Symbolbild: Mitarbeiterinnen der Malteser
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- Die gute Nachricht: Mehr Ehrenamtliche in Berlin

Ohne ehrenamtliches Engagement würde in vielen Bereichen wenig funktionieren. In Berlin engagiert sich mittlerweile jeder Dritte ehrenamtlich. Diese Menschen machten die Stadt lebenswerter, sagt Alexander Konrad, Referent für Ehrenamt und Verbandsentwicklung bei den Maltesern.

Es gebe verschiedene Gründe, warum so viele Menschen in Berlin sich ehrenamtlich engagieren. Die Religion spiele für die Ehrenamtlichen aber erstmal keine Rolle, sagt Konrad. "Es geht halt für uns darum, dass wir hilfsbedürftige Menschen mit dem Hintergrund von unserem katholischen Profil unterstützen möchten. Aber bei uns sind alle willkommen."

Konrad: "Gutes Ehrenamt braucht ein gutes Hauptamt"

 

Grundsätzlich sei es sinnvoll, dass in Berlin alles hauptamtlich gestemmt werden kann, damit die Stadt funktioniert. Aber ein herausragendes Merkmal des Ehrenamts sei, dass es Herzlichkeit und Wärme vermitteln kann. "Das ist etwas, was vor allem Ehrenamt ausmacht, dass es unsere Stadt lebenswert macht."

Von der Politik erwartet Konrad, dass sie den Rahmen dafür schafft, dass sich Menschen ehrenamtlich engagieren können. "Ein gutes Ehrenamt braucht immer ein gutes Hauptamt, das hintendran steht", sagt Konrad.

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Ein Regenbogen über zwei Häusern in der Danziger Straße in Berlin.
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