Am linken Ufer des Dnipro-Flusses sitzen Menschen auf einem Felsvorsprung gegenüber den Hochhäusern in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
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Interview - Diakonie Katastrophenhilfe: Investoren über Ukraine-Hilfen aufklären

Rund 2000 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik beraten in Berlin über den Wiederaufbau der Ukraine. Dabei gehe es auch darum, kleinere Investoren zu gewinnen, sagt Andrij Waskowycz, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe in Kiew.

In Berlin läuft die Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine während des russischen Angriffskrieges - und an diesem Mittwoch soll es vor allem um konkrete Projekte gehen. Beraten werde unter anderem über den Ausbau von Städtepartnerschaften, sagt Andrij Waskowycz, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe in Kiew. Es ist keine Geberkonferenz, bei der Geld gesammelt werden soll, sondern es geht um die Vernetzung relevanter Akteure.

Auch Unterstützung durch kleine und mittlere Unternehmen in Ukraine hilfreich

 

"Für uns ist es ganz wichtig, auch zu kommunizieren, dass die Hilfe weiter notwendig ist", so Waskowycz. Es gehe darum, dass Geld etwa aus der Entwicklungshilfe weiter fließe und um humanitäre Hilfe, "um das Volk zu stützen". Zudem wird es bei dem Treffen um die Unterstützung durch kleine und mittlere Unternehmen gehen, die sich am Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur in der Ukraine beteiligen.

Alltag im Krieg - Diakonie Katastrophenhilfe will aufklären

 

Die Konferenz mit rund 2000 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sei auch wichtig, um Investoren aufzuklären, meint Waskowycz. Es gebe viele Möglichkeiten, zu investieren - auch während der Krieg noch laufe. Die Menschen brauchten jede Hilfe, um ihren Alltag im Krieg zu meistern.

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