Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Georg Scholl, Alexander von Humboldt-Stiftung
Humboldt-Stiftung/David Ausserhofer

Hilfe für gefährdete und geflüchtete Forscher

Was haben Länder wie China und Pakistan, Syrien, Venezuela und Nigeria gemeinsam?  In allen Ländern sind Bürgerrechte, freie Presse und freie Wissenschaft bedroht. Um den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die unter staatlichen Repressionen leiden oder die ihr Land verlassen mussten, zu helfen, gibt es das internationale Netzwerk Scholars at Risk. Das veranstaltet von heute an gemeinsam mit der Freien Universität und der Alexander von Humboldt-Stiftung einen internationalen Kongress zum Thema "Universitäten und die Zukunft der Demokratie". Wir haben Georg Scholl, Pressesprecher der Humboldt-Stiftung gefragt: "Wie können Sie den Wissenschaftlern helfen? Was gibt es da für konkrete Projekte?

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Wissenswerte im Gespräch

Prof. Dr. Thomas Schnalke, Pathologe, Medizinhistoriker und Leiter des Medizinhistorischen Museum der Charite in Berlin
imago/Rolf Kremming

Scheintot oder wann ist man tot?

"Scheintot - Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden", lautet der Titel einer neuen Sonderausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charite. Dahinter steht natürlich die Frage nach Leben und Tod, danach, wann ein Mensch wirklich tot ist.

Aktion mit dem Naturkundemuseum Berlin

Beitragsarchiv

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  • Straße Los Angeles
    imago stock&people

    Klimawandel: Los Angeles streicht Straßen hell

    In Zeiten des Klimawandels müssen außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen werden. In Los Angeles beispielsweise sollen die dunklen Straßen hell angestrichen werden. Welchen Sinn das hat, hat sich Los Angeles-Korrespondent Reinhard Spiegelhauer zeigen lassen.

  • Prof. Dr. Thomas Schnalke, Pathologe, Medizinhistoriker und Leiter des Medizinhistorischen Museum der Charite in Berlin
    imago/Rolf Kremming

    Scheintot oder wann ist man tot?

    "Scheintot - Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden", lautet der Titel einer neuen Sonderausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charite. Dahinter steht natürlich die Frage nach Leben und Tod, danach, wann ein Mensch wirklich tot ist.

  • Dunkler Fliegenkaefer, Eichenweichkaefer, Eichen-Weichkaefer (Cantharis obscura, Cantharis bicolor), sitzt auf einem Blatt
    imago/blickwinkel/McPHOTO/U. Schwenk

    "Zählen, was zählt" - NABU zählt Insekten

    Mehr als 30.000 Insektenarten soll es bei uns geben, doch wo genau welche Arten zu finden sind, ist bislang kaum erforscht worden. Das neue Citizen Science-Projekt “Zählen, was zählt“ des NABU soll hier etwas Licht ins Dunkel bringen - und einen Beitrag dazu leisten, das aktuelle Insektensterben zu beenden. Peter Kaiser berichtet.

  • alter Buchdeckel, Hunderte von Büchern befassen sich seit langem mit der Angst, lebendig begraben zu werden
    Inforadio/T. Prinzler

    Scheintot oder die Angst lebendig begraben zu werden

    Wann ist der Mensch tot? Das ist eine Frage, die seit Jahrhunderten gestellt wird. Früher reichte eine Feder aus, um festzustellen, dass ein Mensch nicht mehr atmet also tot ist. Heute ist dies wesentlich komplizierter. Dahinter steht immer auch die Angst, lebendig begraben zu werden, scheintot zu sein. Am heutigen Abend wird dazu im Medizinhistorischen Museum der Charité eine Ausstellung eröffnet: "Scheintot - Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden", lautet der Titel. Thomas Prinzler hat die Ausstellung besucht.

  • Filmdose und Filmstreifen
    imago/Kraehn

    Filmtipp: Zeit für Utopien

    Mit seinem letzten Dokumentarfilm  "Landraub" machte Regisseur Langbein auf die weltweiten und dramatischen Folgen der systematischen Ausbeutung von "Land-Ressourcen" durch Konzerne und industrielle Landwirtschaft aufmerksam. Sein neuer Film ist in gewisser Weise die Antwort auf die dann oft gestellte Frage: Und was nun? "Zeit für Utopien" heißt Langbeins neue Dokumentation, die morgen in die Kinos kommt. Alexander Soyez stellt sie vor und hat mit dem Regisseur über seinen Film gesprochen, der beispielhaft Auswege aus der Misere zeigt.

  • Nacktmull
    imago/Olaf Wagner

    Warum Forschung an Nacktmullen wichtig ist

    Es war ein Aufregerthema der letzten Woche: Die Organisation Ärzte gegen Tierversuche verlieh einem Berliner Forscher den Preis  "Herz aus Stein"  für den schlimmsten Tierversuch des Jahres. Bei dem Versuch des Forschers am Max-Delbrück-Centrum ging es um die Frage, wie lange Nackmulle ohne Sauerstoff auskommen können. Das seien qualvolle Erstickungsversuche an den Tieren, meinen die Kritiker. Wie bewertet das der in der Kritik stehende Forscher Prof. Gary Lewin?

  • eine aufgeschnittene Avocado, eine Hälfte mit Kern
    imago/Pixsell

    Avocado - Die Superfrucht und der Wassermangel

    Was immer interessiert ist das Thema Essen. Das zeigt sich auch am Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste: Der  Ernährungskompass von Bas Kast über wissenschaftliche Studien zum Thema Ernährung. Auch die  Avocado taucht in Studien als absolute Trendfrucht auf, weil sie voller gesunder Nährstoffe steckt. Innerhalb von sieben Jahren hat sich der Avocado-Konsum in Deutschland um 60 Prozent erhöht - auf 71.000 Tonnen.  Aber: Unser Genuss sorgt  in den Anbauländern für Probleme, berichtet unser Korrespondent Martin Thiel aus Chile.

  • Dr. Hannah Fitsch, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung TU Berlin
    Technologiestiftung Berlin

    Soup & Science: Beim Denken zuschauen?

    Hirnforscher jubelten, als ihnen mit neuen Maschinen und bildgebenden Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomographie die Möglichkeit gegeben wurde, Hirnprozesse zu visualisieren und zu digitalisieren. Die vollständige Entschlüsselung des Denkens, die technische Rekonstruktion des Gehirns und der mathematischen Algorithmen der Denkprozesse schien greifbar nahe. Die Wissens- und Technikforscherin Hannah Fitsch stellt jedoch diese Methoden der funktionellen Hirnforschung in Frage, da diese nicht die Komplexität des menschlichen Seins abbilden können.

  • menschliches Gehirn
    imageBROKER/Simon Belcher

    Wie Algorithmen Hirnprozesse visualisieren

    Es ist noch nicht sehr lange her, da gelang es Hirnforschern mit bildgebenden Verfahren, Bilder von Denkprozessen zu erzeugen. Diese neuen Möglichkeiten, die die funktionelle Magnetresonanztomographie schuf, elektrisierte die Fachwelt: Die vollständige Entschlüsselung des Denkens, die technische Rekonstruktion des Gehirns und der mathematischen Algorithmen der Denkprozesse schien greifbar nahe. Man könne nun beim Denken zusehen. Thomas Prinzler hat die Wissens- und Technikforscherin Hannah Fitsch zu Gast bei seinem Lunchtalk Soup and Science gehabt. Sie kritisiert die Euphorie vieler Hirnforscher.

  • Wespen-Fanghafte Mantispidae
    Naturkundemuseum Berlin

    Kleine Tiere ganz groß - vier für Inforadio

    Bei der gemeinsamen Aktion von rbb Inforadio und dem Museum für Naturkunde Berlin waren die Hörer aufgerufen, Namen für bisher namenlose Tiere vorzuschlagen. Für drei Insekten und eine Garnele gab es hunderte Vorschläge. Eine Jury aus den Kuratoren des Museums, einer Hörerin und Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler wählte vier Namen aus. Die Gewinner bekamen eine exklusive Führung durch das Naturkundemuseum. Thomas Prinzler hat die Hörer begleitet und erzählt, was sie dort zu sehen bekommen haben.  

  • Gemeine Stechmücke oder Nördliche Hausmücke (Culex pipiens), beim Beißen menschlicher Haut
    imago/imagebroker

    Wie geht es den Mücken nach dem Winter?

    Sie sind wieder da: die kleinen sirrenden Plagegeister: Mücken. Das jetzt wärmer werdenden Wetter und die Feuchtigkeit davor waren ideal für die stechenden Insekten. Dabei hatte der eine oder die andere gehofft, dass die lange Frostperiode den Mücken zusetzt und es weniger gibt.  Den Mücken ist der aber Frost egal, sagt die Mückenexpertin Doreen Walther vom ZALF, dem  Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung  im brandenburgischen Müncheberg.  Wir haben gefragt: "Können wir jetzt also mit einer Mückenplage rechnen?"

  • Kongsbreen-Gletscherfront in Norwegen
    imago/imagebroker

    Arktis-Eis schmilzt schneller

    2015 hieß es noch auf der UN-Klimakonferenz in Paris, bei einer Begrenzung der Klimaerwärmung von 1,5 Grad würden die Eisschilde in der Arktis halten. Nach neuesten Forschungen jedoch ist selbst diese kaum haltbare Marke längst nicht mehr ausreichend. Immer mehr schmilzt die arktische Eisdecke weg, selbst am Nordpol ist es an manchen Wintertagen inzwischen um rund zehn Grad wärmer als in Europa. Auch die arktischen Sommer ähneln immer mehr den Sommer in unseren Breiten. Die Folgen sind enorm - unter anderem mit 40 Prozent arktischem Eisschwund, berichtet Peter Kaiser.

  • Bulldozer und hydraulische Bagger errichten entlang der Küste im belgischen Ostende eine Pipeline mit Sand
    imago/alimdi

    Baggern gegen den Klimawandel

    Es wird wärmer, das Leben kann zunehmend wieder draußen stattfinden. Und manch einer träumt schon vom Sommerurlaub am Strand. Was aber, wenn der Strand weg ist? Weggespült von Stürmen oder dem steigenden Meeresspiegel? Dann ist der gute Rat nicht teuer, jedoch die Umsetzung desselben. ARD-Korrespondent Ralph Sina berichtet von einem Projekt, das zum Ziel hat, den verschwundenen Strand des belgischen Badeortes Ostende wieder zu erschaffen.

  • Prof. Erwin Böttinger, HPI, Hasso-Plattner-Institut
    HPI/Kay Herschelmann

    Digitalisierung und Gesundheit

    Die Digitalisierung umfasst inzwischen alle Bereiche unseres Lebens - und natürlich auch den Bereich der Gesundheit - medizinische Forschung und Versorgung nicht ausgenommen. Digital Health ist ein Fachbereich am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam, der zur Zeit im Entstehen ist. Erwin Böttinger ist der Leiter dieser neuen Fakultät. Im Gespräch mit Thomas Prinzler gibt er Auskunft über seine Pläne und Visionen und auch darüber, warum es ihn letztes Jahr vom Berlin Institute of Health nach Potsdam zog.

  • Weltraumforscher Paul Zabel mit Gemüseertrag auf der Neumeyer-Station in der Antarktis (Bild: DLR/AP)
    DLR

    Tomaten, Gurken und Radieschen am Südpol

    Paul Zabel ist Mitarbeiter am Bremer DLR-Institut für Weltraumsysteme und betreibt das Projekt EDEN-ISS. Dabei geht es darum zu testen, ob und wie Gemüse unter Weltraumbedingungen angebaut werden kann. Seit Januar züchtet der Weltraumingenieur in seinem Gewächshaus an der deutschen Polarstation Neumayer III Tomaten, Gurken und Salat. Die ersten Früchte sind nun reif und können geerntet werden. Sabine Dahl wollte von Paul Zabel wissen, ob das Gemüse denn auch schmeckt.

  • Gewichte einer Dezimalwaage
    imago/Tobias Hohenacker

    Das Kilogramm wird neu definiert

    Was ist ein Kilogramm? Was eine Sekunde? Woher wissen wir, was ein Meter ist? Im Mittelalter gab es auf den Marktplätzen ein Längenangabe für eine Elle - oft an Kirchen eingemeißelt. Doch die war in einem Ort kürzer, in einem anderen länger.  Erst als man sich  international auf eine Größe geeinigt hatte, wurden Längenangaben einheitlich. Aber welche Bezugsgrößen gelten heute für unsere Maßeinheiten? Thomas Prinzler ist dieser Frage nachgegangen.

  • Symbolbild: Wasser - Ein Brunnen
    imago stock&people

    Mythos "Krieg ums Wasser"

    "Die Kriege der Zukunft werden ums Wasser geführt" - das hört man immer wieder. Der ägyptische Politiker und spätere UN-Generalsekretär Butros Boutros-Gali hat ihn Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts geprägt. Doch ist das wirklich so? Ein Beitrag von Gabor Paal, der das bezweifelt.

  • Ein Quietscheentchen liegt in einer Badewanne
    imago/Photocase

    Forschungsobjekt Quietsche-Entchen

    Gelbe Entchen oder ein giftgrünes Krokodil - welches Kind hat nicht schon mit ihnen gespielt in der Badewanne? Und spätestens seit Loriot wissen wir: Auch Erwachsene lieben ihre Quietsche-Enten. Aber auch Schweizer Wissenschaftler. Die machten das Quietsche-Entchen zum Forschungsobjekt. Und das Ergebnis zeigt: Das Innere der weichen Plastikspielsachen kann ziemlich hässlich sein, berichtet ARD-Korrespondent Dietrich Karl Mäurer aus Zürich.

  • Carlos Moedas
    imago/Richard Wareham

    Forschung in Europa

    Carlos Moedas, EU Kommissar für Wissenschaft und Forschung, im Gespräch mit Thomas Prinzler über die Herausforderungen einer europäischen Forschungspolitik in Zeiten von Brexit  und wachsender Wissenschaftsskepsis.

  • Chinesische Weltraumstation Tiangong
    Xinhua

    "Himmelspalast" im Sinkflug auf die Erde

    Vor sieben Jahren hat China eine Raumstation in den Weltraum geschickt. Sie trägt den poetischen Namen "Himmelspalast" - Tiangong auf Chinesisch. Was jetzt ansteht, klingt allerdings wenig poetisch: Tiangong wird wohl abstürzen - und die Trümmerteile könnten auf die Erdoberfläche treffen. Endzeitdrama statt Poesie? Über die Auswirkungen des Absturzes sprach Dörte Nath mit Tim Flohrer. Er ist bei der ESA, der Europäischen Raumfahrtagentur, Experte auch für Weltraumschrott.

  • Carlos Moedas
    imago/Carlos Costa

    Innovation als europäische Herausforderung

    Deutschland ist Spitze in der Grundlagenforschung. Ohne Einstein oder Planck keine Navigationsgeräte oder CD-Player. Und auch das Musikformat mp3 ist eine deutsche Erfindung. Doch es hapert an der wirtschaftlichen Verwertung der Erkenntnisse - nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Japanische, amerikanische oder zunehmend chinesische Konzerne haben den wirtschaftlichen Nutzen davon. Das muss sich ändern, fordert  Carlos Moedas, EU-Kommissar für Wissenschaft und Innovation. Mit ihm sprach Thomas Prinzler.

  • Illustration: Numerus Clausus - Ein Hörsaal mit Studenten
    dpa-tmn

    50 Jahre Numerus Clausus

    Das Jahr 1968 wird für gewöhnlich assoziiert mit der Studentenbewegung. Da ging es um Themen wie Vietnam-Krieg, Springer-Presse oder Hilfe für die Dritte Welt. Den Studierenden ging es aber auch um Veränderungen an den Universitäten. Sie wollten unter anderem mehr Mitbestimmung - die bekamen sie auch. Aber es veränderte sich noch mehr an den Hochschulen: Weil immer mehr Abiturienten an die Universitäten drängten, wurde Ende März 1968 der Numerus Clausus in seiner jetzigen Form eingeführt. Das war damals gar nicht im Sinne der Studenten. Gabor Paal erinnert an die Einführung des Numerus Clausus vor 50 Jahren.

  • Astronaut Alexander Gerst auf der ISS
    imago/ZUMA Press

    Speiseplan für Alexander Gerst

    Reden wir über das Essen. Über die Vielfalt, die uns zur Verfügung steht - von Fleisch bis Gemüse, ist alles im Supermarkt oder auf dem Markt zu bekommen. Doch wie sieht das eigentlich im Weltraum aus? Was essen Astronauten wie Alexander Gerst, wenn er im Juni wieder zur Internationalen Raumstation fliegt? Daniela Müllenborn hat sich kundig gemacht

  • Prof. Dr. Suntje Schmitz
    TSB/Michael Scherer

    Soup & Science: "Orte der Zukunft"

    In Berlin, Amsterdam oder auch Detroit sind sie zu finden - neue, offene Orte kreativer Wissensarbeit. Dort werden Arbeitsräume und technische Infrastrukturen zeitweise an Nutzer*innen vergeben. Was zeichnet Zukunftsorte wie Coworking Spaces oder FabLabs aus? Und welche Rolle spielen Technologieparks und innovative Hochschulen als Orte der Zukunft für die Stadt? Thomas Prinzler im Gespräch mit Prof. Dr. Suntje Schmidt, Juniorprofessorin für Wirtschaftsgeographie an der Humboldt Universität zu Berlin.

  • Augenmuskel-Lehrmodell nach Hermann Knapp, nach 1861
    BMM_20/Christoph Weber

    20 Jahre Medizinhistorisches Museum

    Berlin ist schon seit langem die Stadt der Museen. Es gibt bedeutende Kunstmuseen wie die Nationalgalerie oder kuriose wie das Currywurstmuseum. Manche sind schon weit über 100 Jahre alt, andere gerade erst 20 wie das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité in den historischen Räumen Rudolph Virchows. Ein Gespräch mit Thomas Prinzler anlässlich dieses Geburtstags.

  • Kondensstreifen von Düsenflugzeugen am blauen Himmel
    imageBROKER/Horst Sollinger

    NASA-DLR Challenge

    Studierende am Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin haben sich nichts Geringeres vorgenommen, als das Flugzeug der Zukunft zu entwerfen. Und sie wollen mit ihrem Entwurf die NASA-DLR-Challenge gewinnen. Das ist ein Wettbewerb, den die beiden Luft- und Raumfahrtinstitutionen Deutschlands und der USA ins Leben gerufen haben, um Ideen für einen umwelt- und ressourcenschonenden Luftverkehr zu entwickeln. Thomas Prinzler hat die zukünftigen Flugzeugingenieure getroffen und sich von ihren Plänen erzählen lassen.

  • Albert Einstein
    imago/United Archives International

    Einstein Stiftung evaluiert

    Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet, um satzungsgemäß "Wissenschaft und Forschung in Berlin auf internationalem Spitzenniveau zu fördern und das Land dauerhaft als attraktiven Wissenschaftsstandort zu etablieren". Seitdem fördert die Stiftung Einstein-Professuren und so genannte Einstein-Zentren wie das zur Digitalen Zukunft. Wie effektiv ist diese Förderung und wie die Arbeitsweise der Stiftung? Das wollte eine Evaluationskommission unter Leitung von Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, herausfinden. Welche Note würde er der Stiftung geben?

  • Zwei Frauenhände tippen auf einer Laptop-Tastatur
    imago/Michael Weber

    Blockchain für Flüchtlinge

    Viele Menschen wissen kaum, was sich hinter einer Blockchain verbirgt, einer dezentralen und verschlüsselten Sammlung von Daten. Diese kompliziert klingende Technologie soll nun nach den Vorstellungen eines kleinen US-amerikanischen Unternehmens zur Unterstützung von Flüchtlingen eingesetzt werden. Wie diese neue Technologie Flüchtlingen helfen kann, beispielsweise einen Impfpass und andere Nachweise zu bekommen und zu behalten, darüber berichtet ARD-Korrespondentin Martina Buttler aus Washington.

  • Cockpit eines autonomen Autos der Marke Tesla, Model X
    imago/Winfried Rothermel

    Verwundbare Autos - Schutz vor Hackern

    Viele der neuen Autos haben einen Internetzugang, um aktuelle Verkehrsdaten abzurufen oder Kontakt zum Werkstattservice herzustellen. Die Kehrseite aber ist, dass sie damit  von Kriminellen  gehackt werden können. Die möglichen Folgen: Dramatisch. Sogar die Bremsen können von Hackern außer Kraft gesetzt werden. Ein israelisches Startup will das verhindern. Das Unternehmen Argus wurde vor kurzem vom deutschen Automobilzulieferer Continental gekauft. Der Erfolg von Argus ist eng verbunden mit dem Aufstieg Israels zur "Startup-Nation", berichtet unser Korrespondent Benjamin Hammer aus Tel Aviv.

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Auch auf inforadio.de

Thomas Prinzler, Wissenschafts-Redakteur (Bild: Dieter Freiberg)
Klaus Dieter Freiberg

Treffpunkt Wissenswerte

Regelmäßig spricht Thomas Prinzler mit Experten aus Forschung und Wissenschaft.

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.