Zwölfzweiundzwanzig

Bild: rbb/Gundula Krause
rbb Presse & Information

Die aktuelle Sendung

David Ranan, Politikwissenschaftler
Inforadio/S. Matthay

Muslimischer Antisemitismus

Immer wieder erleben Juden in Deutschland Ablehnung und Hass von Muslimen, so erst vor wenigen Tagen wieder in Berlin. Der Politikwissenschaftler David Ranan hat gerade eine Studie zum muslimischen Antisemitismus vorgelegt und meint, dass das Phänomen oft politisch instrumentalisiert wird. Gibt es in Deutschland tatsächlich ein Problem mit muslimischem Antisemitismus - und woraus speist es sich? Sabina Matthay spricht mit David Ranan.

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Sendungsarchiv: Zwölfzweiundzwanzig

Autorin Bettina Röhl
Random House Paul Schirnhofer

Das Erbe der Studentenbewegung

Das Jahr 1968 liegt nun fast ein Menschenleben zurück. Das Erbe der Studentenbewegung aber ist quicklebendig, glorifiziert von den einen, befehdet von den anderen, nicht zuletzt wegen der Verbindungslinien zwischen der Protestbewegung und der Terrorgruppe "Rote Armee Fraktion", kurz RAF.  Die Journalistin und Autorin Bettina Röhl, Tochter der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, hat diesen Verbindungslinien gerade ein neues Buch gewidmet und meint, dass die 68er heute falsch bewertet werden. Sabina Matthay spricht mit Bettina Röhl.

Bernhard Pörksen
imago/Jürgen Heinrich

Digitale Mündigkeit

Nie war die Nachrichtenübermittlung schneller. Twitter, Facebook, Instagramm stellen Journalisten ebenso vor neue Herausforderungen wie das Publikum. Jeder, der postet und kommentiert, leistet seinen digitalen Beitrag zur kollektiven Erregung. Droht unserer offenen Gesellschaft ein Kommunikations-Infarkt? Sabina Matthay spricht darüber mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen.

Marc Engelhardt
Andrea Vollmer

Plädoyer für eine starke UNO

Die Vereinten Nationen entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Wunsch nach Friedenswahrung, als weltweit einzige Organisation werden ihre Grundsätze und Ziele bis heute universell anerkannt. Doch ihre Gestaltungsmacht wird durch staatliche Eigeninteressen und Souveränitätsansprüche beschränkt, Reformunfähigkeit, Bürokratie und Dilettantismus in den eigenen Reihen untergraben die Organisation ebenfalls. Brauchen wir die UNO noch und falls ja, wie muss sie sich ändern? Darüber spricht Sabina Matthay mit Marc Engelhardt, der sich in einem neuen Buch mit den Vereinten Nationen auseinandersetzt.

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende Bündnis 90
imago/Christian Thiel

Kleine Fraktion, großer Ehrgeiz

Sie hätten gern regiert, doch müssen die Grünen im Bundestag opponieren. Die kleinste Fraktion will dort Fairness vorleben, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, dem politischen Gegner auch mal zum Erfolg gratulieren. Um das Profil zu schärfen, reicht Nettigkeit aber nicht aus: Im Gespräch mit Sabina Matthay kritisiert Grünen-Chefin Annalena Baerbock die Europa-Politik der neuen Bundesregierung. Bei Kanzlerin Merkel sei keine wirkliche Vorstellung zu erkennen. Das sei beunruhigend, gerade weil mit dem Koalitionsvertrag das Ziel ausgegeben worden sei, ein neues Kapitel in der Europapolitik aufzuschlagen.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Interviewsituation. Symbolbild für die Sendereihe Vis à vis [colourbox]

Vis à vis

Hintergründe, Meinungen und Analysen im Dialog: Hier kommen Menschen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu Wort.