Wirtschaft aktuell

Aktueller Beitrag

Ein Flugzeug der insolventen Gesellschaft Air Berlin rollt am 20.09.2017 in Düsseldorf über das Vorfeld.
dpa, Marcel Kusch

Gewerkschaften drängen auf schnelle Lösungen

Mehr als 8.000 Beschäftigte hat die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin, darunter nicht nur Piloten und Flugbegleiter sondern auch Bürokaufleute, Mechaniker und IT-Experten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Air Berlin nicht als Ganzes überleben wird. Was dann mit den Mitarbeitern passiert und welche Forderungen die Gewerkschaften haben, darüber berichtet Inforadio-Wirtschaftsreporterin Anja Dobrodinsky.

  • Wirtschaft aktuell

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

  • Die Wirtschaftsredaktion

Apropos Wirtschaft

Collage: Eine Computer-Tastatur mit einer menschlichen Hand
colourbox

Code University: Ist die Zeit des klassischen Informatikstudiums vorbei?

Auf dem Gelände der Startup-Schmiede Factory-Berlin, beginnt Im Oktober das erste Semester der Code University - eine von Unternehmen und Sponsoren geförderte Startup-Uni, die die nächste Programmierer-Generation ausbilden will: schnell, unternehmerisch und anwendungsorientiert. Kommen von hier die IT-Fachkräfte von morgen? Und was heißt das für die staatlichen Hochschulen in Deutschland? Um diese Fragen geht es in dieser Ausgabe "Apropos Wirtschaft" von Jenny Genzmer.

Börse aktuell

Kursinformationen zu Dax
Lufthansa- und Air-Berlin-Maschine
imago/Rüdiger Wölk

Lufthansa am Börsenhimmel

Die Lufthansa scheint große Teile der insolventen Air Berlin übernehmen zu können, so wollen Insider aus dem Gläubigerausschuss erfahren haben. Zusätzlich zu den 38 Maschinen, die samt ihrer Besatzungen jetzt schon von Tochter Eurowings betrieben werden, will die Lufthansa demnach weitere 20 bis 40 übernehmen. Laut Chef Carsten Spohr werde man daher bald bis zu 3.000 neue Mitarbeiter begrüßen. Wirtschaftsreporter Johannes Frewel über die Situation der Fluggesellschaft.

Eine Maschine der Fluggesellschaft Lufthansa rollt am 21.09.2017 auf dem Flughafen in Berlin-Tegel an einer Maschine von Air Berlin vorbei.
dpa

Air Berlin: Langstreckenflüge als Ladenhüter

Bestätigt ist noch nichts, aber nach der Sitzung des Air Berlin Gläubiger-Ausschusses berichten verschiedene Quellen, dass der der Löwenanteil der insolventen Fluglinie soll an die Lufthansa gehen. Deutschlands größte Fluglinie könnte so ihre Billig-Tochter Eurowings stärken, die vor allem in Deutschland und Europa unterwegs ist. An den Air-Berlin-Langstrecken-Flügen ist die Lufthansa nicht interessiert. Ein Beitrag von Karsten Zummack über Hintergründe und Folgen für die Berliner Flughäfen.

Ein Transparent mit dem Schriftzug «Mahnwache» hängt am 20.09.2017 in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) an einem Zelt vor der Werkszufahrt am Tor 1 beim Stahlwerk von ThyssenKrupp.
dpa, Ina Fassbender

Stahlarbeiter protestieren gegen Thyssen-Tata-Fusion

In Duisburg und Bochum wollen am Freitag tausende Stahl-Arbeiter gegen die Fusionspläne von ThyssenKrupp protestieren. Sie fürchten, dass vor allem in deutschen Stahlwerken Jobs wegfallen. ThyssenKrupp und der indische Konzern Tata wollen ihre Stahlsparten zusammenlegen und dabei 4.000 Arbeitsplätze streichen. Ein Beitrag von Christiane Gronau mit Einzelheiten.

Eine Maschine der Fluggesellschaft Air Berlin startet am 21.09.2017 auf dem Flughafen in Berlin-Tegel in einen dunklen, wolkenverhangenen Regenhimmel.
dpa

Air Berlin: Gläubigerausschuss sichtet Kaufangebote

Es gibt eine Reihe von Gläubigern, die Anspruch auf Geld und Leistungen der insolventen Air Berlin erheben: Arbeitnehmer mit ihren Löhnen, Banken mit ihren Krediten. Die Lufthansa pocht darauf, dass 38 Air-Berlin-Flugzeuge mit Besatzung weiterhin für sie fliegen. Die Leasing-Gesellschaften wollen Geld für ihre Flugzeuge. Diese Interessen bündeln drei Gläubigerausschüsse, die am Donnerstag in Berlin zusammengetreten sind. Johannes Frewel über eine Entscheidung, die voraussichtlich erst am Montag fallen wird.

Container mit Schriftzug CETA
dpa-Zentralbild, Jens Büttner

CETA: Muster-Abkommen oder schlechter Deal?

Seit Mitternacht ist das umstrittene europäisch-kanadische Freihandelsabkommen in weiten Teilen in Kraft. Mit CETA werden Zölle und andere Handelsschranken abgebaut - die EU-Kommission lobt den Pakt als Muster-Abkommen. Diese Einschätzung teilt der Grünen-Politiker Karl Bär allerdings nicht. In den Regelungen für den Investorenschutz sieht er einen Eingriff in die Demokratie, zudem befürchtet er, dass durch den Wegfall von Zöllen und Importbeschränkungen - zum Beispiel bei Fleisch - der Druck auf die hiesigen Kleinbauern größer wird.

Etihad Airways Boeing 787-9 Dreamliner
imago/Rüdiger Wölk

Was lief schief bei Etihad?

Bei aller Aufregung über die Insolvenz von Air Berlin ist ein wichtiger Akteur ein wenig in Vergessenheit geraten: Die Rede ist von der Golf-Airline Etihad - langjähriger Geldgeber und Rettungsanker der zweitgrößten deutschen Airline. Eric Graydon hat sich das Schicksal der Golfairline genauer angeschaut.

Baukräne über einer Baustelle für Wohnungen
imago/Seeliger

Riskantes Crowdfunding

Zum ersten Mal in Deutschland müssen Crowdfunding-Anleger, die in ein Immobilienprojekt investiert haben, ernsthaft Angst um ihr Geld haben. Die Entwickler einer Wohnanlage in Berlin-Tempelhof haben Insolvenz beantragt. Für die Crowd ist ein Totalverlust möglich. Ein Beitrag von Anja Dobrodinsky über die Hintergründe.

Ein Stahlarbeiter prüft am 17.03.2017 am Hochofen 8 bei ThyssenKrupp in Duisburg
dpa, Roland Weihrauch

Geplante Fusion: ThyssenKrupp und Tata

Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp und das indische Stahlunternehmen Tata Steel wollen ihr Stahlgeschäft in Europa zusammenlegen. Die Konzerne hätten eine Absichtserklärung für ein Joint Venture unterzeichnet, teilte beide Seiten am Morgen mit. Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmens soll die Region Amsterdam sein. Im Rahmen der Fusion sollen bis zu 4000 Arbeitsplätze wegfallen, die Hälfte davon bei Thyssenkrupp. Der Betriebsrat von Thyssenkrupp lehnt den Zusammenschluss strikt ab. Für Freitag ist bereits eine Großdemonstration in Bochum angekündigt. Jörg Marksteiner mit Details.

Notizzettel auf Laptop, Hartz IV
imago/allOver

Vertrauen statt Sanktionen

Fast 4,5 Millionen Menschen bekommen in Deutschland Hartz IV. Das Geld soll ihnen ein Leben in Würde ermöglichen - so die Rechtslage. Doch in der Praxis kürzen die Jobcenter pro Jahr rund 400.000 Hartz-IV-Empfängern das Existenzminimum, etwa als Sanktion wegen nicht eingehaltener Termine. Eine Onlineplattform aus Berlin hilft, sich gegen solche Sanktionen zu wehren. Franziska Ritter stellt die Betreiber vor.

Altbau, Hohenstaufenstrasse, Schoeneberg, Berlin
imago, Schoening

Mieterverein konstatiert Welle von Mietpreissteigerungen

Eine Welle von Mieterhöhungen schwappt gerade über Berlin, hat der Berliner Mieterverein festgestellt. Mehr Vermieter als in den vergangenen Jahren würden die Miete anheben. Oft verlangten sie zudem mehr als erlaubt. Wirtschaftsreporterin Anja Dobrodinsky mit den Einzelheiten.

Münzstapel im Gras, grüne Investitionen
imago/blickwinkel

Grünes Investment - 2 Degrees

Die heftigen Stürme in der Karibik haben wohl mit dem Klimawandel zu tun, da sind sich viele Experten einig. Und viele Menschen fragen sich, ob sie selber etwas gegen die Erderwärmung tun können. Eine Möglichkeit gibt es beim Geldanlegen. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter stellt eine Non-Profit-Organisation vor, die Investoren dazu bewegen will, in eine grüne Zukunft zu investieren.

Sanierter Altbau und Neubau in der Greifenhagener Strasse in Berlin-Prenzlauer Berg
snapshot-photography/ T.Seeliger

Studie des Mietervereins: Warum steigen Mieten weiter?

Horrormeldungen vom Berliner Wohnungsmarkt kennt fast jeder! Am Dienstag dürften ein paar neue dazu kommen. Der Berliner Mieterverein hat rund 200 Mieterhöhungen aus diesem Jahr ausgewertet und stellt am Vormittag besonders krasse Fälle vor. Einzelheiten von Christiane Gronau aus der Inforadio Wirtschaftsredaktion.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Ein Mann arbeitet bei Rolls Royce im Dahlewitz bei Blankenfelde (Bild: Rolls Royce)

Apropos Wirtschaft

Wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen der Wirtschaft: Firmen-Porträts, die Beobachtung neuester Trends und Entwicklungen.

Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.