#wirmüssenreden: Krasser Konsum - Mehr von allem und sofort?

Frau läuft vor einem Sale-Schaufenster.
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Wir müssen reden - und zwar über Konsum. Haben wir zu viel? Beherrscht uns der Konsum? Warum macht konsumieren Spaß? Kann sich nachhaltiger Konsum  durchsetzen? Oder sollten wir lieber ganz verzichten? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir in der Reihe #wirmüssenreden "Krasser Konsum - mehr von allem und sofort" nach.

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  • Kaufen, Kaufen, Kaufen 

    Die Qual der Wahl: Eine Frau steht vor vielen Süßigkeiten.
    imago images / ITAR-TASS

    - Was ist eigentlich Konsum?

    Gefühlt läuft ohne Konsum in unserer Welt heute nichts mehr - aber was genau ist das eigentlich? Redakteurin Anna Hanke bringt es auf den Punkt.

  • Typologie 

    Eine Shopping-Mall.
    imago images / ITAR-TASS

    - Von gequält bis spontan: Diese Konsumtypen gibt es

    Jahrelang galten die Deutschen als Schnäppchenjäger. Doch unser Einkaufsverhalten hat sich seit einigen Jahren sehr gewandelt. Wer wo shoppen geht, hat Redakteurin Magdalena Bienert zusammengefasst.

  • Reportage 

    Elektrogeräte werden auf dem Recyclinghof der Berliner Stadtreinigung in der Gradestraße in Neukölln in einem Container gesammelt.
    picture alliance

    - Auf dem Recyclinghof der BSR: Wegwerfen statt Reparieren

    Gerade bei beschädigten Elektrogeräten überlegen die Verbraucher nicht mehr lange: Statt sie zu reparieren, werden die Geräte einfach in den Müll geschmissen. Reporterin Anne Demmer hat sich beim Recyclinghof der BSR umgeschaut.

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Zahl des Tages - 10.000 Dinge

Konsum ist ein hochemotionales Thema. Manchmal helfen da nur nüchterne Zahlen. Hier finden Sie jeden Tag eine, die Sie sich merken können: Vor hundert Jahren hatte jede Familie etwa 180 Dinge in ihrem Haushalt. Heute sind es 10.000.  

Wir müssen reden
Inforadio

Übersicht #wirmüssenreden - Weitere Themen, über die wir geredet haben

Was die Hauptstadt beschäftigt, was Berliner und Brandenburger bewegt - Inforadio ist unmittelbar dabei, wenn sich ein Thema auftut, bringt Menschen zusammen, macht Hintergründe klar. Wie lebt es sich in Berlin und Brandenburg, welche Sorgen haben die Menschen, aber auch welche Hoffnungen? Ganz unterschiedlichen Themen werden Inforadio-Reporter immer wieder intensiv nachgehen.

- Zahlen und Fakten zum Konsum

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  • Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

    Im Jahr 2017 haben die Deutschen im Schnitt 2517 Euro für privaten Konsum im Monat ausgegeben. Den größten Posten nahm dabei das Wohnen ein - durchschnittlich 897 Euro gehen im Monat für die Miete oder die Abschlagszahlung, die Energiekosten sowie die Instandhaltung drauf. Am zweithöchsten waren die Ausgaben für Lebensmittel, Tabak und Alkohol: Sie betrugen im Schnitt 348 Euro im Monat.

  • Mehr Investition in Weihnachtsgeschenke

    Laut einer Studie der Hochschule für Oekonomie & Management in Essen geben die Deutschen im Schnitt 472 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Empfehlungen von Freunden oder Bekannten sind dabei die wichtigsten Informationsquellen für die Geschenke.

  • Online versus Offline

    Egal ob Schuhe, Waschmaschine oder Lebensmittel fürs Frühstück: Die Deutschen bestellen sehr gerne online. Während 1999 lediglich 1,1 Milliarden Euro Online-Umsatz in Deutschland verzeichnet werden konnten, waren es 2018 bereits 53,4 Milliarden Euro. Die drei umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands sind derzeit Amazon, Otto und Zalando.

  • Der durschschnittliche Haushalt

    Im Schnitt besitzt jeder Haushalt drei Telefone, anderthalb Flachbildschirm-Fernseher und etwas mehr als ein Auto. Jeder zweite Haushalt besitzt zudem eine Spielkonsole und ein Navigationsgerät, jeder dritte einen Heimtrainer. Insgesamt stehen in jedem Haushalt im Durchschnitt 37 Unterhaltungs-Elektrogeräte.

  • Die Verschwendung wächst

    80.000 Tonnen Brot landen jedes Jahr in Deutschland auf den Müll. Insgesamt wird die Hälfte aller Lebensmittel von Verbrauchern, Märkten oder Produzenten weggeschmissen.  

  • Mehr als nötig

    Der weltweite Fischkonsum pro Person hat sich in den letzten fünfzig Jahren mehr als verdoppelt: Von 9 auf 19 Kilo pro Jahr. Auch der Fleischkonsum nahm rasant zu, von durchschnittlich 23 auf 42 Kilo.

  • Drastischer Anstieg der Fast Fashion

    In immer kürzeren Abständen produzieren Fast Fashion-Modemarken neue Trends. Günstige Kopien von Designer-Mode werden massenhaft gekauft und wieder weggeworfen.Der Absatz von Kleidung hat sich zwischen 2002 und 2015 fast verdoppelt: von einer Billion US-Dollar auf 1,8 Billionen US-Dollar.

  • Wasserverbrauch für Mode steigt

    In den überwiegend asiatischen Produktionsländern ist die rasant wachsende Textilindustrie zum zweitgrößten Wasserverbraucher und Wasserverschmutzer geworden. Rund 7000 Liter Wasser verbraucht die Produktion einer einzigen Jeans.