Kultur

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Filmstill: Berlin Syndrome - © 2016 Berlin Syndrome Holdings Pty Ltd, Screen Australia

Beklemmende Großstadtfabel: Neu im Kino

Berlin ist voller Touristen, es würde kaum auffallen, wenn eine verschwindet. Die Australische Regisseurin Cate Shortland hat mit "Berlin Syndrome" eine düsteren Entführungsthriller geschaffen, der am Mittwoch in die Kinos kommt. Mehr über diesen Film und weitere Kinostarts der Woche von Alexander Soyez.

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LaTourette, Quelle: Olga Baczynska

La Tourette im Roten Salon

Tonia Reeh ist eine Berliner Künstlerin, die in den vergangenen Jahren eher mit elektronischen Sounds auffiel. Sie spielte in Bands wie Masonne und das Zuckende Vakuum und veröffentlichte schließlich einige Solo-Platten unter dem Namen Monotekktoni. Jetzt hat Tonia Reeh ein neues Projekt, bei dem sie sich auf das Klavier zurückbesonnen hat. La Tourette nennt sich die Band. Am Dienstag feierten La Tourette die Veröffentlichung ihres Debut-Albums im Roten Salon in Berlin, Hendrik Schröder war dabei.

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben Frühlingslese 2017 des Erfurter Herbstlese e.V., Quelle: imago/VIADATA

Altmann: "Zum Leben anstupsen"

Er ist einer der bekanntesten deutschen Reiseschriftsteller, ein Selfmademann mit einem Faible für das Leben in all seinen Spielarten. Jetzt hat Andreas Altmann eine "Gebrauchsanweisung für das Leben" geschrieben. Darüber hat sich Ute Büsing aus der Inforadio-Kulturredaktion mit dem 67-Jährigen unterhalten.

Weitere Kulturbeiträge

Terezia Mora am 20.10.2016 auf der Frankfurter Buchmesse, Quelle: imago/STAR-MEDIA

Lesungstipp: Terézia Mora im Literaturhaus Berlin

Das Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser hat seinen diesjährigen Preis Terézia Mora zuerkannt. Aus diesem Anlass ist die Autorin und Übersetzerin mit ungarischen Wurzeln gerade auf Lesetour. Am Dienstagabend liest Terezia Mora aus ihrem jüngsten Buch, dem Erzählband "Die Liebe unter Aliens". Nadine Kreuzahler stimmt schon mal darauf ein.

Der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård (Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Karl Ove Knausgård stellte "Kämpfen" im rbb vor

Im großen Sendesaal des RBB war am Montag Abend auf Einladung von Radio Eins ein Weltstar der Literatur zu Gast: Karl Ove Knausgard. Der norwegische Bestsellerautor feierte vor ausverkauftem Haus die deutschsprachige Premiere des sechsten Bandes seines autobiografischen Romanprojekts "Kämpfen". Kulturreporterin Ute Büsing war dabei.

Andreas Schaerer (Bild: Reto Andreoli)

CD-Tipp: Andreas Schaerers "Out of Land"

Im Rock und Pop würde man wahrscheinlich von einer Supergroup sprechen. Im Jazz gibt's den Begriff eigentlich nicht. Aber "Out of Land" ist genau das: Eine Ansammlung von Stars. Jens Lehmann stellt sie vor.

Porträt des US-amerikanischen Poeten Walt Whitman (Bild: imago/ZUMA Press)

Frühwerk von Walt Whitman aufgetaucht

Es ist eine Literatur-Sensation: Ein amerikanischer Doktorand hat einen bisher unbekannten Roman von Walt Whitman entdeckt, ein Frühwerk des National-Dichters, 1852 anonym in einer New Yorker Zeitung veröffentlicht. Am Montag erscheint "Jack Engles Leben und Abenteuer" auf Deutsch. USA-Korrespondent für die ARD, Georg Schwarte hat das Buch schon gelesen.

Szenenfoto: Die Räuber (Friedrich Schiller) - Residenzthater München - © Thomas Dashuber

"Viel heiße Luft": Das Theatertreffen 2017 - eine Bilanz

Am Sonntag ging in Berlin das 54. Theatertreffen zu Ende. Ute Büsing hat es verfolgt und sich dabei auf die auswärtigen Inszenierungen konzentriert. Zum Abschluss waren "Die Räuber" vom Residenztheater München zu sehen, allerdings nur als Fernsehaufzeichnung. Im Gespräch mit Martin Krebbers blickt die Theaterkritierin auf diese Produktion und das Theatertreffen 2017 zurück.

Medea in der Komischen Oper (Bild: Monika Rittershaus/Komische Oper)

"Medea" in der Komischen Oper

Das Schicksal der antiken Medea, die als Verstoßene zur erbarmungslosen Rächerin wird, hatte am Sonntag Premiere in der Komischen Oper Berlin. Das Haus zeigt erstmals in Berlin Aribert Reimanns 2010 mit überwältigendem Erfolg uraufgeführte Oper. Inszeniert wird das auf einem antiken Mythos basierende und doch brandaktuelle Werk von dem Australier Benedict Andrews. Harald Asel hat sich die Premiere angesehen.

Szenenfoto: Die Vernichtung - Konzert Theater Bern - © Birgit Hupfeld

"Die Vernichtung" Konzert Theater Bern beim Theatertreffen

Ersan Mondtag macht aus Olga Bachs Kitchen-Table-Drama "Die Vernichtung" über junge Leute, die einen Kick gegen die Alltagstristesse brauchen, ein atmosphärisch dichtes Gesamtkunstwerk. Die Figuren sind Menschenpuppen, in bemalten Schaumstoff gehüllt. Zu ihren Hobbys gehört "urbanen Stress verursachen". Eine Gemeinschaft unterbeschäftigter Gutmenschen zerfällt. Nadine Kreuzahler hat sich das Stück angesehen.

Pigor und Eichhorn (Quelle: Bar jeder Vernuft/Pressefoto: Thomas Nitz)

Pigor & Eichhorn mit neuem Programm

Zuletzt waren sie in ganz anderen Rollen in der Operette "Frau Luna" zu sehen. Jetzt machen Pigor und Eichhorn wieder ihr bewährtes Musikkabarett. Gestern legten sie "Volumen 9" in der Berliner Bar jeder Vernunft auf. Ute Büsing wollte sich das nicht entgehen lassen.

Kultur-Nachrichten

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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