Die jüngsten Episoden

UNGARN, 7.6.2015, Budapest - XIV. Bezirk. Zusammen mit anderen rechtsradikalen Verbaenden begeht die Partei Jobbik den 95. Jahrestag des Friedensvertrages von Trianon (Versailles), der Ungarn zwei Drittel seines Staatsgebietes kostete. Sie fordern 'Gerechtigkeit fuer Ungarn', d.h. die Revision des Vertrages. - In grün die 'Ungarische Nationalgarde', in schwarz die 'Jugendbewegung der 64 Burgkomitate'.

100 Jahre Vertrag von Trianon

Am 4. Juni 1920 wurde der Vertrag von Trianon unterzeichnet, der Friedenschluss der Siegermächte des Ersten Weltkrieges mit Ungarn. Viele Teile des Landes gingen an neu gegründete Staaten verloren, viele ethnische Ungarn wohnten nun jenseits des geschrumpften Staatsgebietes. Ein Konfliktstoff, der bis heute anhält.
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Altstadt mit Hölderlinturm und Stocherkähnen am Neckar, Altstadt, Tübingen (Bild: picture alliance / imageBROKER)

Hölderlinturm und Hölderlin-Ausstellung im Literaturmuseum Marbach

Die Corona-Pandemie hat fest durchgeplanten kulturgeschichtlichen Jubiläen durcheinandergewirbelt, etwa die zu den 250. Geburtstagen von Friedrich Hölderlin, Georg Friedich Wilhelm Hegel und Ludwig van Beethoven. Was es nun neues zu den Festprogrammen gibt, weiß Harald Asel.

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Nachstellung des mittelalterlichen Alltags im Museumsdorf Düppel (Bild: Stadtmuseum Berlin | Foto: Michael Setzpfandt)

We are open: Museumsdorf Düppel

Manches Museum freut sich über seinen Freiluftbereich, wie das Stadtmuseum Berlin, welches das Museumsdorf in Düppel wieder öffnen konnte. Harald Asel berichtet über das Freilichtmuseum wie auch über weitere Ausstellungen.
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ARCHIV, Bonn, 18.5.1990: Bundeskanzler Helmut Kohl (l), DDR-Finanzminister Walter Romberg (M) und Bundesfinanzminister Theo Waigel (r) stoßen in Bonn auf die Vertragsunterzeichnung über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR an (Bild: dpa)

"Die Kriegskassen sind voll" - 30 Jahre Währungsunion

Am 18. Mai 1990 wurde im Bonner Palais Schaumburg jener erste Staatsvertrag zur deutschen Einheit unterzeichnet, der die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion ab 1. Juli festlegte. Vor allem in Berlin ist die Zeit mit zwei noch vorhandenen Währungen angesichts der offenen Grenze dramatisch. Moderator Harald Asel fasst die damaligen Debatten zusammen.

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ARCHIV - 08.05.1985, Nordrhein-Westfalen, Bonn: Bundespräsident Richard von Weizsäcker hält seine vielbeachtete Rede im Bundestag während der Feierstunde zum Ende des 2. Weltkrieges vor 40 Jahren (Bild: picture alliance/dpa)

Geschichte, 09.05.2020, 13:44 Uhr - Reden zum 8. Mai

Der 8. Mai 1945 ist das Datum der Unterzeichnung der Kapitulationserklärung in Berlin-Karlshorst und steht für das Kriegsende in Europa. Für einen ungewöhlichen Zugang zur Erinnerungskultur wählt Moderator Harald Asel offizielle Ansprachen zum Gedenken von 1955 bis 1985, aus der DDR und BRD.

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Norfolk County Courthouse, Massachusetts, 1923: Rosina Sacco besucht ihren Ehemann Nicola Sacco (im Zentrum) und Bartolomeo Vanzetti (links) (Bild: picture alliance/Everett Collection)

Geschichte, 02.05.2020, 13:44 Uhr - Sacco und Vanzetti

Am 5. Mai 1920 wurden in den USA zwei italienische Einwanderer verhaftet, des Mordes bezichtigt und am 23. August 1927 nach einem unfairen Prozess hingerichtet: Ferdinando "Nicola" Sacco und Bartolomeo Vanzetti. Sie wurden zu Ikonen der Bürgerrechtsbewegungen weltweit, das Lied "Here's to You" von Ennio Morricone ihre "Hymne". USA-Korrespondentin Katrin Brand erinnert an diesen Fall.

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Kombination aus den Wappen der Berliner Bezirken (Bild: dpa)

Geschichte, 25.04.2020, 13:44 Uhr - 100 Jahre Groß-Berlin

Es war eine knappe Verabschiedung der Preußischen Landesversammlung am 27.4.1920 über das Gesetz zur Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin. Manche Strukturentscheidungen von damals wirken bis heute nach, manche Fragen und Probleme sind geblieben. Harald Asel berichtet über Ausstellungen und Veröffentlichungen zur nie perfekten Metropole Berlin.

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Soldaten der Wehrmacht nach der Kapitulation auf dem Weg in die Kriegsgefangenschaft passieren 1945 das Brandenburger Tor in Berlin (Bild: dpa)

Geschichte, 18.04.2020, 13:44 Uhr - 8. Mai 1945: Tag der Befreiung - Stunde Null

"Nach Berlin" heißt ein Projekt, das sich rund um den 8. Mai und dem offiziellen Kriegsende in Europa dreht. Ursprünglich als Freilichtausstellung konzipiert, wird nun eine Internet-Version unter kulturprojekte.berlin veröffentlicht. Harald Asel hat mit Bjoern Weigel, Historiker und einer der Kuratoren, über die Ausstellung gesprochen.

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Mahnmal

Geschichte, 11.04.2020, 13:44 Uhr - Das KZ Buchenwald und der Mythos von der Selbstbefreiung

Kommunistisch geführte Widerstandsgruppen hatten kurz vor der Ankunft der US-Armee am 11. April 1945 die verbliebenen SS-Wachen im KZ Buchwald entwaffnet. Aus diesem Ereignis basiert die in der DDR gepflegte Erzählung von der Selbstbefreiung des Lagers, die Teil des antifaschistischen Gründungsmythos des Staates wurde.

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Straßenverkehr unmittelbar nach dem Ende der Berlin-Blockade (Bild: imago/United Archives International)

Geschichte, 04.05.2019, 13:44 Uhr - Die erste Schlacht des Kalten Krieges

Zehn Monate lang, vom 24.6.1948 bis zum 12.5.1949, war der Westteil von Berlin von der Versorgung durch das Umland abgeschnitten und die Transitstrecken durch die sowjetische Zone gesperrt. Die Sowjetunion verfolgte das Ziel, ganz Berlin in den kommunistischen Machtbereich zu integrieren. Ein milder Winter und nicht zuletzt die Findigkeit der Alliierten wie der Berliner führte dazu, dass Stalin das Ziel des Aushungerns der Stadt aufgeben musste.

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