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ARCHIV, Frankreich 28.7.2017: Porträt eines Deliveroo-Kurierfahrers (Bild: imago/ZUMA Press)
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Deliveroo zieht sich aus zehn Städten zurück

Der Essenslieferant Deliveroo hat angekündigt, sich aus zehn deutschen Städten zurückzuziehen. In Berlin indes will man weiter investieren. Eine gewerkschaftsnahe Initiative vermutet, Deliveroo habe mancherorts nicht genug Fahrer gewonnen. Schließlich gelten die Arbeitsbedingungen bei den Essenslieferdiensten als kritisch. Annette Dönisch ist der Sache nachgegangen.

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Die Wirtschaftsdoku

ARCHIV, Essen, 18.1.2018: Ein großes Modell eines Air Berlin-Flugzeuges und andere Erinnerungsstücke sind in einer Lagerhalle präsentiert (Bild: dpa)
dpa

Ein Jahr nach der Air Berlin-Pleite

Vor einem Jahr meldete die damals zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin Insolvenz an. Überraschend war daran wenig. Gut zehn Jahre hatte Air Berlin Zahlen eingeflogen, die perfekt zu ihrer Lackierung passten: ein knalliges Rot. Ein Jahr nach der Insolvenz sind die meisten Piloten und Flugbegleiter bei anderen Airlines wieder in der Luft. Doch die Branche hat die Folgen der Pleite noch lange nicht verwunden: Die europäische Luftfahrtbehörde Eurocontrol registrierte niemals zuvor so viele Verspätungen und Flugausfälle wie in diesem Jahr. Johannes Frewel analysiert die Turbulenzen in der Luftfahrt.  

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  • ARCHIV: Amazon Prime Showroom in Peking (Bild: imago/UPI Photo)
    imago/UPI Photo

    Chinas Amazon-Händler in Sorge

    Ob Handy-Akkus, Kleidung oder komplette Hightech-Geräte: Amazon-Händler aus China haben in den vergangenen Jahren ungestört Produkte in Deutschland verkauft, ohne dafür Umsatzsteuer zu zahlen. Die Bundesregierung hat Anfang August reagiert: Künftig müssen Plattform-Betreiber wie Amazon überprüfen, ob die chinesischen Händler ordentlich registriert sind. Andernfalls muss der Plattform-Betreiber die Steuern zahlen. Amazon wird damit quasi zum Steuereintreiber. Dies bedeutet wiederum einen steigenden Druck auf die Händler aus China. ARD-Korrespondent Steffen Wurzel hat mit einem Shanghaier Amazon-Händler gesprochen.

    Hamburg, 4.8.2018: Flugzeuge von Eurowings und Ryanair auf dem Flughafen Hamburg (Bild: imago/Rüdiger Wölk)
    imago/Rüdiger Wölk

    Air Berlin ist weg, aber die Probleme bleiben

    Air Berlin ist seit einem Jahr pleite, doch viele Probleme haben die Insolvenz unbeschadet überstanden. Sie sind aus dem Nachlass an jene Fluggesellschaften übergegangen, die die Marktanteile des Pleitefliegers übernommen haben. Nun müssen die Wettbewerber die ungelösten Probleme regeln. Ein Beitrag von Johannes Frewel.

    Mitarbeiterinnen in einem Kundenservice (Bild: imago/Science Photo Library)
    imago/Science Photo Library

    Fairness lohnt sich

    Fairness lohnt sich - auch finanziell. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Leibniz-Insituts für Wirtschaftsforschung Halle. Die Forscher führten ein Experiment durch und fanden heraus, dass es sich für Arbeitgeber lohnt, auf die gerechte Behandlung von allen Mitarbeitern zu achten. Wirtschaftsreporterin Annette Dönisch mit den Einzelheiten.

    ARCHIV: Friseurunterricht für Flüchtlinge im Berufsvorbereitungsjahr (Bild: imago/Eckhard Stengel)
    imago/Eckhard Stengel

    Flüchtlinge sorgen für Zuwachs bei Ausbildungsverträge

    Zum ersten Mal seit Jahren haben in Deutschland im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung angefangen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Zuwachs liegt vor allem an vielen jungen Männern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Ein Beitrag von Arne Bartram.

    Eine Mitarbeiterin von Air Berlin auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin im Jahr 2014
    imago/Gerhard Leber

    Air Berlin-Pleite: Was machen die Ex-Mitarbeiter?

    Die Insolvenz von Air Berlin vor einem Jahr war für die Mitarbeiter ein Tiefschlag. Nicht nur Piloten und Flugbegleiter, sondern auch Bodenpersonal wieTechniker und kaufmännische Angestellte suchten eine neue Perspektive. Die meisten haben inzwischen wieder einen Job, berichtet Wirtschaftsreporter Johannes Frewel.

    Air-Berlin Logo auf einem PC Monitor durch eine Lupe betrachtet
    imago/Rene Traut

    Air Berlin-Pleite: Aktie und Unternehmensanleihen fast wertlos

    Die Hoffnung stirbt zuletzt: Auch nach der Insolvenz-Bruchlandung von Air Berlin vor einem Jahr wird die Aktie des Pleiteunternehmens weiter munter an der Börse gehandelt. Wer sein Geld Air Berlin anvertraut hat, kann jedoch kaum auf einen Geldregen hoffen, berichtet Johannes Frewel.

    Ein Flieger von LaudaMotion mit dem Logo von Air Berlin auf dem Leitwerk
    rbb/Lisa Splanemann

    Air Berlin-Pleite: Phantomschmerzen bei Fluggästen

    Vor genau einem Jahr meldete die Berliner Fluglinie Air Berlin Insolvenz an. Ende Oktober stellte Air Berlin den Flugbetrieb ein. Ein Jahr später vermissen viele ehemalige Passagiere die Airline. Lisa Splanemann war am Flughafen Tegel unterwegs und hat die Passagiere befragt.

    Berlin, Hauptbahnhof
    imago/Jürgen Ritter

    Berlin-Tourismus boomt

    Berlin ohne Touristen kann man sich gar nicht vorstellen. Daher war es nicht nur für die Branche bitter, als die Zahlen vergangenes Jahr stagnierten - zum ersten Mal seit der Wende. Am Montag hat die Branche ihre Bilanz für die erste Hälfte von diesem Jahr vorgestellt - und die fällt deutlich positiver aus. Ein Beitrag von Arne Bartram.

  • Der Berliner Verein brotZeit e.V. bietet dank ehrenamtlicher Mitarbeiter eine Schultafel mit Frühstück in einer Grundschule
    imago/photothek

    Kinderarmut in Berlin und Brandenburg

    Deutschland ist ein reiches Land: Die Wirtschaft wächst, doch davon profitieren längst nicht alle. Ausgerechnet die Jüngsten - viele Kinder - bleiben hierzulande auf der Strecke. Nach einer Studie der Stiftung Bertelsmann lebt fast jedes vierte Kind in Deutschland lebt in Armut - und dies dauerhaft. Das Fazit: Wer einmal arm ist, bleibt immer arm. Was es bedeutet für die Kinder und ihre Eltern, die in der Region Berlin und Brandenburg in Armut leben, das ist Thema der "Wirtschaftsdoku" von Franziska Ritter.

    Illustration: Diesel-Skandal - Auspuffrohre eines PkW
    imago/Sven Simon

    Der Dieselskandal und seine Folgen

    Schwer vorstellbar, dass ein Tisch mit nur einem Bein verkauft würde. Bei Autos aber können alle Angaben zu Abgas und Verbrauch frech herbeigelogen sein, verkauft wird das Produkt trotzdem massenweise. Bei verschiedenen Autoherstellern klaffen Abgaswerte in Test- und Straßenbetrieb weit auseinander. Wie gehen europäische Nachbarländer mit dem Problem um? Wie sieht die automobile Zukunft in den USA oder in China aus? Darum geht es in dieser Ausgabe der "Wirtschaftsdoku".

    ICE 3 - Baureihe 403 als "Sprinter" Berlin Hbf - München Hbf auf der Schnellfahrstrecke Ebensfeld – Erfurt durch den Thüringer Wald (Bild: Deutsche Bahn AG)
    Deutsche Bahn AG

    Der Goldesel der Bahn: Wirtschaftsfaktor ICE

    Schnelle Züge, günstige Preise und die von Billigfliegern noch nicht geschlossenen Lücken der Air-Berlin-Pleite bescheren den ICE-Fernzügen der Deutschen Bahn massiven Kundenansturm. Die Gewinne im Fernverkehr haben sich mehr als verdoppelt, die ICE sind zum fleißigen Goldesel der Bahn geworden. Ab Dezember soll der neue ICE 4 in Berlin-Rummelsburg gewartet werden - dafür investiert die Bahn dreistellige Millionenbeträge. Johannes Frewel stellt den Wirtschaftsfaktor ICE vor. 

    ARCHIV: Demonstration der italienischen Jugend gegen Arbeitslosigkeit und Armut in ihrer Generation (Bild: imago)
    imago

    Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union

    Junge Menschen ohne Job - das ist ein EU-weites Problem: Angeführt wird die Statistik von den südeuropäischen Ländern: Griechenland mit 43 Prozent, Spanien mit 33 Prozent und Italien mit 31 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, aber auch Finnland ist mit 18 Prozent unter den ersten zehn. In dieser Ausgabe der "Wirtschaftsdoku" beschreiben mehrere ARD-Auslandskorrespondenten die Situation und die Hintergründe aus ihrem jeweiligen Berichtsgebiet, zusammengefasst von Gerd Dehnel.  

    Discovering hands: Brustkrebsfrüherkennung durch blinde oder sehbehinderte Frauen (Bild: imago/Hohlfeld)
    imago/Hohlfeld

    Arbeit mit Handicap - Besondere Talente in der Wirtschaft

    Wer anders ist als die anderen - sei es durch körperliche Einschränkung, psychische Erkrankung oder sonst irgendeine Abweichung - hat es auf dem Arbeitsmarkt bislang schwer. Dabei bringen diese Menschen oft besondere Fähigkeiten mit. Wie Menschen mit Einschränkungen die Arbeitswelt bereichern und aus Schwächen Stärken werden, darüber berichtet Franziska Ritter. (Wiederholung vom 5. Mai 2018)

    Coworking Space der Firma Mindspace
    Mindspace

    Coworking Spaces - Gemeinschaftsbüros für junge Firmen

    Besondere Orte zum Arbeiten. Coworking Spaces sind Gemeinschaftsbüros, in denen Menschen aus allen möglichen Bereichen in extra dafür geschaffenen Räumen arbeiten. Dabei handelt es sich aber nicht unbedingt um karge Büroräume, sondern nicht selten um gemütliche, wohnliche Orte, an denen ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen können. Die Angebote sind vielfältig. Und deswegen hat sich Anja Dobrodinksy für die Wirtschaftsdoku in Berlin umgeschaut.

    Capriolenhof (Bild: Katja Geulen/Inforadio)
    Katja Geulen

    Alles Käse auf der Milchstraße

    Brandenburger Käse -  das ist kein Markenname, aber es gibt ihn in vielfältiger Machart. Von Ziegenbrie über Heumilchkäse bis zu altem Gouda stellen ihn kleine Betriebe her und verkaufen ihre Molkereiprodukte auch gleich im eigenen Hofladen. Rund 25 Hofkäsereien haben sich zur Brandenburger Milch- und Käsestraße zusammengeschlossen. In der Wirtschaftsdoku stellt Katja Geulen vier Meiereien vor.

    Demonstranten mit Transparent "Wir streiken alle" (Bild: imago/IPON)
    imago/IPON

    Gewerkschaften im Wandel

    Rund 560 Gewerkschaften, Berufs- und Arbeitnehmerverbände gibt es derzeit in Deutschland, rund drei bis sechs kommen jährlich neu dazu. Sozialwissenschaftler sind sich einig: Gewerkschaften sind weiterhin wichtig, da es nach wie vor viele Probleme auf dem Arbeitsmarkt und in den Betrieben gibt. Allerdings müssen Gewerkschaften neue Schwerpunkte setzen, zum Beispiel beim Thema Frauen und bei der Digitalisierung. In der Wirtschaftsdoku analysiert Lisa Splanemann die Veränderungen der Gewerkschaften.

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Ein Mann arbeitet bei Rolls Royce im Dahlewitz bei Blankenfelde (Bild: Rolls Royce)

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

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