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Seniorin in Berlin sieht aus dem Fenster
imago/Westend61

"Die Alten sind keine homogene Gruppe"

Plötzlich raus, plötzlich nicht mehr gefragt - viele alte Menschen empfinden es als ungerecht, wenn man ihnen nicht mehr den Platz zugestehen will, den sie lange Zeit eingenommen haben. Werden "die Alten" wirklich ungerecht behandelt? Professor Clemens Tesch-Römer ist Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen in Berlin  - er sagt: "Die Alten" gibt es gar nicht, man sollte endlich die Vielfalt des Alters wahrnehmen. Und er plädiert dafür, dass die verschiedenen Generationen voneinander lernen, sich gegenseitig befruchten sollten.

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Sendungsarchiv

Familie mit zwei Kindern
imago/Westend61

"Familie und Gedöns - das würde heute keiner mehr sagen"

Noch immer ist es so, dass sich viele Paare in Deutschland zwischen Kindern und Beruf entscheiden müssen. Das finden Familien ungerecht. Der CDU-Politiker Martin Patzelt sagt, auch wenn in den letzten Jahren viel erreicht worden sei - Familienpolitik spiele noch immer eine zu geringe Rolle. Gerade kinderreiche Familien hätten es schwer - ihnen fehle die Lobby.

Gestresste Frau im Büro
imago/Westend61

Das schwere Los der Berufseinsteiger

Dass im Berufsalltag nicht alles gerecht zugeht, wird vor allem Berufseinsteigern und –einsteigerinnen immer wieder schmerzlich bewusst. Lisa Splanemann aus der Inforadio-Wirtschaftsredaktion hat über dieses Phänomen mit Eva Queißer-Drost gesprochen, die als Business-Coach auch Berufseinsteiger berät.

Schüler bekommt eine Klassenarbeit zurück
imago/emil umdorf

Wie gerecht kann Schule sein?

Fast jedes Kind, das zur Schule geht, fühlt sich irgendwann mal ungerecht benotet. Aber kann Schule überhaupt gerecht sein? Ist es richtig, Fächer wie Kunst oder Sport zu benoten? Wie kann ein Lehrer seine Aufmerksamkeit gerecht verteilen? Darüber spricht Martina Schrey wir mit Robert Heinrich, der 2014 als Berlins bester Pädagoge mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet wurde.

Symbolbild: Streit unter Geschwistern
imago/photothek

"Gleichbehandlung ist nicht immer gerecht"

"Das ist ungerecht!" Ein Satz, den wohl alle Eltern mal von ihren Kindern zu hören bekommen. Was empfinden Kinder als gerecht oder ungerecht? Wie können Eltern vor allen mehrerer Kinder immer allen Geschwistern gegenüber gerecht sein? Darüber sprechen wir mit den Erziehungs- und Familienberatern Dorothee Blauert und Andreas Bodemann von der Psychologischen Beratungsstelle Spandau.

Langzeitarchiv

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  • Familie mit zwei Kindern
    imago/Westend61

    "Familie und Gedöns - das würde heute keiner mehr sagen"

    Noch immer ist es so, dass sich viele Paare in Deutschland zwischen Kindern und Beruf entscheiden müssen. Das finden Familien ungerecht. Der CDU-Politiker Martin Patzelt sagt, auch wenn in den letzten Jahren viel erreicht worden sei - Familienpolitik spiele noch immer eine zu geringe Rolle. Gerade kinderreiche Familien hätten es schwer - ihnen fehle die Lobby.

  • Gestresste Frau im Büro
    imago/Westend61

    Das schwere Los der Berufseinsteiger

    Dass im Berufsalltag nicht alles gerecht zugeht, wird vor allem Berufseinsteigern und –einsteigerinnen immer wieder schmerzlich bewusst. Lisa Splanemann aus der Inforadio-Wirtschaftsredaktion hat über dieses Phänomen mit Eva Queißer-Drost gesprochen, die als Business-Coach auch Berufseinsteiger berät.

  • Schüler bekommt eine Klassenarbeit zurück
    imago/emil umdorf

    Wie gerecht kann Schule sein?

    Fast jedes Kind, das zur Schule geht, fühlt sich irgendwann mal ungerecht benotet. Aber kann Schule überhaupt gerecht sein? Ist es richtig, Fächer wie Kunst oder Sport zu benoten? Wie kann ein Lehrer seine Aufmerksamkeit gerecht verteilen? Darüber spricht Martina Schrey wir mit Robert Heinrich, der 2014 als Berlins bester Pädagoge mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet wurde.

  • Symbolbild: Streit unter Geschwistern
    imago/photothek

    "Gleichbehandlung ist nicht immer gerecht"

    "Das ist ungerecht!" Ein Satz, den wohl alle Eltern mal von ihren Kindern zu hören bekommen. Was empfinden Kinder als gerecht oder ungerecht? Wie können Eltern vor allen mehrerer Kinder immer allen Geschwistern gegenüber gerecht sein? Darüber sprechen wir mit den Erziehungs- und Familienberatern Dorothee Blauert und Andreas Bodemann von der Psychologischen Beratungsstelle Spandau.

  • Nationaler Soldatenfriedhof in Verdun (Bild: imago/imagebroker)
    imago/imagebroker

    Gerd Krumeich: "Wir müssen andere Erinnerungen verstehen"

    Wenn in der großen ARD-Saga "Babylon Berlin" Putsch-Generäle erbittert gegen Demokraten kämpfen, wird klar: Der erste Weltkrieg wirkte sich für die Weimarer Republik sehr zerstörerisch aus. Er hinterließ ein zerstrittenes Land. Anders in Frankreich, wo die Erinnerung an den 'Großen Krieg', wie ihn die Franzosen nennen, eine gemeinsame ist. Der deutsche Historiker Gerd Krumeich arbeitet seit vielen Jahren mit diesen unterschiedlichen Erinnerungs-Kulturen. Frankreich-Korrespondentin Sabine Wachs sprach mit ihm darüber.

  • Spartakisten am 1.11.1918 in Berlin (Bild: imago/United Archives International)
    imago/United Archives International

    Die Berliner und die Revolution

    Im November 1918 haben die Deutschen den Ersten Weltkrieg verloren. Sie sollen aber weiter kämpfen, für das Militär und den Kaiser. Doch das Volk macht: Revolution! Deutschland wird zur Republik, die Bürger bekommen mehr Rechte und Freiheiten als je zuvor. Was genau ist vor 100 Jahren passiert? Darüber spricht Sylvia Tiegs mit dem Historiker Bjoern Weigel und mit Ludger Derenthal vom Museum für Fotografie.

  • Martin Wuttke (Bild: imago/ITAR-TASS)
    imago/ITAR-TASS

    Wuttke: "Tatort fühlte sich an wie eine Pauschalreise"

    Martin Wuttke gehörte zu den herausragenden Protagonisten im Ensemble der Berliner Volksbühne unter Frank Castorf. Aber er war auch "Tatort"-Kommissar und hat in amerikanischen Filmen und Serien gespielt. Jetzt ist Wuttke in einer Urauffühung am Berliner Ensemble zu erleben - und auch als Vorleser eines französischen Skandalromans. Wie er rückblickend über seine Tatort-Rolle denkt - und ob neue Fernsehprojekte anstehen - auch darüber spricht er mit Ute Büsing.

  • Axel Schulz in Frankfurt/Oder im Oktober 2018 (Bild: imago/Ed Gar)
    imago sportfotodienst

    "50? So schlimm is dit nich, gloob ick!"

    Mit elf Jahren fing Axel Schulz mit dem Boxen an, gewann mehrmals die DDR-Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen und wurde nach der Wende Profikämpfer. In den 1990er Jahren war er der erfolgreichste deutsche Boxer im Schwergewicht - jetzt wird der Ausnahmesportler 50 Jahre alt. Gefeiert wird am 9. November. Frank Schröder blickt mit Axel Schulz auf dessen Karriere zurück.

  • Rabbiner Walter Homolka. (Bild: dpa/Schutt)
    dpa-Zentralbild/Schutt

    Rabbiner Homolka: "Judentum braucht Experimentierfreude"

    Zersplitterte Schaufenster, brennende Synagogen und zahlreiche Tote: Diese Woche jährt sich zum 80. Mal die Pogromnacht, die als Auftakt für den Holocaust ab 1938 gilt. Ein Gedenken ist weiterhin wichtig, auch in der jüdischen Gemeinde. Doch der Blick zurück und nach vorn braucht neue Bedingungen, sagt Rabbiner Walter Homolka. Ein Vis à vis über jüdische Kultur, Rituale und Religion im heutigen Deutschland.

  • ILLUSTRATION Eine Frau sitzt am Schreibtisch und stützt den Kopf mit den Händen ab
    imago/PhotoAlto

    Müssen wir wirklich arbeiten?

    Arbeit macht krank, schadet den menschlichen Beziehungen und der Umwelt - das sagt der Aktivist und Dozent Tobi Rosswog. Arbeitnehmer sollten sinnvoll tätig sein, statt sinnlos zu schuften. In seinem Buch "After Work" zeigt Rosswog Wege aus der Lohnarbeit auf: Vom Jobsharing über das geldfreie Tätigsein im Kollektiv bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen. Wirtschaftsreporterin Anja Dobrodinsky hat mit Tobi Rosswog über die Tücken der Arbeit und Strategien zu ihrer Vermeidung gesprochen.

  • Obwohl Claus-Dieter Wollitz noch nie einen Erstligisten trainiert hat, ist der 53-Jährige einer der bekanntesten Fußball-Trainer Deutschlands. (Bild: imago/Steinbrenner/Kirchner)
    imago sportfotodienst/Steinbrenner/Kirchner

    Der Wohlfühlspieler und Revolutionsanschieber "Pele" Wollitz

    Obwohl Claus-Dieter Wollitz noch nie einen Erstligisten trainiert hat, ist der 53-Jährige einer der bekanntesten Fußball-Trainer Deutschlands. Das liegt auch an seinem lebhaften Temperament, an seiner offenen, direkten Art.  Er geht nämlich selten einer verbalen Konfrontation aus dem Weg. Aktuell ist Wollitz Trainer bei Energie Cottbus. Inforadio-Reporter Andreas Friebel hat ihn zu einem ausführlichen Gespräch über Umgang und Talent getroffen.

  • Nadin Deventer, künstlerische Leitung Jazzfest Berlin (Bild: imago/Votos-Roland Owsnitzki)
    imago stock&people

    Letzte Handgriffe vorm Jazzfest Berlin

    Am Donnerstag beginnt das 55. Jazzfest Berlin - eines der renommiertesten Festivals der Szene. Doch in diesem Jahr erkennt man es kaum wieder: Das Haus der Festspiele hat sich extra herausgeputzt, das Programm ist so vielfältig wie nie. Dahinter steht eine junge Frau: Die neue Leiterin des Jazzfests, Nadin Deventer. Kulturreporter Jens Lehmann hat mit ihr gesprochen.

  • Der Fotograf Gianluca Pardelli
    Gianluca Pardelli

    Gianluca Pardelli: Fasziniert von der russischen Sprache

    Alles begann mit einem Roman von Anton Tschechow: Gianluca Pardelli interessierte sich schon als Kind für die russische Sprache und entwickelte ein großes Interesse für alle Länder der ehemaligen Sowjetunion. Als Fotojournalist reist er in etliche Länder - von Ostdeutschland bis nach Nordkorea. Und: Er bietet Reisen jenseits der üblichen Touristenpfade an. Dietmar Ringel hat mit Pardelli über seine Leidenschaft für den russischsprachigen Raum gesprochen.

  • 28.10.2018, Hessen, Wiesbaden: Ein zerissene Tüte mit Trockenobst, ein Wahlwerbegeschenk der CDU, liegt im Landtag auf dem Boden.
    dpa

    Wahlforscher Heinrich: "An der Person Bouffier lag es nicht"

    Der neue Landtag in Wiesbaden wird erstmals aus sechs Fraktionen bestehen: Bei der Wahl in Hessen mussten CDU und SPD weitere Verluste hinnehmen, die Grünen setzen ihren Höhenflug fort und die AfD ist auch im letzten der 16 deutschen Landesparlamente angekommen. Roberto Heinrich ist bei infratest dimap verantwortlich für die Wahl- und Meinungsforschung. Im Gespräch mit Matthias Wetzl betrachtet er das Wahlergebnis der Hessenwahl noch einmal genauer.  

  • Ahmed Mansour, Diplom-Psychologe und Buchautor (Bild: imago/Jens Jeske)
    imago stock&people

    "Für mich ist Integration eine emotionale Auseinandersetzung"

    Ahmad Mansour gilt als eine der prägendsten Stimmen der deutschen Integrationsdebatte. Der Psychologe und Buchautor tritt klar für westliche Freiheitswerte ein - und macht sich damit nicht nur Freunde. Joachim Goll hat mit Mansour über sein neues Buch "Klartext zur Integration" gesprochen.  

  • Eingang des hessischen Landtags in Wiesbaden (Bild: imago/ecomedia/robert fishman)
    imago stock&people

    Alles andere als eine normale Landtagswahl

    Die Bayern haben es schon hinter sich, den Hessen steht es kurz bevor: Am Sonntag wird der neue Landtag in Wiesbaden gewählt. Eines sei jetzt schon klar, meint der Politikwissenschaftler Thorsten Faas von der Freien Universität Berlin: CDU und SPD können nicht beide als große Sieger aus der Wahl hervorgehen. Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer blickt mit Faas auf Sonntag voraus.  

  • Der Kunstsammler Bernd Schultz steht in der Villa Griesebach vor einem Teil seiner Sammlung. (Bild: dpa)
    dpa

    "Ich selbst war einer meiner besten Kunden"

    Bernd Schultz ist Kunstsammler und Auktionator zugleich. Vor über 30 Jahren gründete er das Auktionshaus Grisebach in der gleichnamigen Villa in der Berliner Fasanenstraße. Jetzt kommt seine Privatsammlung im eigenen Haus unter den Hammer - denn Schultz will ein eigenständiges Exilmuseum in Berlin gründen. Barbara Wiegand hat ihn vor der Versteigerung getroffen.  

  • Der Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher Christian Brückner im Oktober 2015 auf der Lit.Cologne Spezial (Bild: imago/Horst Galuschka)
    imago stock&people

    "Stimmen halten sich länger als die äußere Hülle"

    Sein Gesicht kennen Sie vielleicht nicht, aber Sie kennen seine Stimme. Der Berliner Sprecher und Schauspieler Christian Brückner synchronisiert unter anderem Robert de Niro und ist als Vorleser unzähliger Hörbücher bekannt. Am 27. Oktober wird er 75 Jahre alt. Kulturredakteurin Ute Büsing hat Brückner auf unserer Dachterasse getroffen.  

  • Reinhard Gehlen in seinem Arbeitszimmer in Berg im Jahr 1977 (Bild: imago/Sven Simon)
    imago/Sven Simon

    Reinhard Gehlen - die dunkle Seite des BND

    Der Bundesnachrichtendienst BND und sein Vorläufer, die Organisation Gehlen, spionierten nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland. Der Historiker Klaus Dietmar Henke von der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND stellt dazu am Montag ein Buch vor. Das Ergebnis hat es in sich: Geheimdienstchef Reinhard Gehlen  spionierte für den damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer politische Gegner aus. Wie, hat sich unser Geheimdienstexperte Michael Götschenberg erklären lassen.

  • Potsdams scheidender Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD)
    imago/Martin Müller

    Jakobs: "Andere nennen es Sturheit - ich nenne es Haltung"

    16 Jahre lang war Jann Jakobs (SPD) Oberbürgermeister von Potsdam, nun geht er in den Ruhestand. Nicht immer waren alle zufrieden mit ihm, doch Jakobs sagt: "Ich glaube, die Menschen brauchen auch etwas, an dem sie sich abarbeiten können." Über seine Zeit als OB, seinen Nachfolger Mike Schubert und über seine persönliche Zukunt spricht er mit Brandenburg-Reporter Dominik Lenz.

  • Schauspielerin Svenja Jung
    imago/Future Image

    Svenja Jung - berühmt und Studentin

    Nur wenige Studenten haben schon vor ihrem Abschluss einen Wikipedia-Eintrag. Svenja Jung aus einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz hat ihn schon seit ein paar Semestern. Denn neben dem Studium ist sie Schauspielerin - und eine recht erfolgreiche dazu. Alexander Soyez hat Svenja Jung zum Interview getroffen.

  • Bill Gates (l-r), Gründer von Microsoft und der Bill & Melinda Gates Foundation, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Erna Solberg, Ministerpräsidentin von Norwegen, und Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der World Health Organization (WHO), stehen bei der Abschlussveranstaltung des World Health Summit 2018 auf der Bühne.
    dpa

    World Health Summit: "Globale Gesundheit ist ein Riesenthema"

    Am Dienstagabend ging in Berlin der World Health Summit zu Ende, bei dem sich führende Wissenschaftler, Politiker, Menschen aus der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft treffen, um über die Herausforderungen der Medizin und der Gesundheitspolitik zu diskutieren. Präsident ist der frühere Charité-Chef Detlef Ganten. Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat ihn am Abend zum Gespräch getroffen.

  • Elektro-Auto
    Nissan/dpa-tmn

    "Wir müssen den katastrophalen Klimawandel verhindern"

    Seit 1990 haben alle Teile der deutschen Wirtschaft etwas gegen den Klimawandel getan. Kraftwerke stoßen deutlich weniger CO2 aus, ebenso private Haushalte, auch die Landwirtschaft. Nur beim Verkehr klappt's irgendwie nicht. In dem Bereich ist der CO2-Ausstoß seit der Wende sogar leicht angestiegen. Es wird also Zeit, endlich etwas zu tun. Nur was - und wie? Hauptstadt-Korrespondent Marcel Heberlein hat mit dem Direktor des Thinktanks Agora Verkehrswende, Christian Hochfeld, über dessen Ideen gesprochen.

  • 12.10.2018, Bayern, Schweinfurt: Andrea Nahles, Bundesvorsitzende der SPD, spricht auf der letzten Wahlkampfveranstaltung der bayerischen SPD vor der Landtagswahl am 14.10.
    Karl-Josef Hildenbrand/dpa

    Nach der Bayern-Wahl: "Die SPD ist planlos"

    Die CSU hat ihre absolute Mehrheit verloren, die SPD ihr Ergebnis mehr als halbiert: Was das Ergebnis der Bayern-Wahl für die Große Koalition in Berlin bedeutet, besprechen wir im Vis à vis ausführlich mit Angela Ulrich, Korrepondentin im ARD-Hauptstadtstudio. Zur SPD sagt sie: "Immer heißt es: 'Wir dürfen so nicht weitermachen.' Aber es tut sich nichts!" Das große Problem der Partei sei, dass sie offenbar gar nicht wisse, welche Wähler sie eigentlich ansprechen wolle. Zur Performance der GroKo im Allgemeinen sagt Ulrich: "Das ist alles dermaßen ungeschickt. Wenn man das sieht, ist man manchmal schon ein bisschen erschüttert und traurig."

  • Verschiedene frische Gemüse in Gläsern einmachen © imago/CHROMORANGE
    imago/CHROMORANGE

    Daniel Anthes: Vom achtsamen Umgang mit Lebensmitteln

    Etwa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet im Müll. Sie werden von Bauern aussortiert, im Restaurant nicht aufgegessen oder zu Hause erst im Kühlschrank entdeckt, wenn sie schon verdorben sind. Daniel Anthes veranstaltet deshalb mit seiner Partnerin Kochevents mit geretteten Lebensmitteln. Für ihr neues Buch haben sie viele erstaunliche Fakten zum Thema zusammengetragen. Und sie zeigen, wie Verbraucher ganz einfach Lebensmittelmüll vermeiden können. Anja Dobrodinsky hat mit Daniel Anthes gesprochen.

  • ARCHIV - Schüler der Klasse 1/2 a der Marie-Curie-Grundschule lesen am 05.12.2016 in der neuen Schulbibliothek der Schule in Frankfurt am Main (Hessen) Bücher.
    dpa

    "Kinder lernen am besten lesen, wenn Bücher Spaß machen"

    Wer kleine Kinder hat, kommt an den Büchern von Kirsten Boie nicht vorbei: Die Geschichten von Ritter Trenk, Juli, oder King-Kong, dem Schulschwein: Die Hamburger Autorin hat über 100 Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben und setzt sich für das Lesenlernen von Kindern ein. Gemeinsam mit Margret Schaaf, der Vorsitzenden des Bundesverbandes MENTOR, versucht sie jetzt mehr Politiker für das Lesenlernen zu interessieren. Denn immer weniger Kinder können das tatsächlich. Inforadio-Redakteurin Anke Burmeister hat mit den beiden gesprochen.

  • Timur Vermes
    Christopher Civitillo

    Beststeller-Autor Timur Vermes: "Ich versuche, nicht zu schummeln"

    Vor sechs Jahren erschien ein satirischer Roman, der innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller wurde: "Er ist wieder da" von Timur Vermes. Darin wandert ein auferstandener Adolf Hitler durch das Berlin von heute, wird als skurrile Lachnummer in Talkshows eingeladen und lässt so die Abgründe unserer Medienwelt sichtbar werden. Im neuen Roman "Die Hungrigen und die Satten" von Vermes - wieder ein Beststeller - macht sich eine riesengroße Zahl von Menschen aus einem Flüchtlingslager in Afrika auf den Weg in Richtung Deutschland. Harald Asel hat den Autor getroffen.

  • Kanzlerin Merkel und US-Präsident Trump am 27.04.2018 im Weißen Haus in Washington
    imago/Media Punch

    Politikberaterin Stelzenmüller: Was man von US-Think-Tanks lernen kann

    "In den USA muss man immer aufpassen, dass nicht alle Europäer in einen Topf geworfen werden - und dass die Rolle Deutschlands nicht überschätzt wird". Die Politikberaterin Constanze Stelzenmüller hat in Washington D.C. einen interessanten Job: Sie darf den Amerikanern Deutschland und die EU erklären. Wobei sie immer öfter auch gebeten wird, den Deutschen die Vereinigten Staaten von Amerika unter Donald Trump nahe zu bringen. Friederike Sittler hat Constanze Stelzenmüller bei einem ihrer Berlin-Besuche zum Gespräch getroffen.

  • "Mr. DAX" Dirk Müller am 13.9.18 in Erfurt (Bild: imago/Michael Kremer)
    imago/Michael Kremer

    Dirk Müller - Die nächste Krise kommt bestimmt

    Noch längst nicht ausgestanden ist die Finanzkrise von 2008 - davon zeigt sich Aktienexperte Dirk Müller überzeugt. Und der nächste Krach kann sogar noch viel schlimmer ausfallen, so schreibt er in seinem Buch "Machtbeben". Weil nämlich die Krise von 2008 lediglich durch Notmaßnahmen kuriert worden sei, ohne an die Ursachen heran zu gehen. Gerd Dehnel hat sich mit Dirk Müller unterhalten.

  • Heide Schwochow mit dem Grimme-Preis 2015 (Bild: imago/Sven Simon)
    imago/Sven Simon

    Heide Schwochow: "Mir stand der Atem still"

    "Bornholmer Straße", "Novemberkind" oder "Westen": Das sind nur drei Filme für die Heide Schwochow das Drehbuch schrieb und ihr Sohn Christian Schwochow führte Regie. Doch im letzten Jahr ist Heide Schwochow kaum zum Drehbuchschreiben gekommen, denn sie kümmert sich als Mitglied im Vorstand der Deutschen Filmakademie um die Aufarbeitung der #MeToo Debatte. Anke Burmeister hat sich mit Heide Schwochow unterhalten.

  • Kevin Kühnert (Bild: imago/Reiner Zensen)
    imago/Reiner Zensen

    Kühnert: "Wir haben zuletzt keine Glanzleistung gezeigt"

    Kevin Kühnert ist vermutlich der bekannteste Juso-Vorsitzende, den die Partei je hatte. Und das, obwohl die SPD bei Landtags- und Bundestagswahlen immer schlechter abschneidet. Oder eben: vielleicht gerade deshalb. Denn Kevin Kühnert hat einen großen Teil seiner Bekanntheit seiner Opposition gegen die eigene Parteiführung zu verdanken. Hauptstadt-Korrespondentin Angela Ulrich hat sich mit den Juso-Vorsitzenden über seine Partei und die Bundespolitik insgesamt unterhalten.

  • Sineb El Masrar
    imago stock&people

    Sineb El Masrar: Autorin von "Muslim Men"

    Sie ist jung, sie ist deutsch, sie ist Muslima und Herausgeberin des interkulturellen Frauenmagazins "Gazelle". Nach ihrem Erfolg "Muslim Girls" hat die Autorin jetzt nachgelegt und setzt sich in ihrem gerade erschienenen neuesten Buch mit den "Muslim Men" auseinander. Denn Emanzipation im Islam beginnt mit den Männern, sagt Sineb El Masrar. Anne Winter hat mit ihr gesprochen.

  • Mosaik "Die Bedeutung des Friedens für die kulturelle Entwicklung der Menschheit und die Notwendigkeit des kämpferischen Einsatzes für ihn"
    imago/Joko

    Über die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

    Weniger denn je scheinen West- und Ostdeutsche ein Volk zu sein. Es herrscht eine Kultur des einander-nicht-verstehen-wollens vor. Die Autoren Jana Hensel und Wolfgang Engler, beide in Sachsen geboren, machen sich darüber Gedanken in ihrem Buch "Wer wir sind – Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein". Ulrike Bieritz hat mit den beiden über ihr Buch und die aktuelle Stimmungslage im Land gesprochen.

  • Tom Tykwer (Jury) auf der Berlinale am 15.02.2018 in Berlin
    imago/STPP

    Tykwer: "Bei 'Babylon Berlin' wird etwas Akutes verhandelt"

    "Babylon Berlin" ist die teuerste und aufwendigste Fernsehserie, die je in Deutschland produziert wurde. Am Sonntag feiert sie ihre Free-TV-Premiere im Ersten und entführt in das Berlin des Jahres 1929 - in eine Stadt zwischen Armut, Ekstase und politischen Unruhen. Nadine Kreuzahler  hat darüber mit Regisseur und Drehbuchautor Tom Tykwer gesprochen.

  • Let Them Eat Money Welche Zukunft?! von Andres Veiel in Zusammenarbeit mit Jutta Doberstein
    Arno Declair

    Zukunftsszenario für 2026-2028: "Eine Reise voller Abgründe"

    Mit der RAF-Aufarbeitung "Black Box BRD" wurde er bekannt: Jetzt hat der Film- und Theaterregisseur Andres Veiel für das Deutsche Theater Berlin ein Zukunftsszenario recherchiert und entwickelt: "Welche Zukunft?! Let them eat money" stellt die gesellschaftliche Situation der Jahre 2026-2028 dar - und geht von neuen Krisen aus. Inforadio-Kultureporterin Ute Büsing hat sich mit Veiel darüber unterhalten.

  • Industrieroboter
    imago/Westend61

    Industrie 4.0: "Besonders große Unternehmen tun sich schwer"

    Industrie 4.0 - so lautet das Schlagwort der Zeit für Unternehmer: Den digitalen Wandel darf man nicht verpassen, sonst haben einen die Konkurrenten schnell überholt und die Geschäftsgrundlage entzogen. Für deutsche Unternehmer heißt das: Offen sein für neue Entwicklungen - und Mitarbeiter qualifizieren. Ute Holzhey spricht im Vis à vis darüber mit Philipp Ramin. Er hat ein Schulungs- und Forschungsunternehmen aufgebaut, das mittlerweile in 13 europäischen Ländern digitale Weiterbildung anbietet.

  • Der Autor Frank Schätzing zu Gast in der WDR Talkshow Kölner Treff am 30.06.2017 in Köln.
    imago/Horst Galuschka

    Besteller-Autor Schätzing: "Ich habe keine Botschaften"

    "Breaking News", "Limit", "Der Schwarm" – so heißen die Thriller, die Frank Schätzing wirklich berühmt gemacht haben. Inforadio-Kulturreporterin Ute Büsing hat mit dem Autor gesprochen - über den Erfolg seiner Bücher, Haltung und Unterhaltung und seine Lust am "Zerdeppern der Welt".

  • Barbara John im Juni 2016 (Bild: imago/Doris Spiekermann-Klaas)
    imago/Doris Spiekermann-Klaas

    John: "Bleiberecht für alle ist eine utopische Forderung"

    Kaum ein Thema spaltet die deutsche Gesellschaft derzeit so sehr wie der Umgang mit Flüchtlingen. "Abschieben und Grenzen dicht" fordern die einen, "humanitäre Hilfe, Abschieben ist unmenschlich" die anderen. Stimmen dazwischen haben es manchmal schwer. Und zu diesen Stimmen zählt Barbara John. Die CDU-Politikerin war von 1981 bis 2003 Ausländerbeauftragte des Berliner Senats. Eines ihrer vielen Ehrenämter ist heute: Moderatorin des "Forums Abschiebungsbeobachtung Berlin-Brandenburg". Matthias Bertsch hat sich mit Barbara John unterhalten.

  • Regula Lüscher
    imago/Stefan Zeitz

    Regula Lüscher: Mit gelüftetem Kopf zurück in Berlin

    Senatsbaudirektorin Regula Lüscher musste eine Menge Kritik einstecken, als sie sich mitten in der Wohnungsbaukrise eine Auszeit von drei Monaten nahm, um "den Kopf zu lüften". Nun scheint genug gelüftet, Lüscher ist zurück am Schreibtisch. Im Vis à vis erzählt sie Thorsten Gabriel, was die Pause mit ihr gemacht hat und wie sie die kommen Aufgaben angehen will.

  • Bettina Jahnke, zukünftige Intendantin des Hans Otto Theaters Potsdam
    imago/Martin Müller

    Bettina Jahnke startet ihre Intendanz am Hans-Otto-Theater

    Am Samstag beginnt am Potsdamer Hans-Otto-Theater mit den Eröffnungspremieren die erste Spielzeit der neuen Intendantin Bettina Jahnke. Die will von der Komödie bis zum Klassiker alles bieten - und Geschichten aus der untergegangenen DDR erzählen. Wer sie ist und was sie sonst noch dort vor hat, erzählt sie Inforadio-Kulturreporterin Ute Büsing.

  • Vis à vis

  • Diakoniepräsident Ulrich Lilie in seinem Büro in Berlin
    imago stock&people

    Ulrich Lilie: Vom Verlieren und Finden des Zusammenhalts

    Was läuft gerade schief in unserer Gesellschaft? Das fragen sich derzeit viele Menschen. Der Zusammenhalt geht verloren, Enttäuschung und Wut herrschen vor. Millionen Menschen fühlen sich abgehängt, unverstanden, vor allem ungehört. Das meint Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland und Vorstandsvorsitzender des evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung. Er macht sich Gedanken über den  Zustand der Gesellschaft und hat diese aufgeschrieben. „Unerhört“ ist der Titel einer Kampagne der Diakonie - und seines neuesten Buches. Ulrike Bieritz hat mit Ulrich Lilie gesprochen.

  • Vis à vis

  • Olaf Sundermeyer, rbb-Experte für innere Sicherheit, spricht am 24.04.2017 im Abendschaustudio (Quelle: rbb-Fernsehen/Abendschau)
    rbb-Fernsehen/Abendschau

    Sundermeyer: "Gauland ist kein Rechtsradikaler"

    Friedliche Revolutionen machen mir nie Sorgen, hat Alexander Gauland gesagt. Der frühere CDU-Mann hat mit der AfD steile Karriere gemacht, ist Bundessprecher und Oppositionsführer im Bundestag. Olaf Sundermeyer vom Recherche-Team des rbb hat Gaulands erstaunlichen Aufstieg intensiv begleitet. Jetzt veröffentlicht er ein Buch über den derzeit wohl wichtigsten AfD-Politiker. Christian Wildt aus der Inforadio-Redaktion wollte mehr darüber wissen.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

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Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.