Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Eine US-Flagge im Wind (Bild: colourbox.com)

"Die Amerikaner haben genug vom Wahlkampf"

Kein Tag vergeht, an dem auch bei uns über die beiden Kandidaten für die Nachfolge von Präsident Barack Obama prominent in den Medien berichtet wird: Donald Trump, der umstrittene Bewerber der Republikaner ist offenbar immer wieder gut für neue Überraschungen und auch seine bei vielen unbeliebte Kontrahentin Hillary Clinton von den Demokraten kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht richtig heraus. Gabriele Heuser sprach mit ARD-Korrespondent in den USA, Martin Ganslmeier, über den aktuellen Stand beim Rennen um den Einzug ins Weiße Haus.

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Recep Tayyip Erdogan bei einer Konferenz (Bild: Tolga Bozoglu/dpa)

Erdogan und die Stimme des Volkes

Mit dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien erreicht der dortige Bürgerkrieg eine neue Qualität. Die Folgen sind bislang noch unklar – klar ist aber, dass Präsident Erdogan die Gelegenheit nutzt, um auch den Kurden seine Stärke zu demonstrieren. Und nach dem gescheiterten Putschversuch gegen ihn Mitte Juli zeigt er die in vielerlei Hinsicht. Für alle, die in den letzten Wochen im Urlaub waren, fasst Korrespondent Reinhard Baumgarten die innenpolitische Entwicklung und die Stimmung in der Türkei zusammen.

Sendungsarchiv

Montenegro - adriatische Küste und Berglandschaft

Glanzlose Perle der Adria

Vor zehn Jahren erklärte Montenegro in einem Referendum seine Unabhängigkeit und verließ den gemeinsamen rest-jugoslawischen Staat mit Serbien. Zwar ist das Land auf dem Weg in Nato und EU, aber bis heute gespalten. Milo Djukanovic hatte sich die Unabhängigkeit auf die Fahne geschrieben, seit 25 Jahren ist er der starke Mann in Montenegro - mal als Premier, mal als Präsident. Kritiker werfen ihm vor, mit der Unabhängigkeit einen Mafia-Staat geschaffen zu haben: Journalisten werden bedroht, eine ernsthafte Opposition gibt es nicht, nur wenige haben es zu Wohlstand geschafft, der Verwaltungsapparat ist aufgebläht, weil mit Jobs Stimmen gekauft werden.

Ein MINUSMA-Camp in Gao, Mali (Bild: imago/Xinhua)

Horchen, gucken - und überleben

Mali war einst eine Art Lieblingskind der Internationalen Gemeinschaft - bis das westafrikanische Land 2012 beinahe zum gescheiterten Staat wurde: Tuaregs wollten den Norden des Landes zu ihrem eigenen Staat machen und mit islamistischen Extremisten zusammenarbeiten. Eine französische Militärintervention verhinderte das in letzter Minute. Seit Juli 2013 versucht eine UN-Mission, die prekäre Lage im Land im Griff zu behalten. Auch etwa 450 deutsche Soldaten beteiligen sich an dieser Mission namens MINUSMA. Ihre Aufgabe: Informationsbeschaffung und Aufklärung - und die Bundeswehrsoldaten wollen vor allem überleben. ARD-Korrespondent Jens Borchers hat Gao in Nord-Mali besucht.

Militärputsch in der Türkei (Bild: EPA/TOLGA BOZOGLU/dpa)

Türkei - ein Monat nach dem Putsch

Panzer an der Bosporusbrücke, Kampfjets über der Hauptstadt Ankara: Die Türkei hat mit dem Putschversuch vor knapp einem Monat dramatische Stunden erlebt. Jetzt erlebt sie eine Umbruchzeit  - eine sehr emotionale Zeit. ARD-Korrespondent in Istanbul, Reinhard Baumgarten, hat die Geschehnisse in der Nacht vom 15. auf 16. Juli miterlebt. Seitdem berichtet er für die ARD fast rund um die Uhr, und Aurelie Winker spricht mit ihm über seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke in diesem besonderen Monat.

Kinder laufen an einer Schule vorbei mit einem Porträt Mao Zedongs an der Fassade (Zhoukou, Provinz Henan, China) (Bild: imago/Kyodo News)

Offene Wunden: 50 Jahre Kulturrevolution in China

Hunderttausende Intellektuelle und Kulturschaffende wurden im Zuge der Großen Kulturrevolution Mao Zedongs verfolgt, gefoltert oder getötet. Eine Aufarbeitung der Gräuel und eine kritische Debatte erlaubt das offizielle China bis heute nicht - doch einige reden trotzdem.

3D-Karte von Italien

Flüchtlingspolitik in Italien

In der letzten Woche wurde nach Österreich zurückgeschaut – auf den vergangenen Sommer, in dem hunderttausende Menschen über die Balkan-Route nach Europa kamen. In diesem Sommer ist die Balkan-Route so gut wie geschlossen und der Blick richtet sich - wieder - mehr nach Italien. Wie hat sich das Land seit dem letzten Jahr in der Flüchtlingspolitik positioniert? Gespräch mit Markus Epping in Rom.

Caracas, die Hauptstadt von Venezuela (Bild: Anne-Katrin Mellmann)

Venezuela - Der alltägliche Wahnsinn

In Venezuela herrscht Not – und zwar ganz elementare Not: Menschen hungern, sterben, weil sie keine Medikamente bekommen, verzweifeln, weil die Gewalt immer mehr um sich greift. Präsident Nicolás Maduro macht den Ölpreis für die wirtschaftliche Krise verantwortlich, die Opposition sieht die Schuld beim Präsidenten. Maduro ist bei weitem nicht so beliebt wie sein verstorbener Vorgänger, Hugo Chávez. Seit Monaten versuchen seine Gegner, ihn abzusetzen - sie wollen ein Abwahlreferendum durchsetzen. Anne-Katrin Mellmann, Korrespondentin in Venezuela, aus einem Land, das kurz vor dem Kollaps steht.

Symbolbild für die Abgrenzung Europas (Bild: imago/Martin Bäuml Fotodesign)

"Zäune bauen ist keine Lösung"

Bundeskanzlerin Merkel hat in der Bundespressekonferenz am 28. Juli sinngemäß gesagt: Ich stehe zu meinen Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik im letzten Sommer - und sie bleibt dabei: Wir schaffen das. Zum ersten Mal hat sie diesen Satz vor knapp einem Jahr gesagt. Damals hat die große Welle der Hilfsbereitschaft ihren Anfang genommen - aber auch Unsicherheit und Ablehnung gegenüber Flüchtlingen. Viel ist seitdem passiert in Deutschland, das eine zentrale Rolle in der Flüchtlingskrise gespielt hat - auch Österreich. Dort hat die Regierung früh andere Töne als die Kanzlerin angeschlagen. Ein Gespräch mit Ralf Borchard, ARD-Korrespondent im Studio Wien, über die Ereignisse letzten Sommer und die gegenwärtige Situation.

Kinder spielen in der Nähe eines Sets von olympischen Ringen am Strand von Copacabana in Rio de Janeiro (Bild: dpa)

Die Krisen-Spiele

Der 2. Oktober 2009 war der Moment, in dem Brasilien endlich "das Land der Zukunft" sein durfte: Rio de Janeiro wurde ausgewählt, die Olympischen Sommerspiele 2016 auszutragen - zwei Jahre, nachdem Brasilien bereits den Zuschlag für die Fußballweltmeisterschaft bekommen hatte. Freudentaumel unter dem Zuckerhut, Brasilien war aufgestiegen in die Liga der Global Players. Vielen Einwohnern von Rio de Janeiro ist jedoch die Lust auf Olympia längst vergangen. ARD-Korrespondentin Anne Herrberg sammelte Eindrücke in einer höchst verunsicherten Olympia-Stadt

Waffenruhe in Südsudan (16.07.16): UN-Friedenshelfer in der südsudanesischen Stadt Juba (Bild: imago/Xinhua)

Krise im Südsudan

Über das Drama des syrischen Bürgerkriegs sind andere humanitäre Katastrophen etwas in den Hintergrund geraten - zum Beispiel der Südsudan, bis vor knapp zwei Wochen der Konflikt dort wieder eskalierte. Das jüngste Land Afrikas - sogar der Welt - wurde vor gerade einmal fünf Jahren unabhängig vom Sudan. Doch seitdem ist die Lage in dem ostafrikanischen Land alles andere als einfach. Warum das so ist und warum es so schwer ist, ein friedliches Miteinander zu stabilisieren, darüber sprach Gabriele Heuser mit der ARD-Korrespondentin für den Südsudan, Anna Osius.

Die US-Präsidentschaftskandidatin für die Demokraten, Hillary Clinton (Bild: dpa)

Bekannt, aber nicht vertraut

Erwachsene Amerikaner bringen die Initialen HRC umgehend mit dem Namen Hillary Rodham Clinton in Verbindung. Auf den Wahlplakaten steht "Hillary" gleich ohne Nachnamen. Indizien dafür, dass Hillary Clinton zu den bekanntesten Politikerinnen der Vereinigten Staaten gehört. Mit der öffentlichen Stellung geht aber auch Misstrauen gegen eine Spitzenpolitikerin und Karrierejuristin einher, die zusammen mit ihrem Ehemann Bill Clinton seit Jahrzehnten im Machtzentrum Amerikas steht. Jetzt will sie im zweiten Anlauf nach 2008 US-Präsidentin werden. ARD-Korrespondent Andreas Horchler mit einem Porträt der US-Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten.<

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.