Die Werft von South Shields (Bild: imago/McPHOTO)

- South Shields: Hier leben die englischen "Brexiteers"

In South Shields im Nordosten Englands sieht es trostlos aus: Die Werften sind geschlossen, die Kohleminen auch, und die Arbeitslosigkeit ist hoch. In den vergangenen zehn Jahren sind viele EU-Ausländer – vor allem aus Polen - zugezogen. Heute ist diese Gegend eine der euroskeptischsten in ganz Großbritannien und der Zuspruch für die Anti-EU-Partei UKIP besonders stark. Das Reizthema schlechthin ist hier die Zuwanderung, sagt Korrespondentni Stefanie Pieper im Gespräch mit Leon Stebe.

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Geschäftsleute in London (Bild: imago/Bernhard Classen)

London: Die Wirtschaft und die Jungen wollen die EU

Wenn nur die Bewohner der Hauptstadt entscheiden würden, dann wäre der Brexit locker abgewendet: Wer in London lebt, der sieht – tendenziell - eher die Vor- als die Nachteile der EU. Zum einen sind vor allem die hier angesiedelten Banken und Konzerne gegen einen Brexit. Zum anderen wollen die vielen jungen Londoner überwiegend nicht raus aus der EU; entscheidend ist allerdings, dass sie am 23. Juni auch tatsächlich zur Wahl gehen, sagt Korrespondentin Stefanie Pieper im Gespräch mit Leon Stebe.

Die weißen Klippen von Dover an der Südküste Englands (Bild: imago/Manngold)
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Dover: Der Kontinent in Sicht, die EU so fern

Von den "White Cliffs of Dover" aus ist Nordfrankreich zwar zu sehen, aber trotzdem fremdeln die Briten seit Jahrzehnten mit der EU und den Nachbarn auf dem Kontinent. Korrespondentin Stefanie Pieper hat sich an der englischen Südküste auf Spurensuche nach den Gründen begeben und in Dover sowohl Gegner als auch Befürworter des "Brexits" gefunden.