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Die aktuelle Sendung

ORF-Ägypten-Korrespondent Karim El-Gawhary (Bild: ORF/Thomas Ramstorfer)
ORF/Thomas Ramstorfer

Karim El-Gawhary: "Soziale Frage ist vollkommen ungelöst"

Zehn Jahre sind vergangen, seitdem Proteste und Aufstände die arabische Welt verändert haben. Doch heute versuchen die Regime, jede Veränderung zu blockieren und kämpfen um ihren Einfluss. Was ist aus der Demokratiebewegung in Nordafrika geworden? Darüber spricht Gabriele Häuser mit dem Journalisten Karim El-Gawhary aus Kairo.

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  • 0049 - Das Korrespondententagebuch

ARCHIV, Kairo, 1.2.2011: Anti-Regierungs-Proteste auf dem Tahrir-Platz (Bild: imago images/ZUMA Wire)
imago images/ZUMA Wire

Geplatzte Träume: 10 Jahre nach der ägyptischen Revolution

Zehn Jahre nach dem Sturz des Mubarak-Regimes in Ägypten haben sich die Hoffnungen von damals nicht erfüllt. Das Militär hat alles im Griff, Aktivisten, Menschenrechtler und Journalisten werden willkürlich verhaftet. So auch Rechtsanwalt Ziyad Al-Eleimi. Seine Mutter kämpft jeden Tag für seine Freiheit. Von Anne Almeling

ARCHIV, 2018: Marcel Wagner bei der Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft (Bild: privat)
privat

Au revoir, Paris!

Abschied nehmen in Zeiten wie diesen ohne Feierlichkeit und Freunden fällt Frankreich-Korrespondent Marcel Wagner schwer. Deshalb hält er ein paar Erinnerungen an seine Zeit in Paris fest in seinem Tagebuch.

Sendungsarchiv

  • ARCHIV, 12.10.2020: Die spanische Königsfamilie salutiert der königlichen Nationalgarde am Nationalfeiertag (Bild: imago images/Agencia EFE)
    imago images/Agencia EFE

    Krise, König, Katalonien - Spanien im Umbruch

    Spanien hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Es sind neue politische Bewegungen entstanden, die Separatisten in Katalonien stellen die Einheit des Landes in Frage, die Spanier wenden sich vom Könighaus ab. Letztes Jahr dominierte die Corona-Krise, die Spanien gebeutelt hat wie kaum ein anderes Land. ARD-Korrespondent Marc Dugge zieht Bilanz.

    Ausflugsboote im Hafen (Bild: ARD/Jenny Barke)
    ARD/Jenny Barke

    Existenznöte in Mexiko

    In Mexiko haben viele Menschen wegen der Corona-Pandemie ihre Arbeit im Tourismus verloren. Um in der Krise zu überleben, gehen Inselbewohner zum Tauschhandel und zur Selbstversorgung über. Doch die Existenznot macht sich auch das organisierte Verbrechen zunutze, Prostitution und Menschenhandel nehmen zu. Von ARD-Korrespondentin Jenny Barke aus Mexiko

    Wahlplakat von Präsident Museveni in Uganda
    imago images / Xinhua

    Verhaftungen, Gewalt und Angst: Uganda vor der Wahl

    Ugandas Präsident Museveni will bei der Wahl am Donnerstag eine sechste Amtszeit erreichen - um jeden Preis. Seit Monaten gehen seine Sicherheitskräfte brutal gegen jeden vor, der das verhindern könnte. Von Linda Staude.

    Dalit Frauen in der Regio Hathras im Dorf Baghara. Im Kastensystem stehen sie ganz unten. Sie gelten immer noch als die "Unberührbaren"(Bild: ARD/Silke Diettrich)
    ARD/Silke Diettrich

    Das Leben als "Unberührbare"

    In Indien stellt die Verfassung Diskriminierung aufgrund der Zughörigkeit zu einer Kaste unter Strafe. Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder zu Übergriffen von Mitgliedern höherer Kasten auf eine Minderheit, die "Dalits". Korrespondentin Silke Diettrich aus Neu-Delhi zeigt dies an einem erschreckenden Beispiel.

    Anbau von Hanf (Bild: COLOURBOX)
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    Mit Marihuana an die Weltmarktspitze

    In Afrikas Süden ist der medizinische und industrielle Wert der Hanf-Pflanze schon lange bekannt. Mittlerweile entwickelt sich der Anbau des "grünen Goldes" zum Exportschlager. Korrespondentin Jana Genth hat sich das dortige Milliardengeschäft mit dem Cannabis angeschaut.

    Der Platz vor der Hagia Sophia Moschee in Istanbul ist am Neujahrstag 2021 bis auf wenige Touristen menschenleer
    picture alliance / AA | Mehmet Eser

    Zankapfel in Istanbul: Die Hagia Sophia

    Die berühmte Hagia Sophia war zuerst Kirche, dann Moschee, dann weltliches Museum. Auf Anordnung von Präsident Erdogan ist das Bauwerk seit Juli 2020 wieder ein muslimisches Gotteshaus. Islamistische Kräfte feiern das, orthodoxe Christen sind empört. Von Karin Senz und Thomas Bormann

    Schlange vor einem Wahllokal für die Senatswahlen in Canton im US-Bundesstaat Georgia
    picture alliance / ZUMAPRESS.com | Robin Rayne

    In Georgia entscheidet sich die Mehrheit im US-Senat

    Das neue Jahr beginnt in den USA schon wieder mit Wahlkampf. In Georgia entscheidet sich am Dienstag, ob Joe Biden die republikanische Mehrheit auch im Senat brechen kann. Denn die zwei Sitze für den Bundesstaat bestimmen über das Merhrheitsverhältnis in der zweiten Kammer. Von Jule Käppel

    Patrice Lumumba (1925-1961) erster Ministerpräsident im Kongo, in New York für ein Treffen mit dem UN-Generalsekretär.
    picture alliance / Everett Collection | Courtesy Everett Collection

    Kolonial-Vergangenheit: Kongos Geschichte holt Belgien ein

    Das schwierige koloniale Erbe beschäftigt auch Belgien. Brüssel gibt nun die letzten sterblichen Überreste des ersten freigewählten Ministerpräsidenten des Kongo, Patrice Lumumba, zurück. Er soll 1961 von belgischen Polizisten ermordet worden sein. Von Alexander Göbel und Michael Schmidt

    ARCHIV: Polizisten stehen in einer Straße und warten auf Demonstranten gegen die Regierung, Hongkong.
    picture alliance/dpa/ZUMA Wire | May James

    Hongkong: Mehr Repression statt mehr Demokratie

    Das Jahr 2020 war das Jahr der dramatischen Veränderungen – auch für Hongkong. Auf Massenproteste folgte Repression. Die parlamentarische Opposition wurde so gut wie ausgeschaltet. China-Korrespondentin Ruth Kirchner erklärt, wo Hongkong jetzt steht.

    ARCHIV 2011: Tunesische Demonstranten fordern den Rücktritt von Ben Ali.
    EPA/Dolega

    Der Arabische Frühling: Hoffnung, Stillstand, Repression

    Vor genau zehn Jahren verbrannte sich der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst - aus Protest gegen die Willkür des Staates. Damit löste er eine Welle des Protests in den arabischen Staaten – den sogenannten Arabischen Frühling – aus. Doch viele junge Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika sind enttäuscht. Von Dunja Sadaqi

  • ARCHIV, Indien, 30.7.2014: Tiger im Rajbagh Palast im Ranthambhore Nationalpark (Bild: imago images/Ardea)
    imago images/Ardea

    Indisches Fake-News-Imperium

    Seit 15 Jahren agiert ein indisches Netzwerk in der EU und auch bei den Vereinten Nationen, um Indien in ein gutes Licht zu rücken. Doch fast alles daran ist Fake: angebliche Zeitungen, erfundene Hilfsorganisationen und sogar tote Professoren, die im Netz wieder zum Leben erweckt wurden. Das Ausmaß verschlägt auch Indien-Korrespondentin Silke Diettrich fast die Sprache.

    Ein Mann sitzt neben einer Katze in einem Straßencafé in Istanbul
    picture alliance

    Auf Kaffeesuche am Neujahrsmorgen in Istanbul

    Der Neujahrsmorgen 2021 war auch in Istanbul anders. In der Nacht gab es statt Silvesterfeierlichkeiten eine Ausgangssperre. Der Kaffeedurst zog Christian Buttkereit trotzdem auf die Straße - wo er für Neujahr ungewöhnlich entspannten Straßenkatzen begegnete.

    Menschenmengen auf Maradonas Beerdiung (Bild: ARD/Anne Herrberg)
    ARD/Anne Herrberg

    Der Tag, als Maradona starb

    Es ist ein Ereignis, das man als Argentinien-Korrespondent in den letzten Jahren stets befürchtet hat, es aber doch nie für möglich gehalten hätte – und plötzlich ist es da: Der Tag, an dem Maradona starb. Der Fußballgott, Argentiniens größte und gleichsam umstrittenste Ikone. Und jetzt? Raus auf die Straße, sagt sich Korrespondentin Anne Herrberg in Buenos Aires.

    Zeichentrickfigur Donald Duck (Bild: imago images)
    imago images

    Donald Duck kommentiert quakend die Probleme dieser Zeit

    Mohammed Sawy hat in den arabischen Ländern der wohl bekanntesten Ente der Welt eine (Synchron-) Stimme gegeben. Er wohnt in Kairo und leitet eine Mall. Für ARD-Korrespondent Björn Blaschke blickt er zurück in die Trickfilm-Geschichte und auf das Jahr 2020.

    23.11.2020, USA, Washington D.C.: Melania Trump, First Lady der USA, winkt als sie neben dem offizielle Weihnachtsbaum des Weißen Hauses steht (Bild: Andrew Harnik/AP/dpa)
    Andrew Harnik/AP/dpa

    Mein Treffen mit Melania Trump

    Unser USA-Korrespondent hatte das seltene Vergnügen, die First Lady Melania Trump zu treffen. Anlass: die Ankunft des Weihnachtsbaumes. Nach Frisur- und Modebewertungen lautet sein Fazit: Eine First Lady hat es auch nicht leicht. Von Arthur Landwehr

    Ein Mann trägt einen vollen Jutebeutel mit Obst und Gemüse im Supermarkt
    picture alliance/Zoonar

    Der Exot mit dem Jutebeutel

    Umweltbewusst sozialisiert nimmt unser Korrespondent Tim Aßmann in Israel immer irgendwelche Behältnisse für den Einkauf mit in den Supermarkt – und macht sich damit quasi zum Exoten. Immer wieder die gleiche Frage an der Supermarktkasse hat ihn ins Grübeln gebracht.

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Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.