Geschichte

Die Aktuelle Sendung

ARCHIV, Tschechoslowakei, Prag im August 1968: Protestierer umringen in der Innenstadt sowjetische Panzer und stehen mit einer Fahne der Tschechoslowakei auf einem umgekippten Militärfahrzeug (Bild: Libor Hajsky/CTK via epa/dpa)
Libor Hajsky/CTK via epa/dpa

Der Einmarsch in Prag 1968

Vor 50 Jahren, am 21. August 1968, marschierten Truppen von vier Warschauer Vertragsstaaten unter der Führung der Sowjetunion in der Tschechoslowakei ein und beendeten das Experiment eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Die DDR, die oft mitgerechnet wird, war politisch aber nicht militärisch dabei. Rumänien, das eine eigensinnige Außenpolitik verfolgte, weigerte sich mitzumachen. Die dramatischen Ereignisse dieser Tage lässt Prag-Korrespondent Peter Lange Revue passieren, der Grazer Osteuropa-Historiker Stefan Karner erläutert die Haltung des Nachbarlandes Österreich. Eine Sendung von Harald Asel.  

  • Geschichte

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

  • Ihr Moderator

  • Podcast zur Sendung

Sendungsarchiv

Ausstellung "Geschlecht und Gewalt" im Militärhistorischen Museum Dresden
imago stock&people

Männlicher Krieg - weiblicher Frieden?

Sind Frauen friedlicher als Männer? Und sind sie es von Natur aus oder aufgrund von Rahmenbedingungen und kulturellen Vereinbarungen? Diesen Fragen geht eine Ausstellung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden nach. "Gewalt und Geschlecht" sucht keine einfachen Antworten. Auf einem Rundgang lernt man verschiedene Wege kennen, sich dem Thema zu nähern. Harald Asel hat die außergewöhnliche Ausstellung besucht.

Plenarsaal im Berliner Kammergericht (Bild: Kammergericht Berlin)
Kammergericht Berlin

550 Jahre Berliner Kammergericht

Das Berliner Kammergericht ist eines der vielen Oberlandesgerichte in Deutschland - sie sind diie höchste Instanz des jeweiligen Bundeslandes. Und doch ist das Kammergericht besonders. Nicht nur wegen des erklärungsbedürftigen Namens, sondern auch aufgrund seiner 550-jährigen Geschichte. Harald Asel führt in der Sendung ein Gespräch mit dem Publizisten und Stadtführer Michael Bienert, ein intimer Kenner vieler Winkel der Stadt. Er hat ein Buch über das Kammergericht geschrieben.

Eintrag "Carl Marx" in Geburtsregister (Bild: Thomas Frey/Stadtmuseum Trier)
Thomas Frey

200 Jahre Karl Marx in Trier

Am 5. Mai 1818 wurde Karl Marx in Trier geboren. Seine Geburtsstadt erinnert nun an den lange ungeliebten Sohn mit einer Fülle von Veranstaltungen und einer großen Landesausstellung. Inforadio-Geschichtsredakteur Harald Asel hat sich die Ausstellung angesehen und gibt Einblicke in Leben, Werk und Zeit des Denkers - und erzählt vom farbenfrohen Drumherum heute in der Stadt an der Mosel.

Historische Stadtansicht des Gendarmenmarktes in Berlin, um 1850 (Bild: imago/imagebroker)
imago/imagebroker

Berliner Klassik um 1800

Neben Weimar war Berlin ein kulturelles Zentrum um 1800. Hier galten im Gegensatz zu Weimar republikanische Tugenden, sichtbar etwa durch die Gründung des Königlichen Nationaltheaters oder auch der Singakademie – dem ersten Chor, in dem Adelige und Bürger zusammen sangen. Berühmt war die Salonkultur und nur in Berlin (neben Wien) gab es von Jüdinnen geführte Salons, die ein Anziehungspunkt für die ganze Stadt waren. Über diese Blütezeit führt Harald Asel ein Gespräch mit der Germanistin Marie Haller-Nevermann, die das Werk "Mehr ein Weltteil als eine Stadt – Berlin in der Zeit der Klassik und ihre Protagonisten" verfasste.

Naumburger Domfiguren Ekkehard und Uta
imago/Werner Otto

UNESCO-Welterbe: Göbekli Tepe und der Naumburger Dom

Nun hat er es also doch geschafft: Der Naumburger Dom ist Welterbe der UNESCO geworden. Vergangene Woche wurden bei der 42. Sitzung des Komitees in Manama, Bahrain von 28 nominierten Stätten 19 in die Liste aufgenommen. Allerdings kritisiert der Verein World Heritage Watch, dass die Politisierung des Komitees eine neue Qualität erreicht habe, ökonomische und geopolitische Interessen immer häufiger die Entscheidungen beherrschten. Zu den eher unumstrittenen Neuaufnahmen zählt sicherlich auch Göbekli Tepe. Mehr dazu von Harald Asel.

26.6.2018, Köln, Rautenstrauch-Jost-Museum: Übergabezeremonie mit Tamahou Temara, Maori aus Neuseeland, und Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln (Bild: Rheinisches Bildarchiv/Marion Mennicken, Felix Sandmann)
Rheinisches Bildarchiv/Marion Mennicken, Felix Sandmann

Vergangenes kehrt zurück: Kölner Museum gibt Maori-Schädel an Neuseeland zurück

Das Erbe des Kolonialismus beschäftigt die Museen - insbesondere ethnologische sind dazu angehalten, sich ihrer kolonialen Vergangenheit in den Sammlungen zu stellen. Seit den 1990er Jahren melden sich die von den Auswirkungen des Kolonialismus Betroffenen verstärkt zu Wort. Im Jahr 2007 verabschiedete die UNO die Erklärung über die Rechte der indigenen Völker. Das Kölner Rautenstrauch-Joest Museum hat nun einer Delegation aus Neuseeland einen Maori-Schädel zurückgegeben.  

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Kirchgänger in Bremen [Foto: dpa]
dpa

Religion und Gesellschaft

Das Magazin rund um Kirche und Religion, Integration und Gesellschaft: Seelsorger, Pädagogen und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen kommen hier zu Wort.

Der Roboter I2D2s mit seinem Erfinder Christoph Hocke (Bild: dpa)
dpa

WissensWerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft und Technik? Auf diese und andere Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung geben Thomas Prinzler und  Kollegen Antworten.