Religion und Gesellschaft

Aktuelle Sendung

Johann Hinrich Claussen, Ulrike Bieritz und Klaus-Rüdiger Mai (Foto: rbb/Ulrike Bieritz)
rbb/Ulrike Bieritz

- Kirche sein - und nicht Partei

Wie politisch darf Kirche sein? Darüber wird seit einiger Zeit gestritten. Auslöser war eine Predigt des früheren Brandenburger Bildungsministers Steffen Reiche, Heiligabend 2017. Über die hat sich der Chefredakteur der Welt Ulf Poschardt fürchterlich erregt. Er wolle in der Kirche keine Wahlkampfreden hören. Das hat der Historiker und Autor Klaus-Rüdiger Mai zum Anlass genommen und eine Streitschrift herausgebracht mit dem Tenor: die Kirche solle sich weniger um Politik und mehr um Glauben kümmern. Darin wird auch der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland kritisiert. Grund genug, die Herren ins Studio einzuladen und mit ihnen über Kirche und Politik zu diskutieren.

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Sonderprogramm

Kreuzigung Jesu - eine Holzskulptur
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Was Gesichter zeigen - Karfreitag im Inforadio

Wieviel Emotion und Persönlichkeit liegt im Gesicht eines Menschen - wieviel davon im Auge des Betrachters? Zum Karfreitag rückt Inforadio Gesichter in den Blick: Von der Porträt- bis zur allgegenwärtigen Handyfotografie, vom professionell schönen, dem verhüllten, dem verstümmelten Gesicht bis zur menschlichen Mimik aus dem Computer, vom Antlitz Gottes zu den schmerzverzerrten Zügen des Gekreuzigten.

Sendungsarchiv

Katholikentag 2018, Foto: imago/Rüdiger Wölk
imago/Rüdiger Wölk

Katholikentag: "Suche Frieden"

Das Motto des Katholikentags, der am heutigen Sonntag in Münster zu Ende geht, könnte nach der Eskalation im Nahen Osten aktueller nicht sein. Wir haben gefragt, welche Ideen die Katholikentagsgäste für den Frieden haben. Und wie sie sich ihre Kirche wünschen.   

Ein Druide, hier in Irland.
imago/Robert Harding, Copyright: Andrew McConell

- Werde Druide

Sie hängen in den Bahnhöfen und an anderen Orten in Berlin: Plakate mit einem großen sechszackigen Stern und dem Spruch "Werde Druide". Sie fallen auf, sie irritieren und wir haben uns gefragt, wer dahinter steckt. Aufklärung gibt es in der Sendung. Außerdem befassen wir uns erneut mit dem Thema "Kirche und Populismus" und dem schwierigen Verhältnis von Christsein und AfD. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Heinrich Bedford-Strohm und die Erzbischöfin der Kirche in Schweden, Antje Jackelén haben darüber in Berlin diskutiert.  

Freiwillige in der Gedenkstaette Augustaschacht
Imago Stock&People

60 Jahre Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Heute verteilen junge Leute zehntausendfach die jüdische Kopfbedeckung Kippa in Berliner Parks. Früher waren andere Formen üblich, um zu demonstrieren: Ich habe aus der Geschichte gelernt und bin engagiert. Sie fuhren zum Helfen in KZ-Gedenkstätten, auf jüdische Friedhöfe oder pflegten Shoah-Überlebende im Altersheim. Wer fuhr, fuhr als Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Fuhr? Auch zu ihrem 60. Geburtstag am 30. April kann "ASF" von sich behaupten: Wir sind für Jugendliche attraktiv.

Deutscher Israel Kongress, Teilnehmer mit Kippa
imago/Stefan Zeitz

Religiöse Toleranz lernen

Können sich Juden in Deutschland sicher fühlen? Das ist keine neue Diskussion, doch sie hat durch die antijüdische Attacke in Berlin-Prenzlauer Berg neue Nahrung gefunden. Kein Mensch ist als Antisemit geboren, sagt Josef Schuster, der Präsident des Zentralsrats der Juden. Umso wichtiger, dass Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Religionen mehr übereinander erfahren  und lernen, einander respektvoll und tolerant zu begegnen. In der Sendung geht es um Unterrichtsmaterialen über das Judentum für Schulen und die Idee einer Drei-Religionen-Kita, die in Berlin entstehen soll.

Eine Frau und ein Mann muslimischen Glaubens beten zusammen in einer Moschee
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Diskussionen über den Islam

An der Humboldt Universität wird über ein Islam Institut diskutiert, in Berlin-Mariendorf über eine neue Moschee und auch in der Politik spielt der Islam immer wieder eine Rolle. Der evangelische Landesbischof Markus Dröge hat zur Eröffnung der Frühjahrssynode der EKBO gesagt, die Diskussion über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, trage nicht zum Religionsfrieden bei, sie polarisiere nur und heize Emotionen weiter an. Bischof Dröge plädiert dafür, sachlich die Probleme zu benennen, die noch nicht gelöst sind, und gemeinsam nach konstruktiven Lösungen zu suchen. Die Gesellschaft und ihr Umgang mit dem Islam - das ist der Schwerpunkt dieser Sendung  

Patriarch Kirill von Moskau (Foto: Anton Novoderezhkin/Imago/Itar-Tass)
Foto: Anton Novoderezhkin/Imago/Itar-Tass

Orthodoxe Ostern: Glocken, Kirchgang, gutes Essen

Millionen Orthodoxe weltweit feiern jetzt Ostern. Die zwei Ostertermine gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Grund sind die Kalender. Der julianische Kalender, nach dem sich etwa die russisch-orthodoxe Kirche richtet, geht auf Julius Cäsar zurück. Evangelische und katholische Kirchen orientieren sich am gregorianischen Kalender, den Papst Gregor XIII. 1582 eingeführt hat. Für orthodoxe Christen ist Ostern das höchste Kirchenfest.  In der Osternacht gehen die Menschen mit Kerzen zur Kirche, das Ostergeläut ertönt und die Kirche wird mehrfach umrundet. Osterfeuer werden entzündet und der Ruf "Christ ist erstanden" erschallt. Und dann wird ordentlich gegessen und getrunken. Die Tische biegen unter der Last von Osterkuchen und anderen Speisen, die vorher in der Kirche gesegnet wurden.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. "Geschichte" sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)
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Kultur

Der Wegweiser durch die weite Berlin-Brandenburgische Kulturlandschaft: Premierenkritiken, Film- und Musik-Tipps, Buchbesprechungen und Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen. Die Kultur präsentiert das Wichtigste aus den Theater- und Kinosälen, Opern- und Konzerthäusern, Museen und Galerien und anderen Kulturräumen der Region und darüberhinaus.