Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Tacho in einem Auto © imago/Revierfoto

Warum zeigen Navi und Tacho unterschiedliche Geschwindigkeiten an?

Es ist Reisezeit, wieder sind viele unterwegs. Und die meisten der Autofahrer wollen sich auch an die geltenden Verkehrsregeln - zum Beispiel an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten. Der Blick auf den Tacho zeigt 50 - alles im grünen Bereich. Doch das Navi zeigt nur 45 an - es ist also noch Spielraum nach oben. Was stimmt? Und warum gibt es diese Unterschiede. Das ist die Wissenswerte Frage der Woche - und die Antwort gibt es wie immer von unserem Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

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Wissenswerte im Gespräch

Nachbau der Zuse Z3 im Deutschen Museum in München (Quelle: Wikipedia Commons / Author: Venusianer at de.wikipedia)

Wissenswerte, 08.05.2016, 09:44 Uhr - Happy Birthday, Computer

Am 12. Mai 1941 wurde der erste funktionsfähige digitale Computer  vorgestellt. Nach mehreren Vorgängermodellen präsentierte Konrad Zuse mit der Z3 eine Maschine mit 600 Relais für das Rechenwerk und 1.600 Relais für das Speicherwerk. Das Original wurde im Krieg bei einem Bombenangriff zerstört, ein Nachbau steht im Deutschen Museum München. Der Sohn Konrad Zuses, Horst Zuse, baute in den vergangenen Jahren ein weiteres Modell, das im Deutschen Technikmuseum Berlin ausgestellt ist. 

Wissenswerte Spezial

tyrannosaurus close-up, colourbox

Berliner auf Zeit: Tristan,Tyrannosaurus Rex im Naturkundemuseum

In einem Wissenswerte Spezial ging es um bahnbrechende Entwicklungen in der Wissenschaft und die klugen Köpfe, die sie ersonnen haben, und um die Fragen: Wie entsteht gute Wissenschaft? Und wie wird man eigentlich Nobelpreisträger?  Außerdem wollten wir wissen, wie das Neue in die Wissenschaft kommt, an welchen Orten und unter welchen Bedingungen.

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  • Tacho in einem Auto © imago/Revierfoto

    Warum zeigen Navi und Tacho unterschiedliche Geschwindigkeiten an?

    Es ist Reisezeit, wieder sind viele unterwegs. Und die meisten der Autofahrer wollen sich auch an die geltenden Verkehrsregeln - zum Beispiel an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten. Der Blick auf den Tacho zeigt 50 - alles im grünen Bereich. Doch das Navi zeigt nur 45 an - es ist also noch Spielraum nach oben. Was stimmt? Und warum gibt es diese Unterschiede. Das ist die Wissenswerte Frage der Woche - und die Antwort gibt es wie immer von unserem Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Die NASA-Aufnahme zeigt die westliche Hemispähre der Erdkugel. (Bild: dpa)

    Der Globus quietscht und eiert

    "Der Globus quietscht und eiert" - so heißt es in einem alten Wanderlied. Und das ist nun auch nachgewiesen: Wissenschaftler der NASA verkündeten vor wenigen Tagen Forschungsergebnisse, nach denen die Erdachse ins Taumeln geraten ist.  Auch soll sich der Nordpol jährlich um 17 Zentimeter Richtung Osten bewegen wegen des Klimawandels: Die schmelzenden Eismassen, sich verändernde Winde und Meeresströmungen führten insgesamt zu einer Unwucht im Erdsystem. Was ist dran an dem fast apolayptischen Szenario? Peter Kaiser hat bei Experten nachgefragt.

  • Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung (Bild: Humboldt-Stiftung/Michael Jordan)

    Verleihung der Humboldt-Professuren

    Am heutigen Dienstag geht es um viel Geld. Genau um 24 Millionen Euro für die Forschung. Denn die Alexander-von-Humboldt-Stiftung verleiht heute in Berlin Deutschlands höchstdotierte Forschungspreise, die Alexander von Humboldt-Professuren. Sechs Preisträger können sich über 3,5 bis 5 Millionen freuen. Sie werden zukünftig in Deutschland forschen - in München, Bonn oder Münster. Berlin ist diesmal nicht dabei.  

  • Struma recidivans, so genannte Kropf-Erkrankung, zw. 1918-1927, © Moulagenmuseum Zürich, Foto: Bernhard Strauss

    Surfaces - Grenzgänge zwischen Kunst und Medizin

    Herzen in Alkohol, Skelette oder Wachsmasken von durch Krankheit entstellte Gesichter - das Berliner Medizinhistorische Museum in der Charité ist nichts für schwache Nerven. Es beherbergt eine große Sammlung medizinischer Präparate. Ursprung ist die Sammlung Rudolf Virchows, der hier einst arbeitete. Aber das Museum  präsentiert immer auch Sonderausstellungen - oft an den Grenzen zu anderen Bereichen.

  • Tierversuche: Labormaus "Agnes" in einem Foschungslabor (Bild: IEMM/Münster/dpa)

    Treffpunkt Wissenswerte: Mitgeschöpf Tier

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen," so steht es im deutschen Tierschutzgesetz. Ausnahmen gelten für Wissenschaft und Forschung: Hier müssen Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Das ist umstritten und wird von Tierschützern vehement abgelehnt mit dem Verweis auf Ersatzmethoden. Über das Thema Tierschutz diskutierten Experten beim 82. Treffpunkt WissensWerte.

  • Tierversuche: Labormaus "Agnes" in einem Foschungslabor (Bild: IEMM/Münster/dpa)

    Treffpunkt Wissenswerte: Mitgeschöpf Tier

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen," so steht es im deutschen Tierschutzgesetz. Ausnahmen gelten für Wissenschaft und Forschung: Hier müssen Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Das ist umstritten und wird von Tierschützern vehement abgelehnt mit dem Verweis auf Ersatzmethoden. Über das Thema Tierschutz diskutierten Experten beim 82. Treffpunkt WissensWerte.

  • Alzheimerpatienten beim Tanz (Bild: imago/ZUMA Press)

    Tanzen: Wundermedizin gegen Alzheimer

    Der 29. April ist Welttag des Tanzes. Überall auf der Welt wird getanzt - in China, in Venezuela, Sri Lanka oder Deutschland. Die gute alte Tanzschule - lange totgesagt - erlebt eine Renaissance. Und außerdem, darauf wird auch hingewiesen: Tanzen ist gut gegen Krankheiten wie Alzheimer. Warum? Tanzen sei "positive Arbeit", sagt Thomas Prinzler. "Das motorische System im Gehirn wird aktiviert, Glückshormone werden ausgeschüttet, und die Hirnzellen verschalten sich neu durch neue Schritte und Bewegungsabläufe."

  • Ein Affe (Langschwanzmakake) während eines wissenschaftlichen Experiments (Bild: Peter Förster/dpa)

    Vom Nutzen der Tierversuche

    Affen, denen Drähte aus dem Kopf wachsen, traurig blickende Laborhunde oder Mäuse mit Ohren auf dem Rücken - diese Bilder kennt jeder - und ist entsetzt und fragt: Darf das sein? Das Tierschutzgesetz legt fest, dass "aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen" sei. Doch es gibt Ausnahmen – zum Beispiel dürfen für Wissenschaft und Forschung Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Thomas Prinzler hat Experten gefragt: Wann und unter welchen Bedingungen sind Tierversuche unverzichtbar?

  • Absrakte Form (Bild: imago/CHROMORANGE)

    Guter Algorithmus - böser Algorithmus?

    Das Wort Algorithmus bezeichnet eigentlich nur einen Vorgang, mit dem ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll. Doch Algorithmen verhindern in sozialen Netzwerken auch, dass wir die ganze Welt sehen – stattdessen sehen wir nur, was die Software uns sehen lässt. Algorithmen gaukeln uns Wirklichkeit vor. Und auch wir werden anhand von Algorithmen vermessen.  Algorithmen bestimmen also immer mehr unser Leben, wie Peter Kaiser berichtet.

  • Amazon Drohne (Bild: Amazon/dpa)

    Drohnen als Lieferfahrzeug

    Sie kosten inzwischen nur wenige hundert Euro: kleine ferngesteuerte und auch autonom fliegende Drohnen. Und sie verursachen immer häufiger Probleme, denn zu viele Benutzer kennen nicht die Regeln und halten sich nicht an Gesetze. Sie gefährden den Luftverkehr, wie kürzlich die Kollision einer Drohne mit einem Flugzeug in London-Heathrow - mit glücklichem Ausgang. Zwar  sind Drohnen als Transportmittel in den USA und Europa generell noch nicht erlaubt, dennoch gibt es von vielen Unternehmen hochfliegende Pläne - allen voran bei Amazon. Ein Beitrag von ARD-Korrespondentin Nicole Markwald.

  • Luftschiff Dragon Dream (Quelle: Worldwide Aeros)

    Die Renaissance der Luftschiffe

    Als am 6. Mai 1937 der weltgrößte Zeppelin "Hindenburg" in den USA explodierte, schien das Ende der Luftschiffe gekommen. Versuche, Zeppeline wieder zum Leben zu erwecken, scheiterten in Deutschland - zuletzt mit der Pleite von Cargolifter im brandenburgischen Brandt. Und doch wurde und wird anderswo in der Welt an eine Renaissance der Luftschiffe geglaubt und aktiv geforscht. Das Wissenschafts-Magazin "Ozon" im rbb Fernsehen widmet am Montagabend dem Comeback der Luftschiffe. Dirk Pohlmann ist einer der Autoren. Mit ihm spricht Thomas Prinzler.

  • Prof. Dr. Günther Hasinger (Bild: imago/Norbert Fellechner)

    Vom Nichts und von Schwarzen Löchern

    Woher kommen wir? Wie ist unsere Welt entstanden? Was sind Schwarze Löcher? Darüber spricht Thomas Prinzler mit Günther Hasinger, dem Direktor des Instituts für Astronomie der Universität Hawaii. Dort lebt, arbeitet und forscht der Astrophysiker aus München, der in den 90er Jahren auch Direktor des Astrophysikalischen Instituts auf dem Potsdamer Telegrafenberg war. Hawaii ist aufgrund seiner Lage ein idealer Ort für die Astronomie. Auf dem höchsten Berg der Insel, dem 4200 Meter hohen Vulkan Mauna Kea, befindet sich eines der wichtigsten astronomischen Observatorien der Welt. Hier kann man in die Tiefen des Universums blicken und vielleicht eine Antwort auf die Frage: "Was ist das Nichts?" finden.

  • Symbolbild: UNO Klimaschutzabkommen (Bild: imago/Ralph Peters)

    Klimaabkommen - Was wird unterzeichnet?

    Am Freitag wird bei der UNO in New York das Klimaabkommen von Paris unterzeichnet. Ein Rekord steht schon fest: An diesem ersten möglichen Termin der Unterzeichnung haben sich 130 Staaten bereit erklärt, Ihre Unterschrift unter das Dokument zu setzen - so viele, wie noch nie zuvor, ist von den Vereinten Nationen zu hören. Was wird da knapp fünf Monate nach der Einigung in Paris genau unterzeichnet? Dieser Frage geht Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler nach.

  • Gerste, Hopfen und ein Glas Bier (Bild: colourbox.com)

    Die Wissenschaft vom Bier

    "Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen." So wurde es am 23. April 1516 in Ingolstadt verkündet von den bayerischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. Es ist die Geburtsstunde des bis heute geltenden deutschen Reinheitsgebotes. Eigentlich ist damit alles klar. Thomas Prinzler hat sich jedoch gefragt, warum dennoch am und über das Bier geforscht wird, nicht nur in Bayern sondern auch in Berlin.

  • Roboter im Einsatz in der Automobil-Industrie (Bild: colourbox.com)

    Roboter als Schwerarbeiter

    Noch müssen wir unsere Einkäufe selbst nach Hause tragen und  noch bringt der Postbote ganz allein das Paket an die Haustür. Noch. In vielen Bereichen werden aber bald schon Roboter unterwegs sein, um zu helfen oder einiges sogar komplett zu übernehmen. Ein Beitrag von Jörg Sauerwein.

  • Symbol: Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Gehirn? (Bild: colourbox.com)

    Wie Männer und Frauen auf Fehler reagieren

    Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Gehirne von Männern und Frauen unterschiedich strukturiert sein sollen, weswegen Frauen schlecht einparken und Männer schlecht zuhören können. Aber: Selbst Hirnforscher sagen, dass es doch einen kleinen Unterschied bei den Menschen im Oberstübchen gebe - das jedenfalls behauptete der Magdeburger Neuropsychologe Markus Ullsperger jüngst in einer wissenschaftlichen Abhandlung. Er schreibt, der Unterschied im Gehirn macht Männer schneller und Frauen flexilbler. Was er damit meint, erklärt er im Gespräch mit Sandra Schwarte.

  • Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (Quelle: Ulrich Dahl/Technische Universität)

    Frei, verantwortungsvoll, universell - TU Berlin

    Es ist 70 Jahre her, da wurde am 9. April im kriegszerstörten Berlin eine neue Universität  gegründet:  "Die alte Technische  Hochschule ist tot,  und  an  ihrer  Stelle ersteht eine neue Institution mit neuen Zielen" sagte der britische Militärkommandant Berlins, General Nares zur Eröffnung der TU Berlin. Heute wird der Geburtstag gefeiert -  mit einer Festveranstaltung und einer  Ausstellung. Thomas Prinzler gratuliert.

  • Präsident der TU Christian Thomsen

    70 Jahre TU Berlin

    Ein Jahr nach Kriegsende, am 9. April 1946 wurde in Berlin unter Regie der britischen Besatzungsmacht eine neue, die Technische Universität Berlin eröffnet.  Damit sollte eine Zäsur und ein Neubeginn markiert werden,  war doch die Vorgängerin, die traditionsreiche Technische Hochschule mit der  nationalsozialistischen Herrschaft verstrickt. Über Neuanfang und Zukunft der TU Berlin spricht Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit TU-Präsident Prof. Christian Thomsen.

  • Eine Mehlschwalbe unter einem Dachgiebel (Quelle: imago)

    Woher wissen die Schwalben, dass Frühling ist?

    Schwalben machen sich jedes Jahr im Herbst auf den Weg nach Süden. Über Nordafrika fliegen sie über die südliche Sahara bis nach Südafrika. Manche Arten, wie die Rauchschwalbe, überwintern jedoch in Nigeria. Von dort kehren sie im Frühjahr zurück. Und das immer eher, wie Leipziger Forscher gerade herausgefunden haben. Schwalben gelten daher als Verkünder des Frühlings oder des Sommers. Woher aber wissen Schwalben, dass es Frühling ist? Das ist die Wissenswerte-Frage der Woche. Thomas Prinzler versucht, sie zu beantworten.

  • Aus einem Bücherregal wird ein Buch herausgezogen (Foto: imago/Eibner)

    Buchtipps

    Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler stellt wieder einige Bücher aus der weiten Welt der Wissenschaft vor - von A wie Atomkraft bis W wie Wetter.

  • Hauhechel-Bläuling (Quelle: Archiv Naturpark Drömling)

    Verlust der Schmetterlinge

    Der Frühling ist auch die Zeit für Schmetterlinge. Denen aber geht es schlecht: Gab es vor rund 200 Jahren in Deutschland noch etwa 117 Schmetterlingsarten, so sind es heute gerade noch einmal 71 Arten. Auch die Anzahl der Schmetterlinge sinkt. Schuld sind unter anderem die Intensivlandwirtschaft in Deutschland, die zu kleinen Naturschutzgebiete und der Klimawandel.  

  • Die Aufnahme zeigt einen Gletscher in der Antarktis (Bild: dpa)

    Wie die Antarktis entstand

    Minus dreißig Grad, Schnee, Eis soweit man schauen kann  - und Pinguine: Das ist die Antarktis. Der Kontinent im Süden ist für Wissenschaftler unterschiedlichster Fachgebiete von großem Interesse, ist er doch ein Überbleibsel, das Herzstück des ehemaligen südlichen Superkontinentes Gondwana, und man kann dort Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückblicken.

  • präparierte Pinguinsküken (Bild: HwaJa-Goetz MfN

    Was Präparatoren leisten

    Wer derzeit ins Berliner Naturkundemuseum kommt, der ist fasziniert von Tristan, dem Raubsaurier. Ein Riesen-Skelett, das da so nicht stünde, wenn es nicht Präparatoren gäbe, die das Skelett präpariert haben. Das gilt natürlich auch für die vielen anderen tierischen und pflanzlichen Exponate, die zu sehen sind. Gerade hat im Naturkundemuseum der "Verband deutscher Präparatoren" getagt. Anke Schaefer über die Kunst der Präparatoren.

  • Inforadio Wissenschafts-Redakteur Thomas Prinzler mit Prof. Robert Schlögl (Bild: Dieter Freiberg)

    Energiewende - sicher, bezahlbar, sauber

    Die Welt schaut auf Deutschland: Schaffen es die Deutschen mit ihrer Energiewende? Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie und aus fossilen Brennstoffen? Für Prof. Dr. Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber Institut der Max-Planck-Gesellschaft und deren Energiesprecher, ist die Antwort noch nicht klar: "Wir sind in der Lage, die Vorgaben zu erfüllen, wenn dann die Gesellschaft mal entscheidet, was die Vorgaben eigentlich sein sollen."

  • Halbierter Wirsing liegt auf einem Holztisch (Quelle: imago/Westend61)

    "Dicke Süße" und "Butterzart"

    Unsere Supermarktregale quellen über - Tomaten, Gurken, Kohl - die Gemüsevielfalt ist groß. Aber der Schein trügt: Die Artenvielfalt unserer Nutzpflanzen sinkt seit Jahren. Die Hochleistungslandwirtschaft hat eine radikale Auslese mit sich gebracht. Nur die ertragsreichsten, transport- und lagerfähigsten Getreidearten, Feldfrüchte und Gemüsesorten kommen noch in den Anbau. Der Rest ist ausgemustert und fristet bestenfalls ein Dasein als tief gefrorener Samen in den Genbanken Europas.

  • Der Fluss Oste schlängelt sich bei Zeven (Niedersachsen) durch die herbstliche Landschaft (Bild: Carmen Jaspersen/dpa)

    Die Klänge des Wassers und ihre Bedeutung

    Vor ein paar Tagen wurde berichtet, dass ein Schweizer Klangkünstler eine Echo-App entwickelt hat, um den Klang der Berge einzufangen. Das hat Thomas Prinzler daran erinnert, dass der Berliner Gewässerökologe Klement Tockner vor ein paar Jahren die Klänge des Wassers wissenschaftlich untersucht hat - im Forschungsprojekt Sound of Rivers. Und wenn Wissenschaftler dem Rauschen des Wassers lauschen: Was erzählt es ihnen?

  • Windräder und Hochspannungsleitungen auf einem Feld in Brandenburg (Quelle: imago/Martin Müller)

    Mit Kopernikus in die Zukunft

    "Wir werden zeigen, dass eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung machbar ist, ohne auf Wohlstand und Arbeitsplätze zu verzichten, " so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka am Dienstag bei der Vorstellung der vier ausgewählten Kopernikus-Projekte für die Energiewende. Dabei geht es um Fördergelder von 400 Millionen Euro für Forschungs-Großvorhaben. Thomas Prinzler stellt sie vor.

  • Blick in die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin (Quelle: dpa)

    Wie weiter mit der Exzellenzinitiative?

    Wie geht es weiter mit der Exzellenzinitiative der deutschen Universitäten?  Das 2006 begonnene Förderprogramm läuft 2017 aus. Seit langem warten die Hochschulen darauf, dass von Seiten der Politik eine Ansage kommt, was danach folgt. Am Dienstag tagen in Berlin die Wissenschaftsminister der Länder mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Wie wird eine künftige Excellenz-Initiative aussehen? Fragen an Thomas Prinzler, Wissenschaftsredakteur im Inforadio.

  • ARCHIV - HANDOUT - Ein von der Nasa herausgegebenes Farbfoto zeigt den Planeten Pluto, fotografiert von der Raumsonde New Horizons. Das Foto wurde bearbeitet um die Oberflächenstrukturen deutlich sichtbar zu machen. (Bild: NASA/JHUAPL/SwRI/dpa)

    Neues vom Zwergplaneten Pluto

    Ein Blick in die unendlichen Weiten des Weltraums. Der Pluto war einmal der äußerste Planet unseres Sonnensystems - bis er zum "Zwergplaneten" zurückgestuft wurde - er ist schlicht zu klein.  Am wissenschaftlichen Interesse hat das aber nichts geändert. Neue Daten von der Sonde "New Horizon" zeigen nun, dass Pluto bei weitem kein kleiner Eisklumpen am Rande des Sonnensystems ist - sondern ein komplexes System, das Wissenschaftler entzückt, wie unser Korrespondent Jan Bösche aus den USA berichtet.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

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Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.