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Die aktuelle Sendung

Proteste in Tokio 1968
imago/ZUMA Press

Die 68er-Bewegung in Japan

1968 - ein Jahr voller gesellschaftlicher Umwälzungen weltweit. Entflammt vom Vietnamkrieg und schlechten Studienbedingungen kam es in diesem Jahr auch in Japan zu Protesten. Die Menschen gingen auf die Straße, an den überfüllten Universitäten brachen Kämpfe zwischen linken Demonstranten und rechten Studentenverbänden aus. Die Welle der Proteste hatte 1968 in Japan zwischenzeitlich mehr 300 Universitäten und Oberschulen erfasst. Über das Jahr 1968 in Japan und die Auswirkungen berichtet ARD-Korrespondent Jürgen Hanefeld aus Tokio.

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Mira Alfassa - von allen nur die Mutter genannt - und Sri Aurobindo sind die geistigen Gründer von Auroville
ARD/Silke Diettrich

50 Jahre Auroville - vorbildliches Sozialprojekt?

Vor 50 Jahren wurde das Sozialprojekt ins Leben gerufen und zieht immer noch Interessierte aus aller Welt an. Auroviell. Menschen aus über 50 Nationen leben an diesem Ort im Südosten Indiens zusammen und versuchen dort, Alternativen zu bisherigen Gesellschafts- und Wirtschaftsformen zu finden. Auroville - eine internationale Stadt, ohne Bargeld und ohne Polizei. Was ist 50 Jahre nach der Gründung aus den Ideen der 1960er Jahre geworden? ARD-Korrespondentin Silke Diettrich hat sich unter Bewohnern umgehört.

Sendungsarchiv

Peace and Love steht am Eingang des Hippie-Dorfes Beneficio
ARD

Auf den Spuren der Hippies in Spanien

1968 war nicht nur das Jahr der politischen Demonstrationen und des gesellschaftlichen Umbruchs, es war auch das Jahr der Hippies, der Lebenskünstler und Aussteiger. Viele von denen, die einen anderen, freieren Lebensstil suchten zog es nach Spanien. Auch 50 Jahre danach gibt es dort noch immer solche Enklaven. Die ARD-Korrespondenten Marc Dugge und Oliver Neuroth haben sie besucht.  

21. August 1968: Junge Tschechen protestieren gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in Prag
imago/CTK Photo

Was vom Prager Frühling übrig blieb

Auf das Jahr 1968 folgten vielerorts auf der Welt gesellschaftliche Umwälzungen - auch in der Tschechoslowakei. Dort gab es 1968 mit dem Prager Frühling eine Reformbewegung, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zum Ziel hatte und von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützt wurde. Erinnert wird jedoch eher das gewaltsame Ende der Bewegung im August vor 50 Jahren und die Folgen. ARD-Korrespondent Peter Lange wollte wissen, was vom Erbe jener Aufbruchstimmung in der heutigen tschechischen Gesellschaft noch spürbar ist.

Studentenbewegung - Mai 1968 - Studentendemonstrationen in Paris
imago/Milestone Media

Die Folgen von 1968 in Frankreich und im Maghreb

Die Studentenbewegungen der 60er-Jahre erreichten auch in Frankreich einen Höhepunkt. Von dort aus zog es viele Studenten nach Marokko und Tunesien. Rotraud Viallon-Kallinich kam beispielsweise 1968 mit ihrem französischen Freund nach Marokko – und verliebte sich sofort in das Land. Für Gilbert Naccache begann das tunesische 1968 eigentlich schon sechs Jahre früher. Die ARD-Korrespondenten Marcel Wagner und Alexander Göbel blicken auf 1968 und die Folgen von 1968 in Frankreich und im Maghreb.

Vietnamkrieg: Kampfhubschrauber am 31.01.1968 über dem vietnamesichen Dorf Khu Gia Vien
imago stock&people

Die Folgen von 1968 für Vietnam

Das Signal für die Proteste Ende der 1960er Jahre in Europa kam für viele aus den USA. Was dort mit dem Aufbruch der schwarzen Bürgerrechtsbewegung begann, entwickelte sich bald zu einer weltweiten Revolte der Jugend und Studenten gegen die herrschende Politik, autoritäre Strukturen, militärische Aufrüstung und den für viele sinnlosen Krieg der USA in Vietnam. Was ist von den Umwälzungen von 1968 heute noch zu spüren, zum Beispiel in Vietnam?

Wahlplakat mit dem noch amtierenden Präsidenten Boubacar Keita in der Hauptstadt Bamako des westafrikanischen Staats Mali
AP

Mali vor der Präsidentschaftswahl

Am 29. Juli wird im westafrikanischen Mali ein neuer Präsident gewählt. Amtsinhaber Ibrahim Boubakar Keita hofft auf seine Wiederwahl. Aber die Opposition bescheinigt ihm nach fünf Jahren an der Spitze eines der ärmsten Staaten der Welt eine "desaströse" Bilanz. Mali kämpft weiterhin mit den Auswirkungen einer schlechten Infrastruktur, hoher Arbeitslosigkeit und gravierenden Sicherheitsproblemen. ARD-Korrespondent Jens Borchers ist in den Wochen vor der Wahl durchs Land gereist.

Sehnsuchtsort Boulder
ARD/Marc Hoffmann

Sehnsuchtsort Boulder

Das Wissenschaftsmagazin National Geographic und das Umfrage-Institut Gallup wollen herausgefunden haben, dass die glücklichsten US-Amerikaner in Boulder, im Bundesstaat Colorado, leben. Boulder gilt seit Jahrzehnten als Sehnsuchtsort für Naturliebhaber, Spirituelle und Liberale. ARD-Korrespondent Marc Hoffmann hat sich die Stadt an den Ausläufern der Rocky Mountains etwa 45 km nordwestlich von Denver angesehen und einmal herumgefragt, warum ausgerechnet dort die Lebensqualität so hoch sein soll.

Die Chesapeake Area in Maryland, USA
imago/robertharding

An den Küsten Marylands

Die Chesapeake Bay direkt an der Atlantik-Küste ist insbesondere bei den Einwohnern Washingtons sehr beliebt. Die Bucht ist die größte Flussmündung der USA und auch ein wichtiger Teil der Kultur und Wirtschaft des Landes. Seit Generationen leben die Fischer in Maryland vom Krabben- und Austernfischen. ARD-Korrespondentin Claudia Sarre war in Maryland unterwegs.

Das Flüchtlingslager Zaatari im Januar 2018
imago/Eastnews/ANDRZEJ LANGE /Agencja SE

Zaatari: Jordaniens größtes Flüchtlingslager wird zur Stadt

Während im Mittelmeer Geflüchtete sterben, weil sich die europäischen Staaten nicht einig sind, wer sie aufnehmen soll, sind seit Beginn des Bürgerkrieges über 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge ins Nachbarland Jordanien geflohen. Dort leben sie in Flüchtlingslager wie dem in Zaatari im Norden Jordaniens. Dort ist die Lage äußerst schwierig, wie Sebastian Felser berichtet.

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(Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.