Marianne Reeb, Zukunftsforscherin
Daimler AG - Global Communicatio
Bild: Daimler AG - Global Communicatio

- Zukunftsforscherin Reeb: Die Mobilität von morgen

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Fahren wir in 20 Jahren noch mit dem Auto zur Arbeit? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Marianne Reeb, Honorarprofessorin an der Fachhochschule Potsdam - und  Zukunftsforscherin bei der Daimler AG in Stuttgart. Inforadio - Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat sich mit ihr über die Mobilität der Zukunft unterhalten.

Abgas-Skandale und Umwelt-Probleme: Die Frage nach der Zukunft des Automobils ist durchaus berechtigt. Für Marianne Reeb ist sie sogar Teil ihres Berufes: Die Honorarprofessorin an der Fachhochschule Potsdam arbeitet nämlich als Zukunftsforscherin bei der Daimler AG in Stuttgart.

Fast folgerichtig sieht sie eine Zukunft für das Auto: "Es wird sich verändern, es wird sich in Bezug auf Antriebe verändern, es wird sich in Bezug darauf, ob man immer selber fährt oder sich ab und zu auch mal fahren lassen kann ändern. Das Thema 'Connectivity' wird eine stärkere Rolle spielen, wie die Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur  kommunizieren. Es wird sich verändern, aber es wird eine Zukunft haben."

Wie genau diese Zukunft – nicht nur des Autos, sondern auch des Verkehrs -  aussehen wird, wie dem globalen Verkehrskollaps vorgebeugt werden kann und wie autonomes Fahren dabei helfen kann, den Verkehr in Städten erträglicher zu machen, darüber spricht Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit Marianne Reeb.

Mehr auf Inforadio.de

Symbolbild: Menschen vor einem Zug. (Quelle: imago)
imago

"Ein gewisses Maß an Pendeln brauchen wir"

Rund 300.000 Menschen pendeln jeden Tag aus Brandenburg zur Arbeit nach Berlin oder umgekehrt. Ein gewaltiger Verkehrsstrom, der gelenkt und geleitet werden muss. Ihre Ideen und Pläne dazu stellt Brandenburgs Verkehrsministerin am Donnerstag mit dem Landesnahverkehrsplan in Potsdam vor. Ob die Landesregierung die richtigen Schwerpunkte beim Nahverkehr setzt und ob wir in 50 Jahren immer noch dermaßen viel Lebenszeit unterwegs verbrigen, damit beschäftigt sich Michael Ortgiese, Professor für Verkehrswesen an der FH Potsdam. Dominik Lenz hat mit ihm gesprochen.

Junge Frau schimpft und gestikuliert am Steuer eines PKW
imago/Action Pictures

Stressfaktor Pendeln: Wenn der Arbeitsweg krank macht

Pendeln bedeutet Stress: Ein Pendler, der auf dem Weg zur Arbeit in einen plötzlichen Stau gerät, hat einen ähnlichen Stresspegel wie ein Kampfpilot im Einsatz. Der Stressforscher Dr. Heiko Rüger erklärt, zu welchen gesundheitlichen Folgen das Pendeln führen kann und wie Arbeitgeber ihre pendelnden Arbeitnehmer unterstützen sollten.

Autobahn nach Berlin bei Mittenwalde
imago/Rolf Zöllner

Mittenwalde in Dahme-Spreewald: "Wir werden ein bisschen vergessen"

Brandenburg ist das Pendlerland Nummer Eins in Deutschland. Nirgendwo sonst fahren so viele Menschen in ein anderes Bundesland zur Arbeit, etwa 200.000 täglich. Aus Dahme-Spreewald sind es nicht so viele - und das hat Gründe: In Mittenwalde gibt es nicht einmal eine Bahnverbindung nach Berlin. Inforadio-Reporterin Sabine Dahl meldet sich live von dort.