An den Schaufenstern eines Schuhgeschäfts in der Frankfurter Innenstadt sind Hinweise mit der Aufschrift "Zutritt nur mit FFP 2 Mundschutz" angebracht. (Bild: dpa)
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- Handelsverband: "2G war nicht wirksam"

Monatelang konnten nur Geimpfte und Genesene Geschäfte in Berlin betreten. Diese 2G-Regelung entfällt nun. Für Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, war das überfällig. Er meint: "Diese Maßnahme war nicht wirksam." Es werde weiterhin Pleiten geben.

Der Handelsverband Deutschland hat es begrüßt, dass die 2G-Regel beim Einkaufen in immer mehr Bundesländern wegfällt. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte, es sei zwingend erforderlich gewesen, die Regelung aufzuheben."Diese Maßnahme war nicht wirksam."

Handelsverband: Umsatzverlust im Millionenbereich

 

Der Handel habe durch 2G pro Tag in Deutschland 200 Millionen Euro Umsatz verloren, sagte Genth. Wirtschaftliche Schäden könnten nun ausgeglichen werden.

FFP2-Masken statt 2G



Seit diesem Freitag ist auch in Berlin die 2G-Regel im Einzelhandel aufgehoben. Kunden müssen nicht mehr nachweisen, dass sie gegen das Coronavirus geimpft sind oder eine Infektion überstanden haben. Das gilt auch für Museen, Galerien und Gedenkstätten. Es müssen aber FFP2-Masken getragen werden.

In Brandenburg ist die 2G-Regel im Einzelhandel schon in der vergangenen Woche aufgehoben worden.

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