Luftaufnahme der Zerstörung in Schuld im Kreis Ahrweiler nach den heftigen Unwettern in Westdeutschland (Bild: dpa / Michael Probst)
dpa / Michael Probst
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- Schulze: "Das ist eine nationale Tragödie“

Im Westen Deutschlands haben Unwetter und Starkregen für Chaos, Verwüstung und viele Todesopfer gesorgt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze verspricht schnelle Hilfen für die betroffenen Regionen und warnt vor den Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland.

Nach den Unwettern im Westen von Deutschland werden immer mehr Todesopfer geborgen. Starkregen und Hochwasser haben viele Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verwüstet. Noch immer können einige Dörfer nur aus der Luft erreicht werden.

Absolute Priorität habe nun, Menschenleben zu retten und weitere Schäden abzuwenden, sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Angesichts der vielen Todesopfer spricht die SPD-Politikerin von einer nationalen Tragödie. Bund und Länder müssten nun einen Weg finden, den Betroffenen sofort und unbürokratisch zu helfen.

Die Wucht des Klimawandels

 

Gleichzeitig warnte die Umweltministerin vor den Folgen des Klimawandels: "Das sind die Vorboten des Klimawandels, die jetzt in Deutschland angekommen sind.“ Die Flutkatastrophe habe gezeigt, mit welcher Wucht der Klimawandel uns alle treffen könne.

Nach der Soforthilfe müsse man auch Lehren aus der aktuellen Lage ziehen, fordert die SPD-Politikerin. "Wir können es uns einfach nicht leisten, nicht gegen den Klimawandel vorzugehen“, sagt Schulze. Dazu gehöre auch, die Siedlungspolitik entlang von Flüssen zu überdenken und sich sowohl besser auf Starkregen, aber auch auf Dürren einzustellen.

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