Weltsichten

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Die aktuelle Sendung

In einem kleinen IDP-Camp auf einem Feld bei Snuny (Nord-Irak), haben sich Jesiden nieder gelassen, die vor dem IS gelohen waren und nun wieder von einer nächsten Auseinandersertzung direkt in ihrer Nachbarschaft bedroht sind: Die Kämpfer ziwschen den Peshmergan und der PKK nahen YBS.
imago stock&people

Verschleppt, ermordet, vergessen - Jesiden im Nordirak

Der Höhenzug Sinjar im Nordirak war ein Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden, einer der vielen religiösen Minderheiten im Irak. Hunderttausende flohen vor dem IS in das irakisch-kurdische Autonomiegebiet. Obwohl Kurden das Sinjar-Gebirge bereits im November vor zwei Jahren wieder frei gekämpft hatten und inzwischen der IS auch aus Mossul wieder vertrieben wurde, kehren die überlebenden Jesiden nur zögernd aus den Flüchtlingslagern in die alte Heimat zurück. Die ARD-Korrespondenten Björn Blaschke und Susanne El Khafif haben die Region vor kurzem bereist und mit Betroffenen darüber gesprochen, warum das so ist.

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Sonderprogramm zum Tag der Deutschen Einheit

Blick auf das Regierungsviertel in Berlin
imago/Rolf Zöllner

- Deutschland - die Außenansicht

Nicht nur Deutschland schaut auf den neu gewählten Bundestag - rund um den Globus wird gespannt verfolgt, wer nun in Berlin welche Weichen stellt und wer mit wem regieren wird. Wie sieht die Welt Deutschland und seine internationale Rolle? Welche Erwartungen haben die direkten Nachbarn, welche Vorbehalte? Deutschland, die Außenansicht: Ein Weltsichten spezial im Inforadio am Tag der Deutschen Einheit.

Die Delegierten der chinesischen kommunistischen Partei treffen sich zum Parteitag der chinesischen KP (14.11.2012). Der Parteitag findet alle fünf Jahre statt.
EPA

Machtgerangel in Peking

Für China ist es der politische Höhepunkt des Jahres: Am 18. Oktober kommt die Kommunistische Partei Chinas zu ihrem 19. Parteitag zusammen. Das Treffen stellt die Weichen für Chinas Zukunft. Staats- und Parteichef Xi Jinping lässt sich vom Parteitag seine zweite Amtszeit bis 2022 absegnen. Er kann erstmals den engsten Machtzirkel Chinas nach eigenen Vorlieben besetzen, die oberste Führungsriege der KP wird fast komplett ausgetauscht. Alles wird auf den starken Mann Xi Jinping zugeschnitten. Für China geht es um die Politik und die Köpfe der Zukunft. Wohin steuert das Land mit dem mächtigsten Führer seit Mao Zedong? Axel Dorloff, ARD-Korrespondent in Peking, mit dem Versuch einer Antwort.

Sendungsarchiv

Wahlplakate von ÖVP, SPÖ, FPÖ und den Grünen zur bevorstehenden Nationalratswahl hängen am 02.10.2017 in Salzburg (Österreich).
APA

Österreich eine Woche vor der Wahl

Am 15. Oktober wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt - so heißt das Parlament in Wien. Eigentlich hätte die Bundesregierung aus konservativer ÖVP und sozialdemokratischer SPÖ noch ein Jahr Regierungszeit gehabt. Aber die beiden haben sich zerstritten. Deshalb wird jetzt schon abgestimmt. Welches Gefühl über den Wahlkampf herrscht aktuell in Wien? Sind die Wiener engagiert und emotional dabei? Darüber sprach Henning Wächter mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Wien, Stephan Ozsvàth.

Zerstörtes Haus in Mexiko Stadt
ARD/Anne Demmer

Mexiko: Nach der Trauer kommt die Wut

Innerhalb von 16 Tagen wurde Mexiko von drei Erdbeben erschüttert. Das Land liegt in einer der am stärksten gefährdeten Erdbebenregionen der Welt. Etwa 500 Mexikaner kamen ums Leben. Nach dem ersten Schock wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich, dann kommt die eigentliche Krise. Anne Demmer hat sich im Bundesstaat Morelos und Mexiko-Stadt umgeschaut.

Die Journalistin Andrea Böhm
Jacob Russell

"Das Ende des westlichen Zeitalters"

Über 20 Jahre Berufserfahrung hat die Journalistin Andrea Böhm. Ihre Stationen: die USA, der Nahe Osten, Russland und Zentralafrika. Der Kongo hatte es ihr besonders angetan - deswegen gilt sie als ausgewiesene Kennerin des Landes. Aktuell lebt und arbeitet Andrea Böhm in Beirut, der Hauptstadt des Libanon, als Korrespondentin der "Zeit" für den Nahen und Mittleren Osten. Davor schrieb sie auch für das Magazin GEO und sehr lange für die taz. Im Gespräch mit Gabriele Heuser erzählt die Journalistin, was sie besonders an ihrem neuen Aufgabengebiet in Beirut gereizt hat - und sie spricht über ihr neues Buch "Das Ende des westlichen Zeitalters".

Panorama-Blick auf Jerusalem, Israel
colourbox

Ost-Jerusalem - ungleich und gespalten

Im Juli protestierten Zehntausende in Ostjerusalem gegen israelische Sicherheitsmaßnahmen an der Al-Aksa-Moschee. Die Proteste verliefen teils gewalttätig, so dass sich viele fragten, ob der Auslöser tatsächlich der einzige Grund für die Proteste gewesen ist. Fest steht: die Lebensverhältnisse im arabischen Ostteil sind deutlich schlechter als im jüdischen Westen der Stadt. ARD-Korrespondent für Israel, Tim Aßmann, hat sich daraufhin einmal in Ostjerusalem umgesehen und mit den Menschen dort gesprochen.  

Zhang Jian holt seinen Punktestand auf dem Bürgeramt ein.
Axel Dorloff

Kontrollwahn: China auf dem Weg in die IT-Diktatur

China möchte bis zum Jahr 2020 ein System aufbauen und perfektionieren, das das Verhalten seiner Bürger bewertet. Das chinesische "Sozialkreditsystem"- wie es heißt-  soll möglichst alles erfassen: Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten und soziales Verhalten. Wie ARD-Korrespondent Axel Dorloff aus Peking berichtet, möchte Chinas Kommunistische Partei damit den moralisch einwandfreien und ehrlichen Bürger schaffen. Kritiker allerdings warnen vor einem digitalen Überwachungswahn.

Demonstranten protestieren am 21.09.2017 in Barcelona (Spanien) gegen die Razzien der spanischen Polizei. Die Aktionen der Guardia Civil haben zum Ziel, das von der Regionalregierung für den 01.10.2017 ausgerufene und vom Verfassungsgericht auf Antrag Madrids untersagte Unabhängigkeitsreferendum zu verhindern.
AP

Katalonien-Referendum: Die Fronten sind verhärtet

Am 1. Oktober wollen die 7,5 Millionen Einwohner Kataloniens über ihre Unabhängigkeit abstimmen - gegen den Willen von Regierung und Verfassungsgericht in Madrid. Welche der beiden Seiten wird diesmal siegen? Verbissen verfolgen sie ihre jeweilige Position. Ob es in letzter Sekunde doch noch einen Kompromiss geben kann, ist offen. ARD-Korrespondent Oliver Neuroth mit einem aktuellen Stimmungsbild.

Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar
imago, Ahmed Salahuddin

Myanmar: Das Schicksal der Rohingya

Seit gut drei Wochen fliehen täglich tausende Flüchtlinge der Rohingya-Minderheit aus Myanmar über die Grenze nach Bangladesh. 400.00 waren es bis vergangenen Freitag - mehr als ein Drittel der vorher dort ansässigen Bevölkerungsgruppe. Viele sterben auf der Flucht, diejenigen, die es schaffen, haben Schreckliches erlebt. Die UN sprechen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Amnesty international von ethnischen Säuberungen. Wie es soweit gekommen ist, bespricht Gabriele Heuser mit dem Direktor der Gesesllschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius.

Demonstration in Griechenland
imago/Wassilis Aswestopoulos

Griechen träumen von besseren Zeiten

Mehr als sieben Jahre dauert die Finanz- und Schuldenkrise in Griechenland nun schon an. Die wirtschaftliche Lage ist nach wie vor schlecht. Aber es gibt Hoffnung. Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras hat Ende Juli Staatsanleihen ausgegeben und das Land damit an die internationalen Finanzmärkte zurück gebracht. Ein Beleg für zurückgewonnene Souveränität? Die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfond als wichtigste Geldgeber sind skeptisch. Viele Griechen aber träumen schon von besseren Zeiten. Das hat ARD-Korrespondent Michael Lehmann bei seinem Besuch erfahren.

Anhänger der Opposition demonstrieren am 20.07.2017 vor dem Präsidentenpalast in Warschau
AP, Czarek Sokolowski

Quo vadis, Polska?

Begleitet von Massenprotesten hat mitten in der Sommerpause in Polen die Justizreform der nationalkonservativen Regierung eine unvorhergesehene Wendung genommen – zwei der umstrittenen Gesetzentwürfe stoppte der Präsident zunächst, einen dritten hat er unterschrieben. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass der Justizminister künftig Gerichtsvorsitzende ohne Grund entlassen und ohne Rücksprache mit Juristen durch neue Kandidaten austauschen kann. Die Opposition sieht in der Justizreform einen Versuch, die Gewaltenteilung zwischen Regierung, Parlament und Justiz abzuschaffen. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung des Landes? Eine Bestandsaufnahme von Jan Pallokat.

München - Olymische Spiele 1972: Ein ausgebrannter Hubschrauber nach der Explosion einer Handgranate: Neun israelische Athleten starben bei einem Schusswechsel zwischen palästlinensichen Geiselnehmern und der deutschen Polizei.
imago/United Archives International

Gerechtigkeit musste geschehen

Am 6. September wird - 45 Jahre nach dem Attentat auf die Olympischen Spiele im September 1972 - in München der Erinnerungsort Olympia-Attentat eingeweiht. Elf tote israelische Sportler, ein getöteter Polizist - bis heute sind viele Hintergründe von damals ungeklärt. Und auch die betroffenen Familien der Opfer haben bislang noch nicht abgeschlossen mit dem Geschehen von damals. ARD-Korrespondent Tim Aßmann hat sich in Israel auf Spurensuche begeben.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
(Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

dpa

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.