Kultur

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Fotoprojekt "Syria On The Move" - Foto und Copyright: Anja Pietsch

Eine kleine, aber wichtige Ausstellung: "Syria On The Move"

Was erinnert junge syrische Flüchtlinge, die jetzt in Potsdam leben, an ihre Heimat? Was ist schön, was ist fremd? Diese Fragen sollten zehn Syrer beantworten und bekamen dazu eine Kamera und professionelle Unterstützung an die Hand. So entstand die Bilderreihe "Syria On The Move". Am Dienstagabend wird die Ausstellung im Potsdamer Bildungsforum eröffnet. Es lohnt sich - nicht nur für Potsdamer - die Bilder anzuschauen. Das meint Reporter Dominik Lenz.

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Kudammbühnen. Komödie und Theater am Kurfürstendamm (Bild: imago/Schöning)

Noch keine Entscheidung über Ku'damm-Bühnen

Die Hängepartie für die Berliner Ku'damm-Bühnen geht weiter. Das Landgericht verschob am Dienstag seine Entscheidung über die Räumungsklage des neuen Investors. Offen ist, ob der Investor überhaupt zu einer solchen Klage berechtigt ist. Der Anwalt der Ku'damm-Bühnen wirft ihm vor, an der Firmenadresse in Luxemburg nicht erreichbar zu sein. Damit wäre aus seiner Sicht auch die Klage hinfällig. Der Investor will erreichen, dass die beiden Theater ausziehen und er neu bauen kann. Ein Beitrag von Kirsten Buchmann.

Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz in Berlin (Bild: imago/Schöning)

Braucht Berlin ein neues Filmhaus?

Vor genau zehn Jahren - am 1. Juni 2006 - eröffnete am Potsdamer Platz das Fernsehmuseum in der Deutschen Kinemathek. Keine optimale Lage: ein Museum mit der Optik eines Bürokomplexes und auch das Equipment ist inzwischen in die Jahre gekommen. Die Besucher haben bessere Fernsehgeräte und Möglichkeiten zuhause, als es das Museum hat, beklagt der künstlerische Direktor der Kinemathek Rainer Rother. Kommt da nicht die aktuelle Diskussion um ein so genanntes Filmhaus genau richtig? Magdalena Bienert über die Idee eines neuen gebündelten Standortes für die gesamte Filmbranche.

Weitere Kulturbeiträge

Die Schriftstellerin Judith Hermann (Bild: imago/VIADATA)

Judith Hermann stellt ihr neues Buch "Lettipark" vor

Vor zwanzig Jahren wurde Judith Hermann mit ihrem Erzählband "Sommerhaus, später" zum Literaturstar. Weitere Kurzgeschichten folgten, vor zwei Jahren dann ihr erster Roman: "Aller Liebe Anfang". Dafür hat sie viel Kritik einstecken müssen. Jetzt kehrt sie mit "Lettipark" zurück zur alten Form. Nadine Kreuzahler hat die Erzählungen gelesen und Judith Hermann in Berlin getroffen.

Eine Fotokamera (Bild: colourbox.com)

Drei Foto-Institutionen am Bahnhof Zoo?

Wer sich für Fotografie interessiert, findet am Bahnhof Zoo gleich drei wichtige Institutionen: Die C/O Berlin im ehemaligen Amerikahaus an der Hardenbergstraße und schräg gegenüber in der Jebensstraße die Helmut Newton Stiftung und die Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek in einem Gebäude. Seit dem Umzug der C/O von Mitte an den Bahnhof Zoo vor zwei Jahren gibt es die Idee, aus dieser Nachbarschaft Nutzen zu ziehen, sprich zu kooperieren.  Jetzt soll es endlich losgehen. Barbara Wiegand war bei der Pressekonferenz und erklärt, was geplant ist.

Staatsoper im Schillertheater in Berlin (Bild: imago/STPP)

Oper ohne Grenzen

Oper ohne Grenzen - zu dieser Matinee haben Sonntag die drei Berliner Opernhäuser geladen, um Flüchtlingsprojekte zu unterstützen. Mit dabei: Sängerinnen und Sänger aus den Opernhäusern Frankfurt, Leipzig, Düsseldorf, Hamburg, Wien. Denn "Oper ohne Grenzen" ist ein gesamtdeutsches Projekt. Die Deutsche Oper Berlin war komplett ausverkauft. Maria Ossowski berichtet.

Szenenbild "Juliette" - Staatsoper Berlin - Foto: Monika Rittershaus

"Juliette": Oberflächliche Reise ins Surreale

1930 gab es einen handfesten Skandal in der Pariser Theaterlandschaft, entfacht vom Surrealisten Georges Neveux mit seinem Stück "Juliette". Fasziniert von der fantastischen absurden Geschichte um die Liebe eines Buchhändlers zu einer geheimnisvollen Schönen,  machte der Tscheche Bohuslav Martinu eine Oper daraus, die aber erst in jüngster Zeit wieder häufiger inszeniert wird. In der Berliner Staatsoper geschah dies nun in prominenter Besetzung:  Daniel Barenboim dirigierte, Magdalena Kozena und Rolando Villazon sangen die Hauptrollen. Barbara Wiegand sah die Premiere, die einiges vermissen ließ.

Frank Castorf (Bild: dpa)

"Kabale der Scheinheiligen": Selbst-Bespiegelung ohne Biss

Frank Castorfs Abschiedsvorstellungen in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gehen in die nächste Runde. Mit langjährigen Stars des Ensembles sinniert er über das Verhältnis des Künstlers zur Macht. Unsere Kritikerin Ute Büsing war in der Premiere von "Die Kabale der Scheinheiligen. Das Leben des Herrn Moliere" und sah eine fünfeinhalb Stunden dauernde Selbst-Bespiegelung Castorfs ohne rechten Biss.

Die Sänger Claudius Dreilich (l) von Karat, Dieter "Maschine" Birr (M) von den Puhdys und Toni Krahl (r) von City (Bild: dpa)

"War wieder schön": Ost-Rocklegenden begeistern 20.000

Puhdys, City und Karat gehören zu den bekanntesten Ost-Rock-Bands und obwohl zumindest die Puhdys mittlerweile offiziell aufgelöst sind, gehen sie immer noch alle zusammen auf "Rocklegenden"-Tour. Dann stehen sie 2,5 Stunden lang auf der Bühne und spielen gemeinsam, einzeln oder in  wilden Kombinationen ihre bekanntesten Songs. Am Sonnabend waren die drei Bands in der Waldbühne zu sehen und Hendrick Schröder mischte sich unter die 20.000 verzückten Fans.

László Moholy-Nagy 1936 in London (Foto: imago)

László Moholy-Nagy - Multitalent der Moderne im Guggenheim

Bauhaus-Lehrer, Maler, Bühnenbildner: Der gebürtige Ungar Laszlo Moholy-Nagy war ein Multitalent der Moderne. In den USA entdeckt man ihn gerade wieder. Das Guggenheim-Museum in New York zeigt nach langer Zeit eine große Retrospektive. Inforadio-Korrespondent Georg Schwarte hat nicht nur mit der Tochter des Künstlers gesprochen.

Regisseur Lars Kraume freut sich zusammen mit Schauspielerin Laura Tonke über den Deutschen Filmpreis (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Deutscher Fimpreis: Der große Favorit ist der große Sieger

Der Politthriller "Der Staat gegen Fritz Bauer" von Lars Kraume ist der große Gewinner des 66. Deutschen Filmpreises. Er bekam sechs Lolas, darunter den Hauptpreis als bester deutscher Film. Bester Hauptdarsteller wurde Peter Kurth (59, "Herbert"). Der Theaterstar spielt in dem Drama einen Ex-Boxer, der an der unheilbaren Krankheit ALS leidet. Der Filmpreis gilt als wichtigste Auszeichnung für das deutsche Kino. Inforadio-Kinoexperte Alexander Soyez war bei der Gala in Berlin dabei.

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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