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DIE AKTUELLE SENDUNG

Ein eBook-Reader und ein Buch
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Arthur Jacobs: Besser Lesen auf Papier?

Im Zeitalter der Digitalisierung sind Bücher nicht überflüssig, sondern dringend nötig - für das vertiefte Lesen. Das sagt das europäische Wisssenschaftler-Netzwerk E-READ. Die Fachleute haben Daten und Studien zur Lesefertigkeit ausgewertet. Mit dabei war auch Professor Arthur Jacobs, der an der FU Berlin das Lesen erforscht. Inforadio-Redakteur Christian Wildt wollte es genauer von ihm wissen. Was ist besser: Buch oder Bildschirm?  

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Sendungsarchiv

Archiv: Ein Jemenit erhält Lebensmittel in einem humanitären Zentrum in Sanaa im Jahr 2013. (Bild: imago)
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Zentrum für Humanitäre Hilfe: Das Dilemma der Neutralität

Humanitäre Helfer sind in vielen Krisengebieten dieser Welt aktiv und wollen nur eines: den notleidenden Menschen helfen - und das möglichst ohne politische Einmischung. Doch in der Praxis müssen Helfer oft Kompromisse eingehen. Um über dieses Dilemma offener zu diskutieren, hat sich in Berlin das "Zentrum für Humanitäre Hilfe" gegründet. Matthias Bertsch hat mit Gründungsdirektor Ralf Südhoff gesprochen.

Das VW-Hochhaus als Teil des Werks der Volkswagen AG am Mittellandkanal Wolfsburg (Bild: imago/photothek)
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Thilo Bode: "Konzerninteressen sind zu stark geworden"

In seinem Buch "Die Diktatur der Konzerne" zeigt Foodwatch-Chef Thilo Bode anhand vieler Beispiele, wie die Interessen von Unternehmen und Politik immer stärker verschmelzen. Denn die Politik fürchte sich zunehmend vor den Einflussmöglichkeiten der Konzerne. Als Politiker müsse man sich warm anziehen, sagt Bode im Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey.

Detlef Pawollek, Leiter der Röntgen-Schule in Berlin-Neukölln (Bild: rbb/Gabriele Heuser)
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Detlef Pawollek feiert das Abitur seiner Schüler

Das Schuljahr ist in Berlin und Brandenburg diese Woche zu Ende gegangen. Für die Röntgen-Schule in Neukölln war es ein ganz besonderes Jahr: Denn die ersten Schulabgänger der Integrierten Sekundarschule haben nun ein Abiturzeugnis in der Tasche. Welche Hürden dabei zu überwinden waren, darüber hat Inforadio-Redakteurin Gabriele Heuser mit Schulleiter Detlef Pawollek gesprochen.  

Portrait von Abbas Khider
imago images / Manfred Segerer

Abbas Khider: Schreibt das Deutsche schnell mal um

Dieser Schriftsteller traut sich was: Er will die deutsche Sprache grammatikalisch abrüsten: Abbas Khider heißt er und sein Buch: "Deutsch für alle – das endgültige Lehrbuch“.  Mit einem großen Augenzwinkern und der Erfahrung von Menschen, die das Deutsche nur unter ungeheuren Anstrengungen lernen, sucht Khider nach neuen Wegen. Über seine Vorschläge hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit dem gebürtigen Iraker gesprochen.

Ticket Rolling Stones Waldbuehne
imago images / Schöning

Über die irrsinnige Marktmacht im Musikgeschäft mit den Superstars

Preise von über 100 Euro sind heute keine Seltenheit mehr, wenn man in ein großes Konzert gehen will. "Das hat Methode und das macht unsere Kulturlandschaft kaputt", sagt der Berliner Autor und Konzertveranstalter Berthold Seliger. In seinem neuen Buch "Vom Imperiengeschäft" zeichnet er nach, wie drei große globale Firmen einen Großteil des Konzertmarktes kontrollieren. Inforadio-Konzertreporter Hendrik Schröder hat mit Seliger über die aktuellen Entwicklungen in der Konzertbranche gesprochen.

Prof. Dr. Michael Succow, Biologe und Träger des Alternativen Nobelpreises (Bild: imago images/BildFunkMV)
imago images/BildFunkMV

Michael Succow: Sind Natur und Vielfalt noch zu retten?

Prof. Michael Succow ist Biologe, Moor-Experte und Träger des Alternativen Nobelpreises. Er hat bis zum Ende der DDR für die Einrichtung von ostdeutschen Nationalparks gesorgt, die die Natur bis heute schützen und entlasten. Diese Entlastung sei nötiger denn je, beklagt Succow. Denn eine intensive Bewirtschaftung habe die Artenvielfalt und ein gesundes Lebensumfeld zurückgedrängt, erklärt er im Gespräch mit Frank Schroeder.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Redakteur Christian Wildt und SPD-Politikerin Sawsan Chebli (Bild: Inforadio)
    Inforadio

    Sawsan Chebli und ihr Kampf gegen Antisemitismus

    Wenn es um antisemitische Vorfälle in der Hauptstadt geht, nimmt Sawsan Chebli (SPD), Staatssekretärin in der Berliner Senatskanzlei, kein Blatt vor den Mund: Angriffe auf jüdisches Leben gehörten inzwischen für viele zum Alltag. Wie Gift breite sich der Antisemitismus immer weiter in unserer Gesellschaft aus - er werde offener und aggressiver. Wie will der Senat dagegenhalten? Und wie sieht Chebli dabei die Rolle engagierter Bürger und auch ihre eigene? Diese Fragen hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt gestellt.

  • Autorin Livia Klingl
    Manfred Weis

    Livia Klingl: Über Österreichs Krise

    Mit kleinen Geschichten auf Facebook begleitet Publizistin Livia Klingl das Geschehen in ihrem Heimatland Österreich - mit Anmerkungen zur Politik oder alltäglichen Begebenheiten in ihrer Nachbarschaft. "Biedermeiern" lautet ihre Überschrift dafür, gleichzeitig Titel eines Buches. Einen Rückzug aus dem Politischen bedeutet dieser aber nicht. Livia Klingl arbeitet sich im Gegenteil kräftig am politischen Betrieb ab. Gerd Dehnel hat mit ihr gesprochen.

  • Prof. Dr. Bernd Ladwig (Bild: Freie Universität Berlin/ Bernd Wannenmacher)
    Freie Universität Berlin/ Bernd Wannenmacher

    Bernd Ladwig: Tierethik und Doppelmoral gegenüber Tieren

    Mehr als 20 Millionen Haustiere leben "unter deutschen Dächern". Deutsche gelten - auch international - als besonders tierlieb. Gleichzeitig macht es uns aber nichts aus, dass Tiere häufig unter qualvollen Bedingungen zur Schlachtreife gebracht werden, damit wir sie essen können. Nicht nur Veganer fordern inzwischen ein Umdenken, sondern auch Tier-Ethiker. Einer von Ihnen ist Philosophie-Professor Bernd Ladwig von der Freien Universität Berlin - mit ihm gesprochen hat Inforadio-Redakteur Wolf Siebert.

  • Anne-Frank-Zentrum mit Bild von Anne Frank in der Rosenthaler Straße in Berlin
    imago images / tagesspiegel

    "Vielleicht wäre Anne Frank eine Person des öffentlichen Lebens geworden"

    Vor 90 Jahren wurde Anne Frank geboren - am Mittwoch soll deshalb ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Demokratie gesetzt werden. Das Interesse für die jüdische Tagebuch-Autorin ist ungebrochen, vor allem bei jungen Leuten. Veronika Nahm leitet den Bereich Ausstellung und Pädagogik im Anne-Frank-Zentrum Berlin. Inforadio-Reporterin Marianne Mielke spricht mit ihr über das, was man von Anne Frank lernen kann und was sie wohl heute tun würde.

  • Die Fotografin Ute Mahler bei einer Ausstellung in Rostock (Bild: imago images/Fotoagentur Nordlicht)
    imago images/Fotoagentur Nordlicht

    Ute Mahler: Modefotografin für die "Sibylle"

    Im Willy-Brandt-Haus in Berlin-Mitte ist derzeit die Ausstellung "Sibylle" zu sehen - mit Fotografien aus der besonderen Modezeitschrift in der DDR. Große Fotografen haben dafür selbstbewusste, immer etwas melancholisch schauende Frauen in der DDR-Realität inszeniert. Auch die Fotografin Ute Mahler hat für das Magazin gearbeitet. Reporterin Anke Burmeister hat mit ihr über die Vergangenheit, aber vor allem auch über die Gegenwart gesprochen.  

  • Hans-Christian Ströbele (Bild: imago images/ epd/ Rolf Zoellner)
    imago images/ epd/ Rolf Zoellner

    Hans-Christian Ströbele: Der 80-jährige Unruhestifter

    Ein Leben ohne Politik hält er weder für denkbar, noch für sinnvoll: Hans-Christian Ströbele. Der frühere Grüne Bundestagsabgeordnete ist zwar seit knapp zwei Jahren nicht mehr im Parlament, mischt trotzdem politisch weiter mit. Am Freitag wird er 80 Jahre alt. Wie an allen runden Geburtstage lädt er seine Freunde deshalb auf eine Solarboottour ein, hat er Ute Schuhmacher erzählt. Die hat Hans-Christian Ströbele in seinem Anwaltszimmer im Tiergarten interviewt.

  • Journalistin Edda Schlager (Bild: rbb/Oliver Soos)
    rbb/Oliver Soos

    Edda Schlager: Unterwegs im asiatischen Post-Sowjet-Reich

    Edda Schlager ist die einzige deutsche Journalistin in Zentralasien. Seit fast 15 Jahren lebt sie in Almaty und berichtet über die exotisch klingenden Länder: Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Turkmenistan. Das sind alles Länder, in denen kritische Journalisten verfolgt werden. Über ihre teilweise gefährliche Arbeit hat Inforadio-Redakteur Oliver Soos mit Edda Schlager gesprochen.

  • Die deutsche Astronautin und Forscherin der ESO, Suzanna Randall, steht im ESO Supernova Planetarium in Garching bei München. (Bild: dpa)
    dpa

    Suzanna Randall will als Astronautin zur ISS

    Für Ende 2020 ist ein historisches Ereignis in der Raumfahrt geplant: Die erste deutsche Astronautin soll zur internationalen Raumstation ISS starten. Eine Kandidatin ist die Astrophysikerin Suzanna Randall, die in der Europäischen Südsternwarte in Garching arbeitet. Sie wird nebenberuflich zur Astronautin ausgebildet, finanziert von einer privaten Initiative. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat mit Randall über den Traum vom Weltall gesprochen.

  • Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-Bank
    ING Pressebild

    Carsten Brzeski und der Herdentrieb der Ökonomen

    Die Wirtschaftsprognosen sagen für dieses Jahr eine Abschwächung voraus - Zollstreitigkeiten, politische Spannungen und Kriegsgefahren lassen die Erwartungen stark schwanken. Solche Risiken wirken in Deutschland vor allem auf den Export - oder übertreiben die Ökonomen dessen Gewicht? Der Chefvolkswirt der ING-Bank Carsten Brzeski hält das für durchaus möglich, sagt er im Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsredakteur Eric Graydon.

  • Roland Berbig (Bild: Maja Wiens)
    Maja Wiens

    Roland Berbig: Was macht Fontane heute noch modern?

    Theodor Fontane - Preußendichter und Wanderer, Journalist und Schriftsteller. Viele lernen ihn in der Schule mit "Effi Briest" kennen und 2019 feiert Brandenburg seinen 200. Geburtstag. Aber: Ist Fontanes Werk überhaupt noch zeitgemäß? Darüber hat sich Inforadio-Redakteurin Nadine Kreuzahler mit Roland Berbig unterhalten. Er ist Vorsitzender der Theodor-Fontane-Gesellschaft.

  • Yehuda Bauer (Quelle: imago/Xinhua Yin Dongxun)
    imago/Xinhua Yin Dongxun

    Yehuda Bauer: Warum Antisemitismus eine Gefahr bleibt

    "Antisemitismus ist zerstörerisch für die Gesellschaft", sagt Yehuda Bauer. Der Historiker und Holocaustforscher hat in Jerusalem gelehrt, gearbeitet und war lange wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Yad Vachem. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat ihn getroffen, um mehr über alten und neuen Antisemitismus zu erfahren. Und er hat ihn gefragt, ob er deutschen Juden raten würde, die Kippa nicht mehr überall zu tragen.

  • Regisseur Sebastian Schipper
    Sven Simon/imago

    "Ich bin kein politischer Aktivist, ich bin Filmemacher"

    Viktoria - so hieß der Film, mit dem Sebastian Schipper vor vier Jahren alle überrascht hat. Eine Nacht in Berlin, gedreht in einer einzigen zweieinhalb Stunden langen Kameraeinstellung, ohne Schnitte. Am Donnerstag startet sein neuer Film in den Kinos: "Roads". Kinoredakteur Alexander Soyez hat ihm darüber gesprochen.

  • Sprengmeister Mike Schwitzke kniet im Januar 2019 in Potsdam neben einer entschärften Weltkriegsbombe und hält einen Zünder in der Hand. (Bild: dpa)
    dpa

    Mike Schwitzke: "Habe Respekt vor kleinen Kampfmitteln"

    Er ist der Mann für gefährliche Einsätze: Sprengmeister Mike Schwitzke ist Truppführer beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in Potsdam. Wenn Blindgänger aus einem der Weltkriege oder Munition gefunden werden, kümmert er sich darum, dass sie unschädlich gemacht werden. Gezählt hat er die Bomben nie, sagt Schwitzke im Gespräch mit Inforadio-Redakteurin Anke Burmeister.

  • Susanne Scharnowski (Bild: privat)
    privat

    Susanne Scharnowski: Was ist Heimat?

    Seit einigen Jahren hat in öffentlichen Debatten ein Begriff Konjunktur, der lange als verstaubt galt: Die Rede ist von "Heimat". Was steckt dahinter? Susanne Scharnowski ist Literaturwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin. Sie hat sich in ihrem neuen Buch mit unserem wechselvollen Umgang mit Heimat beschäftigt und erklärt im Gespräch mit Kulturredakteur Harald Asel ihren Ansatz.

  • Brüssel, EU-Viertel (Bild: imago images/ Viennaslide)
    imago images/ Viennaslide

    Samuel Jackisch: Straßburg und Brüssel werden häufig unterschätzt

    Die Spannung vor der Europawahl am Sonntag ist groß: Wie werden die politischen Karten der EU gemischt sein? Aber bei dieser Wahl geht es auch um die Weichen für die Zukunft der Union. Manch einer spricht sogar von einer Schicksalswahl, wie es sie lange nicht gegeben hat. Inforadio-Redakteurin Gabriele Heuser spricht darüber mit Samuel Jackisch - EU-Korrespondent und kluger Beobachter.

  • Georg M. Oswald (Bild: Peter von Felbert / Piper Verlag )
    Peter von Felbert / Piper Verlag

    Georg Oswald: Das Grundgesetz richtig verstehen

    Die 19 ersten Artikel des Grundgesetzes stehen nicht nur für den rechtlichen, sondern auch für den ethischen Kern unseres Zusammenlebens. Der Münchner Schriftsteller und Anwalt Georg Oswald hat in seinem Buch "Unsere Grundrechte" den Versuch unternommen, das hochkonzentrierte Verfassungsdeutsch in gut verstehbare Alltagssprache zu übersetzen. Inforadio-Redakteur Christian Wildt sprach mit ihm.

  • Constantin Schreiber (Bild: rbb/ Matthias Bertsch)
    rbb/ Matthias Bertsch

    Constantin Schreiber: Was muslimische Schüler lernen

    Der Tagesschau-Moderator Constantin Schreiber gilt als Kenner der arabischen Welt. Als Jugendlicher hat er mehrere Jahre in Syrien gelebt, spricht fließend Arabisch. Nach seinem Buch "Inside Islam" hat Schreiber nun eine neue Recherche vorgelegt: "Kinder des Koran -  Was muslimische Schüler lernen", für die er Schulbücher aus islamischen Ländern untersucht hat. Welche Schlüsse er daraus zieht, erzählt er Inforadio-Reporter Matthias Bertsch.

  • Florian Schröder (Bild: imago images/ Malte Ossowski/ Sven Simon)
    imago images/ Malte Ossowski/ Sven Simon

    Florian Schroeder: Der philosophische Blick auf die Welt

    Die "Florian Schroeder Satire Show" ist nicht die einzige Fernsehsendung des erfolgreichen Berliner Kabarettisten, aber sie ist wieder am Dienstag bei uns im rbb-Fernsehen zu sehen. Ein Heimspiel also für Schroeder, der auch wöchentlich bei der Schwesterwelle RadioEins auftritt. Redakteur Christian Wildt wollte von Schroeder erfahren, wie seine sehr politischen Kolumnen und Programme zustande kommen.

  • Fabian Lustenberger (Bild: dpa/ Sören Stache)
    dpa/ Sören Stache

    Fabian Lustenberger: Immer eine spezielle Verbindung zu Berlin halten

    Zwölf Jahre lang war Fabian Lustenberger eines der Gesichter von Hertha BSC. Jetzt hat der einstige Kapitän sein letztes Spiel für die Berliner gemacht und wechselt in die Schweizer Heimat. Wie Lustenberger mit Hertha einst fast Deutscher Meister wurde, warum er als Mittelfeldspieler auch mal im Tor aushelfen musste, und was er von Herthas künftigem Trainer Ante Covic hält, das verriet Fabian Lustenberger Inforadio-Sportreporter Dennis Wiese.

  • EU-Kommissar Günther Oettinger. (Bild: imago/Zuma Press)
    imago/Zuma Press

    Günther Oettinger: Abschied eines EU-Kommissars

    Günther Oettinger (CDU) ist neun Jahre schon Kommissar in Brüssel, zuletzt zuständig für den Haushalt. Im Herbst ist jedoch Schluss. In der neuen Kommission wird Oettinger nicht mehr dabei sein. Was hat er den Nachfolgern mitzugeben hat, was er selbst mitnimmt aus der Brüsseler Zeit und was ihm bei der Wahl zum Europaparlament wichtig ist, hat er Korrepondent Stephan Ueberbach vom Studio Brüssel erzählt.

  • Jens Hillje
    imago/Piero Chiussi

    Jens Hillje, Dramaturg mit Goldenem Löwen

    Beim Theaterfestival der diesjährigen Biennale in Venedig wird Jens Hillje Anfang August der Goldene Löwe für sein Lebenswerk als Dramaturg verliehen. Derzeit ist der 51-jährige Ko-Intendant am Berliner Gorki Theater. Über seine Arbeit als Strippenzieher politischen Gegenwartstheaters und die Neugründungen, an denen er beteiligt war, hat sich Ute Büsing aus unserer Kulturredaktion mit Jens Hillje unterhalten.

  • Tex Rubinowitz Foto: Manfred Segerer/imago
    Manfred Segerer/imago

    Eurovision Song Contest: "Ich würde es als großes Fernsehmöbel bezeichnen"

    Ein diffuses europäisches Gemeinschaftsgefühl vermittelt jedes Jahr der Eurovision Song Contest. In diesen Tagen kommt die Musikgemeinde wieder zum ESC zusammen, dieses Mal in Tel Aviv. Autor Tex Rubinowitz stammt aus Deutschland, lebt seit 35 Jahren in Wien und ist ein großer Freund des ESC. Inforadio-Redakteur Alexander Schmidt-Hirschfelder hat sich mit ihm darüber unterhalten, ob der ESC zur europäischen Identitätsstiftung taugt.

  • Der Berliner Staatssekretär Frank Nägele. (Bild: imago/Sabine Gudath)
    Sabine Gudath

    Zukunftspakt für die Berliner Verwaltung

    Die Berliner Verwaltung ist nicht für ihre Geschwindigkeit bekannt. Das soll anders werden. Deshalb haben Senat und Bezirke für einen Zukunftspakt versprochen. Damit sollen Verwaltungsabläufe vereinfacht, Doppelstrukturen abgebaut, mehr Bürgerfreundlichkeit erreicht werden und zwar digital wie analog. Wie kann das gelingen und was wird alles anders? Das klärt Ute Schuhmacher mit dem Mann, der federführend für die Verwaltungsreform zuständig ist: Staatssekretär Frank Nägele.  

  • Deutschlands Svenja Huth am Ball Foto: imago/photoarena/Thomas Eisenhuth
    imago/photoarena/Thomas Eisenhuth

    Fußball-Nationalspielerin Svenja Huth: Teamplayerin, Kapitänin, Führungsfigur

    Turbine Potsdam verliert in diesem Sommer wieder mehrere Stammspielerinnen. Besonders schmerzlich ist für den Frauen-Fuball-Bundesligisten der Weggang von Svenja Huth. Vier Jahre war die Nationalspielerin eine der prägenden Persönlichkeiten bei Turbine - auf und neben dem Platz. Inforadio-Sportreporter Lars Becker hat mit Svenja Huth über ihre Zeit in Potsdam, die Nationalmannschaft und ihre sportliche Zukunft beim Deutschen Meister VfL Wolfsburg gesprochen.

  • Sherry Hormann, Almila Bagriacik, Aram Arami, Rauand Taleb und Sandra Maischberger bei der Premiere des Kinofilms "Nur eine Frau"Foto: imago/Nicole Kubelka
    imago/Nicole Kubelka

    Kinofilm über Hatun Sürücü: "Sie wollte einfach selbstbestimmt leben"

    Die Moderatorin Sandra Maischberger hat ihren ersten Kinofilm produziert. "Nur eine Frau" erzählt die Geschichte von Hatun Sürücü, die 2005 in Berlin von ihrem Bruder ermordet wurde. Sie wurde umgebracht, weil sie sich aus einer Zwangsehe gelöst hatte und versuchte, sich ein freies Leben aufzubauen. Zurück blieb ihr fünfjähriger Sohn. "Nur eine Frau" zeigt Hatun Sürücü und ihre Sicht auf diese Tragödie. Im Gespräch mit unserem Filmexperten Alexander Soyez berichtet Maischberger von ihrer persönlichen Betroffenheit.

  • Great Barrier Reef Foto: Kiko Jimenez/imago
    Kiko Jimenez/imago

    Wie die Klimaerwärmung die Korallen tötet

    Weltweit könnten in den kommenden Jahrzehnten eine Million Tier- und Pflanzenarten aussterben, heißt es im neuen UN-Bericht zur Lage der Natur. Dramatisch sei der Report – die Reaktionen von Politik und Umweltverbänden waren einhellig. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat sich mit einem der Leitautoren des Berichtes verabredet. Josef Settele, Biologe am Helmholtzzentrum für Umweltforschung in Leipzig, sagt ganz klar: 2 Grad globale Erwärmung werden geschätzt 99 Prozent der Korallen töten.

  • Archiv: Kaweh Niroomand. (Bild: imago images/ Ralf Mueller)
    imago images/ Ralf Mueller

    Die BR Volleys und ihr wichtiger Mann im Hintergrund

    Der erfolgreichste Berliner Profi-Sportverein der letzten Jahre sind die BR Volleys. In den letzten sieben Spielzeiten feierten die Volleyballer sechs Deutsche Meisterschaften. Und als Vater dieses Erfolges gilt der Manager: Kaweh Niroomand. Ohne ihn geht nichts bei den Volleys. Mit ihm offenbar viel. Jakob Rüger aus der Inforadio-Sportredaktion hat Kaweh Niroomand getroffen - mitten in der diesjährigen Endspiel-Runde gegen den Dauerrivalen Friedrichshafen.

  • Mercedes Wild und der Candy-Pilot Gail S. Halvorsen. (Bild: imago images)
    imago images

    Luftbrücken-Zeitzeugin Mercedes Wild: Kaugummi, Hühner und eine lebenslange Freundschaft

    Vor 70 Jahren endete die Luftbrücke - die Versorgung Berlins durch Flugzeuge der Amerikaner und Briten. Auch Mercedes Wild erlebte als Grundschulkind die Berliner Luftbrücke mit und fand damals einen ganz besonderen Freund fürs Leben. Reporterin Sylvia Tiegs hat die Zeitzeugin besucht und mit ihr über den besonderen Menschen in ihrem Leben gesprochen.

  • Ein Mädchen liegt mit Kopfhörern auf dem Bett und schaut in ihr Handy (Bild: imago images/Photocase)
    imago images/Photocase

    Ulrike Bartholomäus: Die große Planlosigkeit der Jugend

    Schule geschafft - und dann? Auf diese Frage wissen viele junge Menschen erst mal keine Antwort. Über die Orientierungslosigkeit nach der Schule hat die Wissenschaftsjournalistin Ulrike Bartholomäus ein Buch geschrieben: "Wozu nach den Sternen greifen, wenn man auch chillen kann?" Ob sie eine Antwort auf diese Frage gefunden hat, darüber hat Inforadio-Redakteurin Martina Schrey mit Bartholomäus gesprochen.  

  • 24h Europe - The Next Generation (Bild: rbb/Emin Ozmen/Axel Schneppat/Aissa Tripodi/Mila Teshaieva/Sergey Goroshko/Andri Peetso)
    rbb/Emin Ozmen/Axel Schneppat/Aissa Tripodi/Mila Teshaieva/Sergey Goroshko/Andri Peetso

    Volker Heise: "Man muss Europa bewahren"

    Am Samstag beginnt um Punkt 6 Uhr morgens ein ganz besonders Projekt: Der rbb sendet 24 Stunden lang die Reportage "24h Europe - the next Generation". Dabei wird Europas junge Generation einen ganzen Tag lang beobachtet. Wie dieses Projekt zustande kam, hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt bei Volker Heise nachgefragt - er ist Journalist, Autor und Regisseur und hatte die Idee zu "24h Europe".

  • Der Journalist Günter Bannas bei der Verleihung des "Theodor-Wolff-Preises" im Juni 2018 (Bild: dpa)
    dpa

    Günter Bannas: Ein Urgestein des Hauptstadtjournalismus

    Der Journalist Günter Bannas war jahrzehntelang Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in Bonn und Berlin. Er hat den Umzug der Hauptstadt erlebt - und auch die langen Merkel-Jahre. Bannas' Erfahrungen in einem Politikbetrieb, der sich immer schneller dreht und vielen Bürger fern erscheint, sind Stoff für sein neues Buch geworden. Inforadio-Reporter Ansgar Hocke hat mit dem Journalisten darüber gesprochen.

  • Moritz Eggert mit seiner Frau Andrea Heuser bei der Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises 2016 (Bild: dpa)
    dpa

    Moritz Eggert: "Wir brauchen neue Stücke in der Oper"

    Die Oper sei antiquiert, frauenfeindlich und kaum zu reformieren, klagt der Münchner Komponist Moritz Eggert. rbb-Kulturredakteurin Maria Ossowski hat mit Moritz Eggert über zeitgemäßes Musiktheater gesprochen.

  • Christine Behle, Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver:di. (Bild: Kay Herschelmann)
    Kay Herschelmann

    Christine Behle: Der harte Arbeitskampf um Ryanair

    Ryanair ist einerseits eine große Erfolgsgeschichte, andererseits stand der irische Billigflieger auch häufig als zweifelhafter Arbeitgeber in der Kritik. Gewerkschaften haben lange moniert, dass sie als Tarifpartner nicht willkommen sind, doch das hat sich geändert. Christine Behle war als ver.di-Vertreterin an den Änderungsprozessen mit beteiligt und hat mit Wirtschaftsreporter Eric Graydon über ihre Strategie gesprochen.  

  • Katarina Niewiedzial. (Bild: dpa/ Carsten Koall)
    dpa/ Carsten Koall

    Katarina Niewiedzial: "Ich spiele gerne mit Identität"

    Bisher hat sie sich um Migranten und Zuwanderer in Pankow gekümmert, ab Mai hat Katarina Niewiedzial die ganze Stadt im Blick. Die 41-Jährige ist Berlins neue Integrationsbeauftragte - dabei kann die gebürtige Polin auf ihren eigenen Erfahrungen beim Ankommen in Deutschland zurückgreifen. Wie sie die für ihr Amt nutzen will, darüber hat Nina Amin aus der Berliner landespolitischen Redaktion mit ihr gesprochen.

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Ein Graffito "DW enteignen" in Berlin
ZB/dpa

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Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Inforadio Reporter
rbb/Freiberg

Reporter

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