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Die aktuelle Sendung

Geflügelfarm in Ghana (Bild: Alexander Göbel/ARD-Studio Rabat)
Alexander Göbel/ARD-Studio Rabat

Das globale Huhn - Ghanas Bauern leiden unter Importen

Wenn es um Fluchtursachen in Afrika geht, lautet der Vorwurf oft, der Westen überschwemme mit seinen hoch subventionierten Produkten afrikanische Märkte. In Ghana habe billiges Import-Hühnchen dazu gefürt, dass die heimische Branche am Rande des Zusammenbruchs steht, beklagen die Geflügelfarmer. Arbeitsplätze und Perspektiven gehen verloren. Ein Bericht von Alexander Göbel.  

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ARCHIV, Spanien 25.10.2016: Junge Flüchling auf dem Schiff Rio Segura (Bild: imago/Pacific Press Agency)
imago/Pacific Press Agency

Das Drama der minderjährigen Flüchtlinge

In Marrakesch soll auf dem Migrationsgipfel der Vereinten Nationen am 10. und 11. Dezember soll das internationale Regelwerk zur Ordnung und Steuerung von Migration verabschiedet werden. Wie brisant das Thema für Europa ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen: Spanien ist zurzeit wichtigstes Ankunftsland für illegale Migranten, unter ihnen sind auch viele unbegleitete Kinder und Jugendliche. Ihre Zahl hat sich gegenüber 2016 fast verdreifacht. Viele wollen weiter nach Frankreich und Deutschland. Was hinter dem Phänomen steckt und welche Folgen das hat – diesen Fragen sind die Korrespondenten für Nordwestafrika und Spanien, Jens Borchers und Marc Dugge, nachgegangen.

Die Ankunft Kerstin, Jörg und Thandi Poppendieck
rbb/Jörg Poppendieck

Weltsichten Spezial - Alles hat drei Seiten - die Poppendiecks auf Weltreise

"Investieren sie in Erlebnisse, nicht in Gegenstände!" Diesem guten Rat folgt Inforadio-Redakteur Jörg Poppendieck: Gemeinsam mit seiner Frau Kerstin und Tochter Thandi reist er ein Jahr lang um die Welt - in Länder, die sie schon kennen und welche, in denen sie noch nie waren. Im Inforadio berichten sie von ihren Erlebnissen als Familie auf Weltreise.

Mehr zum Thema

Sendungsarchiv

ARCHIV, Israel 13.5.2018: US-Delegation mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu feiern die Eröffnung der neuen US-Botschaft in Jerusalem (Bild: imago/ZUMA Press)
imago/ZUMA Press

Trumps Nahost-Politik: Kein Friedensplan in Sicht

Bis zum 6. Dezember 2017 galt die Jerusalem-Frage als diplomatisches Tabu im Nahost-Konflikt, gehört sie doch zum Kern des Streits zwischen Israelis und Palästinensern. US-Präsident Donald Trump hat das nicht gestört, als er vor einem Jahr erklärte, für ihn sei Jerusalem die Hauptstadt Israels. Wie er den Konflikt mit den Palästinensern lösen will, hat er allerdings noch nicht gesagt. Und die Gewalt hat massiv zugenommen. Nahost-Korrespondent Benjamin Hammer hat sich umgehört, was die Politik Trumps in der Region bewirkt hat.

ARCHIV, Spanien 25.10.2016: Junge Flüchling auf dem Schiff Rio Segura (Bild: imago/Pacific Press Agency)
imago/Pacific Press Agency

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ARCHIV, 9.1.2017: Luftverschmutzung in Kattowitz (Bild: imago/Eastnews)
imago/Eastnews

Zwischen Bergbaunostalgie und neuen Technologien

Ausgerechnet in Kattowice, dem Zentrum der oberschlesischen Gruben- und Hüttenregion in Polen, wollen die Teilnehmer des 24. UN-Umweltgipfels das Klima-Abkommen von Paris in konkrete Regeln gießen, um die Klimaerwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken. So langsam scheint sich auch die ansonsten kohleaffine Gastgeber-Regierung des Problems bewusst zu werden und umzudenken. Polen-Korrespondent Jan Pallokat stellt den Tagungsort des Klimagipfels vor.

ARCHIV, 13.6.2016: Mariano Rajoy, Albert Rivera, Pedro Sanchez und Pablo Iglesias während einer Fernsehdebatte (Bild: imago/El Mundo)
imago/El Mundo

Junge Köpfe, alter Politikstil?

Der 46-jährige Sozialist Pedro Sanchez will für einen frischen, modernen Politikstil stehen, der sich von dem seines konservativen Vorgängers Mariano Rajoy unterscheidet. Allerdings ist Sanchez  fast schon ein "Senior" unter den Parteichefs: Die konservative Partido Popular wird von einem 37-Jährigen angeführt, die erfolgreiche liberale Partei Ciudadanos von einem 38-Jährigen und der Kopf der linken Kraft Podemos ist vor kurzem erst 40 geworden. Beginnt eine neue politische Ära in Spanien? Ist die Politik der jungen Parteichefs wirklich frisch und anders? Dieser Frage ist Spanien-Korrespondent Oliver Neuroth nachgegangen.

Prozessionszug am hohen Feiertag der orthodoxen Kirche in Eritreas Hauptstadt Asmara (Bild: rbb/Linda Staude)
rbb/Linda Staude

Historischer Frieden zwischen Eritrea und Äthiopien

Die ganze Welt staunte, als die afrikanischen Nachbarstaaten Äthiopien und Eritrea im Juli nach Jahrzehnten der Feindschaft Frieden schlossen und im September ihre Grenze wieder öffneten. Zwar fliehen nach wie vor viele Menschen aus dem heruntergewirtschafteten Land Eritrea. Aber es gibt auch viele andere, die bleiben und die Hoffnung haben auf Aufschwung und Ende des faktisch unbegrenzten Nationaldienstes. ARD-Korrespondentin Linda Staude berichtet aus Ostafrika.

Grenze zwischen Irland und Nordirland mit Protestplakaten (Bild: imago/imagebroker)
imago/imagebroker

Offene Wunden - neue Zerreißprobe für Irland

Seit Monaten ringen Großbritannien und die EU um eine Lösung für die Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland. Die Republik wird weiterhin in der EU bleiben, während Nordirland als Teil Großbritanniens austreten müsste. Zwischen beiden entstünde eine EU Außengrenze auf der Insel, die dort niemand will. Jens-Peter Marquardt, Julie Kurz und Anne Demmer gehen der Frage nach, warum die irisch-nordirische Grenze ein solcher Stolperstein für den Brexit ist.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
(Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

dpa

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.