Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Ansicht des Kopfes des Similaun-Mannes, kurz Ötzi genannt, im archäologischen Museum in Bozen in Südtirol (Bild: dpa)

Immer Neues von Ötzi

Der Gletschermann "Ötzi" ist die wohl berühmteste Mumie der Neuzeit. Seit sie vor 25 Jahren im auftauenden Eis der Südtiroler Alpen gefunden wurde, ist die 5.500 Jahre alte Feuchtmumie eine reiche Quelle unterschiedlichster wissenschaftlicher Untersuchungen: Die Ausrüstungs-Gegenstände des Gletschermannes liefern wertvolle kulturelle Fakten, etwa der Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur der damaligen Zeit, und biowissenschaftliche Analysen geben Aufschluss über Ernährung und Lebensweise. Mit "Ötzi" ist auch eine neue Forschungsdisziplin entstanden: die "Bioarchäologie". Sie stellt neue Fragen und verändert so die Erforschung der Menschheitsgeschichte. Ein Beitrag von Peter Kaiser.

 

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Wissenswerte im Gespräch

Im Besucherbergwerk - Markus Schlemmer-Stollen - in Bad Schlema können eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus und des Uranabbaus in der DDR-Zeit besichtigt werden(: imago-Stock&people/Rainer Weisflog)

Strahlendes Erbe

Die Wismut war zu Zeiten der DDR ein geheimnisvoller Ort - oder besser eine geheimnisvolle deutsch-sowjetische,  staatliche Aktiengesellschaft. Die verwandelte  ganze Landstriche in Sperrzonen und beutete die Natur rücksichtslos aus. Im Erzgebirge und in Teilen Thüringens förderte sie seit ihrer Gründung 1947 bis zur Auflösung 1991 Uranerz für das Atomprogramm der UdSSR. Zeitweise arbeiteten  100.000 Beschäftigte für die Bergbaugesellschaft. 

Wissenswerte Spezial

tyrannosaurus close-up, colourbox

Berliner auf Zeit: Tristan,Tyrannosaurus Rex im Naturkundemuseum

In einem Wissenswerte Spezial ging es um bahnbrechende Entwicklungen in der Wissenschaft und die klugen Köpfe, die sie ersonnen haben, und um die Fragen: Wie entsteht gute Wissenschaft? Und wie wird man eigentlich Nobelpreisträger?  Außerdem wollten wir wissen, wie das Neue in die Wissenschaft kommt, an welchen Orten und unter welchen Bedingungen.

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  • Ansicht des Kopfes des Similaun-Mannes, kurz Ötzi genannt, im archäologischen Museum in Bozen in Südtirol (Bild: dpa)

    Immer Neues von Ötzi

    Der Gletschermann "Ötzi" ist die wohl berühmteste Mumie der Neuzeit. Seit sie vor 25 Jahren im auftauenden Eis der Südtiroler Alpen gefunden wurde, ist die 5.500 Jahre alte Feuchtmumie eine reiche Quelle unterschiedlichster wissenschaftlicher Untersuchungen: Die Ausrüstungs-Gegenstände des Gletschermannes liefern wertvolle kulturelle Fakten, etwa der Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur der damaligen Zeit, und biowissenschaftliche Analysen geben Aufschluss über Ernährung und Lebensweise. Mit "Ötzi" ist auch eine neue Forschungsdisziplin entstanden: die "Bioarchäologie". Sie stellt neue Fragen und verändert so die Erforschung der Menschheitsgeschichte. Ein Beitrag von Peter Kaiser.

     

  • Die Illustration zeigt die Kollision von Atomkernen, bei der tausende, neuerzeugte Teilchen in alle Richtungen stieben (Bild: dpa)

    Teilchenforschung in den Abruzzen

    In den Wissenswerten geht es jetzt um die ganz großen Fragen: Wann war der Urknall? Was ist die dunkle Materie? Weltweit wird an diesen Fragen geforscht - mit großen Teilchenbeschleunigern wie am CERN im schweizerischen Genf oder aber in den italienischen Abruzzen. Die Forschungslabore im Gran-Sasso-Massiv, dem höchsten Berg der Abruzzen, sind dafür die größten unterirdischen Labore der Welt.

  • Im Besucherbergwerk - Markus Schlemmer-Stollen - in Bad Schlema können eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus und des Uranabbaus in der DDR-Zeit besichtigt werden(: imago-Stock&people/Rainer Weisflog)

    Strahlendes Erbe

    Die Wismut war zu Zeiten der DDR ein geheimnisvoller Ort - oder besser eine geheimnisvolle deutsch-sowjetische,  staatliche Aktiengesellschaft. Die verwandelte  ganze Landstriche in Sperrzonen und beutete die Natur rücksichtslos aus. Im Erzgebirge und in Teilen Thüringens förderte sie seit ihrer Gründung 1947 bis zur Auflösung 1991 Uranerz für das Atomprogramm der UdSSR. Zeitweise arbeiteten  100.000 Beschäftigte für die Bergbaugesellschaft. 

  • ARCHIV - Spitzkegelhalden unweit von Ronneburg in Thüringen gehören zu den Hinterlassenschaften des jahrzehntelangen Abbaus von Uranerz im sächsisch-thüringischen Raum, Archivfoto vom 19.09.1997 (Bild: dpa)

    Wie verstrahlt ist das Erzgebirge?

    Über 23 Milliarden Euro sollen die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke als Rücklage für die Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls in einen Fond einzahlen, damit nicht der Steuerzahler allein dafür aufkommen muss. Doch schon heute zahlt der Staat Milliardenbeträge für strahlende Überreste der Vergangenheit, beispielsweise für die Sanierung großer Gebiete in Thüringen und Sachsen und auch im Erzgebirge: Dort war zwischen 1945 und 1991 eine der größten Uranbergbaugebiete der Welt. Thomas Prinzler stellt daher die Wissenswerte-Frage der Woche: "Wie verstrahlt ist das Erzgebirge?".

  • Taucher am Schiffswrack Veruda Island (Bild: Deutsches Archäologisches Institut, Roman Scholz)

    3-D-Scanning versunkener Schiffe

    Vor 105 Jahren, im April 1912 kollidierte das damals größte Passagierschiff mit einem Eisberg und sank: Die Titanic. Der amerikanische Regisseur James Cameron tauchte in den 90er Jahren zur Vorbereitung seines Films zum Wrack und fotografierte und filmte es ausgiebig, um einen Eindruck von der Titanic zu bekommen. Auch der Archäologe Roman Scholz fotografiert Schiffswracks. Allerdings kann er dann aus den Daten ein 3-D-Modells des Schiffes erstellen, es sozusagen wieder zum Leben erwecken, wie Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler im Gespräch mit ihm erfahren hat.

  • Hirsche stehen vor einem Abendhimmel im Birkholz (Brandenburg) auf einer Wiese (Bild: dpa)

    Bedroht: Europas Rentiere und Hirsche

    Im deutschen Wald ist er der König unter den Tieren - der Hirsch. Doch Hirsche und auch Europas Rentiere sind in Gefahr. Eine tödliche Krankheit wurde kürzlich erstmals in Norwegen nachgewiesen. Bisher war diese spezielle Krankheit  nur in Nordamerika ein Riesenproblem: Sie ist extrem ansteckend, eine Heilung unmöglich und eine Eindämmung trotz Tötung ganzer Herden ist anscheinend auch nicht möglich. Der erste Nachweis dieser Seuche in Nordeuropa alarmiert nicht nur die Experten vom Norwegischen Veterinär-Institut. Ein Beitrag von ARD-Korrespondent Carsten Schmiester.

  • Klimawandel in Vietnam (Bild: dpa)

    Klimawandel und Migration

    Die Klimaforscher sagen es seit langem  voraus: die Wetterextreme nehmen zu. Unwetterartige Regenfälle, lange Dürren, schwere Tornados sind Boten des Klimawandels. Und meist trifft es Regionen, die auch von Armut und häufigen kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen sind:  Afrika, Südostasien aber auch Länder wie Syrien.  Ein Ergebnis ist, dass sich die Menschen auf den Weg machen, dass sie fliehen.

  • Ein Elektroauto steht an der Münchner Freiheit in München (Bayern), an einer Zapfsäule für Strom (Bild: dpa)

    Tank-Wirrwarr macht E-Auto-Besitzern das Leben schwer

    300 Millionen Euro – so viel Geld stellt der Bund ab dem nächsten Jahr für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zur Verfügung. Höchste Zeit, werden viele Fahrer von Elektroautos gedacht haben. Denn wie und wo man sein E-Auto aufladen kann, ist nach wie vor eine Wissenschaft für sich. In Berlin basteln ganz unterschiedliche Stellen an einer besseren Ladeinfrastruktur. Annika Klügel hat sich angeschaut, welche Lösungen die Stadt zu bieten hat.   

  • Ein Schiffswrack aus dem späten 18. Jahrhundert in der Ostsee (Bild: dpa)

    Hightech in der Unterwasserarchäologie

    Vor der kroatischen Küste liegt ein Schiffswrack aus dem 16. Jahrhundert. Es ist aktuell von Sporttauchern und Umwelteinflüssen bedroht, eine Bergung aus Kosten- und technischen Gründen zurzeit nicht möglich.  Um es dennoch für die Nachwelt zu erhalten und auch "über Wasser" erforschbar zu machen, soll ein 3D-Modell mit Hilfe der Structure from Motion (SFM) - Technik erzeugt werden.

  • Künstlerische Darstellung zeigt das Aussetzen eines Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo (Bild: dpa)

    Wann startet das Navigationssystem Galileo?

    Zur Frage der Woche richten wir den Blick gen Himmel: Da schwebt die Raumstation ISS  in 400 Kilometer Höhe - in zwei Jahren dann mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst als Kommandant. Auch unzählige Satelliten sind dort oben auszumachen, unter ihnen zwölf für das europäische Satellitennavigationsprojekt Galileo. Nummer 13 und 14  werden nächste Woche gestartet. Aber wann ist Galileo voll einsatzbereit? Eine Antwort hat Thomas Prinzler.

  • Bräunlich-rot ist das Wasser eines Fließes am Naturspreewaldhafen in Ragow nahe Lübben (Brandenburg) gefärbt (Bild: dpa)

    Sauberkeit von Flüssen und Seen im Test

    Der Spree geht es schlecht - Eisen färbt sie rot, Sulfate bedrohen Tier- und Pflanzen in ihr. Ständige Kontrolle tut not. Forscher der RWTH Aachen haben nun ein spezielles Flussfahrzeug bauen lassen, das mit modernster High-Tech die Sauberkeit von Gewässern testen kann. Vorerst aber nur im Aachener Raum. Riverboat nennen die Forscher ihr Testgerät und Ingo Wagner war bei einem der ersten Testläufe des Riverboats auf einem Stausee in der Eifel dabei.

  • Symbolbild: DNA-Strang festgehalten von einer Pinzette (Quelle: imago/blickwinkel)

    Maulkorb für Wissenschaftler in Großbritannien?

    Ein neuer Erlass der britischen Regierung will künftig mit öffentlichen Geldern geförderten Wissenschaftler daran hindern, mit Forschungsergebnissen die Regierungslinie in Frage zu stellen. Nach einem Aufschrei in der Wissenschaftsgemeinde ist die Regierung nun etwas zurückgerudert, aber das Verhältnis zwischen Politik und Forschung scheint nachhaltig belastet. Ein Beitrag von ARD-Korrespondentin Gabi Biesinger.

  • Logo Potsdamer Tag der Wissenschaften (Bild: Sebastian Grutza)

    Potsdamer Tag der Wissenschaften

    Die lange Nacht der Wissenschaften gibt es schon seit 15 Jahren, sie zieht Zehntausende Besucher in wissenschaftliche Institut und Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Die Nächste findet  am 11. Juni statt. Ganz so lange müssen Sie nicht warten, wenn Sie neugierig auf Wissenschaft und Forschung sind - am 21. Mai 2016 lädt der Verein proWissen Potsdam zum 4. Potsdamer Tag der Wissenschaften ein.

  • Philip van der Eijk (l) und Thomas Schnalke (r) (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Die Seele ist ein Oktopus

    Im Deutschen gibt es viele Redewendungen und Wortzusammensetzungen mit Seele: Seelenwanderung, beseelt, unsterbliche Seele, Seelenarzt, Seelenheil, Seelenverwandtschaft, Seelenfänger, sich die Seele aus dem Leib schreien, Seelendoktor. Aber was ist das "die Seele"? Haben wir eine und wenn ja wo? Kann man sie sehen, messen, verorten?  Haben auch andere Lebewesen oder gar Gegenstände oder Orte eine Seele? Diese Fragen beschäftigen schon seit Jahrtausenden Philosophen, Theologen aber auch Naturwissenschaftler und Ärzte.

  • Alle am Smartphone (Bild: imago/Westend61)

    Wie verändert uns die Smartphone-Nutzung?

    Das vernetzte Ich - unser Wochenthema. Und jetzt auch in den Wissenswerten. Vernetzung geschieht zum Beispiel durch Twitter und WhatsApp. Über 80 Prozent der 12- bis 18-Jährigen sind über das Smartphone im Internet und verschicken täglich Hunderte Nachrichten. Das hat Auswirkungen auf die Gesundheit, warnen Gesundheitsforscher schon seit langem. Und Ärzte beobachten erste Symptome. Das führt zur Wissenswerte-Frage der Woche - wie immer freitags an den Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler: "Wie verändert uns die Smartphone-Nutzung?"

  • Konrad Zuse vor dem ersten Computer Z3 (Bild: Horst Zuse)

    Ein Portrait von Konrad Zuse

    Ein Rückblick in das Berlin des Jahres 1941. Am 12. Mai damals stellte der Ingenieur Konrad Zuse  fünf Herren der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt eine Maschine vor, die die Welt verändern sollte: die Z3, der erste digitale Computer der Welt. Mit der Z3 waren bis dahin  Rechenoperationen für das Flugwesen möglich in einer nie gekannten Geschwindigkeit.  Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler über Rechenmaschinen und Konrad Zuse.

  • Mikroplastik-Teilchen, die am 17.03.2015 am Ufer der Warnow in Rostock gefunden wurden, aufgenommen am 09.02.2016 im Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) in Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) mit einem Centstück zum Größenvergleich (Bild: dpa)

    Mikroplastik in Seen und Flüssen

    Mikroplastik ist ein großes Umweltproblem. Doch bisher ist es sehr schwierig, die genaue Belastung festzustellen. Während für die Meere wie Nord- und Ostsee durch punktuelle Probenahmen erste Daten vorliegen, wird in Deutschlands Flüssen und Seen erst seit kurzem nach Mikroplastik gesucht. Forscher vom Geoforschungszentrum Potsdam nutzen jetzt einen Fernerkundungssensor, mit dem sie sehr schnell Mikroplastik aufspüren können. Ein Bericht von Maren Schibilsky.

  • Susanne Boll, Bereichsvorstand Gesundheit im Oldenburger Informatikinstitut (OFFIS) erläutert am Freitag (24.07.2009) in Oldenburg dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) die Monitoranzeige zur Aktivitätsbestimmung in einer Senioren-Musterwohnung (Bild: dpa)

    Smart Homes für Senioren

    Im Jahr 2030, so schätzt die Technologie Stiftung Berlin, lebt ein Großteil der über 85jährigen Berliner noch in der eigenen Wohnung. Damit die älteren Menschen unabhängig und sicher in ihren eigenen vier Wänden leben können, muss es eine Technik geben, die sie dabei nicht nur unterstützt, sondern die auch im Notfall eingreifen und kann und Alarm schlägt. Schon seit Jahren arbeiten IT-Firmen, Universitäten und verschiedenste Institutionen an solchen Assistenzsystemen, mit dem immer stärker spürbaren demografischen Wandel im Rücken, wie Peter Kaiser berichtet.

  • Merkur vor der Sonne fotografiert (Bild: dpa)

    Merkur tritt vor die Sonne

    Heute findet ein Himmelsereignis der ganz besonderen Art statt: Der Merkur tritt vor die Sonne und erscheint dort als punktförmige schwarze Silhouette. Allerdings ist das Ereignis mit bloßem Auge nicht erkennbar: Dazu ist der Merkur als sonnennächster Planet zu winzig. Was dieses Ereignis trotzdem so besonders macht, darüber spricht Heiner Martin mit Dr. Monika Staesche, Leiterin der Wilhelm-Foerster-Sternwarte Berlin.

  • Tacho in einem Auto © imago/Revierfoto

    Warum zeigen Navi und Tacho unterschiedliche Geschwindigkeiten an?

    Es ist Reisezeit, wieder sind viele unterwegs. Und die meisten der Autofahrer wollen sich auch an die geltenden Verkehrsregeln - zum Beispiel an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten. Der Blick auf den Tacho zeigt 50 - alles im grünen Bereich. Doch das Navi zeigt nur 45 an - es ist also noch Spielraum nach oben. Was stimmt? Und warum gibt es diese Unterschiede. Das ist die Wissenswerte Frage der Woche - und die Antwort gibt es wie immer von unserem Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Die NASA-Aufnahme zeigt die westliche Hemispähre der Erdkugel. (Bild: dpa)

    Der Globus quietscht und eiert

    "Der Globus quietscht und eiert" - so heißt es in einem alten Wanderlied. Und das ist nun auch nachgewiesen: Wissenschaftler der NASA verkündeten vor wenigen Tagen Forschungsergebnisse, nach denen die Erdachse ins Taumeln geraten ist.  Auch soll sich der Nordpol jährlich um 17 Zentimeter Richtung Osten bewegen wegen des Klimawandels: Die schmelzenden Eismassen, sich verändernde Winde und Meeresströmungen führten insgesamt zu einer Unwucht im Erdsystem. Was ist dran an dem fast apolayptischen Szenario? Peter Kaiser hat bei Experten nachgefragt.

  • Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung (Bild: Humboldt-Stiftung/Michael Jordan)

    Verleihung der Humboldt-Professuren

    Am heutigen Dienstag geht es um viel Geld. Genau um 24 Millionen Euro für die Forschung. Denn die Alexander-von-Humboldt-Stiftung verleiht heute in Berlin Deutschlands höchstdotierte Forschungspreise, die Alexander von Humboldt-Professuren. Sechs Preisträger können sich über 3,5 bis 5 Millionen freuen. Sie werden zukünftig in Deutschland forschen - in München, Bonn oder Münster. Berlin ist diesmal nicht dabei.  

  • Struma recidivans, so genannte Kropf-Erkrankung, zw. 1918-1927, © Moulagenmuseum Zürich, Foto: Bernhard Strauss

    Surfaces - Grenzgänge zwischen Kunst und Medizin

    Herzen in Alkohol, Skelette oder Wachsmasken von durch Krankheit entstellte Gesichter - das Berliner Medizinhistorische Museum in der Charité ist nichts für schwache Nerven. Es beherbergt eine große Sammlung medizinischer Präparate. Ursprung ist die Sammlung Rudolf Virchows, der hier einst arbeitete. Aber das Museum  präsentiert immer auch Sonderausstellungen - oft an den Grenzen zu anderen Bereichen.

  • Tierversuche: Labormaus "Agnes" in einem Foschungslabor (Bild: IEMM/Münster/dpa)

    Treffpunkt Wissenswerte: Mitgeschöpf Tier

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen," so steht es im deutschen Tierschutzgesetz. Ausnahmen gelten für Wissenschaft und Forschung: Hier müssen Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Das ist umstritten und wird von Tierschützern vehement abgelehnt mit dem Verweis auf Ersatzmethoden. Über das Thema Tierschutz diskutierten Experten beim 82. Treffpunkt WissensWerte.

  • Tierversuche: Labormaus "Agnes" in einem Foschungslabor (Bild: IEMM/Münster/dpa)

    Treffpunkt Wissenswerte: Mitgeschöpf Tier

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen," so steht es im deutschen Tierschutzgesetz. Ausnahmen gelten für Wissenschaft und Forschung: Hier müssen Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Das ist umstritten und wird von Tierschützern vehement abgelehnt mit dem Verweis auf Ersatzmethoden. Über das Thema Tierschutz diskutierten Experten beim 82. Treffpunkt WissensWerte.

  • Alzheimerpatienten beim Tanz (Bild: imago/ZUMA Press)

    Tanzen: Wundermedizin gegen Alzheimer

    Der 29. April ist Welttag des Tanzes. Überall auf der Welt wird getanzt - in China, in Venezuela, Sri Lanka oder Deutschland. Die gute alte Tanzschule - lange totgesagt - erlebt eine Renaissance. Und außerdem, darauf wird auch hingewiesen: Tanzen ist gut gegen Krankheiten wie Alzheimer. Warum? Tanzen sei "positive Arbeit", sagt Thomas Prinzler. "Das motorische System im Gehirn wird aktiviert, Glückshormone werden ausgeschüttet, und die Hirnzellen verschalten sich neu durch neue Schritte und Bewegungsabläufe."

  • Ein Affe (Langschwanzmakake) während eines wissenschaftlichen Experiments (Bild: Peter Förster/dpa)

    Vom Nutzen der Tierversuche

    Affen, denen Drähte aus dem Kopf wachsen, traurig blickende Laborhunde oder Mäuse mit Ohren auf dem Rücken - diese Bilder kennt jeder - und ist entsetzt und fragt: Darf das sein? Das Tierschutzgesetz legt fest, dass "aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen" sei. Doch es gibt Ausnahmen – zum Beispiel dürfen für Wissenschaft und Forschung Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Thomas Prinzler hat Experten gefragt: Wann und unter welchen Bedingungen sind Tierversuche unverzichtbar?

  • Absrakte Form (Bild: imago/CHROMORANGE)

    Guter Algorithmus - böser Algorithmus?

    Das Wort Algorithmus bezeichnet eigentlich nur einen Vorgang, mit dem ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll. Doch Algorithmen verhindern in sozialen Netzwerken auch, dass wir die ganze Welt sehen – stattdessen sehen wir nur, was die Software uns sehen lässt. Algorithmen gaukeln uns Wirklichkeit vor. Und auch wir werden anhand von Algorithmen vermessen.  Algorithmen bestimmen also immer mehr unser Leben, wie Peter Kaiser berichtet.

  • Amazon Drohne (Bild: Amazon/dpa)

    Drohnen als Lieferfahrzeug

    Sie kosten inzwischen nur wenige hundert Euro: kleine ferngesteuerte und auch autonom fliegende Drohnen. Und sie verursachen immer häufiger Probleme, denn zu viele Benutzer kennen nicht die Regeln und halten sich nicht an Gesetze. Sie gefährden den Luftverkehr, wie kürzlich die Kollision einer Drohne mit einem Flugzeug in London-Heathrow - mit glücklichem Ausgang. Zwar  sind Drohnen als Transportmittel in den USA und Europa generell noch nicht erlaubt, dennoch gibt es von vielen Unternehmen hochfliegende Pläne - allen voran bei Amazon. Ein Beitrag von ARD-Korrespondentin Nicole Markwald.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

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Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.