Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Ukraine-Konflikt: Aktivisten und Unterstützer ukrainischer Nationalisten marschieren am mit Leuchtfackeln durch Kiew (Ukraine). (Bild: Sergey Dolzhenko/EPA/dpa)

Die Ukraine - vom Frieden weit entfernt

Im Zeichen zahlreicher Krisen und Konflikte und einer schwer berechenbaren neuen US-Regierung findet an diesem Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz statt. Neben dem Syrien-Krieg und der Frage nach der Zukunft der EU wird es auch um die Spannungen mit Russland und den Ukraine-Konflikt gehen. Über den sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Markus Sambale.

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Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa sitzt in einer Limousine (Bild: imago/ZUMA Press)

Präsidentschaftswahl in Ecuador: Wer folgt auf Correa?

Ecuadors Präsident Rafael Correa war der Hoffnungsträger der Linken – doch nach seiner zweiten Amtszeit ist viel Frust zu spüren. Wenn am Sonntag die Menschen in Ecuador ihre Stimme zur Präsidentschaftswahl abgeben, müssen sie entscheiden, ob sie mit Correas Wunschnachfolger Lenin Moreno weiterhin dem Weg seiner Bürgerrevolution folgen - oder ob Ecuador als nächste Land Lateinamerikas von einer Linksregierung nach rechts kippt. Korrespondent Ivo Maruczyk hat sich in Ecuador umgehört.

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Menschen demonstrieren am 6. Februar in Bukarest gegen die Änderung des Antikorruptionsgesetzes (Bild: imago/ZUMA Press)

Massenproteste: Rumänen fordern Rücktritt der Regierung

In Rumänien brodelt es: Zehntausende Menschen gingen in den vergangenen Tagen auf die Straße, um gegen ein Dekret der Regierung zu protestieren, das Korruption im Alltag quasi legalisiert hätte. Die Massendemonstrationen hatten Erfolg: Die Anordnung wurde zurückgezogen, der Handels- und der Justizminister traten zurück. Doch die Rumänen wollen mehr: Sie fordern den Rücktritt der gesamten Regierung. Über die Situation in Rumänien spricht Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Ralf Borchard.

Frauen in Ghana (Bild: imago/Pacific Press Agency)

Was wird aus den "Millenniumsdörfern"?

Zehn Jahre lang wurde das ghanaische Dorf Bonsaado als eines von 80 "Millenniumsdörfern" besonders gefördert. Mit viel Erfolg: Die Menschen sind weniger arm, können zur Schule oder in ein Krankenhaus gehen. Jetzt läuft die Förderung aus - und illegale Minen gefährden die Fortschritte. ARD-Korrespondentin Dunja Sadaqi hat die Milleniumsdörfer besucht.

Merkel zu Besuch bei Polens Regierungschefin Szydlo im August 2016 (Bild: imago/Eastnews)

Schwierig: Polen und seine Beziehungen zur EU

Die Kanzlerin fährt am 7. Februar zu Gesprächen nach Warschau auf Einladung von Regierungschefin Beata Szydlo. Sie wird aber auch mit Präsident Duda und Jarosław Kaczyński, dem Vorsitzenden der Partei Recht und Gerechtigkeit, PiS, sprechen. Es wird keine einfache Reise sein angesichts der Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden EU-Ländern, zumal zu einem Zeitpunkt, an dem wichtigen Weichen für die Zukunft der EU gestellt werden müssen: zum einen wegen der Entscheidung der Briten, die Gemeinschaft zu verlassen, und zum anderen wegen des frischen Winds aus Washington. Welche Gemeinsamkeiten oder auch Differenzen bei dem Besuch deutlich werden könnten, darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Henry Jarczyk.

China: Pilgerinnen vom Land im Jade Tempel, Shanghai - Foto: BR/Sebastian Hesse

Sinnsuche statt Konsumrausch

Die aufstrebende chinesische Mittelklasse lebt im Konsumrausch. Junge Leute scheinen nur ein Ziel zu kennen: Bestmögliche Ausbildung, um schnellstmöglich reich zu werden. Die chinesischen Metropolen Shanghai und Peking werden zusehends zu gigantischen Shopping Malls. Gleichzeitig aber scheint vielen der tiefere Sinn des Lebens darüber verloren gegangen zu sein. Immer mehr Chinesen kommen langsam ins Grübeln und besinnen sich auf spirituelle Traditionen. Die wohlhabende Großstadtjugend entdeckt den Buddhismus für sich, das hat ARD-Korrespondent Sebastian Hesse beobachtet, während sich die ärmere Landbevölkerung dem Christentum zuwendet.

Der Hafen von Paphos auf Zypern (Bild: imago/robertharding)

Paphos auf Zypern ist Kulturhauptstadt

Gemeinsam mit dem dänischen Aarhus ist Paphos auf Zypern Kulturhauptstadt Europas 2017. Paphos ist die erste Stadt Zyperns, die von der Europäischen Union zur Kulturhauptstadt ausgewählt wurde. In der Stadt an der Südwestküste des Landes leben rund 33.000 Einwohner. Paphos ist für seine römischen Mosaiken und antike Ruinen bekannt. 1980 wurde die archäologische Stätte von Kato Pafos in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Insgesamt können sich Urlauber auf mehr als 300 kulturelle Events aus Anlass des Kulturhauptstadtjahres freuen.

Jerusalem (Israel): Ein junger Israeli läuft auf der Straße - in eine israelische Flagge eingewickelt - (Bild: imago/ZUMA Press)

Junge Israelis und der neue US-Präsident

Alle Welt rätselt: Wie wird es nun weitergehen, nachdem US-Präsident Donald Trump als neuer, äußerst mächtiger Player auf der politischen Bühne mitspielt? Das fragen sich auch die Menschen in Israel. Für Anfang Februar hat Trump als einen der ersten ausländischen Staatschefs Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ins Weiße Haus eingeladen. Trumps Sprecher teilte bereits mit, dass Verhandlungen über eine Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem begonnen hätten. Wie sehen junge Israelis den neuen Mann im Weißen Haus, welche Hoffnungen oder Befürchtungen haben sie? Darüber hat sie ARD-Korrespondentin Sabine Adler sie in Tel Aviv und Jerusalem befragt.

Flüchtlinge auf Samos: Teilweise wurden die Notunterkünfte aus Planen errichtet (Bild: Michael Lehmann )

Unterkünfte aus Planen - Flüchtlinge auf Samos

Im Winter ist es für diejenigen hart, die keinen festen Wohnsitz haben. Das gilt auch für viele Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sind. Auch in Griechenland ist der Winter hart. Durchgeweichte Zelte, Menschen müssen stundenlang in der Kälte an der Essenausgabe warten. Das erleben viele Flüchtlinge auf den griechischen Inseln. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ist empört. Griechenland-Korrespondent Michael Lehmann war auf der Insel Samos und hat gesehen, wie es den Menschen dort geht.

Rumen Radew, der gewählte bulgarische Präsident (Bild: Str/EPA/dpa)

Reise zur Jahreswende durch Bulgarien

Wenn Rumen Radew am Sonntag sein Amt als Präsident Bulgariens antritt, kann er auf eine politische Laufbahn von ziemlich genau fünf Monaten zurückblicken. Bevor er im August vorigen Jahres von der sozialistischen Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde, hatte der ehemalige Chef der bulgarischen Luftwaffe mit Politik nichts zu tun. Damit ist auch er Ausdruck jener Vertrauenskrise, die es fast überall in Europa zwischen Bürgern und Politikern gibt: Auch in Bulgarien haben die Menschen die Nase voll vom bisherigen politischen Establishment. ARD-Korrespondentin Andrea Beer hat sich vor der Amtsübernahme des Präsidenten im ärmsten Land der EU umgesehen und umgehört.

Fahnen vor dem Europaparlament in Straßburg (Bild: imago/Steinach)

Machtkampf im EU-Parlament

Am kommenden Dienstag soll in Straßburg der Nachfolger von Martin Schulz im Amt des EU-Parlamentspräsidenten gewählt werden. Eigentlich war die Nachfolge schon von langer Hand eingefädelt, aber vor der Wahl ist der Deal geplatzt. Stattdessen ist ein offener Machtkampf um den Posten entbrannt. Von Filz ist die Rede, von Postengeschacher, von Machtgeilheit einzelner Politiker. Was dran ist an diesen Vorwürfen und worum es bei dieser Wahl tatsächlich geht: Gabriele Heuser im Gespräch mit Sebastian Schöbel, Korrespondent in Brüssel.

Trump Tower in der 5th Avenue in New York (Bild: imago/Future Image)

Trump Power und Trump Tower

Am kommenden Freitag ist es soweit: Der milliardenschwere Unternehmer Donald Trump übernimmt offiziell das Amt, in das er Anfang November gewählt wurde und wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Doch ob das Weiße Haus dann auch tatsächlich das Zentrum seiner Macht sein wird, das ist bis heute die Frage. Bislang jedenfalls gibt es für den President-elect nur einen Ort, an dem er seine Macht gerne demonstriert: im legendären Trump Tower an der Fifth Avenue in New York City.  

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

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