Religion und Gesellschaft

Aktuelle Sendung

Alter Mann mit Rollator
imago/photothek

"Die Superarmen": Arme helfen Armen

Immer mehr Menschen sind arm. Gerade im Alter haben manche, obwohl sie ihr Leben gearbeitet haben, oft nicht genug zum Leben. Oder sie können sich einfach nicht mehr selbst helfen. Wir berichten in der Sendung über Hilfe von Armen für Arme, den Verein "Die Superarmen", der sich in Berlin - Neuölln gegründet hat.

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Sonderprogramm

Kreuzigung Jesu - eine Holzskulptur
colourbox

Was Gesichter zeigen - Karfreitag im Inforadio

Wieviel Emotion und Persönlichkeit liegt im Gesicht eines Menschen - wieviel davon im Auge des Betrachters? Zum Karfreitag rückt Inforadio Gesichter in den Blick: Von der Porträt- bis zur allgegenwärtigen Handyfotografie, vom professionell schönen, dem verhüllten, dem verstümmelten Gesicht bis zur menschlichen Mimik aus dem Computer, vom Antlitz Gottes zu den schmerzverzerrten Zügen des Gekreuzigten.

Sendungsarchiv

Paragraphen-Bücher und Kirche im Hintergrund, Quelle: rbb
rbb

Kirchenasyl für Asylbewerber - und dann?

In der ersten Hälfte dieses Jahres gab es 972 Fälle von Kirchenasyl, so das Bundesinnenministerium. Von Kirchenasyl spricht man immer dann, wenn Gemeinden oder Ordensgemeinschaften Asylbewerber, denen die Abschiebung droht, in ihre Obhut nehmen. Darum geht es im Gespräch mit der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" - und um zwei Menschen, die in Berlin im Kirchenasyl waren.

Prostituierte auf der Kurfürstenstraße (Bild: imago/Olaf Wagner)
imago

Osteuropäische Sexarbeiter in Berlin

Wer durch die Kurfürstenstraße, zwischen Genthiner und Potsdamer Straße, fährt oder läuft, kennt die Frauen, die an der Bordsteinkante stehen und sich anbieten. Im Großen Tiergarten sind es junge Männer. Noch letztes Jahr kamen etliche von ihnen aus Afghanistan – wir haben nachgefragt, ob das immer noch so ist und wie es jungen Afghanen geht, die abgeschoben wurden, seit das Land zu den sicheren Herkunftsstaaten zählt. Schwerpunkt der Sendung sind Sexarbeiter in Berlin, wie ihnen geholfen wird und von wem. 

Denkmal Friedrich Ludwig Jahn in der Hasenheide (Foto: imago/Schöning)
Foto: imago/Schöning

Antisemitische Namensgeber

Deutschland diskutiert über zunehmenden Antisemitismus. Kippa Träger werden auf offener Straße beleidigt, in sozialen Netzwerken nimmt der Hass zu. Null Toleranz wird allenthalben gefordert. Berlin diskutiert derweil schon seit einiger Zeit darüber, wie mit Namensgebern von öffentlichen Einrichtungen umgegangen werden soll, die sich in ihrer Zeit antisemitisch geäußert haben. Etwa Turnvater Jahn oder der preußische Ministerialbeamte Peter Beuth. Der Stand der Debatte ist ein Thema der Sendung. Außerdem stellen wir das Indonesische Weisheits- und Kulturzentrum vor. Eine von 98 Islamischen Gemeinden in Berlin.

Ordensfrau in Erfurt (Foto: imago/Karina Hessland)
imago/Karina Hessland

#ChurchToo - Sexuelle Belästigung auch in Kirchen

Was im vergangenen Jahr mit #MeToo und Berichten von sexuellen Übergriffen in Hollywood begann, hat nun auch die Kirchen erreicht. Unter den Hashtags #ChurchToo und "NunsToo melden sich Opfer sexueller Übergriffe in der Kirche. Unter anderem mit diesem Thema beschäftigt sich Ulrike Bieritz im Inforadio-Magazin "Religion und Gesellschaft".

Bischof Dröge mit digitalem Klingelbeutel
rbb/Marie Wildermann

Kollekte 2.0

Ein Klingelbeutel ist ein Stoffsäckchen mit einem Handgriff oder längeren Stab, das in Gottesdiensten herumgereicht wird, damit die Gläubigen dort hinein ihre Kollekte, Münzen oder auch Scheine, einwerfen. Unten dran ist ein Glöckchen, dass klingelt, wenn jemand etwas hineintut. Doch dieser Klassiker soll bald Geschichte sein. Die evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat einen digitalen Klingelbeutel erfunden. Wie der funktioniert, erfahren Sie in der Sendung. Außerdem waren wir schon mal in der Kirche St. Joseph im Wedding. Das Gotteshaus wird ab Herbst Kathedrale i.V. und Domizil auf Zeit für das Domkapitel, wenn die Hedwigskathedrale für die geplanten Umbauarbeiten die nächsten, etwa fünf, Jahre geschlossen ist.

 

Das Berliner Canisius-Kolleg - Ausgangspunkt des Missbrauchsskandals (Foto: imago/Christian Schroth)
imago/Christian Schroth

Bericht beklagt schleppende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals

Acht Jahre ist es her, dass ausgehend vom Berliner Canisius-Kolleg massive Fälle von Kindesmissbrauch in den Kirchen bekannt wurden. Man könnte meinen, diese hätten die acht Jahre genutzt, um die Fälle gründlich aufzuarbeiten. Doch dem Bericht einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zufolge ist genau das nicht passiert. Außerdem: Starke Zunahme bei Beratungen in Sachen "Zeugen Jehovas". Und: Streit um Islamisches Institut an der Humboldt-Universität.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)
dpa

Kultur

Der Wegweiser durch die weite Berlin-Brandenburgische Kulturlandschaft: Premierenkritiken, Film- und Musik-Tipps, Buchbesprechungen und Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen. Die Kultur präsentiert das Wichtigste aus den Theater- und Kinosälen, Opern- und Konzerthäusern, Museen und Galerien und anderen Kulturräumen der Region und darüberhinaus.