Symbolbild: Spontanes Impfen (Bild: dpa/ picture alliance/ Elia Bianchi)
dpa/ picture alliance/ Elia Bianchi
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- Bundesärztekammer begrüßt Spahns Impfaktionen

Die Bundesärztekammer begrüßt die angekündigten Aktionen zu Corona-Impfungen in der kommenden Woche. Viele Menschen hätten sich bisher nicht impfen lassen, weil sie nicht richtig angesprochen wurden, das könnte sich damit ändern, sagt der Präsident Klaus Reinhardt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Länder und Kommunen ab Montag zu einer "gemeinsamen Impfwoche" aufgerufen. Dabei sollen Menschen auf möglichst einfachem Weg zu einer Corona-Impfung kommen – zum Beispiel beim Einkaufen, in der Fußgängerzone oder im Einzelhandel.

"Ich glaube, dass das richtig ist, weil doch eine große Zahl von Menschen, die bisher noch nicht geimpft sind oder sich nicht impfen haben lassen, das nicht aus weltanschaulichen Gründen getan haben, sondern zum Teil auch weil sie nicht richtig angesprochen worden sind", sagt der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt.

 

Schutz vor vierter Welle

 

Wichtig sei dabei, gezielt gegen Vorurteile gegenüber Corona-Impfungen vorzugehen und darüber aufzuklären und entsprechend entgegenzuwirken, sagt Reinhardt. Dabei könnten auch die Sozialen Medien helfen. Denn da könne man große Reichweiten erzielen. Auch die Bundesärztekammer könnte sich einer solchen Aktion anschließen.

Das RKI befürchtet eine heftige vierte Corona-Welle im Herbst, sollte sich die Impfquote nicht schnell erhöhen. Dem schließt sich auch der Präsident der Bundesärztekammer an: „Das ist das, was wir vermeiden wollen uns das ist auch der wesentliche Grund, warum (…) wir in dieser Aktionswoche nochmal richtig Werbung machen wollen.“