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Wissenswerte im Gespräch

Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Heidelberg (Bild: imago/Götz Schleser)

Der Über-Alles-Bescheidwisser

Es gibt wenige Autoren, die so produktiv sind wie Ernst-Peter Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit über 30 Jahren schreibt er im Schnitt zwei Bücher pro Jahr. Und das sind keine Herz-Schmerz- oder Kriminalromane sondern Wissensbücher im wahrsten Wortsinn: Biographien unter anderen über den Molekularbiologen und Nobelpreisträger Max Delbrück, der in Pasadena sein Doktorvater war oder über Charles Darwin. Seine Bücher tragen Titel wie "Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum", "Das große Buch vom Leben", "Gott und die anderen Großen" - und sie sind unterhaltsam und für Laien verständlich. Thomas Prinzler hat mit Ernst-Peter Fischer über seine neuesten Bücher "Treffen sich zwei Gene" und "Gott und der Urknall" gesprochen, seinen Ruf als "Über-alles-Bescheid-Wisser" und über das Postfaktische in Wissenschaft und Gesellschaft.

Wissenswerte Spezial

Zwei Männer sitzen in einem Wagen an einem Seilzug über einem Fluss

Abenteuer Wissenschaft - Astronauten, Antarktis und Archäologie

Beim Einkauf, am Flughafen oder in der Mittagspause - Abenteuer kann man überall erleben. Das gilt natürlich auch für die Wissenschaft. Inforadio widmet sich deshalb den kleinen und großen Abenteuern, die die Wissenschaft zu bieten hat - sei es im Labor, im Gewächshaus oder in der afrikanischen Wüste. Spannend, sind sie alle.

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  • Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Heidelberg (Bild: imago/Götz Schleser)

    Der Über-Alles-Bescheidwisser

    Es gibt wenige Autoren, die so produktiv sind wie Ernst-Peter Fischer, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit über 30 Jahren schreibt er im Schnitt zwei Bücher pro Jahr. Und das sind keine Herz-Schmerz- oder Kriminalromane sondern Wissensbücher im wahrsten Wortsinn: Biographien unter anderen über den Molekularbiologen und Nobelpreisträger Max Delbrück, der in Pasadena sein Doktorvater war oder über Charles Darwin. Seine Bücher tragen Titel wie "Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum", "Das große Buch vom Leben", "Gott und die anderen Großen" - und sie sind unterhaltsam und für Laien verständlich. Thomas Prinzler hat mit Ernst-Peter Fischer über seine neuesten Bücher "Treffen sich zwei Gene" und "Gott und der Urknall" gesprochen, seinen Ruf als "Über-alles-Bescheid-Wisser" und über das Postfaktische in Wissenschaft und Gesellschaft.

  • Grüne Wiese in der Steiermark (Bild: imago stock&people/xKTHx ALLAT858607)

    Was ist eine Grüne Infrastruktur?

    Straßen, Schienen, Stromtrassen sind große Investitionsvorhaben in der Infrastruktur eines Industrielandes. Es gibt für sie, für Ausbau und Erhalt,  langfristige Pläne der Politik wie beispielsweise den Bundesverkehrswegeplan, der für einen Zeitraum bis 2030 gilt. Dies ist die so genannte graue Infrastruktur. Das Bundesamt für Naturschutz hat diese Woche nun ein Konzept für eine Grüne Infrastruktur vorgestellt. Da kann man vermuten, dass es um die Natur geht. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler war bei der Präsentation des Konzeptes dabei, ist jetzt im Studio zur Antwort auf die Wissenswerte Frage der Woche: Was ist unter Grüner Infrastruktur zu verstehen? Wie passt grün und Infrastruktur zusammen?

  • Die Ilustration der Esa zeigt am 19.02.2016, wie das ExoMars 2016 Trace Gas Orbiter (TGO) durch die Atmosphäre des Mars fliegt (Bild: Esa/Atg Medialab/ESA/dpa)

    Himmlische Verunreinigungen

    Heute kommt ein Film in die Kinos, der den Albtraum von Weltraumwissenschaftlern widerspiegelt: Außerirdisches Leben gerät in Kontakt mit der Erde, und die Menschheit ist dieser Infektion schutzlos ausgeliefert. "Life" heißt der amerikanische Spielfilm, in dem erstmals Proben vom Mars auf die Internationale Raumstation zur Untersuchung gebracht werden. In ihr entdecken die Astronauten eine Lebensform, die sich als Bedrohung herausstellt. Dieses Szenario ist keinesfalls unrealistisch, wie Guido Meyer berichtet.

  • Kühe im Stall (Bild: imago/Westend61)

    Schneller, billiger, mehr - ein falsches Agrarsystem

    "Damit ich das neueste Handy kaufen kann und ein richtig fesches Auto fahren kann, darf das Lebensmittel nicht so teuer sein", sagt ein Agrarexperte im neuesten Film des österreichischen Dokumentarfilmers Robert Schabus. Der hat Landwirte nach ihrer Perspektive und ihren Hofwirtschaften gefragt. Im Ergebnis sind sich alle einig vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur: Schneller, billiger, mehr - so wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Alex Soyez hat mit Regisseur Robert Schabus über seinen Film "Bauer unser" gesprochen.

  • Karl Max Einhäupl beim Fototermin zur ARD TV-Serie Charite im East Hotel (Bild: imago/Future Image/H. Hartmann)

    Einhäupl: "Wir sind stolz, dass man bei uns gedreht hat"

    Was lange währt wird gut - so sagt man. Und ob es gut geworden ist, kann man am Dienstagabend sehen. Da gibt es im Ersten der ARD zwei Folgen einer sechsteiligen Serie über die Charité - nach über achtjähriger Vorbereitung. Der Chef der Charité, Prof. Karl-Max Einhäupl sagte im Inforadio, die Serie zeige ein "wunderbares Bild der desolaten sozialen Situation zu Ende des 19. Jahrhunderts".

  • Eine Karawane zieht in Dunhuang/China über eine Düne (Bild: Li Zuorong/SIPA Asia via ZUMA Wire/dpa)

    Chinas Kampf gegen Wüstensand

    Jedes Jahr frisst der Wüstensand in China tausende Quadratkilometer fruchtbares Ackerland. Die Landschaft verödet, ganze Dörfer müssen weichen, rund 400 Millionen Menschen sind betroffen. In mehreren Provinzen gibt es jedoch bereits Projekte gegen die Ausbreitung der Wüsten. In mühsamer Kleinarbeit bepflanzen die Menschen Sanddünen mit Pflanzen und Bäumen, um das Land wieder nutzbar zu machen. Es ist ein zäher Kampf gegen den Sand, wie ARD-Korrespondent Axel Dorloff berichtet.

  • Prof. Dr. Thomas Schnalke (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Die Charite – der ARD-Film

    Charité heißt Barmherzigkeit, Nächstenliebe. Das 1710 als Pesthaus gegründete Klinikum in Berlin Mitte entwickelt sich zur international führenden medizinischen Einrichtung, zum berühmtesten Krankenhaus der Welt. Ende des 19. Jahrhunderts sind Namen wie Rudolf Virchow, Robert, Koch, Paul Ehrlich und  Emil von Behring  mit dem Krankenhaus verbunden. Letzterer erhielt 1901 den ersten Nobelpreis für Medizin, den später auch Koch und Ehrlich bekamen. Es war eine Zeit des Umbruchs und des rasanten medizinischen Fortschritts. Die neue ARD-Eventserie Charité erzählt in sechs Folgen Geschichten über Personen und Ereignisse aus dieser Zeit, angesiedelt im Jahr 1888. Wissenschaftlicher Berater der Serie war Prof. Thomas Schnalke, Direktor des Medizinhistorischen Museums der Charité, "des Museums zur Serie", wie er im Gespräch mit Thomas Prinzler sagt.

  • Monument Nicolaus Copernicus (Bild: imago stock&people)

    Was bringt Copernicus für einen Nutzen?

    Nikolaus Kopernikus war einst  Domherr und Astronom, beschrieb im 16. Jahrhundert das Weltbild unseres Sonnensystems: heißt also, die Erde dreht sich um sich selbst und - wie die anderen Planeten um die Sonne. Das war damals revolutionär. Und eben dieser Kopernikus ist auch Namensgeber für das europäische Satellitensystem - auch das soll ja revolutionär sein: in der vergangenen Woche ist  ein weiterer Satellit des Systems gestartet:  Und in dieser Woche hat er bereits die ersten Bilder von der Erde geschickt. Ein Bericht von Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Logo ResearchGate (Bild: ResearchGate)

    ResearchGate - eine Berliner Erfolgsgeschichte

    "Finde über 100 Millionen Publikationen, 12 Millionen Forscher und 1 Million Antworten auf Forschungsfragen." Mit diesen Zahlen wirbt das Netzwerk für Wissenschaft, ResearchGate. 2008 wurde ResearchGate gegründet mit Stammsitz Berlin und einem Büro in Boston. Gerade hat das kommerziell arbeitende Netzwerk eine Kapitalspritze von über 50 Millionen Dollar erhalten unter anderen von Bill Gates. Thomas Prinzler hat sich vom Chef Ijad Madisch ResearchGate erklären zu lassen.

  • Zeichnung Gottfried Wilhelm Leibniz (Bild: imago stock&people/UIG)

    Geld für die Wissenschaft - Leibniz-Preise

    Man sagt: Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Ein großer Tag für die Wissenschaft ist demnach dieser Mittwoch, denn es gibt sehr viel Geld für Forschung: Sieben Wissenschaftler aus ganz Deutschland erhalten den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis. Es ist der wichtigste und höchst dotierte Forschungsförderpreis Deutschlands - verliehen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. Marco Finetti, der Pressesprecher der DFG, hat ein Buch über diesen Preis geschrieben - "Märchenhafte Freiheit" ist der Titel. Mit ihm sprach Leon Stebe über den Leibniz-Preis.

  • Reisende mit Koffern (Bild: imago stock&people/McPHOTO)

    Autonomer Koffertransporter

    Wer kennt das nicht: auf Reisen hat man oft ein Gepäckstück zu viel, ächzt unter der Last seines Gepäcks. Aber es naht Abhilfe: Der selbstfahrende Koffertransporter, der den Transport von Gepäck an Flughäfen oder Bahnhöfen deutlich erleichtern könnte.  Ihn haben Ingenieure der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Ford-Konzern entwickelt. Besonders älteren Menschen oder Behinderten könnte der autonome Koffertransporter künftig viel Schlepperei ersparen. Ingo Wagner hat sich den Carr-e vorführen lassen.

  • Schottland - Die Universität Glasgow (Bild: imago stock&people)

    Schottische Universitäten ganz International

    Der Brexit ist ein bedrohliches Wort - insbesondere für Wissenschaftler in Großbritannien, denn die Wissenschaft ist international und das Land profitiert von der EU-Forschungsförderung. Auch an Universitäten breitet sich die Sorge um die Auswirkungen des Brexit aus, wie etwa die, ob noch Studierende aus Europa ins Land kommen werden. Schottlands Universitäten aber setzen ganz auf Internationalität - und gehen in die Offensive. Ein Beitrag von ARD-Korrespondent Thomas Spickhofen aus Edinburgh.

  • Prof. Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des Geoforschungszentrums (Bild: Inforadio/Prinzler)

    25 Jahre Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam

    Das GFZ  vermisst die Erde mithilfe von Satelliten, unterhält geodätisch-geophysikalische Messnetze, erkundet die Tiefe der Erde mit Bohrungen, um zum Beispiel die Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Erdwärme zu erforschen, und es entwickelte ein Tsunami-Frühwarnsystem. Über Aufgaben und Herausforderungen hat Thomas Prinzler mit dem wissenschaftlichen Vorstandsvorsitzenden des Geoforschungszentrums, Prof. Reinhard Hüttl, gesprochen.

  • T-Rex Tristan im Naturkundemuseum (Bild: HawaJa-Goetz MfN)

    Was macht eigentlich T-Rex Tristan?

    Er hat dem Berliner Naturkundemuseum viele zusätzliche Besucher beschert  und er ist seit gut einem Jahr der Star des Museums: Die Rede ist nicht vom präparierten Eisbären Knut sondern vom 66 Millionen Jahre alten Tyrannosaurus Rex Tristan. Die Besucher strömen - demnächst wird Tristan den 1-millionsten Besucher bekommen - aber er ist auch Forschungsobjekt: Wie geht es ihm eigentlich? Was macht er so? Die Wissenswerte Frage der Woche wie immer freitags an Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler jetzt im Studio: "Also - was weiß man von ihm?"

  • Der Autor Thomas Prinzler vor dem Forschungsreaktor Wendelstein 7 X (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Plasmaforschung im Wendelstein

    Jetzt geht es um die Energiegewinnung der Zukunft. Seit vielen Jahren ist es ein uneingelöstes Versprechen der Wissenschaft, dass in wenigen Jahrzehnten Fusionskraftwerke all unsere Energieprobleme auf saubere, umweltfreundliche Art und Weise lösen werden. Jetzt aber deutet vieles darauf hin, dass Fusionskraftwerke Wirklichkeit werden könnten - in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Dazu wird weltweit geforscht - auch am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald. Wendelstein 7X heißt dort die Experimentieranlage zur Kernfusion. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzlerhat sie kürzlich besucht.

  • Das vom der Nachrichtenagentur Aamaqm, die der Terrormiliz Islamischer Staat zugerechnet wird, am 11.12.2016 veröffentliche Foto zeigt die archäologischen Stätten der Stadt Palmyra (Bild: Aamaqm/AP/dpa)

    Virtuelle Archäologie

    Fremde Welten mit der 3D Brille erkunden - das ist zunehmend ein spannendes Abenteuer als Spiel aber auch im Reisebüro. In der Gaming-Industrie ist Virtual Reality momentan die angesagte Technologie. Aber es müssen ja nicht immer fremde Welten sein, die man erkundet. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin wollen Game Designer und Archäologen gemeinsam historische Ruinen und verlorene Orte zum Leben erwecken. Archäologische Forschung mithilfe von Spieletechnologie. Felix Schledde über Archäologie, die nicht nur in der Erde, sondern auch in Pixeln buddelt.

  • Dr. Margarete Patzak (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Was sind Geoparks?

    Man kennt öffentliche Parkanlagen wie den Treptower Park, so genannte Technologieparks oder auch Naturschutzparks und selbst Sternenparks wie im Havelland gibt es. Und es gibt auch Geoparks. Die UNESCO hat vor wenigen Monaten ein bestehendes Netzwerk von solchen Geoparks als UNESCO Global Geopark zertifiziert. Was das ist, darüber will ich jetzt mit der Koordinatorin dieses Netzwerks sprechen. Zum Wissenswerte-Interview ist jetzt Dr. Margarete Patzak im Studio, sie ist im Pariser UNESCO-Büro zuständig für diese Geoparks. Oliver Rehlinger hat sie gefragt: "Was kann man sich unter einem Geopark vorstellen?"

  • Eine kleine Babypuppe steckt halb in einer geöffneten Blechdose (Bild: imago stock&people)

    Reproduktionsmedizin in USA

    Die Oma als Leihmutter, Gebärmutter-Transplantation, Social Freezing - die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin sind vielfältig, um einen unerfüllten Kinderwunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Also Kinderwunsch um jeden Preis? Was in Deutschland und Europa entweder verboten ist oder zumindest als ethisch problematisch angesehen wird, ist in den USA vielfach schon Gang und Gäbe ist, berichtet unser Korrespondent Wolfgang Stufflesser.

  • Prof. Dr. Reinhold Leinfelder (Bild: Dieter Freiberg)

    Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen

    In welchem Zeitalter leben wir gerade erdgeschichtlich gesehen? Die Dinosaurier vor 100 Millionen Jahren lebten in der Kreidezeit. Der Mensch in den letzten 11.000 Jahren im Holozän, in der Neuzeit. Allerdings gibt es Diskussionen über  die jüngste Vergangenheit. Die soll, nach Ansicht einiger Wissenschaftler, Anthropozän genannt werden.

  • Ein Bild der gerahmten Mona Lisa steht auf einem Dachboden (Bild: imago/Norbert Schmidt)

    Wann sind Wissenschaftler in der Kunst gefragt?

    Die Wissenswerte Frage der Woche führt uns heute in die Welt der Kunst. Im Tagesspiegel-Interview haben diese Woche die neuen Chefs des Kunst-Auktionshauses Grisebach, Florian Illies und Micaela Kapitzky, auch darüber gesprochen, dass vor einer Versteigerung eines Bildes oft umfangreiche Forschungen zum Beispiel über die Herkunft oder auch zur Echtheit nötig sind. Und wie immer freitags steht jetzt Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler zur Antwort bereit:  Wann sind Wissenschaftler an der Kunst beteiligt? Wann kommen sie zum Zuge?

  • Die Weltkugel aus dem All fotografiert (Bild: imago/StockTrek Images)

    Leben im Anthropozän

    Zuerst gleich eine Frage an Sie: Wissen Sie, in welchem Zeitalter wir  - erdgeschichtlich gesehen - leben? Die Dinosaurier vor 100 Millionen Jahren lebten in der Kreidezeit. Der Mensch in den letzten 11.000 Jahren im Holozän, in der Neuzeit. Da sind sich die Wissenschaftler einig. Diskussionen gibt es jedoch um die jüngste Vergangenheit. Die soll, nach Ansicht einiger Wissenschaftler, Anthropozän genannt werden, das Zeitalter, das vom Menschen bestimmt wird. Klingt logisch? Oder doch  kompliziert? Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler weiß mehr.

  • Plastikflaschen an den Strand gespült (imago stock&people)

    Wissenschaft kontrovers - Plastik im Meer

    Es ist an der Zeit, über Polyethylenterephthalat,  Polyvinylchlorid und Polyethylen zu sprechen. Ich könnte auch kürzer sagen: über Plastik. Das findet als Tüte, Verpackungsmaterial oder Flasche seit langem weltweit Anwendung, ist praktisch und langlebig. Und genau diese Langlebigkeit ist das Problem, denn nach dem Gebrauch beginnt das zweite Leben von Plastik: Als Müll in der Umwelt - und oft auch im Meer. Im Nordpazifik gibt es einen Müllstrudel aus Plastikabfällen von der Größe Zentraleuropas. Und Plastikmüll im Meer hat sich die Wissenschaftsagentur Wissenschaft im Dialog vorgenommen. Am Donnerstag gibt es dazu eine Diskussionsveranstaltung in Berlin. Jetzt bei Alexander Schmidt-Hirschfelder im Studio ist der Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, Markus Weißkopf: "Warum ist gerade Plastik im Meer Thema der Veranstaltung?"

  • Smog hängt am 28.01.2017 über Warschau, Polen. An Messstationen waren hohe Konzentrationen des schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße 10 (PM10) gemessen worde (Bild: dpa/PAP/V)

    Smog in Polen

    Wie kann die Luft reiner werden? Was kann gegen die Luftverschmutzung getan werden? Fahrverbote für Dieselautos sind eine Maßnahme, die diskutiert wird. Die  Abschaffung von Kohleheizungen ist dagegen in Deutschland schon sehr weit fortgeschritten. Anders als im Nachbarland Polen. Da gibt es regelmäßig Smogalarm als Folge der Kohlepolitik - berichtet unser Warschauer Korrespondent Henryk Jarczyk.

  • Mit dem Handy Gemüse und Obst scannen (Bild: imago stock&people)

    App der Wahrheit

    Ist Bio wirklich Bio, also herbizid-pestizid-fungizid-frei? Oft fragen sich Verbraucher das im Bio-Supermarkt vor den vollen Gemüseregalen. Und wenn ich einen Kaffee kaufe, stimmen die Angaben zum Bohneninhalt mit dem Inhalt überein? Und ist der  gebrauchte PKW wirklich unfallfrei, weil am Lack nichts zu sehen ist? Diese Fragen kann bald eine Smartphone- App vom Magdeburger Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung beantworten. Dort wurde die App entwickelt, die künftig Verbraucher unabhängiger von den nicht oft verwirrenden Herstellerangaben machen soll. Peter Kaiser hat sich die App vorführen lassen.

  • Dr. Volker Rachold, Alfred-Wegener-Institut (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Neu in Potsdam - das Deutsche Arktisbüro

    Seit Anfang des Jahres gibt es in Potsdam das Deutsche Arktisbüro. Es soll als Bindeglied  zwischen Wissenschaft, Politik und Industrie in Deutschland in Bezug auf die Arktis fungieren. Doch was macht ein Arktisbüro auf dem Potsdamer Telegrafenberg fernab der Arktis? Darüber hat Thomas Prinzler mit dem Leiter Dr. Volker Rachold gesprochen.

  • Illustration der ESA zur Suche nach exoplanetaren Systemen (Bild: ESA/dpa)

    Wären Reisen zu Trappist-Planeten möglich?

    Sieben auf einen Streich: Für Astronomen und Astrophysiker war es eine Sensation - die Entdeckung von gleich sieben erdähnlichen Planeten, über die am Mittwoch im Wissenschaftsmagazin Nature berichtet wurde. Die Planeten umkreisen den Zwergstern Trappist-1. Der ist zehnmal kleiner als unsere Sonne und liegt 39 Lichtjahre von uns entfernt. Das ist außerhalb unseres Sonnensystems, aber diese Exoplaneten liegen doch relativ nah bei uns. Und das führt zur Wissenswerte-Frage der Woche, wie immer freitags mit Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler: Sind Reisen zu diesen Planeten möglich?

  • Blick ins Cockpit eines selbstfahrenden Elektroautos (Bild: imago stock&people)

    Autonomes Autofahren

    Eine Million Elektrofahrzeuge sollten in zwei Jahren auf Deutschlands Straßen fahren – bis jetzt sind es gerade einmal 25.000. Sie sind zwar chic – aber für die meisten zu teuer. Und dann ist immer wieder davon die Rede, dass sehr bald die E-Autos auch autonom unterwegs sein sollen. Über Vision und Wirklichkeit berichtet Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Einzelfahrausweis für Berlin AB vor dem Display eines Fahrscheinautomaten (Bild: mago/Bernd Friedel)

    Ein Zukunftsticket für Berlin

    Smartphone, Chipkarte oder doch Papierticket? Wie soll das Ticket der Zukunft im Berliner Nahverkehr aussehen?  Bei BVG und Bahn laufen Testreihen und Diskussionen. Gestern Abend wurde ein Gutachten vorgestellt. Das neue daran: Erarbeitet wurde es nicht von Verkehrsexperten sondern von einer Gruppe von Bürgern. Dieses Bürgerexpertengutachten ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes, an dem die TU Berlin beteiligt war.  Dietmar Ringel hat Robin Kellermann  vom Fachgebiet Arbeitslehre, Technik und Partizipation gefragt: Wie soll das Ticket der Zukunft aussehen?

  • Ein Vibrationsfahrzeug, das seismische Wellen (Schallwellen) in den Untergrund schickt (Bild: GFZ/Potsdam/ Josef Zens)

    Schallwellen für Geothermie

    Wärme aus den Tiefen der Erdkruste wird immer noch viel zu wenig genutzt. Dabei ist sie eine der erneuerbaren Energiequellen, die zu jeder Tageszeit und unabhängig vom Wetter Strom und Wärme liefern könnte. Seit 2001 betreibt das Deutsche Geoforschungszentrum, GFZ,  in der Schorfheide bei Groß Schönebeck eine Geothermie-Forschungsplattform. Eigentlich sollte dort längst ein Demonstrationskraftwerk laufen. Doch es gab Probleme. Deshalb wird jetzt der Untergrund  neu erkundet - mit Schallwellen. Maren Schibilsky hat sich das angeschaut.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.