Zwei Frauen beobachten den Rauch, der nach Explosionen in Lwiw hinter Gebäuden aufsteigt (Bild: dpa / Nariman El-Mofty)
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Krieg in der Ukraine - Malteser: Ukraine braucht Lebensmittel und Medizin

Lwiw ist zu einem Knotenpunkt für die vielen Menschen geworden, die vor dem Angriff der russischen Armee auf die Ukraine fliehen mussten. Pavlo Titko, dem Leiter der Malteser in Lwiw, spricht von einer extrem schwierigen Lage und sagt: Kleidung brauche es nicht, sondern Lebensmittel und Medikamente.

Die Malteser in der Ukraine beklagen die schlechte Sicherheitslage, vor allem im Osten des Landes. Hauptziel der Organisation sei es, Hilfsgüter dorthin zu transportieren, sagte Teamleiter Pavlo Titko. Im Westen sei aktuell es einfacher zu helfen - in Notunterkünften etwa oder auf Bahnhöfen. Schwierig sei es dagegen im Osten, dort könnten in einigen Landesteilen keine großen Lastwagen mehr fahren.

Malteser rufen zu Spenden von Medikamenten und Lebensmitteln auf


Titko betonte, dass die Spenden aus dem Ausland ankommen. Es sei aber zu viel Kleidung darunter, die schwer zu transportieren sei. Nötig seien dagegen vor allem Medikamente und medizinische Hilfsgüter - und natürlich Lebensmittel.