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Tag der Arbeit: Modernes Leben und Arbeiten - David Gutensohn über die "Generation Anspruch"

In seinem neuen Buch beschreibt der Journalist David Gutensohn, wie sich die junge Generation Arbeit vorstellt. Sinnvoll soll sie sein, sie darf nicht krank machen und muss genug Freizeit lassen. Unternehmen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, könnten es in Zukunft schwer haben. Von Anja Dobrodinsky

David Gutensohn ist selbst Teil der jungen Generation, die er in seinem Buch "Generation Anspruch" beschreibt. Gerade deswegen hat es ihn sehr gestört, wie in der öffentlichen Debatte über die Vorstellungen seiner Generation zum Thema arbeitet gesprochen wurde: "Ich erinnere mich da an Äußerungen wie 'Arbeit ist kein Ponyhof' von Andrea Nahles oder Jens Spahn der vom 'Freizeitpark Deutschland' gesprochen hat."

Dieser verkürzten Debatte über die Arbeitseinstellung der jungen Menschen in Deutschland wollte der 30-Jährige mit seinem Buch etwas entgegensetzen. Im Interview mit Anja Dobrodinsky spricht Gutensohn darüber, wie der Klimawandel und die Corona-Pandemie das Verständnis von Arbeit verändert haben, was Job-Crafting ist, und er klärt die Frage, was die junge Generation braucht, um glücklich bei der Arbeit zu sein.

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PHOTOMONTAGE: Tag der Arbeit, Schriftzug aus Kreide auf einem Schild umgeben von Werkzeug.
IMAGO/bihlmayer-media.com

Tag der Arbeit: Modernes Leben und Arbeiten

Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, widmet sich unser Wirtschaftsressort Facetten des modernen Lebens und Arbeitens: Vieles dreht sich um neue Formen des Arbeitslebens rund um Homeoffice und verkürzte Arbeitszeit. Aber auch die Zukunft von Industrie und Handwerk, der Handel der Zukunft und der Einfluss der künstlichen Intelligenz auf unser Leben spielen eine wichtige Rolle.