Geschichte

Die Aktuelle Sendung

Das Königliche Palais mit Aussicht zum Schloss in Berlin, Aquarell von Friedrich August Calau, 1820 (Bild: imago/NBL Bildarchiv)
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Berliner Klassik um 1800

Neben Weimar war Berlin ein kulturelles Zentrum um 1800. Hier galten im Gegensatz zu Weimar republikanische Tugenden, sichtbar etwa durch die Gründung des Königlichen Nationaltheaters oder auch der Singakademie – dem ersten Chor, in dem Adelige und Bürger zusammen sangen. Berühmt war die Salonkultur und nur in Berlin (neben Wien) gab es von Jüdinnen geführte Salons, die ein Anziehungspunkt für die ganze Stadt waren. Über diese Blütezeit führt Harald Asel ein Gespräch mit der Germanistin Marie Haller-Nevermann, die das Werk "Mehr ein Weltteil als eine Stadt – Berlin in der Zeit der Klassik und ihre Protagonisten" verfasste.

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Sendungsarchiv

ARCHIV (6.6.1972): Herbert Marcuse in Frankfurt (Bild: imago/ZUMA/Keystone)
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Herbert Marcuse in Berlin 1968

Am 13. Mai 1968 fand im Audimax der Freien Universität Berlin eine Veranstaltung statt, die von der aufgeheizten Stimmung nach dem Attentat auf Studentenführer Rudi Dutschke, aber auch vom Aufbruch der Studentenbewerbung geprägt war. Mit dabei in dem überfüllten Saal waren unter anderem der Theologe Helmut Gollwitzer, der spätere Professor für Philosophie und Religionswissenschaft Jakob Taubes, der Exil-Iraner Bahman Nirumand sowie der Philosoph Herbert Marcuse. Harald Asel berichtet anhand von historischen Tonaufnahmen von der denkwürdigen Ereignissen.  

Truppen des Warschauer Paktes besetzen Prag 1968 (Bild: imago/CTK Photo)
imago/CTK Photo

1968 - eine weltpolitische Zäsur

Die Tagung "1968 - eine weltpolitische Zäsur" blickt auf die unterschiedlichen Auswirkungen und gegenseitigen Einflüsse von Ost- und Westeuropa und ihrer Erinnerungskultur über die 1960er-Jahre zurück. Harald Asel regt mit Auszügen aus den Tagungsvorträgen des Historikers Detlef Siegfried und des Soziologen Jürgen Danyel über die unterschiedlichen Bewegungen der "West-68er" und der "Ost-68er" zum Nachdenken an.  

Blech-Spardose mit Werbeaufdruck der Dresdner Bank „Sparen schafft Wohlstand“, nach 1949 (Bild: © Deutsches Historisches Museum)
© Deutsches Historisches Museum

Ausstellung "Sparen" im DHM

Für die neu eröffnete Ausstellung "Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend" im Deutschen Historischen Museum gab das 200-jährige Jubiläum der Berliner Sparkasse den Anlass. Das tieferliegende Motiv jedoch ist ein Unbehagen: In aktuellen Debatten über unterschiedliche Vorstellungen zwischen angelsächsischen und zentraleuropäischen - vor allem deutschen - Ökonomen zu ausgeglichenen Haushalten und zum Schuldenmachen, fehlt die historische Tiefe der Betrachtung. Harald Asel anaysiert die Idee des Sparens als spezifisch deutsche Tugend mit einer Ausstellungskritik.  

Ausschnitt: Schüler und Schülerinnen der Reichsschule Burg Neuhaus, Anna Koppitz, 1940 (Bild: © Nachlass Anna Koppitz)
© Nachlass Anna Koppitz

Rassismus im Nationalsozialismus

Im Berliner Dokumentationszentrum Topographie des Terrors sind die Sonderausstellungen "Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938" und "Im Dienst der Rassenfrage. Propagandafotografien im Auftrag des Reichsministers Darré" zu sehen.
Passend zum bevorstehenden Frühling zeigt die Liebermann-Villa die Ausstellung "Neue Gärten. Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne", in der es um die Ursprünge der Gartenreformbewegung und ihre Auswirkung auf die Gartenkunst um 1900 geht. Durch helle und dunkle Zeiten der Geschichte führt Harald Asel.

Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bei einer Debatte zur Märzkrise 1968 (Bild: imago/ZUMA Press/Mateusz Wlodarczyk)
imago/ZUMA Press/Mateusz Wlodarczyk

1968 - ein Jahr voller Aufruhr und Bewegung

Derzeit wird an vielen Stellen an das Jahr 1968 erinnert, etwa an das Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke oder die März-Unruhen in Polen. Inforadio-Redakteur Harald Asel erkundet unterschiedliche Wege der Proteste vor 50 Jahren abseits der vertrauten Geschichte.  

Rund 115.000 Jahre alte perforierte Muscheln, die in Sedimenten in einer Höhle gefunden wurden (Bild: dpa/J. Zilhão)
J. Zilhão

Schon die Neandertaler liebten Schmuck

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersucht die Entwicklungen der Gattung Homo und fragt danach, welche Abzweigungswege uns – den Homo sapiens – von anderen, ausgestorbenen Verwandten wie etwa dem Homo neanderthalensis unterscheiden. Dabei kommen uns die anderen Varianten der Gattung Homo immer näher. Der Wissenschaftler Dirk Hoffmann hat mit Kollegen im Wissenschaftsmagazin "Science" einen Artikel veröffentlicht, der sagt: Auch Neandertaler kannten Schmuck. Harald Asel stellt die neuen Forschungen zur Frühgeschichte der Menschheit vor.  

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