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Robbie Williams bei einem Live-Konzert (Bild: imago/Italy Photo Press)
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Robbie Williams: Immer noch Weltklasse

"The Heavy Entertainment Show". Das ist der sprechende Name des neuen Albums und der aktuellen Tour von Robbie Williams. Am Dienstagabend hat der Brite in der Berliner Waldbühne gespielt. Inforadio-Kulturreporter Jakob Bauer hat sich die Show angesehen - und war schwer begeistert.

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Die Schauspielerin Hannelore Elsner posiert am 02.07.2015 in München (Bayern) beim Emfang des FilmFernsehFonds Bayerns (FFF).
dpa, Tobias Hase

Hannelore Elsner wird 75

Am Mittwoch feiert Hannelore Elsner ihren 75. Geburtstag. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie an der "Kleinen Komödie" München mit Boulevardstücken. Es folgten Kino- und Fernsehfilme, doch erst mit dem Film "Die endlose Nacht" gelang ihr der Durchbruch. Seither ist Elsner aus der deutschen Film- und Fernsehwelt nicht mehr wegzudenken - und sie durfte sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen. Schauspielerin Michaela May ist mit Hannelore Elsner befreundet - sie beschrieb die Jubilarin im Inforadio als "große Kämpferin mit großem Durchsetzungsvermögen". Es gehe ihr aber immer nur um die Sache - "und das wird dann sehr oft als schwierig angesehen, wenn man nicht alles akzeptiert, wie's da so liegt."  

"Die Meistersinger von Nürnberg", Probenfoto von 2017 (Bild: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth/dpa)
Festspiele Bayreuth

Bayreuther Festspiele: Die Meistersinger von Nürnberg

Als Soundtrack des Nürnberger Nazi-Reichsparteitag hat Propagandaminister Joseph Goebbels Wagners Meistersinger einst verwandt. Wagner selbst hatte mit seinen "Meistersingern von Nürnberg" eine seiner wenigen komischen Opern geschaffen. Da lag es fast nahe, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, die Inszenierung anzuvertrauen. Zwischen Nazi-Drama und Komödie - wie sahen Koskys Meistersinger denn aus? Ein Gespräch mit dem Kulturchef von rbb Kulturradio, der die Premiere der Meistersinger am Dienstag-Nachmittag mitverfolgte.

Weitere Kulturbeiträge

Textile Wandverkleidung in der Staatsoper
Sigrid Hoff, Inforadio

Letzte Bauarbeiten in der Staatsoper: Die Textilbespannung

Der Vorhang im Ausweichquartier Schillertheater ist zum letzten Mal gefallen - die Staatsoper ist jetzt in der Sommerpause. Die Handwerker im Stammhaus Unter den Linden arbeiten derzeit jedoch mit Hochdruck daran, das Opernhaus am 3. Oktober termingerecht öffnen zu können. Immer wieder haben wir in der letzten Zeit hinter die Kulissen geschaut. Am Dienstag schaut sich Sigrid Hoff die textile Wandverkleidung an, die in den Umgängen und im Zuschauerraum angebracht wird.

Astrid North & Gäste - © Cherie Birkner
Cherie Birkner

Astrid North und "North-Lichter"

Am Dienstagabend beginnt in der Berliner Bar jeder Vernunft der dritte Frauensommer. Bis Ende August sind dabei ausschließlich weibliche Formationen zu Gast. Zum Auftakt lädt die Berliner Soulsängerin Astrid North zu "North-Lichter". Ute Büsing hat sie getroffen.

Der Comic-Zeichner und -Autor Ralf König (Bild: Georg Wendt/dpa)
dpa

Ralf König Comic "Herbst in der Hose"

"Herbst in der Hose" - so heißt der neue Comic von Ralf König. Darin geht es um das heikle Thema Altern - um Libido-Verlust und körperlichen Verfall. "Der Bewegte Mann" machte König Mitte der 90er zum Medienstar, und seitdem ist er einer der erfolgreichsten deutschen Comiczeichner überhaupt und sicherlich der erfolgreichste schwule Zeichner weltweit. Im Moment ist er mit "Herbst in der Hose" auf Lesereise. Markus Pfalzgraf hat ihn dabei erlebt und den neuen Comic gelesen.

Leslie Feist bei einem Live-Konzert in Wisconson, USA (Bild: imago/ZUMA Press)
imago/ZUMA Press

Fantastisch: Leslie Feist im Tempodrom

Ihr Song "one, two, three, four", mit dem vor zehn Jahren ein mp3-Player beworben wurde, machte die Kanadierin weltweit bekannt. Jetzt hat Leslie Feist ihr erstes Album nach sechs Jahren Pause herausgebracht, es heißt "Pleasure". Ob das Konzert im Tempodrom am Montagabend ein Vergnügen war? Susanne Bruha findet: auf jeden Fall!

Der Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, steht in Bayreuth (Bayern) vor dem Festspielhaus. (Bild: Daniel Karmann/dpa)
dpa

Barrie Kosky inszeniert erstmals in Bayreuth

In Bayreuth werden am Dienstag die Wagner-Festspiele eröffnet. Auf dem Programm stehen diesmal "Die Meistersinger von Nürnberg", und zum ersten Mal hat ein jüdischer Regisseur auf dem Grünen Hügel inszeniert: der Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky. Er hat früher die "deutscheste" aller Wagner-Opern gehasst, so war zu lesen. Martin Krebbers wollte von Kosky wissen, warum er sich dennoch zu einer Regie der Oper von Festivalchefin Katharina Wagner überreden ließ.

Der Tenor Tansel Akzeybek
Stefan Heibach

Erster türkischer Tenor in Bayreuth

Bei den diesjährigen die Bayreuther Festspielen steht am Dienstag bei der Eröffnungs-Oper "Die Meistersänger von Nürnberg" Tansel Akzeybek, ein Tenor der Komischen Oper, auf der Bühne.  Er singt seit drei Jahren diverse Wagner-Partien in Bayreuth und ist im Augenblick der einzige aus Koskys Haus-Ensemble auf Bayreuths Bühnen. Judith Kochendörfer hat den tükischstämmigen Tansel Akzeybek in Bayreuth besucht.

Friedhof mit Gräbern und Kirche in Norwegen (Bild: imago/imagebroker)
imago/imagebroker

Krimi-Tipp "Der Hirte"

Sommerzeit ist Lesezeit. Das heißt für so manchen vor allem Krimizeit und Zeit für Neuentdeckungen. Ein relativ junger norwegischer Autor - Jahrgang 1974 -  hat die Bestseller-Listen seines Landes im Nu erobert und wird schon für seinen ersten Thriller als neuer Star der skandinavischen Spannungsliteratur gefeiert. Jetzt ist "Der Hirte" von Ingar Johnsrud auf Deutsch erschienen, inklusive Hörbuch. Ulrike Bieritz hat den Krimi gelesen.

Spiel auf einem Konzertflügel (Bild: colourbox.com)
colourbox.com

Classic Open Air: Vier Pianisten auf dem Gendarmenmarkt

Vier Hamburger Ausnahmepianisten zusammen auf einer Bühne - das gab es am Sonntagabend beim Berliner Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt. Die vier Musiker sind Joja Wendt, Martin Tingvall, Axel Zwingenberger und Sebastian Knauer - und Jakob Bauer war bei diesem außergewöhnlichen Konzert dabei.

Céline Dion (Quelle: imago/ZUMA Press)
imago/ZUMA Press

Céline Dion in Berlin: Zwischen Rührung und Peinlichkeit

Seit rund 35 Jahren steht Céline Dion mittlerweile auf der Bühne. Im Alter von nur 14 Jahren veröffentlichte die Sängerin ihr erstes Album und wurde damit in ihrer Heimat Kanada zum Star. Für ihre Musik wurde Dion mit fünf Grammys, sieben American Music Awards und zahlreichen anderen Preisen ausgezeichnet. Auf ihrer derzeitigen Europa-Tour macht die Sängerin auch Station in Berlin. Hendrik Schröder hat ihr Konzert in der Mercedes Benz Arena besucht.

Das Haus der Kulturen der Welt spiegelt sich am 10.07.2017 in Berlin am Abend im Wasser
dpa, Paul Zinken

Konzerttipp: Wassermusik im Haus der Kulturen der Welt

Im Juli 2008 veranstaltete das Haus der Kulturen der Welt HKW das erste WassermusikSommerfestival. Zum Zehnjährigen gibt es in diesem Jahr eine Art "Best of" der vergangenen Jahre und der bislang unerfüllten Wünsche - natürlich wieder mit Filmen an den Veranstaltungsabenden, mit Gesprächsrunden und diesmal sogar einer Kinshasa-Streetwear-Modenschau! Freitags und samstags finden die Konzerte auf der Dachrerrasse des HKW statt - am Freitagabend geht es los, und Laf Überland hat sich durch eine Wundertüte aus bunter Musik gewühlt.

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Kultur-Sendungen am Wochenende

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  • Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)
    dpa

    Abgedreht

    Das Magazin für Cineasten und alle, die hinter die Kulissen der Filmwirtschaft blicken möchten. Filmkritiken, Gespräche mit Filmemachern, Regisseuren, Schauspielern und Produzenten.

  • Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

    Aufgegabelt

    Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.

  • Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)
    dpa

    Quergelesen

    Das Literatur-Magazin bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen.

  • Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

    Umgeschichtet

    Vergangenheit aus der Nähe betrachtet: Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. 

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