Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Drei Super-Erden umkreisen den leuchtenden Stern HD 40307 (künstlerische Darstellung) © dpa- Bildfunk

Die Bibel hat Recht - und Galilei irrt

Einige sogenannte Verschwörungstheorien sind einfach nicht totzukriegen. Das betrifft den Mordanschlag auf John F. Kennedy genauso wie die Mondlandung, die angeblich nie stattgefunden hat. Und jetzt gibt es in den USA eine neue Variante: Demnach sind die Astronomen Nikolaus Kopernikus, Galileo Galileo und all ihre Nachfolger Verschwörer. Die Erde dreht sich nämlich gar nicht um die Sonne. Sie ist stattdessen der Mittelpunkt des Universums. Das wird jedenfalls im Film "The Principle" ("Das Prinzip") behauptet.

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Wissenswerte im Gespräch

ein Schild mit dem Schriftzug Avicenna Studienwerk (Bild: dpa)

Vor dem Start: Avicenna, das Muslimische Studienwerk

Abū Alī al-Husain ibn Abdullāh ibn Sīnā war vor gut 1.000 Jahren ein persischer Arzt, Physiker, Philosoph, Mathematiker, Astronom – kurz das, was man ein Universalgenie nennt. Doch anders als da Vinci oder  Aristoteles ist der persische Gelehrte kaum bekannt. Und wenn dann nur der Fachwelt unter seinem latinisierten Namen Avicenna. Das wird sich jetzt ändern.

Treffpunkt Wissenswerte

Eine Krankenschwester betreut eine 90-jährige Frau in ihrer Wohnung (Bild: imago)

Treffpunkt Wissenswerte: Altern ist menschlich

Der Mensch ist ein evolutionärer Sonderfall, haben Max-Planck-Forscher herausgefunden. Während das Sterberisiko beim homo sapiens mit steigendem Alter zunimmt, ist das bei vielen anderen Arten wie der Mangrove oder dem Einsiedlerkrebs nicht der Fall. Überhaupt ist die Frage nach den Gründen des Alterns längst nicht umfassend erforscht.

Beitragsarchiv

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  • Pilotanlage zur geologischen Speicherung des Treibhausgases CO2 in Ketzin bei Berlin [Foto: picture alliance/dpa / Bernd Settnik]

    Erst rein dann raus - CO2 in Ketzin

    Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler im brandenburgischen Ketzin das Treibhausgas Kohlendioxid in unterirdische Gesteinsformationen gepumpt. Das Pilotprojekt soll zeigen, dass die Speicherung von CO2 möglich ist. Jetzt holen die Forscher in einem Feldversuch einen Teil des Kohlendioxids wieder zurück.

  • ARCHIV - Im Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) arbeitet Baristiran Kaynak Canan an einem Röntgen-Photoelektron-Spektrometer, Archivfoto vom 22.07.2008.(Quelle: dpa)

    Deutsch-Türkische Wissenschaftskooperation

    Die Türkei und Deutschland begehen 2014 das Deutsch-Türkische Wissenschaftsjahr.  Damit wollen beide Länder ihre gemeinsamen Forschungsaktivitäten verstärken. Wie das gehen kann, zeigen die Istanbuler Sabanci Universität und das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt an der Oder. Beide Einrichtungen haben bereits seit sechs Jahren Erfahrungen in der Zusammenarbeit. So forschen Studenten und Doktoranten mal am Bosporus und mal an der Oder - berichtet unser Korrespondent Christian Buttkereit aus Istanbul.

  • ARCHIV - Die Luftaufnahme vom 20.07.2009 zeigt das Ausmaß des Erdrutsches vom 18.07.2009 am Concordiasee in Nachterstedt (Salzlandkreis). (Bild: dpa)

    Sanierung der Lausitzer Erdrutschgebiete

    Am 18. Juli 2009 kam es am frühen Morgen in Nachterstedt zu einem Erdrutsch, in deren Folge ein Doppelhaus komplett und ein weiterers Wohnhaus zur Hälfte in den angrezenden Concordiasee stürzten. Jetzt soll eine neue Sanierungstechnologie diese Flächen wieder sicher machen.

  • Fluggerät auf der Da Vinci - Ausstellung

    Leonardo da Vinci und seine Maschinen

    Leonardo da Vinci war ein Universalgenie der Renaissance. Jeder kennt sein Gemälde der Frau mit dem geheimnisvollen Lächeln: die vor 510 Jahren gemalte Mona Lisa, die heute im Louvre hängt. Doch viele wissen nicht, dass da Vinci auch Baumeister und Ingenieur, Bildhauer und Erfinder, Mathematiker und Philosoph war. Thomas Prinzler spricht mit dem Kurator der interkativen Da-Vinci-Maschinen-Ausstellung, Prof. Horst Langer von der FH Bielefeld.

  • In einem Labor einer Einrichtung für Reproduktionsmedizin ist die Vergrößerung der Befruchtung einer Eizelle zu sehen (Bild: dpa)

    Können tiefgefrorene Menschen überleben?

    Wird es jemals gelingen, lebende Menschen einzufrieren, ohne dass sie Schaden nehmen? Das ist die Wissenswerte-Frage der Woche. Thomas Prinzler, rbb Infradio-Wissenschaftsredakteur, versucht, das Thema auszuleuchten.

  • Der Planet Mars (Bild: imago)

    Der Komet, der Staub und der Mars

    Auf dem Mars und um ihn herum geht es derzeit hoch her: Die beiden Rover Opportunity und Curiosity fahren auf ihm herum, und gleich fünf europäische, indische und amerikanische Raumsonden umkreisen ihn. Und am Wochenende erhält der Rote Planet Besuch aus dem Sonnensystem: Ein neu entdeckter Komet wird - unter kosmischen Maßstäben - ganz knapp an ihm vorbeifliegen. Weit genug weg, um nicht mit ihm zu kollidieren, aber nahe genug, damit die Mars-Sonden diesen Besucher beobachten können.

  • MeshCon 2014 - Foto: Mario Behling, 2014

    Mode trifft Technik

    Vom digitalen Designstudio bis zur gehackten Strickmaschine: Mode und Technologie miteinander zu verzahnen, ist das Ziel der MeshCon 2014. Am Mittwoch endet die Berliner Konferenz, auf der sich Modegestalter, Digitalkreative und Industrie getroffen haben.

  • Blick auf die Sulawesi-Insel in Indonesien (Bild: imago)

    Älteste Höhlenmalerei auf Sulawesi

    In Höhlen auf der indonesischen Insel Sulawesi haben Wissenschaftler die bisher ältesten Zeichnungen der Welt entdeckt, rund 40.000 Jahre alt. Diese Entdeckung muss zu einem Umdenken führen, galt doch bisher Europa, der Norden Spaniens, als die Wiege der Höhlenmalerei.

  • Illustration: Telemedizin - Ein Stethoskop liegt auf einer Computertastatur (Bild: imago)

    Smart City: Herausforderung Telemedizin

    Der Begriff Smart City, die intelligente Stadt, umfasst technische Erleichterungen in allen Bereichen: Wirtschaft und Verwaltung, Mobilität und Infrastruktur, Umwelt, Gesundheit und Architektur. Zum Beispiel Erleichterungen, dass Senioren länger in ihren eigenen Wohnungen leben können. Oder verbesserte medizinische Hilfe auf dem Land. Beides wird möglich durch "Telemedizin".

  • Eine Krankenschwester betreut eine 90-jährige Frau in ihrer Wohnung (Bild: imago)

    Treffpunkt Wissenswerte: Altern ist menschlich

    Der Mensch ist ein evolutionärer Sonderfall, haben Max-Planck-Forscher herausgefunden. Während das Sterberisiko beim homo sapiens mit steigendem Alter zunimmt, ist das bei vielen anderen Arten wie der Mangrove oder dem Einsiedlerkrebs nicht der Fall. Überhaupt ist die Frage nach den Gründen des Alterns längst nicht umfassend erforscht.

  • Ein Forschungslabor (Bild: dpa)

    Haben die Richtigen den Nobelpreis bekommen?

    Thomas Prinzler schaut zurück auf die Nobelpreisträger in den naturwissenschaftlichen Disziplinen und erklärt den Nutzen ihrer Entdeckungen für Forschung und Praxis.

  • Yaloms Anleitung zum Glücklichsein

    Am 2. Oktober ist eine Dokumentation in den Kinos angelaufen, die das Leben und Wirken des berühmten Psychotherapeuten und Autors Dr. Irvin Yalom beleuchtet. Der Titel des Films lautet "Yaloms Anleitung zum Glücklichsein", aber auf dieses Versprechen sollte man sich nicht verlassen.   

  • Ein Paket-Drohne der Deutschen Post (Bild: dpa)

    Im Einsatz: Der Paketkopter der DHL

    Ob Brieftauben oder E-Post: Es gibt viele Möglichkeiten, Nachrichten oder Waren von einem Ort zum anderen zu bringen. Getestet wird mittlerweile auch der Einsatz von Drohnen - nicht nur von Amazon oder Google, sondern auch von der Deutschen Post. Die DHL-Drohne macht am Donnerstag im Museum für Kommunikation Berlin Station. Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums des Weltpostvereins kann man sie hier aus nächster Nähe betrachten.

  • Prof. Dr. Detlev Ganten (Bild: Imago)

    Wie wir gesund alt werden

    Der Mensch ist ein evolutionärer Sonderfall, haben Max-Planck-Forscher herausgefunden.  Während das Sterberisiko beim Homo Sapiens mit steigendem Alter zunimmt, ist das bei vielen anderen Arten wie bei der Mangrove oder dem Einsiedlerkrebs nicht der Fall. Überhaupt ist die Frage nach den Gründen des Alterns längst nicht umfassend erforscht.

  • Thor Heyerdahl (Bild: Imago)

    Abenteurer und Wissenschaftler: Thor Heyerdahl

    Er segelte auf einem Holzfloß über den Pazifik, mit einem Papyrusboot über den Atlantik und mit einem Schilfboot über den indischen Ozean: Thor Heyerdahl ist der vielleicht berühmteste Vertreter der experimentellen Archäologie.

  • ein Schild mit dem Schriftzug Avicenna Studienwerk (Bild: dpa)

    Vor dem Start: Avicenna, das Muslimische Studienwerk

    Abū Alī al-Husain ibn Abdullāh ibn Sīnā war vor gut 1.000 Jahren ein persischer Arzt, Physiker, Philosoph, Mathematiker, Astronom – kurz das, was man ein Universalgenie nennt. Doch anders als da Vinci oder  Aristoteles ist der persische Gelehrte kaum bekannt. Und wenn dann nur der Fachwelt unter seinem latinisierten Namen Avicenna. Das wird sich jetzt ändern.

  • Die Internationale Raumstation (ISS) mit dem angedockten europäischen Wissenschaftslabor Columbus (Mitte unten links) in der Erdumlaufbahn.

    Der lange Marsch durchs All

    Neben Europa, Russland, Japan und den USA ist Kanada einer der fünf Partner bei der Internationalen Raumstation. Höchste Zeit also, dass das Land auch einmal den jährlichen "Weltraumgipfel", den International Astronautical Congress, ausrichten darf. Er findet in dieser Woche in Toronto in der kanadischen Provinz Ontario statt. Seit Montag diskutieren hier Wissenschaftler aus aller Welt die nächsten Schritte in der Raumfahrt.

  • Ein Band mit "Tag der Stiftungen" beschriftet (Bild: dpa)

    Was Wissenschafts-Stiftungen stiften

    Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz kennt jeder, die zur Ausstattung junger Pfarrer mit einem Talar kaum jemand. Es gibt Stiftungen für fast jeden Zweck: für Kultur und Bildung ebenso wie für Universitäten und für die Wissenschaft.

  • Raucher, Quelle: dpa/ Bildfunk

    Sucht - Was im Gehirn passiert

    Süchte sind vielfältig: Alkohol und Drogen, Glücksspiel und  Essen können  süchtig machen – aber noch viel mehr.  Doch nicht jeder Mensch wird abhängig von einer Sucht. Woran liegt das?

  • Mühle in Werder (Havel) (Quelle: imago/INSADCO)

    Zieht die Windmühle in die Stadt?

    Wenn Sie sich ein Windrad vorstellen steht es wahrscheinlich irgendwo auf einem Feld. Riesig groß, weiß, mit drei langen Rotorblättern die sich langsam im Wind drehen. Windräder in der Stadt sieht man bisher sehr selten. Aber das soll sich bald ändern.

  • Marc Elsberg (Bild: Dieter Freiberg)

    Von Blackout und Big Brother

    Mit seinem ersten Krimi sorgte er für Furore. In "Blackout" beschreibt der Wiener Autor Marc Elsberg, wie Europa nach einem Anschlag einer Terrorgruppe mit Weltverbesserungsanspruch auf die Datennetze der Kraftwerke  im Chaos versinkt.

  • Warnzeichen auf genetisch manipulierten Kartoffel. Quelle: imago

    Wie gefährlich ist die Grüne Gentechnik?

    Es ist ein Kampf, wie er unversöhnlicher nicht sein könnte: Auf der einen Seite die Befürworter von genetechnisch behandelten Pflanzen auf der anderen Seite die Gegner. Hier Monsanto mit Gen-Mais - dort Feldbefreier mit der Zerstörung von Maisfeldern.  Auch Greenpeace gehört zu den fundamentalen Kritikern der Grünen Gentechnik.

  • Eine junge Frau schickt Laserstrahl in den verdunkelten Raum (Bild: dpa)

    Gefährliche Laserblendattacken

    Sie kommen immer wieder und immer häufiger vor: Laser-Attacken auf Piloten. 322 solcher Attacken wurden 2013 dem Luftfahrt-Bundesamt gemeldet. Auch wenn es in Deutschland bisher nicht zu Unfällen gekommen ist, sind sie sehr gefährlich.

  • Stefan Treue, Leiter des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen (Bild: dpa)

    Das Gehirn bei der Arbeit - wie Wahrnehmung entsteht

    Was sehen Sie gerade? Ihren Computerbildschirm? Die Straße vor sich oder das Bügeleisen? Egal, was sie sehen – in ihrem Gehirn laufen jetzt komplizierte Prozesse ab. Denn unsere Augen sind hochentwickelte Sinnesorgane, die uns mit einer Fülle von sehr detaillierten Informationen versorgen.

  • Symbolbild Bücherregal (Quelle: Imago)

    Buchtipps

    Rechtzeitig zum Herbstanfang hat Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler wieder ein paar Lesetipps aus der weiten Welt der Wissenschaft.

  • Mars-Rover «Opportunity» (Bild: dpa)

    Doppelankunft auf dem Mars

    In den kommenden Tagen wird es richtig voll bei unserem Nachbarplaneten im All. Zwei Rover fahren derzeit auf dem Mars herum, drei weitere Sonden umkreisen ihn. In dieser Woche  gesellen sich gleich zwei weitere Abgesandte der Erde hinzu.

  • Feuerwehrmänner pumpen in Berlin eine vollgelaufene Tiefgarage leer (Bild: dpa)

    Treffpunkt Wissenswerte: Wenn die Stadt Stress hat - Urbanes Krisenmanagement

    Starkregen, Gewitter, Unfälle – es gibt viele Katastrophen, die eine Stadt wie Berlin unvermittelt treffen können. U-Bahnschächte voller Wasser, Blitzschlag im Kraftwerk oder auch ein Terroranschlag – ist die Stadt darauf vorbereitet?

  • Plastiktüte auf Wiese (Quelle: dpa)

    Lassen sich Plastiktüten recyceln?

    "Berlin tüt was" - so heißt eine Aktion am morgigen Samstag auf dem Tempelhofer Feld im Rahmen des Umweltfestivals.  Jährlich gehen in Berlin über 700.000  Einweg-Plastiktüten über den Ladentisch. Morgen soll mit 30.000 Tüten und 1.500 Menschen die längste Plastiktütenkette der Welt entstehen.

  • Dunkle Wolken hängen am 11.06.2014 in Berlin über dem Flughafen Tegel (Quelle: dpa)

    Urban Resilience - wie eine Stadt krisenfest werden

    Blitzschlag, Starkregen, Unfälle, Terroranschläge  - viele Katastrophen können eine Stadt wie Berlin unvermittelt treffen. Einwohner und Infrastruktur müssen geschützt werden. 

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps. Umgeschichtet - Vergangenheit aus der Nähe betrachtet mit Harald Asel.