Die zerstörte Fahrbahn der B265, Erftstadt
dpa
Bild: dpa

- Brandmeister: "Die Lage beruhigt sich langsam"

Feuerwehrmänner aus Zepernick haben sich auf den Weg nach Nordrhein-Westfalen gemacht, um in Erftstadt bei den Aufräumarbeiten nach den verheerenden Überschwemmungen zu helfen. Gemeindebrandmeister Thomas Bielicke schildert seine Eindrücke.

Sie konnten nicht einfach ruhig sitzen bleiben, und ihre Freunde im Stich lassen. Deshalb haben sich am Sonntag neun Feuerwehrleute aus Zepernick von der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug und einem Anhänger mit Pumpenaggregat auf den Weg gemacht, gen NRW. Genauer nach Erftstadt, das stark betroffen ist von dem Hochwasser.

Seit 30 Jahren gibt es eine Partnerschaft zwischen der Feuerwehr in Zepernick und der in Liblar, einem Stadtteil von Erftstadt. Der Generalbrandmeister Thomas Bielicke ist mitgefahren in den Westen. Es gebe sehr verwüstete Gebiete, aber auch Stadtteile, die es nicht so stark erwischt habe, sagt er. Bielicke erfahre hier vor Ort viel Dankbarkeit.

Wichtig sei, dass die Stromversorgung schnell wieder hergestellt werde. Viele Keller müssten vorab abgepumpt werden. Das sei ihre Hauptaufgabe. Aber: "Die Lage beruhige sich langsam", sagt Bielicke.

Auch auf inforadio.de

Erdrutsch in Erftstadt nach Hochwasser (Bild: dpa/ Rhein-Erft-Kreis/ Bezirksregierung Köln)
dpa/ Rhein-Erft-Kreis/ Bezirksregierung Köln

Starkregen und Erdrutsche - Hochwasser in Deutschland

Das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat tiefe Schneisen der Zerstörung geschlagen, Existenzen ruiniert und zahlreiche Leben gekostet. Wie geht es weiter in den betroffenen Regionen? Auf dieser Seite fasst Inforadio aktuelle Berichte zum Thema zusammen.