Leipziger Buchmesse 2019

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Wo treffen sich Ex-Minister Thomas de Maizière, Ärzte-Schlagzeuger Bela B. und Bestseller-Autor Simon Beckett? Richtig: Auf der diesjährigen Ausgabe der Leipziger Buchmesse. Hier finden Sie Interviews, Reportagen und Hintergründe aus unserem Kulturprogramm zur Buchmesse.

Preis der Leipziger Buchmesse: Die Gewinner

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  • Preis für Belletristik

    Der Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse geht an die Schriftstellerin Anke Stelling. Sie erhält die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihren Roman "Schäfchen im Trockenen". "In Anke Stellings Roman einer Aufsteigerin werden die starken Affekte - Wut, Zorn, Stolz - literarisch produktiv. Im Rückblick auf verlorene Illusionen entsteht eine verstörend uneindeutige, scharf belichtete Momentaufnahme der Gegenwart", hieß es von der Jury.

    dpa

  • Preis für Sachbuch/Essayistik

    Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Sachbuch/Essayistik geht an Harald Jähner für das Werk "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955". "Von Trümmern, Schwarzmärkten und "Persilscheinen": Harald Jähner zeigt auf beeindruckende Weise, wie sich nach der "Stunde Null" ein ganzes Land neu erfunden hat.", hieß es. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

    dpa

  • Preis für Übersetzung

    Der Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Übersetzung geht an Eva Ruth Wemme für die Übertragung des Werks "Verlorener Morgen" von Gabriela Adamesteanu aus dem Rumänischen. "Eva Ruth Wemme hat Gabriela Adamesteanus Hauptwerk aus dem Jahr 1973 mit großem Gespür für den lästerlichen Ton seiner Erzählerin Vica übersetzt", hieß es von der Jury. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

    dpa

  • Preis zur Europäischen Verständigung

    Die russisch-amerikanische Journalistin Masha Gessen ist mit dem Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung geehrt worden. Für ihr Buch "Die Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor" wurde sie mit dem 20.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalisten und Literaturkritikern zusammen.

Quelle: preis-der-leipziger-buchmesse.de

Die Leipziger Buchmesse

Der Frühling kommt und er bringt auch neuen Stoff in die Regale der Buchhändler. Präsentiert werden die neuen Programme vom 21. bis 24. März auf der Leipziger Buchmesse und dem angedockten Festival "Leipzig liest". Die Veranstalter haben 3600 Veranstaltungen an 500 Orten organisiert.

Tschechien sagt als Gastland der Buchmesse laut "Ahoj!". 55 Autorinnen und Autoren kommen nach Leipzig. Sie sind auf der Messe und im Rahmen des Festivals "Leipzig liest" in 130 Veranstaltungen zu erleben.  

dpa

Leipzig, 14.03.2019: Ein Mann beklebt Stufe für Stufe einer Treppe mit dem Logo der Leipziger Buchmesse in der Glashalle der Leipziger Messe (Bild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)
Jan Woitas/dpa-Zentralbild

Geschichte - Preisverdächtig: Geschichtsbücher auf der Buchmesse

Am Donnerstag wurden auf der Leipziger Buchmesse die Preise vergeben. Inforadio-Geschichtsredakteur Harald Asel stellt die fünf Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik vor, die sich unter anderem mit Leonardo da Vincis Verhältnis zu den Frauen und den Ängsten der Deutschen beschäftigen.