Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Frau sitzt auf einer Treppe
blickwinkel/McPhotox/Erwin Wodickax

"Einsamkeit ist die Todesursache Nummer Eins"

Der Psychiater Professor Manfred Spitzer ist als Warner vor der Digitalisierung bekannt. In seinem neuen Buch "Einsamkeit – Die unerkannte Krankheit" bezeichnet er die Einsamkeit als eine tödliche und ansteckende Krankheit. Thomas Prinzler spricht mit ihm über die Gründe für Einsamkeit  und ihre oftmals fatalen Folgen.

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Sendungsarchiv

Symbolbild Ökostrom, Eine Steckdose steht in einer Wiese, im Hintergrund ist blauer Himmel zu sehen.
imago/Bruno Kickner

Naturstrom-Vorstand: "Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom"

Vor ziemlich genau 20 Jahren eröffnete  das Ökoenergieunternehmen Naturstrom den Reigen der grünen Stromanbieter. Einer der ersten Kunden war Oliver Hummel. Drei Jahre später stieg er ins Marketing des Unternehmens ein und heute ist er der Vorstand von Naturstrom. Im Vis à vis erzählt er von den schweren Anfängen, dem Boom nach Fukushima und davon, dass die meisten grünen Angebote Augenwischerei sind.

Berlin hat ein neues Freiheitsdenkmal
imago/epd

Jörg Heiser - wie politisch muss Kunst sein?

Wer einen Blick in die Kulturprogramme der nächsten Zeit wirft, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass sich die bloße Zahl der politischen Kulturbeiträge deutlich gesteigert hat. Wie politisch muss Kunst eigentlich sein? Und bringt das überhaupt etwas, wenn Künstler sich engagieren mit Worten - und mit ihrer Kunst? Darüber spricht Anna Pataczek mit Jörg Heiser vom Institut Kunst im Kontext der UdK.

Der CDU Ortsverband Pieschen informiert
imago/Torsten Becker

Parteien im Sinkflug

Nur etwa jeder Hundertste in Berlin und Brandenburg ist noch Mitglied einer Partei - und das in einer Zeit, in der politisch so viel diskutiert wird, wie lange nicht mehr. Wie dieses Ungleichgewicht zustande kommt und welche Probleme das für die Parteien erzeugt, bespricht Landespolitikreporter Thorsten Gabriel mit dem Parteienforscher Oskar Niedermayer.

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV)
imago/Jens Jeske

Hans-Georg Maaßen: Warnung vor hybriden Bedrohungen

Hybride Bedrohungen - das sind Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur, wie einen Stromversorger, oder auch Desinformationskampagnen, um Wahlen zu beeinflussen. Der Verfassungschutz warnt ausdrücklich vor diesen Bedrohungen aus dem Cyberraum. Wer will was damit erreichen? ARD-Sicherheitsexperte Michael Götschenberg hat darüber mit Hans-Georg Maaßen gesprochen, er ist Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Prof. Dr. Julia von Blumenthal (Quelle: Viadrina/© Heide Fest.)
    Heide Fest

    Neue Viadrina-Präsidentin: Julia von Blumenthal hat viel vor

    "Sichtbar in Europa – präsent in der Region – vernetzt in Wissenschaft und Gesellschaft" – unter dieses Motto möchte Julia von Blumenthal, die designierte Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, ihre Präsidentschaft stellen. Wie das gelingen soll, darüber hat Andreas Oppermann aus dem rbb-Studio Frankfurt mit ihr gesprochen.

  • Professor Mirosław Wyrzykowski
    rbb/Lenz

    "Das Parlament führt einen Kampf gegen die Verfassung"

    Miroslaw Wyrzykowski war fast zehn Jahre lang Richter am polnischen Verfassungsgericht. Wegen seiner Verdienste dort wurde er mit hohen Würden ausgezeichnet. Doch bei der nationalkonservativen PiS-Regierung ist er unbeliebt - weil er offen den politischen Umbau der Justiz beklagt. Einen hohen Europa-Posten nahm ihm die Regierung deshalb schon weg. Aber Wyrzykowski will nicht schweigen.

  • Volker Schröder
    imago/Rolf Zöllner

    Volker Schröders "März-Marathon"

    Der Kreuzberger Volker Schröder erinnert  seit Jahrzehnten immer wieder an den 18.März 1848, als die Bürger auf Barrikaden gegen den König kämpften: Für Versammlungsfreiheit und Demokratie. jetzt, wo die Diskussion über einen zusätzlichen Feiertag für Berlin begonnen hat, setzt Schröder noch mal nach.

  • Veranstalterlegende Rudi Thiel beim ISTAF-Treffen 2013 im Berliner Olympiastadion (Bild: imago/Camera)
    imago

    "Mister ISTAF" traf Hitler auf Wohnungssuche

    Carl Lewis, Edwin Moses, Sergej Bubka - wenn die großen Stars der Leichtathletik nach Berlin zum Istaf kamen, dann steckte dahinter Rudi Thiel. Drei Jahrzehnte lang war er Sportdirektor des traditionsreichen Berliner Meetings und feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Im Gespräch mit Philipp Büchner erzählt Thiel unter anderem, wie er Usain Bolt zum ISTAF gelockt hätte und wie er Adolf Hitler auf Wohnungssuche traf.

  • Das Karl Marx Monument in Chemnitz
    imago/Uwe Meinhold

    "Marx hat keinen Honecker oder Mielke gewollt"

    Auch zu seinem 200. Geburtstag hat Karl Marx noch vieles zu sagen, wenn es nach Buchautor Jürgen Neffe ("Marx - der Unvollendete") geht. Mit Ruth Kirchner spricht er über Marx' zentrale Botschaft, seine Schwächen und über den Missbrauch, der mit Marx und seinen Ideen betrieben wurde.

  • Klaus Wowereit (SPD), Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister, stellt sein neues Buch vor. (Bild: dpa)
    dpa

    Wowereit: "Der BER ärgert mich enorm"

    Länger als ein Jahrzehnt war Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister und hat Berlin geprägt. Seit seinem Abgang vor dreieinhalb Jahren ist es ruhiger geworden um "Wowi". Doch jetzt taucht der SPD-Politiker wieder in der Öffentlichkeit auf - er hat ein Buch geschrieben: "Sexy, aber nicht mehr so arm: mein Berlin". Landeskorrespondent Jan Menzel hat mit Wowereit über das Buch gesprochen - und über dessen Blick auf die Stadt und den Politikbetrieb.  

  • Dr. Thilo Bode
    imago/argum

    Thilo Bode: Kampf für gutes Essen

    Vergammelt, vergiftet, falsch etikettiert: Lebensmittelskandale erschüttern unsere Essgewohnheiten in unschöner Regelmäßigkeit. Die entscheidenden Akteure, wenn es darum geht, was auf unseren Tisch kommt, sitzen in Brüssel. Dort kämpfen nicht nur Nahrungsmittel-Lobbyisten sondern auch Verbraucherschützer wie Foodwatch um die Regeln auf dem Lebensmittelmarkt, wenn auch nicht auf Augenhöhe. Mit dem Gründer von Foodwatch, Thilo Bode, hat Inforadio-Korrespondent Samuel Jackisch gesprochen: über den ungleichen Kampf mit Konzernen, und warum Leute wie er trotzdem weiterkämpfen.

  • Oskar Roehler bei der Lola-Verleihung 2018 in Berlin (Bild: imago/Stefan Zeitz)
    imago/Stefan Zeitz

    Oskar Roehler - vor dem Kinostart "Herrliche Zeiten"

    Oskar Roehler ist Enfant terrible, intellektueller Punk und ein Regisseur, der auch sich selbst und sein Leben immer wieder inszeniert hat. Mit der Romanverfilmung "Herrliche Zeiten" schickt er Oliver Massucci und Katja Riemann als neureiches Ehepaar auf einen satirischen Einfamilien-Villa-Trip. Alexander Soyez hat mit Oskar Roehler über Neureiche, Moralfragen, Idealismus und seinen Film gesprochen.

  • Rolando VILLAZON (Opernsänger)
    imago stock&people

    Ein Mexikanisches Multitalent: Rolando Villazón

    Der mexikanische Startenor Rolando Villazón singt, leitet die Salzburger Mozartwoche, schreibt Bücher, zeichnet, moderiert und führt selbst Regie: Ab Samstagabend ist seine Inszenierung von Johann Strauß' Operette "Die Fledermaus" an der Deutschen Oper Berlin zu sehen.  Wie er den Klassiker anpacken will, darüber hat die ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski mit Rolando Villazón gesprochen.

  • Die Tinder-Journalistin Mascha
    rbb/Jenny Barke

    Tinder & Co.: Wie "erwischt" frau den Richtigen?

    Für die Suche nach dem richtigen Partner vertrauen immer mehr Menschen auf Algorithmen. Denn das Geschäft Dating-Apps und Partnerbörsen im Internet boomt. Dennoch ist Berlin eine Stadt der Singles. Unter dem Pseudonym "Mascha" schreibt eine 32-jährige Journalistin für das Berliner Stadtteilportal "qiez" über ihre Erfahrungen in der Hauptstadt mit Dating-Apps wie Tinder.

  • Eine Frau trägt eine Mixed-Reality-Brille und bedient einen transparenten Bildschirm (Bild: imago/Rainer Berg)
    imago stock&people

    Neue Arbeitswelt ist "komplex und unvorhersagbar"

    In Berlin wird die neue, digitale Arbeitswelt schon längst gelebt: Routine-Aufgaben werden voll automatisiert erledigt, Projekte international über Clouds gesteuert - die klare Trennung von Arbeit und Freizeit wird zum Anachronismus. Was heißt das für Unternehmen? Darüber hat Anna Corves mit dem Wirtschaftspsychologen Carsten Schermuly gesprochen.  

  • Der World-Food-Programme-Landesdirektor für Syrien, Jakob Kern (Bild: World Food Programme)
    World Food Programme

    "Die Lage der Syrer ist schlimmer denn je"

    Den Menschen in Syrien fehlt es an vielem: Lebensmittel, Medikamente, Kleidung. Jeder zweite in dem Bürgerkriegsland ist inzwischen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Diese kommt unter anderem vom World Food Programme der Vereinten Nationen. Hauptstadtkorrespondent Alex Krämer hat mit dem Landesdirektor für Syrien, Jakob Kern, über die Lage in Syrien gesprochen.  

  • Schatten von Menschen auf Zahlen auf riesiger digitaler Displaywand
    imago/Ikon Images

    Mensch 4.0: Schaffen wir uns ab?

    Ohne Smartphone fühlen wir uns hilflos, Algorithmen sagen uns, was uns gefällt und die Kontrolle über unsere Daten haben wir schon lange hergegeben. Machen wir uns zum Sklaven der modernen Technik? Das fragen wir Alexandra Borchardt von der Oxford University, Autorin des Buches "Mensch 4.0 - Frei bleiben in einer digitalen Welt".

  • Georg Scharegg (rechts) und Patrick Wengenroth (links)
    Theaterdiscounter/Jörg Lipskoch

    Georg Scharegg feiert 15 Jahre Theaterdiscounter

    Der Theaterdiscounter gehört zu den wichtigsten Produktionsorten und  Publikumsmagneten der Berliner freien Szene. An diesem Freitag feiert er seinen 15. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat sich Inforadio-Theaterexpertin Ute Büsing mit dem Gründer und Leiter Georg Scharegg unterhalten.

  • Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD)
    imago/photothek

    Giffey: Rekordausgaben für bessere Kitas

    Franziska Giffey war die große Überraschung in der neuen Bundesregierung - aus Berliner Sicht. Als Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln hatte sie ein sehr gutes Image: jung, engagiert, bürgernah. Im Gespräch mit Nina Amin erzählt Giffey von der großen Umstellung, die der Amtswechsel mit sich gebracht hat, wie sie die Rolle der Väter stärken will und wo sie sich selbst in fünf Jahren sieht.

  • Demo gegen Abschiebungen
    imago/IPON

    "Erklärung", "Antwort" und der Kampf um die Deutungshoheit

    Eine ganze Reihe von Intellektuellen und Autoren veröffentlichte Mitte März eine "Erklärung", deren Inhalt für Diskussionen sorgte: Deutschland werde durch "illegale Masseneinwanderung" beschädigt. Wenig später kam die "Antwort" durch eine weitere Reihe von Autoren, die diese Meinung nicht teilen. Ruth Kirchner hat sich den Journalisten Andreas Lombard ("Erklärung")und den Verleger Christoph Links ("Antwort") zum Streitgespräch ins Studio geholt.

  • Dieter Puhl, Leiter der Bahnhofmission am Berliner Bahnhof Zoo
    imago/epd

    Dieter Puhl - Ein Leben für die Bahnhofsmission

    Ein Leben für die Bahnhofsmission – das ist nicht nur Titel des Buches, das der langjährige Leiter der Einrichtung am Zoo geschrieben hat – das ist Dieter Puhl. 25 Jahre arbeitet er dort, und wer mit ihm zu tun hat weiß, es ist sein Leben. Ulrike Bieritz hat mit Dieter Puhl über Glück und Leid rund um den Bahnhof Zoo gesprochen.

  • Fässer mit Atom-Symbol
    imago/SKATA

    Auf der Suche nach dem Super-Endlager

    Deutschland sucht das Super-Endlager für hoch radioaktiven Abfall – eine Million Jahre Sicherheit, das ist der große Anspruch an dieses Endlager. Bis 2031 ist Zeit für die Suche eingeplant. Wie genau die aussehen soll, steht im Standort-Auswahlgesetz, vor gut einem Jahr beschlossen vom Bundestag. Zuständig für die Suche ist die neu gegründete Bundesgesellschaft für Endlagerung, Chefin dort ist Ursula Heinen-Esser. Christoph Scheld hat sie zum Gespräch getroffen.

  • Ein Grabkreuz aus Stein auf einem Friedhof unter Bäumen (Bild: imago/Jochen Tack)
    imago stock&people

    Reden wir mal über den Tod

    Über den Tod zu sprechen, ist etwas, das Vielen schwer fällt. Bei Eric Wrede ist das nicht der Fall. Der Berliner ist Bestatter und Podcaster. Er interviewt Menschen und spricht mit ihnen über den Tod und ihre ganz persönlichen Erfahrungen damit. Wir haben im Vis à vis den Spieß umgedreht. Jörg Poppendieck hat mit Eric Wrede gesprochen - über den Tod, Kritik an der Bestatterbranche und auch darüber, warum der direkte Kontakt mit Toten so wichtig ist für die Verarbeitung von Trauer.  

  • Trainer Stelian Moculescu gibt den BR Volleys Anweisungen (Bild: imago/Sebastian Wells)
    imago sportfotodienst

    Volleys-Trainer Moculescu: Aus dem Ruhestand in die Playoffs

    Die Profis der Berlin Recycling Volleys stecken gerade sehr erfolgreich mitten in den Playoffs. Am Sonntag gewannen sie gegen Lüneburg und stehen damit im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Sie treffen am kommenden Samstag (18:30 Uhr) zu Hause auf die United Volleys Rhein Main. Für den Erfolg maßgeblich mitverantwortlich ist der neue Trainer der BR Volleys: Stelian Moculescu wurde für seinen Job aus dem Ruhestand geholt. Inforadio-Sportreporter Stefan Frase hat ihn getroffen.

  • ARCHIV - 17.02.1968, Berlin: Etwa 3000 Personen, meist Studenten, nehmen an der vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) durchgeführten "Internationalen Vietnam-Konferenz" in der TU teil.
    dpa

    Hat Berlin ein "Revolutions-Gen"?

    Am 11. April 1968 - genau vor 50 Jahren - fielen in Berlin die Schüsse auf den Studentenführer Rudi Dutschke. Bald darauf brachen die Studentenproteste los - charakteristisch für Berlin, weil ihnen noch viele weitere folgen sollten. Berlin ist "Stadt der Revolte", wie sie die Spiegel-Journalisten Michael Sontheimer und Peter Wensierski in ihrem gleichnamigen Sachbuch beschreiben. Ute Büsing hat mit ihnen gesprochen.

  • Tim Renner
    imago/Jürgen Heinrich

    Tim Renner: Nehmt Facebook an die Leine!

    So wie bisher geht's mit Facebook nicht weiter - in diesem Punkt herrscht ziemliche Einigkeit nach dem Skandal rund die Weitergabe von Nutzerdaten. Anders sieht es allerdings aus mit der Frage, was genau sich denn ändern soll. Einer, der sich dazu auch Gedanken gemacht hat, ist Timm Renner, früherer Kulturstaatssekretär in Berlin, früherer Manager von Universal Music und SPD-Politiker. Alex Krämer hat ihn zum Gespräch getroffen.

  • Gretchen Dutschke bei der Leipziger Buchmesse im März 2018 (Bild: imago/Christian Grube)
    imago stock&people

    "Dann rief einer an und sagte, der Rudi wäre tot"

    Am 11. April 1968 - also vor genau 50 Jahren - wurde Rudi Dutschke bei einem Attentat auf am Berliner Kurfürstendamm durch drei Kugeln schwer verletzt. Der Wortführer der Studentenrevolte überlebte zwar, starb aber 1979 an den Folgen seiner Verletzungen. Seine Witwe, Gretchen Dutschke, hat gerade ihre Erinnerungen veröffentlicht: "1968. Worauf wir stolz sein dürfen". Margarethe Steinhausen hat mit ihr über das Attentat und die turbulente Zeit der Studentenbewegung gesprochen.  

  • Der Ex-Aussenminister und Politiker Joschka Fischer im Jahr 2018
    imago/Horst Galuschka

    Joschka Fischer über den "Abstieg des Westens"

    Joschka Fischer, Ex-Außenminister und Ex-Leitfigur der Grünen wird in der kommenden Woche 70 Jahre alt. Pünktlich zu seinem Geburtstag hat er sich mit einem neuen Buch zu Wort gemeldet: "Der Abstieg des Westens". Es ist eine Warnung, ein sehr pessimistischer Blick in die Zukunft des Westens in Zeiten von Brexit und Trump. Andrea Müller hat mit Joschka Fischer gesprochen - über seine Sicht auf die neue Weltordnung aber auch über seine Unlust, Geburtstag zu feiern und zurückzublicken auf 70 wechselvolle Jahre.  

  • Ex-Nationalspieler Philipp Lahm
    imago/DeFodi

    Lahm: "Ehrenspielführer - davon kann man nicht ausgehen"

    Er ist Deutscher Rekordmeister, Weltmeister, Pokal- und Champions League - Sieger, Fußballer des Jahres und neuerdings Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft: Philipp Lahm. Seit seinem Rückzug vom Profisport im vergangenen Jahr tritt er nur noch selten in der Öffentlichkeit auf. Dirk Walsdorff konnte dennoch mit ihm über seine Karriere und seine Karriere nach der Karriere sprechen.

  • die Skeptiker
    CHRISTIAN THIELE

    30 Jahre Punk: Eugen Balanskat und "Die Skeptiker"

    "Ich will nicht nur emotional rumkotzen", sagt Eugen Balanskat über seinen einzigartigen Gesangsstil. Der Sänger und Texter der DDR-Punkband "Die Skeptiker" gibt sich am Sonnabend mitsamt Kollegen im Berliner Astra die Ehre. Zuvor erzählt Balanskat Inforadio-Kulturredakteur Hendrik Schröder, warum die Wut auch mit fast 60 nicht nachlässt, wie man in der DDR Punkmusik machen konnte und warum ihn Mauschelvorwürfe extrem getroffen haben.

  • Die Juristin und Publizistin Liane Bednarz
    imago/Horst Galuschka

    Liane Bednarz - "Die Angstprediger"

    Sie wollen das christliche Abendland retten, kämpfen gegen die Ehe für alle, Gender Mainstreaming, Abtreibung und fürchten eine Islamisierung Deutschlands. Die Publizistin Liane Bednarz nennt sie Angstprediger. Fromme Christen, die offen Sympathie für Pegida, AfD und Co. zeigen. Schon lange beschäftigt sich die mit der sogenannten Neuen Rechten, jetzt auch in einem Buch. Ulrike Bieritz hat mit Liane Bednarz über den Vormarsch der rechten Christen gesprochen und warum man mit ihnen, statt über sie diskutieren sollte.

  • Eien Frau nutzt in ihrer Wohnung ein tablet
    imago/Uwe Umstätter/Westend61

    "Erst nachdenken - dann digitalisieren!"

    Der digitale Wandel in der Wirtschaft bringt Chancen für die Gesellschaft: Mit intelligenten Stromzählern lässt sich zum Beispiel der Energieverbrauch senken, digital vernetzte Verkehrsleitsysteme können den öffentlichen Nahverkehr verbessern. Akteure dieses wirtschaftlichen Wandels versprechen, damit - quasi en passant - die Welt zu retten, weil Ressourcen und Umwelt geschont werden. Über Chancen und Risiken der Digitalisierung spricht Gerd Dehnel mit Tilman Santarius. Der Professor von der TU Berlin hat darüber das Buch "Smarte grüne Welt?" geschrieben.

  • Sebastian Bauer, Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF (zu Inforadio Vis à vis, 28.03.2018
    AiF e.V./J. Schulzki/www.fotografie-schulzki.de

    AiF: Forschung im Dienste des Mittelstands

    Auf Forschung und Entwicklung sind besonders kleine und mittelständische Unternehmen angewiesen. Denn nur so können sie sich im Wettbewerb mit großen Konzernen behaupten. Damit das klappt, werden sie von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF unterstützt. Deren neuer Präsident ist der Familienunternehmer und Maschinenbau-Ingenieur Sebastian Bauer. Welche Akzente setzt er in der Gemeinschaftsforschung für den Mittelstand? Darüber hat sich André Tonn mit Sebastian Bauer unterhalten.

  • Dr. Josephine Gabler
    Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

    Josephine Gabler, neue Chefin des Kollwitz-Museums

    Als Josephine Gabler zusagte, ab 1. April neue Direktorin des Käthe-Kollwitz-Museums zu werden, stand das Haus unmittelbar vor der Kündigung. Dennoch hat sie zugesagt und freut sich nun über den neuen Standort am Spandauer Damm. Warum der genau richtig ist, das erzählt sie Barbara Wiegand im Vis-à-vis.

  • Der Kreml in Moskau
    imago/Yuri Gripas

    "Im Westen weigert man sich, die Russen anzuhören"

    Für den früheren US-Präsidenten Reagan war die Sowjetunion das Reich des Bösen. Heute scheint dieses Bild für manche wieder zu passen - diesmal mit Blick auf Russland: Ukraine-Konflikt, Krim-Annexion - nun der vermeintlich russische Nervengift-Anschlag in Großbritannien. Russland sieht sich dagegen vom Westen unverstanden, verleumdet oder gar bedroht. Igor Maximytschew war fast 50 Jahre Diplomat im Auftrag Moskaus, darunter lange Zeit in Deutschland. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, das den Deutschen helfen soll, Russland zu begreifen.

  • Margarete Koppers, Generalstaatsanwältin
    imago/Ulli Winkler

    Koppers: "Ich fühle mich sehr sicher in Berlin"

    Berlins neue Generalstaatsanwältin Margarete Koppers will den Bau von zusätzlichen Räumen im Dachgeschoss des Kriminalgerichts Moabit beschleunigen. Dort könnten neue Büros für Staatsanwälte entstehen. Auch weil in den nächsten Jahren mehr Staatsanwälte gebraucht würden, will Koppers die seit vielen Jahren ausstehende Entscheidung schnell herbeiführen. Im Vis à vis spricht sie außerdem über den sehr schwierigen Weg ins Amt, das Image der Stafverfolgungsbehörden in der Stadt und darüber, warum sie keine Angst hat, in Berlin unterwegs zu sein.

  • ARCHIV: 26.02.2018 Frankfurt am Main, Fraport-Forum Olympischen Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea Team Deutschland kommt an: Olympiasiegerinnen Mariama Jamanka (li.) und Lisa Buckwitz im Zweier-Bob
    imago/Hartenfelser

    Jamanka: "Die besten Bobschlitten kommen aus Berlin"

    Seit dem Gewinn ihrer Goldmedaille im Bobfahren steht Mariama Jamanka im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Wie sich das Leben nach ihrem spektakulären Sieg in Pyeongchang anfühlt, wie sie als Flachländerin zum Bobfahren kam und was ihre Heimatstadt Berlin zu ihrem Sieg beigetragen hat - all das verriet sie ihm Gespräch mit Stefan Frase.

  • Eine Gruppe junger Frauen teilt sich eine Pizza (Bild: imago/Giorgio Fochesato)
    imago/Westend61

    Neues Startup "Share": Kaufen und helfen

    Mit Nussriegeln, Mineralwasser und Flüssigseife geht es los. Diese drei Produkte der neuen Berliner Startup-Marke "Share" können Kunden seit ein paar Tagen in 5.000 Supermärkten und Drogerien bundesweit kaufen. Die Idee dahinter: Wer ein solches Produkt kauft, hilft gleichzeitig einer bedürftigen Person. Es ist ungewöhnlich, dass große Handelsketten eine neue Marke derart unterstützen. Warum es bei "Share" geklappt hat, darüber spricht Inforadio-Redakteurin Franziska Ritter mit Gründer Sebastian Stricker.

  • Der ehemalige KGB-Spion Jack Barsky (Bild: SCM Verlag/Peter Lueders)
    SCM Verlag

    Ex-Agent Barsky: "Mein Leben war oft ziemlich langweilig"

    Undercover als KGB-Spion in den USA – im Feindesland Nummer eins der Sowjetunion. Das ist die Lebensgeschichte vom DDR-Bürger "Jack Barsky" aus der Oberlausitz, der für seinen Spionageeinsatz Frau und Kind in Deutschland zurückließ. Der heute 68-Jährige hat sein spektakuläres Leben in seiner Autobiografie "Der Falsche Amerikaner“ dokumentiert, Tom Garus hat den "Spion außer Dienst“ zum Gespräch getroffen.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.