Kultur

Aktueller Beitrag

Die Topographie des Terrors in Berlin-Kreuzberg. (Bild: imago/Schöning)

Den Ermordeten ein Gesicht geben

Allein zwei Millionen jüdische Menschen starben zwischen 1941 und 1944 bei Massenerschießungen in ganz Europa. Verantwortlich waren deutsche Einheiten und einheimische Kollaborateure. Rund 75 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion erinnert die Topographie des Terrors in einer Ausstellung an die Massenerschießungen von Juden zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer. Maria Ossowski hat einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht.

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Das Theater Hebbel am Ufer erinnert anlässlich seines 100. Geburtstages an Peter Weiss (Bild: HAU)

Die Aktualität von Peter Weiss

In Zeiten erstarkender Rechtspopulisten in ganz Euroa ist sein Werk wieder aktuell. Das HAU feiert Peter Weiss und sein fulminantes Werk "Die Ästhetik des Widerstands" mit einem Festival. 100 Jahre wäre der Schriftsteller, Maler und Filmemacher dieses Jahr geworden. In seinem dreibändigen Roman geht es um den Widerstand gegen den Faschismus, die Arbeiterbewegung und ihre Zerrissenheit. Wie kann man heute Widerstand leisten? Ute Büsing hat mit Machern und Teilnehmern gesprochen.

Blaue und violette Wolkengebilde - Carl Blechen um 1829 (Bild: © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders)

Schätze von Caspar David Friedrich bis van Gogh

Im Kupferstichkabinett lassen sich wahre Schätze bewundern, die Jahrzehnte nicht mehr zu sehen waren. Kostbare Zeichnungen von Caspar David Friedrich bis Vincent van Gogh. Der scheidende Direktor Heinrich Schulze Altcappenberg hat für die Ausstellung "Romantik und Moderne" seine Lieblingswerke zusammengetragen. Maria Ossowski ist begeistert.

Weitere Kulturbeiträge

Terézia Mora im Literarischen Colloquium

Für ihren Roman "Das Ungeheuer" wurde sie 2013 mit dem Deutschen Buchpreis geehrt. Inzwischen gehört sie zu den wichtigsten Vertreterinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. "Die Liebe unter Aliens", heißt der neue Erzählungsband, der in Berlin lebenden Schriftstellerin Terézia Mora. Es geht um Liebe, die aber nicht immer etwas mit der romantischen Spielart zwischen zwei Menschen zu tun haben muss. Dienstag stellt sie es im Literarischen Colloquium am Wannsee vor. Nadine Kreuzahler hat die Autorin getroffen.

Chad Kroeger, Gitarrist und Sänger der Band Nickelback (Bild: imago/Zuma Press)

Satter Sound - Nickelback in Berlin

Die kanadische Band Nickelback um Frontmann Chad Kroeger gibt es tatsächlich schon 21 Jahre. Viel Häme wurde über die Rockmusiker ausgeschüttet, aber das alles ficht sie nicht an. Gerade sind die Musiker auf Europa-Tour und geben fünf Konzerte in Deutschland. Montagabend machten sie Stop in der Mercedes-Benz-Arena und Reporterin Magdalena Bienert hatte einen netten Abend.

"COSÌ FAN TUTTE" (Bild: Deutsche Oper Berlin/ Bernd Uhlig)

Così fan tutte in der Deutschen Oper

Können Frauen treu sein? Nein, wenn man der Oper "Così fan tutte" von Wolfgang Amadeus Mozart Glauben schenkt. Vier Figuren sind es, die etwas lernen. Über das Leben, über die Liebe und vor allem über sich selbst. Robert Borgmann hat die berühmte Oper an der Deutschen Oper Berlin inszeniert. Eine Oper die man sich nicht entgehen lassen sollte, findet Kulturredakteur Harald Asel.

Flammen züngeln in die Höhe. (Bild: Colourbox)

Buchtipp: Nackter Mann, der brennt

Friedrich Ani ist einer der bekanntesten deutschen Krimiautoren und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Montagabend liest er in der Kulturbrauerei aus seinem neuesten Roman "Nackter Mann, der brennt". In seinem neuen Krimi geht es um Kindesmissbrauch in der Provinz. Ulrike Bieritz stellt Buch und Autor vor.

Szene aus "Buch.Berlin" am Deutschen Theater. Regie führt Tilmann Koehler. (Bild: imago/Drama-Berlin.de)

"Buch.Berlin" - im Deutschen Theater

"BUCH. Berlin." ist ein Stück aus der Feder von Fritz Kater alias Armin Petras. Es geht um Geburt, Kindheit, Erwachsenendasein und Tod. In fünf Episoden schafft er eine Chronik vergangener Dekaden, angefangen in den 1960er Jahren. Kulturredakteurin Susanne Bruha ist von der Inszenierung von Tilmann Köhler enttäuscht.  

Eine Besucherin steht in der Royal Academy in London vor Jackson Pollocks Gemälde "Mural" aus dem Jahr 1943. (Bild: Imago/ZUMA Press)

Ausstellung "Abstract Expressionism" in London

Jason Pollocks berühmtes Bild "Mural" ist eines der Werke, die für Furore sorgten. Als 1959 Werke des abstrakten Expressionismus unter dem Ausstellungstitel "The New American Painting" zum ersten Mal über den Atlantik nach Europa kamen, rieben sich die Besucher die Augen. Die Royal Academy in London zeigt nun erstmals seit 1959 eine große Schau der Stilrichtung in Europa. 164 Werke von 30 Künstlerinnen und Künstlern sind dort bis Anfang Januar zu sehen. "Der Wucht der Farben und Formen kann sich der Zuschauer kaum entziehen", sagt Korrespondentin Gabi Biesinger.

Ulrich Matthes spielt Herrn Geiser (Bild: imago/DRAMA-Berlin.de)

"Der Mensch erscheint im Holozän" am Deutschen Theater

Herr Geiser sammelt Wissen und heftet das Wissen an die Wände: Daten, Fakten, Listen, Notizen. Herr Geiser ist die Hauptfigur in Max Frischs Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän". Er ist ein Einsiedler und sein Gedächtnis weist Lücken auf. Thom Luz hat die Erählung für das Deutsche Theater inszeniert und Harald Asel erzählt Moderatorin Irina Grabowski von seinen Eindrücken bei der Premiere.

S-Bahnhof Savignyplatz (Ausschnitt) (Bild: Rainer König/ Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.)

Liebe zum Detail

Das Berliner Willy-Brandt-Haus widmet derzeit zwei Fotografen jeweils eine Ausstellung. Beide haben Berlin zum Thema, einmal aus der Perspektive des fotografierenden Architekten Rainer König und dann aus der Sicht von Bernd Heyden. Er war in Prenzlauer Berg in den 70er und 80er Jahren mit der Kamera unterwegs. Kulturreporterin Michaela Gericke über Berlinische Fragmente.

The Two - Jeele Johannsen (li) und Paula Moré (re) (© Dace Šteinerte)

Dem Erwachsenwerden entgegen tanzen

Jugendliche zeigen beim 3. Tanztreffen der Jugend, was sie drauf haben und was sie bewegt. Stücke über ihre Ängste und Sorgen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Fünf Kompanien aus ganz Deutschland wurden ans Haus der Berliner Festspiele eingeladen. Aus Berlin ist das Duo "The Two" dabei. Zum Auftakt hat Anna Pataczek aus der Kulturredaktion die beiden jungen Tänzer bei einer Probe besucht.

Joshua Abarbanel, Golem (maquette), 2013, Holz, Metall, Keramik © Courtesy of the artist

Golem im Jüdischen Museum

Der Golem. Schon seit dem frühen Mittelalter inspiriert die jüdische Legendenfigur, stumm und aus Lehm geschaffen, Künstler und Autoren. Dem schon 600 Jahre alten Mythos des Golem ist eine Ausstellung im Jüdischen Museum auf der Spur. Kulturreporterin Sigrid Hoff war in der Welt der Homunkuli, Cyborgs, Roboter und Androiden unterwegs.

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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