Higgs-Teilchen (Bild: dpa)

Podcast: Wissenswerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft, Technik und Gesellschaftswissenschaft? Auf Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung erhalten Sie Antworten: werktäglich und sonntags in der Inforadio-Rubrik "Wissenswerte".

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Wissenswerte, 24.05.2017, 10:25 Uhr - Schönheit der Aras - Aufzuchtstation des ACTP

Sie sind laut, schön, intelligent und bedroht – Aras. Seit gestern ist die Ausstellung zu diesen prächtigen Papageienvögeln im Berliner Naturkundemuseum geöffnet – der Ausstellungskurator war dazu gestern zu Gast im Inforadio. Von den insgesamt ehemals 19 Ara-Arten sind t zwei bereits ausgestorben, die Hälfte der noch vorhandenen Arten ist aktuell bedroht, weil der Mensch den Lebensraum zerstört. Der Rettung der Aras hat sich die Naturschutzorganisation ACTP verschrieben. In Rüdersdorf bei Berlin unterhält sie eine von weltweit drei Aufzuchtstationen für einen ganz besonders bedrohten Ara. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat die Station besucht.
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Wissenswerte, 23.05.2017, 10:25 Uhr - Schönheit der Aras – und ihre Wichtigkeit für die Forschung

Sie bestechen durch ihre farbenfrohe Schönheit und Intelligenz: die Aras, süd- und mittelamerikanische Papageien. Seit heute ist ihnen im Berliner Naturkundemuseum eine eigene Ausstellung gewidmet. Gestern hatten wir in den Wissenswerten den Präparatoren des Museums über die Schulter geschaut - heute ist der Kurator der Ara-Ausstellung Uwe Moldrzyk zu Gast im Studio. Oliver Rehlinger hat ihn gefragt: "Warum gibt es eine Sonderausstellung zu den Aras?
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Wissenswerte, 22.05.2017, 10:25 Uhr - Schönheit der Aras

Aras sind der Inbegriff eines Papageien. Sie sitzen bei Piraten auf der Schulter. Pippi Langstrumpf hatte einen. Und auch zwei Präparatoren des Berliner Naturkundemuseums haben ihr Herz an die bunten, intelligenten und größten Papageienvögel verloren. Auf Ihre Initiative hin zeigt das Museum für Naturkunde jetzt ab 23. Mai eine Sonderausstellung mit 60 spektakulär präparierten Aras. Maren Schibilsky hat die beiden Präparatoren in ihrer Werkstatt besucht.
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Wissenswerte, 21.05.2017, 09:44 Uhr - Über die Intelligenz der Bienen

Sie gehören zu den am besten organisierten Tieren der Welt. Sie bilden Staaten, sie denken, planen und fühlen: Bienen. Der Berliner Zoologe und Neurobiologe Randolf Menzel hat sein wissenschaftliches Leben der Erforschung der Intelligenz der Bienen gewidmet. "Wie finden und erkennen Bienen ihre Futterquellen? Wie merken sie sich, wo es etwas zu ernten gibt und wie stimmen sie sich mit ihren Schwestern ab, welche Blüten angeflogen werden sollen?" Instinkt oder Intelligenz, fragt Randolf Menzel, Professor für Neurobiologie an der FU Berlin. Sein gesammeltes Wissen hat er in einem Buch spannend und unterhaltsam ausgebreitet. Darüber hat Thomas Prinzler mit Randolf Menzel gesprochen.
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Wissenswerte, 19.05.2017, 10:25 Uhr - Sind Bienen intelligent?

Nach Kuh und Schwein ist das dritthäufigste Haustier der Welt die Biene. Jetzt, wo es wärmer wird, schwirren sie aus, für viele Obstsorten allerdings zu spät. Seit rund 40 Millionen Jahren bevölkern sie unsere Erde, allein in Deutschland gibt es etwa 800.000 Bienenvölker mit 40 Milliarden Bienen. Dass es ihnen schlecht geht, ist bekannt, Landwirtschaft und Umweltgifte vernichten ihren Lebensraum, die Varroamilbe bringt die Bienen um. Doch nicht darüber soll jetzt in der Wissenswerte Frage der Woche gesprochen werden. Es geht vielmehr darum, wie Bienen eigentlich ihren Weg finden? Wie sie sich in ihrem Staat organisieren, mit Königin, Arbeitern und Brutpflege? Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler ist wie immer freitags im Studio: Sind Bienen intelligent? Oder ist es nur Instinkt?
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Wissenswerte, 18.05.2017, 10:25 Uhr - Gemeinsam stark - Forschungsverbund Berlin

Gemeinsam geht vieles besser - das gilt auch für die Wissenschaft. Und vielleicht ganz besonders für Berlin, wo es gleich vier Universitäten, viele kleinere Hochschulen und noch viel mehr Forschungseinrichtungen gibt. Acht solcher Institute, die außerhalb der Unis existieren, haben sich vor 25 Jahren zum Forschungsverbund Berlin zusammengeschlossen. Jetzt wird Jubiläum gefeiert. Im Studio ist der Physiker Thomas Elsässer, Direktor des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeit-Spektroskopie in Berlin-Adlershof, das zum Forschungsverbund Berlin gehört. Dietmar Ringel hat ihn gefragt: "Was genau machen Sie an Ihrem Institut?"
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Wissenswerte, 17.05.2017, 10:25 Uhr - Norwegische Rentiere gefährdet

In Norwegen müssen Tausende Rentiere erschossen werden, weil sie von einer unheilbaren und hoch ansteckenden Krankheit befallen sind: der chronischen Auszehrungskrankheit CWD (Chronic Wasting Disease). Die hat Rentier-Bestände weltweit erfasst, doch in Norwegen ist das Problem so groß, dass die Regierung zu dieser drastischen Maßnahme greifen musste. Unser ARD-Korrespondent für Nordeuropa, Carsten Schmiester, über die Hintergründe der Krankheit.
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Wissenswerte, 16.05.2017, 10:25 Uhr - Lichtquelle zur Völkerverständigung

Können Sie nachts entspannt schlafen oder haben sie Albträume und wachen schweißgebadet auf? Ungefähr zehn Prozent der Erwachsenen werden mindestens einmal im Monat von Horrorszenen im Bett geplagt. Eigentlich ist es eine natürliche Strategie des Gehirnes, belastende Situationen aus dem Alltag zu bewältigen. Kommen die Träume aber häufiger, und bestimmen dann auch noch das Leben am Tag, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Das rät Ina Czycykowski.
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Wissenswerte, 15.05.2017, 10:25 Uhr - Stilles Sterben von Afrikas Giraffen

Giraffen sind die größten landlebenden Säugetiere. Dennoch gehören sie nicht zu den Big Five, wie europäische Großwildjäger einst Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard und Löwe bezeichneten. Das bezog sich auf die Schwierigkeit, sie zu jagen. Aber die majestätisch schreitenden gefleckten bis zu dreieinhalb Meter hohen Tiere fallen einem sofort ein, wenn man an die Tierwelt Afrikas denkt. Und doch sind sie bedroht. Linda Staude berichtet aus Nairobi über das stille Sterben der Giraffen.
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Wissenswerte, 14.05.2017, 09:44 Uhr - Der Wirkstoffjäger

Wie werden eigentlich Signale im Gehirn weiter gegeben? Welche Zellen und Botenstoffe sind dabei aktiv und was bewirken sie? Fragen wie diesen geht der Biochemiker Volker Haucke nach. Er will diese molekularen Mechanismen verstehen und damit die Grundlagen für Anwendungsmöglichkeiten schaffen. Zukünftig sollen Medikamente nicht breit gestreut wie eine Schrotflinte wirken, sondern Wirkstoffe sollen zielgenau an Zellen und Molekülen andocken als molekulare Taxis. Verbunden damit ist die Hoffnung auf Heilung von so genannten neurogenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson oder auch Krebs.
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Wissenswerte, 12.05.2017, 10:25 Uhr - Kann man aus Staub eine Mondstation bauen?

Neben neuen Erkenntnissen über die Entstehung und die Geschichte des Mondes ist es das Ziel, dort eine Mondstation zu errichten - als Basis für Flüge zum Mars und weiter ins All. Und das Baumaterial soll vom Mond selbst stammen: Mondstaub. Die Frage der Woche "Kann man aus Staub eine Mondstation bauen?" beantwortet von Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.
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Wissenswerte, 11.05.2017, 10:25 Uhr - Wie man uralt werden kann...

Wie alt können wir eigentlich werden? Wissenschaftler auf der ganzen Welt forschen nach dem so genannten "Unsterblichkeitsgen". Das gibt es als einzelnes Gen auf keinen Fall, das wissen die Forscher schon. Aber wie Zellen lange aktiv bleiben und sich immer wieder erneuern können und welche Gene da mitspielen – darüber gibt es viele Erkenntnisse. Auch in Berlin-Buch, am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat dessen Direktor, Prof. Dr. Volker Haucke, getroffen.
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