Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Illustration: Sommerpause (Bild: colourbox.com)

SOMMERPAUSE!

Die werktägliche - montags bis freitags, jeweils 10:25 Uhr - Wissenschafts-Sendung von Inforadio geht in die Sommerferien!

"Wissenswerte" wird wieder an gewohnter Stelle im Hörfunk und auf inforadio.de ab 05. September zu hören und zu sehen sein!

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Wissenswerte im Gespräch

Dr. Roni Grosz - Foto: rbb Inforadio/Thomas Prinzler

Der Hüter von Einsteins Erbe

"Einstein war Zeit seines Lebens sehr eng mit der Hebräischen Universität Jerusalem verbunden und die Schaffung dieser Universität lag ihm am Herzen", sagt Dr. Roni Grosz, der Kurator des Einstein-Archivs an der Universität. Dort liegen die Rechte am Nachlass, den Albert Einstein der 1925 von ihm mitgegründeten Universität testamentarisch zusprach. Ohne Zustimmung von Roni Grosz und Kollegen dürfen weder Bild noch Name Einsteins kommerziell genutzt werden. Thomas Prinzler sprach mit Roni Grosz über seine Arbeit und über das anhaltende Interesse auch an Einsteins nicht-wissenschaftlichen Schriften.

Wissenswerte Spezial

tyrannosaurus close-up, colourbox

Berliner auf Zeit: Tristan,Tyrannosaurus Rex im Naturkundemuseum

In einem Wissenswerte Spezial ging es um bahnbrechende Entwicklungen in der Wissenschaft und die klugen Köpfe, die sie ersonnen haben, und um die Fragen: Wie entsteht gute Wissenschaft? Und wie wird man eigentlich Nobelpreisträger?  Außerdem wollten wir wissen, wie das Neue in die Wissenschaft kommt, an welchen Orten und unter welchen Bedingungen.

Beitragsarchiv

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  • Das Süring-Haus, Hauptgebäude des meteorologischen Obervatoriums von 1893, wird heute vom PIK genutzt. (Foto: rbb Inforadio/Thomas Prinzler)

    Wissenswerte Landpartie: Der Potsdamer Telegrafenberg

    In der sommerlichen Reisezeit war Thomas Prinzler unterwegs in Brandenburg, um dort Orte der Wissenschaft und Wissenschaftsgeschichte zu besuchen. Denn Brandenburg hat viele solcher Orte. Der bekannteste ist sicherlich der Potsdamer Telegrafenberg - Station eins der "Wissenswerte Landpartie".

  • Podium: v.l.n.r. Thomas Prinzler, Frank Christian Hinrichs, Claudia Rathfux und Kai Strunz (Bild: Technologiestiftung Berlin/ Nadine Riede)

    Treffpunkt Wissenswerte: Smarte Elektropolis Berlin

    Berlin war einst Hauptstadt der Elektrotechnik. Jetzt schickt die Stadt sich an, die Elektropolis des 21. Jahrhunderts zu werden mit dreimal "Smart": Smart Grid, Smart Meter und Smart Citizen. Die Zukunft ist am EUREF-Campus und anderswo in Berlin bereits zu erleben. Welche Wege der Strom zukünftig nehmen wird vom Kraftwerk zum Verbraucher und welche Veränderungen damit verbunden sind, darüber diskutierten Experten aus Wissenschaft und Anwendung beim 83. Treffpunkt Wissenswerte.

  • Dr. Roni Grosz - Foto: rbb Inforadio/Thomas Prinzler

    Der Hüter von Einsteins Erbe

    "Einstein war Zeit seines Lebens sehr eng mit der Hebräischen Universität Jerusalem verbunden und die Schaffung dieser Universität lag ihm am Herzen", sagt Dr. Roni Grosz, der Kurator des Einstein-Archivs an der Universität. Dort liegen die Rechte am Nachlass, den Albert Einstein der 1925 von ihm mitgegründeten Universität testamentarisch zusprach. Ohne Zustimmung von Roni Grosz und Kollegen dürfen weder Bild noch Name Einsteins kommerziell genutzt werden. Thomas Prinzler sprach mit Roni Grosz über seine Arbeit und über das anhaltende Interesse auch an Einsteins nicht-wissenschaftlichen Schriften.

  • Podiumsgäste: Oliver Benson, Ingolf Volker Hertel, Tatjana Carle, Stefan Röhrich und Thomas Prinzler (Bild: Michael Dlugosch)

    Treffpunkt Wissenswerte: Wunderwelt der Quanten

    Unser modernes Leben kommt ohne Quantenphysik nicht mehr aus. Sie ist Grundlage von Laser und Mikroelektronik. Zukünftig sollen Quantencomputer das Rechnen revolutionieren und die Quantenkryptographie Daten sicherer machen. In der Science Fiction kann der Mensch sich von einem Ort zum anderen beamen. Welche Möglichkeiten ergeben sich tatsächlich aus den fundamentalen physikalischen Erkenntnissen? Darüber diskutierten Experten aus der Wissenschaft beim 81. Treffpunkt Wissenswerte.

  • Verlassenes Gewächshaus in Yamakiya/Japan im Sperrgebiet von Fukushima / Foto: rbb/Thomas Prinzler

    Fukushima – Leben nach der Katastrophe

    Am 11. März 2016 waren es genau fünf Jahre, dass das Seebeben der Stärke 9 im Nordosten Japans einen Tsunami auslöste, der fast 20.000 Menschen das Leben kostete, weite Teile der Region um Sendai und Fukushima verwüstete und das Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zerstörte. Die Folgen sind bis heute nicht beseitigt, noch immer leben 50.000 Menschen in Notunterkünften, sind Gebiete um das Kernkraftwerk radioaktiv verseucht. Thomas Prinzler hatte die Gelegenheit, mit der Hilfsorganisation Caritas International die Region zu besuchen und mit Betroffenen und Überlebenden der Katastrophe und mit japanischen Helfern zu sprechen.

  • Philip van der Eijk (l) und Thomas Schnalke (r) (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Die Seele ist ein Oktopus

    Die deutsche Sprache hält viele Redewendungen und Zusammensetzungen des Worts Seele bereit: Seelenwanderung, beseelt, unsterbliche Seele, Seelenarzt, Seelenheil, Seelenverwandtschaft, Seelenfänger, sich die Seele aus dem Leib schreien, Seelendoktor. Aber was ist das "die Seele"? Haben wir eine und wenn ja wo? Haben auch andere Lebewesen, gar Gegenstände oder Orte eine Seele? Diese Fragen beschäftigen schon seit Jahrtausenden Philosophen, Theologen aber auch Naturwissenschaftler und Ärzte.

  • Auf dem Podium: (von li nach re): Prof. Dirnagl - Prof. Schönfelder - Dr. Ruppert - Prof. Thöne-Reineke - Thomas Prinzler (Bild: Technologiestiftung Berlin)

    Treffpunkt Wissenswerte: Mitgeschöpf Tier

    "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen," so steht es im deutschen Tierschutzgesetz. Ausnahmen gelten für Wissenschaft und Forschung: Hier müssen Tierversuche durchgeführt und auch Tiere getötet werden. Das ist umstritten und wird von Tierschützern vehement abgelehnt mit dem Verweis auf Ersatzmethoden. Über das Thema Tierschutz diskutierten Experten beim 82. Treffpunkt WissensWerte.

  • Geruchsorgel - ©WolfgangGeorgsdorf

    Wie funktioniert eine Geruchsorgel?

    Seit genau einer Woche läuft ein Festival der besonderen Art: Osmodrama ist das erste Festival in Berlin für Geruchskunst. Der österreichische Medienkünstler Wolfgang Georgsdorf  hat eine Geruchsorgel entwickelt, mit der Düfte komponiert und Filme und Lesungen mit den passenden Düften versehen werden und die Zuschauer diese Werke dann auch riechen können. Thomas Prinzler wollte wissen, wie so eine Duftorgel wohl funktioniert.

  • Computerillustration der NASA zeigt eine unbemannte «Dragon»-Kapsel, die vom Roboterarm der ISS gepackt und in die richtige «Parkposition» gebracht wird (Bild: dpa)

    Mit SpaceX zum Mars - billiger als die NASA

    Die kalifornische Firma Space X schickte am Montag den Weltraumfrachter Dragon mit Nachschub für die ISS ins All, und die Trägerrakete Falcon 9 landete anschließend wieder sicher auf der Erde. Das von Tesla-Chef Elon Musk gegründete Unternehmen ist nur eines von mehreren, die die Raumfahrtbranche derzeit mit günstigeren Preisen aufmischen, die staatliche Raumfahrtagenturen nie bieten konnten. Musk selbst denkt aber noch weiter: Sein erklärtes Lebensziel ist eine menschliche Kolonie auf dem Mars. Ein Beitrag von ARD-Korrespondent Wolfgang Stuflesser aus Los Angeles.

  • Binnendüne mit Trockenrasen, Naturschutzgebiet Bollenberg, Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern (Bild: imago stock&people)

    EU-Umweltprojekt Sandrasen im Dahmeseengebiet

    "Sie ist in der Mark in den allerunfruchtbarsten Gegenden, Heiden, Sandhügeln ... eine der gemeinsten Blumen." Schrieb 1797 Johann Gottfried Gleditsch über die Wiesenküchenschelle. Einst weit verbreitet gehört sie heute zu den bedrohten Arten. Denn es gibt immer weniger trockene Heide- und Rasenflächen denn die werden zu Äckern umgewandelt oder aufgeforstet. Die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg hat sich nun mit Hilfe eines EU-Projekts daran gemacht, diesen europaweit stark gefährdeten Sandtrockenrasen wieder anzupflanzen. Wie das geht und warum  darüber spricht Irina Grabowskiwill  mit dem Projektleiter Dr. Holger Rößling.

  • Teilchenbeschleuniger Bessy 2 in Berlin-Adlershof im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften (Bild: Imago-stock)

    Akustische Skulpturen im Elektronenspeicherring BESSY

    Wie lassen sich physikalische Formeln in Klangkunst übertragen? Können die naturwissenschaftlichen Konzepte der Physiker beim Elektronenspeicherring BESSY II in Berlin-Adlershof  künstlerische Kompositionen inspirieren?  Diese Fragen haben den deutschen Klangkünstler Gerriet Krishna  Sharma  ganz besonders fasziniert. Gemeinsam mit Physikern aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin arbeitet er  daran, ein außergewöhnliches Klangkunstprojekt umzusetzen. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat ihn gestern bei einer Probe im Speicherring BESSY getroffen.

  • Eine Mikroalgenanlage hängt am 04.07.2016 an einer Hauswand in Berlin (Bild: Sophia Kembowski/dpa)

    Grünes Gold an der Algenfassade

    Sie sind bereits in vielen alltäglichen Produkten zu finden - im Eis oder Joghurt, in Zahnpasta, in Kosmetika: Algen. Mikroskopisch klein enthalten sie Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine, Fette und vieles mehr. Diese Kraftpakete scheinen die Energie, Nahrungs- und Medikamentenlieferanten der Zukunft zu sein. Dabei brauchen Algen kein besonderes Ackerland, in Berlin etwa wachsen Mikroalgen sogar an einer Hausfassade.

  • Die Iguanas sind mit die beeindruckensten Tiere auf Galápagos. Die Meerechse ist die einzige Art, die ihre Nahrung im Meer sucht. Iguanas leben weltweit nur auf dem Galápagos-Archipel (Bild: Julio Segador)

    Darwins Galapagos Archipel

    Als Charles Darwin 1835 die Galapagos-Inseln betrat, eröffnete sich für ihn ein ganzer Kosmos neuer Tier- und Pflanzenarten.  Der Galapagos-Fink, der später nach ihm benannt wurde, interessierte ihn ganz besonders. Es ist eine Finkenart, die es so nur auf einer Inselgruppe im Pazifik gibt. Für Darwin war das Vorkommen dieser Finkenart ein weiterer Baustein in der Erkenntnis, dass Arten sich entwickeln, verändern, dass sie nicht gottgegeben sind. Es war der Beginn der Entwicklung seiner - nicht von ihm so benannten – Evolutionstheorie.

  • Ein Salatkopf wird auf dem Feld abgeschnitten (Bild: dpa)

    Vertical Farming in New York

    In vielen Großstädten dieser Welt sucht man vergeblich nach günstigem Obst oder Gemüse. Wenig Platz und lange Lieferwege treiben den Preis in die Höhe. "Vertical Farming" heißt die Technologie, die dies in Zukunft ändern soll. Statt auf großen Ackerflächen wachsen hier die Pflanzen auf übereinander liegenden Etagen und  sind so eine platzsparende Alternative zum herkömmlichen Gemüseanbau.

  • Experiment Biomex an der Internationalen Raumstation ISS (Bild: NASA)

    Vom Leben der Außerirdischen

    Moose, Farne, Bakterien, die der Astrobiologe Jean-Pierre de Vera letztes Jahr auf die Internationale Raumstation ISS geschickt hat, sind wieder zurück. Dort haben sie seit 2014 in einem Außencontainer unter Weltraumbedingungen ausgeharrt. Nun untersucht der Dr. Jean Pierre Paul de Vera, ob sie noch leben, und was Temperatur, Vakuum, Schwerelosigkeit und kosmische Strahlung mit ihnen gemacht haben. Oliver Rehlinger befragte den DLR-Wissenschaftler nach seinen Untersuchungsergebnissen.

  • Frittierte Grillen liegen im August 2015 in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh auf einem Teller (Bild: Nathan Thompson/dpa)

    Insekten – knusprig und gesund

    Wenn jetzt die Reisezeit beginnt, dann beginnt auch die Zeit kulinarischer Experimente. Die meisten werden nicht unbedingt ein deutsches Schnitzel oder nur Nudeln mit Tomatensoße in ihren Urlaubsländern erwarten. Meerestiere wie Muscheln, Krabben oder Oktopus sind da nichts Ungewöhnliches. Heuschrecken, Kakerlaken oder Maden schon. Aber sie sind alle essbar und stehen bei über zwei Milliarden Menschen auf dem Speiseplan, zum Teil auch als Delikatesse. Doch auch hierzulande werden Insekten als Nahrung erforscht.  Ein Bericht von Thomas Prinzler.

  • Eine Biene sammelt auf einer Kamillenblüte Pollen (Bild: dpa)

    Bienensterben und Bienenklau in USA

    Von Einstein soll der Satz stammen "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Ob das genau so stimmt ist nicht erwiesen, aber klar ist:  Bienen sind für uns Menschen überlebenswichtig. Ohne ihre Hilfe beim Bestäuben von Pflanzen gibt es kein Obst und kein Gemüse. Die Landwirtschaft braucht sie als fleißige Mitarbeiter. Doch weltweit sterben immer mehr Bienenvölker und bringen damit Landwirte in die Bredouille. Mittlerweile nimmt das Ganze in den USA sogar kriminelle Ausmaße an, wie unsere Korrespondentin Katharina Wilhelm bei kalifornischen Bienenzüchtern erfuhr.

  • Paul Zabel (Bild: privat)

    Gemüseanbau für die Weltraumreise

    Paprika, Tomaten, Gurken wachsen in einem ganz speziellen Gewächshaus im Keller im Testlabor des Bremer Instituts für Weltraumsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.  Betreut werden die Pflanzen nicht etwa von Gärtnern sondern von Ingenieuren des Instituts. Denn es geht darum, die technischen Voraussetzungen zu testen, um diese und andere Gemüsesorten während  einer mehrjährigen Weltraumreise anzubauen.

  • Gewoehnliche Robinie, auch Falsche Akazie (Bild: imago/blickwinkel)

    Woher stammt die Robinie?

    Das Jahr 1492 ist für die Weltgeschichte ein sehr wichtiges Datum: In diesem Jahr entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Aber 1492  gilt auch als das Jahr, an dem die Einwanderung fremder Pflanzen und Tiere begann. Darauf haben sich Biologen weltweit verständigt. Damals begann die Globalisierung der Natur: Kartoffeln, Tabak, Waschbär oder Roter Sumpfkrebs – alles Arten, die im Lauf der Jahre nach Deutschland eingewandert sind. Auch die Robinie oder falsche Akazie  gehört dazu.  Und die führt uns zur Wissenswerte-Frage der Woche: Woher kommt die Robinie? Die Antwort von Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.  

  • Lila Licht und Nährstoffnebel für Gurken, Tomaten und Paprika im Testgewächshaus (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Gemüse für die Marsreise

    Bald ist es soweit - zumindest wenn es nach den Wünschen von Raumfahrtenthusiasten ginge: Die Menschheit macht sich auf den Weg zum Mars, um diesen dann auch persönlich in Augenschein zu nehmen und vielleicht auch mit einer Marsstation zu besiedeln. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA plant eine Marsmission in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts, die private Mars One Stiftung will schon in 10 Jahren dort oben sein.

  • Alexander Reben wird von seinem Roboter verletzt (Bild: privat)

    Darf ein Roboter böse sein?

    Was wäre wenn Roboter ein Bewusstsein entwickeln und uns Menschen wehtun könnten? Solche Szenarien kennt man aus Filmen wie Terminator etwa. Doch was, wenn sie Wirklichkeit werden? Der Ingenieur und Künstler Alexander Reben hat das Ganze aus der Fiktion in die Wirklichkeit geholt und einen Roboter geschaffen, der Menschen wehtut. Sein Roboter fügt willkürlich Schmerzen zu, wenn man sich freiwillig darauf einlässt. Seine Erfindung soll eine ethische Debatte über die Grenzen und Möglichkeiten von Robotern entspinnen. Katharina Wilhelm hat ihn in seiner Werkstatt im kalifornischen Berkely besucht.

  • ARCHIV - Junge Besucher informieren sich am 10.05.2014 in den Räumen der Technischen Universität in Berlin am 10.05.2014 im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften" über die farbenprächtige Welt der Chemie und die Gewinnung von Kristallen (Bild: Wolfgang Kumm/dpa)

    Wie haltet ihr es mit der Wissenschaft?

    Wie haltet ihr es mit der Religion? Das fragte Goethes Gretchen den Wissenschaftler Dr. Faust. Heute lautet die Frage eher: Wie haltet ihr es mit der Wissenschaft? Die Initiative Wissenschaft im Dialog, w-i-d,  hat das auch 2016 wieder bei den Deutschen repräsentativ erfragt. Die Ergebnisse liegen seit gestern vor. Heiner Martin fragt Dorothee Menhart von Wissenschaft im Dialog: "Wie interessiert sind die Deutschen an wissenschaftlichen Fragen?"

  • Das von der US-Raumsonde Voyager am 05.03.1979 aufgenommene Foto zeigt den Planeten Jupiter und seine Monde Io und Europa (Bild: Voyager/dpa)

    Ankunft am Gasriesen

    Geht es wieder um die ganz große Frage nach dem: Woher kommen wir? Antwort darauf sucht die Menschheit unter anderen im Weltraum. Fast zehn Jahre hatte die Reise der amerikanischen Raumsonde New Horizons gedauert, bevor sie im vergangenen Jahr endlich am Pluto eintraf. Da möchte man die Wissenschaftlerkollegen der US-Raumfahrtbehörde NASA fast schon beglückwünschen, die für die Raumsonde Juno zuständig sind. Die nämlich hat  in Anführungszeichen  "nur" fünf Jahre gebraucht, um ihr Ziel zu erreichen. Das Ziel ist Jupiter, der größte Planet, den das Sonnensystem zu bieten hat – und der seit fast zwei Jahrzehnten keinen Besuch mehr von der Erde bekommen hat. Aber das soll sich heute Abend ändern.  Ein Grund zum Feiern, findet Guido Meyer.

  • Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen (Bild: PIK/Karkow )

    Klimawandel und Landwirtschaft

    Die UNO hat im vergangenen Jahr die Agenda 2030 beschlossen und dabei  17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung definiert. Dabei geht es um Nachhaltigkeit und Klimaschutz, um Ernährungssicherheit, um die Beseitigung von Hunger und Armut. Eine wesentliche Rolle spielt  dabei die Landwirtschaft. Wie die sich verändern muss besonders auch unter dem Einfluss des Klimawandels, das erklärt Prof.  Lotze-Campen im Gespräch mit Thomas Prinzler.

  • Thomas Prinzler, Wissenschafts-Redakteur (Bild: Dieter Freiberg)

    Welche Auswirkungen wird der Brexit auf die britische Wissenschaft haben?

    Seit einer Woche gibt es ein vorherrschendes Thema in Europa:  der Austritt Großbritanniens aus der EU. Alle Bereiche des Lebens werden davon betroffen sein, der Brexit hat Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Finanzen, die Freizügigkeit des Reisens , alles muss neu verhandelt werden. Und natürlich ist auch die Wissenschaft betroffen.

  • Eine Bekassine steht am 02.08.2011 auf einer Wiese am Meldorfer Speicherkoog bei Büsum (Schleswig-Holstein). Der Bestand dieser Vogelart ging in den vergangenen 25 Jahren um rund 80 Prozent zurück. Das geht aus der am 14.04.2016 veröffentlichten Roten Liste der gefährdeten Brutvögel in Niedersachsen und Bremen zurück (Bild: Harro Müller/dpa)

    Konferenz der Arten

    Der Tasmanische Wolf, der St.-Helena-Riesenohrwurm oder das Warzige Knorpelkraut - sie sind verschwunden, ausgestorben oder sind dabei, zu verschwinden. Das macht die Welt ärmer – zum Schaden der Lebensqualität künftiger Generationen. Die Artenvielfalt, auch Biodiversität, ist in vielen Regionen der Welt bedroht. Der Mensch zerstört Lebensräume, der Klimawandel verändert Lebensbedingungen. Die Leibniz-Gemeinschaft und die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften laden deshalb ein zur Konferenz der Arten. Zum Dialog  interessierter Bürger und Experten über die Biodiversität bei einem Fachsymposium und einem Open-Air-Salon.

  • ARCHIV - Sonnenaufgang über den Ruinen von Palmyra in der syrischen Wüste nördlich von Damaskus aufgenommen am 03.06.2009. Im Mai 2015 nahm die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Palmyra ein und zerstörte bedeutende Baudenkmäler (Foto: Chris Melzer/dpa)

    Erhalt des Kulturerbes in Syrien

    Der Nahe Osten ist die Wiege der Zivilisation. Die Kulturstätten beweisen es. Doch die sind vielerorts zerstört. Durch den IS, durch Plünderer und Raubgräber. In Syrien durch die Truppen Assads und die der Opposition. Inzwischen wird viel diskutiert, wie man etwa die Reste der antiken Stadt Palmyra retten und die zerstörten Tempel wieder aufbauen kann. Wer den Wiederaufbau ins Auge fassen will, braucht vor allem Information. Diese Informationen sammelt das vom deutschen Außenministerium finanzierte Syrian Heritage Archive Project. Anke Schaefer berichtet über dessen Arbeit.

  • Anthony Atala, Professor und Direktor des Wake Forest Institut für Regenerative Medizin (Bild: Inforadio/Thomas Prinzler)

    Organe aus dem 3-D-Drucker

    Es ist schon beeindruckend, wenn aus einem 3-D-Drucker Architekturmodelle oder Ersatzteile aus Plastik kommen. Großartig ist es, wenn es ein Auto oder gar ein Flugzeug ist - wie neulich auf der ILA vorgestellt. Und fast unvorstellbar ist es, wenn der 3-D-Drucker ein Ohr oder eine Herz drucken kann und diese Organe anschließend einem Patienten implantiert werden können. Das ist zwar noch Zukunft - aber Thomas Prinzler hat einen Wissenschaftler getroffen, der genau das erforscht: Organe aus dem 3-D-Drucker.

  • Eine Kündigung liegt in einem Büro auf einer Computertastatur (Bild: dpa)

    You are fired

    In den USA seinen Job zu verlieren ist relativ leicht, weitreichende Schutzregeln für Beschäftigte gibt es nicht. Ausnahme waren bislang Professoren an den Universitäten mit einer unbefristeten Stelle.  "You are fired - Sie sind gefeuert". Das sind Sätze, die dort bisher eher die  Ausnahme waren. Doch Beobachter der Hochschullandschaft sind in Sorge, dass sich das Klima wandelt.  ARD-Korrespondentin in den USA Sabrina Fritz über den Fall eines Professors.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.