Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Tatjana Böhme-Mehner (Bild: rbb/Ulrike Bieritz)
rbb/Ulrike Bieritz

Tatjana Böhme-Mehner: Mein Vater, der Verräter

Manfred Böhme, der sich selbst Ibrahim nannte, wurde vom Hoffnungsträger der Friedlichen Revolution zum Inbegriff der historischen Verräter-Figur. Jetzt hat seine Tochter Tatjana die schwierige Vater-Tochter-Beziehung, den abwesenden Vater und das Warten auf seine Besuche in einem Buch aufgearbeitet. Inforadio-Redakteurin Ulrike Bieritz hat mit der Autorin gesprochen.

  • Vis à vis

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

  • Podcast zur Sendung

Sendungsarchiv

Eine Frau kreuzt ihre Finger hinter dem Rücken (Bild: imago images/Science Photo Library)
imago images/Science Photo Library

Rainer Erlinger fragt sich: "Warum die Wahrheit sagen?"

Er ist Arzt und Jurist, aber bekannt wurde Rainer Erlinger durch seine moralphilosophischen Bücher - und durch die Kolumne "Die Gewissensfrage" in der "Süddeutschen Zeitung". Inzwischen leben wir in einer Zeit, in der akribisch die genaue Zahl der Lügen pro Tag ausgerechnet wird - zumindest beim US-Präsidenten. Also fragt Rainer Erlinger in seinem neuen Buch "Warum die Wahrheit sagen?" Inforadio-Redakteur Harald Asel wollte von ihm die Antwort wissen.  

Das Schild des Kabaretts "Distel" im Admiralspalast in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte (Bild: imago images/tagesspiegel)
imago images/tagesspiegel

Die "Distel" feiert ihre 65. Spielzeit

"Der Stachel am Regierungssitz" will es sein: Das Berliner Kabarett-Theater die Distel. Gerade feiert es seine 65. Spielzeit mit zeitkritischen Ensemble-Produktionen. Darüber wie es heute ist und wie es zu DDR-Zeiten war, hat Kulturreporterin Ute Büsing mit dem Schauspieler Michael Nitzel und dem Musiker Matthias Felix Lauschus gesprochen.

Symbolbild Sterbehilfe: 83 Jahre alter Mann in seiner Wohnung
dpa

Sterbehilfe: "Recht auf Leben heißt nicht Pflicht zum Leben"

Rund ein Drittel aller Ärzte in Deutschland wäre laut Umfragen bereit, Menschen, die nicht mehr leben möchten, beim Suizid zu helfen. Faktisch tut es jedoch keiner, weil die Gesetzesgrundlage zu unsicher ist. Der Medizin-Ethiker Prof. Urban Wiesing sieht den Staat da in einer widersprüchlichen Rolle: In seinen Augen sollte es ihn nichts angehen, wie Menschen leben - und sterben - wollen.

Prof. Dr. Gustav Horn, Direktor a.D. am Institut für Makroökonomie und Konjukturforschung IMK. (Bild: imago images/IPON)
imago images/IPON

Ökonom Gustav Horn: Nur formal im Ruhestand

Wie entwickelt sich die Wirtschaft künftig? Darauf hat Gustav Horn viele Jahre lang Antworten gegeben - er gehört zu den rennomiertesten Konjunkturforschern des Landes. Von 2005 an leitete er das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in Düsseldorf und ist Anfang April in den Ruhestand gegangen. Doch so ruhig ist es dort gar nicht, hat Horn im Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsreporter Karsten Zummack verraten.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Volker Quaschning (Quelle: imago/Jürgen Heinrich)
    imago/Jürgen Heinrich

    Klimawandel als Chance

    Der Klimawandel ist auch eine große Chance für die Wirtschaft und Forschung, sagt Volker Quaschning, Professor für erneuerbare Energien. Berlin könnte 40 Prozent des Energiebedarfs aus Solarenergie gewinnen, meint er.

  • Archiv: Yi Sun (Ernst & young, Leiterin China Competence Center Deutschland, Schweiz, Österreich) im November 2018. (Bild: imago/ Annegret Hilse/ Sven Simon)
    imago/ Annegret Hilse/ Sven Simon

    Zwischen Europa und Asien: Die Unternehmensberaterin Yi Sun

    Das Verhältnis zwischen der EU und China ist angespannt - die Kommission bezeichnete China kürzlich als "Konkurrenten" und "Rivalen". Deutschland ist das bevorzugte Land für chinesische Investoren. Die Unternehmensberaterin Yi Sun leitet bei Ernst & Young in Düsseldorf die China-Abteilung und begleitet viele Investitionsprozesse. Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner hat mir ihr gesprochen.

  • Kraftwerk Jänschwalde (Quelle: imago/alimdi)
    imago/alimdi

    Klimaschutz heißt: "Von allem ein bisschen weniger"

    Dass wir etwas für den Klimaschutz tun müssen, das halten viele für richtig. Nur wenige setzen das aber praktisch um und passen wirklich ihr Verhalten an. Das Problem: "Das Tun ist mit gewissen Schmerzen verbunden", sagt der Psychologe Florian Kaiser. Offenbar seien viele nicht bereit, das auf sich zu nehmen.

  • Ines Geipel, Schriftstellerin und Professorin an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". (Bild: Michael Zalewski)
    Michael Zalewski

    Ines Geipel: Woher kommt der Hass im Osten?

    Viele Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Mancher fremdelt mit der Zustimmung, die die AfD im Osten erfährt. Ines Geipel, Schriftstellerin und Professorin an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch fragt, woher der Hass und die Fremdenfeindlichkeit im Osten kommen. Ulrike Bieritz hat mit Ines Geipel über ihr neues Buch "Umkämpfte Zone - Mein Bruder, der Osten und der Hass" gesprochen.

  • Stephan Grünewald
    Maya Claussen

    Stephan Grünewald: Was Deutsche verunsichert

    Deutschland geht es gut - wirtschaftlich. Doch trotzdem sind viele Menschen unzufrieden, verunsichert oder sogar aufgebracht. Deutschland befindet sich in einem aufgewühlten seelischen Zustand, stellt der Psychologe und Buchautor Stephan Grünewald fest. In dem von ihm mitgegründeten „Rheingold“-Institut in Köln untersucht er immer wieder die Seelenlage der Nation. "Wie tickt Deutschland?" heißt sein neuestes Buch. Inforadio-Redakteur Christian Wildt machte das zum Thema seines Gesprächs mit Stephan Grünewald.

  • Heide Oestreich (Bild: Karo Krämer)
    Karo Krämer

    Heide Oestreich: 40 Jahre Zeitpunkte

    Das Frauenmagazin des rbb-Kulturradios "Zeitpunkte" gibt es tatsächlich schon 40 Jahre. 1979 sendeten die Redakteurinnen das allererste Mal aus der Masurenallee. Was sie damals wollten und was sie heute für wichtig halten, hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt von Zeitpunkte-Macherin Heide Oestreich erfahren.

  • Schild von Deutsche Wohnen
    imago/Steinach

    Prof. Christian Pestalozza: Sozialisierung statt Enteignung

    Um steigenden Mieten in Berlin zu begegnen, startet die Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" am Sonnabend ein Volksbegehren. Ziel ist es, Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu "vergesellschaften". Kritiker empören sich: Ist es ein Rückfall in sozialistische Zeiten? Inforadio-Redakteur Christian Wildt befragte den Staats- und Verwaltungsrechtler Prof. Christian Pestalozza.

  • Maxim Leo bei der Leipziger Buchmesse 2019 (Bild: imago/Manfred Segerer)
    imago/Manfred Segerer

    Die verschwundene Familie des Maxim Leo

    Maxim Leo schreibt Kolumnen, lustige Bücher, "Tatort"-Drehbücher und er schreibt über seine Familie. In "Wo wir zu Hause sind" widmet er sich seiner jüdischen Familie, die in alle Welt verstreut lebt - und er erzählt die Geschichte dreier Frauen, die vor dem Faschismus aus Berlin fliehen mussten. Inforadio-Redakteurin Ulrike Bieritz hat mit Maxim Leo über die Bedeutung von Familie, Zuhause und Identität gesprochen.

  • Aufsteller der Einstein Stiftung im Atrium des Museum für Kommunikation (Bild: dpa)
    dpa

    Jürgen Zöllner: Ein Leben für die Berliner Wissenschaft

    Sein Name ist tief mit der Wissenschaft in Berlin verbunden: Prof. Jürgen Zöllner war lange Zeit Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Später engagierte sich der gelernte Mediziner vor allem im Beirat der Einstein Stiftung. Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat mit Zöllner über Erfolge und Schattenseiten von Wissenschaft gesprochen.  

  • Paul van Dyk (Bild: imago/FutureImage)
    imago/FutureImage

    Paul van Dyk: "Ich fühle mich viel näher an meiner Musik"

    Ein Tag im Februar 2016 hat das Leben des erfolgreichen DJs Paul van Dyk nachdrücklich beeinflusst: Bei einem Konzert im niederländischen Utrecht fiel der Berliner von der Bühne und verletzte sich schwer. Wie er sich zurück ins Leben gekämpft hat und wie der Unfall seine Gegenwart und Zukunft prägt, erzählt Paul van Dyk im Gespräch mit Hendrik Schröder.

  • Kate Connolly am 20.1.2019 bei "Anne Will" (Bild: imago/Jürgen Heinrich)
    imago/Jürgen Heinrich

    "Seit dem Brexit ist mein Heimweh weniger geworden"

    "Geschockt" war die Deutschland-Korrespondentin des britischen Guardian, Kate Connolly, als im Juni 2016 die Mehrheit der Briten für den EU-Austritt stimmte. Inzwischen hat sie eigene Konsequenzen gezogen und besitzt neben der britischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Darüber und über ihre Perspektiven für ihre britische Heimat spricht Kate Connolly mit Gerd Dehnel.

  • Niels Giffey, Spieler bei Alban Berlin. (Bild: Camera4)
    Alba Berlin/ camera4

    Niels Giffey: "Meine Ziele werden klarer"

    Niels Giffey ist gebürtiger Berliner und Kapitän des Basketballbundesligisten Alba Berlin. Seit fünf Jahren ist er Profi, hat in der Nationalmannschaft bereits an der Seite der Superstars Dirk Nowitzki und Dennis Schröder gespielt. Mit Alba Berlin zeigt Giffey attraktiven und offensiven Basketball, was fehlt ist allerdings ein Titel. Philip Büchner hat mit Niels Giffey gesprochen.

  • Helmut Dedy (Bild: imago/Jürgen Heinrich)
    imago/Jürgen Heinrich

    Dedy: "Unsere Städte sind Parkplätze"

    Wohin mit dem ganzen Verkehr? Darüber wird zurzeit heftig diskutiert, eine Kommission der Bundesregierung ringt noch um ihre Vorstellungen. Die großen Städte sind da weiter. Der Deutsche Städtetag hat seine eigene Vision fürs Jahr 2030: Weg von der autogerechten Stadt der 1960er und 1970er Jahre.  Wie kommt es zu dieser klaren Haltung? Darüber hat Hauptstadtkorrespondent Alex Krämer mit Helmut Dedy gesprochen, dem Geschäftsführer des Deutschen Städtetages.

  • Siemens-Vorstand Cedrik Neike. (Bild: imago/ Mike Wolff)
    imago/ Mike Wolff

    Siemens-Vorstand Neike: "Hier entsteht eine tolle Energie"

    Gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller hat am Freitag Siemens-Vorstand Cedrik Neike das Gründer-Forum A 32 angeschaut. Das Gebäude steht am alten Standort des Konzerns in Siemensstadt und ist ein erster sichtbarer Teil des geplanten "Siemens Campus", ein 600 Millionen-Projekt, bei dem der Konzern und der Senat eng zusammen arbeiten. Ute Holzhey hat sich mit ihm über das Vorhaben unterhalten.

  • Archiv: Berlin Finanzsenator Kollatz-Ahnen Vorstellung des Senats-Entwurf des Haushaltsplans 2018/2019. (Bild: imago/ Christian Ditsch)
    imago/ Christian Ditsch

    Matthias Kollatz: Wofür Berlin sein Geld ausgibt

    Geld sei im Moment nicht das Problem für das Land Berlin, heißt es. Und doch warnen Ökonomen, die Konjunktur schwäche ab. Welche Folgen hat das für die Stadt? Wie entwickeln sich Steuereinnahmen weiter? Und was wird mit dem Geld getan? Ute Schuhmacher, unsere landespolitische Korrespondentin, sprach mit Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz von der SPD.

  • Das VW-Hochhaus als Teil des Werks der Wolkswagen AG am Mittellandkanal Wolfsburg (Bild: imago/photothek)
    imago/photothek

    Thilo Bode: "Konzerninteressen sind zu stark geworden"

    In seinem Buch "Die Diktatur der Konzerne" zeigt Foodwatch-Chef Thilo Bode anhand vieler Beispiele, wie die Interessen von Unternehmen und Politik immer stärker verschmelzen. Denn die Politik fürchte sich zunehmend vor den Einflussmöglichkeiten der Konzerne. Als Politiker müsse man sich warm anziehen, sagt Bode im Gespräch mit Inforadio-Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey.

  • Tim Lobinger in MDR-Talkshow "Riverboat" im Juni 2018 (Bild: imago/STAR-MEDIA)
    imago/STAR-MEDIA

    Tim Lobinger: Reden über die Krankheit war große Hilfe

    Im März 2017 bekam der ehemalige Weltklassehochspringer Tim Lobinger eine niederschmetternde Diagnose: Er litt an einer besonders schweren Form von Leukämie, auch Blutkrebs genannt. Den Kampf gegen die Krankheit hat er gewonnen: Er gilt heute als "krebszellenfrei". Über eine schwere Zeit in seinem Leben und seine Zukunftspläne hat Sportreporter Martin Raspe mit Tim Lobinger gesprochen.

  • Ein Mann steht im Gebäude der Bundesnetzagentur mit Handy am Ohr vor einer Leinwand mit der Aufschrift "5G". (Bild: dpa)
    dpa

    Michael Götschenberg: 5G macht Politik

    Riesige Datenmengen online blitzschnell übertragen: Die 5G-Technologie soll es möglich machen. Doch der Aufbau eines solchen Netzes verursacht viele Probleme - und zwar vor allem politische. Darüber hat Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit Michael Götschenberg gesprochen, dem Sicherheits- und Geheimdienst-Experten in unserem Hauptstadtstudio.  

  • Jaroslav Rudis (Bild: imago/CTK Photo)
    imago/CTK Photo

    Jaroslav Rudiš: "Ich will das Verbindende betonen"

    Dass unser Nachbarland Tschechien weit mehr zu bieten hat als Bier, Kneipen und Kafka, lässt sich ab Donnerstag auf der Leipziger Buchmesse sehen. In diesem Jahr ist Tschechien Gastland. Der tschechische Schriftsteller und Dramatiker Jaroslav Rudiš lebt in Berlin. Sein aktuelles Werk "Winterbergs letzte Reise" ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Nadine Kreuzahler hat mit Jaroslav Rudiš gesprochen.

  • Teilnehmer einer #FridaysForFuture-Demonstration in Berlin halten Schilder hoch (Bild: imago/IPON)
    imago/IPON

    #FridaysForFuture: "Es geht um die Zukunft der Erde"

    Seit Monaten gehen weltweit Schüler unter dem Motto "Fridays for future" auf die Straße. Sie protestieren gegen den Klimawandel und fordern eine bessere Zukunft. Franziska Wessel (15) aus Berlin und Alexander Grams (16) aus Michendorf organisieren die Proteste in der Region mit. Sie haben Inforadio-Reporter Matthias Bertsch erzählt, warum sie bei diesem Thema so hartnäckig sind.

  • ARCHIV: Chamäleon Theater Berlin, Produktion "Crossroads" (2014)
    imago/DRAMA-Berlin.de

    15 Jahre "Neuer Zirkus": Happy Birthday, Chamäleon!

    Mit der Premiere der neuen Produktion "Memories of Fools" läutet das Chamäleon – Theater den 15. Geburtstag des Hauses ein. Oder besser gesagt: Seine Wiedergeburt. Über die Vergangenheit und die Zukunft des traditionsreichen Varieté-Theaters unterhält sich Inforadio-Kulturreporterin Magdalena Bienert mit der Geschäftsführung in Person von Hendrik Frobel und Anke Politz.

  • Symbolbild: Plastikmüll am Stadtrand von Skopje, Mazedonien. (Bild: imago/ Gerhard Leber)
    imago/ Gerhard Leber

    Umweltunternehmer Christoph Schulz: Plastikfrei als ökologische Bewegung

    Kunststoffe galten mal als fortschrittlich, heute eher als Umweltsünde. Der Umweltunternehmer Christoph Schulz hat ein Buch über seinen plastikfreien Lebensstil geschrieben und vertreibt selbst zahlreiche Alltagsprodukte ohne Kunststoff. Inforadio-Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel wollte wissen, wie so ein möglichst plastikfreies Leben und Arbeiten aussieht.

  • Symbolbild: Eine Frau steht vor einem futuristischen Hologramm-Computer. (Bild: imago/ Science Photo Library)
    imago/ Science Photo Library

    Cyberpsychologin: "Uns fehlt das digitale Bewusstsein"

    Vor 30 Jahren wurde das World Wide Web erfunden - heute können wir kaum noch ohne leben. Das Netz scheint immer weiter in unser Leben hineinzuwachsen, es gibt keine direkte Trennung mehr zwischen online und offline. Im Netz schaffen wir uns digitalen Lebensraum, verwachsen und verstricken uns mit ihm. Über die Folgen sprach Inforadio-Redakteur Christian Wildt mit der Sozialpsychologin Dr. Catarina Katzer.

  • Archiv: Oskar Lafontaine bei einer Plenarsitzung des Saarländischen Landtags Mitte Februar 2019 in Saarbrücken. (Bild: imago/ BeckerBredel)
    imago/ BeckerBredel

    Oskar Lafontaine: "Der Bruch mit der SPD ist mir sehr schwer gefallen"

    Vor 20 Jahren ist der damalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine über Nacht vom Regierungsamt und als SPD-Parteivorsitzender zurückgetreten. Er begründete den Schritt mit "schlechtem Mannschaftsspiel" im Kabinett Schröder. Seit Lafontaines Ausstieg ging es der SPD immer schlechter und links von ihr etablierte sich neue Konkurrenz: "Die Linke", maßgeblich geprägt von Lafontaine. Heute ist er Fraktionschef im Saarländischen Landtag und spricht mit Ulrich Hauck aus der Redaktion Landespolitik des saarländischen Rundfunks.

  • Sophie Passmann bei der SPD-Feier zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland (Bild: dpa)
    imago/Christian Spicker

    Sophie Passmann über "Alte weiße Männer"

    Was sie bloggt, wird gelesen - wenn sie moderiert, hören viele zu. Sophie Passmann ist seit neuestem auch noch Buchautorin geworden: "Alte weiße Männer - ein Schlichtungsversuch" nennt die Feministin ihren persönlichen Erfahrungsbericht. Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat Sophie Passmann nach Erlebnissen und Erkenntnissen gefragt.

  • Ein Schüsselchen mit grünen Oliven und eine Schale mit Olivenölm daneben. (Bild: imago/ Christin Klose)
    dpa-tmn

    Anne Flecks Kampf gegen die Mär vom bösen Fett

    Jahrzehntelang galt in der Ernährung: Je weniger Fett, desto besser, weil wir schlank und gesund bleiben. Doch diese Regel stand wohl auf wackliger wissenschaftlicher Basis. Zumal die verdrängten Fette durch Kohlenhydrate ersetzt wurden, durch zuckerreiche Kost also. Die Medizinerin Anne Fleck setzt sich für eine Kehrtwende ein und verwendet Fett in ihrer Praxis als Heilmittel. Gerd Dehnel spricht mit ihr über ihr Buch "Ran an das Fett".

  • Archiv: Susanne Stumpenhusen auf dem Landesparteitag SPD Berlin im Mai 2014. (Bild: imago)
    imago stock&people

    Stumpenhusen: "Beschäftigte wären verdammt gerne stolz auf ihre Leistungen"

    Susanne Stumpenhusen stand fast 20 Jahre lang an der Spitze der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für Berlin und Brandenburg. Mit 63 Jahren wollte sie als Chefin nicht noch einmal zur Wahl antreten. In ihrer Amtszeit hat Stumpenhusen massive  Personalkürzungen im öffentlichen Dienst erleben müssen, die auch zu massiven Serviceeinbußen für die Bürger führten. Inforadio-Reporter Ansgar Hocke traf sie.

  • Petra Hoyer, ehemalige Leiterin des Berliner Verbands der Unternehmerinnen. (Bild: Henning Ross)
    Henning Ross

    Unternehmerin Petra Hoyer: "Ich bin ein Machertyp"

    Die Ostberlinerin Petra Hoyer hat nach dem Fall der Mauer nicht lange gezögert: Gleich im Januar 1990 gründete sie ihren Baustoffhandel. Ihr Kind war damals knapp zwei Jahre alt, wurde in der Krippe betreut. Petra Hoyer konnte so Karriere machen, hat sich im Handel und bei der Konkurrenz durchgesetzt. Sie engagierte sich darüber hinaus in Sachen Mode und leitete den Berliner Verband der Unternehmerinnen. Ute Holzhey hat sie getroffen.

  • Prof. Michael Butter
    imago/Reiner Zensen

    Verschwörungstheorien und ihre Wirkung

    Elvis lebt, dafür ist Paul McCartney tot und wurde durch ein Double ersetzt. Die Mondlandung war ein Schauspiel, wir werden durch Chemie in Kondensstreifen gefügig gemacht. Verschwörungstheorien sind nicht neu. Nehmen sie aber zu in einer vernetzten Welt? Inforadio-Redakteur Norbert Hansen sprach mit Prof. Michael Butter. Er erforscht Verschwörungstheorien und ihre Wirkung.

  • Museumsdirektor Prof. Stefan Weber im Islamischen Museum vor einer Wohnhausnische aus Damaskus (Bild: imago/Bernd Friedel)
    imago/Bernd Friedel

    Stefan Weber: Syriens Kulturgüter bewahren

    Die Altstädte von Aleppo und Damaskus, die Oasenstadt Palmyra, Raqqa - all das sind einzigartige historische und archäologische Denkmäler. Durch den Bürgerkrieg sind sie bedroht, teilweise schon zerstört. Im Berliner Pergamonmuseum ist derzeit die Ausstellung "Kulturlandschaft Syrien" zu sehen. Wie es um die Kulturgüter in Syrien bestellt ist und wie sie erhalten werden können, darüber hat ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski mit Museumsdirektor Prof. Stefan Weber gesprochen.  

  • Ein Porträt von Dr. Tanja Emmerling. (Bild: ALF/ high-tech-gruenderfonds.de)
    high-tech-gruenderfonds.de

    Emmerling: "Startups werden die Player von morgen sein"

    In Deutschland gibt immer noch wenige Investmentfonds, die Startups fördern, deren Finanzbedarf hoch und deren Sicherheiten gering sind. Risikokapital kann hier die Lücke füllen. Wir sprachen mit Tanja Emmerling darüber. Sie leitet den "High-Tech-Gründerfonds" in Berlin, der mit knapp 900 Milllionen Euro Startups auf die Sprünge hilft.

  • Symbolbild: Menschenmenge in einer Einkaufsstraße in Köln. (Bild: imago/ Christoph Hardt)
    imago stock&people

    Kay Bourcarde: "Ein ständig steigendes Wachstum ist unrealistisch"

    Das deutsche Wirtschaftswachstum geht 2019 zurück - da sind sich Bundesregierung und Wirtschaftsinstitute einig. Kein Grund zur Panik, meint Politikwissenschaftler Kay Bourcarde. Er arbeitet im Arbeitsministerium Rheinland-Pfalz und ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Gießener Instituts für Wachstumsstudien. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel hat mit ihm über die vermeintliche Wirtschaftskrise in Deutschland gesprochen.  

  • Der Rechtsanwalt und ehemalige DDR-Regimekritiker Rolf Henrich, aufgenommen in seiner Kanzlei (Bild: dpa)
    dpa

    Rolf Henrich: "Die SED war ein maroder Haufen"

    Rolf Henrich gilt als einer der Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR. 1989 gehörte er zu den Gründern des Neuen Forums und vertrat das Bündnis später am Runden Tisch. Zu seinem 75. Geburtstag ist nun seine Autobiografie erschienen. rbb-Redakteur Andreas Oppermann hat mit Rolf Henrich über das Buch, sein Leben, das Ende der DDR und die Ostdeutschen gesprochen.   

  • Ein Porträt von Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen. (Bild: SPD Hamburg/Sabrina Theissen)
    SPD Hamburg/Sabrina Theissen

    Scholz sieht keine Rezession in Deutschland

    Im letzten Quartal 2018 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen, im Quartal davor ist sie sogar um 0,2 Prozent geschrumpft. Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist jedoch im Inforadio dem Eindruck entgegengetreten, dass die deutsche Wirtschaft vor einem Abschwung steht.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Interview
Colourbox

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Inforadio Reporter
rbb/Freiberg

Reporter

Die Reporterinnen und Reporter von Inforadio präsentieren ihre Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen in Berlin und Brandenburg als echte Hör-Highlights. Sie gehen Fragen auf den Grund, die die Menschen in unserer Region bewegen und bieten Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.