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- Domscheit-Berg: Digitalisierung der Arbeit braucht "soziale Revolution"

Es steht fest, dass die Digitalisierung weitere Berufe verändern wird und einige sogar gänzlich wegfallen. Das sagt Anke Domscheit-Berg, Netzaktivistin und parteilose Bundestagsabgeordnete für Brandenburg in der Linksfraktion. Darauf müsse man sich vorbereiten: mit sozialen Netzen und Umverteilungen.

Anke Domscheit-Berg, Netzaktivistin und parteilose Bundestagsabgeordnete für Brandenburg in der Linksfraktion, spricht in Bezug auf die Veränderungen in der Arbeitswelt von einer "sozialen Revolution", die es nun braucht. Es werde sich viel verändern - Berufe würden anders oder fielen ganz weg.

Idee: Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen

Vorbereitung sei da entscheidend, so Domscheit-Berg. "Es ist kein Naturgesetz, dass Millionen Menschen depressiv ohne Arbeit zu Hause sitzen, während andere ein Burn-Out kriegen." Konkret spricht sie davon Arbeitszeit und Kapital umzuverteilen und etwa ein Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen ins Leben zu rufen.

"Wir haben die einmalige historische Chance, dass wir ungefähr wissen, was auf uns zukommt und die sozialen Netze und Umverteilungen gut managen können", so Domscheit-Berg.

auch auf infroadio.de

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