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Smog hängt am 28.01.2017 über Warschau, Polen. An Messstationen waren hohe Konzentrationen des schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße 10 (PM10) gemessen worde (Bild: dpa/PAP/V)

Smog in Polen

Wie kann die Luft reiner werden? Was kann gegen die Luftverschmutzung getan werden? Fahrverbote für Dieselautos sind eine Maßnahme, die diskutiert wird. Die  Abschaffung von Kohleheizungen ist dagegen in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten. Anders als im Nachbarland Polen. Da gibt es regelmäßig Smogalarm als Folge der Kohlepolitik - berichtet unser Warschauer Korrespondent Henryk Jarczyk.

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Wissenswerte im Gespräch

Dr. Volker Rachold, Alfred-Wegener-Institut (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

Neu in Potsdam - das Deutsche Arktisbüro

Seit Anfang des Jahres gibt es in Potsdam das Deutsche Arktisbüro. Es soll als Bindeglied  zwischen Wissenschaft, Politik und Industrie in Deutschland in Bezug auf die Arktis fungieren. Doch was macht ein Arktisbüro auf dem Potsdamer Telegrafenberg fernab der Arktis? Darüber hat Thomas Prinzler mit dem Leiter Dr. Volker Rachold gesprochen.

Wissenswerte Spezial

Zwei Männer sitzen in einem Wagen an einem Seilzug über einem Fluss

Abenteuer Wissenschaft - Astronauten, Antarktis und Archäologie

Beim Einkauf, am Flughafen oder in der Mittagspause - Abenteuer kann man überall erleben. Das gilt natürlich auch für die Wissenschaft. Inforadio widmet sich deshalb den kleinen und großen Abenteuern, die die Wissenschaft zu bieten hat - sei es im Labor, im Gewächshaus oder in der afrikanischen Wüste. Spannend, sind sie alle.

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  • Smog hängt am 28.01.2017 über Warschau, Polen. An Messstationen waren hohe Konzentrationen des schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße 10 (PM10) gemessen worde (Bild: dpa/PAP/V)

    Smog in Polen

    Wie kann die Luft reiner werden? Was kann gegen die Luftverschmutzung getan werden? Fahrverbote für Dieselautos sind eine Maßnahme, die diskutiert wird. Die  Abschaffung von Kohleheizungen ist dagegen in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten. Anders als im Nachbarland Polen. Da gibt es regelmäßig Smogalarm als Folge der Kohlepolitik - berichtet unser Warschauer Korrespondent Henryk Jarczyk.

  • Mit dem Handy Gemüse und Obst scannen (Bild: imago stock&people)

    App der Wahrheit

    Ist Bio wirklich Bio, also herbizid-pestizid-fungizid-frei? Oft fragen sich Verbraucher das im Bio-Supermarkt vor den vollen Gemüseregalen. Und wenn ich einen Kaffee kaufe, stimmen die Angaben zum Bohneninhalt mit dem Inhalt überein? Und ist der  gebrauchte PKW wirklich unfallfrei, weil am Lack nichts zu sehen ist? Diese Fragen kann bald eine Smartphone- App vom Magdeburger Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung beantworten. Dort wurde die App entwickelt, die künftig Verbraucher unabhängiger von den nicht oft verwirrenden Herstellerangaben machen soll. Peter Kaiser hat sich die App vorführen lassen.

  • Dr. Volker Rachold, Alfred-Wegener-Institut (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Neu in Potsdam - das Deutsche Arktisbüro

    Seit Anfang des Jahres gibt es in Potsdam das Deutsche Arktisbüro. Es soll als Bindeglied  zwischen Wissenschaft, Politik und Industrie in Deutschland in Bezug auf die Arktis fungieren. Doch was macht ein Arktisbüro auf dem Potsdamer Telegrafenberg fernab der Arktis? Darüber hat Thomas Prinzler mit dem Leiter Dr. Volker Rachold gesprochen.

  • Illustration der ESA zur Suche nach exoplanetaren Systemen (Bild: ESA/dpa)

    Wären Reisen zu Trappist-Planeten möglich?

    Sieben auf einen Streich: Für Astronomen und Astrophysiker war es eine Sensation - die Entdeckung von gleich sieben erdähnlichen Planeten, über die am Mittwoch im Wissenschaftsmagazin Nature berichtet wurde. Die Planeten umkreisen den Zwergstern Trappist-1. Der ist zehnmal kleiner als unsere Sonne und liegt 39 Lichtjahre von uns entfernt. Das ist außerhalb unseres Sonnensystems, aber diese Exoplaneten liegen doch relativ nah bei uns. Und das führt zur Wissenswerte-Frage der Woche, wie immer freitags mit Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler: Sind Reisen zu diesen Planeten möglich?

  • Blick ins Cockpit eines selbstfahrenden Elektroautos (Bild: imago stock&people)

    Autonomes Autofahren

    Eine Million Elektrofahrzeuge sollten in zwei Jahren auf Deutschlands Straßen fahren – bis jetzt sind es gerade einmal 25.000. Sie sind zwar chic – aber für die meisten zu teuer. Und dann ist immer wieder davon die Rede, dass sehr bald die E-Autos auch autonom unterwegs sein sollen. Über Vision und Wirklichkeit berichtet Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Einzelfahrausweis für Berlin AB vor dem Display eines Fahrscheinautomaten (Bild: mago/Bernd Friedel)

    Ein Zukunftsticket für Berlin

    Smartphone, Chipkarte oder doch Papierticket? Wie soll das Ticket der Zukunft im Berliner Nahverkehr aussehen?  Bei BVG und Bahn laufen Testreihen und Diskussionen. Gestern Abend wurde ein Gutachten vorgestellt. Das neue daran: Erarbeitet wurde es nicht von Verkehrsexperten sondern von einer Gruppe von Bürgern. Dieses Bürgerexpertengutachten ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes, an dem die TU Berlin beteiligt war.  Dietmar Ringel hat Robin Kellermann  vom Fachgebiet Arbeitslehre, Technik und Partizipation gefragt: Wie soll das Ticket der Zukunft aussehen?

  • Ein Vibrationsfahrzeug, das seismische Wellen (Schallwellen) in den Untergrund schickt (Bild: GFZ/Potsdam/ Josef Zens)

    Schallwellen für Geothermie

    Wärme aus den Tiefen der Erdkruste wird immer noch viel zu wenig genutzt. Dabei ist sie eine der erneuerbaren Energiequellen, die zu jeder Tageszeit und unabhängig vom Wetter Strom und Wärme liefern könnte. Seit 2001 betreibt das Deutsche Geoforschungszentrum, GFZ,  in der Schorfheide bei Groß Schönebeck eine Geothermie-Forschungsplattform. Eigentlich sollte dort längst ein Demonstrationskraftwerk laufen. Doch es gab Probleme. Deshalb wird jetzt der Untergrund  neu erkundet - mit Schallwellen. Maren Schibilsky hat sich das angeschaut.

  • Ein Doktorhut auf aufgeschlagenem Buch (Bild: imago stock&people)

    Spaniens Universitäten nach der Krise

    Blicken wir jetzt nach Spanien. Kein Land ist bei Erasmus-Studenten beliebter als Spanien. Auch deutsche Studenten zieht es vor allem dorthin Aber wie gut ist es heute um die Universitätsausbildung in Spanien bestellt? Das Land hat eine schwere Krise hinter sich, die Regierung sparte vor allem auch im Bildungssektor. Ein Bericht von unserem Spanienkorrespondenten Marc Dugge.

  • Dr. Rainer Bischoff, Forschungsdirektor des Augsburger Roboterkonzerns KUKA schüttelt einem Roboterarm die Hand (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Kollege Roboter - Wer ist für ihn verantwortlich?

    "Rossumovi Univerzalny Roboti" lautete einst der Titel des Dramas des tschechischen Autors Karel Capek. Darin wurden künstliche Menschen als billige Arbeitskräfte eingesetzt - im Jahr 1920 visionär. Und gleichzeitig erfand Capek den Begriff Roboter. Heute sind die Maschinen aus der Produktion nicht mehr wegzudenken und sie erobern zunehmend auch weite Bereiche des täglichen Lebens. Über Einsatzmöglichkeiten, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Verantwortung von und für Roboter spricht Thomas Prinzler mit Dr. Rainer Bischoff. Forschungsdirektor des Augsburger Konzerns KUKA, der weltweit führend in der Produktion von Robotern ist.

  • Ein Vater gibt seinem sieben Wochen alten Sohn eine Nuckelflasche mit Tee (Bild: dpa )

    Wann gibt es das Designer-Baby?

    Ein Baby nach Maß - sportlich, intelligent, braune Haare und Augen vielleicht, und als Erwachsener mindestens 1,80 m groß - und natürlich ein Junge. So könnte zukünftig die Wunsch- oder besser Bestellliste für den Nachwuchs aussehen. Stichwort Designerbaby. Wieviel Fantasie ist in dieser Vorstellung enthalten und wieviel wissenschaftlich Machbares? Das klärt Thomas Prinzler in der "Wissenswerte Frage der Woche": Wann gibt es das Designer-Baby?

  • Thomas Prinzler im Gespräch mit einem Roboter (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Roboter - Vertrauen und Verantwortlichkeit

    Sie erfreuen Kinder und Alte, sie wischen, saugen und bauen Autos zusammen: Roboter. 1920 erfand der Tschecke Karel Capek den Begriff für künstliche Menschen, die als Arbeitskräfte eingesetzt werden. Inzwischen arbeitet Kollege Roboter Hand in Hand mit seinen menschlichen Kollegen - und das immer autonomer. Wie sehr jedoch kann man den zunehmend selbstständig arbeitenden Maschinen vertrauen? Wer ist für sie haftbar?  Solche Fragen werden am Donnerstag im EU-Parlament in Brüssel diskutiert. Thomas Prinzler hat sich während eines Seminars beim EU-Parlament sachkundig gemacht.

  • Eine Spritze injiziert eine Flüssigkeit in Tomaten (Bild: imago stock&people)

    Muss es eine neue Definition für Gentechnik geben?

    Vor noch nicht mal einem halben Jahr haben über 100 Nobelpreisträger an die Weltöffentlichkeit appelliert, die so genannte Grüne Gentechnik zu nutzen und die Forschung nicht zu verhindern: Die gentechnische Veränderung von Pflanzen sei dringend nötig, um den Hunger in der Welt zu überwinden. Neue molekularbiologische Techniken - zusammengefasst unter dem Begriff Genome Editing oder Genomchirurgie - haben die gesamte molekularbiologische Grundlagenforschung, die Biotechnologie und die Biomedizin stark verändert. Am Dienstag fand dazu ein  gemeinsames Symposium von Ethikrat, Deutscher Forschungsgesellschaft und Nationalakademie Leopoldina statt. Thomas Prinzler war dabei.

  • Symbolbild Biometrie. Biometrische Erfassung von Körpermerkmalen, durch einen Scanner. Umwandlung von Körper- und Kopfform in digitale Daten, 3-D Modell. (Bild: imago stock&people)

    Können Computer Emotionen erkennen?

    Es geschieht im Bruchteil von Sekunden: Wir schauen einen Menschen an und erkennen, ob er traurig ist oder wütend oder ob er sich freut. Seit langem erforschen Wissenschaftler wie Psychologen, woran das liegt. Feinste Nuancen im Gesicht verraten die Emotionen. Am Berliner Exzellenzcluster Bild-Wissen-Gestaltung wird nun erforscht, inwieweit auch Computer diese Gesichtsausdrücke erfassen und erkennen können. Darüber hat Irina Grabowski mit Lisa Schreiber gesprochen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung. Im Rahmen des Exzellenzclusters arbeitet sie daran, wie Emotionen in Bildern dargestellt und erkannt werden können.

  • Eine Pipette füllt Reagenzgläser (Bild: Colourbox)

    Wissenschaftler opponieren gegen Trump-Regierung

    "Alternative Fakten" das ist die Bezeichnung, die der Sprecher von Donald Trump gefunden hat für die Tatsachen, die nicht ins Weltbild des Präsidenten passen. Im Klartext sind das Lügen. Und amerikanische Wissenschaftler an staatlichen Institutionen wie der Umweltbehörde fürchten, dass diese so genannten alternativen Fakten zunehmend auch die Haltung gegenüber der Wissenschaft bestimmen. Ein Bericht von unserer Korrespondentin in Washington Martina Buttler.

  • Thoralf Noack (Bild: Inforadio /Thomas Prinzler

    Über Jammen und Spoofen und Seeräuber

    Wie sicher ist der internationale Schiffsverkehr? Nicht nur Klaus Störtebeker oder Leinwandhelden wie Jack Sparrow alias Jonny Depp kapern furchtlos Schiffe und erbeuten Gold, Gewürze und schöne Frauen.  Am Horn von Afrika verbreitete noch vor wenigen Jahren ein Seeräuber wie  Mohammed Abdi Hassan Angst und Schrecken und  im südchinesischen Meer werden immer noch Luxusjachten und Frachter gekapert. Das neue Gold ist oft Öl. Und moderne Piraten spoofen und jammen.

  • Schiffssegel mit Piratenkopf (Bild: imago stock&people)

    Was ist Jammen und Spoofen?

    Was fällt ihnen beim Stichwort Pirat ein? Klaus Störtebeker, auch Francis Drake oder Jack Sparrow alias Jonny Depp kaperten furchtlos Schiffe und erbeuteten Gold, Gewürze und schöne Frauen. Aber auch heute noch verbreiten Seeräuber Angst und Schrecken, kapern Luxusjachten oder Frachtschiffe. Immer noch spielen Waffen eine große Rolle. Aber die modernen Piraten spoofen und jammen auch. Was das ist, erklärt Thomas Prinzler wie jeden Freitag in der Frage der Woche.

  • riesige Thermosolaranlage in Spanien (Bild: imago stock&people)

    Rohstoffe für die Energiewende

    Die Energiewende in Deutschland verändert den Rohstoffverbrauch nachhaltig. Der Bedarf an Kohle, Öl und Gas sinkt, wenn die Energie zunehmend aus Wind- und Sonnenkraft gewonnen wird. Die Akademie für Technikwissenschaften acatech hat im Forschungsprojekt  "Energiesysteme der Zukunft"  analysiert, was die Energiewende für den Rohstoffbedarf Deutschlands bedeutet. Das Ergebnis in Kurzform: Weniger fossile Brennstoffe - mehr Metalle. Prof. Jens Gutzmer ist Mitglied im Forschungsprojekt und Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie. Heiner Martin hat ihn gefragt, wie das Ergebnis "Mehr Metalle "zu verstehen ist?

  • Ein Blinder geht mti einem Blindenstock (Bild: colourbox.com)

    Blinde können wieder sehen

    Weltweit gibt es über 300 Millionen Menschen, die blind oder sehbehindert sind. Fast 90 Prozent der blinden Menschen leben in den Entwicklungsländern. Armut, mangelnde Ernährung und ungenügende medizinische Versorgung sind dort dafür verantwortlich.  Ein Arzt aus Hyderabad, im Süden Indiens, hat eine einfache Methode entwickelt, bei der viele Menschen, die durch einen Unfall erblindet sind, wieder sehen können. Nun bringt er seine Methode Ärzten aus der ganzen Welt bei. Ein Beitrag von ARD-Korrespondentin in Neu Delhi, Silke Diettrich.

  • Zwei Abtauchende Buckelwale (imago stock&people/Olaf Krüger)

    Der Chor der Meere

    Wie klingt ein Meer, das von noch keinem Schiff durchfahren wird und noch mit keinem Windpark zugestellt ist - ein vom Menschen noch unberührtes Meer? Diese Frage haben sich Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts AWI vor drei Jahren gestellt. Sie untersuchten im Südpolarmeer, wie Robben, antarktische Blauwale und andere Säugetiere bei Meeresstille unter der Eisdecke Nahrung finden. Sie wollten herausfinden, was dort die natürliche Geräuschkulisse ist und welche Rolle der Klimawandel in der Antarktis dabei spielt. Peter Kaiser hat sich mit dem Chor der Meere befasst.

  • Die Raumkapsel des bemannten Raumschiffes - Shenzhou-7 - landet sicher an einem Fallschirm in der Autonomen Region Innere Mongolei (Bild: imago stock&people) -

    Mit dem Fallschirm von der ISS zur Erde

    Wenn sieben Personen ständig die Erde umkreisen, dann ist quasi ununterbrochen Nachschub nötig. Deswegen schicken verschiedene Firmen und Raumfahrtorganisationen regelmäßig Transporter Richtung Raumstation, die die Crew mit Proviant  versorgen. Das ist teuer - zumal die meisten dieser Transporter  nach getaner Mission in der Erdatmosphäre verglühen, es also auch keinen Transport zurück zur Erde gibt. Um ab und zu auch mal Versuchsergebnisse zurück zu bekommen, auf die Erde, probiert die NASA nun etwas Neues: Künftig sollen Nutzlasten mit Fallschirmen von der Raumstation aus zurückkehren auf die Erde. Exo-Brake nennt sich das Projekt. Guido Meyer stellt es vor.

  • Fund eines Totenschädels bei Ausgrabungen (Bild: Imago)

    Abenteuer Archäologie

    Jahrtausende alte Skelette, verkohlte Holzbalken, zerbrochene Keramikgefäße: Für Archäologen sind solche Überreste der Vergangenheit wertvolle Schätze. Denn anhand dieser Funde können sie die menschliche Vorgeschichte erforschen: Keramikgefäße verraten etwas über die Alltagskultur unserer Vorfahren, Holzbalken über deren Hütten. Besonders wertvoll sind auch Knochen. Der Grund: Oft lässt sich aus ihnen das Erbgut der längst verstorbenen Menschen rekonstruierten. Zusammen mit den klassischen Methoden der Archäologie lassen sich so ganz neue Erkenntnisse über Herkunft und Leben unserer steinzeitlichen Vorfahren gewinnen, wie Thomas Gith berichtet.

  • Charles Darwin (Bild: imago stock&people)

    Lässt sich Evolution beobachten?

    Charles Darwin beschrieb im 19. Jahrhundert, wie sich Arten entwickeln und wie neue Arten entstehen. Seine Evolutionstheorie gilt heute als wissenschaftlich bewiesen - zumindest in weiten Teilen der Welt. In der Türkei soll Darwins Evolutionslehre nun aus den Lehrplänen fliegen und auch in Trumps Amerika gibt es vielfältige Bemühungen, Gott an die Stelle der Evolution zu setzen. Aber lässt sich Evolution nicht auch beobachten? Diese Frage versucht Thomas Prinzler zu beantworten.

  • Tom Ehrhardt auf dem Forschungsschiff Polarstern (Bild: Tom Ehrhardt)

    Die rbb-Antarktisfahrer - die Bilanz

    Der Wissenschafts-Reporter des rbb, Tom Ehrhardt, war fast zwei Monate unterwegs auf dem Forschungsschiff "Polarstern" und hat das Schiff auf seiner Expedition begleitet. Am Mittwoch ging die Reise im hohen Süden zuende. Tom Ehrhardt mit einer Bilanz.

  • Der Wissenschaftler Amir Yechielei wässert Pflanzen mit seinem aufgefangenen Regenwasser (Bild:

    Regen ernten

    Die Einen haben zu viel davon, die Anderen zu wenig: In Israel, dem Nahen Osten und in ganz Afrika fehlt der Regen. Und wenn es in diesen Regionen dann regnet, versickert das Wasser ungenutzt. Ein israelischer Wissenschaftler hat nun ein System entwickelt, womit er Regen praktisch ernten kann. Er schafft es mit einem simplen Kniff, Regenwasser in Trinkwasser zu verwandeln - ohne dass es durch Bakterien verdorben wird. ARD-Korrespondent in Israel, Peter Kapern, hat den Wissenschaftler besucht.

  • Der Boden des Flusses Var ist am 07.09.2016 wegen des niedrigen Wasserstandes und der heißen Temperaturen in Carros, Frankreich, aufgebrochen (Bild: dpa/Sebastien Nogier)

    Klimawandel - Risiken für die Gesellschaft

    Es gibt den Klimawandel - da sind sich alle Forscher einig. Der Anstieg der Meeresspiegel, Dürren oder Überschwemmungen, Gletscher, die verschwinden - all das gehört dazu. Welche Folgen das konkret für uns Europäer hat, für unsere Gesundheit, unsere Wirtschaft, unser Ökosystem, das erforscht die europäische Umweltagentur. Ihren jüngsten Klimabericht hat Andreas Marx mitverfasst vom Helmholz Zentrum für Umweltforschung. Mit ihm spricht Sandra Schwarte.

  • Computertechnologie-Elektronik (Bild: imago stock&people)

    Ohne Worte - Wenn der Computer uns intuitiv versteht

    Als Konrad Zuse 1941 den ersten funktionierenden Computer vorstellte, war dessen Rechenleistung sehr begrenzt. Inzwischen ist die Leistungsfähigkeit der Computer enorm gestiegen. Doch die Interaktion von Mensch und Rechner findet meist noch über das Drücken von Knöpfen oder die Bewegung einer Maus statt. Neurocomputerwissenschaftler von der TU Berlin konnten jetzt erstmals zeigen, dass ein Computerprogramm intuitiv unbewusste Hirnsignale des Menschen analysieren und in Anweisungen für eine Maschine umsetzen kann. Maren Schibilsky hat die Forscher besucht.

  • v.j.n.r. Thomas Prinzler, Gerd Gigerenzer, Manfred Hild und Florian Dohmann (Bild: Technologiestiftung Berlin / Frauke Nippel)

    Künstliche Intelligenz trifft Kreativität

    Aus der Produktionswelt sind sie nicht mehr  wegzudenken, die Welt der Kunst erobern sie zunehmend: Roboter und Computerprogramme. Es kommt zum Kuss der künstlich- intelligenten Muse. Wie kreativ ist künstliche Kreativität? Der 87. Treffpunkt Wissenswerte.

  • Der Roboter Baxter steht am 05.09.2016 am Fraunhofer-Institut Fokus in Berlin (Bild: dpa/Britta Pedersen)

    Wie kreativ sind Roboter?

    Aus der Produktionswelt sind sie nicht mehr  wegzudenken, die Welt der Kunst erobern sie zunehmend: Roboter und Computerprogramme. Sie malen, tanzen, singen und komponieren. Aber sind sie auch kreativ? Und damit sind wir bei der Wissenswerte-Frage der Woche: Wie kreativ sind Roboter? Thomas Prinzler mit der Antwort.

  • Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, DLR (Bild: imago stock&people)

    Deutsche Luft- und Raumfahrtpläne

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist die Raumfahrtagentur Deutschlands, zuständig für alle Weltraum-Missionen des Landes. Aber - und das rückt manchmal in den Hintergrund - die 8.000 Mitarbeiter an den 20 DLR-Standorten forschen auch in den Bereichen  Luftfahrt, Verkehr und Energie. Gerade ist die Jahrespressekonferenz in Berlin zu Ende gegangen. Oliver Rehlinger sprach mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR,  über die Pläne für 2017.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

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Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.