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DIE AKTUELLE SENDUNG

Thomas Mücke, Gründer des Vereins Violence Prevention Network
imago images / Horst Galuschka

Thomas Mücke begleitet Dschihad-Rückkehrer

Etwa 500 IS-Kämpfer mit deutschem Pass sollen sich noch in Syrien befinden, einige von ihnen könnte demnächst nach Deutschland zurückkehren. Thomas Mücke arbeitet dafür, dass Extremisten wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Er ist Vorstand des Violence Prevention Network, einer Organisation, die in Zusammenarbeit mit den Behörden versucht, extremistische Gewalttäter zu deradikalisieren. rbb-Redakteurin Ursula Voßhenrich hat mit ihm darüber gesprochen, ob man zu den Syrien-Rückkehrern ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann.

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Sendungsarchiv

Alexander Gauland, Parteivorsitzender der AfD (Alternative fuer Deutschland, aufgenommen im Rahmen der Bundespressekonferenz zu Reaktionen nach der Europawahl
imago images / photothek

Die AfD will "die Stimme des Ostens" sein

Mehr innere Sicherheit, mehr Polizei, mehr Richterstellen, mehr Flüchtlingsabweisung: Die AfD will mehr von allem. Im Interview erzählt Alexander Gauland, einer der beiden Chefs der AfD, was er sich von den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg erhofft und wie die zukünftge Arbeit seiner Partei aussehen soll.

Peter Vida (BVB/Freie Wähler)
imago images / Martin Müller

Freie Wähler: Péter Vida hofft auf Fraktionsstärke

Bei der letzten Wahl kam Péter Vida, Landeschef und Spitzenkandidat der Freien Wähler in Brandenburg, über ein Direktmandat in den Potsdamer Landtag. Diesmal will Vida mehr: Er hat Hoffnung, mit den Freien Wählern die Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen und künftig in Fraktionsstärke - sprich mit mindestens fünf Abgeordneten - im Landtag zu sitzen. Woher diese Hoffnung rührt und welche politischen Ziele Vida verfolgt, darüber hat Landespolitikreporter Dominik Lenz mit ihm gesprochen.

Maren Eggert (Bild: imago images/Doris Spiekermann-Klaas)
imago images/Doris Spiekermann-Klaas

"Ich war zuhause, aber..." - Maren Eggert im Gespräch

Am Donnerstag ist Startschuss für den mit einem Silbernen Bären prämierten Film "Ich war zuhause, aber..." Ute Büsing hat sich mit der Hauptdarstellerin Maren Eggert getroffen und sich mit ihr über den Film unterhalten - und über ihr berufliches Selbstverständnis als Schauspielerin.

York Maecke (Bild: Yorck Maecke)
Yorck Maecke

Yorck Maecke: "In der DDR galt ich als toxisch"

Yorck Maecke war einer von fast 400.000 DDR-Bürgern, die ihr Land nach dem Bau der Mauer 1961 mit einem Ausreise-Antrag verließen. Das war immer mit Komplikationen und Umwegen verbunden: Für Maecke bedeutete es Lebensgefahr und Knast. Denn seine Abkehr von der DDR startete mit einem gescheiterten Fluchtversuch. Christian Wildt ließ den gebürtigen Leipziger Yorck Maecke, der seit langem als Fotograf in Berlin lebt, diese Geschichte erzählen.   

Weert Canzler
Erik-Jan Ouwerkerk

Weert Canzler: Blick in die Zukunft auf Berlins Straßen

Die Frage, wie man in einer Metropole wie Berlin künftig von A nach B kommt, bewegt immer mehr Menschen. Staus, volle Busse und Bahnen oder zu enge und gefährliche Radwege sorgen für schlechte Laune. Spätestens seit den ersten Durchfahrverboten für ältere Diesel-Fahrzeuge weiß man auch: Für Autos wird es in der Stadt immer enger.
Wie also sieht die Zukunft auf Berlins Straßen und Wegen aus? Darüber spricht Dietmar Ringel mit Mobilitätsforscher Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin.

Archivbild: Gerhard Schick redet auf einem Grünen-Parteitag
imago images / IPON

Gerhard Schick: Vision von der Finanzwende

Gerhard Schick ist Mitglied der Grünen und war von 2005 bis 2019 Mitglied des Deutschen Bundestags. Vor etwa einem Jahr hat er eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen: Schick kehrte dem Parlament den Rücken, um seinen Verein "Bürgerbewegung Finanzwende" zu gründen. Dieser Verein will ein Gegengewicht zu großen Banken sein - für einen gerechten Finanzmarkt, so das erklärte Ziel von Gerhard Schick. Hauptstadt-Korrespondentin Vera Wolfskämpf hat sich ausführlich mit ihm unterhalten.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums
    dpa

    Inés de Castro: Umgang mit kolonialer Beute

    Die Frage "Wie umgehen mit Objekten aus sogenannten kolonialen Zusammenhängen?" beschäftigt längst nicht nur die Museumswelt, sondern ist eine politische geworden: Soll Beutekunst raus aus unseren Museen und zurück nach Afrika? Im Stuttgarter Linden-Museum hat man bereits Anworten gefunden - auch mit der Restitution von Sammlungsstücken. Inforadio-Redakteur Christian Wildt befragt Direktorin Ines de Castro nach ihren Grundsätzen und Erfahrungen.

  • Annalena Baerbock, Co-Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
    ZB

    Die Grünen wollen in Brandenburg mitregieren

    Die Grünen legen in den Umfragen zu. Sie könnten in Brandenburg und in Sachsen nach den Landtagswahlen am 1. September mitregieren. Wie könnte das klappen mit Parteien wie der CDU oder der SPD, die gerade beim grünen Herzensthema "Kohleausstieg" ganz anders ticken? Darüber hat Hauptstadt-Korrespondentin Angela Ulrich mit Grünen-Chefin Annalena Baerbock gesprochen.

  • Automechaniker mit Tablet
    imago images / Westend61

    Wie Deutschland wirtschaftlich Titelverteidiger bleibt

    Die deutsche Exportindustrie steht vor allem auf der Basis von Maschinen und Anlagen. Die müssen fit werden fürs digitale Zeitalter - sie müssen vernetzt werden, immer wieder neue Programme verarbeiten können oder sich melden, wenn Verschleiß droht. Sind die Hersteller fit für diese Herausforderung? Management-Expertin Svenja Falk sucht darauf eine Antwort. "Titelverteidiger" heißt das Buch, an dem die Forschungs-Direktorin der Beratungsgesellschaft Accenture mitgeschrieben hat. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel spricht mit ihr darüber.

  • Blick auf die Schlossbrücke mit dem Dom (l-r), dem Fernsehturm, der Humboldt-Box und dem Berliner Stadtschloss- Humboldt-Forum
    ZB/dpa

    Humboldt Forum: "Bei uns können die Dinge auch berührt und aktiviert werden"

    Das Humboldt Forum im Berliner Schloss sollte eigentlich zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt im September eröffnen. Aber der Bau ist noch nicht fertig und nun plant man mit Herbst 2020. Gorch Pieken, Chefkurator der Eröffnungsausstellung, ist im Gespräch mit Kulturredakteur Harald Asel und berichtet von der "Faszination des Originals", dem Schwarzmarkt für Präparate fast ausgestorbener Tiere und der Dialektsammlung von 730 deutschen Mundarten.

  • Andreas Wunn und seine Mutter
    Andreas Wunn

    "Mutters Flucht": Andreas Wunns bewegte Familiengeschichte

    Andreas Wunn reist mit seiner Mutter noch einmal entlang ihrer Fluchtroute nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in das Banat im heutigen Serbien. Dort lebte viele Jahrzehnte eine halbe Million sogenannter Donauschwaben. Nachdem etliche von ihnen mit Nazideutschland sympathisiert hatten, wurden alle nach dem Sieg der roten Armee vertrieben und verfolgt. Der ZDF-Journalist und -Moderator Andreas Wunn hat aus seiner Familiengeschichte ein Buch gemacht - und Inforadio-Redakteur Christian Wildt war neugierig.  

  • Die Linkspartei-Vorsitzende Katja Kipping (Bild: imago images/tagesspiegel)
    imago images/tagesspiegel

    Katja Kipping: "Wir sind in einer ernsten Situation"

    Am 1. September werden in Brandenburg und in Sachsen neue Landtage gewählt. Zwei Wahlen im Osten Deutschland, zwei Wahlen, die bedeutend für die gesamte Bundespolitik sind. Korrespondenten unseres Hauptstadtstudios sprechen in diesen Wochen deshalb mit den Vorsitzenden der Bundesparteien. Am Donnerstag unterhält sich Matthias Reiche mit der Vorsitzenden der Linken, Katja Kipping.

  • Büste Theodor Fontane (Bild: dpa/ Jens Kalaene)
    dpa/ Jens Kalaene

    Neue Fontane-Biografie zum 200. Geburtstag

    Der Dichter Theodor Fontane wird in diesem Jahr 200 Jahre. Pünktlich zu seinem Geburtstag erscheint die Biografie "Fontane - Ein Jahrhundert in Bewegung". Kulturredakteurin Nadine Kreuzahler hat sich mit dem Autor Iwan-Michelangelo D’Aprile unterhalten.

  • Der Soziologie-Professor Jürgen Schupp. (Bild. imago/Jürgen Heinrich)
    imago/Jürgen Heinrich

    Wie ticken die Deutschen?

    Wie zufrieden sind die Deutschen und was halten wir von Klimaschutz und Digitalisierung? Diese Fragen beantwortet das SOEP - das sozio-ökonomische Panel. Seit 35 Jahren werden die Menschen in den gleichen 15.000 deutschen Haushalten befragt. Der Berliner Soziologe Jürgen Schupp ist Vizedirektor des SOEP - sein ganzes Berufsleben begleitet er diese große Längsschnittstudie. Warum Schupp Lindenstraßen-Fan ist und wie die perfekte Gesetzgebung funktionieren könnte, verrät der Soziologie-Professor im Gespräch mit Anke Burmeister.

  • Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vor den Nationalfarben schwarz, rot, gold
    imago images / epd

    Das Grundgesetz in Alltagssprache verstehen

    Zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes wurden viele feierliche Worte gesprochen. Im Alltag spielen dagegen die 19 ersten Artikel, die sogenannten Grundrechte, kaum eine Rolle. Dabei geben sie unserem Zusammenleben nicht nur den rechtlichen, sondern auch einen ethischen Rahmen. Der Anwalt Georg Oswald versucht in seinem Buch "Unsere Grundrechte" komplexe juristische Formeln in verständliches Deutsch zu übersetzen. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat mit Oswald gesprochen.

  • Manuela Schwesig (Bild: imago/photothek.net)
    imago/photothek.net

    Schwesig: "Die SPD muss stärker Ostthemen besetzen"

    Nur noch wenige Wochen, dann wählen die Menschen in Brandenburg und Sachsen ihre neuen Landtage. In beiden Bundesländern schmiert die SPD in Umfragen ab, während die AfD im Aufwind ist. Wie will die amtierende SPD-Chefin Manuela Schwesig dem begegnen? Im Gespräch mit Angela Ulrich kündigt sie an, sich stärker auf Themen zu konzentrieren, die die Menschen in den ostdeutschen Ländern besonders betreffen - wie beispielsweise eine Grundrente.

  • Plakate für Klimaschutz bei Demonstration Friday for Future (Bild: imago images / Müller-Stauffenberg)
    imago images / Müller-Stauffenberg

    Klimaschutz heißt: "Von allem ein bisschen weniger"

    Dass wir etwas für den Klimaschutz tun müssen, das halten viele für richtig. Nur wenige setzen das aber praktisch um und passen wirklich ihr Verhalten an. Das Problem: "Das Tun ist mit gewissen Schmerzen verbunden", sagt der Umweltpsychologe Florian Kaiser. Offenbar seien viele nicht bereit, das auf sich zu nehmen.

  • Ko-Intendant und Leitender Dramaturg am Maxim-Gorki Theater Jens Hillje
    imago stock&people

    Jens Hillje: "Theater ist eine vergängliche Kunst"

    Beim Theaterfestival der diesjährigen Biennale in Venedig wird Jens Hillje Anfang August der Goldene Löwe für sein Lebenswerk als Dramaturg verliehen. Derzeit ist er Ko-Intendant am Berliner Maxim Gorki Theater. Über seine Arbeit als Strippenzieher politischen Gegenwartstheaters und die Neugründungen, an denen er beteiligt war, hat sich Ute Büsing aus unserer Kulturredaktion mit Jens Hillje unterhalten.

  • Constantin Schreiber (Bild: rbb/ Matthias Bertsch)
    rbb/ Matthias Bertsch

    Constantin Schreiber: Was muslimische Schüler lernen

    Der Tagesschau-Moderator Constantin Schreiber gilt als Kenner der arabischen Welt. Als Jugendlicher hat er mehrere Jahre in Syrien gelebt, spricht fließend Arabisch. Nach seinem Buch "Inside Islam" hat Schreiber nun eine neue Recherche vorgelegt: "Kinder des Koran -  Was muslimische Schüler lernen", für die er Schulbücher aus islamischen Ländern untersucht hat. Welche Schlüsse er daraus zieht, erzählt er Inforadio-Reporter Matthias Bertsch.

  • Ein Mädchen liegt mit Kopfhörern auf dem Bett und schaut in ihr Handy (Bild: imago images/Photocase)
    imago images/Photocase

    Ulrike Bartholomäus: Die große Planlosigkeit der Jugend

    Schule geschafft - und dann? Auf diese Frage wissen viele junge Menschen erst mal keine Antwort. Über die Orientierungslosigkeit nach der Schule hat die Wissenschaftsjournalistin Ulrike Bartholomäus ein Buch geschrieben: "Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann?" Ob sie eine Antwort auf diese Frage gefunden hat, darüber hat Inforadio-Redakteurin Martina Schrey mit Bartholomäus gesprochen. 

  • Die Historikerin Sophie von Bechtolsheim hat bisherigen Beschreibungen Stauffenbergs gerade eine weitere, sehr persönliche hinzugefügt. Denn sie ist seine Enkelin. (Bild: imago/Zensen)
    imago/Reiner Zensen

    Stauffenberg-Attentat: "Für Deutschland hat Papi das getan"

    75 Jahre ist es her, da hatte Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Bombe unter Hitlers Tisch platziert - die zwar tötete, aber eben nicht Hitler. Die Historikerin Sophie von Bechtolsheim hat bisherigen Beschreibungen Stauffenbergs gerade eine weitere, sehr persönliche hinzugefügt. Denn sie ist seine Enkelin. Über ihre Familiengeschichte und ihr Buch: "Stauffenberg - mein Großvater war kein Attentäter" sprach Inforadio-Redaktur Christian Wildt mit der Autorin.

  • Ornithologe Ernst Paul Dörfler (Bild: imago/Steffen Schellhorn)
    imago/Steffen Schellhorn

    Ernst Paul Dörfler: "Vögel sind schön, lebendig und vielfältig"

    Er lebt in einem kleinen Dorf an der Elbe und hat sich schon zu DDR-Zeiten im Umweltschutz engagiert. Ernst Paul Dörfler ist ein ausgesprochener Vogelkenner. Rund 200 heimische Vogelarten sind ihm bekannt. Mit Inforadio-Kulturredakteur Harald Asel spricht er über sein aktuelles Buch "Nestwärme" und darüber, was Menschen von den Vögeln lernen können. 

  • Schauspielerin Caroline Peters
    Geisler-Fotopress

    Caroline Peters - Publikumsliebling auf Bühne und Leinwand

    Caroline Peters ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen – auf der Bühne und auf der Leinwand. Sie ist Ensemble-Mitglied am Wiener Burgtheater und war Kommissarin in der Fernseh-Serie "Mord mit Aussicht". Jetzt kommt ein neuer Film mit ihr in die Kinos: "Womit haben wir das verdient?". Peters spielt darin eine Mutter, deren Tochter zum Islam konvertiert. Inforadio-Kulturreporter Carsten Beyer hat mit Caroline Peters gesprochen.

  • Der Journalist Günter Bannas bei der Verleihung des "Theodor-Wolff-Preises" im Juni 2018 (Bild: dpa)
    dpa

    Günter Bannas: Ein Urgestein des Hauptstadtjournalismus

    Der Journalist Günter Bannas war jahrzehntelang Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Bonn und Berlin. Er hat den Umzug der Hauptstadt erlebt - und auch die langen Merkel-Jahre. Bannas' Erfahrungen in einem Politikbetrieb, der sich immer schneller dreht und vielen Bürger fern erscheint, sind Stoff für sein neues Buch geworden. Inforadio-Reporter Ansgar Hocke hat mit dem Journalisten darüber gesprochen.

  • Stephan Grünewald
    Maya Claussen

    Stephan Grünewald: Was Deutsche verunsichert

    Deutschland geht es gut - wirtschaftlich. Doch trotzdem sind viele Menschen unzufrieden, verunsichert oder sogar aufgebracht. Deutschland befindet sich in einem aufgewühlten seelischen Zustand, stellt der Psychologe und Buchautor Stephan Grünewald fest. In dem von ihm mitgegründeten "Rheingold"-Institut in Köln untersucht er immer wieder die Seelenlage der Nation. "Wie tickt Deutschland?" heißt sein aktuelles Buch. Inforadio-Redakteur Christian Wildt machte das zum Thema seines Gesprächs mit Stephan Grünewald.

  • Eine Frau kreuzt ihre Finger hinter dem Rücken (Bild: imago images/Science Photo Library)
    imago images/Science Photo Library

    Rainer Erlinger fragt sich: "Warum die Wahrheit sagen?"

    Er ist Arzt und Jurist, aber bekannt wurde Rainer Erlinger durch seine moralphilosophischen Bücher - und durch die Kolumne "Die Gewissensfrage" in der "Süddeutschen Zeitung". Inzwischen leben wir in einer Zeit, in der akribisch die genaue Zahl der Lügen pro Tag ausgerechnet wird - zumindest beim US-Präsidenten. Also fragt Rainer Erlinger in seinem neuen Buch folgerichtig: "Warum die Wahrheit sagen?" Inforadio-Redakteur Harald Asel wollte von ihm die Antwort wissen.

  • Intendant Matthias Schulz vor der Staatsoper Unter den Linden (Bild: imago images/Future Image)
    imago images/Future Image

    Matthias Schulz: Staatsopernintendant in turbulenter Zeit

    Er ist 42 Jahre alt und hat einen der wichtigsten Intendantenjobs in Deutschland. Matthias Schulz leitet seit etwa einem Jahr die Staatsoper Unter den Linden - als Nachfolger von Jürgen Flimm.  Der Vater von fünf Kindern hat ein Haus übernommen, das noch nicht ganz fertig war und in dem es hin und wieder gewaltig kriselte. Der Start sei alles andere als langweilig gewesen, sagt Schulz im Gespräch mit rbb-Kultur-Reporterin Maria Ossowski. 

  • Symbolbild: Eine Frau steht vor einem futuristischen Hologramm-Computer. (Bild: imago/ Science Photo Library)
    imago/ Science Photo Library

    Cyberpsychologin: "Uns fehlt das digitale Bewusstsein"

    Vor 30 Jahren wurde das World Wide Web erfunden - heute können wir kaum noch ohne leben. Das Netz scheint immer weiter in unser Leben hineinzuwachsen, es gibt keine direkte Trennung mehr zwischen online und offline. Im Netz schaffen wir uns digitalen Lebensraum, verwachsen und verstricken uns mit ihm. Über die Folgen sprach Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit der Sozialpsychologin Dr. Catarina Katzer.  

  • Paul van Dyk (Bild: imago/FutureImage)
    imago/FutureImage

    Paul van Dyk: "Ich fühle mich viel näher an meiner Musik"

    Ein Tag im Februar 2016 hat das Leben des erfolgreichen DJs Paul van Dyk nachdrücklich beeinflusst: Bei einem Konzert im niederländischen Utrecht fiel der Berliner von der Bühne und verletzte sich schwer. Wie er sich zurück ins Leben gekämpft hat und wie der Unfall seine Gegenwart und Zukunft prägt, erzählt Paul van Dyk im Gespräch mit Hendrik Schröder.

  • Sprengmeister Mike Schwitzke kniet neben einer entschärften Weltkriegsbombe und hält einen Zünder in der Hand (Bild: dpa)
    dpa

    Mike Schwitzke: "Habe Respekt vor kleinen Kampfmitteln"

    Er ist der Mann für gefährliche Einsätze: Sprengmeister Mike Schwitzke ist Truppführer beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in Potsdam. Wenn Blindgänger aus einem der Weltkriege oder Munition gefunden werden, kümmert er sich darum, dass sie unschädlich gemacht werden. Gezählt hat er die Bomben nie, sagt Schwitzke im Gespräch mit Inforadio-Redakteurin Anke Burmeister.

  • Porträt von Prof. Michael Butter (Bild: imago images / Reiner Zensen)
    imago images / Reiner Zensen

    Verschwörungstheorien und ihre Wirkung

    Elvis lebt, dafür ist Paul McCartney tot und wurde durch ein Double ersetzt. Die Mondlandung war ein Schauspiel, wir werden durch Chemie in Kondensstreifen gefügig gemacht. Verschwörungstheorien sind nicht neu. Nehmen sie aber zu in einer vernetzten Welt? Inforadio-Redakteur Norbert Hansen sprach mit Prof. Michael Butter. Er erforscht Verschwörungstheorien und ihre Wirkung.

  • Korrespondentin Kate Connolly bei Anne Will im Studio (Bild: imago images / Jürgen Heinrich)
    imago images / Jürgen Heinrich

    "Seit dem Brexit ist mein Heimweh weniger geworden"

    "Geschockt" war die Deutschland-Korrespondentin des britischen Guardian, Kate Connolly, als im Juni 2016 die Mehrheit der Briten für den EU-Austritt stimmte. Inzwischen hat sie eigene Konsequenzen gezogen und besitzt neben der britischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Darüber und über ihre Perspektiven für ihre britische Heimat hat Kate Connolly mit Gerd Dehnel gesprochen.

  • Eingang vom Kabarett Distel in Berlin (Bild: imago images / Schöning)
    imago images / Schöning

    Die "Distel" feiert ihre 65. Spielzeit

    "Der Stachel am Regierungssitz" will das Berliner Kabarett-Theater die Distel sein. Gerade feiert es seine 65. Spielzeit mit zeitkritischen Ensemble-Produktionen. Darüber, wie es heute ist, und wie es zu DDR-Zeiten war, hat Kulturreporterin Ute Büsing mit dem Schauspieler Michael Nitzel und dem Musiker Matthias Felix Lauschus gesprochen

  • Profil von Christoph Stölzl (Bild: dpa)
    dpa

    Stölzl: Vermittler, Punchingball oder Gesprächstherapeut

    Nach dem Rücktritt an der Spitze des Jüdischen Museums Berlin ist die Unruhe groß. Bis jemand Neues für den Direktorposten gefunden wird, ist der Historiker und CDU-Politiker Christoph Stölzl als Vertrauensperson für die interne und externe Kommunikation des Museums eingesetzt. Er selbst sieht seine Aufgabe darin, Frieden herzustellen, Ruhe zu gewinnen und zwischen den verschiedenen Personen zu vermittlen. Davon erzählt Stölzl Inforadio-Kulturreporterin Maria Osssowski.

  • Tim Lobinger in MDR-Talkshow "Riverboat" im Juni 2018 (Bild: imago/STAR-MEDIA)
    imago/STAR-MEDIA

    Tim Lobinger: Den Krebs besiegen

    Tim Lobinger war lange Zeit Deutschlands bester Stabhochspringer und knackte als erster Deutscher die Traumhöhe von sechs Metern. Doch dann wurde bei dem dreifachen Vater eine besonders aggressive Form von Blutkrebs diagnostiziert. Nach vier schweren Chemotherapien und einer Stammzellen-Transplantation hat Lobinger wieder ins Leben zurückgefunden. Wie er das geschafft hat, erzählte er Sportreporter Martin Raspe.

  • Toni Kroos (Bild: imago images)
    www.imago-images.de

    Toni Kroos: Weltmeister mit kühlem Kopf

    Der Weltmeister von 2014 ist der Protagonist einer Kino-Dokumentation, die in der kommenden Woche anläuft. Kroos blieb in der Vergangenheit immer cool - trotz zahlreicher Siege bei der WM mit der Nationalmannschaft, etlichen Landesmeisterschaften oder vier Spielen in der Champions League. Bei seiner persönlichen Begegnung lernte ARD-Reporter Philip Nagel auch die anderen Seiten des Toni Kroos kennen.    

  • Fußballbälle (Bild: imago images/ Mirko Kappes)
    imago images/ Mirko Kappes

    Frauenfußball-Blogger Matthias Vogel über die "Rasenperlen"

    In Berlin ist der Frauenfußball drittklassig: In der abgelaufenen Saison haben die Eisernen Ladies vom 1. FC Union den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst, höchste Spielklasse der Berliner Spielerinnen bleibt, wie schon seit Jahren, die Regionalliga. Frauenfußball in Berlin - also nicht der Rede wert? Doch, findet Matthias Vogel. Der Journalist betreibt mit „rasenperlen.com" einen Blog, der über Spiele in allen Berliner Frauenfußball-Ligen berichtet. Warum ihm das so wichtig ist, darüber sprach mit ihm Inforadio-Redakteurin Martina Schrey.

  • Ein eBook-Reader und ein Buch
    dpa-Zentralbild

    Arthur Jacobs: Besser Lesen auf Papier?

    Im Zeitalter der Digitalisierung sind Bücher nicht überflüssig, sondern dringend nötig - für das vertiefte Lesen. Das sagt das europäische Wisssenschaftler-Netzwerk E-READ. Die Fachleute haben Daten und Studien zur Lesefertigkeit ausgewertet. Mit dabei war auch Professor Arthur Jacobs, der an der FU Berlin das Lesen erforscht. Inforadio-Redakteur Christian Wildt wollte es genauer von ihm wissen. Was ist besser: Buch oder Bildschirm?  

  • Archiv: Ein Jemenit erhält Lebensmittel in einem humanitären Zentrum in Sanaa im Jahr 2013. (Bild: imago)
    imago stock&people

    Zentrum für Humanitäre Hilfe: Das Dilemma der Neutralität

    Humanitäre Helfer sind in vielen Krisengebieten dieser Welt aktiv und wollen nur eines: den notleidenden Menschen helfen - und das möglichst ohne politische Einmischung. Doch in der Praxis müssen Helfer oft Kompromisse eingehen. Um über dieses Dilemma offener zu diskutieren, hat sich in Berlin das "Zentrum für Humanitäre Hilfe" gegründet. Matthias Bertsch hat mit Gründungsdirektor Ralf Südhoff gesprochen.

  • Das VW-Hochhaus als Teil des Werks der Volkswagen AG am Mittellandkanal Wolfsburg (Bild: imago/photothek)
    imago/photothek

    Thilo Bode: "Konzerninteressen sind zu stark geworden"

    In seinem Buch "Die Diktatur der Konzerne" zeigt Foodwatch-Chef Thilo Bode anhand vieler Beispiele, wie die Interessen von Unternehmen und Politik immer stärker verschmelzen. Denn die Politik fürchte sich zunehmend vor den Einflussmöglichkeiten der Konzerne. Als Politiker müsse man sich warm anziehen, sagt Bode im Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey.

  • Detlef Pawollek, Leiter der Röntgen-Schule in Berlin-Neukölln (Bild: rbb/Gabriele Heuser)
    rbb/Gabriele Heuser

    Detlef Pawollek feiert das Abitur seiner Schüler

    Das Schuljahr ist in Berlin und Brandenburg diese Woche zu Ende gegangen. Für die Röntgen-Schule in Neukölln war es ein ganz besonderes Jahr: Denn die ersten Schulabgänger der Integrierten Sekundarschule haben nun ein Abiturzeugnis in der Tasche. Welche Hürden dabei zu überwinden waren, darüber hat Inforadio-Redakteurin Gabriele Heuser mit Schulleiter Detlef Pawollek gesprochen.  

  • Portrait von Abbas Khider
    imago images / Manfred Segerer

    Abbas Khider: Schreibt das Deutsche schnell mal um

    Dieser Schriftsteller traut sich was: Er will die deutsche Sprache grammatikalisch abrüsten: Abbas Khider heißt er und sein Buch: "Deutsch für alle – das endgültige Lehrbuch“.  Mit einem großen Augenzwinkern und der Erfahrung von Menschen, die das Deutsche nur unter ungeheuren Anstrengungen lernen, sucht Khider nach neuen Wegen. Über seine Vorschläge hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit dem gebürtigen Iraker gesprochen.

  • Ticket Rolling Stones Waldbuehne
    imago images / Schöning

    Über die irrsinnige Marktmacht im Musikgeschäft mit den Superstars

    Preise von über 100 Euro sind heute keine Seltenheit mehr, wenn man in ein großes Konzert gehen will. "Das hat Methode und das macht unsere Kulturlandschaft kaputt", sagt der Berliner Autor und Konzertveranstalter Berthold Seliger. In seinem neuen Buch "Vom Imperiengeschäft" zeichnet er nach, wie drei große globale Firmen einen Großteil des Konzertmarktes kontrollieren. Inforadio-Konzertreporter Hendrik Schröder hat mit Seliger über die aktuellen Entwicklungen in der Konzertbranche gesprochen.

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