Wissenswerte

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Bild vom zerstörten Tunguska nach dem Asteroideinschlag (Bild: imago/United Archives)

Gefahr von oben - Asteroid Day

Alle paar Wochen gibt es Schlagzeilen, nach denen wieder einmal ein Asteroid relativ nahe an der Erde vorbei geflogen ist. Aber es scheint nur eine Frage der Zeit, bis wieder ein Brocken aus dem All direkten Kurs auf die Erde nehmen wird. Diese Überlegung war Grund genug für die Vereinten Nationen, den 30. Juni zum Internationalen Asteroiden-Tag auszurufen. Wissenschaftler in Europa und den USA überlegen schon lange, was im Ernstfall zu tun ist und wie der Aufschlag eines anfliegenden Asteroiden verhindert werden kann. Ob es da überhaupt Möglichkeiten gibt und wie sie aussehen, erläutert Guido Meyer.

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Wissenswerte im Gespräch

Prof. Johan Rockström (Bild: Inforadio/Prinzler)

Risiko Grenzüberschreitung Klima

"Was sind eigentlich die Umweltprozesse, die die Stabilität des Planeten regulieren,  um menschliche Entwicklung zu ermöglichen?" Diese Frage hat Johan Rockström umgetrieben.  Der Professor für Globale  Nachhaltigkeitswissenschaft an der Universität Stockholm und der Direktor des Stockholm Resilience Center entwickelte daraufhin das Konzept der Planetaren Grenzen.

Wissenswerte Spezial

Zwei Männer sitzen in einem Wagen an einem Seilzug über einem Fluss

Abenteuer Wissenschaft - Astronauten, Antarktis und Archäologie

Beim Einkauf, am Flughafen oder in der Mittagspause - Abenteuer kann man überall erleben. Das gilt natürlich auch für die Wissenschaft. Inforadio widmet sich deshalb den kleinen und großen Abenteuern, die die Wissenschaft zu bieten hat - sei es im Labor, im Gewächshaus oder in der afrikanischen Wüste. Spannend, sind sie alle.

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  • Bild vom zerstörten Tunguska nach dem Asteroideinschlag (Bild: imago/United Archives)

    Gefahr von oben - Asteroid Day

    Alle paar Wochen gibt es Schlagzeilen, nach denen wieder einmal ein Asteroid relativ nahe an der Erde vorbei geflogen ist. Aber es scheint nur eine Frage der Zeit, bis wieder ein Brocken aus dem All direkten Kurs auf die Erde nehmen wird. Diese Überlegung war Grund genug für die Vereinten Nationen, den 30. Juni zum Internationalen Asteroiden-Tag auszurufen. Wissenschaftler in Europa und den USA überlegen schon lange, was im Ernstfall zu tun ist und wie der Aufschlag eines anfliegenden Asteroiden verhindert werden kann. Ob es da überhaupt Möglichkeiten gibt und wie sie aussehen, erläutert Guido Meyer.

  • Kornblume (Centaurea cyanus), dichter bluehender Bestand in Weizenfeld, Deutschland (Bild: imago/blickwinkel/A.Hartlx )

    Landwirtschaft und Naturschutz

    Wie sieht die Landwirtschaft in Zukunft aus? Diese Frage wird auch auf dem am Mittwoch und Donnerstag in Berlin stattfindenden Deutschen Bauerntag diskutiert. Dabei stehen dort die agrarpolitische Ausrichtung  Europas und der Parteien im Wahljahr im Mittelpunkt, Motto "Gemeinsam Zukunft gestalten". Thomas Prinzler hat sich mit dem Problem der Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Naturschutz beschäftigt - denn auch das ist eine wichtige Zukunftsfrage.

  • Großer Solitärbaum (Silber-Weide) auf einer Wiese (Bild: imago/blickwinkel/A. Hartl)

    Klimawandel und Gesundheit: Welche Rolle spielt die Natur?

    Der große Berliner Arzt Ferdinand Sauerbruch sagte: "Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen." Worin der Nutzen der Natur für die Gesundheit liegt, darüber spricht Dietmar Ringel mit Prof. Dr. Aletta Bonn vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. Sie ist Teilnehmerin des am Dienstag in Bonn beginnenden zweitägigen Kongresses über das Verhältnis von Natur, Gesundheit und Klimawandel, veranstaltet vom Bundesamt für Naturschutz.  

  • Ein Pferd beim fressen (Bild: imago/Westend61/ZoneCreative)

    Pferde kauen wie Kühe

    Wohl jeder hat schon einmal gesehen, wie ein Pferd frisst - entweder auf der Koppel oder im Stall. Wie genau Pferde dabei vorgehen, haben jetzt Tiermediziner in Zürich untersucht. Dabei machten sie eine überraschende Feststellung: obwohl Pferde keine Wiederkäuer sind, machen Sie die gleichen Kaubewegungen wie Wiederkäuer. Die Studie lässt sowohl Rückschlüsse über Pferde, als auch über Wiederkäuer zu, berichtet  unser Korrespondent Dietrich Karl Mäurer aus Zürich.

  • Prof. Johan Rockström (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Risiko Grenzüberschreitung Klima

    "Was sind eigentlich die Umweltprozesse, die die Stabilität des Planeten regulieren,  um menschliche Entwicklung zu ermöglichen?" Diese Frage hat Johan Rockström umgetrieben.  Der Professor für Globale  Nachhaltigkeitswissenschaft an der Universität Stockholm und der Direktor des Stockholm Resilience Center entwickelte daraufhin das Konzept der Planetaren Grenzen.

  • Marmordenkmal von Wilhelm von Humboldt (Bild: imago/Hohlfeld)

    Wer war eigentlich Wilhelm von Humboldt?

    Es gibt den Humboldt-Strom, die Humboldt-Stiftung, den Humboldt-Pinguin und auch den Humboldt-Hain. Allen gemeinsam ist, dass der Namensgeber Alexander von Humboldt war. Doch was ist mit seinem Bruder Wilhelm von Humboldt? Diese Woche stand ganz im Zeichen Wilhelms. Es gab ein Symposium an der Akademie der Wissenschaften, die Staatsbibliothek weihte einen Humboldt-Lesesaal ein, selbst  Zehlendorf  feierte,  denn gestern vor 250 Jahren wurde er geboren. Wer war Wilhelm von Humboldt - und welche Bedeutung hat er noch? Die Wissenswerte-Frage der Woche stellt Irina Grabowski an Thomas Prinzler, jetzt bei mir im Studio.

  • Prof. Dr. Johann Rockström (Bild: imago/Sven Simon)

    Trotz Klima-Dinosaurier Trump das Klima retten

    Das Klima-Abkommen von Paris letztes Jahr war ein großer Erfolg: Die Weltgemeinschaft hatte sich auf konkrete Maßnahmen geeinigt, den weiteren Temperaturanstieg auf 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen. Inzwischen ist US-Präsident Trump aus dem Abkommen ausgestiegen. Die Verwirklichung wird damit schwieriger - aber nicht unmöglich, da sind sich die Experten sicher. Warum Handeln gerade jetzt absolut notwendig ist, hat sich Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler von einem der weltweit führenden Nachhaltigkeits- und Risikoforscher erklären lassen.

  • Eine Tastatur auf der das Wort Wahrheit steht (Bild: imago/Steinach)

    Social Bots und Wahrheit im Internet

    Was ist wahr und was ist gelogen? Das ist eine seit Jahrtausenden diskutierte Frage, die Zeitalter von Internet und sozialen Medien noch einmal ein ganz besonderes Gewicht bekommt. für alle Denn zusätzlich zu realen Personen, die sich äußern, spielen zunehmend auch kleine intelligente Computerprogramme eine meinungsprägende Rolle - so genannte Social Bots. Was das ist und welche Rolle sie wirklich spielen, darüber spricht Irina Grabowski mit Prof. Dr. Christian Bauckhage. Er ist Informatikprofessor an der Universität Bonn.

  • Pyrinäenberghunde bei der Prüfung auf der Weide (Bild: Inforadio/Alia Khaddour )

    Schutz vor dem Wolf mit Herdenschutzhunden

    Brandenburgs Schäfer bangen um ihre Schafe, denn der Wolf ist zurück im Lande und reißt. Zertifizierte Herdenschutzhunde sollen nächtliche Schafsrisse verhindern. Die Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde leitet bundesweit die Zertifizierung. Alia Khaddour hat sich solch eine Prüfung für Herdenschutzhunde einmal angeschaut.

  • Ein Glas Caipirinha (Bild: imago/AGB Photo)

    Mit Alkohol ins Weltall

    Die Zeichen im Luft- und im Straßenverkehr stehen derzeit auf "grün": Flugzeuge fliegen mit Biosprit, Autos fahren mit Strom statt mit Benzin und nun halten die alternativen Antriebe auch in der Raumfahrt Einzug. Die Idee kommt aus Brasilien. Und wer hier gleich an Caipirinha denkt, der liegt gar nicht mal so falsch: Brasilien will mit Alkohol ins All. Und Deutschland unterstützt es dabei. Beide Länder testen derzeit, ob künftige Weltraumraketen mit Ethanol ins All fliegen könnten. Und siehe da: Die ersten Versuche sind vielversprechend, wie Guido Meyer berichtet.

  • Dr. Hanns Sylvester, Direktor der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Erasmus für Europa!

    "Menschen werden nicht als Menschen geboren, sondern als solche erzogen!" - das hat der niederländische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam geschrieben. Der lehrte rund um 1500 in Europa. Der Renaissancegelehrte  war Vermittler von Bildung. Ihm zu Ehren wurde vor 30 Jahren am 15. Juni 1987  das Erasmus-Programm der Europäischen  Union gestartet. Es fördert den Austausch von Studierenden in Europa. "Wer sich bewegt, bewegt Europa", so lautet das Motto. Und mehr als dreieinhalb Millionen Studenten und Studentinnen haben bisher teilgenommen.

  • Foto von Mexicocity aufgenommen vom Radarsatellit TerraSAR-X (Bild: imago/ZUMA Press/Airbus DS)

    Was leistet Radarsatellit TerraSAR-X?

    Totgesagte leben länger,  heißt es. Und so geht es auch mit manchen Weltraumsatelliten. Beispiel TerraSAR-X. Fünf Jahre sollte der deutsche Radarsatellit Bilder von der Erde schießen. Doch seit genau 10 Jahren, seit seinem Start am 15. Juni 2007 vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur, umkreist TerraSAR-X unermüdlich die Erde und liefert Bild um Bild von unserem Heimatplaneten. Wozu das und was den Satelliten zum Erfolg werden ließ darüber spricht Norbert Hansen jetzt mit unserem Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Prof. Margret Wintermantel (Bild: Inforadio/Prinzler)

    30 Jahre Erasmus

    Menschen werden nicht als Menschen geboren, sondern als solche erzogen! - das schrieb der niederländische Theologe und Philosoph Erasmus von Rotterdam. An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert sah sich der europaweit wirkende Gelehrte als Vermittler von Bildung und wurde so zu einem Wegbereiter der europäischen Aufklärung. Ihm zu Ehren wurde heute genau vor 30 Jahren das Erasmus-Programm der Europäischen  Union gestartet, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. Verantwortlich in Deutschland ist der Deutsche Akademische Austauschdienst. Dessen Präsidentin Prof. Margret Wintermantel wurde von Norbert Hansen gefragt: "Warum kam es vor 30 Jahren zur Gründung des Erasmus-Programmes?"

  • Prof. Dr. Johann Evangelist Hafner (Bild: Karla Fritze)

    Am Start: Forum Religionen im Kontext

    Was ist Zeit? Wie lange währt die Unendlichkeit? Und was ist Willensfreiheit? Antworten auf diese Fragen sind kompliziert - und sie fallen ganz unterschiedlich aus - je nachdem, ob man  Philosophen,  Theologen oder  Naturwissenschaftler fragt. Am morgigen Donnerstag wird an der Potsdamer Universität  ein "Forum Religionen im Kontext" eröffnet. Das soll eine interdisziplinäre Forschungs- und Diskussionsplattform sein, auf der sich Vertreter verschiedener Religionen aber auch Juristen und Naturwissenschaftler unter anderem über diese Fragen austauschen. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler stellt das Forum vor.

  • Im Zeiss-Großplanetarium ist der Sternenhimmel zu sehen (Bild: imago/Bernd Friedel)

    Kulturgeschichte des Planetariums

    Eine Maschine zur Veranschaulichung des Planetenlaufs - das ist laut Definition ein Planetarium. Der Physiker Walther Bauersfeld schuf mit seinem Projektor 1919 im Auftrag von Carl Zeiss den modernen Planetariumstyp. Davor war der Gottorfer Globus aus dem Jahr 1664 ein Novum in der Planetariumsgeschichte und der Geschichte der Astronomie. Wie ist die Planetenschau aus kulturphilosophischer Sicht einzuordnen? Mit dieser Frage befasste sich das Forschungsvorhaben "Konstellationen - Das Planetarium als immersiver Wissensraum" der TU-Berlin. Peter Kaiser hat die Abschluss-Veranstaltung des Projekts besucht.

  • Ein männlicher Löwe unterwegs im Krüger-Nationalpark, Südafrika (Bild: imageBROKER/Jean-FrançoisxDucasse)

    Big Five vor dem Aussterben?

    Werfen wir einen Blick auf die Tierwelt Afrikas. Dass Giraffen zu den afrikanischen Wildtieren gehören, die tatsächlich vom Aussterben bedroht sind, das ist weitgehend bekannt. Aber in Ostafrikas Savannen leben bekanntlich auch die "Big Five": Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner. Wie steht es um ihre langfristigen Überlebensaussichten? Holger Beckmann berichtet aus Kenia.

  • Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer (Bild: Inforadio/Prinzler)

    Sesam öffne dich

    "Sesam öffne dich" war die Zauberformel, die Ali Baba im Märchen aus Tausendundeiner Nacht Zugang zu den unermesslichen Schätzen der 40 Räuber verschaffte. Und Sesame heißt ein wissenschaftliches Großgerät, das vor wenigen Tagen, am 16. Mai, in Jordanien durch König Abdullah II offiziell in Betrieb genommen wurde. Sesame ist die Abkürzung für Synchrotron-Light for Experimental Science and Applications in the Middle East. Mit dem Synchrotron-Licht können die Eigenschaften von Materialien untersucht werden. Außerdem unterstützt es Wissenschaftler bei der Suche nach Krebsmedikamenten.

  • Ausgetrockneter Ackerboden (Bild:imago/xblickwinkel/H.-J.xZimmermann)

    Gibt es eine Klimakatastrophe?

    Nicht ganz Amerika wendet sich vom Klimaschutz ab. Auch wenn der Präsident aus dem Weltabkommen von Paris aussteigen will - Kalifornien zum Beispiel will das nicht und hat nun eine eigene Kimavereinbarung mit China geschlossen - gemeinsam will man Co2Emmissonen reduzieren. Wie Folgenschwer ist also Trumps Abkehr vom Klimaschutz wirklich? Gedanken dazu von Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Angespülten Plastikmüll am Strand (Bild: Jennifer Lavers/Jennifer Lavers/AP/dpa)

    Luftblasen gegen Plastikmüll

    Eine Großstadt wie Berlin schwemmt jeden Tag eine Plastikmenge von geschätzt 540.000 Tüten in die Gewässer. Obwohl das Müllschiff der Berliner Senatsverwaltung regelmäßig auf Plastikfang geht, gelangen trotzdem jede Menge an Kunststoffteilchen in Flüsse, Seen und letztendlich ins Meer. Ein Student der TU Berlin kam jetzt auf die Idee, Plastikmüll durch eine Luftdrucksperre an "Gewässer-Hotspots" aufzuhalten und einzufangen. Eine erste Pilotanlage hat er in den Berliner Nordgraben in der Nähe der Panke gebaut. Maren Schibilsky hat sich das angeschaut.

  • Ein Inder füllt seinen Eimer an der Wasserpumpe auf (Bild: imago/bonn-sequenz)

    Arsen im Trinkwasser Indiens

    Sauberes Trinkwasser ist in vielen Teilen der Welt immer noch keine Selbstverständlichkeit. Im Einzugsbereich des Ganges-Delta etwa sind tiefere Grundwasservorkommen vielerorts stark mit geogenem Arsen belastet. Rund 70 Millionen Menschen sind betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von der "größten chemischen Massenvergiftung der Geschichte". Deutsche Wasseraufbereitungstechnologie, entwickelt an der TU Berlin, kann diese Gesundheitsgefahr bannen. Sabina Matthay berichtet aus dem indischen Bundesstaat West Bengalen.

  • Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule aufgeladen (Foto: dpa)

    Null Abgase, keine Crew - autonomes E-Schiff

    Elektromobilität ist in: Millionen von E-Bikes sind unterwegs - weltweit und auch in Deutschland. Bei den E-Autos wird es schon dünner: in Deutschlands sind es wenige Zehntausend. Elektroschiffe gibt es noch weniger. In Norwegen wurde dieser Tag nun das erste autonom fahrende elektrisch angetriebene Containerschiff vorgestellt. Allerdings nicht als reales Schiff sondern als Projekt, berichtet Nordeuropa-Korrespondent Carsten Schmiester.

  • Prof. Dr. Johann Evangelist Hafner (Bild: Karla Fritze)

    Wissen und Glauben in Religion und Naturwissenschaft

    Wo berühren sich Religion und Wissenschaft, Glauben und Wissen? Fragen dieser Art soll das neue "Forum der Religionen im Kontext" an der Universität Potsdam nachgehen und den interdisziplinären Austausch und wissenschaftlichen Dialog fördern. Initiator dieses Forums ist der Potsdamer Religionswissenschaftler Prof. Dr. Johann Evangelist Hafner. Mit ihm sprach Thomas Prinzler darüber, ob der Begriff Religions-Wissenschaft nicht ein Widerspruch in sich sei.

  • Türkei: Erdbeben in der Marmararegion. Menschen irren zwischen Trümmern umher (Bild: imago stock&people)

    Können Erdbeben vorhergesagt werden?

    "Es wird ein starkes Erdbeben in Istanbul kommen" sagen Forscher des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam. Eine beunruhigende Warnung, denn ein Erdbeben in der dicht besiedelten Metropole hat verheerende Auswirkungen. Vor knapp 20 Jahren - beim letzten großen Beben - starben 18.000 Menschen, Zehntausende wurden verletzt. Eine Furcht erregende Vorhersage - aber wie können Forscher solche Prognosen aussprechen, woher wissen sie das? Die Wissenswerte-Frage der Woche an Thomas Prinzler.

  • Tierfilmer Heinz Sielmann (GER) anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Heinz Sielmann Stiftung im Jahr 2006 (Bild: imago/Hubert Jelinek)

    100 Jahre Sielmann

    Er war Generationen von Fernsehzuschauern vertraut, wenn er sie von 1965 bis 1991 mitnahm auf seine "Expeditionen ins Tierreich": der Tierfilmer und studierte Biologe Heinz Sielmann. Morgen wäre der 2006 verstorbene Sielmann 100 Jahre alt geworden. Über den Tierfilmer und späteren Naturschützer Sielmann spricht Sandra Schwarte mit dem Dokumentarfilmer Michael Sutor: "Sie haben gerade einen Dokumentarfilm über Sielmanns Leben fertig gestellt, haben sicher den größten Teil seiner 140 Dokumentationsfilme, die er seit 1938 gedreht hat, gesehen: Sie kennen ihn also in und auswendig: Was war er für ein Mensch?"

  • Blick in einen Kleingarten auf einen grossbluetigen Rhododendron (Bild: imago stock/Blickwinkel/fotototo)

    Garten und Gesundheit

    Schon immer war das, was im Feld, im Wald, am Ufer oder im heimischen Garten wächst, vielfach auch als medizinisches Therapeutikum einsetzbar: wie Salbei, Thymian oder Kamille. Doch dass der Garten selbst ein therapeutisches Mittel sein kann, bei depressiven Leiden zum Beispiel, bei Demenz oder Störungen des Bewegungsapparates, dieses Wissen ist noch nicht überall in der medizinischen Welt angekommen. Der erste Kongress seiner Art mit dem Titel: "Garten und Medizin" soll hier aufklären und die zwei Säulen - grüne und weiße Therapie - in einen Dialog bringen. Nutzen würde es allen, hat Peter Kaiser erfahren, der zum heutigen  Kongressauftakt Experten befragte.

  • Infrarot-Teleskop Sofia an Bord der Boeing 747 (Bild: imago/StockTrek Images)

    Lehrerfortbildung in der Stratosphäre

    Vier Lehrer aus Deutschland hatten kürzlich die Chance, in einer umgebauten Boeing 747 von einer Militärbasis nördlich von Los Angeles zu einem Forschungsflug in die Stratosphäre in 15 Kilometer Höhe zu starten. Das Flugzeug - das fliegende Infrarot-Teleskop Sofia - liefert Aufnahmen, mit denen Erkenntnisse zur Entwicklung von Galaxien gewonnen werden können. Das Projekt ist eine in Kooperation zwischen der DLR und der NASA. Die vierköpfige Lehrergruppe aus Deutschland haben ARD-Korrespondentin Nicole Markwald von ihrem Ausflug an Bord des einzigen fliegenden Observatoriums in die Stratosphäre berichtet.

  • Ausgestellter Schädelknochen von Homo erectus (Bild: imago/imagebroker/wothe)

    Nicht out of Africa?

    El Greco - so müsste einer unserer Vorfahren heißen. Und der kommt nicht aus Afrika - sondern aus Griechenland und dem östlichen Mittelmeerraum. Tübinger Forscher haben in der vergangenen Woche diese neue These über unsere Vorfahren aufgestellt. Bisher ging man davon aus, dass der moderne Mensch aus Afrika stammt. Die Out-of-Africa-Theorie war die gängige Lehrmeinung. Das könnte sich jetzt ändern. Der Mensch könnte einen ganz anderen Ursprung als bisher gedacht haben, berichtet Markus Beschorner. Er war bei der Präsentation der neuen Erkenntnisse in der vergangenen Woche dabei.

  • Prof. Dr. Matthias Freude (Bild:Inforadio/Prinzler)

    Schwerter zu Pflugscharen - Militärgelände zu Naturparks

    Vielen ist er ein noch ein Begriff: der Tierfilmer Heinz Sielmann, der am 2. Juni 100 Jahre alt geworden wäre. Von 1965 bis 1991 moderierte er seine "Expeditionen ins Tierreich" in der ARD. Und zunehmend wurde Sielmann vom Tierfilmer zum Naturschützer und gründete die Heinz-Sielmann-Stiftung. Diese setzte sich insbesondere in den neuen Bundesländern für die Umwandlung von Militärübungsplätzen in Naturreservate ein: Beispiel das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide. Wegbegleiter dabei war Matthias Freude. Er und Michael Succow gelten als die Väter des Nationalparkprogramms der DDR, das zur Wendezeit erarbeitet wurde und die Vereinigung überstand. Matthias Freude ist heute Präsident des brandenburgischen Landesamtes für ländliche Entwicklung und Professor für Naturschutz in Eberswalde und Potsdam. Thomas Prinzler hat mit ihm über Sielmann, Feldlerchen und die Zukunft des Naturschutzes gesprochen.

  • Ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk (Bild: dpa-Zentralbild/Jan Woitas)

    Was kann das Deutsche Internet Institut leisten?

    Berlin wird zunehmend das digitale Zentrum der Republik: Nach der Etablierung des Einstein-Zentrums für Digitale Zukunft letzten Monat erhielt die Stadt diese Woche den Zuschlag für das Deutsche Internet-Institut. Sie hat sich damit gegen vier Mitbewerber – unter anderen München und Karlsruhe - durchgesetzt. Das Institut wird vom Bund für  fünf Jahre mit 50 Millionen Euro finanziert. Was bedeutet der digitale Wandel für die Gesellschaft? - ist die Kernfrage, der sich das Internet-Institut widmen soll. Aber was genau soll dieses Institut leisten? Die Frage der Woche beantwortet Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

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Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.