Archivbild: Zwei Mädchen laufen durch ein Flüchtlingslager für Binnenvertriebene in Kabul (Bild: picture alliance / dpa)
picture alliance / dpa
Bild: picture alliance / dpa

- Welthungerhilfe will weiter in Afghanistan arbeiten

Viele internationale Hilfsorganisationen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Afghanistan. Darunter auch die Welthungerhilfe. Generalsekretär Mathias Mogge meint: Viele Unterstützer unter den Afghanen sorgten sich nach der Machtübernahme durch die Taliban um ihr Leben.

Auch nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan will die Welthungerhilfe in dem Land weiter arbeiten. Der Generalsekretär der Organisation, Mathias Mogge, sagte die Not in Afghanistan sei sehr groß. Rund 13 Millionen Menschen hätten schon vor dem Machtwechsel nicht genug zu essen gehabt.

Sorge um das Leben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Derzeit sei es allerdings schwierig, die Arbeit fortzusetzen. Denn die afghanische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden sich um ihr Leben sorgen. "Es ist allen freigestellt, sich auf eine Liste setzen zu lassen." So könnten sie bei Evakuierungen berücksichtigt werden. Diese Verantwortung sehe die Organisation den Menschen gegenüber.

 

Auch auf inforadio.de

Hunderte von Menschen versammeln sich vor dem internationalen Flughafen in Kabul (Afghanistan) (Bild: picture alliance/dpa/AP)
picture alliance/dpa/AP

Kritik an Auswärtigem Amt: "Es gibt bisher nicht die geringste Hilfestellung"

Für Partner von Menschenrechtsorganisationen in Afghanistan ist es teilweise schwierig, bis zum Flughafen in Kabul zu kommen. Thomas Rudhof-Seibert von der Organisation medico international berichtet von der Zuständen vor Ort und kritisiert die Bundesregierung sowie das Auswärtige Amt.

Menschen aus Afghanistan am Grenzübergang nach Pakistan (Bild: dpa/ picture alliance/ AP)
dpa/ picture alliance/ AP

Machtwechsel am Hindukusch - Afghanistan unter den Taliban

Nach der erneuten Machtergreifung der Taliban in Afghanistan steht die internationale Staatengemeinschaft vor der Frage: Wie geht es weiter? Inforadio blickt auf die aktuellen Entwicklungen, analysiert die Lage mit Politik-Expertinnen und -Experten und schaut, was die Machtergreifung für die Menschen vor Ort bedeutet.