Im Lager für den Wärmebus vom Deutschen Roten Kreuz hängt eine Jacke mit dem DRK-Logo (Bidl: dpa)
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- DRK sieht sich auf steigende Corona-Infektionen vorbereitet

In der Corona-Bekämpfung ist das Deutsche Rote Kreuz eine wichtige Stütze. Ein hohes Spendenaufkommen unterstütze die Arbeit, erklärt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Außerdem sieht sie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Ausfälle durch die Omikron-Variante gut aufgestellt.

HohSowohl die haupt- als auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter seien in der Pandemiebekämpfung beim Testen und Impfen stark involviert und weiter motiviert, erklärt die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt.

Man dürfe aber nicht vergessen: "Die übliche Arbeit im Rettungsdienst oder in den Pflegeheimen, im ambulanten Pflegedienst, die läuft ja weiter. Und sie läuft unter erschwerten Bedingungen weiter." Zu diesen Bedingungen gehörten etwa die zusätzlichen Desinfektionen und die Infektionsgefahr.

Pläne für Personalengpässe

 

Das Deutsche Rote Kreuz sei auf Erkrankungen und Quarantänen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgrund der Omikron-Variante des Coronavirus vorbereitet. Hasselfeldt sagt, die Kreisverbände hätten Pläne, wie sie bei Personalengpässen vorgehen. Dabei gehe es zum Beispiel um den Einsatz zusätzlicher ehrenamtlicher Kräfte. Durch die Ehrenamtlichen sei das Rote Kreuz flexibler als manche Behörden.

Hohes Spendeaufkommen 2021

 

Im Jahr 2021 hat das so viele Spenden erhalten wie seit 15 Jahren nicht mehr. Von rund 100 Millionen Euro ist die Rede. Der Großteil davon sei für die Flutopfer, die Pandemiebekämpfung und die Auslandsarbeit eingegangen. In der Pandemiebekämpfung helfen die Spenden etwa bei der Beschaffung von Schutzausrüstung oder bei der Betreibung von mobilen Arztzentren, erklärt Hasselfeldt.