Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

ARCHIV - Sonnenaufgang über den Ruinen von Palmyra in der syrischen Wüste nördlich von Damaskus aufgenommen am 03.06.2009. Im Mai 2015 nahm die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Palmyra ein und zerstörte bedeutende Baudenkmäler (Foto: Chris Melzer/dpa)

Erhalt des Kulturerbes in Syrien

Der Nahe Osten ist die Wiege der Zivilisation. Die Kulturstätten beweisen es. Doch die sind vielerorts zerstört. Durch den IS, durch Plünderer und Raubgräber. In Syrien durch die Truppen Assads und die der Opposition. Inzwischen wird viel diskutiert, wie man etwa die Reste der antiken Stadt Palmyra retten und die zerstörten Tempel wieder aufbauen kann. Wer den Wiederaufbau ins Auge fassen will, braucht vor allem Information. Diese Informationen sammelt das vom deutschen Außenministerium finanzierte Syrian Heritage Archive Project. Anke Schaefer berichtet über dessen Arbeit.

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Wissenswerte im Gespräch

Prof. Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, im Inforadio Studio (Bild: Dieter Freiberg)

125 Jahre Robert Koch Institut

"Das Robert Koch Institut ist das nationale Public-Health-Institut für Deutschland" - die Gesundheit der Bevölkerung wissenschaftlich zu analysieren und zu erforschen – so wird auf der Institutshomepage  die Hauptaufgabe des Instituts beschrieben. "Die wichtigsten Arbeitsbereiche des Robert Koch-Instituts sind die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und die Analyse langfristiger gesundheitlicher Trends in der Bevölkerung." Grippe oder Vogelgrippe, dicke Kinder oder Diabetes – all das hat das  Berliner Robert-Koch-Institut im Blick.

Wissenswerte Spezial

tyrannosaurus close-up, colourbox

Berliner auf Zeit: Tristan,Tyrannosaurus Rex im Naturkundemuseum

In einem Wissenswerte Spezial ging es um bahnbrechende Entwicklungen in der Wissenschaft und die klugen Köpfe, die sie ersonnen haben, und um die Fragen: Wie entsteht gute Wissenschaft? Und wie wird man eigentlich Nobelpreisträger?  Außerdem wollten wir wissen, wie das Neue in die Wissenschaft kommt, an welchen Orten und unter welchen Bedingungen.

Beitragsarchiv

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  • Anthony Atala, Professor und Direktor des Wake Forest Institut für Regenerative Medizin (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Organe aus dem 3-D-Drucker

    Es ist schon beeindruckend, wenn aus einem 3-D-Drucker Architekturmodelle oder Ersatzteile aus Plastik kommen. Großartig ist es, wenn es ein Auto oder gar ein Flugzeug ist - wie neulich auf der ILA vorgestellt. Und fast unvorstellbar ist es, wenn der 3-D-Drucker ein Ohr oder eine Herz drucken kann und diese Organe anschließend einem Patienten implantiert werden können. Das ist zwar noch Zukunft - aber Thomas Prinzler hat einen Wissenschaftler getroffen, der genau das erforscht: Organe aus dem 3-D-Drucker.

  • Eine Kündigung liegt in einem Büro auf einer Computertastatur (Bild: dpa)

    You are fired

    In den USA seinen Job zu verlieren ist relativ leicht, weitreichende Schutzregeln für Beschäftigte gibt es nicht. Ausnahme waren bislang Professoren an den Universitäten mit einer unbefristeten Stelle.  "You are fired - Sie sind gefeuert". Das sind Sätze, die dort bisher eher die  Ausnahme waren. Doch Beobachter der Hochschullandschaft sind in Sorge, dass sich das Klima wandelt.  ARD-Korrespondentin in den USA Sabrina Fritz über den Fall eines Professors.

  • Prof. Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, im Inforadio Studio (Bild: Dieter Freiberg)

    125 Jahre Robert Koch Institut

    "Das Robert Koch Institut ist das nationale Public-Health-Institut für Deutschland" - die Gesundheit der Bevölkerung wissenschaftlich zu analysieren und zu erforschen – so wird auf der Institutshomepage  die Hauptaufgabe des Instituts beschrieben. "Die wichtigsten Arbeitsbereiche des Robert Koch-Instituts sind die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und die Analyse langfristiger gesundheitlicher Trends in der Bevölkerung." Grippe oder Vogelgrippe, dicke Kinder oder Diabetes – all das hat das  Berliner Robert-Koch-Institut im Blick.

  • In Schreibschrift steht "Eine schöne Handschrift" neben einem Füllfederhalter auf einem Brief (Bild: dpa)

    Gibt es messbare Vorteile der Schreibschrift?

    Die Handschrift ist tot – es lebe die Druckschrift!  So hieß es vor einiger Zeit, als darüber diskutiert wurde, ob es noch sinnvoll wäre, Schreibschrift zu lehren. Schließlich würden die meisten Menschen, zumal die jungen, nur noch die Tastatur vom Smartphone oder vom Computer benutzen und deshalb sei es wichtiger, diese Fähigkeiten zu vermitteln. Kritiker wollten sich damit nicht zufrieden geben und führten an, dass damit nicht nur eine Kulturtechnik sondern auch Kultur verloren ginge – handgeschriebene Liebesbriefe zum Beispiel.

  • Zeppelin "Expedition Uhrwerk Ozean" - Foto: rbb Inforadio/Thomas Prinzler

    Uhrwerk Ozean

    Vor einer Woche ist der Zeppelin NT in Friedrichshafen am Bodensee gestartet. Am vergangenen Donnerstag hat er Zwischenstation in Berlin gemacht auf seiner Reise an die Ostsee. Wissenschaftler vom Helmholtzzentrum für Küstenforschung in Geesthacht wollen kleine Wasserwirbel in der Ostsee aufspüren und vermessen. Denn sie sollen einen großen Einfluss auf Nahrungskette, Algenwachstum und auf das Klima haben. Julia Vismann hat Zeppelin und Wissenschaftler ein paar Tage lang auf der Expedition "Uhrwerk Ozean"  begleitet.

  • Thomas Terzibaschian, DLR , mit einem Funktionsmodell von BIROS (Inforadio/Thomas Prinzler)

    Feuermelder im All

    Er hat die Größe einer Waschmaschine und wird bald ein Feuermelder im All sein: der Satellit BIROS. Seine Hauptaufgabe ist es, Feuer auf der Erde zu entdecken – zum Beispiel Waldbrände. Seit heute morgen ist er nun auf dem Weg in die Erdumlaufbahn - gestartet vom indischen Weltraumbahnhof SHAR. Thomas Prinzler hat die Berliner Kinderstube von BIROS besucht.

  • Eine Wand mit Permafrostboden auf Herschel Island, Kanada (Bild: dpa)

    Was passiert, wenn der Permafrostboden taut?

    Es war im Jahr 1830, da wurde in der sibirischen Stadt Jakutsk ein Schacht gegraben, um Grundwasser für die Bürger zu finden.  116 Meter tief war der Schacht und man stellte fest, dass der Boden nur ganz oben aufgetaut war, er ansonsten aber gefroren war. Es war die Entdeckung des Dauerfrost- oder auch Permafrostbodens. 186 Jahre später ist die aufgetaute Bodenschicht wesentlich dicker - der Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung verändert den Permafrostboden.

  • Auf dem Handy ist eine App mit einem Schrittzähler zu sehen (Bild: dpa)

    Gesundheitsapps - seriös bis unseriös

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte hatte kürzlich Experten aus allen medizinischen Bereichen zu Gast. Es ging um den Sinn und Unsinn von Apps. Die Spannbreite ist da riesengroß. Es gibt Mediziner, die Apps auf Rezept verschreiben und es gibt Apps, die nach falscher Medikation lebensgefährlich werden. Das Bundesinstitut hatte die Experten eingeladen, weil es als Aufsichtsbehörde die Spreu vom Weizen trennen muss. Jörg Sauerwein berichtet.

  • abstrakte Ansicht eines Buckyballs (Bild: Colourbox)

    15. Fußball-Europameisterschaft

    Für viele gibt es dieser Tage nur ein Thema: Fußball und - nach dem 0:0 am Donnerstag - ob Jogi Löw wirklich die richtigen Spieler und die richtige Taktik gewählt hat. Am Ball kann es jedenfalls nicht liegen, der wird von allen Spielern der EM gelobt. Auch Thomas Prinzler interessiert sich in der "Wissenswerte Frage der Woche" für einen Ball - einen ganz besonderen, aus Kohlenstoff. Er nennt sich Buckyball. Was verbirgt sich dahinter?

  • Zeppelin "Expedition Uhrwerk Ozean" - Foto: rbb Inforadio/Thomas Prinzler

    Mit dem Luftschiff unterwegs

    Wer das Meer besser verstehen will, muss in die Luft gehen. Das klingt nicht sonderlich logisch, aber in der Luftfahrt wird klar, dass auch Luft sich bewegt und verdrängt wird - ähnlich wie beim Wasser. Deswegen haben Wissenschaftler der Berliner Helmholtz-Gesellschaft einen Zeppelin für ihre Zwecke umgebaut. Bald wird er aufbrechen zu einer 10-tägigen Expedition in Richtung Usedom um zu erforschen, wie sich Wasser in den Ozeanen bewegt und verteilt. Thomas Prinzler durfte mit auf so eine Zeppelin-Probefahrt.

  • Ein Landwirt versprüht auf einem Feld ein Pestizid (Foto: Patrick Pleul/dpa)

    80 Jahre Landwirtschaftsforschung in Thyrow

    Selten standen Fragen der Landwirtschaft so im Fokus wie in den letzten Monaten: der abgestürzte Milchpreis oder das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Die Bauernschaft erwartet mehrheitlich, dass Glyphosat weiterhin zugelassen bleibt. Welche Auswirkungen die Nicht-Zulassung hätte - und wo Alternativen liegen, darüber sprach Thomas Prinzler mit dem Agrarwissenschaftler Michael Baumecker. Er ist Leiter der Forschungsstation Thyrow des Daniel-Thaer-Instituts für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der HU Berlin.

  • Prof. Frank Oliver Glöckner vom Max Planck Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen (MPI) stellt eines der sogenannten Sampling Kits für den nächsten Ocean Sampling Day (OSD) an einer Teichanlage vor. (Bild: Ingo Wagner/dpa)

    My Ocean Sampling Day

    Bereits zum zweiten Mal rufen Forscher Bürger im ganzen Land dazu auf, am 21. Juni Wasserproben zu sammeln. "My Ocean Sampling Day" heißt das weltweite Wissenschaftsprojekt, das dahinter steht. Ins Leben gerufen hat es das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen. Die Meeresforscher möchten an diesem Tag eine Momentaufnahme von Mikroorganismen in Meeren und ihren Zuflüssen gewinnen. An der Berliner Spree gab es dazu schon mal einen Probelauf. Maren Schibilsky hat sich das angesehen.

  • Thomas Prinzler steht vor dem Schiff "Polarstern" (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Nächste Mission der Polarstern

    Sie ist das Flaggschiff der deutschen Forschungsflotte – die Polarstern. Seit 1982 fährt der Eisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung  immer wieder in die Polargebiete der Welt, um sie zu erforschen und Veränderungen zu dokumentieren. Am Montagabend ist die Polarstern von Bremerhaven aus Richtung Arktis zu ihrer 99. Expeditionsfahrt gestartet. Am Vormittag hat sich Thomas Prinzler noch die letzten Vorbereitungen vor dem Auslaufen des Schiffes angesehen.

  • Wasserverschmutzung in China (Bild: dpa)

    Chinas Wasser dramatisch verschmutzt

    Vergiftet, verseucht, unbrauchbar: nach neueren Schätzungen sind in China mindestens 60 bis 80 Prozent des Grundwassers schwer verschmutzt und nicht trinkbar. Das Wasser aus jedem dritten chinesischen See und Fluss ist nicht mehr für die menschliche Nutzung geeignet. Alarmierende Zahlen, Umweltschützer warnen deshalb: die Wasserverschmutzung werde für China zu einer echten Gefahr - berichtet unser Peking-Korrespondent Axel Dorloff.

  • Podium: v.l.n.r. Thomas Prinzler, Frank Christian Hinrichs, Claudia Rathfux und Kai Strunz (Bild: Technologiestiftung Berlin/ Nadine Riede)

    Treffpunkt Wissenswerte: Smarte Elektropolis Berlin

    Berlin war einst Hauptstadt der Elektrotechnik. Jetzt schickt die Stadt sich an, die Elektropolis des 21. Jahrhunderts zu werden mit dreimal SMART: Smart Grid, Smart Meter und Smart Citizen. Denn die Zukunft ist am EUREF-Campus und anderswo in Berlin bereits zu erleben. Welche Wege der Strom wird zukünftig nehmen wird vom Kraftwerk zum Verbraucher und welche Veränderungen damit verbunden sind, darüber diskutieren Experten aus Wissenschaft und Anwendung beim 83. Treffpunkt Wissenswerte.

  • Podium: v.l.n.r. Thomas Prinzler, Frank Christian Hinrichs, Claudia Rathfux und Kai Strunz (Bild: Technologiestiftung Berlin/ Nadine Riede)

    Treffpunkt Wissenswerte: Smarte Elektropolis Berlin

    Berlin war einst Hauptstadt der Elektrotechnik. Jetzt schickt die Stadt sich an, die Elektropolis des 21. Jahrhunderts zu werden mit dreimal SMART: Smart Grid, Smart Meter und Smart Citizen. Denn die Zukunft ist am EUREF-Campus und anderswo in Berlin bereits zu erleben. Welche Wege der Strom wird zukünftig nehmen wird vom Kraftwerk zum Verbraucher und welche Veränderungen damit verbunden sind, darüber diskutieren Experten aus Wissenschaft und Anwendung beim 83. Treffpunkt Wissenswerte.

  • Fasziniert schaut ein kleiner Junge am 10.05.2014 in den Räumen der Technischen Universität in Berlin im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften", bei einem Experiment zu (Bild: dpa)

    Was ist los in der Langen Nacht der Wissenschaften?

    Am Samstag ist es wieder soweit - und es ist überall in der Stadt zu sehen: Die Lange Nacht der Wissenschaften findet wieder statt, die klügste Nacht des Jahres, wie die Veranstalter sie nennen. Wieder öffnen mehr als 70 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg ihreTüren. Die Besucher können wählen aus den rund 2.000 Experimenten, Vorträgen, Workshops und Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder, sie können Orte besuchen, die sonst für Sie nicht zugänglich sind.

  • Ein Transparent mit dem Aufdruck «Unsere Daten» (Bild: dpa)

    Offene Daten für Berlin

    Sie werden als das Öl der Zukunft oder als digitales Gold bezeichnet: Daten. Fast alle, die im Internet unterwegs sind, hinterlassen Daten. Wer sie hat, kann sie verkaufen oder sie nutzen – für Produkte oder Werbung. Auch die öffentliche Verwaltung besitzt Daten - Geodaten über das Straßennetz, den öffentlichen Nahverkehr, Angaben über Wochenmärkte, Museen oder über Einnahmen und Ausgaben der Verwaltung. Diese Daten sollen öffentlich zugänglich und nutzbar sein. Wie und wo das geschieht, wurde am Mittwoch auf dem Berlin Open Data Day diskutiert zu dem die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung eingeladen hatte. Thomas Prinzler war dabei.

  • Bienen-Drohnen-Stich mit Bienenlarven (Bild: Inforadio / Thomas Prinzler)

    Die Anthropozän-Küche

    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Insekten zu essen? Sollten sie aber. Nach Ansicht vieler Wissenschaftler werden Heuschrecke, Biene und Co nötig sein, um zukünftig 10 Milliarden Menschen auf der Erde zu ernähren. Eine Weltreise zu Ernährung und Ernährungsversorgung unternehmen Wissenschaftler und Künstler im Projekt Anthropozän-Küche des Exzellenzclusters Bild-Wissen-Gestaltung der Humboldt-Universität. Und die ist zu erleben bei der gerade stattfindenden  Woche der Umwelt im Schloss Bellevue. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler berichtet.

  • Ein undatiertes Foto zeigt eine Pilzkultur in einer Petri-Schale in einem Frankfurter Labor zur Antibiotika-Forschung (Foto: Archiv dpa)

    Weltkarte des unsichtbaren Lebens

    Es lebt - auf und in Ihnen und überall um Sie herum. Sie sind nie allein, denn sie sind immer da: Mikroben. Manche machen uns krank, andere helfen dabei, gesund zu bleiben. Und die Welt weiß so wenig über sie: über ihre Netzwerke, ihre Beziehungen. Deshalb wurde 2013 in New York das  Projekt MetaSub  gestartet, dabei werden Mikroben in den U-Bahn-Systemen der Metropolen gesammelt.

  • Eine Szene aus dem Film «Tomorrow Is Always Too Long». Der Film läuft in den deutschen Kinos (Bild: dpa)

    Filmtipp Tomorrow: Die Welt ist voller Lösungen

    Die Welt retten, aber wie? Diese Frage haben sich die französische Schauspielerin Mélanie Laurent ("Inglorious Basterds") und der Umweltaktivist Cyril Dion gestellt. Um Antworten darauf zu finden, sind sie um die Welt gereist und haben in den USA, Dänemark, Großbritannien und Frankreich Menschen getroffen, die zeigen, wie man anders leben kann.

  • Das Kuppelzelt mit dem Lilienthal-Gleiter auf der ILA 2016 (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    ILA: Rückblick Raumfahrt

    Die ILA, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ist zu Ende. Wieder brauchten die Fans lauter Düsenjets Ohrstöpsel, wenn die MiGs und Starfighter ihre Prouetten drehten. Die Herzen der Planespotter konnten höher schlagen, beim Anblick des Jets von Iron Maiden, des Luxus-Airbus von Emirates oder der schweizerischen Flugstaffel. Und auch der Nachbau des Fluggleiters von Otto Lilienthal im Kuppelzelt vor der Raumfahrthalle  zog das Publikumsinteresse auf sich. Eine Würdigung des Flugpioniers durch das DLR, das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt zum 125. Geburtstag des ersten Fluges von Otto Lilienthal. Das DLR sieht sich mit seiner  Luftfahrtforschung als Lilienthals Erben an.

  • Nachbau des Gleiters von Otto Lilienthal (Bild Inforadio/Thomas Prinzler)

    Ist Otto Lilienthal der erste Flieger der Menschheit?

    Ab Freitag ist die ILA in Schönefeld wieder offen für das breite Publikum: Fans lauter Düsenjets zieht es zur ILA ebenso wie Neugierige, die die Luxusklasse des Airbus A 380 bestaunen wollen und Raumfahrtinteressierte. Zu sehen ist dort auch der Nachbau des Flugapparates, mit dem Otto Lilienthal vor 125 Jahren seine Flugversuche unternommen hat. Thomas Prinzler stellt daher die Frage der Woche, ob Lilientlhal tatsächlich der erste Flieger der Menschheitsgeschichte ist.

  • Unter einem Schirm geht am 01.06.2016 in Schönefeld (Brandenburg) ein Messebesucher auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung an einem Tankflugzeug vom Typ A 330 MRTT vorbei (Bild: dpa)

    ILA: Neues aus der Luft- und Raumfahrt

    Seit Mittwoch ist Schönefeld wieder Zentrum für alle Flug- und Raumfahrtbegeisterten, die aus aller Welt anreisen. Die ILA, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung, wurde für Fachbesucher eröffnet und Thomas Prinzler hat sich dort neue Satellitenprojekte, Mondrover  aber auch den Nachbau des Fluggleiters von Otto Lilienthal angesehen.

  • ein Finger berührt eine Glühbirne (Bild: imago/fotoimedia)

    Die Lange Nacht der Ideen

    Der Juni ist die Zeit der langen Nächte - nicht nur jahreszeitlich betrachtet: Museen, Industrien, Wissenschaften laden Besucher zu langen Nächten ein, beliebt sind sie allemal. Auch in dieser Woche gibt es eine lange Nacht. Am Freitag ist die "Nacht der Ideen" - und zwar der deutsch-französischen Ideen.

  • Ansicht des Kopfes des Similaun-Mannes, kurz Ötzi genannt, im archäologischen Museum in Bozen in Südtirol (Bild: dpa)

    Immer Neues von Ötzi

    Der Gletschermann "Ötzi" ist die wohl berühmteste Mumie der Neuzeit. Seit sie vor 25 Jahren im auftauenden Eis der Südtiroler Alpen gefunden wurde, ist die 5.500 Jahre alte Feuchtmumie eine reiche Quelle unterschiedlichster wissenschaftlicher Untersuchungen: Die Ausrüstungs-Gegenstände des Gletschermannes liefern wertvolle kulturelle Fakten, etwa der Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur der damaligen Zeit, und biowissenschaftliche Analysen geben Aufschluss über Ernährung und Lebensweise. Mit "Ötzi" ist auch eine neue Forschungsdisziplin entstanden: die "Bioarchäologie". Sie stellt neue Fragen und verändert so die Erforschung der Menschheitsgeschichte. Ein Beitrag von Peter Kaiser.

     

  • Die Illustration zeigt die Kollision von Atomkernen, bei der tausende, neuerzeugte Teilchen in alle Richtungen stieben (Bild: dpa)

    Teilchenforschung in den Abruzzen

    In den Wissenswerten geht es jetzt um die ganz großen Fragen: Wann war der Urknall? Was ist die dunkle Materie? Weltweit wird an diesen Fragen geforscht - mit großen Teilchenbeschleunigern wie am CERN im schweizerischen Genf oder aber in den italienischen Abruzzen. Die Forschungslabore im Gran-Sasso-Massiv, dem höchsten Berg der Abruzzen, sind dafür die größten unterirdischen Labore der Welt.

  • Im Besucherbergwerk - Markus Schlemmer-Stollen - in Bad Schlema können eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus und des Uranabbaus in der DDR-Zeit besichtigt werden(: imago-Stock&people/Rainer Weisflog)

    Strahlendes Erbe

    Die Wismut war zu Zeiten der DDR ein geheimnisvoller Ort - oder besser eine geheimnisvolle deutsch-sowjetische,  staatliche Aktiengesellschaft. Die verwandelte  ganze Landstriche in Sperrzonen und beutete die Natur rücksichtslos aus. Im Erzgebirge und in Teilen Thüringens förderte sie seit ihrer Gründung 1947 bis zur Auflösung 1991 Uranerz für das Atomprogramm der UdSSR. Zeitweise arbeiteten  100.000 Beschäftigte für die Bergbaugesellschaft. 

  • ARCHIV - Spitzkegelhalden unweit von Ronneburg in Thüringen gehören zu den Hinterlassenschaften des jahrzehntelangen Abbaus von Uranerz im sächsisch-thüringischen Raum, Archivfoto vom 19.09.1997 (Bild: dpa)

    Wie verstrahlt ist das Erzgebirge?

    Über 23 Milliarden Euro sollen die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke als Rücklage für die Zwischen- und Endlagerung des radioaktiven Abfalls in einen Fond einzahlen, damit nicht der Steuerzahler allein dafür aufkommen muss. Doch schon heute zahlt der Staat Milliardenbeträge für strahlende Überreste der Vergangenheit, beispielsweise für die Sanierung großer Gebiete in Thüringen und Sachsen und auch im Erzgebirge: Dort war zwischen 1945 und 1991 eine der größten Uranbergbaugebiete der Welt. Thomas Prinzler stellt daher die Wissenswerte-Frage der Woche: "Wie verstrahlt ist das Erzgebirge?".

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

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Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.