Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Fliegenpilz

Wie viele Pilzarten gibt es?

Was ist das größte Lebewesen der Welt? Der Elefant? Der Wal? Falsch - viel zu klein! Ein Pilz, ein Riesen-Hallimasch im Malheur Nationalpark in den USA. Unterirdisch breitet er sich über neun Quadratkilometer aus. Pilze sind auch nach den Tieren das zweitgrößte Organismenreich der Welt. Einer der sich damit besonders gut auskennt, ist Dr. Robert Lücking. Er ist Kurator unter anderem für Pilze am Berliner Botanischen Garten. Er erklärt das Phänomen des Riesen-Pilzes, der dazuhin schon seit 2.000 Jahren existiert.

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Wissenswerte im Gespräch

Dr. Stefan Schäfer, IASS
Lotte Ostermann

Die Sonne dimmen oder Treibhausgase absaugen?

Spiegel im Weltall oder Aerosole in der Atmosphäre sollen die Sonne reflektieren. Kohlendioxid soll unterirdisch gespeichert oder von neu angepflanzten Bäumen geschluckt werden. All diese Maßnahmen fasst man unterm dem Begriff des Climate Engineering zusammen.

Wissenswerte Spezial

Zwei Männer sitzen in einem Wagen an einem Seilzug über einem Fluss
Quelle: Stefanie Tofelde

Abenteuer Wissenschaft - Astronauten, Antarktis und Archäologie

Beim Einkauf, am Flughafen oder in der Mittagspause - Abenteuer kann man überall erleben. Das gilt natürlich auch für die Wissenschaft. Inforadio widmet sich deshalb den kleinen und großen Abenteuern, die die Wissenschaft zu bieten hat - sei es im Labor, im Gewächshaus oder in der afrikanischen Wüste. Spannend, sind sie alle.

Beitragsarchiv

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  • mehrere leere Plastikflaschen treben im Wasser
    imago/Bildgehege

    Kampf dem Kunststoff in den Meeren

    Während sich in den einsamsten Weiten des Pazifiks riesige Plastikmüllkippen bilden, muss sich die Menschheit überlegen, wie sie gegen diese Berge ankämpfen will. Es gibt ganz praktische Lösungsansätze: Zum Beispiel mit riesigen Trichterschiffen den Plastikmüll aufzusaugen. Und es gibt die Künstler aus dem australischen indigenen Volk der Erub. 'Wir müssen auf unsere Meere und ihre Geschöpfe achtgeben für die kommenden Generationen', sagen sie.  Und sie schaffen wundervolle Skulpturen aus aufgegebenen Fischernetzen, die ansonsten herrenlos umhertreibend Tiere töten, berichtet unsere Korrespondentin Lena Bodewein.

  • Fliegenpilz
    imago/imagebroker

    Wie viele Pilzarten gibt es?

    Was ist das größte Lebewesen der Welt? Der Elefant? Der Wal? Falsch - viel zu klein! Ein Pilz, ein Riesen-Hallimasch im Malheur Nationalpark in den USA. Unterirdisch breitet er sich über neun Quadratkilometer aus. Pilze sind auch nach den Tieren das zweitgrößte Organismenreich der Welt. Einer der sich damit besonders gut auskennt, ist Dr. Robert Lücking. Er ist Kurator unter anderem für Pilze am Berliner Botanischen Garten. Er erklärt das Phänomen des Riesen-Pilzes, der dazuhin schon seit 2.000 Jahren existiert.

  • Unterwasserarchöologie: Amphore auf Seegraswiese im Roten Meer
    imago/imagebroker

    Im Meer versunken: Sizilien und die Unterwasserarchäologie

    Die Herbstferien stehen vor der Tür und falls Sie da nach Bonn kommen, haben wir einen Ausstellungstipp: Unterwasserfunde! Gesunkene Schiffe vor Sizilien lassen Geschichten und Geschichte von weltumspannender Bedeutung lebendig werden. Von einem über 3.000 Jahre alten phönizischen Handelsschiff bis hin zu einem byzantinischen Handelsschiff mit kostbarer Kirchenausstattung. Über 180 Objekte sind jetzt im Bonner LVR-Landesmuseum zu sehen:  "Im Meer versunken:  Sizilien und die Unterwasserarchäologie". Anne Burghards hat die Ausstellung gesehen.

  • Dr. Stefan Schäfer, IASS
    Lotte Ostermann

    Die Sonne dimmen oder Treibhausgase absaugen?

    Spiegel im Weltall oder Aerosole in der Atmosphäre sollen die Sonne reflektieren. Kohlendioxid soll unterirdisch gespeichert oder von neu angepflanzten Bäumen geschluckt werden. All diese Maßnahmen fasst man unterm dem Begriff des Climate Engineering zusammen.

  • Das Kraftwerk Niederaußem mit rauchenden Schloten
    imago/Future Image/Christoph Hardt

    Sollten wir am Klima schrauben?

    Diese Woche wurde wieder einmal über das Klima gesprochen - aber es waren eher negative Schlagzeilen. US-Präsident Trump stoppte den Klimaplan seines Vorgängers, und Berechnungen des Bundesumweltministeriums zufolge wird Deutschland die geplante Reduzierung seiner Treibhausgas-Emissionen deutlich verfehlen.

  • Das Videostandbild von einer Animation der Nasa zeigt den Asteroid 2012 TC4 (vorn), der am 12.10.2017 nahe an der Erde vorbeifliegt.
    NASA/JPL-Caltech

    Asteroid fliegt knapp an der Erde vorbei

    44.000 Kilometer mögen nach irdischen Maßstäben eine ziemlich große Entfernung sein. Aber gemessen an den Dimensionen des Weltraums ist das - nichts. Nur ein Zehntel des Abstands der Erde zum Mond. Und in dieser geradezu halsbrecherisch nahen Distanz rast am Donnerstag der Asteroid 2012 tc4 an unserem Planeten vorbei. Zu den geostationären Satelliten in unserm Orbit beträgt die Distanz sogar nur 8.000 Kilometer, was schon fast Kollisionskurs ist. Was erhoffen sich Wissenschaftler von dem Vorbeiflug? Darüber sprechen wir mit Dr. Monika Staesche von der Wilhelm-Förster Sternwarte in Berlin.

  • Mikroplastikpartikel in menschlichen Zellen
    Umweltbundesamt Bad Elster

    Mikroplastik im Trinkwasser

    Immer wieder verunsichern Meldungen die Öffentlichkeit über angebliche Mikroplastikfunde im Trinkwasser. Wie gefährlich ist das wirklich, wenn wir diese Mikropartikel über die Nahrungskette aufnehmen würden und sie in unseren Körper gelangen? Die Trinkwasserforscherin Tamara Grummt am Umweltbundesamt untersucht als erste Wissenschaftlerin in Europa, ob Mikroplastikpartikel eine Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen können. Ein Bericht von Maren Schibilsky.

  • topographische Karte mit Zealandia
    Ulrich Lange

    Neues vom achten Kontinent Zealandia

    Im Februar dieses Jahres sorgte eine geologische Studie für Furore. Neuseeland und Neukaledonien sind Teil eines eigenen  Kontinentes: Zealandia. Dieser jetzt achte Kontinent östlich von Australien ist fünf Millionen Quadratkilometer groß und zu 94 Prozent unter Wasser gelegen. Mittlerweile war ein Forschungsschiff zwei Monate auf Expedition.  Nach der Rückkehr haben die Wissenschaftler kürzlich erste Ergebnisse von ihrer Reise präsentiert. Lena Bodewein aus dem ARD-Studio Singapur informiert.

  • Prof. Antje Meyer, MPG
    Frank Vinken

    Was passiert im Kopf beim Gespräch?

    Ein Gespräch ist ein komplexer Vorgang. Schallwellen treffen auf das Ohr, werden dort in elektrische Signale umgewandelt und zum Gehirn transportiert. Dort werden die Signale innerhalb weniger Millisekunden analysiert und der Sinn der Rede erfasst. Und dann wird eine Antwort formuliert, als elektrischer Impuls an den Kehlkopf gegeben, wo die Stimmlippen für das Sprechen gesteuert und wieder Schallwellen erzeugt werden. Soweit die Biophysik des Sprechens. Was aber läuft im Kopf ab?

  • Silhouette eines Männerkopfs mit leerer Sprechblase
    imago/Ikon Images

    Wie funktionieren Gespräche?

    Erst reden, dann denken, heißt es und Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Letzteres wäre für die Sendung jetzt nicht sehr optimal – ersteres schon. Und damit sind wir beim Thema. Was passiert im Gehirn, wenn wir einen Satz hören oder bilden? Wie funktionieren eigentlich Gespräche? Damit beschäftigt sich die Psycholinguistik. Norbert Hansen hat Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler gefragt: "Wie bist du zu diesem Thema gekommen?"

  • Flusslauf der Oder im Nationalpark Unteres Odertal
    imago/photothek/Thomas Koehler

    Mosambikanische Ranger im Nationalpark Unteres Odertal

    Der Nationalpark Unteres Odertal hat zur Zeit weitgereiste Gäste: Ranger aus dem Banhine Nationalpark im Süden von Mosambik sind zu Besuch. Annika Klügel hat die Gruppe auf einer Bootstour begleitet und erfahren, warum sie hier sind.

  • Prof. Hildebrandt mit einem Breitmaulnashorn
    Thomas Hildebrandt

    Auktion zur Rettung des nördlichen Breitmaulnashorns

    Wenden wir uns jetzt einem ganz anderen Thema zu: Dem Nördlichen Breitmaulnashorn! Das ist so gut wie ausgestorben. Nur noch drei Exemplare leben in einem tschechischen Zoo - und alle drei sind auf natürlichem Weg nicht mehr fortpflanzungsfähig. Eine internationale Forschergruppe will nun diese Nashornart retten. Mit dabei der weltweit führende Experte für die künstliche Befruchtung großer Tiere wie Elefanten, Prof. Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Norbert Hansen hat ihn gefragt, wie die Rettung gehen soll?

  • Marinesoldaten im amerikanischen Bürgerkrieg 1861-1865
    imago/StockTrek Images

    Gelöst: Rätsel um U-Boot Drama im amerikanischen Bürgerkrieg

    Manchmal braucht es eine lange Zeit, bis eine Erklärung für bestimmte Ereignisse gefunden wird. Und oft sind an der Lösung Wissenschaftler beteiligt. Wie zum Beispiel beim rätselhaften Untergang des ersten U-Bootes, das je ein feindliches Schiff versenkt hat. Die H. L. Hunley war 1864 während des Amerikanischen Bürgerkriegs kurz nach einem Angriff auf ein Schiff gesunken. Warum war bisher völlig unklar. Jetzt scheint festzustehen – es war die Druckwelle ihres eigenen Torpedos, das die Crew tötete und das Schiff zum Sinken brachte - berichtet unsere USA-Korrespondentin Gabi Biesinger.

  • Auf dem Podium v.l.n.r. Thomas Prinzler, Ina Säumel, Frank Dechant, Regina Gnirß und Andres Matzinger
    Technologiestiftung Berlin/M. Scherer

    Wohin mit dem Regen? - Wassermanagement in Berlin

    "Land unter!" lautete es in diesem Sommer mehrfach in Berlin. Starkregen legte weite Teile der Stadt lahm, die Kanalisation verkraftete Regenmengen von über 100 Liter pro Quadratmeter nicht. Beim 90. Treffpunkt Wissenswerte diskutieren Experten über mögliche Problemlösungen.

  • Ein Passant bestaunt ein in einer überschwemmten Unterführung ein steckengebliebenes Auto
    imago/Sven Lambert

    Wohin mit dem Regen in Berlin?

    "Unwetter in Berlin. Auch unser Notruf geht unter", twitterte die Berliner Polizei am 22. Juli dieses Jahres. Vollgelaufene U-Bahnschächte, umgestürzte Bäume, in Gullys stürzende Fußgänger und Stand-Up-Paddler auf der Straße: Die Stadt war im "Ausnahmezustand Wetter". Die Feuerwehr musste zu über 300 Einsätzen ausrücken – bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen. Da fragt man sich: Wohin mit dem ganzen Regenwasser? Und genau das war Thema im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft beim Treffpunkt Wissenswerte am gestrigen Donnerstag mit unserem Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Ein Stapel Bücher
    imago/blickwinkel

    Buchtipps aus der Welt der Wissenschaft

    Die Abende werden jetzt im Herbst länger und der eine oder andere hat auch ein verlängertes Wochenende zum Tag der Einheit. Sollten Sie sich fragen, was sie mit der Zeit anfangen - Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat ein paar Vorschläge zu Büchern aus der Welt der Wissenschaft.

  • Vorstellung des Solar-Sonnenwagens, der von Studenten der RWTH Aachen entwickelt wurde
    imago/Christian Ditsch

    Deutsches Solarauto für australisches Rennen

    Am 8. Oktober startet das härteste Autorennen der Welt - 3.000 Kilometer quer durch Australien. Das Besondere daran: Die Autos werden durch Sonnenenergie angetrieben. Studenten der RWTH und der Fachhochschule Aachen haben diesen Rennwagen gebaut. Mit dem Sonnenwagen wird das Studenten-Team in Australien gegen 50 Teams aus aller Welt antreten – bei der World Solar Challenge. Ingo Wagner hat die Studenten getroffen.

  • aus dem Science Fiction-Film "Killer-Roboter - Dürfen Maschinen töten" (Bild: ARD/SWR-Pressestelle/Bildkommunikation)
    SWR-Pressestelle/Bildkommunikation

    Killer-Roboter - Dürfen Maschinen töten?

    Es klingt wie Science Fiction und bis vor kurzem war es das auch noch:  Killerroboter. Doch inzwischen gibt es nicht nur autonome Drohnen, die ihre Bombenlast selbstständig abwerfen, auch Roboter, die im Kampf selbst entscheiden, wann sie wie reagieren, sind bald Realität. Die ARD hat dazu am Montag spät abends eine Dokumentation gezeigt. Thomas Prinzler hat sie sich angesehen.

  • Thoralf Noack (Bild: Inforadio /Thomas Prinzler)
    Inforadio

    Über Jammen und Spoofen und Seeräuber

    Wie sicher ist der internationale Schiffsverkehr? Nicht nur Klaus Störtebeker oder Leinwandhelden wie Jack Sparrow alias Jonny Depp kapern furchtlos Schiffe und erbeuten Gold, Gewürze und schöne Frauen.  Am Horn von Afrika verbreitete noch vor wenigen Jahren ein Seeräuber wie  Mohammed Abdi Hassan Angst und Schrecken und  im südchinesischen Meer werden immer noch Luxusjachten und Frachter gekapert. Das neue Gold ist oft Öl. Und moderne Piraten spoofen und jammen.

  • Thomas Prinzler, Wissenschafts-Redakteur (Bild: Dieter Freiberg)
    Klaus Dieter Freiberg

    Sicherheit in der Seefahrt

    Was fällt ihnen beim Stichwort Pirat ein? Klaus Störtebeker, auch Francis Drake oder Jack Sparrow alias Jonny Depp? Sie kaperten furchtlos Schiffe und erbeuteten Gold, Gewürze und schöne Frauen. Aber auch heute noch verbreiten Seeräuber Angst und Schrecken, kapern Luxusjachten oder Frachtschiffe mit Waffengewalt. Aber moderne Piraten spoofen und jammen auch. Und was das ist erklärt uns Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Blick in den 3,4 Kilometer langen Tunnel von XFEL
    Inforadio/T.Prinzler

    Erkundet vor dem Start: European XFEL

    Seit dieser Woche geht es in einem 3,2 Kilometer langen Tunnel zwischen Hamburg und dem schleswig-holsteinischen Schenefeld zur Sache: Die ersten international ausgeschriebenen wissenschaftlichen  Experimente starten am European XFEL, der weltweit leistungsstärksten Röntgenlaserquelle. Bis in die Atom- und Molekülstruktur können die Forscher blicken, chemischen Prozessen auf den Grund gehen und das alles 3-Dimensional und als Film. Anfang des Monats wurde XFEL offiziell eröffnet. Thomas Prinzler hatte Gelegenheit, vor dem Start in den Tunnel von XFEL hinabzusteigen.

  • Gewöhnlicher Krake (Octopus vulgaris), schwimmt über Korallenriff, im Roten Meer
    imago/imagebroker

    Finale vom Science-Slam des Wissenschaftsjahres Ozeane

    Tiefseeastronomie, Tsunamiforschung und Sandburgen - das sind drei von sechs Themen , die Donnerstagabend das Finale des Science Slam im Wissenschaftsjahr 2017 bestreiten werden. Die Themen sind schillernd, engagiert und brandaktuell. Sechs Nachwuchswissenschaftler präsentieren ihre Themen dem Berliner Publikum, dabei geht es ebenso um Verständlichkeit wie auch den Unterhaltungswert.  

  • Eine Bananenspinne sitz auf einem Blatt
    imago/blickwinkel

    Der Biss der Bananenspinne

    Sie ist groß wie eine Männerhand, beharrt und sie versteckt sich zwischen Bananen - die brasilianische Bananenspinne. Immer wieder erschreckt sie Obsthändler, wenn ihnen dieser blinde Passagier in einer Bananenkiste begegnet. Unser Brasilienkorrespondent Ivo Marusczyk hat sich in der Heimat dieser Spinnen bei einem Spinnenkundler, einem Arachnologen, über deren Gefährlichkeit aufklären lassen.

  • Profil eines Mannes, der Daten analysiert
    imago/Ikon Images/Roy Scott

    Die Macht der Algorithmen

    Mathematik ist überall: in jedem Smartphone, im Busfahrplan und natürlich auch bei Suchanfragen bei Google. Algorithmen bestimmen unser modernes Leben, heißt es. Deswegen startet am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut ein zweiwöchiger Online-Kurs zur Mathematik der Algorithmik. Warum das deutlich spannender ist, als es im ersten Moment klingen mag, erklärt Dr. Timo Kötzing.

  • Der Direktor des Futuriums, Dr. Stefan Brandt im Interview mit Thomas Prinzler
    Inforadio/T. Prinzler

    Ein Haus für die Wissenschaft – Futurium

    Am Mittwoch war Schlüsselübergabe an die Mitarbeiter des Futuriums. Am gestrigen Samstag waren die Berlinerinnen und Berliner eingeladen, auf einen Tag Zukunft ins neue Domizil für Veranstaltungen und Ausstellungen zum Thema "Wie wollen und werden wir zukünftig leben?"

  • Das undatierte Computergrafik der NASA zeigt die Raumsonde Cassini am Saturn
    dpa/Nasa/DLR

    Ende der Cassini-Saturn Mission

    Erinnern Sie sich an das Jahr 1997? Lady Di stirbt bei einem Verkehrsunfall, Bundespräsident Roman Herzog mahnt einen Ruck durch Deutschland an, Hongkong wird an China zurückgegeben und Harry Potter und der Stein der Weisen erscheint. So lange ist es auch her, dass sich eine Raumsonde auf dem Weg zu einem Ziel machte, das ungefähr eine Milliarde Kilometer weit weg ist: Die US-Raumfahrtbehörde NASA schickte 1997 Cassini auf den Weg zum Ringplaneten Saturn.

  • Ein Panzernashorn im indischen Nationalpark Kaziranga im Wasser
    imago/blickwinkel

    Weltnaturerbe Kaziranga unter Wasser

    Wirbelstürme und Starkregen haben in den vergangenen  Wochen riesige Schäden angerichtet -  in den USA aber weit stärker noch in Indien, Bangladesh und Nepal, wo Tausende auch ihr Leben verloren. Betroffen ist aber auch die Tierwelt. Im vergangenen Jahr gingen Bilder des  Naturparadieses Kaziranga in nordinidischen Assam um Welt: Prince William und Frau Kate bestaunten auf einer Safari Elefanten, Schweinshirsche und die vom Aussterben bedrohten Panzernashörner.  Im Nationalpark Kaziranga im indischen Assam leben Zweidrittel der weltweit verbliebenen indischen Panzernashörner -  unter 3.000 Tiere sind es noch.  Auch ihnen macht das Hochwasser zu schaffen, berichtet unserer Korrespondentin Christina-Maria Purkert.

  • Das Futurium
    rbb/Prinzler

    Das Futurium: Ein Ort zur Zukunftsgestaltung

    Ein faszinierendes, schwarz-transparentes Gebäude nahe des Berliner Hauptbahnhofes zieht die Blicke der Menschen auf sich: Das Futurium. Wie wollen und werden wir künftig leben? Welche Herausforderungen und Chancen sind mit künftigen Entwicklungen verbunden? Fragen wie diese sollen zukünftig im Veranstaltungs- und  Ausstellungshaus den Besuchern präsentiert werden. Am Mittwoch findet die feierliche Schlüsselübergabe statt, am Samstag ist Eröffnung. Pressesprecherin Monique Luckas erzählt uns vorab, was die Besucher erwarten dürfen.

  • Ein roter amerikanischer Sumpfkrebs. Sie werden andernorts gegrillt und verspeist, in Berlin aber marschieren sie munter über die Straßen
    dpa/Daniel Bockwoldt

    Unerwünscht - Pflanzen und Tiere aus anderen Weltregionen

    Sie sind eine Gefahr für die hiesige Tier- und Pflanzenwelt -  die so genannten  invasiven Arten. Der Waschbär ist schon lange bekannt, aber auch der persische Bärenklau oder die chinesische Wollhandkrabbe sind in Europa angekommen. Im August vergangenen Jahres wurde  erstmals die EU-weite Liste für unerwünschte Pflanzen- und Tierarten veröffentlicht. Zunächst mit nur 37 Einträgen, was vielen Umwelt- und Tierschutzexperten damals schon zu wenig war. Vor kurzem wurde die Liste um 12 weitere Arten ergänzt. Hier eine kleine Auswahl - zusammengestellt von Sebastian Schöbel.

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Thomas Prinzler, Wissenschafts-Redakteur (Bild: Dieter Freiberg)
Klaus Dieter Freiberg

Treffpunkt Wissenswerte

Regelmäßig spricht Thomas Prinzler mit Experten aus Forschung und Wissenschaft.

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.