Eric Carle zum 90. Geburtstag, dem Schöpfer der kleinen Raupe Nimmersatt.

Simon Strauss + Buchcover "Römische Tage" © Musacchio/Ianniello/Pasqualini + Verlag Tropen
© Musacchio/Ianniello/Pasqualini/Verlag Tropen

Von einem, der auszog, das Alte neu zu denken

Ute Büsing stellt schicksalhafte Literatur vor, in Gestalt von Frauenromanen aus der Feder von Marlene Streeruwitz "Flammenwand" und Rachel Kushner "Ich bin ein Schicksal". Sie schaut auf die Impressionen der Stadt Rom von Simon Strauß. Dort kommt ein junger Mann in die Ewige Stadt, um die Gegenwart abzuschütteln und seinen eigenen Weg zu finden – schön zu lesende Überlegungen eines Selbstsuchers: "Römische Tage".  

Porträt Colson Whitehead + Buchcover "Die Nickel Boys" © imago/Mollona/Leemage + Hanser Verlag
imago/Mollona/Leemage + Hanser Verlag

Colson Whitehead: Den Finger auf offene Wunden legen

Verscharrte Leichen bringen systematische Folter ans Licht, Missbrauch und Rassismus. In seinem neuen Roman "Die Nickel Boys" schlägt Colson Whitehead ein weiteres Kapitel auf aus der unrühmlichen Geschichte des amerikanischen Rassismus. Nadine Kreuzahler lässt außerdem den Star der Literaturszene, Jonathan Franzen, zu Wort kommen, der jüngst bei seinem Berlin-Besuch seine Essays "Das Ende vom Ende der Welt" vorstellte.

Schriftstellerin Elif Shafak + Buchcover "Unerhörte Stimmen" © imago/Kein & Aber Verlag
imago/Kein & Aber Verlag

Istanbul: die durchgeknallte alte - weibliche - Stadt

In unserem Literaturmagazin stellt Ute Büsing "Unerhörte Stimmen" aus der Türkei vor, den gleichnamigen Roman der Bestsellerautorin Elif Shafak, die am Sonntag in Berlin zu Gast ist und Aslı Erdoğans poetischen Schmerzensbericht voller Haft- und Hasserfahrung "Das Haus aus Stein". Und sie schaut auf die surrealen, kleinen Erzählungen aus dem Nachlass von Günter Grass: "Die Artur-Knoff-Geschichten".  

Dorf in Cornwall + Buchcover "Der Wal und das Ende der Welt"© imago/Martin Siepmann+S. Fischer Verlag
imago/Martin Siepmann+S. Fischer Verlag

Englisches Dorfleben und dystopische Szenarien

Mit einer Wohlfühl-Utopie und Maschinen-Menschen zeigen sich zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf die nahe Zukunft mit den neuen Büchern von Ian McEwan "Maschinen wie ich" und John Ironmonger "Der Wal und das Ende der Welt". Nadine Kreuzahler schaut außerdem nach Israel, wo "Dinner am Mittelpunkt der Erde" von Nathan Englander spielt. Und sie erinnert an die gerade verstorbene Kinderbuchautorin Judith Kerr.

Schriftstellerin Ruth Schweikert + Buchcover "Tage wie Hunde" © imago+S. Fischer Verlag
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Ein Schicksal eingebettet in ewige Kreisläufe: "Tage wie Hunde"

In unserem Literaturmagazin stellt Ute Büsing den Venedig-Roman von Gerhard Roth vor, lässt Ruth Schweikert in ihrem Roman "Tage wie Hunde" von ihrem Umgang mit Brustkrebs erzählen, und sie schaut auf die französische Autorin Leila Slimani, die mit "All das zu verlieren" für Zündstoff in der islamischen Welt sorgte. Außerdem erinnert sie an den sprachgewaltigen Satiriker Wiglaf Droste, der in dieser Woche gestorben ist.

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