Zwölfzweiundzwanzig

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rbb Presse & Information

Die aktuelle Sendung

Ralf Fücks
imago/Camera4

Fücks: "Petersburger Dialog ist kein wirklicher Dialog mehr"

Ralf Fücks hat einen wechselvollen politischen Weg hinter sich: aus dem Chefdenker der linken Sektiererpartei KBW wurde ein Grünen-Politiker, der auf Bremer Landesebene auch mit der FDP regierte - und als Chef der Heinrich-Böll-Stiftung für Schwarz-Grün plädierte. Jetzt hat Ralf Fücks sich der Verteidigung der offenen Gesellschaft verschrieben und zusammen mit anderen das "Zentrum Liberale Moderne" gegründet. Ihm geht es dabei auch um das deutsch-russiche Verhältnis. Vom bevorstehenden "Petersburger Dialog" erwartet er nur sehr wenig, wie er im Inforadio erklärte.

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Sendungsarchiv: Zwölfzweiundzwanzig

Robert Gerwarth (Bild: privat)
Verlagsgruppe Random House

Warum das Ende des Ersten Weltkriegs keinen Frieden brachte

Die Kämpfe des Ersten Weltkriegs endeten am 11. November 1918 mit dem Vertrag von Compiègne. Formal war der Krieg erst mit dem Vertrag von Versailles im Januar 1919 beendet. Doch das angebliche Friedensabkommen entpuppte sich mit der Zeit als Stoff für noch mehr Konflikte. Der brüchige Friede des Ersten Weltkriegs führte gerade mal 20 Jahre später zum Ausbruch des Zweiten. Über die Gründe spricht Sabina Matthay mit dem Autor Robert Gerwarth.

Simone Schlindwein
CH. Links Verlag

Zuwanderung aus Afrika – Dilemma für Europa?

Politiker glauben, dass sich in Afrika die nächste große Wanderungswelle Richtung Europäische Union formiert. Auf welche Massnahmen setzt die EU, wie wirksam sind sie und sind Dikatoren die Türsteher Europas? Diese These vertritt Simone Schlindwein, Ko-Autorin eines Buches zum Thema und diesjährige Preisträgerin des Otto-Brenner-Preises in der Kategorie Multi-Media-Projekt. Sabina Matthay spricht mit Simone Schlindwein über Europas Afrika-Politik.

Roman Müller-Böhm (Bild: Thomas Imo/photothek.net/imago)
Thomas Imo/photothek.net/imago

Roman Müller-Böhm: Ein Youngster im XXL-Parlament

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gehören dem Deutschen Bundestag sechs Fraktionen an - mit 709 Abgeordneten ist es das größte seit Bestehen der Bundesrepublik. Wieder mit dabei ist die FDP, ihrer Fraktion gehört auch Roman Müller-Böhm an, mit 24 Jahren der jüngste Abgeordnete der neuen Legislaturperiode. Sabina Matthay spricht mit ihm über die Eingewöhnung in den parlamentarischen Alltag, über Politik für Jüngere in einem Parlament mit Durchschnittsalter 49,7 - und über den Ausblick auf "Jamaika".

Justus Bender (Bild: privat)
Justus Bender

Was will die AfD?

Wenn der 19. Deutsche Bundestag sich in der nächsten Woche konstituiert, dann ist zum ersten Mal seit langem eine neue Partei im Parlament vertreten: Die Alternative für Deutschland wurde mit 12,6 Prozent der Stimmen gewählt und stellt mit ihren 94 Mandaten die drittstärkste Fraktion. Über das Innenleben der Partei spricht Sabina Matthay mit dem Buchautor Justus Bender (Wdh. vom 4.3.17).

Britta Sembach (l) und Susanne Garsoffky, Autorinnen
Pantheon Verlag/Gudrun Senger

Familie in Deutschland – werden Kinderlose und Eltern gegeneinander ausgespielt?

Ein tiefer Riss gehe durch die deutsche Gesellschaft, behaupten die Autorinnen Susanne Garsoffky und Britta Sembach. Er trenne Menschen mit von Menschen ohne Kinder und werde von Politik und Wirtschaft angefeuert. Ihre Schlussfolgerung: Das Rentensystem müsse umgebaut, Fürsorgearbeit müsse aufgewertet werden. Sabina Matthay spricht mit Susanne Garsoffky und Britta Sembach über den Wettbewerb der Lebensentwürfe.

Jana Simon, Autorin und Journalistin
imago/Michael Handelmann

27 Jahre Deutsche Einheit – wie einig sind die Deutschen?

Der Ausgang der Bundestagswahl scheint zu belegen, dass Ost und West noch längst nicht zusammengewachsen sind. Denn in den Bundesländern, die 1990 hinzukamen, ist die Vorliebe für die AfD wesentlich größer als im alten Westen. Wie bedrohlich ist die Beziehungskrise, passen wir einfach nicht zueinander, können wir trotzdem miteinander und falls ja, wird es jemals Liebe? Sabina Matthay spricht mit der Journalistin Jana Simon.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Interviewsituation. Symbolbild für die Sendereihe Vis à vis [colourbox]

Vis à vis

Hintergründe, Meinungen und Analysen im Dialog: Hier kommen Menschen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu Wort.