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DIE AKTUELLE SENDUNG

Andreas Wunn und seine Mutter
Andreas Wunn

"Mutters Flucht": Andreas Wunns bewegte Familiengeschichte

Andreas Wunn reist mit seiner Mutter noch einmal entlang ihrer Fluchtroute nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in das Banat im heutigen Serbien. Dort lebte viele Jahrzehnte eine halbe Million sogenannter Donauschwaben. Nachdem etliche von ihnen mit Nazideutschland sympathisiert hatten, wurden alle nach dem Sieg der roten Armee vertrieben und verfolgt. Der ZDF-Jounalist und -Moderator Andreas Wunn hat aus seiner Familiengeschichte ein Buch gemacht - und Inforadio-Redakteur Christian Wildt war neugierig.

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Sendungsarchiv

Matthias Miersch (SPD), Mitglied des SPD-Bundesvorstandes
dpa

"Mit dem Planeten können wir nicht verhandeln"

Matthias Miersch ist so etwas wie das grüne Gewissen der SPD. Einer, der auf Klimaschutz pocht, und damit auch seine Genossen manchmal ganz schön nervt. Wo steht die SPD in der Klimapolitik? Und was will Matthias Miersch, der auch Fraktionsvize und Sprecher der Parlamentarischen Linken in der Partei ist, das Thema Klimaschutz voranbringen? Angela Ulrich hat mit ihm gesprochen.

Prof. Wolfgang Holler, Generaldirektor der Museen der Klassik Stiftung Weimar (Bild: imago/Steve Bauerschmidt)
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Wolfgang Holler: "Das Bauhaus war immer politisch"

Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus als Schule der Moderne in Weimar gegründet - 2019 wird ganz groß gefeiert. Mit verantwortlich für die Koordination dieser Feiern ist Wolfgang Holler, Generaldirektor der Museen der Klassik Stiftung in Weimar. Im Gespräch mit Barbara Wiegand beschreibt er, was das Bauhaus so besonders macht.  

Rote Nelken liegen am Grab von Rosa Luxemburg an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde (Bild: imago/IPON)
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Peter Brandt: Rosa Luxemburg und die gespaltene Linke

Rosa Luxemburg, Sozialistin und Mitbegründerin der KPD, wurde vor 100 Jahren mit ihrem Mitstreiter Karl Liebknecht von rechtsradikalen Freichorps-Soldaten ermordet. Auf Luxemburg beziehen sich viele Linksdenkende bis heute. Andererseits steht ihr Name auch für die Spaltung der Arbeiter-Bewegung in Deutschland. Inforadio-Redakteur Christian Wildt bat Historiker Prof. Peter Brandt, Faszination und Wirkung Rosa Luxemburgs zu erklären.

Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, aufgenommen auf einem Monitor einer Fernsehkamera (Bild: imago/photothek)
imago/photothek

Die AfD unter Beobachtung?

Diese Woche soll eine Entscheidung fallen, ob der Verfassungsschutz die AfD künftig bundesweit beobachten - in seiner gesamten Struktur, bis hinein in Parlamente und den Bundestag. Über die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Beobachtung spricht Christian Wildt mit dem ARD-Sicherheitsexperte Michael Götschenberg.

CDU-Politiker Elmar Brok bei einer Veranstaltung in Berlin (Bild: imago/Metodi Popow)
imago/Metodi Popow

Unglücklich, aber kampfbereit: Europa-Politiker Elmar Brok

Wenn es um Europa ging, gehörte seine brummelnde Stimme eigentlich immer zum politischen Chor aus Brüssel und Straßburg: Elmar Brok, für die CDU und Ostwestfalen seit Jahrzehnten im Europa-Parlament. Jetzt soll dort für ihn Schluss sein, entschied sein CDU-Landesvorstand. Der 72-Jährige fiel aus allen Wolken. Unser Brüssel-Korrespondent Andreas Meyer-Feist hat Elmar Brok getroffen.

Markus Beckedahl (Quelle: imago/Jens Jeske)
imago/Jens Jeske

Markus Beckedahl fordert unabhängige Aufsichtsbehörde

Der jüngste Datenskandals hat rund 1000 Politiker und Prominente viel Privatheit gekostet. Und doch bleibt das Gefühl: Es hätte viel schlimmer kommen können. Und: Wir müssen uns einfach besser aufstellen in Sachen Datenschutz! Das empfielt der Berliner Netzaktivist Markus Beckedahl im Gespräch mit Inforadio-Redakteur Christian Wildt.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • BMX-Fahrerin Lara Lessmann bei den FISE World Series 2018 in Edmonton/Kanada (Bild: imago/ZUMA Press)
    imago sportfotodienst

    Auf Olympia-Kurs: BMX-Radlerin Lara Lessmann

    Für die Olympia 2020 in Tokio stehen die Medaillenchancen nicht schlecht - denn BMX-Freestylerin Lara Lessmann hat schon auf sich aufmerksam gemacht, u.a. mit Platz 2 bei der WM. Die 18-Jährige zog von Flensburg nach Berlin, um besser an den Tricks auf ihrem BMX zu feilen - mit Inforadio-Reporter Friedrich Rößler sprach sie über Trainingsmöglichkeiten, über ihren ganz eigenen Stil und die Chancen sich in der Weltspitze zu etablieren.

  • Neuruppin: Als rastender Wanderer mit Stock und Hut wird der Dichter Theodor Fontane als Denkmal im Stadtzentrum dargestellt ©ZB/Jens Kalaene
    ZB/Jens Kalaene

    Neue Fontane-Biografie zum 200. Geburtstag

    Der Dichter Theodor Fontane wird in diesem Jahr 200 Jahre. Pünktlich zu seinem Geburtstag erscheint die Biografie "Fontane - Ein Jahrhundert in Bewegung". Kulturredakteurin Nadine Kreuzahler hat sich mit dem Autor Iwan-Michelangelo D’Aprile unterhalten.

  • Susanna Karawanskij (Die Linke, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) spricht auf einer Pressekonferenz, Potsdam, 23. Oktober 2018
    imago/Martin Müller

    Karawanskij für Abschaffung von Hartz IV-Sanktionen

    Nach 100 Tagen im Amt hat sich Brandenburgs Sozialministerin Karawanskij in die Debatte über Hartz IV eingeschaltet. Sie sprach sich im Inforadio dafür aus, bestimmte Gruppen nicht länger zu sanktionieren. Im Gespräch mit rbb-Redakteur Dominik Lenz nannte die Linken-Politikerin junge Berufsanfänger, Alleinerziehende oder ältere Arbeitnehmer.

  • Ex-Handballprofi und jetziger TV-Experte Stefan Kretzschmar, Porträt
    imago/foto2press/Oliver Zimmermann

    Kretzschmar: "Den Handball-Punk habe ich beerdigt"

    Laut, schrill, polarisierend - so ist Handballer Stefan Kretzschmar mal beschrieben worden. Als Spieler gehörte der Linksaußen mehr als 10 Jahre zur Weltklasse. Mittlerweile ist "Kretsche" 45. Längst spielt er nicht mehr und hat vor kurzem schon die zweite Auto-Biographie veröffentlicht. Mitte nächster Woche beginnt nun für die deutsche Mannschaft die Heim-WM. Inforadio-Reporter Jens-Christian Gußmann sprach mit Stefan Kretzschmar nicht nur über den Heimvorteil der Deutschen, sondern vor allem über sein Leben auf und neben der Handball-Arena.

  • Windräder auf freiem Feld (Quelle: dpa/Andreas Arnold)
    dpa/Andreas Arnold

    Werner Eckert - Wie geht es weiter mit dem Klimaschutz?

    "Heisszeit" war das Wort des Jahres 2018: Denn es gab Hitzerekorde, Trockenheit, Waldbrände und Ernteschäden. Laut aktuellem Waldbericht hat jeder dritte Baum der Berliner Forsten gelitten. Wir sind schon mitten drin im Klimawandel, sagen viele Experten. In Polen saß nun im Dezember die Welt zusammen, um einen internationalen Plan zur Eindämmung der Erderwärmung zu beschließen. Ist effektiver Klimaschutz möglich? Und wie? Inforadio-Redakteur Stephan Ozsvath fragte den ARD-Umweltexperten Werner Eckert.

  • Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ernennt Jörg Steinbach zum Minister für Wirtschaft und Energie, Staatskanzlei, Potsdam, 19. September 2018.
    imago/Martin Müller

    Brandenburgs Wirtschaftsminister warnt vor Spaltung

    Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Steinbach hat davor gewarnt, dass sich das Land in der Frage des Strukturwandels spaltet. Der Fokus dürfe nicht nur auf der Lausitz liegen, betonte Steinbach im Inforadio. Auch die Prignitz und die Uckermark müssten verstärkt entwickelt werden. Dazu könnten auch Digitalisierung und moderne Datentechnik beitragen.

  • Autor Lukas Rietzschel
    imago stock&people

    Lukas Rietzschel über Jungen, die zu Neonazis werden

    Seit Lukas Rietzschel in seinem Buch "Mit der Faust in die Welt schlagen" von zwei Jungs erzählt, die zu Neonazis werden, wird der 24-Jährige gerne gefragt, wie er den deutschen Osten erklären kann. Und zu seiner Antwort gehört dabei auch, was eine schlichte Parkbank mit demokratischer Kultur zu tun haben kann. Inforadio-Reporterin Carolin Haentjes hat mit dem Schriftsteller gesprochen.

  • Robert Harting (Bild: imago/STAR MEDIA)
    imago/STAR MEDIA

    Harting: "Das Karriereende hab' ich noch nicht verstanden"

    Einer der größten deutschen Sportler hat 2018 die Bühne verlassen. Mit dem sechsten Platz bei der Heim-EM beendete Robert Harting seine beeindruckenede Karriere. Warum der Diskus-Olympiasieger schon mal komplett nackt auf dem Wurfplatz steht, als Kind Geld in die Spardose seiner Eltern steckte oder mit 34 nochmal die deutsche Sprache lernen muss, verrät er Inforadio-Sportreporter Jonas Schützeberg.

  • Prof. Johannes Vogel, Direktor des Museum für Naturkunde Berlin (Bild: imago/tagesspiegel)
    imago stock&people

    Veränderung natürlich: Johannes Vogel

    Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern, heißt es – auch in der Natur. Arten entwickeln sich evolutionär, passen sich veränderten Bedingungen an oder verschwinden. Allerdings sind wir Menschen dabei, die Umweltbedingungen so schnell zu verändern, dass die Evolution nicht hinterherkommt. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat darüber mit Johannes Vogel gesprochen, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin.  

  • Der Publizist, Politikwissenschaftler und Jurist Albrecht von Lucke (Bild: imago/Horst Galuschka)
    imago

    Veränderung politisch: Albrecht von Lucke

    Die SPD ist eine große Partei, die Grünen sind eine kleine, rechts sitzt nur die Union - das waren mal Gewissheiten, die längst nicht mehr gelten. Die politische Landschaft hat sich verändert. Wird das Land dadurch instabiler? Darüber hat Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer mit dem Politikwissenschaftler, Publizisten und Juristen Albrecht von Lucke gesprochen.

  • Katja Hecker (Bild: Katja Hecker)
    Katja Hecker

    Veränderung persönlich: Mentorin Katja Hecker

    Sich beruflich zu verändern, ist gar nicht so leicht - das braucht viel Willen und Kraft. Und oft steht am Anfang die Frage: Wer bin ich denn eigentlich? Business-Mentorin Katja Hecker hilft Selbstständigen und "Berufssuchenden" dabei, die eigene Kraft zu erkennen und zu mobilisieren. Inforadio-Redakteurin Ute Holzhey hat mit ihr gesprochen.

  • Babette Renneberg (Bild: Susanne Hase)
    Susanne Hase

    Veränderung psychologisch: Prof. Babette Renneberg

    So ist das mit den guten Vorsätzen für nächste Jahr: Wir nehmen uns was vor und machen es dann doch nicht. Wir halten lieber am Bekannten fest, wohl wissend: Veränderungen sind eigentlich nicht aufzuhalten. Warum ist der Mensch so? Warum werden Veränderungen, über die wir diese Woche in den Vis-à-Vis-Gespräche reden, oft zum Hindernis? Inforadio- Redakteur Christian Wildt begann sein Gespräch mit der Psychologin Prof. Babette Renneberg von der Freien Universität Berlin mit typischen Gedanken zum Jahreswechsel.

  • Die Philosophin Isolde Charim
    www.picturedesk.com

    Veränderung gesellschaftlich: Philosophin Isolde Charim

    Irgendwas ist auch anders geworden in unserer Gesellschaft. Sie kennen bestimmt das Gefühl: Wo gehöre ich hin? Was ist noch deutsch? Besonders heftig äußern sich solche Zweifel beim Thema Zuwanderung. Die Philosophin und Publizistin Isolde Charim kommt aus Österreich. Sie lebt in Wien und beschreibt unser Umfeld als "Pluralisierte Gesellschaft". Inforadio-Reporterin Ursula Voßhenrich hat sie gefragt, was sie damit meint, und wo sie Verbindungen in einem solchen Gemeinwesen sieht.

  • Monika (li.) und Magdalena (re.) Bienert
    Bayerischer Rundfunk/Stefan Dorner

    Ein Mann für meine Mutter

    "Familienbande" - das heißt: in der Verwandschaft füreinander einzustehen und zusammenhalten. Sich um das Liebesleben der eigenen Mutter zu kümmern, gehört normalerweise nicht unbedingt dazu. Inforadio-Redakteurin Magdalena Bienert hat genau das gemacht - und über ihre Erlebnisse einen Podcast veröffentlicht, zusammen mit ihrer Mutter. Was die beiden auf Partnersuche erlebt haben, davon erzählen sie im Gespräch mit Martina Schrey.

  • Der Musiker Klaus Wüsthoff und seine Enkelin
    rbb/Martin Adam

    Familie: Wie Musik die Generationen verbindet

    Zwei Opern, sieben Musicals, etliche Orchester- und Solistenkonzerte hat er komponiert und: die Titelmelodie der ZDF-heute-Nachrichten. Klaus Wüsthoff ist Berliner Komponist und Opa. In Wüsthoffs Familie verbindet die Musik mehrere Generationen - bis hin zu seiner Enkelin, die ebenfalls professionelle Musikerin ist. Inforadio-Reporter Martin Adam hat die beiden besucht und ist begrüßt worden mit: Musik...

  • Christine Wagner, Gianni Bettucci und die gemeinsame Tochter Milla im Jahr 2016 (Bild: dpa)
    dpa

    Gemeinsam Eltern sein, aber kein Paar

    "Das, was wir sind - dafür gibt es eigentlich kein richtiges Wort", sagt Christine Wagner. "Wir sagen, wir sind Co-Eltern." Die Berlinerin hat ein gemeinsames Kind mit Gianni Bettucci. Sie ist lesbisch, er ist schwul. Sylvia Tiegs hat die ungewöhnliche Familie in ihrem gemeinsamen Zuhause besucht.

  • Ein Kind und eine erwachsene Person lassen einen Drachen steigen auf dem Drachenberg in Berlin (Bild: imago/photothek)
    imago stock&people

    "Kein Elternteil ist vor dem Status 'alleinerziehend' gefeit"

    Sie sind nicht die Regel, aber sie sind viele: Alleinerziehende. In Berlin wächst mehr als ein Viertel aller Kinder bei nur einem Elternteil auf, in Brandenburg sind es fast genauso viele. Oft werden Alleinerziehende in eine Schublade gesteckt. Inforadio-Redakteurin Sylvia Tiegs hat zwei Mütter aus Berlin getroffen, denen das ganz schön auf die Nerven geht. 

  • Franziska Hauser auf der Leipziger Buchmesse
    dpa

    Franziska Hauser - Schreiben über die eigene Familie

    Familie ist ein beliebtes Thema in der Literatur. Auch die Schriftstellerin Franziska Hauser aus Berlin hat in ihrem Roman "Die Gewitterschwimmerin" die Geschichte ihrer eigenen Familie verarbeitet. Sie schreibt über ihre Mutter, deutsch-deutsche Geschichte und darüber, wie sich Traumata über Generationen weitervererben. Wie schreibt es sich über die eigene Familie? Darüber hat sich Nadine Kreuzahler mit Franziska Hauser unterhalten.

  • ARCHIV: Walter Wüllenweber, Journalist, Nachrichtenmagazin "Stern", aufgenommen am 21.02.2007 in der rbb-Talksendung "Im Palais" in Berlin.
    dpa-Zentralbild

    Wüllenweber: "Gute Laune kann ein Erfolgsweg sein"

    Klimawandel, Massenflucht, Krisenherde allüberall: Eigentlich können notorische Pessimisten im Moment derzeit geradezu optimistisch sein, dass es weiter miserabel um die Welt steht. Der Publizist Walter Wüllenweber setzt dagegen eine "Frohe Botschaft" in Buchform. Darin behauptet er: Noch nie sei es der Menschheit so gut gegangen, fast alles sei besser als früher. Mit dem Optimisten Wüllenweber sprach Inforadio-Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel, was ihn zu diesem Urteil bringt.

  • Maik Brüggemeyer
    Friederike Göckeler

    Maik Brüggemeyer: Geschichte in Popsongs

    Viele können wichtige Stationen ihres Lebens anhand von prägnanten Songs erzählen - aber gleich die Geschichte eines ganzen Landes? Dieser Herausforderung hat sich Musikjournalist Maik Brüggemeyer in seinem Buch "I've been looking for Frieden  - eine deutsche Geschichte in zehn Songs" gestellt. Es beschreibt sieben Jahrzehnte deutscher Geschichte mit Popmusik. Hendrik Schröder hat sich mit Maik Brüggemeyer unterhalten.

  • Bettina Wagner-Bergelt, Künstlerische Leiterin Bauhaus100, bei einer Pressekonferenz zum Bauhaus-Jubiläum
    ZB

    Die Akademie der Künste feiert 100 Jahre Bauhaus

    Rohrstühle, Teekannen, kugelige Lampen - diese Dinge kommen einem beim Stichwort "Bauhaus" sofort in den Sinn. Dass diese Schule der Moderne aber auch eine Seite auf der Bühne hatte, ist weniger bekannt. 2019 wird das Bauhaus 100 Jahre alt - und die Akademie der Künste eröffnet die Feiern im Januar mit einem Tanz- und Theaterfestival. Kulturreporterin Barbara Wiegand hat mit Leiterin Bettina Wagner-Bergelt gesprochen.  

  • Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen (Bild: imago/Reiner Zensen)
    imago stock&people

    Schatten auf der Pressefreiheit in Europa

    2018 war ein schwieriges Jahr für Journalisten: In der Türkei wurden Redaktionen dichtgemacht, der saudische Journalist Kashoggi wurde ermordet und auch in der EU steht es nicht überall gut um die Meinungsfreiheit. Schützer dieser Meinungs- und Pressefreiheit ist die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Benjamin Eyssel hat mit Geschäftsführer Sebastian Mihr über seine Arbeit gesprochen.

  • Susanne Götze (Quelle: imago/Willi Schewski)
    imago/Willi Schewski

    Susanne Götze ist auf den Spuren des Klimawandels

    Ein heißer langer Sommer ist noch kein Beweis für den Klimawandel. Aber die Indizien häufen sich, dass sich das Klima auf der Erde ändert. Reporterin Susanne Götze ist durch Europa, Afrika, Amerika und den Nahen Osten gereist, um herauszufinden, wie die Menschen vor Ort mit den Veränderungen umgehen. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel hat mit ihr über das Buch "Land unter im Paradies"gesprochen, das dabei entstanden ist.

  • Russische Soldaten einer S-400 Triumf missile system crew laufen an LKW vorbei
    imago/ITAR-TASS

    Ukraine-Experte: "Der Krieg hat nie aufgehört"

    Wie aus heiterem Himmel kommt die neue Eskalation im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Eine zeitlang schien dieser Konflikt eingefroren zu sein jetzt wächst die Sorge vor einem Krieg. Der Osteuropa-Wissenschaftler Prof. Karl Schlögel war Dozent an der Viadrina in Frankfurt (Oder). Für ihn kommt die Entwicklung nicht überraschend, wie er im Gespräch mit Inforadio-Redakteur Alexander Schmidt-Hirschfelder sagte.

  • Der Radsportler Maximilian Levy im Inforadio-Studio (Bild: rbb)
    rbb

    Maximilian Levy: "In meinem Gesicht kann keiner was lesen"

    Vor 21 Jahren hat Maximilian Levy beim Weltcup der Bahnradfahrer im Velodrom seine Liebe zum Radsport entdeckt. Mittlerweile ist er viermaliger Weltmeister und hat drei Olympische Medaillen gewonnen. Der Cottbusser ist das regionale Aushängeschild, wenn es um Bahnradsprint geht. Was sein Jahr geprägt hat und warum er das Pokerface schlechthin ist, verrät der "Papa" der deutschen Sprinter im Gespräch mit inforadio-Sportreporter Jonas Schützeberg.

  • Horst Evers präsentiert seinen neuen Roman Es hätte alles so schön sein können , Deutschland, Berlin, Haus des Rundfunks, Die Radioeins-Lesung: 20.11.2018
    imago/Metodi Popow

    Horst Evers und seine "Reise ins erwachsen werden"

    "Es hätte alles so schön sein können" - so heißt das neue Buch von Horst Evers, Autor und Kabarettist. Mit seinen absurd zugespitzten Geschichten aus dem Alltag ist er seit fast 30 Jahren erfolgreich. Mittlerweile hat Horst Evers die bedeutendsten Kleinkunst- und Kabarettpreise gewonnen und seine Bücher sind Bestseller. Nadine Kreuzahler aus der Inforadio-Kulturredaktion hat sich mit Evers über seinen neuen Roman unterhalten und darüber, ob es eigentlich gute Zeiten sind gerade fürs Kabarett.

  • Florian Domberger (Bild: Marianne Rennella)
    Marianne Rennella

    Florian Domberger: Bäcker und Ausschlafer

    Der Bäckerberuf kommt bei vielen jungen Leuten nicht gut an, vor allem deshalb, weil Bäcker meistens vor Tau und Tag aufstehen müssen. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Florian Domberger. Er betreibt in Berlin einen unkonventionellen Laden, fernab vom frühen Aufstehen und vom Meisterzwang. Inforadio-Redakteur Reiner Veit hat ihn getroffen und nach seinem "Erfolgsrezept" gefragt.

  • HANDOUT - 22.11.2018, Niederlande, Amsterdam: Dieses von der Polizei Amsterdam zur Verfügung gestellte Bild zeigt Bündel mit Geldscheinen in einer Waschmaschinentrommel.
    Amsterdam Police/AP

    Staatsanwältin Thom: "Verbrechen darf sich nicht lohnen"

    Verbrechen lohnen sich leider noch viel zu häufig. Der Bundestag hat deswegen im vergangenen Jahr das Gesetz geändert. Mit der so genannten „Vermögensabschöpfung“ sollen die Behörden die Kriminellen dort treffen, wo es am meisten weh tut – beim Geld. „Verbrechen darf sich nicht lohnen“ - das ist die Leitlinie von Staatsanwältin Nina Thom. Wie sie das gewährleisten will, hat Christoph Reinhardt mit ihr besprochen.

  • Falko Liecke (Bild: rbb/Wolf Siebert)
    rbb/Wolf Siebert

    Falko Liecke: "Junge Menschen brauchen Perspektiven"

    Inzwischen kennen ihn viele: Falko Liecke (CDU), stellvertretender Bürgermeister von Neukölln und Jugendstadtrat. Bekannt wurde er, weil er unermüdlich auf das Problem krimineller Kinder und Jugendliche hinweist, weil er Forderungen stellt und Vorschläge macht, auch zur sogenannten Clan-Kriminalität. Ende November wird es dazu in Berlin ein politisches Spitzentreffen geben. Das Ziel: den Kampf gegen diese Form der Kriminalität effektiver machen. Inforadio-Reporter Wolf Siebert hat mit Stadtrat Falko Liecke gesprochen.

  • Autor Lukas Rietzschel
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    Lukas Rietzschel über Jungen, die zu Neonazis werden

    Seit Lukas Rietzschel in seinem Buch "Mit der Faust in die Welt schlagen" von zwei Jungs erzählt, die zu Neonazis werden, wird der 24-Jährige gerne gefragt, wie er den deutschen Osten erklären kann. Und zu seiner Antwort gehört dabei auch, was eine schlichte Parkbank mit demokratischer Kultur zu tun haben kann. Inforadio-Reporterin Carolin Haentjes hat mit dem Schriftsteller gesprochen.

  • Skyline von Shanghai in der Abenddämmerung
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    Frank Sieren, Publizist und Filmemacher mit Wohnsitz China

    Die chinesische Wirtschaftsmacht wird oft mit Argwohn beobachtet, etwa wenn chinesische Investoren deutsche Firmen kaufen. Gerade macht der US-Präsident mit Zöllen Front gegen China und wirft dem Land unfairen Wettbewerb vor. Der lange schon in China lebende Publizist und Filmemacher Frank Sieren empfiehlt dagegen in seinem Buch "Zukunft? China!",  auf möglichst vielen Feldern mit dem Land zu kooperieren. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel sprach mit ihm darüber.

  • Marcel Noebels (Eisbaeren Berlin) beim Spiel Eisbaeren Berlin gegen Schwenninger Wild Wings am 04.11.2018 in der Mercedes-Benz Arena Berlin
    imago/Andreas Gora

    Marcel Noebels: "Manchmal kommt es eben anders"

    Es gibt wohl kaum ein Ereignis, das im zu Ende gehenden Sportjahr 2018 für soviel Begeisterung sorgte wie der überraschende Einzug des deutschen Eishockey-Teams ins olympische Finale von Südkorea. Einer, der mit in diesem legendären Team stand, ist Eisbären-Stürmer Marcel Noebels. Mit seiner erfolgreichen Visitenkarte wollte der 26-jährige gebürtige Westfale vor kurzem in der Nordamerikanischen NHL anheuern. Doch es blieb vorerst bei einem kurzen Gastspiel von nicht einmal zwei Wochen. Stefan Frase traf Marcel Noebels wieder in Berlin.

  • Pflegerin hält Hand eines sterbenden Mannes (Bild: imago/Oberhäuser)
    imago/Oberhäuser

    Angela Fournes: "Den Tod muss man leben"

    Volkstrauertag, Totensonntag - die Zeit vor dem Advent wird "traurige Zeit" genannt. Angela Fournes nennt diese Zeit durchlässig: durchlässig für den Tod. Denn Angela Fournes ist Bestatterin in Berlin, aber nicht im herkömmlichen Sinne. Sie versteht sich als Wegbegleiterin für Sterbende und Hinterbliebene. In ihrem Buch "Den Tod muss man leben" schreibt sie über das Unausweichliche und plädiert vor allem für einen langsamen Abschied von den Verstorbenen. Anke Burmeister hat Angela Fournes getroffen.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Inforadio Reporter
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Reporter

Die Reporterinnen und Reporter von Inforadio präsentieren ihre Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen in Berlin und Brandenburg als echte Hör-Highlights. Sie gehen Fragen auf den Grund, die die Menschen in unserer Region bewegen und bieten Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.