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DIE AKTUELLE SENDUNG

Porträt von Jens Bisky, Journalist und Buchautor (Bild: imago images / Gerhard Leber)
imago images / Gerhard Leber

Jens Bisky: "Berliner konnte man immer werden"

"Wer die Geschichte der Stadt Revue passieren lässt, muss die jetzt an der Spree lebenden für Glückskinder halten“ schreibt Jens Bisky in seinem neuen Buch "Berlin - Biographie einer großen Stadt". Beim Gang durch die Jahrhunderte sind ihm viele Parallelen zur Gegenwart aufgefallen. Inforadio-Kulturredakteur Harald Asel hat mit dem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen.

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Sendungsarchiv

Demonstranten in Berlin - Junge Frau mit einem Schild auf dem steht "Uns ist die Zukunft nicht egal" (Bild: dpa/ Fabian Sommer)
dpa

Jugendforscher: "Junge Generation meldet sich zu Wort"

Viele junge Menschen in Deutschland üben in Sachen Klimaschutz Druck auf die Politik aus. Die Shell-Jugendstudie 2019 zeigt: Diese Generation meldet sich zu Wort. Mit dem Jugendforscher Klaus Hurrelmann hat Inforadio Redakteur Christian Wildt gesprochen. Er ist Professor an der Berliner Hertie School of Governance. Hurrelmann sagt, die Jugendlichen heute seien politischer als die Generation davor. Grund dafür sei unter anderem die wirtschaftliche Lage.

Frank Bsirske (Bild: imago images/Martin Müller)
imago images/Martin Müller

Bsirske: "Auf Gewerkschaften wird stärker gehört"

Ob Pfleger oder Paketzusteller, Verkäuferin oder Müllwerker- die Gewerkschaft verdi umfasst rund 1.000 Berufe, an ihrer Spitze stand fast zwei Jahrzehnte lang Frank Bsirske. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit musste er all diese verschiedenen Berufsgruppen unter einen Hut bringen, musste fünf einzelne Gewerkschaften zusammenbringen unter einem Dach. Inforadio-Redakteur Ansgar Hocke hat mit Bsirske über seine Amtszeit und über Perspektiven gesprochen.

Urlaubsreisende am Flughafen
imago images / Future Image

Neurowissenschaftler zum Egoismus: "Wir sind eigentlich Gemeinschaftswesen"

Beim Klimaschutz erleben wir einen typischen menschlichen Widerspruch: Viele von uns fassen große Vorsätze, sind aber nicht bereit, sie umzusetzen. Wir sollten eigentlich weniger fliegen. Andererseits haben wir unseren Fernurlaub gerade erst gebucht. Das Ich schlägt das Wir. Wie ich-bezogen tickt unser Gehirn? Das fragt Inforadio-Redakteur Christian Wildt den Neurowissenschaftler Joachim Bauer. 

Markierungen der Polizei kleben um einen Einschuss in der Schaufensterscheibe eines Dönerladens in Halle.
ZB/dpa

Zum rechten Terror in Deutschland: "Die Szene ist sehr waffenaffin"

Es hätte ein Massaker in der Synagoge von Halle werden können. Offenbar nur durch glückliche Umstände wurde das verhindert. Es bleibt die furchtbare Spur eines Attentäters mit antisemitischen Motiven, der zwei Menschen tötete und andere verletzte. Um mögliche Hintergründe zu erhellen und diesen terroristischen Anschlag einzuordnen, spricht Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit dem ARD-Terrorismus-Experten Michael Götschenberg.

Siegbert Schefke im Herbst 2014 in Leipzig (Bild: imago images/Rolf Zöllner)
imago images/Rolf Zöllner

Siegbert Schefke: "Ich wollte zeigen, wie wir hier leben"

Die Montagsdemonstrationen in Leipzig vor 30 Jahren gelten als wichtige Wegbereiter für die friedliche Revolution in der DDR. Am 9. Oktober 1989 standen 70.000 Menschen einer bewaffneten Staatsmacht gegenüber. Dieses Ereignis haben Siegbert Schefke und Aram Radomski mit Video und Fotos dokumentiert und dem Westen zugespielt. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat über diese Zeit mit dem Journalisten Schefke gesprochen.

Eugen Ruge (Bild: imago images/gezett)
imago images/gezett

Eugen Ruge präsentiert seinen neuen Roman "Metropol"

Nach dem Erfolg von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" kehrt Eugen Ruge zur Geschichte seiner Familie zurück. Sein neues Buch führt ins Moskau der 1930er-Jahre und erzählt vom Schicksal seiner Großmutter vor dem Hintergrund des Stalinschen Terrors. Am Tag vor der Buchveröffentlichung hat Inforadio-Literaturexpertin Ute Büsing mit Eugen Ruge gesprochen.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Frau zieht sich im Autospiegel ihren Lippenstift nach.
    imago images

    Begleiterin für gewisse Stunden: Escort "Victoria" erzählt

    "Escort" - das kommt aus dem Englischen und heißt: begleiten. Das gibt es auch als Beruf. Ein Escort ist meist eine Begleiterin - für gewisse Stunden. Sex gehört in der Regel auch dazu. Deshalb gilt diese Beschäftigung vor dem Gesetz als eine Variante der Prostitution - und fällt unter das Prostituiertenschutzgesetz. Vielen Escorts stößt das sauer auf - so zum Beispiel auch "Victoria". Inforadio-Reporterin Sylvia Tiegs hat mit ihr über ihr Doppelleben, Träume der Kunden und das strenge Gesetz gesprochen.

  • Hebamme Scheerien Arp in Geburtshaus Müggelsee in Berlin-Friedrichshagen
    rbb/Anna Toelke

    Scheerien Arp: Hebamme aus Überzeugung

    Wer ein Kind bekommt, hat bei der Frage, wie dieses Kind zur Welt kommen soll, in Deutschland verschiedene Möglichkeiten: Klinikgeburten, Entbindungen im Geburtshaus oder zu Hause und (noch) gibt es auch sogenannte Beleggeburten. Was es damit auf sich hat, darüber hat Inforadio-Redakteurin Anna Toelke mit Scheerien Arp gesprochen - sie ist eine der wenigen verbliebenen Beleghebammen in Berlin und arbeitet im Bezirk Treptow-Köpenick.  

  • Eine spanische Pflegerin bei der Arbeit in Deutschland.
    dpa/Picture Alliance

    Pflege in Deutschland: Bringen ausländische Kräfte die Rettung?

    Der Ruf des Pflegeberufs ist nicht der beste. Immer weniger junge Leute erklären sich bereit in der Pflege zu arbeiten. Daher wirbt Deutschland seit vielen Jahren Pflegekräfte aus dem Ausland an. Wie effektiv die Maßnahme ist und was das eigentliche Problem im Pflegesektor ist, erklärt Dr. Jochen Schellenberg im Interview. Er ist der Vorsitzender der Geschäftsführung des Pflegedienstleisters "Katharinenhof".

  • Paul Lendvai (Bild: rbb/ Stephan Ozsváth)
    rbb/ Stephan Ozsváth

    Paul Lendvai: Österreichs Versuchungen nach der Wahl

    Ein aufmerksamer Beobachter des politischen Nachkriegsösterreich ist der 90-jährige Paul Lendvai. Er wurde in Budapest geboren, seit 1957 arbeitet der Holocaust-Überlebende als Publizist in Österreich. Regelmäßig schreibt der frühere Leiter der ORF-Osteuropa-Redaktion Kolumnen, moderiert Diskussionssendungen, gibt eine Zeitschrift heraus. Soeben hat er sein 18. Buch veröffentlicht und Inforadio-Redakteur Stephan Ozsváth hat ihn getroffen.

  • Julia Reda (Bild: privat/ juliareda.eu)
    privat/ juliareda.eu

    Julia Reda: digital engagiert, europäisch frustriert

    Sie wollten "Das Ende des freien Internets" verhindern, die Demonstranten gegen die Reform des Europäischen Urheberrechts Anfang 2019. An der Spitze der Proteste stand eine junge Europa-Abgeordnete der Piratenpartei, Julia Reda. Inzwischen hat sie ihre politische Karriere beendet - mit nur 32 Jahren. Über die Chancen junger Frauen in Brüssel, die Rolle der Wissenschaft im Parlament und die Frage, wie emotional Politik sein sollte, sprach unser EU-Korrespondent Samuel Jackisch mit Julia Reda.

  • Ein Kind blickt aus einem Fenster der Flüchtlingsunterkunft Alfred-Randt-Straße in Berlin-Köpenick
    dpa

    Peter Hermanns: Fünf Jahre Flüchtlingsdorf Köpenick

    Als vor fünf Jahren der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa seinem Höhepunkt entgegensteuerte, wurden überall in Berlin zahlreiche Notunterkünfte aus dem Boden gestampft. In Köpenick entstand das erste Containerdorf. Der Kiez zeigte sich seinerzeit gespalten - es gab großen Protest von Anwohnern, aber auch viel Unterstützung. Peter Hermanns leitet das Containerdorf seit dem Beginn und blickt mit Inforadio-Redakteur Thomas Rautenberg auf die vergangenen fünf Jahre zurück.  

  • Marathon-Läufer Lukas Kellner (Bild: Ben Fuchs)
    Ben Fuchs

    Lukas Kellner: "Laufen baut Stress ab"

    Am Sonntag starten weit über 40.000 Läufer zum Berlin-Marathon. Auch Inforadio ist dabei: Und zwar mit einer Staffel von 42 Sportlern und Sportlerinnen, die versuchen, den Marathon-Weltrekord zu knacken. Auch Lukas Kellner wird einen Kilometer in möglichst hoher Geschwindigkeit laufen. Der 28-Jährige war Leistungsportler und setzt inzwischen auf ambitioniertes Laufen in Gruppen, hat er Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner verraten.  

  • Thomas Biebricher (Bild: Paula Winkler)
    Paula Winkler

    Thomas Biebricher: Wer ist eigentlich noch konservativ?

    Die CDU schwächelt - vor allem im Osten. Die Partei der Kanzlerin galt jahrzehntelang als Anker der Republik - nun scheint sie "erschöpft", wie es der Politologe Thomas Biebricher von der Universität Frankfurt ausdrückt. Geht damit etwas verloren - zumindest an Stabilität? Das wollte Inforadio-Redakteur Christian Wildt von Biebricher wissen.

  • Der Journalist Hans-Joachim Seppelt in Berlin-Mitte
    imago images/Bildgehege

    Hajo Seppelt: "Die Regeln einzuhalten, ist essentiell im Sport"

    Der ARD-Journalist Hajo Seppelt deckt seit Jahren Korruption und Doping im Spitzensport auf. In seinem neuen Buch erzählt Seppelt über zwielichtige Sportärzte, Doping in Premier League und Stammzell-Behandlungen in China. Im Gespräch mit rbb-Sportreporter Nikolaus Hillmann fordert er mehr Anstrengungen, damit der Spitzensport seine Glaubwürdigkeit nicht verliert.

  • Die Autorin Corinna Busch
    Privat- Corinna Busch/Andreas Grzesiak

    Über die Online-Partnersuche und den Slogan "Iss niemals gelben Schnee"

    Parship, Elite-Partner oder Tinder: Jeder Dritte in Deutschland hat die Liebe schon mal über das Internet gesucht. Corinna Busch hat sich - im Selbstversuch - mit zwölf Männern verabredet und berichtet in ihrem Buch "Ein Dutzend Dates", wie das ausgegangen ist. Die ehemalige Redakteurin der Harald Schmidt-Show arbeitet heute als PR-Beraterin und Business Coach. Inforadio-Redakteurin Christiane Gronau hat mit ihr gesprochen.

  • Berlin: Teilnehmer einer Fridays for Future-Demonstration stehen mit Protestschildern vor dem Kanzleramt
    dpa

    "Fridays for Future"-Aktivistin Blitz: "Fangen an, Teil der Lösung zu sein"

    Während am Freitag das Klimakabinett der Bundesregierung tagt, werden Zehntausende allein in Deutschland für sichtbaren Klimaschutz auf die Straße gehen und sich an einem globalen Aktiontag beteiligen. Aufgerufen hat die Schüler-Protestbewegung "Fridays for Future". Eine der hiesigen Organisatorinnen ist die 16-jährige Hannah Blitz. Inforadio-Reporter Matthias Bertsch hat sie getroffen.

  • Teilnehmer der Klima-Demonstration Fridays for Future
    Georg Wendt/dpa

    Klimaexpertin: "Der CO2-Preis allein wird keine Wende erreichen"

    Wie schafft Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030? Eine Maßnahme wird ganz sicher ein Preis für CO2 sein. "Aber das reicht nicht", sagt die Klimaexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung im Gespräch mit Redakteur Alex Krämer. Sie schlägt Förderungen für die Wirtschaft und Forschung vor, ebenso eine Klima-Prämie pro Kopf. Außerdem warnt sie: Deutschland steuere in eine Ökostromlücke.

  • Szene aus "Haven: Above Sky"
    obs

    Regisseur Tim Fehlbaum und die verfilmte Klima-Katastrophe

    Was passieren kann, wenn Prognosen von Klimaforschern zutreffen, kann man auch immer wieder auf der großen Leinwand sehen: zum Beispiel in Tim Fehlbaums international gefeiertem Film "Hell" mit einem zur gleißenden Lichthölle verbrannten Deutschland. Momentan arbeitet der Schweizer Regisseur an einer weiteren Dystopie, deren Schauplatz eine fast vollständig überschwemmte und verschlammte Erde ist. Alexander Soyez hat sich mit Tim Fehlbaum über Klima-Dystopien unterhalten.

  • Archiv: Öffentliche Probe vom Straßenchor Berlin
    Eventpress Hoensch/dpa picture alliance

    Straßenchor: "Es funktioniert, weil ich meine Sänger nicht als Klienten sehe"

    Der Berliner Straßenchor ist ein Chor für Leute, die "ein Ding weghaben", wie die Sänger selbst sagen: Obdach- oder Wohnungslose und Menschen mit psychischen Problemen singen gemeinsam mit vermeintlich ganz normalen Leuten. Gegründet wurde der Straßenchor von dem Pianisten Stefan Schmidt, der neben Konzerten und Meisterklassen ehrenamtlich für diesen Chor da ist. Inforadio-Redakteurin Anke Burmeister hat ihn zum zehnten Jubiläum getroffen.

  • (Archivbild) Marina Naprushkina bei einem Interview
    Ulrich Baumgarten

    Marina Naprushkina: Ehrenamtliche Hilfe für Neuberliner

    Wir wollen nicht helfen, sondern voneinander lernen, sagt Marina Naprushkina über ihren Verein Neue Nachbarschaft - Moabit. Vor sechs Jahren hat die Künstlerin die Initiative für Geflüchtete und alle, die sich kennenlernen wollen, gegründet.  Seitdem verbringt die 37-jährige gebürtige Weissrussin mehrmals in der Woche ihre Abende in den Vereinsräumen - als Organisatorin, mit Kopf und Herz. Im Rahmen der Berliner Engagementwoche hat sie mit inforadio-Redakteurin Ursula Voßhenrich geprochen. 

  • Redakteur Christian Wildt und Francis Djomeda, Leiter des Büros der Welthungerhilfe in Nigers Hauptstadt Niamey (Bild: Christian Wildt/Inforadio)
    Christian Wildt/Inforadio

    "Bei Flucht können wir nicht mit dem Brunnen hinterher"

    Das westafrikanische Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Welthungerhilfe versucht, den Menschen vor Ort Perspektiven zu bieten - etwa durch den Bau von Brunnen. Aber auch aktive Terrororganisationen fordern die Hilfsorganisation. Über die Projekte in Niger hat Francis Djomeda mit Inforadio-Redakteur Christian Wildt gesprochen. Djomeda leitet das Büro der Welthungerhilfe in Nigers Hauptstadt Niamey.

  • Porträt von Regisseurin Nora Fingscheidt (Bild: dpa)
    dpa

    "Systemsprenger"-Regisseurin Nora Fingscheidt

    Die Regisseurin Nora Fingscheidt hat mit "Systemsprenger" einen Film gemacht, der aufwühlt. Dabei zeigt sie das Leben einer Jugendlichen, bei der die Jugendhilfeangebote an ihre Grenzen stoßen. Bei der Berlinale bekam sie dafür den silbernen Bären, der Film ist geht aber auch für den Oscar in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film" ins Rennen. Über diesen Erfolg, über den langen Weg dahin und auch über den Film selbst hat Inforadio-Filmexperte Alexander Soyez mit Nora Fingscheidt gesprochen.

  • Porträt von Patrizia Schlosser - aufgenommen im Inforadio-Studio (Bild: rbb/ Christian Wildt)
    rbb/ Christian Wildt

    RAF-Recherche: "Es war wie in einer Zeitkapsel"

    Die Journalistin Patrizia Schlosser hat sich mit ihrem Vater auf die Suche nach den letzten aktiven RAF-Terroristen gemacht. Dabei ist sie auf eine Mauer des Schweigens gestoßen. Dennoch kamen dabei ein Podcast und ein Buch zustande. Über ihre Recherche hat Patrizia Schlosser mit Inforadio-Redakteur Christian Wildt gesprochen.

  • Portät von Ex-Fußbalstar Mario Basler (Bild: imago images / Lumma Foto)
    imago images / Lumma Foto

    Basler: "Wer austeilt, muss auch einstecken können"

    Mario Basler galt als Freigeist unter den Fußballprofis. Einer, bei dem man mit allem rechnen musste. In den 90er-Jahren war er sechs Mal Torschütze des Monats und 1995 sogar Torschützenkönig der Bundesliga. Bis heute hält er einen einsamen Rekord: Drei direkt verwandelte Ecken in einer Saison. Jetzt hat Mario Basler seine Biographie veröffentlicht. rbb-Sportreporter Martin Zimmermann hat ihn für Inforadio getroffen.

  • Szene aus "La forza del destino" an der Deutschen Oper Berlin, inszeniert von Frank Castorf
    Deutsche Oper Berlin/Thomas Aurin

    "Ich bin ja ein harmloser Mensch": Frank Castorf inszeniert Verdi an der Deutschen Oper

    Regisseur Frank Castorf inszeniert zum ersten Mal an der Deutschen Oper: Verdis "La forza del destino" feiert am Sonntagabend Premiere. Was er sich bei seiner Inszenierung gedacht hat, hat Castorf vorab Kulturredakteurin Ute Büsing verraten.

  • Maik Messing mit seiner Tochter Leonora in Barcelona 2014
    NDR/Privat

    Maik Messing verlor seine Tochter an den IS

    Leonora ist 15, ein ganz normaler Teenager, sie lebt mit ihrer Familie in Breitenbach am Rande des Harz. Dann verschwindet sie plötzlich - und taucht als Frau eines deutschen Dschihadisten wieder auf, in Rakka, einer Hochburg des Islamischen Staats im umkämpften Syrien. Ihr Vater Maik Messing kämpft seit fast vier Jahren darum, seine Tochter zurückzuholen. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat mit ihm gesprochen.

  • Ivette Grafe und Clara Luckmann vom Team des "Berliner Staudenmarkts"
    Gärtnerhof GmbH/Kerstin Zillmer

    20 Jahre Staudenmarkt: "Die Mischung macht's und die tolle Beratung vor Ort"

    Wenn Reisebusse aus halb Deutschland und Europa durch Berlin-Steglitz kurven, dann ist wieder Staudenmarkt. Jedes Jahr kommen rund 30.000 Besucher. Denn der Staudenmarkt gilt als einer der schönsten Pflanzenmärkte - und er feiert an diesem Wochenende seinen 20. Geburtstag. Inforadio-Redakteurin Sylvia Tiegs hat mit Ivette Grafe und Clara Luckmann vom "Team Staudenmarkt" über das Erfolgsgeheimnis gesprochen.  

  • Unternehmerin Antje von Dewitz, Geschäftsführerin des Bergsportausstatters Vaude (Bild: dpa)
    dpa

    Antje von Dewitz: Unternehmerin mit hohen Ansprüchen

    Sie will eine Chefin sein, die nicht nur aufs Geld schaut, sondern auch auf die Verantwortung für Mensch und Umwelt: Antje von Dewitz ist Geschäftsführerin des Familienunternehmens VAUDE. Rund 500 Mitarbeiter produzieren nachhaltige Outdoor-Kleidung und -Ausrüstung - und ganz nebenbei auch noch erstaunlich viel Nachwuchs. Darauf ist Antje von Dewitz - selbst vierfache Mutter - besonders stolz, hat sie rbb-Redakteurin Lydia Lange verraten.  

  • Karl Max Einhäupl (Bild: dpa/ picture alliance/ Kirsten Nijhof)
    dpa/ picture alliance/ Kirsten Nijhof

    Charité-Abschied: "Mitte muss Wissenschaftsstandort werden"

    In Klinik-Rankings steht die Berliner Charité ganz oben - und gehört auch zur Berliner Exzellenz-Allianz. Wesentlichen Anteil daran hat Prof. Karl Max Einhäupl, der seit elf Jahren Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin ist. Am Dienstag verabschiedet sich der 72-jährige in den Ruhestand - mit einer feierlichen Amtsübergabe an seinen Nachfolger Prof. Heyo Kroemer. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat mit Einhäupl Bilanz gezogen.

  • SPD-Wahlparty nach der Landtagswahl in Brandenburg
    Picture Alliance/ Kay Nietfeld

    Roberto Heinrich: Analyse der Landtagswahl in Brandenburg

    Brandenburg hat einen neuen Landtag gewählt: Die SPD hat es noch mal geschafft, stärkste Partei zu werden - musste aber Federn lassen. Die AfD zieht zum zweiten Mal in den Landtag in Potsdam ein und hat ihr Ergebnis von 2014 verdoppelt. CDU und Linke haben verloren, die Grünen dagegen zugelegt. Die FDP schafft es nicht in den Landtag, dafür aber die Freien Wähler. Inforadio-Redakteur Matthias Wetzl hat mit Roberto Heinrich von Infratest Dimap gesprochen und mit ihm die Wahl analysiert.

  • CARE-Mitarbeiterin Jennifer Bose (Bild: Jennifer Bose/ CARE)
    Jennifer Bose/ CARE

    Nothelferin Bose: "Wir brauchen eine gemeinsame Lösung für den Jemen"

    Seit 2015 herrscht im Jemen Bürgerkrieg. Auch wenn das Land weit weg auf der arabischen Halbinsel liegt, haben wir indirekt damit zu tun: Denn deutsche Waffenexporte spielen vor Ort eine sehr fragwürdige Rolle. Sie gehen an Staaten, die dort Krieg führen - zum Beispiel Saudi-Arabien. Für die sehr arme Bevölkerung sind die Kämpfe eine Katastrophe. Kaum eine Hilfsorganisation traut sich noch ins Land. Bis auf CARE und deren Mitarbeiterin Jennifer Bose. Inforadio-Redakteurin Sylvia Tiegs hat mit Bose über ihre Erlebnisse im Jemen gesprochen.

  • Dr. Agniezska-Lada; Bild: Aleksandra Szewczul
    Aleksandra Szewczul

    Deutsche und Polen: "Titelseiten beeinflussen die Wahrnehmung"

    Der 1. September ist ein schwieriger Erinnerungstag für Polen und Deutsche: Kriegsbeginn im Jahr 1939. Doch nicht allein Erinnerungen bestimmen das oft komplizierte deutsch-polnische Verhältnis. Es gibt zu wenig Kenntnisse voneinander. Die Warschauer Politologin Agnieszka Łada hält den Stand der politischen und gesellschaftlichen Beziehungen in einem Stimmungs-Barometer fest. rbb-Redakteur Stefan Kunze fragt Łada, wie eine Ehe zwischen beiden Ländern aussehen würde und ob eine Scheidung droht.

  • Symbolfot: Frau liest auf einer Bank ein Buch (Bild: imago images / Westend61)
    imago images / Westend61

    Reinwarth: "Ratgeber funktionieren überhaupt nicht"

    Unter dem Titel "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg" hat Alexandra Reinwarth einen viel beachteten Bestseller geschrieben. Es war ein Ratgeber der anderen Art. Denn die Autorin  vermeidet es, Regeln aufzustellen, die ganz bestimmt glücklich und erfolgreich machen sollen. Ihr neustes Buch heißt "Glaub nicht alles, was du denkst". Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel hat mit der Autorin über ihre Werke gesprochen.

  • Richter Ralf Ehestäd
    imago images / Olaf Wagner

    Ralph Ehestädt: Ein Ausnahmerichter und seine Fälle

    Der Mord an einer jungen Pferdewirtin in Lübars, die Raser vom Tauentzien, tödliche Schüsse an der Mauer - all diese spektakulären Fälle haben eines gemeinsam: Sie wurden alle vor derselben Schwurgerichtskammer des Berliner Landgerichts verhandelt - und vor Richter Ralph Ehestädt. Bevor der 65-Jährige in Rente geht, hat er sich mit rbb-Justizreporter Ulf Morling über seine Karriere und seine Fälle unterhalten.

  • Archivbild: Arye Sharuz Shalicar sitzt vor seiner ehemaligen Schule in Berlin-Wedding
    dpa

    Arye Shalicar: Vom Wedding nach Israel

    Arye Shalicar ist israelischer Autor und Berater des Außenministers. Seine Jugend hat er in Berlin verbracht, wohin seine Familie aus dem Iran gezogen war. Erst als Jugendlicher erfuhr Shalicar von seiner jüdischen Identität - und sah sich dann plötzlich im Berliner Zuwanderer-Stadtteil Wedding Anfeindungen und offenem Antisemitismus ausgesetzt. Bis heute ist das Shalicars Thema geblieben: Wenn er schreibt, wenn er zu Gesprächen nach Deutschland kommt. Inforadio-Redakteur Christian Wildt traf Arye Shalicar bei seinem letzten Besuch.

  • Alexander Bader Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker
    Sebastian Hänel

    Alexander Bader: über den neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker

    Klassikfans fiebern seit Wochen diesem Tag entgegen. Am Freitagabend ist es soweit: Kirill Petrenko tritt sein Amt als neuer Chef-Dirigent der Berliner Philharmoniker an - und spielt gleich mal Beethovens Neunte. "Freude schöner Götterfunken" gibts auch beim Orchester selbst, wie Jens Lehmann im Gespräch mit dem Klarinettisten Alexander Bader, einem der Orchestervorstände herausgefunden hat.

  • FDP-Chef Christian Lindner im Bundestag (Bild: imago images/Metodi Popow)
    imago images/Metodi Popow

    Christian Lindner: "Im Osten haben wir viel Potenzial"

    Stell dir vor, es ist Landtagswahl und die FDP kommt nicht über fünf Prozent. Im Osten war das in den letzten Jahren öfter der Fall. 2014 in Brandenburg plakatierten die Liberalen sogar mal selbstironisch "keine Sau braucht die FDP".  Auch das half ihnen nicht. Jetzt stehen wieder Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und in Brandenburg an. Wie soll es für die Liberalen im Osten aufwärts gehen? Unser Korrespondent im Hauptstadtstudio, Marcel Heberlein, im Gespräch mit FDP-Chef Christian Lindner.

  • Archiv: Hitler-Stalin-Pakt
    imago images / United Archives

    Marieluise Beck: "Der Hitler-Stalin-Pakt war die größte Bombe Europas"

    Ein Sommertag vor fast 80 Jahren, der 23. August 1939, geriet zu einem besonders schwarzen Tag für Europa. Damals wurde der Hitler-Stalin-Pakt geschlossen. Die Sowjetunion und das Dritte Reich versprachen, sich gegenseitig nicht anzugreifen. Auch eine Aufteilung Osteuropas wurde vereinbart. Noch heute ist sie erkennbar in der Ostgrenze Polens. Über den verhängnisvollen Diktatoren-Pakt hat sich Andreas Oppermann mit Marieluise Beck unterhalten. Die Grüne ist eine Kennerin Mittel- und Osteuropas.

  • CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU), Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU)
    imago images / Jens Jeske

    Das Ende das Patriarchats ist noch nicht eingeleitet

    Es gibt zu wenige Frauen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft. Ökonomin Elke Holst vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung rät jungen Frauen, sich gute Netzwerke aufzubauen. Sie sagt: In deutschen Betrieben gebe es zwar Fortschritte, aber noch längst keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Im Gespräch mit Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey fordert Holst deshalb weiterhin eine Frauenquote.

  • Thomas Mücke, Gründer des Vereins Violence Prevention Network
    imago images / Horst Galuschka

    Thomas Mücke begleitet Dschihad-Rückkehrer

    Etwa 500 IS-Kämpfer mit deutschem Pass sollen sich noch in Syrien befinden, einige von ihnen könnte demnächst nach Deutschland zurückkehren. Thomas Mücke arbeitet dafür, dass Extremisten wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Er ist Vorstand des Violence Prevention Network, einer Organisation, die in Zusammenarbeit mit den Behörden versucht, extremistische Gewalttäter zu deradikalisieren. rbb-Redakteurin Ursula Voßhenrich hat mit ihm darüber gesprochen, ob man zu den Syrien-Rückkehrern ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann.

  • Alexander Gauland, Parteivorsitzender der AfD (Alternative fuer Deutschland, aufgenommen im Rahmen der Bundespressekonferenz zu Reaktionen nach der Europawahl
    imago images / photothek

    Die AfD will "die Stimme des Ostens" sein

    Mehr innere Sicherheit, mehr Polizei, mehr Richterstellen, mehr Flüchtlingsabweisung: Die AfD will mehr von allem. Im Interview erzählt Alexander Gauland, einer der beiden Chefs der AfD, was er sich von den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg erhofft und wie die zukünftge Arbeit seiner Partei aussehen soll.

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