Podcast Geschichte

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

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Geschichte, 12.05.2018, 13:44 Uhr - Von der Mosel nach Peru und Prag

Harald Asel beschäftigt sich in dieser Ausgabe "Geschichte" abermals mit der Stadt Trier und dem Ada-Evangeliar, das zwischen 790 und 810 in Aachen entstanden ist. Von Trier geht es nach Bonn. Dort gibt es eine Ausstellung, die sich mit der geheimnisvollen Kultur der Nasca in Peru befasst, die der Welt ihre ganz besondere Bildsprache hinterlassen haben. Und in Tschechien wird derzeit an die Proklamation der Tschechoslowakei am 28. Oktober 1918 und die Jahrzehnte danach erinnert.

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Geschichte, 05.05.2018, 13:44 Uhr - 200 Jahre Karl Marx in Trier

Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx in Trier geboren. Seine Geburtsstadt erinnert nun an den lange ungeliebten Sohn mit einer Fülle von Veranstaltungen und einer großen Landesausstellung. Inforadio-Geschichtsredakteur Harald Asel hat sich die Ausstellung angesehen und gibt Einblicke in Leben, Werk und Zeit des Denkers - und erzählt vom farbenfrohen Drumherum heute in der Stadt an der Mosel.

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Geschichte, 28.04.2018, 13:44 Uhr - Männlicher Krieg - Weiblicher Frieden?

Sind Frauen friedlicher als Männer? Sind sie es von Natur aus, oder aufgrund von Rahmenbedingungen und kulturellen Vereinbarungen? Fragen, denen eine neue Ausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden nachgeht. "Gewalt und Geschlecht" sucht keine einfachen Antworten. Auf einem vom Kuratoren-Team als impressionistsch bezeichneten Rundgang lernt man verschiedene Wege kennen, sich dem Thema zu nähern. Harald Asel hat die außergewöhnliche Ausstellung besucht.

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Geschichte, 21.04.2018, 13:44 Uhr - "Nicht wie die Schafe zur Schlachtbank"

Vor 75 Jahren - am 19. April 1943 - begannen rund 750 junge, jüdische Kämpfer im Warschauer Ghetto zu rebellieren. Sie waren nur mit Pistolen und Molotowcocktails bewaffnet und der nationalsozialistischen Besatzungsmacht in Zahl und Ausrüstung deutlich unterlegen. Dennoch hielten sie den Besatzern fast einen Monat lang stand. Der Aufstand endete mit dem Tod der meisten Kämpfer und gilt bis heute als wichtiges Symbol des Widerstandes gegen Nazideutschland. Harald Asel erinnert an die Ereignisse.

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Geschichte, 14.04.2018, 13:44 Uhr - Berliner Klassik um 1800

Neben Weimar war Berlin ein kulturelles Zentrum um 1800. Hier galten im Gegensatz zu Weimar republikanische Tugenden, sichtbar etwa durch die Gründung des Königlichen Nationaltheaters oder auch der Singakademie – dem ersten Chor, in dem Adelige und Bürger zusammen sangen. Berühmt war die Salonkultur - und nur in Berlin (neben Wien) gab es von Jüdinnen geführte Salons, die ein Anziehungspunkt für die ganze Stadt waren. Über diese Blütezeit führt Harald Asel ein Gespräch mit der Germanistin Marie Haller-Nevermann, die das Werk "Mehr ein Weltteil als eine Stadt – Berlin in der Zeit der Klassik und ihre Protagonisten" verfasste.

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Geschichte, 07.04.2018, 13:44 Uhr - 1968: Herbert Marcuse in Berlin

Am 13. Mai 1968 fand im Audimax der Freien Universität Berlin eine Veranstaltung statt, die von der aufgeheizten Stimmung nach dem Attentat auf Studentenführer Rudi Dutschke, aber auch vom Aufbruch der Studentenbewerbung geprägt war. Mit dabei in dem überfüllten Saal waren unter anderem der Theologe Helmut Gollwitzer, der spätere Professor für Philosophie und Religionswissenschaft Jakob Taubes, der Exiliraner Bahman Nirumand sowie der Philosoph Herbert Marcuse. Inforadio-Redakteur Harald Asel berichtet anhand von historischen Tonaufnahmen von der denkwürdigen Ereignissen.

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Geschichte, 31.03.2018, 13:44 Uhr - 1968 - eine weltpolitische Zäsur

Die Tagung "1968 - eine weltpolitische Zäsur" blickt auf die unterschiedlichen Auswirkungen und gegenseitigen Einflüsse von Ost- und Westeuropa und ihrer Erinnerungskultur über die 1960er-Jahre zurück. Harald Asel regt mit Auszügen aus den Tagungsvorträgen des Historikers Detlef Siegfried und des Soziologen Jürgen Danyel über die unterschiedlichen Bewegungen der "West-68er" und der "Ost-68er" zum Nachdenken an.

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Geschichte, 24.03.2018, 13:44 Uhr - Ausstellung "Sparen" im DHM

Für die neu eröffnete Ausstellung "Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend" im Deutschen Historischen Museum gab das 200-jährige Jubiläum der Berliner Sparkasse den Anlass. Das tieferliegende Motiv jedoch ist ein Unbehagen: In aktuellen Debatten über unterschiedliche Vorstellungen zwischen angelsächsischen und zentraleuropäischen - vor allem deutschen - Ökonomen zu ausgeglichenen Haushalten und zum Schuldenmachen, fehlt die historische Tiefe der Betrachtung. Harald Asel anaysiert die Idee des Sparens als spezifisch deutsche Tugend mit einer Ausstellungskritik.

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