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Die aktuelle Sendung

Dublium: Pro- und Contra-Plakate zum Referendum (Bild: imago/ZUMA Press/Artur Widak)
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Irland vor dem Abtreibungsreferendum

Bislang regelt der achte Verfassungszusatz den Schutz des ungeborenen Lebens so, dass Abtreibungen in Irland verboten sind; es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr. Tausende Irinnen reisen deshalb jedes Jahr nach Großbritannien, um dort abzutreiben. Am 25. Mai 2018 wollen die Iren das per Volksentscheid ändern. Die Abstimmung ist auch ein Gradmesser für den Einfluss der katholischen Kirche in Irland. ARD-Korrespondentin Stephanie Pieper berichtet.

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Wahlkampfveranstaltung von Präsidentschaftskandidat Ivan Duque (Bild: imago/Agencia EFE/Leonardo Muñoz)
imago/Agencia EFE/Leonardo Muñoz

Richtungswahl in Kolumbien

Am 27.5. wählt Kolumbien einen neuen Präsidenten. Die Wahl könnte den Friedensprozess in Frage stellen, denn die besten Chancen hat der Rechtskonservative Iván Duque, der für das Lager von Ex-Präsident Uribe antritt. Uribe und Duque stehen dem Friedensabkommen kritisch gegenüber, denn nach ihrer Meinung habe man den Ex-Guerillakämpfern der FARC zu großzügige Bedingungen eingeräumt. ARD-Korrespondent Ivo Marusczyk berichtet.

Sonderprogramm Ostermontag

Gebastelter Papierschnitt eines Globus
imago stock&people

Eine Reise rund um die Welt

Frühlingszeit ist immer auch Reisezeit – oder zumindest Planungszeit für den nächsten großen Urlaub. Die Sehnsucht nach Sonne, Meer und Strand wächst. ARD-Korrespondenten haben sich in einigen Urlaubsdestinationen - ihrem Arbeitsgebiet - umgeschaut und den Blick dort hinter die politischen Kulissen gerichtet von Reiseländern wie Indien, den Philippinen, Südafrika und vielen mehr.

Sendungsarchiv

Rajiv (re) und seine Frau Pinky (li) Warten auf die Behandlung ihres Kindes durch Dr. Shetty
ARD/Jürgen Webermann

Indiens extremer Gesundheits-Kapitalismus

Die meisten Inder und Inderinnen haben so gut wie keinen oder nur ein unzureichenden Zugang zum Gesundheitssystem. Der Staat investiert viel zu wenig, um das Problem zu beheben. Gleichzeitig aber reisen Gesundheitstouristen ins Land, denn an Spitzenmedizinern herrscht hier kein Mangel. Wie passt das zusammen? Und wie könnte es besser laufen für die indischen Patienten und Patientinnen. Jürgen Webermann ist Korrespondent in Neu-Delhi, er ist diesen Fragen nachgegangen.

Royale Hochzeit: Das Schaufenster eines Shops in Windsor mit Harry und Meghan-Souvenirs
imago/PA Images/Isabel Infantes

Harry, Meghan und die Hochzeit des Jahres

Nicht mehr lange, dann hat das Warten ein Ende. Denn dann treten Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle vor den Traualtar. Die Hochzeit am 19. Mai ist für das britische Königshaus und viele Royalty-Fans weltweit DAS Ereignis des Jahres. Aber was für die einen Romantik pur ist, ist für andere das große Geschäft. Alles, was es über die Vermählung des Prinzen und der Schauspielerin zu wissen gibt, verrät Thomas Spickhofen aus London.

Menschen in der Innenstadt von Sarajevo (Bosnien und Herzegowina)
imago/Pixsell

Bosnien und Herzegowina: Drei gegen das System

Auch 23 Jahre nach dem blutigen Krieg präsentiert sich der Staat Bosnien und Herzegowina vor allem mit Mängeln: Einer sehr hohen Arbeitslosigkeit, einer auch im regionalen Vergleich miserablen Infrastruktur, einer Luftverschmutzung auf dem Niveau Nordkoreas. Das defacto geteilte Land wird seit Jahrzehnten ununterbrochen von Nationalisten regiert. Die Menschen im Land scheinen sich mit Ihrem Schicksal abgefunden zu haben – einige wenige aber nicht:  Youtuber Damir Niksic aus Sarajevo, Blogger Srdjan Puhalo aus Banja Luka und Journalistin Stefica Galic aus Mostar kämpfen jeder auf seine Weise.

Libanon, Beirut: Eine ältere Frau geht an Wahlplakaten von Kandidaten für die bevorstehenden Parlamentswahlen am 06.05.2018 vorbei.
dpa

Zwischen Verkrustung und Aufbruch: Der Libanon vor der Wahl

Der Libanon wählt am Sonntag ein neues Parlament - zum ersten Mal seit neun Jahren. Doch es ist unklar, wie viel Veränderung die Wahl tatsächlich bringen kann. Die Hoffnung vieler, die sich Veränderung wünschen, liegt auf der hohen Anzahl an jungen Erstwähler_innen. ARD-Korrespondent für die Region, Björn Blaschke, hat sich in den Wochen vor der Wahl im Libanon umgehört, was sich die Menschen davon versprechen.

Ein Blick aufs Meer vom Kibbutz Zikim aus
ARD/Benjamin Hammer

70 Jahre Israel – Reise durch vier Kibbutzim

Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion im Stadtmuseum von Tel Aviv den jüdischen Staat aus. Teil des Gründungsmythos des Staates Israel ist der Kibbutz. Die Siedlungen mit kollektiven und basisdemokratischen Strukturen waren eine wichtige Stütze beim Aufbau des Landes. In den Kibbutzim wohnen 70 Jahre später nur noch die wenigsten Israelis. Aber immer noch stehen die Dörfer für die einstigen Träume der Staatsgründer. Viele ihrer Hoffnungen haben sich erfüllt. Andere bleiben bis heute unerreicht.

Kandidatin Aruna Miller von EMILY' s List (Bild: Gabi Biesinger/ARD)
Gabi Biesinger/ARD

Frauen an die Macht: Die Initiative "EMILY's List"

Hillary Clinton wurde 2016 nicht als erste Frau ins Präsidentenamt der USA gewählt, stattdessen gewann Donald Trump. Mit ihm kam ein Mann an die Macht, der sich mit respektlosem Verhalten gegenüber Frauen hervortut und bemüht scheint, den Stellenwert von Frauen in der Gesellschaft zurückzuschrauben. Das politische Aktionskomitee "EMILY’s List" will demokratische Frauen in politische Ämter bringen und stellt gerade seine Kandidatinnen für die Halbzeitwahlen im Herbst auf. Gabi Biesinger stellt den Interessensverband EMILY’s List und eine der Kandidatinnen vor.

ARCHIV: Verteilung von UN-Essensrationen in einem Flüchtlingslager in Uganda (Bild: imago/blickwinkel)
imago/blickwinkel

Teure Almosen - Afrikaner gegen Entwicklungshilfe

Krisen, Kriege, Katastrophen – in den Augen der Welt ist Afrika das ewige Opfer. Unfähig, sich selbst zu helfen und deshalb auf das Mitleid der so genannten entwickelten Länder angewiesen. Die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent sind dieses Image leid. Sie wollen als gleichberechtigte Partner anerkannt, nicht als permanente Almosenempfänger betrachtet werden. Auch kritisieren afrikanische Ökonomen, dass Entwicklungshilfe die Afrikaner in Abhängigkeit statt in Selbstständigkeit gebracht haben. Ein Bericht von Ostafrika-Korrespondentin Linda Staude.

ARCHIV: Flüchtling auf einem italienisch-französischen Grenzübergang in den Alpen (Bild: imago/ZUMA Press)
imago/ZUMA Press

Kritik am geplanten Asyl- und Migrationsgesetz in Frankreich

Am 16. April beginnt in Frankreich im Unterhaus des Parlaments die erste Lesung des neuen Asylgesetzes. Schnellere Abschiebungen, Personenkontrollen in Aufnahmezentren, die Unterscheidung zwischen politisch Verfolgten und sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen - das sind nur einige Punkte des geplanten Asyl-und Migrationsgesetzes. Seit die Regierung den Gesetzentwurf vorgestellt hat, hagelt es Kritik. ARD-Korrespondentin Sabine Wachs hat sich unter Kritikern und Befürwortern des Gesetzes umgehört und ist in die französischen Alpen gereist, wo täglich Geflüchtete illegal aus Italien über die Grenze kommen.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
(Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

dpa

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.