Kultur

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Martin Gore und Dave Gahan von Depeche Mode bei einem Konzert (Bild: imago/Future Image)

Musikalische Helden: Depeche Mode

Depeche Mode sind eine Legende. Seit 36 Jahren sind die Briten eine gesetzte Größe im Musikgeschäft. Erst im März haben sie ihr 14. Studioalbum veröffentlicht: "Spirit". Damit sind sie auf Tour, am Donnerstagabend beehrten sie  - mal wieder - das Olympiastadion. Hier sind sie ja fast Dauergast. Unwetterwarnungen überschatteten das Konzert zunächst und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen verlängerten die Wartezeiten am Einlass. Nadine Kreuzahler war vor Ort.

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Waldemar Titzenthaler, Kantine in einer preußischen Kaserne, 1898 - © ullstein bild

"Die Erfindung der Pressefotografie" im DHM

Was für ein Schatz: Im Bildarchiv des Ullstein Verlags lagern rund fünf Millionen Fotos. Das ist deshalb so spannend, weil der Verlag Anfang des 20. Jahrhunderts eine der populärsten Zeitschriften herausbrachte: Die Berliner Illustrierte Zeitung - und anhand ihrer Bilder lässt sich sehr aufschlussreich die Erfindung der Pressefotografie dokumentieren. Das beweist jetzt eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Simone hat "Die Erfindung der Pressefotografie" besucht.

Die Außenansicht der Berliner Staatsoper (Bild: Monika Skolimowska/dpa)

Pläne der Staatsoper für die nähere Zukunft

Nach sieben Jahre Bauarbeiten und Baukosten von rund 400 Millionen Euro soll im Herbst die sanierte Staatsoper Unter den Linden wieder bespielt werden. Wie die Oper nun bekanntgab, soll es zum Auftakt am 30. September schon mal das Open-Air-Konzert "Staatsoper für alle" auf dem Bebelplatz geben - Eintritt frei. Das Opernhaus selbst öffnet dann am 3. Oktober. Ein Beitrag von Kirsten Buchmann über die nähere Zukunft der Staatsoper.

Weitere Kulturbeiträge

Gebhard Ullmann © Gregor Baron

Ullmann erhält ersten Berliner Jazzpreis

Es gibt einen neuen Musikpreis: Den Jazzpreis Berlin. Verliehen wird er von nun an jedes Jahr vom Kulturradio des rbb und vom Land Berlin, dotiert ist er mit 15.000 Euro. Der erste Preisträger ist der Saxofonist Gebhard Ullmann. Er spielt am Donnerstagabend anlässlich der Verleihung im Haus des Rundfunks, im Kleinen Sendesaal. Zur namhaft besetzten Jury gehörte auch Kulturradio-Redakteur und Jazzkenner Ulf Drechsel. Er würdigt den Preisträger Ullmann als "Aktivposten in Berlin, der immer wieder neue Bands und neue musikalische Konzepte entwickelt."

Fête de la Musique Berlin 2016 (Bild: imago/Votos-Roland Owsnitzki)

Großartige Musiker - gleich um die Ecke: Fête de la Musique

Auf knapp 100 Bühnen, unzähligen Plätzen und Gehsteigen, in Kirchen, Parks und Hinterhöfen haben die Berliner gestern die Fête de la Musique gefeiert. Das kostenlose Musikfest gibt es in der Hauptstadt seit 1995 und neben Profis auf großen Bühnen sind hier auch Laien und Amateurkünstler gern gesehen. Jakob Bauer ist für uns losgezogen und hat sich durch das Stadtfest treiben lassen.

Monsieur Pierre geht online © Neue Visionen Filmverleih/Tom Trambow

Sehnsucht nach Liebe kennt kein Alter: Neu im Kino

Roboter im Mittelalter oder Cyrano de Bergerac im Internetzeitalter. Die Kinoneustarts dieser Woche reichen von Actionspektakel über eine Autismus-Dokumentation bis zur Online-Dating Komödie. Alexander Soyez stellt die Neustarts vor.

Band HARTHOF, Sredzkistraße/Knaackstraße, Fete de la musique 2012 in Prenzlauer Berg. (Quelle: imago/Reimann)

Fête de la Musique: Ihre Anfänge in Berlin

Woran erkennt man den Sommer? Am kalendarischen Sommeranfang an diesem Mittwoch und daran, dass an diesem Tag überall Musiker umsonst und draußen spielen: Es ist wieder Fête de la Musique - zeitgleich in 300 verschiedenen Städten Europas und mittlerweile auch weltweit. Erfunden wurde dieses Straßenfest 1982 vom damaligen sozialistischen Kulturminister, seit 1995 gibt es die Veranstaltung auch in Berlin. Ein Fest der Musik: ohne Honorare - und ohne Kommerz, dafür mit Herz! - das findet Musikexperte Laf Überland.

Sven Ratzke - © edland man

Fortsetzung erwünscht: "Ratzkes Rendezvous"

Der deutsch-niederländische Sänger und Entertainer Sven Ratzke hat am Dienstag in der Bar jeder Vernunft zwei Folgen einer neuen TV-Show namens "Ratzkes Rendezvous" aufgezeichnet. Eingeladen waren unter anderem Meret Becker und Katharina Thalbach und Magdalena Bienert saß im amüsierten Publikum.

Devendra Banhart bei einem Live-Auftritt (Bild: imago/ZUMA Press)

Neo-Hippie-Flair: Devendra Banhart

New Weird America - neues, verrücktes Amerika. So heißt eine Musikströmung, die sich um die Jahrtausendwende in den USA verbreitet hat. Die Markenzeichen sind Rückbesinnung auf psychedelische Musik aus den 60er Jahren und das Einweben von Folk Elementen. Einer der bekanntesten Vertreter dieses verrückten Folks ist der texanische Musiker Devendra Banhart. Neun Studioalben hat er schon veröffentlicht, derzeit ist er mit seiner aktuellen Platte "Ape in Pink Marble" auf Tour. Am Dienstag spielte Devendra Banhart in der Berliner Columbiahalle. Hendrik Schröder war da.  

Zuschauerrraum des Teatr Polski, Breslau (Polen) (Bild: imago/Eastnews)

Teatr Polski in Breslau: Aufstieg und Niedergang

Mit dem Eklat um eine Aufführung von Elfriede Jelinek machte das Teatr Polski in Breslau weltweit Schlagzeilen. Der Intendant musste gehen. Der Nachfolger macht jetzt Theater nach dem Geschmack der nationalkonservativen Regierung.  Schauspieler und angesehene Regisseure haben das Haus verlassen und proben Gegen-Aufführungen. ARD-Korrespondent Jan Pallokat über den Niedergang einer einst gesellschaftskritischen und experimentellen Bühne in Polen.

Brian Wilson bei einem Live-Auftritt (Bild: imago/ZUMA Press)

Brian Wilson wird 75

Dieser Mann ist ein Phänomen: Brian Wilson - der kreative Kopf der legendären Beach Boys. Brian Wilson komponierte die meisten Songs der Band, sang die zweite Leadstimme, insbesondere die langsamen Balladen. Welthits. Evergreens. Und überhaupt: Wilson zählt zu den bedeutendsten Komponisten und Musikproduzenten des 20. Jahrhunderts. Am Dienstag wird er 75 Jahre alt und Nicole Markwald aus dem ARD-Studio in Los Angeles gratuliert.

Jugend Museum Berlin - Projekt "All included" - Foto: Jugendmuseum Berlin

Berliner Museumsprojekt erhält Preis für kulturelle Bildung

Typisch Mann! Typisch Frau - oder kann man das heute überhaupt noch so sagen? Warum benutzen manche Jugendliche das Wort "Schwul" als Schimpfwort? Fragen wie diese beantwortet das Jugendmuseum Berlin. Das Projekt heißt "All included"  -  und gilt schon jetzt als herausragendes Beispiel dafür, wie gute Museumsarbeit und kulturelle Vermittlung funktionieren: Unter zehn bundesweit ausgewählten Projekten wurde es am Dienstag zu einem von drei Gewinnern für den Preis "Kulturelle Bildung" gekürt, den jedes Jahr  Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergibt. Anna Pataczek stellt das Projekt vor.

King Gizzard & The Lizard Wizard bei einem Live-Auftritt (Bild: imago/Future Image)

King Gizzard And The Lizard Wizard: Musikalischer Exzess

Sie sind eine der produktivsten Rockbands der Welt: King Gizzard And The Lizard Wizard. Allein dieses Jahr wollen die Australier fünf Alben veröffentlichen. Und trotzdem haben sie noch Zeit, auf Tour zu gehen. In Berlin zum Beispiel - da waren King Gizzard am Montagabend im Festsaal Kreuzberg zu Gast und Jakob Bauer war dabei.

Kultur-Nachrichten

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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