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- DEHOGA kritisiert 3G-Regeln für das Gastgewerbe

Ab Oktober werden Bürgertests kostenpflichtig, für Innenräume gilt ab Inzidenz 35 die "3G-Regel". Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des Gaststättenverbands DEHOGA, hält die Regelungen für zu streng. Sie könnten Gastronominnen und Hoteliers schaden.

Die neuen Regelungen ließen außer Acht, dass die Inzidenzen alleine keine so große Bedeutung für das Pandemiegeschehen mehr hätten. Die Impfquote sei in Deutschland bereits hoch und auch die Situation in den Krankenhäusern bleibe entspannt. "Wir brauchen eine andere Ampel und das sollten die Fachleute besprechen", sagt Lengfelder.

 

Sorge vor weniger Gästen durch 3G-Regel

 

Die Kostenpflicht bei Schnelltests könne der Gastronomie schaden, so der Berliner DEHOGA-Chef. "Im Endeffekt werden unsere Gäste entscheiden: Lohnt sich das?" Lengfelder geht zudem davon aus, dass durch das Ende der kostenlosen Tests viele Testzentren schließen werden.

Lengfelder appelliert im Namen der Gastwirte an alle, sich impfen zu lassen. Nur so könne die Pandemie in absehbarer Zeit überwunden werden. Die Beschäftigten in der Branche seien bereits nahezu durchgeimpft. Nichtsdestotrotz müsse man die Entscheidung den Menschen selbst überlassen. Schließlich habe die Politik immer betont, es werde keine Impfpflicht geben, so Lengfelder.

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