Wissenswerte

Die aktuelle Sendung

Ein Schmetterling (Admiral) saugt Nektar an Efeu
imago/blickwinkel/fotototo

Das große Sterben der Schmetterlinge

Die jüngsten Studien haben belegt, was viele schon seit Jahren ahnten: Den Insekten geht es schlecht, in vielen Gebieten ist der Artenrückgang dramatisch. Das trifft auch auf Schmetterlinge zu. Wohl jeder hat wohl bemerkt, dass die bunten Flatterer deutlich seltener geworden sind. Bestätigung des düsteren Szenarios aber auch Hoffnung - das hat unser Autor Martin Hoferick vom renommierten Biologen Prof. Dr. Josef Reichholf erfahren.

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Wissenswerte im Gespräch

Oleg Nowizki im Inforadiostudio
Inforadio/T. Prinzler

Friedliche Koexistenz im All auf der ISS

Amerikaner, Europäer, Russen und Japaner - sie alle forschen und arbeiten gemeinsam auf der Internationalen Raumstation ISS rund 400 Kilometer von der Erde entfernt im All. Dabei spielen politische Differenzen zwischen den Staaten keine Rolle, sagt der russische Kosmonaut Oleg Wiktorowitsch Nowizki im Gespräch mit Thomas Prinzler.

Wissenswerte Spezial

Zwei Männer sitzen in einem Wagen an einem Seilzug über einem Fluss
Quelle: Stefanie Tofelde

Abenteuer Wissenschaft - Astronauten, Antarktis und Archäologie

Beim Einkauf, am Flughafen oder in der Mittagspause - Abenteuer kann man überall erleben. Das gilt natürlich auch für die Wissenschaft. Inforadio widmet sich deshalb den kleinen und großen Abenteuern, die die Wissenschaft zu bieten hat - sei es im Labor, im Gewächshaus oder in der afrikanischen Wüste. Spannend, sind sie alle.

Beitragsarchiv

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  • Baustelle des Humboldt-Forums / Berliner Stadtschloss in Berlin Mitte
    imago/Seeliger

    Das Humboldt-Labor im Stadtschloss

    Der  Fortschritt ist täglich zu besichtigen: Der Neubau des Berliner Stadtschlosses lässt bereits viel vom Äußeren des Gebäudes erkennen. Und wie es innen aussehen wird und vor allen was für das Humboldt-Forum geplant ist, darüber wird immer noch diskutiert. Heute hat die Humboldt-Universität ihr Projekt für die 1.000qm Ausstellungsfläche präsentiert: Es soll ein facettenreicher Raum des Wissens und der Wissenschaften werden. Was darunter zu verstehen ist, erfahren wir jetzt von Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler, der war bei der Präsentation dabei und ist jetzt im Studio.

  • Der Kopf der Roboterfrau Sophia
    imago/Xinhua/Li Muzi

    Roboter Sophia mit saudischer Staatsbürgerschaft

    Künstliche Intelligenz ist mittlerweile allgegenwärtig - entweder namenlos im Auto oder im Computer, oder sie heißt Alexa, und steht allwissend im Wohnzimmer oder Siri, die im Smartphone "wohnt" und Fragen beantwortet. Seit wenigen Tagen gibt es es gar einen Roboter, dem erstmals weltweit eine Staatsbürgerschaft erteilt wurde: Die humanoide Roboterfrau Sophia ist offizielle Staatsbürgerin des Königreichs Saudi-Arabien, das normalerweise sehr zurückhaltend ist, wenn es um die Verleihung der saudischen Staatsbürgerschaft geht: So können saudische Frauen, die einen Ausländer heiraten, die saudische Staatsbürgerschaft nicht an ihre Kinder weitergeben. Die besondere Geschichte von Sophia erzählt ARD-Nahost-Korrespondentin Anne Allmeling.

  • Balkone einer Wohnanlage
    imago stock&people/allOver-MEV

    Energiewende auf dem Balkon

    Bisher blockierten die meisten deutschen Verteilnetzbetreiber die Nutzung von steckbaren Mini-Solar-Modulen auf dem Balkon oder der Terrasse. Damit verhinderten sie, dass potenziell Millionen von Mietern selbst Solarstrom produzieren und im eigenen Haushalt nutzen können. Durch die Überarbeitung einer technischen Norm soll dies nun auch künftig in Deutschland möglich sein. Ein Bericht von Maren Schibilsky.

  • Oleg Nowizki im Inforadiostudio
    Inforadio/T. Prinzler

    Friedliche Koexistenz im All auf der ISS

    Amerikaner, Europäer, Russen und Japaner - sie alle forschen und arbeiten gemeinsam auf der Internationalen Raumstation ISS rund 400 Kilometer von der Erde entfernt im All. Dabei spielen politische Differenzen zwischen den Staaten keine Rolle, sagt der russische Kosmonaut Oleg Wiktorowitsch Nowizki im Gespräch mit Thomas Prinzler.

  • Verschiedene Sprechblasen reden im Kopf eines Mannes
    imago/Ikon Images

    Warum 7000 Sprachen erhalten werden sollten

    Wir kennen alle Deutsch, Englisch, Russisch, Chinesisch und noch viele andere Sprachen. Suaheli, Aramäisch oder Tschuktschisch sind eher unbekannt. Und wer hat schon mal was von Pemón, Ainu oder Okzitanisch gehört?  Rund 7.000 verschiedene Sprachen gibt es auf der Welt. Viele davon sind am Verschwinden und es gibt es nur noch wenige Sprecher.

  • Das Modell des Erderkundungssatelliten Grace, aufgenommen am 06.06.2017 in Potsdam (Brandenburg) im Geoforschungszentrum vor einer Karte mit Anomalien des Schwerefeldes der Erde. Sie sind gut drei Meter lang und unermüdlich unterwegs. Nach 15 Jahren im All geht die Mission der beiden «Grace»-Satelliten zur Erkundung des Schwerefeldes der Erde nun zu Ende
    dpa-Zentralbild/ Bernd Settnik

    GRACE - Ende einer großartigen Mission

    Anmut, Gnade, Liebreiz – das sind deutsche Übersetzungen für das englische Wort Grace. Aber Grace  steht im Englischen auch für Fristverlängerung. Und das trifft nun wiederum die deutsch-amerikanische Weltraummission GRACE genau. 2002 gestartet war sie für fünf Jahre geplant. Jetzt geht die Mission nach 15 Jahren erfolgreich zu Ende. Worin der Erfolg dieser aus 2 Satelliten bestehenden Mission besteht darüber informiert Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler.

  • Der russische Kosmonaut Oleg Nowizki
    imago/ITAR-TASS/Artyom Geodakyan

    Leben fürs All: Kosmonaut Oleg Nowizki

    Er war Oberst der Luftstreitkräfte der russischen Armee - Oleg Wiktorowitsch Nowizki. Doch schon immer reizte es ihn, noch höher hinaus zu fliegen. Und er war erfolgreich, konnte Kosmonaut werden. Vor fünf Jahren war er das erste Mal im All, als Kommandant eines Sojus Raumschiffes. Vor fast genau einem Jahr (17.11.)  startete er erneut ins All zu einem Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Sommer kehrte Oleg Nowizki zurück und Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat ihn vor kurzem getroffen.

  • Im Kuhstall liegen mehrere Kühne in ihren Boxen
    imago/Eibner

    Furzende Kühe sind schlecht fürs Klima

    Wenn bis zum Jahr 2050 die Weltbevölkerung auf rund 10 Milliarden Menschen angewachsen ist, wird damit auch die Nachfrage nach Käse, Milch und Fleisch steigen. Auf die Viehwirtschaft kommen also große Herausforderungen zu. Zugleich ist die Vieh-wirtschaft für mehr als 15 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Bei Kühen und Schafen etwa durch den Ausstoß von Methan bei der Verdauung. Methan ist weitaus schädlicher als Kohlendioxid, die Viehwirtschaft gilt als drittgrößter Verursacher von Treibhausgasemissionen.  

  • Während eines landesweiten Protestmarsches am 13.10.2017 in Rom (Italien) rufen Studenten Parolen und halten Schilder hoch, um gegen die Bildungsreform der Regierung zu demonstrieren
    dpa/ANSA/AP/Alessandro Di Meo

    Schwieriges Studieren an Italiens Universitäten

    Seit Oktober läuft in Berlin wieder der Hochschulbetrieb. Auch wenn die Situation der Studierenden hier nicht optimal ist - die Jobmöglichkeiten nach dem Studium sind gut. Ganz anders als in Italien. Studieren in Rom - was klingt wie eine Verheißung, ist nicht nur harte Arbeit in überfüllten Unis mit teils schlechter Ausstattung. Studieren in Rom bedeutet oft auch: Sich auf den Weg machen in die Arbeitslosigkeit. Oder in die prekäre Beschäftigung. Wenige Wochen nach Semesterstart hat Katharina Thoms über Hoffnungen und Probleme von Studierenden in Italien gesprochen.

  • Podium v.l.n.r. Thomas Prinzler, Günter M. Ziegler, Falk Ebert, Gitta Kutyniok und Tim Conrad
    TSB/M. Scherer

    Mathe ist schön!

    Mathematik ist allgegenwärtig: Ob im Navi oder Film, Computer sowieso, aber auch in der Musik, Medizin und in Mobilfunknetzen – sie alle kommen ohne sie nicht aus. Andererseits ist Mathe nicht unbedingt das Lieblingsfach an der Schule. Warum das so ist und was geändert werden muss - darüber diskutiert Thomas Prinzler mit Experten beim 91. Treffpunkt WissensWerte.

  • Blick in die Beschleunigerhalle auf Ikosaederlautsprecher
    Michael Setzpfandt

    Messdaten als Raumklang

    In Berlin-Adlershof im Technologiepark dort steht ein großes wichtiges Instrument für die Forschung an Materialien aber auch Molekülen: der 240 Meter lange Elektronenspeicherring BESSY II. Mit dem dort erzeugten ganz speziellen Licht können die Wissenschaftler in das Innere der Materie schauen. Diese Prozesse haben nun den Klangkünstler Gerriet Sharma so fasziniert, dass er eine 3-D-Klanginstallation geschaffen hat.  

  • Fischexperte Henning von Nordheim hält einen jungen Ostseestör in den Händen am Ufer der Oder
    imago/Jens Koehler

    Zum Meer und zurück: der Oder-Stör

    Der Baltische Stör gilt als der größte Wanderfisch Europas. Tausende von gefahrvollen Kilometern legt er im Laufe seines Lebens im Meer zurück. Nur zum Laichen kommt er in seine Heimatgewässer. Seit 1968 gilt der Fisch-Gigant in Deutschland als ausgestorben. Doch Störforscher Jörn Gessner vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin versucht den Baltischen Stör seit zehn Jahren in der Oder wieder anzusiedeln. Jetzt scheint es erste Rückkehrer zu geben. Maren Schibilsky berichtet.

  • Falling Walls. Berlin, 08.11.2017
    Thomas Trutschel/photothek.net

    Alternative Facts Stop Here!

    Berlin ist seit Anfang November Gastgeber vieler Wissenschaftler bei der Berlin Science Week. Inzwischen ist es auch Tradition, dass immer zum 9. November die "Falling Walls Conference" stattfindet. Seit 2009, zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, hat sich die Konferenz zu einer Plattform internationaler Spitzenforschung entwickelt, auf der wissenschaftliche Durchbrüche verschiedener Fachgebiete präsentiert werden.

  • Gerriet Sharma mit Aufnahmemikrofon
    Michael Setzpfandt

    Akustische Skulpturen im Elektronenspeicherring

    Ein Kubikmeter Klang im Raum – wie geht das? Wie lassen sich physikalische Formeln in Klangkunst übertragen? Am Helmholtz Zentrum Berlin ist der Beweis angetreten worden, dass die Daten der Physiker am Elektronenspeicherring BESSY II ein außergewöhnliches Klangkunstprojekt  inspirieren können. Nächste Woche wird es für  Inforadio-Hörer eine exklusive Aufführung geben. Thomas Prinzler stellt Künstler und Projekt vor.

  • Der Schutzwall des Dorfes Narikoso auf der Fidschi-Insel Ono hält das steigende Meereswasser aus dem Südpazifik nicht mehr auf
    dpa/Christoph Sator

    Meer essen Heimat auf

    Am heutigen Montag beginnt die Weltklimakonferenz in Bonn. Für manch einen ist die Frage des Klimawandels und dessen Auswirkungen nicht sonderlich wichtig, denn wir merken oftmals nicht allzu viel davon. Die Präsidentschaft der Konferenz hat dieses Jahr Fidschi. Und der Südseestaat weiß, worum es geht bei diesem lebenswichtigen Kampf gegen den Klimawandel. Die Bewohner sehen und spüren die Auswirkungen am eigenen Leib. Unsere Korrespondentin für die Südsee Lena Bodewein berichtete aus Fidschi.

  • Kerstin Berthold und Dr. Paul Goslawski vom Helmholtz-Zentrum Berlin
    Klaus Dieter Freiberg

    Akustische Skulpturen: Musik und Beschleunigerphysik

    Ein Kubikmeter Klang im Raum - wie geht das? Wie lassen sich physikalische Formeln in Klangkunst übertragen? Thomas Prinzler spricht darüber mit Kerstin Berthold und Dr. Paul Goslawski vom Helmholtz-Zentrum Berlin. Und: Inforadio verlost exklusiv Hörertickets für eine Aufführung am Speicherring BESSY mit anschließender Podiumsdiskussion.

  • zwei Männer mit freiem Oberkörper geben sich die Hand
    imago/Westend61/Daniel Ingold

    Der Mann unter dem Mikroskop

    "Jungs heulen nicht"  oder "ein richtiger Mann wird nicht krank". Solche Sätze hört man immer noch und immer wieder. Schließlich sind  Männer anders als Frauen. Mit dieser populären These befasst sich in New York der Lehrstuhl für die Untersuchung von "Maskulinitäten". "Boys don't cry" - für Professor Michael Kimmel sind diese historischen Männer-Bilder der sichere Weg in die Krankheit. Ein Beitrag zum Welt-Männertag von ARD-Korrespondent Kai Clement in New York.

  • toter Affe im Mülleimer eines Tierversuchslabors
    imago/blickwinkel

    Kampf gegen Tierversuche in der Schweiz

    In der Schweiz formiert sich neuer Widerstand gegen Tierversuche. Eine Initiative hat nun begonnen, Stimmen für eine Volksabstimmung zu sammeln: Sie wollen die Forschung mit mit Tieren komplett verbieten. Entzündet hat sich die Diskussion durch ein Projekt an der Uni Zürich. Dort soll - nach langer Pause - wieder mit Primaten geforscht werden. Julia Kastein über die für Schweizer Verhältnisse sehr emotionale Debatte zum Thema Tierschutz.

  • Prof. Jürgen Mlynek
    imago/Reiner Zensen

    Berlin Science Week

    Am heutigen Mittwoch beginnt zum zweiten Mal die Berlin Science Week. Auch in diesem Jahr wird es wieder in den kommenden 10 Tagen vielfältige Veranstaltungen mit und über die Berliner Wissenschaft geben. In über 50 Veranstaltungen können Berlinerinnen und Berliner und die Gäste der Stadt mehr darüber erfahren, warum Berlin eine Stadt der Wissenschaft mit internationaler Strahlkraft ist. Verantwortlich für die Science Week ist Prof. Jürgen Mlynek, ehemaliger Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin und der Helmholtz-Gemeinschaft.

  • Ein Regal voller Bücher
    imago/Eibner

    Buchtipps aus der Welt der Wissenschaft

    Es ist dunkel, es ist kalt – und wenn im Fernsehen auch nichts Vernünftiges kommt, ist es Zeit, mal wieder ein Buch zu lesen. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat Vorschläge zu Büchern aus der Welt der Wissenschaft, die unser Bild der Welt bereichern können.

  • Prof. Dr. Robert Schlögl
    Albrecht Fuchs

    Alternativen zur E-Mobilität

    Wie werden wir uns morgen fortbewegen? Eine Frage, die viele beschäftigt, nachdem der Dieselmotor in Verruf geraten ist: Die vielgepriesenen elektrisch angetrieben Autos sind teuer und haben nur eine geringe Reichweite. Wann nun kommt das E-Auto und wenn nicht, was kommt dann? Über diese Frage hat Thomas Prinzler mit Prof. Robert Schlögl gesprochen. Er ist Direktor an zwei Max-Planck-Instituten – dem für chemische Energiekonversion in Mühlheim an der Ruhr und dem Berliner Fritz-Haber-Institut.

  • Die Uhren der Installation «Zeitfeld» von Klaus Rinke zeigen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) die Zeit.
    dpa

    Was ist Zeit?

    In zwei Tagen, am 29. Oktober endet die Sommerzeit wieder und es wird uns wieder eine Stunde "zurückgegeben". Viele lehnen die Zeitumstellung zweimal im Jahr ab mit der Begründung, es bringe nichts - lediglich den Biorhythmus von Mensch und Tier durcheinander. Aber was ist Zeit und Zeitwahrnehmung? Thomas Prinzler mit einigen Überlegungen.

  • Lappland: Ein Nordlicht spiegelt sich in einem See
    imago/blickwinkel

    Klingende Polarlichter

    Polarlichter faszinieren Betrachter im Norden Skandinaviens oder in Alaska, Sibirien oder Grönland. Sie lassen sich rund um die Polregionen dieses Planeten beobachten. Manchmal werden sie auch Nordlichter oder Südlichter genannt und ihr wissenschaftlicher Name ist Aurora. Wie sie entstehen und warum sie so aussehen, wie sie aussehen, das haben Atmosphärenforscher längst verstanden. Nicht ganz so klar war bis vor einiger Zeit, ob die Polarlichter auch Geräusche machen. Nun scheint festzustehen, dass ,am Polarlichter auch hören kann. Ihr Ton kommt aus dem All. Ein Beitrag von Guido Meyer.

  • Afrikanischer Elefant mit halbem Rüssel am Kadaver eines Artgenossen, Verletzung durch Schlinge von Wilderern, Krüger Nationalpark, Südafrika .
    imageBROKER/SirkoxHartmann

    Ranger, Hunde und Hightech gegen Wilderer

    Das Abschlachten von Nashörnern in Südafrika geht weiter – aber so langsam scheinen die Strategien gegen Wilderer Wirkung zu zeigen. Zum ersten Mal seit Jahren ist die Zahl der gewilderten Tiere zurückgegangen. Von 1.175 im Jahr 2015 auf 1.054 im vergangenen Jahr. Der riesige Krüger Nationalpark bleibt der Wilderer-Hotspot. Aber die Verantwortlichen haben den Kampf angenommen. Einen "großen Werkzeugkasten" nennen sie die verschiedenen Strategien gegen Wilderer. Und der Werkzeugkasten scheint zu funktionieren. Ein Bericht unseres Korrespondenten Jan-Phillipe Schlüter  aus Johannesburg.

  • Arbeiter montieren stabile Metallnetze zur Felssicherung an der Gutenberger Steige in Lenningen
    imago/Horst Rudel

    Rolling Stone: Weltrekordversuch im Steinschlagschutz

    Ein 25 Tonnen schwerer Betonblock, freier Fall, mehr als 100 Stundenkilometer Geschwindigkeit - das sind die Daten für einen besonderen Weltrekordversuch letzte Woche in der Schweiz. Dort hat  eine Firma für Steinschlag-Schutz ihr jüngstes Hochleistungsnetz getestet - in einem stillgelegten Steinbruch, vor internationalem Publikum.  Unsere Schweiz-Korrespondentin Julia Kastein hat dieses ungewöhnliche Experiment miterlebt.

  • Schweine Minutensteaks, die mit Rosenpaprika gewürzt sind, werden in einer Bratpfanne mit etwas Rapsöl zubereitet.
    imago/Gottfried Czepluch

    Kochen und Chemie

    Schauen wir einmal auf ein für viele wichtiges Thema: Essen und die Zubereitung. Dafür braucht man neben den Zutaten auch Feuer, Rauch und Asche. Die sind eng verbunden insbesondere auch grundlegend für das Kochen. Am heutigen Montagabend wird in der Akademie der Wissenschaften auf den Zusammenhang von Kochen und Chemie geschaut, auf die Sprache des Kochens im Spiegel der Sprache der Chemie. Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler war neugierig und hat vorab den Gastgeber des Abends, den Chemiker Prof. Dr. Matthias Drieß, getroffen.

  • Deutlich sieht man die Uferstreifen, die durch den jährlichen Meeresspiegelrückgang von 1 Meter entstehen
    Inforadio/T. Prinzler

    Das Tote Meer stirbt

    Es ist weltweit einzigartig: Das Tote Meer, das Israel, Palästina und Jordanien trennt. Wer es schon einmal gesehen hat, ist fasziniert. Die Farbe ist unvergleichlich und im Wasser liegend Zeitung lesen auch. Denn der hohe Salzgehalt verhindert ein Untergehen. Aber: Der Pegel des Toten Meeres sinkt immer mehr ab. Dramatisch. Die ARD-Korrespondentin für Jordanien, Anna Osius, berichtet über ein gemeinsames Projekt von Jordanien und Israel zur Rettung dieses Naturphänomens ohnegleichen:  Eine Pipeline, die Wasser aus dem Roten Meer ins Tote Meer bringen könnte.

  • Mit dem Bus unterwegs von Jerusalem nach Masada. An dem quasi terrassierten Uferbereich des Toten Meeres kann man ganz gut das fallen des Wasserspiegels um in Augenblick 1 Meter pro Jahr erkennen.
    imago/Frank Brexel

    Rettungsprojekt für das Tote Meer

    Wer es schon einmal gesehen hat, ist fasziniert: Das Tote Meer, das Israel, Palästina und Jordanien trennt. Die Farbe ist einzigartig und im Wasser liegend Zeitung lesen auch. Der hohe Salzgehalt verhindert ein Untergehen. Aber: Der Pegel des Toten Meeres sinkt dramatisch. Ein gemeinsames Projekt von Jordanien und Israel soll das einzigartige Naturphänomen retten. Ein Beitrag von Anna Osius, ARD-Korrespondentin für Jordanien.

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Auch auf inforadio.de

Thomas Prinzler, Wissenschafts-Redakteur (Bild: Dieter Freiberg)
Klaus Dieter Freiberg

Treffpunkt Wissenswerte

Regelmäßig spricht Thomas Prinzler mit Experten aus Forschung und Wissenschaft.

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Geschichte

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.