Podcast Geschichte

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

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Abschluss des Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages am 28. September 1939 (Bild: imago images/United Archives)

Geschichte, 17.08.2019, 13:44 Uhr - Der Pakt: "Die Deutschen nach Deutschland, die Russen nach Russland, die Juden

Am 24. August 1939 unterzeichneten in Moskau Joachim von Ribbentrop und Wjatscheslaw Molotow den deutsch-sowjetischen Nichtsangriffsvertrag. Der sogenannte Hitler-Stalin-Pakt ist in die europäische Erinnerungskultur eingegangen als das Bündnis zweier Diktaturen, mit dem die Zerschlagung Polens und der Unabhängigkeit der baltischen Staaten vereinbart wurde. Harald Asel spricht mit der Historikerin Claudia Weber, die sich nicht nur mit dem Vertrag und seiner Vorgeschichte, sondern auch mit den unmittelbaren Auswirkungen vor Ort in den besetzten Gebieten beschäftigt.

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Die Karte von Mexiko, angefertigt von Alexander von Humboldt (Bild: mago images / Artokoloro)

Geschichte, 10.08.2019, 13:44 Uhr - Alexander von Humboldt im Gedächtnis Lateinamerikas

Alexander von Humboldt: Weltreisender, Forscher, Organisator und Autor populärer Vorträge und Schriften. Die Bedeutung der großen Amerikareise Humboldts im Verständnis der dortigen Länder bis heute analysiert der peruanische Botschafter Elmer Schialer Salcedo. Er erinnert an die massive Kritik Humboldts an den gesellschaftlichen Zuständen, die er aber als Aufklärer nicht in die Forderung nach einem Umsturz münden lässt. Moderator Harald Asel mit verschiedenen Facetten von Alexander von Humboldt.

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Das Denkmal von Alexander von Humboldt vor der Humboildt Universität in Berlin (Bild: imago images / Volker Hohl)feld

Geschichte, 10.08.2019, 10:46 Uhr - Spezial: Auf den Spuren von Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt war Entdecker, Naturforscher, Universalgelehrter. Aber auch: Workaholic, Tropenfan und Zeichner. Humboldt gilt als einer der ersten, die vor menschengemachter Umweltzerstörung warnten. Noch auf dem steilsten Bergrücken stellte er seine Messinstrumente auf. Berühmt machte ihn vor allem seine fünfjährige Forschungsreise durch Südamerika von 1799 bis 1804. Aber auch im Fichtelgebirge, in Russland, Mexiko, Kuba, in den USA, in Paris und Berlin hat er Spuren hinterlassen. Wir haben uns auf Humboldts Spuren begeben.
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Landschaft in Brandenburg mit Eiche und Rapsfeld (Bild: imago images / Westend61)

Geschichte, 03.08.2019, 13:44 Uhr - Heimat - Konjunktur eines Begriffs in Zeiten des Umbruchs

"Heimat" – neutral ist dieses Wort wohl für kaum jemanden, der es ausspricht. "Heimat" ist inzwischen zu einem Kampfbegriff in politischen Debatten geworden. "Heimat - Geschichte eines Missverständnisses" lautet der Titel eines Buches, das im April erschienen ist. Geschrieben hat es Susanne Scharnowski. Die Literaturwissenschaftlerin lehrt an der Freien Universität Berlin und Harald Asel hat sich mit ihr unterhalten.

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Original-Tonband und Bandkarton des rbb-Programmarchivs (Bild: Christian Collet, Archive und Dokumentation/rbb)

Geschichte, 20.07.2019, 13:44 Uhr - Radio-Sternstunden: Die Berichterstattung zur Mondlandung

"Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen…" Mit diesen Worten betrat der US-amerikanische Astronaut Neil Armstrong vor 50 Jahren als erster Erdbewohner die Mondoberfläche. Es war um 3:56 Uhr deutscher Zeit am 21. Juli 1969. Mit Beginn des Landemanövers sendeten die Stationen der ARD live. Der Sender Freies Berlin tat dies auch für die Hörerinnen und Hörer der DDR, denn dort wurde das Ereignis medial ignoriert. Harald Asel hat die Klänge der Nacht, die Geschichte im Radio "schrieben".

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Ausstellungplakat Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen (Bild: Stiftung Luthergedenkstätten)

Geschichte, 22.06.2019, 13:44 Uhr - Luther, der Marienverehrer? Bilder einer Ausstellung

Bei den Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt weiß man noch viele Themen zu bearbeiten, die während des Reformationsjubiläums liegen geblieben sind. Eine Kunstausstellung im Augusteum in Wittenberg geht einem Thema nach, welches man auf den ersten Blick nicht mit Luther und der Reformation verbinden: "Maria zwischen den Konfessionen. Verehrt, geliebt, vergessen." Harald Asel berichtet über das Marienbildnis im Zeitalter der Reformation.

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Straßenverkehr unmittelbar nach dem Ende der Berlin-Blockade (Bild: imago/United Archives International)

Geschichte, 04.05.2019, 13:44 Uhr - Die erste Schlacht des Kalten Krieges

Zehn Monate lang, vom 24.6.1948 bis zum 12.5.1949, war der Westteil von Berlin von der Versorgung durch das Umland abgeschnitten und die Transitstrecken durch die sowjetische Zone gesperrt. Die Sowjetunion verfolgte das Ziel, ganz Berlin in den kommunistischen Machtbereich zu integrieren. Ein milder Winter und nicht zuletzt die Findigkeit der Alliierten wie der Berliner führte dazu, dass Stalin das Ziel des Aushungerns der Stadt aufgeben musste.

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