Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Frankreichs Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls

Frankreich sucht einen Präsidenten

François Hollande hat erklärt, bei den Präsidentschaftswahlen nicht mehr zu kandidieren. Der Druck aus den eigenen Reihen war groß. Es schien sich eine historische Wahlschlappe der Sozialisten abzuzeichnen."Fortune" hatte er in seiner Amtszeit nicht. Zudem geht die Angst vor einem noch stärkeren Front National mit Marine Le Pen an der Spitze um. Vor einer Woche haben die Konservativen François Fillon zu ihrem Kandidaten bestimmt. Und nun scharren bei den Sozialisten mehrere Kontrahenten Hollandes mit den Hufen. Allen voran Premierminister Manuel Valls. ARD-Frankreich-Korrespondentin Barbara Kostolnik über die Stimmung der "Grande Nation".

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Ein Wolf (Bild: Colourbox)

Spanien und der böse Wolf

Nirgendwo in Europa gibt es so viele Wölfe wie in Spanien. Experten schätzen den Bestand auf mehrere tausend Tiere. Früher Erzfeind aller Landwirte und durch Abschussprämien im Bestand bedroht, sind die Tiere inzwischen zur Touristenattraktion geworden.  Die Viehzüchter dort klagen aber immer noch über Risse von Schafen, zu wenig Schadensersatz durch den spanischen Staat und eine unkontrollierte Ausdehnung des Lebensraumes der Tiere. ARD-Spanien-Korrespondent Daniel Sulzmann begibt sich auf eine Reise ins spanische Rotkäppchenland.

Sendungsarchiv

Menschen in Taiz im Jemen am 21. November 2016 (Bild: imago/Zuma Press)

Der vergessene Krieg im Jemen

Fast jeden Tag fallen im Jemen Bomben. Islamistische Gruppierungen terrorisieren die Menschen. Fast drei Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht. Ein Konflikt, der nicht im Zentrum der Weltöffentlichkeit steht. 2014 haben Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa eingenommen. Saudi-Arabien führt einen Luftkrieg gegen die schiitischen Huthis mit Unterstützung der USA und europäischer Länder. Björn Blaschke berichtet für die ARD aus der Region.

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi am 20.11.2016 in einer TV-Sendung (Bild: imago/Italy Photo Press)

Renzis Kampf um Reformen

Das Schicksal von Italiens Regierungschef Matteo Renzi hängt an einem Referendum. Am 4. Dezember sollen die Italiener - so Renzis Vorschlag - über eine tiefgreifende Verfassungsreform abstimmen. Im Fall des Scheiterns wird er wohl zurücktreten müssen. Italien-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler über die Lage vor dem Referendum.

Bulgariens Premierminister Boyko Borissow (Bild: dpa)

Was ist los in Bulgarien?

Nicht nur in den USA hat mit der Präsidentenwahl eine neue Ära begonnen, sondern auch in Bulgarien, dem ärmsten Mitgliedsland der EU. Nach dem deutlichen Sieg des russlandfreundlichen Ex-Luftwaffenchefs Rumen Radew bei der Stichwahl am 13. November hatte der bisherige Regierungschef Boiko Borissow die Nase voll und informierte frustriert das Parlament am Morgen danach über den Rücktritt seiner Regierung. Was bedeutet dieser Machtwechsel für Bulgarien, was für die EU? Darüber sprach Gabriele Heuser mit ARDKorrespondentin für Bulgarien Andrea Beer im Studio Wien.

Nach der US Präsidentschaftswahl: Junge Frauen weinen, eingewickelt in die amerikanische Nationalflagge, vor dem Weißen Haus in Washington D.C. (Bild: Michael Reynolds/EPA/dpa)

Amerika nach der Wahl

Die US-Präsidentschaftswahl ist vorbei, aber das Interesse am Wahlausgang und seinen Folgen bleibt groß - auch hier in Deutschland. Das zeigen Netz-Experten zufolge nicht zuletzt die anhaltenden Kommentare und Suchanfragen im Internet. Doch viele Fragen nach der künftigen Politik des neuen Präsidenten Trump bleiben bislang unbeantwortet. Sicher ist nur eins: Die Gesellschaft in den USA ist gespalten wie lange nicht, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Die ARD-Korrespondenten Sabrina Fritz und Andreas Horchler zeichnen ein Stimmungsbild eine Woche nach der Wahl in den USA.

Menschen protestieren in New York gegen die Wahl von Donald Trump (Bild: imago/Zuma Press)

Die Wut-Wahl in den USA

Amerika hat gewählt. Eine turbulente Woche, die das Land verändert hat. Nach dem für die meisten unerwarteten Wahlsieg des "Quereinsteigers", Außenseiters und Populisten, des Bauunternehmers Donald Trump  - fragt sich die Welt nun: wie geht es weiter? Gabriele Heuser spricht in den Weltsichten mit US-Korrespondent Jan Bösche. Er spürt gerade unter Muslimen und Lateinamerikanern viel Angst.

Hunderte Panzer bei der Militärparade 2015 zum 70. Jahrestag der Kapitulation Japans (Bild: imago/ZUMA Press)

Auf dem Weg zur Supermacht: Chinas Traum vom starken Militär

Aufrüsten, Militär umbauen, Stärke zeigen: Chinas Präsident Xi Jinping träumt vom "starken Militär" und verfolgt dieses Ziel konsequent. Er hat sich selbst zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte gemacht und der Volksbefreiungsarmee die größte Reform ihrer Geschichte verordnet. China tut alles, um militärisch im Konzert der Großen mitzuspielen. Flankierend dazu bleibt die Volksrepublik politisch auf Konfrontationskurs im südchinesischen Meer und ignoriert das Urteil vom Ständigen Schiedshof in Den Haag. Langfristig will China die USA als militärische Supermacht herausfordern, meint Axel Dorloff - unser Korrespondent in Peking.

Menschen sind am 3. November 2016 in Mossul im Irak auf der Flucht (Bild: dpa)

Die ungewisse Zukunft von Mossul

Die irakischen Regierungstruppen sowie kurdische und schiitische Milizen rücken seit Mitte Oktober von verschiedenen Seiten aus auf Mossul vor. All diese irakischen Fraktionen,  aber auch die internationalen Mächte, die involviert sind, die USA, die Türkei, die Golfstaaten  - sie alle eint derzeit ein Ziel: die Macht über die Provinzhauptstadt zurückzuerobern und den sogenannten Islamischen Staat zu schlagen. Doch was passiert dann in der Region? Was die unterschiedlichen Akteure bis heute nicht haben,  ist ein gemeinsames Ziel für die Zeit danach. Korrespondent Björn Blaschke mit einem Ausblick auf die Lage nach dem Sturm.

Ein Wahlplakat mit dem nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas (Bild: EPA/JORGE TORRES)

Nicaragua vor der Wahl, die keine ist

Schon lange steht fest, wer am Sonntag die Wahl in Nicaragua gewinnen wird: Die angeblich sozialistische Regierung lässt sich wiederwählen. Die Opposition hat sie mit allerlei juristischen Tricks ausgeschaltet. Der frühere Guerillero und Langzeitpräsident Daniel Ortega wird immer noch als links und progressiv angesehen, dabei ist seine Politik so neoliberal und unternehmerfreundlich wie in kaum einem Land in Mittelamerika. Frühere Weggefährten aus Zeiten der Revolution werfen Ortega vor, eine Diktatur aufgebaut zu haben.

Der serbische Premierminister Aleksandar Vucic am 15.4.2016 bei der Grundsteinlegung des neuen Viertels "Belgrade Waterfront". (Bild: Imago/Pixsell)

Ein neues Wahrzeichen für Belgrad

Belgrad soll mit dem "Belgrade Tower", ein Wahrzeichen bekommen wie den Eiffelturm in Paris oder das Empire State Building in New York. Im alten Belgrader Hafenviertel entsteht ein neues Stadtviertel mit Luxuswohnungen und dem größten Einkaufszentrum des Balkans. Finanziert wird das Megaprojekt "Belgrade Waterfront" mit Geld von Scheichs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Doch der Plan des serbischen Regierungschefs Aleksandar Vucic polarisiert. ARD-Korrespondent Ralf Borchard hat sich auf der Baustelle umgesehen.

Menschen steigen in der Provinz Kunduz im Norden Afghanistans in einen Bus. (Bild: imago/ Xinhua)

Afghanistan – ein Land in Bewegung

Mehr als zwei Millionen Afghanen sind derzeit auf der Suche nach einer neuen Bleibe oder harren unter übelsten Umständen in einfachsten Behausungen aus: Sie flüchteten vor den Kämpfen oder sie werden aus Nachbarstaaten wie Pakistan abgeschoben. In Pakistan lebten bis zu drei Millionen Afghanen, die meisten sind in den 80er Jahren vor dem Krieg gegen die  Sowjetunion geflohen. Sie kehren zurück in den Krieg. Und jetzt noch das Rückführungs-Abkommen mit der EU. Wird Afghanistan - ein Land, in dem die Kämpfe derzeit eskalieren – das alles stemmen können? Die Vereinten Nationen schlagen Alarm. ARD-Korrespondent Jürgen Webermann hat bei einer Reise einige Schicksale kennengelernt.

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