Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, geht mit seinem Handy telefonierend neben einem Flugzeug am Flughafen Berlin-Schönefeld vorbei (Bild: dpa)
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- BER-Chef Lütke Daldrup: "Es ist noch zu früh für Erleichterung"

Zwei Monate dauert es noch, bis der BER an den Start gehen soll. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup ist davon überzeugt, dass es dieses Mal klappt. Inforadio-HörerInnen können aber selbst nachhaken - bei einer Websession am 27.08. um 17 Uhr mit Lütke Daldrup. (Zur Anmeldung). Das ist unser Geschenk an Sie zum 25. Geburtstag von Inforadio.

Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup ist sich sicher, dass der neue Flughafen BER am 31. Oktober öffnen wird. Der Umzug werde in drei Schritten von Tegel organisiert; am 8. November werde der letzte Flieger vom Flughafen Tegel starten, so Lütke Daldrup im Inforadio. Knapp 6 Milliarden Euro werde der neue Flughafen dann insgesamt gekostet haben.

Prüfungsergebnisse ernst nehmen

Den Erfolg sieht er als Ergebnis von"systematischer, kleinteiliger Arbeit". "Wir haben vor allem das ernst genommen, was die Prüfer uns gesagt haben, was die Behörden uns gesagt haben", so Lütke Daldrup. Man habe eng mit allen Projektpartnern zusammen gearbeitet - auch für die Firmen sei es eine Blamage gewesen, dass es zur Verschiebung kam.

Low Cost-Terminal T2 noch unsicher

Unsicher sei es noch, ob auch direkt das Low Cost-Terminal T2 öffnen wird. "Wir sind noch nicht ganz sicher, ob das klappen wird." Die Prüfung aller technischen Anlagen sei aber bestanden.

Vier mal so groß wie Tegel

Zu klein wird der BER aus Sicht von Lütke Daldrup nicht sein. Das alt Gebäude von Schönefeld werde zum Terminal 5. "Es ist gut, dass wir Reserven haben." Insgesamt sei am BER damit ungefähr vier Mal so viel Platz wie in Tegel - gerade in Corona-Zeiten sei das hilfreich. Aber: "Es ist noch etwas zu früh für Erleichterung."

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