Symbolbild: Fließbandarbeiter beim Autobauer Audi am Fließband. (Bild: imago/ Frank Hoermann/ Sven Simon)
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- DIHK warnt vor US-Zöllen auf Autos

Deutschland ist in Sachen Export weltweit die Nummer 3. Die USA und China sind unsere wichtigsten Handelspartner außerhalb Europas - und mit diesen gibt es nun Streit, der Deutschland besonders trifft. Volker Treier ist Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und sagt: US-Zölle auf deutsche Autos wären "ein absoluter Schlag ins Kontor".  

Wir befänden uns jetzt schon in einer Zeit der abflauenden Wirtschaftsdynamik, sagte Treier. Neue US-Handelszölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos würden ein weiteres Absinken befeuern.

Auch hätten sich die Investitionsaktivitäten in vielen Ländern verlangsamt. So würden derzeit die USA durch ihre Zollmaßnahmen an Attraktivität verlieren. Manche Unternehmen schauten sich deshalb nun auf Märkten um, die sie bisher noch nicht im Visier hatten - beispielsweise Japan. Treier wünscht sich auch angesichts neuer Brexit-Turbulenzen, dass die Briten weiterhin Teil der EU blieben. Ein harter Brexit bedeute vor allem Chaos.   

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