Inforadio Spezial: Coronavirus

Menschen im Park am Gleisdreieck Berlin (Bild: imago images/ Jens Schicke)
imago images/ Jens Schicke

Das Coronavirus bestimmt den Alltag der Menschen. Inforadio hat Hintergründe, praktische Tipps und Wissenswertes rund um das Coronavirus gesammelt. Regelmäßig sprechen wir mit Expert*innen aus allen relevanten Bereichen dazu und berichten über das Leben in Coronazeiten.

Aktuelles

Raddusch: Im sonnigen Frühlingswetter spiegelt sich die Spreewaldlandschaft am Naturhafen in einem Fließ
ZB/dpa

Serie für die Corona-Ferien - Reisen in der Region

Der Sommer kommt, der Urlaub auch. Die meisten Berliner und Brandenburger werden in diesem Jahr wohl irgendwo in Deutschland Ferien machen. In unserer kleinen Reihe mit Tipps für den "Doch-Noch-Corona-Urlaub" gehen wir aufs Wasser, wandern und Schlösser ansehen.

Wie ist der Stand der Dinge?

Professor Christian Drosten
imago images / Christian Ditsch

Wissenswerte - Drosten, BILD & Kekulé: Wie Wissenschaft funktioniert

Seit Tagen sieht sich der Berliner Virologe Christian Drosten Angriffen der BILD-Zeitung ausgesetzt. Nachdem sich auch Drostens Kollege Alexander Kekulé in die Diskussion einschaltet, droht der Streit zu eskalieren. Was da eigentlich gerade geschieht, fasst Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler zusammen.

" Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie, informiert über das neuartige Coronavirus 2019-nCoV"; © Britta Pedersen /dpa
Britta Pedersen /dpa

Virologen-Podcasts - Immer auf dem neuesten Stand mit dem Coronavirus-Update

Wir senden zwei Mal in der Woche Ausschnitte aus dem Coronavirus-Update mit Prof. Christian Drosten und täglich Ausschnitte aus dem Corona-Kompass von Prof. Alexander Kekulé. Sie können beide Podcasts in der ARD-Audiothek nachhören.

Corona-Update (NDR)

Kekulés Corona Kompass (MDR)

Held*innen und Macher*innen der Krise

Leerer Sportplatz aus der Vogelperspektive (Bild: imago images/ Eibner-Pressefoto)
imago images/ Eibner-Pressefoto

Nachwuchssport - Online-Training ist kein Vergleich zum wahren Sport

Leere Fußballplätze, Volleyballfelder, Schwimmbäder - die Corona-Krise hat das Vereinssportleben in Berlin lahmgelegt. Auch Berlins größter Kinderverein "Pfeffersport" leidet unter der Krise. Doch langsam soll es in kleinen Gruppen wieder losgehen, berichtet Geschäftsführer Jörg Zwirn.

RSS-Feed
  • Das Literaturhaus in Berlin
    imago images / Schöning

    Kulturbetrieb in der Krise 

    Corona macht kreativ: Literaturhaus im Netz

    Wenn man auf die Webseite guckt, ist der Veranstaltungskalender des Berliner Literaturhauses auch zu Corona-Zeiten gut gefüllt - mit Webcasts. Die Leiterin Janika Gelinek ist zufrieden damit und bastelt mit ihren Kolleginnen an einem Programm, so dass die Besucher bald auch wieder persönlich vorbeischauen können.

  • Symbol: Sozialarbeit | Ein Schild "Beratung -Bitte nicht stören" hängt an der geöffneten Tür eines Beratungsraumes in einem Frauenhaus.
    picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB

    Unterstützung für Familien 

    Sozialarbeit in der Krise: Nähe aufbauen durch Mimik

    Die Corona-Krise hat viele Bereiche zum Erliegen gebracht. Langsam können Sozialarbeiter*innen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Wie die Betreuung von Familien in der Krise verläuft, erzählt Kathrin Urbanski, Sozialarbeiterin in Frankfurt (Oder).

  • Ein Café in Berlin am 07.05.20 (Quelle: imago images / Sabine Gudath).
    www.imago-images.de

    Unterricht am OSZ Gastronomie 

    "Engagiertes Kollegium ist der Schlüssel unseres Erfolgs"

    Wie geht es weiter mit den Berufsschulen und dem Gastgewerbe? Seit Montag lernen alle - fast 5 000 - Schüler*innen wieder am Oberstufenzentrum Gastgewerbe, abwechselnd im Präsenzunterricht und im Online-Unterricht. Wie das OSZ die Krise bisher gemeistert hat, haben wir OSZ-Leiter Jürgen Dietrich gefragt.

  • Ein Mann befährt mit seinem Fahrrad einen temporären Radverkehrsstreifen auf dem Kottbusser Damm in Berlin-Kreuzberg (Bild: dpa)
    dpa

    Felix Weisbrich 

    Pop-Up-Radwege: Mehr Sicherheit in der Krise?

    In Berlin sind teilweise temporäre Radwege entstanden – die sogenannten Pop-Up-Radwege. In der Krise musste schnell reagiert werden. Innerhalb von wenigen Tagen hat Felix Weisbrich vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Idee umgesetzt.

  • Berlin Mitte , Museum für Naturkunde, Naturkundemuseum, Invalidenstraße Exponat Präparat Eisbär Knut Berlin
    imago images / Jürgen Ritter

    Johannes Vogel 

    Natur entdecken und erleben: MfN öffnet wieder

    Seit dieser Woche dürfen Berliner Museen ihre Tore wieder für Besucher öffnen. Ab Dienstag ist daher auch das Museum für Naturkunde wieder geöffnet. Doch die Corona-Isolation habe auch was Gutes gebracht: Schnellere Schritte in Sachen Digitalisierung, sagt Leiter Johannes Vogel. 

  • Ilona Scholl vom Restaurant "Tulus Lotrek"
    imago images / tagesspiegel

    Sterneküche für systemrelevante Arbeiter*innen 

    "Kochen für Helden": Gratis-Essen für Alltagshelden

    In der Corona-Krise hat die Aktion „Kochen für Helden“ Alltagshelden in systemrelevanten Berufen mit frischen Speisen aus dem Sterne-Restaurant „Tulus Lotrek“ versorgt. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv, zieht Ilona Scholl vom Restaurant Bilanz.

  • Ein Mitarbeiter des Kindernotdienstes am Telefon
    imago images / Sascha Montag

    Einsatz für Kinder in Not 

    "Verängstigten Kindern mit Maske entgegenzutreten ist schwierig"

    Auch wenn Schulen und Kitas geschlossen bleiben, braucht es eine Anlaufstelle für Kinder in Not. Abstandhalten und Masketragen sei im Umgang mit kleinen Kindern in Stresssituationen kaum möglich, berichtet der Leiter der Berliner Kinderschutz-Hotline, Uwe Bock-Leskien.

  • Eine Physiotherapeutin behandelt einen Mann, der auf einer Liege liegt. Beide tragen einen Mund-Nasen-Schutz (Bild: imago images / Frank Sorge)
    imago images / Frank Sorge

    Hilfe bei Schmerzen 

    Physiotherapeutin: "Wir können den Abstand nicht wahren"

    Abstand halten ist das Gebot der Stunde in der Coronakrise. Das ist in manchen Berufen schwierig einzuhalten. So etwa in der Physiotherapie. Barbara Randrianarisoa ist Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Berlin Charlottenburg. Sie spricht über ihre Arbeit.

  • Symbolbild: Forschungslabor für Coronatests (Bild: imago images/ Nikos Pekiaridis)
    imago images/ Nikos Pekiaridis

    Gute Laune trotz Überstunden 

    "Wir sind es gewohnt, mit Erregern umzugehen"

    Zwischen dem Verdacht und der Gewissheit, an Covid-19 erkrankt zu sein, steht immer ein Labortest. Eines der Labore in der Region ist das "MVZ Labor 28" von Dr. Michael Müller, wo täglich gut 900 Corona-Tests ausgewertet werden. Wir sprechen mit Müller über die Arbeit mit Virus.

  • Feuerwehrfahrzeuge stehen während eines Löscheinsatzes am Landwehrkanal in Berlin Kreuzberg
    dpa

    Teamarbeit ohne Händeschütteln 

    "Wir arbeiten unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen"

    Auch in der Corona-Krise müssen Feuer gelöscht und Kranke mit dem Rettungswagen transportiert werden. Die Berliner Feuerwehr hat dazu einen Krisenstab eingerichtet. Dass sich die Kolleg*innen nicht mehr die Hände schütteln können, fällt trotzdem schwer, berichtet Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein.

  • Ein Mann reicht einen vollen Teller bei der Essensausgabe der Bahnhofsmission am Zoo (Bild: dpa)
    dpa

    Versorgung für Wohnungslose 

    "Wir können die Menschen nicht mehr hereinlassen"

    Wer kein Zuhause hat, kann in der Coronakrise auch nicht dort bleiben. Doch auch die Arbeit der Bahnhofsmissionen für Obdachlose wird durch das Virus eingeschränkt. Das Essen wird nur noch am Fenster ausgegeben, berichtet Wilhelm Nadolny, Leiter der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten.

  • Särge und Urnen im Ausstellungsraum eines Bestattungsinstituts
    imago images / imagebroke / Marcus Siebert

    Trauerfälle in der Krise 

    Bestatter: "Es gibt viel Unsicherheit, was man darf und was nicht"

    Zugang für nur wenige Personen, Abstand halten statt Trost spenden – auch im Trauerfall ist die Corona-Epidemie eine schwierige Herausforderung. Bestatter Eric Wrede gibt Einblicke, wie kompliziert logistische und psychologische Fragen von Bestattungen derzeit sind.

  • Briefträgerin der Deutschen Post AG auf dem Fahrrad bei der Zustellung von Briefen in Berlin Tempelhof
    imago images / STPP

    Päckchen ablegen statt übergeben 

    Postzustellerin: "Die Leute freuen sich, jemanden zu sehen"

    Auch in der Corona-Krise ist Jana Gläser jeden Tag neuneinhalb Stunden mit dem Fahrrad unterwegs. Die meisten Menschen freuten sich nicht nur über ihre Päckchen, sondern vor allem auch über den kurzen menschlichen Kontakt, erzählt die Postzustellerin in Potsdam.

  • Ein Junge füllt ein Arbeitsblatt für Grundschüler der 2. Klasse aus.
    imago images / spfimages

    Unterricht aus der Ferne 

    Grundschullehrerin: "Die Kinder wollen wieder in die Schule"

    Seit Mitte März betreut die Grundschullehrerin Claudia ihre sechste Klasse an einer Schule in Berlin-Friedenau im Home Office. Mit dem Unterricht zu Hause kommen die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich gut klar, berichtet die Pädagogin.

  • Leere Stuehle stehen vor einem Cafe in Berlin-Mitte.
    imago images / Andreas Gora

    Gutschein-Aktion für Kiezläden 

    "Gar kein Umsatz ist verheerend, weniger Umsatz verkraftbar"

    In der Corona-Krise fürchten viele Geschäfte, Cafés und Restaurants um ihre Existenz. Um sie zu unterstützen, hat Karsten Kossatz die Gutschein-Plattform "Helfen.Berlin" ins Leben gerufen. Bisher seien schon Gutscheine im Wert von über einer Million Euro verkauft worden, berichtet der Werbeagenturchef.

  • Eine Putzfrau säubert und desinfiziert die Klassenräume.
    dpa/Strauch

    Schutz vor Ansteckung 

    Reinigungskräfte im Corona-Alltag: Mehr als nur Putzen

    Home Office ist nicht für jeden Beruf eine Option. Auch nicht für die Reinigungskräfte in den Seniorenheimen der Johanniter GmbH. Eine tägliche Herausforderung, sagt Andre Gorek. Er organisiert die Reinigungskräfte in den Heimen der Johanniter GmbH. 

  • Symbolbild: Hebamme betreut schwangere Frau (Bild: dpa/ Klaus Gigga)
    dpa/ Klaus Gigga

    Hebammen in der Corona-Krise 

    Geburt mit Abstand - Hebammen im Corona-Alltag

    Schwanger mitten in der Corona-Krise – das ist eine Herausforderung für Eltern und Hebammen. Denn Geburten lassen sich nicht verschieben, Abstand halten ist auch keine Option. Hebamme Mandy Pleikies berichtet, wie ihr derzeitiger Alltag aussieht. 

  • Symbolbild Psychotherapie in der Klinik. Frau hält sich den Kopf. Im Hintergrund ist ein Arzt zu sehen (Bild: imago images / Panthermedia)
    imago images / Panthermedia

    Psychologische Hilfe 

    Psychiater: "Coronakrise kann psychische Erkrankungen verstärken"

    Wenn Menschen sowieso mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, dann ist die Corona-Zeit eine ganz besondere Situation. Vsevolod Silov ist Chefarzt für Psychosomatik und Psychotherapie am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen. Er erzählt, wie turbulent es in den vergangenen Wochen zuging.

  • Eine Mutter sitzt mit zwei Kindern am Tisch, während sie Home Office macht.(Bild: dpa)
    dpa

    Doppelbelastung für Eltern 

    Alleinerziehende Mutter: "Ich bin nur noch im Funktionsmodus"

    In Deutschland gibt es 1,8 Millionen erwerbstätige Alleinerziehende. Doch in der Corona-Krise hat nur ein Teil von ihnen Anspruch auf Kinder-Notbetreuung. Wanda Schulte ist Mutter eines Zweijährigen und gibt Einblick in einen kräftezehrenden Alltag.

  • Symbolbild: Ärztin mit Corona-Test
    imago images / Future Image

    Gesundheitsämter 

    Amtsärztin: "Wir kommen bei der Menge an Infektionen nicht hinterher"

    Gesundheitsämter sind zentraler Anlaufpunkt für Corona-Verdachtsfälle und die Betreuung von Infizierten. Doch trotz Aufstockung des Personals sei die Arbeit weiterhin kräftezehrend, so die Amtsärztin und Leiterin vom Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicoletta Wischnewski.  

  • Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB)
    ZB/dpa

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin 

    Mit Musik Beziehung und Nähe schaffen

    Musikerinnen und Musiker des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) spielen während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie vor Seniorenheimen und Krankenhäusern. Flötist Rudolf Döbler gibt Einblicke in diese ganz besondere Konzertreihe.

  • Müllwerker der Berliner Stadtreinigung mit Container (Bild: imago images / Frank Sorge)
    imago images / Frank Sorge

    Müllwerker der BSR 

    Müll lässt sich nicht im Home Office verbrennen

    Die Corona-Krise zwingt gerade viele Menschen ins Home Office. Doch längst nicht jeder Job lässt sich vom heimischen Schreibtisch aus erledigen: Hardy Schröder ist Betriebsingenieur im Müllheizkraftwerk Ruhleben in Berlin. Wie verläuft sein Arbeitsalltag in Zeiten von Corona?

  • Gestapelte Bücher und Bücherregale (Bild: imago images / Pius Koller)
    imago images / Pius Koller

    Einzelhandel in der Corona-Krise 

    Buchhändler: "Meine Kunden sind sehr diszipliniert"

    Zu den wenigen Läden, die auch in Coronazeiten offen haben, gehören auch Buchläden. Dirk Sarnoch ist Buchhändler des Kiezbuchladens "Peak" in Oberschöneweide. Er hat seinen Laden etwas umgeräumt und bei seiner Kundschaft neue Vorlieben entdeckt.

  • Justizvollzugsbeamte in der Station fuer Sicherungsverwahrte in der Teilanstalt V der JVA Tegel.
    imago images / photothek

    Corona-Krise in der Justiz 

    "Wir versuchen, das Virus draußen zu lassen"

    Die Corona-Epidemie verändert auch das Leben in den Justizvollzugsanstalten. Besuche von Freunden und Familie sind nicht mehr möglich – eine Belastung für die Gefangenen. Die Beamten müssten besonders jetzt Vorbilder sein, berichtet Susanne Bischoff, Schichtleiterin in der JVA Heidering.

  • Symbolbild: Intensivstation
    imago images / Lichtgut

    Hilfe für die Schwersterkrankten 

    Intensivpfleger auf der Corona-Station: "Es ist eine Berufung"

    Intensivpfleger Alexander Lang ist freiwillig auf die Corona-Station der Charité in Berlin-Mitte gewechselt. In unserer Reihe "Sie sind Held*innen" berichtet er von seinem Respekt vor der Krankheit und, dass er dort helfen wollte, wo er gebraucht wird.

  • Symbolfoto. Digitale Kirche
    Imago Images

    Kirche trotz Kontaktverbot 

    "Wir senden den Gottesdienst per Livestream"

    Die Coronakrise zieht ihre Kreise in alle Lebensfelder. Auch das Leben in den Kirchen kann nicht mehr wie gewohnt stattfinden, für einige Personen fällt ein wichtiger Lebensbestandteil weg. Pfarrerin Claudia Scheufele berichtet, welche kreativen Wege ihre Gemeinde in diesen Tagen gefunden hat.

  • Straßenkinder am Alexanderplatz
    imago images / Schöning

    Arbeit mit Straßenjugendlichen 

    "Mehr Kids hauen von zu Hause ab"

    Für Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen oder gar obdachlos sind, bedeutet die Corona-Krise: Keine Schule, keine regelmäßigen Mahlzeiten oder gar kein Geld. Die Krise bringe nun zudem immer mehr Kids auf die Straße, sagt Eckhard Baumann, Gründer von Straßenkinder e.V.

  • Drogiemitarbeiterin beim Einsortieren von Toilettenpapier (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
    picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa

    Ansturm auf Drogerien 

    "Es kommt täglich zu Übergriffen in unseren Filialen"

    Drogerien sind direkt von der Massenvorsorge in der Corona-Krise betroffen - und manche Kund*innen diskutieren bis aufs Messer um begehrte Artikel. Dies belaste das Personal zusätzlich, sagt Florian Wolf. Er ist für mehrere dm-Märkte in Berlin und Brandenburg verantwortlich.

  • Symbolbild: Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur
    dpa

    Arbeiten in der Pflege 

    "Bonuszahlen ändern nichts in den Krankenhäusern und Heimen"

    Angelina Röck arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin in einem Altenheim und einem großen Krankenhaus. Der Umgang mit dem Coronavirus dort hat sie erschreckt. Sie wünscht sich ein besseres Pflegesystem statt einmaligen Bonuszahlungen.

  • Ein BVG-Bus am Berliner Dom. (Bild: imago/snapshot)
    imago/snapshot

    Bus und Bahn 

    "Generell ist es ruhig, schon fast gruselig"

    Home Office - so lautet die Ansage der Arbeitgeber*Innen, um die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich einzudämmen. Traute Meyer ist Busfahrerin bei der BVG. Von Zuhause arbeiten ist für sie keine Option.

Interviews

Beiträge

Weitere Sendungen zum Thema Corona

RSS-Feed
  • Reporter 

    Symbolbbild: Depression junger Mann (Bild: Colourbox/ Teodor Lazarev)
    Colourbox/ Teodor Lazarev

    Depressionen in der Corona-Krise

    Rund fünf Millionen Deutsche haben eine depressive Störung - manche gehen damit offen um, andere verschweigen sie. Durch Kontaktsperren und Reiseverbote in der Corona-Krise hat sich das Leben von depressiv erkrankten Menschen drastisch verändert. Inforadio-Reporter Wolf Siebert hat mit einer Betroffenen gesprochen.

  • Die Wirtschaftsdoku 

    Gin-Spezialitäten beim Mampe (Bild: Mampe Spirituosen GmbH/ Jakob Nawka)
    Mampe Spirituosen GmbH/ Jakob Nawka

    Firmen kämpfen um ihre Existenz

    Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es einigen Unternehmen gelungen, ihr Geschäft so umzustellen, dass es auch in der Krise funktioniert. Andere hatten von Hause aus ein Geschäftsmodell, das jetzt besonders gefragt ist. Wieder andere tun sich sehr schwer und überleben nur mit staatlicher Hilfe. Anja Dowrodinsky berichtet über Gewinner und Verlierer der Krise.

  • Das Forum 

    Harald Asel und Gäste beim Forum vom 24.05.2020 (Bild: rbb/ Begzada Kilian)
    rbb/ Begzada Kilian

    Wie gerecht wird der Weg aus dem Lockdown?

    Die Maßnahmen gegen das Coronavirus trafen im März Alt und Jung gleichermaßen. Rücksichtnahme und eingeschränkte Freiheiten ließen sich noch vermitteln. Doch beim Wiederanfahren des öffentlichen Lebens zeigen sich Konflikte, über die Harald Asel mit seinen Gästen diskutiert.

  • WissensWerte 

    Deutschland - Abwasserreinigung, hier im Vorklaerbecken einer Klaeranlage wird das Abwasser mechanisch gereinigt. Moderne Klaeranlagen sind heute in der Regel dreistufig, da zur Abwasserreinigung nacheinander mechanische, biologische und chemische Verfahren eingesetzt werden. Mit einer vierten Reinigungsstufe sollen Mikroschadstoffe, wie Mikroplastik, Medikamentenreste, Hormone oder Roentgenkontrastmittel herausgefiltert werden. Deutschland
    imago images / Rupert Oberhäuser

    Corona-Viren im Abwasser: Kein Grund zur Sorge

    Forscher haben Corona-Viren im Abwasser nachweisen können. Kein Grund zur Sorge: Das Virus sei zwar nachweisbar, aber nicht infektiös, hieß es. Trotzdem lässt sich mit diesen spannenden Erkenntnisse weiter arbeiten, wie der Projektleiter Georg Teutsch im Interview erklärt.

  • Zwölfzweiundzwanzig 

    Prof. Dr. Antje Boetius (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com)
    picture alliance / ZUMAPRESS.com

    Klimapolitik versus Corona-Krise

    Kaum Flugverkehr, weniger Autos - der Stillstand lässt Umweltschützer jubeln. Ist die Umwelt Gewinnerin der Corona-Pandemie oder rückt der Klimaschutz durch die Krise in den Hintergrund? Sabina Matthay spricht darüber mit der Meeresbiologin Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven.

  • WissensWerte 

    Transport-Roboter von InSystems
    InSystems-Automation/MY-PHOTO.CH MYRIAM BRUNNER

    Berliner Entwicklung: Desinfektionsroboter aus Adlershof

    Die Berliner Firma InSystems Automation hat nun einen Desinfektionsroboter für Krankenhäuser entwickelt – als Reaktion auf die Corona-Pandemie. Der Roboter wird zurzeit in Spanien getestet, Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler war bei den Entwicklern in Berlin-Adlershof.

  • WissensWerte 

    Junge Frau mit Mundschutz und Smartphone
    imago images / Sven Simon

    Corona-App "Crowdless" hilft beim Social Distancing

    Ein britisches Start-Up hat mit Hilfe von Google und der europäischen Weltraumbehörde ESA die App "Crowdless" entwickelt, die dem Nutzer sagt, wie voll es in dem Laden ist, in dem er gleich einkaufen will. Damit hilft die kostenlose App beim Social Distancing, wie Wissenschaftsredakteur Guido Meyer berichtet.

  • WissensWerte 

    Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Arbovirologie und Virusdiagnostik am BNITM (Bild: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin)
    Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

    "Wir sind bei Kilometer drei oder vier"

    "Die Pandemie ist ein Marathonlauf und wir befinden uns erst bei Kilometer drei oder vier", sagt der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. Mit ihm bespricht Redakteur Thomas Prinzler viele Fragen rund um das Virus SARS-CoV-2, die Hörer*innen via Twitter gestellt hatten.

  • Zwölfzweiundzwanzig 

    Jan Techau (Bild: German Marshall Fund of the United States)
    German Marshall Fund of the United States

    Bewährungsprobe der EU: die Corona-Pandemie

    Die EU will sich mit Milliardenhilfen gegen die Corona-Rezession stemmen. Aber Geld allein kann Europas Zukunft und Einfluss in der Welt nicht sichern, sagt Jan Techau vom German Marshall Fund. Der Politikwissenschaftler fürchtet, dass die EU als großer Verlierer aus der Krise hervorgehen könnte, wie er Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch erläuert.

  • Das Forum 

    Maschinen der Fluggesellschaft Lufthansa stehen auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (Bild: dpa)
    dpa

    Schaffen wir das? Shutdown und Stillstand in der Wirtschaft

    Start-ups fürchten um ihre Existenz, der Mittelstand fühlt sich allein gelassen, Freiberufler sind auf staatliche Zuschüsse angewiesen, Großkonzerne hoffen auf Bürgschaften in Millionen-Höhe. Wie kann die Corona-Krise gemeistert werden?

  • Zwölfzweiundzwanzig 

    Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst © Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
    Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

    Wann, wie, wer zuerst? Schulbeginn nach Shutdown

    Das Land Brandenburg plant, Schulen ab dem 27. April wieder für den Unterricht zu öffnen. Den Auftakt machen die Klassen vor dem Mittleren Bildungsabschluss. Moderatorin Sabina Matthay spricht über die politischen Pläne mit Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

  • Die Wirtschaftsdoku 

    Digitales Angebot für Lehrer von Sofatutor GmbH (Bild: sofaturor)
    sofatutor

    Start-ups - Mit Innovationen durch die Corona-Krise

    Junge Gründer haben erheblich zum Wirtschaftsaufschwung Berlins beigetragen, doch seit dem Shutdown stehen sie unter besonderem Druck. Einige aber sehen in den Einschränkungen durch die Corona-Krise auch eine Chance für neue Angebote. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter berichtet über Start-ups und ihre Ideen.

  • Das Forum 

    Kirche in Coronazeiten: Pastor Simon de Vries, lutherische Gemeinde in Nordhorn, geht durch einen Gang der Christuskirche
    dpa

    Die Kirchen und das Coronavirus

    Wie Ostern feiern in Zeiten der Corona-Pandemie? Gottesdienste finden nicht statt, persönliche Begegnungen sind auf ein Minimum reduziert - und nicht alle Aufgaben der Seelsorge lassen sich digital realisieren. Ein Stresstest für Gläubige und Institutionen.

  • Zwölfzweiundzwanzig 

    Laura Garavini (SPD)
    dpa

    Laura Garavini: "Jetzt ist Solidarität gefragt"

    Italien ist besonders hart von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Als erstes europäisches Land wurde es von dem Virus heimgesucht, trotz rigider Einschränkungen breitet sich der Covid-19-Erreger weiter aus. Hilfe kommt nun von der EU. Sabina Matthay spricht mit Laura Garavini, Mitglied des italienischen Senats.  

  • WissensWerte 

    Mann mit Handschuhen hält Smartphone in der Hand
    GES-Sportfoto/picture-alliance

    Wie Smartphones die Infektionsketten stoppen sollen

    In China sind Apps zum Tracking von Infektionsketten im Kampf gegen das Coronavirus erfolgreich eingesetzt worden – allerdings mit tiefen Einschnitten beim Datenschutz. Anders könnte ein europäisches Projekt funktionieren, wie Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler erklärt.

  • Weltsichten 

    Ein Mann zeigt eine Echtzeit-App der Corona-Epidemie auf seinem Smartphone
    picture alliance/dpa

    Big-Data gegen das Coronavirus: Eindämmung mit Apps

    Auch in Deutschland sind die Einschränkungen wegen des Coronavirus gravierend, doch zumindest die Handydaten-Ortung bleibt den Menschen hierzulande vorerst erspart. In China ist die digitale Überwachung hingegen längst Realität. Dort glaubt man, die Epidemie mit Big Data bekämpfen zu können. Aus Peking berichtet unser Korrespondent Axel Dorloff.

  • Vis à vis 

    Besucher*innen des abgesagten historischen Karnevals in Venedig tragen Atemmasken
    imago images / Manfred Segerer

    Wie Gesellschaften Epidemien verkraften

    Viele Experten warnen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus davor, in Panik zu verfallen. So sieht das auch der Heidelberger Medizinhistoriker Wolfgang Eckart. Er untersucht die positiven gesellschaftlichen Folgen nach überstandenen Epidemien.

Hintergrund

Coronaambulanz (Bild: dpa/ Sebastian Gollnow)
dpa/ Sebastian Gollnow

Hintergrund - Fragen und Antworten

Auch in Deutschland ist die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus groß. Wer ist besonders gefährdet? Wie kann man sich schützen? Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.

Fakten und Hintergrund

RSS-Feed
  • Auf den Punkt 

    ICE im Bahnhof Erfurt
    imago images / Kyodo News

    Hygieneregeln in der Bahn

    Die Deutsche Bahn will zu Pfingsten wieder mehr Züge auf die Gleise schicken. Ein Schritt hin zu mehr Normalität. Aber wie will die Bahn ein sicheres Reisen in Zeiten von Corona sicherstellen? Aurelie Winker aus der Inforadio-Redaktion bringt es auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Ampelmännchen in Berlin (Bild: imago images/ Sabine Brose/ Sorge)
    imago images/ Sabine Brose/ Sorge

    Was ist die Berliner Corona-Ampel?

    In Berlin und Brandenburg gibt es ab Montag weitere Corona-Lockerungen. Wie sich das auf die Infektionszahlen auswirkt, lässt sich in knapp zwei Wochen beurteilen. Der Berliner Senat hat dazu ein Ampelsystem erfunden und Inforadio-Redakteurin Nicola Graf bringt auf den Punkt, was es damit auf sich hat.

  • Auf den Punkt 

    Symbolbild: Flugreise in Corona-Zeiten (Bild: imago images/ Christoph Hardt)
    imago images/ Christoph Hardt

    Darf man in Corona-Zeiten verreisen?

    Das Kabinett hat beschlossen, die internationale Reisewarnung bis Mitte Juni zu verlängern. Immer mehr Flugzeuge bleiben am Boden und die Airlines klagen, dass sie Verluste machen. Aber ist Reisen aktuell komplett verboten? Inforadio-Redakteurin Aleksandra Karolczyk bringt es auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Eine Spritze wird vor den Schriftzug "Impfung" gehalten. (Bild: dpa)
    dpa

    Wie läuft die klinische Studie zum möglichen Corona-Impfstoff?

    In Deutschland wurde ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus für klinische Tests zugelassen. Wer jetzt was an wem testet und warum das so wichtig ist - Catharina Hopp aus der Inforadio-Redaktion bringt es auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Hier gehts zum Gesundheitsamt
    imago images / Waldmüller

    Wie kann der Bund die Gesundheitsämter stärken?

    Wie findet man heraus, zu wem ein Corona-Infizierter Kontakt hatte? Mit telefonieren, lautet die Antwort. Mitarbeiter der Gesundheitsämter sind damit beschäftigt und je mehr Fälle und Kontakte es gibt, desto länger dauert es. Das soll jetzt schneller gehen. Wie - das bringt Hauptstadtkorrespondent Kai Clement auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Symbolbild Reproduktionsrate: Infizierte Personen sind mit einem roten Ball dargestellt, nichtinfizierte Personen mit einem weißen. Dazwischen ist ein Ball mit Mundschutz (Bild: Colourbox)
    Colourbox

    Was ist die Reproduktionsrate?

    In Deutschland ist die Reproduktionsrate bei den Coronainfektionen unter den Wert 1 gerutscht. Aber was ist diese Reproduktionsrate genau, wie wird sie berechnet? Redakteurin Jessica Wiener bringt es auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Passagiere mit Mund- und Nasenschutz betreten bzw. verlassen die Berliner S-Bahn (Bild: dpa)
    dpa

    Masken gegen Corona

    Wenn die Einschränkungen im öffentlichen Leben gelockert werden, könnte das teilweise mit einer Maskenpflicht einhergehen - zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln. Welche Rolle können Schutzmasken in der gegenwärtigen Situationen spielen? Sabine Henkel aus dem Hauptstadtstudio berichtet.

  • Unterbrechung von Infektionsketten 

    Coronavirus-App auf einem Smartphone.
    imago images / MiS

    So funktioniert die Corona-Tracking-App

    Je mehr darüber diskutiert wird, wann die Lockdown-Maßnahmen endlich gelockert werden können, desto mehr kommen digitale Hilfsmittel ins Gespräch. Was kann und darf eine solche App – und wie hilft sie? Oda Tischewski hat die Fakten zusammengetragen.

  • Auf den Punkt 

    Symbolbild: Corona-Krise und Euro Bonds (Bild: picture alliance / Daniel Kalker)
    picture alliance / Daniel Kalker

    ESM, EIB, SURE und Bonds – was steckt dahinter?

    Die Corona-Pandemie bedroht die europäische Wirtschaft und stellt den Zusammenhalt der EU in Frage. EU-Korrespondent Stephan Ueberbach stellt verschiedene Hilfsinstrumentarien vor, die derzeit diskutiert werden. 

  • WissensWerte 

    Passant mit Mundschutz.
    imago images / Future Image

    Hilft die Schutzmaske gegen das Coronavirus?

    Österreich hat sie schon: Die Pflicht Schutzmasken zu tragen. Aber was bringen Schutzmasken und welche Unterschiede gibt es? Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler klärt auf.

  • WissensWerte 

    Schleswig-Holstein, Borstel: Ein Arzt führt bei einer Autofahrerin einen Covid-19-Test durch.
    dpa

    Corona: Test ist nicht gleich Test

    Habe ich Covid19 – oder doch nur eine Erkältung? Inzwischen gibt es unterschiedliche Tests - und unterschiedliche Meinungen dazu, wie intensiv getestet werden sollte, wie inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler berichtet.

  • Auf den Punkt 

    Menschen am Fenster (Bild: imago images/ Laure Boyer)
    imago images/ Laure Boyer

    Was ist eine Ausgangssperre?

    Deutschland diskutiert über eine flächendeckende Ausgangssperre. Was genau eine Ausgangssperre bedeutet, bringt Hauptstadtkorrespondentin Janina Lückoff auf den Punkt.

  • Auf den Punkt 

    Verkauf einer Schutzmaske gegen Coronavirus in einer Apotheke
    Pressebildagentur ULMER

    Pandemie und Epidemie

    Krisenstäbe, Epidemien, Pandemie-Pläne - viele Wörter im Zusammenhang mit dem Coronavirus können ziemlich verunsichern. Was die wichtigsten Begriffe bedeuten, und was sie unterscheidet, Vera Weidenbach bringt es auf den Punkt.

  • Interview 

    28.01.2020, Nordrhein-Westfalen, Oberhausen: Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske. Der erste Fall des Corona-Virus in Deutschland hat die Nachfrage nach Atemmasken in Apotheken stark erhöht. Ein Infektionsexperte hält dagegen Schutzmaßnahmen von Bürgern wie das Tragen von Mundschutz derzeit für unnötig.
    picture alliance/Fabian Strauch/dpa

    Was bringt ein Mundschutz?

    Das Coronavirus hat sich über die Grenzen von China ausgebreitet. An Flughäfen gehören Atemschutzmasken fast schon zur Standardausrüstung. Doch wie nützlich sind sie Masken und schützen sie wirklich vor einer Ansteckung? Franziska Hoppen klärt die wichtigsten Fragen rund um die Schutzmaske.

  • Auf den Punkt 

    Illustration: Coronavirus vergrößert unter dem Mikroskop (Bild: dpa/ Centers for Disease Control)
    dpa/ Centers for Disease Control

    Was für ein Virus ist das Coronavirus?

    Unter dem Mikroskop sehen sie aus wie kleine Kronen: Das gab den Corona-Viren ihren Namen. Lange galten sie als harmlose Verursacher von Erkältungen. Der neue Erreger ist aber anders, wie Birgit Raddatz auf den Punkt bringt.

Corona weltweit

RSS-Feed
  • Massengrab für Corona-Tote in Rio de Janeiro
    imago images / ZUMA Wire

    Brasilien 

    Das neue Epizentrum der Corona-Pandemie

    Brasilien steuert in der Corona-Pandemie auf 400.000 Infizierte und 25.000 Tote zu. Trotzdem lehnt Brasiliens Präsident Bolsonaro Schutzmaßnahmen weiter ab. Südamerika-Korrespondent Ivo Maruscyk über ein Land, das einer immer größeren Katastrophe entgegen taumelt.

  • ARCHIV, Türkei, 3.4.2020: leere Promenade in Istanbul (Bild: imago images/ZUMA Wire)
    imago images/ZUMA Wire

    Türkei 

    Leere Strände und Kassen im Urlaubsland Türkei

    Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes trifft einen der wichtigsten Wirtschaftszweige der Türkei - den Tourismus. Präsident Erdogan überlässt das Managen der Krise zwar scheinbar seinem Gesundheitsminister, greift gegen Kritiker und Oppositionelle aber weiter hart durch.  

  • ARCHIV - 12.04.2020, Bangladesch, Cox's Bazar: Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit gehen durch das Flüchtlingslager Kutupalong (Bild: picture alliance/dpa)
    picture alliance/dpa

    Flucht und Coronavirus 

    Coronavirus unter Geflüchteten in Bangladesch

    Fast eine Million Rohingya, die aus Myanmar geflüchtet sind, leben im Süden Bangladeschs in 34 Lagern auf engstem Raum. Mitte Mai gab es den ersten bestätigten Fall von Covid-19 unter den Geflüchteten. Seitdem wächst die Sorge vor einem Ansteig der Infektionen.

  • Russischer Verkehrspolizist überprüft Autofahrer in Moskau (Bild: dpa/ Pavel Golovin)
    dpa/ Pavel Golovin

    Corona weltweit: Russland 

    Putin im Home Office: "Der Chef kümmert sich"

    Russland reagierte nur zögerlich auf die Corona-Pandemie, jetzt steigen die Infektionszahlen. Die Bevölkerung kritisiert das unkoordinierte Krisenmanagement der Regierung, wie Korrespondentin Christina Nagel im Gespärch mit Inforadio-Redakteur Stephan Ozsváth erzählt.

  • Coronavirus in Brasilien (Bild: dpa/ Ellan Lustosa)
    dpa/ Ellan Lustosa

    Corona weltweit: Brasilien  

    Gefährliche Machtkämpfe in Brasilien

    Brasiliens Präsident redet Covid-19 als "Schnüpfchen" klein und liefert sich Machtkämpfe mit seinem Gesundheitsminister - wenig hilfreich inmitten einer Pandemie. Darüber spricht Stephan Ozsváth mit Südamerika-Korrespondent Ivo Marusczyk.

  • Schweiz: Radweg neben der leeren Gotthard-Autobahn A2 (Bild: dpa/ Urs Flueeler)
    dpa/ Urs Flueeler

    Corona weltweit: Schweiz 

    Wochenlange Stille wie am Neujahrsmorgen

    In der Schweiz wurde eine steile Infektionskurve abgeflacht, deswegen sind Lockerungen in Sicht. Allerdings ist die in Genf ansässige Weltgesundheitsorganisation und ihre Arbeit während der Corona-Krise in den Fokus geraten. Korrespondent Dietrich Karl Mäurer berichtet Inforadio-Redakteur Christian Wildt über die derzeitige Lage.

  • Symbolbild: Ramadangebet in der Corona-Krise (Bild: imago images/ Nayan Kar)
    imago images/ Nayan Kar

    Fastenmonat beginnt 

    Einsamer Ramadan in Corona-Zeiten

    Am 23. April beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Eine besondere und auch gesellige Zeit, wenn man sich am Abend zum Fastenbrechen mit Familie, Freunden und Nachbarn trifft. Doch in der Corona-Krise wird dies alles anders sein, berichtet Türkei-Korrespondentin Karin Senz.

  • Ein Migrant aus dem südlichen Afrika wartet auf seine Einreise nach Europa.
    imago images/Romano

    Corona weltweit: Nordafrika 

    Maghreb: Wenig Hoffnung für Migranten aus dem Süden

    Die Corona-Pandemie kennt keine Grenzen. Auch in den nordafrikanischen Ländern wird gegen das Virus angekämpft. Insbesondere bei den MigrantInnen aus dem Süden schwindet die Hoffnung: "Die illegale Einwanderung nach Europa ist fast zum Erliegen gekommen", berichtet Dunja Sadaqi im Gespräch mit Stephan Ozsváth

  • Shutdown in Singapur, leere Straßen (Bild: imago images / Le Pictorium)
    imago images / Le Pictorium

    Corona weltweit: Singapur 

    "Die autoritäre Regierung war in der Krise ein Vorteil"

    Im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie galt der wohlhabende Stadtstaat Singapur als vorbildlich. Doch nun droht eine neue Infektionswelle. Inforadioredakteur Christian Wildt spricht darüber mit Südostasien-Korrespondent Holger Senzel. 

  • Zwei Personen fahren in der U-Bahn in Mexiko.
    dpa/picture-alliance/abaca

    Corona weltweit: Mexiko 

    Armut zwingt die Menschen, die Regeln zu brechen

    Das Coronavirus hat sich in Europa bereits weit ausgebreitet. In Mittel- und Südamerika ist die Lage hingegen noch schwer überschaubar. Einschränkungen gibt es auch hier, wenn auch mehr oder weniger obligatorisch. Nicht alle halten sich an die Regeln - auch weil sie nicht anders können, berichtet Korrespondentin  Anne-Katrin Mellmann.

  • Der Bundeskanzler von Österreich Sebastian Kurz (Bild: dpa)
    dpa

    Corona weltweit: Österreich 

    Erste Lockerungen in Österreich und rückläufige Fallzahlen

    Für die Österreicher beginnt im Corona-Krisen-Management Phase 2. Die ersten Einschränkungen werden gelockert. So dürfen nun kleine Läden öffnen. Inforadio-Redakteur Christian Wildt spricht mit dem Korrespondenten Clemens Verenkotte in Wien.

  • 02.04.2020, Südafrika, Khayelitsha: Medizinische Mitarbeiter bereiten in einer Testklinik Tests von Patienten zur Ermittlung des Coronavirus vor.
    AP/picture-alliance/dpa/Engelbrecht

    Corona weltweit: Südafrika 

    "Die Leute fühlen sich an die Apartheid erinnert"

    Noch sind die Infektionszahlen eher niedrig, doch in Südafrika herrscht schon jetzt eine strikte Ausgangssperre. Die Gewalt durch Polizei und Militär ist in dem Land schon unter normalen Bedingungen ein Problem. Beim Durchsetzen des Lockdowns in den ärmeren Townships sind Situationen mehrfach eskaliert, berichtet Korrespondentin Leonie March.

  • Ein Kind sammelt Gebrauchsgegenstände aus dem Müll im Flüchtlingslager in Moria auf der Insel Lesbos
    picture alliance / Florian Bachmeier

    Corona weltweit: Griechische Inseln 

    "Die Lager sind eine tickende Zeitbombe"

    Noch immer harren tausende Geflüchtete unter erbärmlichen Bedingungen auf den griechischen Inseln aus. In der Corona-Krise hat die Regierung sie weitgehend abgeschottet. Die Angst und das Unbehaben bei den Menschen in den überfüllten Lagern wachsen täglich. Inforadio-Redakteur Christian Wildt spricht mit ARD-Griechenland-Korrespondent Thomas Bormann über die schwierige Lage. 

  • Symbolbild: Ausbreitung des Coronavirus in der Türkei (Bild: imago images / Xinhua)
    imago images / Xinhua

    Corona weltweit: Türkei 

    "Man fürchtet einen sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen"

    Lange sah die Türkei bei der Pandemie nur zu. Inzwischen sind auch dort Zehntausende infiziert und Hunderte gestorben. Der Tourismus ist erlahmt, selbst Istanbul steht fast still. Inforadio-Redakteur Christian Wildt schaut zusammen mit dem ARD-Türkei-Korrepondenten Christian Buttkereit auf die Corona-Krise in der Türkei. 

  • Archiv: Coronavirus in Polen - Grenzschließungen (Bild: imago images / photothek)
    imago images / photothek

    Corona weltweit: Polen 

    "Die Polen zeigen in der Corona-Krise große Disziplin"

    Polen hat sich in der Corona-Krise schnell und recht erfolgreich abgeschottet. Doch dahinter steckt auch das Wissen um das angeschlagene polnische Gesundheitssystem. Wie die Menschen die derzeitige Krise erleben, erörtert Inforadio-Redakteur Christian Wildt  im Gespräch mit Jan Pallokat, ARD-Korrespondent in Warschau.

  • Die Brooklyn Bridge ist menschenleer wegen der Pandemie.
    ZUMA Wire

    Corona weltweit: USA 

    Die Megacity New York steht still

    Die Welt steht still. Die Corona-Pandemie breitet sich auf dem gesamten Globus aus. Auch die Metropole New York kämpft mittlerweile mit allen Mitteln gegen die Ausbreitung des Coronavirus an. USA-Korrespondent Peter Mücke berichtet aus dem Big Apple.

  • Polizisten reiten auf Pferden in London - im Hintergrund ist ein roter Doppeldeckerbus zu sehen (Bild: imago images / Vedat Xhymshiti)
    imago images / Vedat Xhymshiti

    Corona weltweit: Großbritannien 

    Virus im Königreich: Die Briten sind am Limit

    Die Ausbreitung des Coronavirus ist unlängst zur Pandemie geworden. Auch Großbritannien ist betroffen. Einer der Infizierten ist Premierminister Boris Johnson. London-Korrespondenten Jens-Peter Marquardt berichtet mittlerweile aus dem Home Office. Christian Wildt hat mit ihm über die angespannte Lage gesprochen. 

  • Ein Polizist kontrolliert einen Fußgänger in Paris. Im Hintergrund ist der Eiffelturm zu sehen (Bild: picture alliance / abaca)
    picture alliance / abaca

    Corona weltweit: Frankreich 

    "Die Menschen in Frankreich haben Angst"

    365 Menschen sind in Frankreich an einem Tag dem Corona-Virus erlegen, darunter ein 16-jähriges Mädchen. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat sich mit Frankreich-Korrespondent Martin Bohne über die prekäre Lage unterhalten.

  • Beinahen menschenleerer Long Beach in Kalifornien, USA
    imago images / ZUMA Wire

    Corona weltweit: USA 

    Menschen in Kalifornien ziehen sich in Gärten zurück

    Die USA werden Billionen Dollar mobilisieren, um der Corona-Krise vor allem wirtschaftlich zu begegnen. Eine der stark betroffenen Regionen in den USA ist Kalifornien. Inforadio-Redakteur Christian Wildt spricht mit ARD-Korrespondentin Katharina Wilhelm in Los Angeles über die Lage vor Ort.

  • Ein Mann mit einer Gesichtsmaske fährt vor dem Kolosseum in RomFahrrad (Bild: dpa)
    dpa

    Corona weltweit: Italien 

    "Die Entwicklung des Coronavirus ist in Italien noch unklar"

    Italien ist besonders von der Coronakrise betroffen. Tausende Erkrankte und auch Tote. Seit Wochen gibt es eine Ausgangssperre, Bilder von Balkongesängen rühren an. Italien-Korrespondent Jörg Seisselberg erklärt, aktuell gäbe es keine sprunghaften Neuerkrankungen, aber auch keine eindeutige klare Tendenz nach unten.

  • Kirschblütenfest in Japan (Bild: imago images/ Viola Kam)
    imago images/ Viola Kam

    Corona weltweit: Südkorea 

    "Soziale Distanz fällt Menschen in Südkorea und Japan leicht"

    Wie erleben Südkorea und Japan die Corona-Krise? In der Frage, ob die Olympischen Spmmerspiele in Tokio stattfinden sollen, sind die Japaner uneinig, berichtet Udo Schmidt, ARD-Korrespondent in Tokio. Er erklärt außerdem im Gespräch mit Inforadio-Redakteur Christian Wildt, wie es Südkorea gelingt, die Sterberate in der Coronakrise gering zu halten.

  • Symbolbild: Restaurant in China Corona (Bild: imago images/ Wang Xi)
    imago images/ Wang Xi

    Corona weltweit: China 

    "Zahlen sind in China auch immer politisch gesteuert"

    Das neuartige Coronavirus hat seinen Ursprung in China genommen. Dort scheint sich nach offiziellen Angaben das Leben wieder zu normalisieren. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat darüber mit Axel Dorloff gesprochen. Er war lange Journalist beim Inforadio, ist seit Jahren Korrespondent des ARD-Hörfunks in China und wohnt mit Familie in Peking.