Zwölfzweiundzwanzig

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rbb Presse & Information

Die aktuelle Sendung

ARCHIV, Rom, 8.5.2018: Giorgia Meloni, Matteo Salvini und Silvio Berlusconi im Quirinale (Bild: imago images/Insidefoto)
imago images/Insidefoto

Der Krisenfall Italien

Italien hat sich zum Sorgenkind der Europäischen Union ausgewachsen. Regelmäßig beschwören Nordeuropas Politiker und Politikerinnen den Untergang Italiens. Mal wegen seiner maroden Banken oder der hohen Staatsverschuldung, mal wegen der Machtübernahme windiger Populisten, die gekonnt auf der Klaviatur der Gefühle der Italiener spielen und dazu auch die Mitgliedschaft in der EU instrumentalisieren. Wie konnte es dazu kommen, dass Italiens Politik heute von Gefühlen beherrscht wird? Sabina Matthay spricht darüber mit Ulrich Ladurner, gebürtiger Italiener und Europa-Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT.  

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Sendungsarchiv: Zwölfzweiundzwanzig

Ausschnitt: Philipp Möller (Bild: Andreas Labes)
Andreas Labes/S. Fischer Verlage

Den Volksvertretern auf der Spur: Der Bundestag von innen

Politikerschelte ist billig, eigenes Engagement gefragt, dachte sich der Autor Philipp Möller und heuerte als Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten an. Seine Erfahrungen hat er zu einem Buch verarbeitet, das sich als unterhaltsame Reportage liest, aber wichtige Fragen unserer repräsentativen Demokratie berührt, allen voran die nach dem Wert von Konsens und Kompromiss. Mit ihm spricht Sabina Matthay.  

Tobias Prüwer (Bild: Franziska Reif)
Franziska Reif

30 Jahre Mauerfall: Renaissance der Abschottung?

2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Die physische Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland ist kaum noch wahrnehmbar, die mentale aber sehr wohl. Mehr noch: Der gesellschaftliche und politische Wunsch nach Abschottung erlebt in aller Welt eine Renaissance. Im Vergleich zu 1989 gibt es wesentlich mehr Mauern in aller Welt. Woraus speist sich der Wunsch nach Abschottung, wie passen Mauern in eine globalisierte Welt? Sabina Matthay spricht darüber mit dem Autor Tobias Prüwer.

ARCHIV, 1947: Mahatma Gandhi und Lord Mountbatten, Vizekönig von Indien, beim Frühstückstee (Bild: imago images / Photo12)
imago images / Photo12

Indien: Der Landesvater Gandhi und der Hindu-Nationalismus

Am 2. Oktober 1869 wurde Mohandas Karamchand Gandhi geboren: Die Legende des friedlichen indischen Unabhängigkeitskämpfers gegen die britische Kolonialherrschaft ist bis heute lebendig, die Inder verehren ihn als Mahatma, "große Seele", er war Vorbild für Martin Luther King, Nelson Mandela und Greta Thunberg. Worauf gründet die anhaltende Verehrung des Mahatma Gandhi, wie sieht man den "Vater der Nation" in Indien selbst, wie viel gelten seine Ideale dort noch? Sabina Matthay spricht darüber mit Bernard Imhasly, Autor und langjähriger Indien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung. 

ARCHIV, Suhl, 1.7.1991: Besetzung der Treuhand Niederlassung in Suhl (Bild: imago images)
imago images

Negativ-Mythos Treuhand

Sie gilt als Ursache vieler Probleme in Ostdeutschland: Die Treuhandanstalt, die nach Mauerfall und Wende rund 8.000 ehemals volkseigene Betriebe der DDR privatisiert oder stillgelegt hat. Was ist dran am Negativ-Mythos Treuhand? Der Autor Norbert F. Pötzl hat als erster im Treuhand-Archiv recherchiert und resümiert: Die Treuhand ist deutlich besser als ihr Ruf. Warum sich Erinnerung und historische Forschung widersprechen, warum das Narrativ der "bösen Treuhand" bei vielen heute verfängt, darüber spricht Norbert Pötzl mit Ruth Kirchner.  

Der Kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bei einer Pressekonferenzim August
imago images / Metodi Popow

Loyalität, die SPD und das harte Alltagsgeschäft der Politik

Sein Traum vom Regierungsamt in seiner Heimat Hessen ging nie in Erfüllung: Dreimal scheiterte Thorsten Schäfer-Gümbel als Spitzenkandidat der hessischen Sozialdemokraten. Im Juni schaffte er es doch noch nach ganz oben: als kommissarischer Ko-Vorsitzender führt er seitdem die SPD. Im Gespräch mit Ruth Kirchner geht es unter anderem um die schlechten Wahlergebnisse in Sachsen, um die Große Koalition und um die Frage, ob die langwierige Suche nach neuen Chefs den Sozialdemokraten aus dem Tief hilft.

Archivbild: Der ehemalige ARD Korrespondent und Tagesthemen Moderator Ulrich Wickert liest in der Gebläsehalle in Neunkirchen am Dienstag
imago stock&people

Was Heimat und nationale Identität mit uns machen

Was bedeutet es Deutsch zu sein? Gibt es eine nationale Identität? Und was ist Heimat? Bei diesen Themen kennt sich der ehemalige Tagesschausprecher Ulrich Wickert gut aus: Er wurde in Tokyo geboren, wuchs in Heidelberg und Paris auf und war langjähriger Auslandskorrespondent für die ARD. Im Gespräch mit Ruth Kirchner berichtet Wickert über sein neues Buch "Identifiziert euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen".  

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