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Flüchtlinge auf Samos: Teilweise wurden die Notunterkünfte aus Planen errichtet (Bild: Michael Lehmann )

Unterkünfte aus Planen - Flüchtlinge auf Samos

Im Winter ist es für diejenigen hart, die keinen festen Wohnsitz haben. Das gilt auch für viele Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sind. Auch in Griechenland ist der Winter hart. Durchgeweichte Zelte, Menschen müssen stundenlang in der Kälte an der Essenausgabe warten. Das erleben viele Flüchtlinge auf den griechischen Inseln. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ist empört. Griechenland-Korrespondent Michael Lehmann war auf der Insel Samos und hat gesehen, wie es den Menschen dort geht.

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Rumen Radew, der gewählte bulgarische Präsident (Bild: Str/EPA/dpa)

Reise zur Jahreswende durch Bulgarien

Wenn Rumen Radew am Sonntag sein Amt als Präsident Bulgariens antritt, kann er auf eine politische Laufbahn von ziemlich genau fünf Monaten zurückblicken. Bevor er im August vorigen Jahres von der sozialistischen Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde, hatte der ehemalige Chef der bulgarischen Luftwaffe mit Politik nichts zu tun. Damit ist auch er Ausdruck jener Vertrauenskrise, die es fast überall in Europa zwischen Bürgern und Politikern gibt: Auch in Bulgarien haben die Menschen die Nase voll vom bisherigen politischen Establishment. ARD-Korrespondentin Andrea Beer hat sich vor der Amtsübernahme des Präsidenten im ärmsten Land der EU umgesehen und umgehört.

Sendungsarchiv

Fahnen vor dem Europaparlament in Straßburg (Bild: imago/Steinach)

Machtkampf im EU-Parlament

Am kommenden Dienstag soll in Straßburg der Nachfolger von Martin Schulz im Amt des EU-Parlamentspräsidenten gewählt werden. Eigentlich war die Nachfolge schon von langer Hand eingefädelt, aber vor der Wahl ist der Deal geplatzt. Stattdessen ist ein offener Machtkampf um den Posten entbrannt. Von Filz ist die Rede, von Postengeschacher, von Machtgeilheit einzelner Politiker. Was dran ist an diesen Vorwürfen und worum es bei dieser Wahl tatsächlich geht: Gabriele Heuser im Gespräch mit Sebastian Schöbel, Korrespondent in Brüssel.

Trump Tower in der 5th Avenue in New York (Bild: imago/Future Image)

Trump Power und Trump Tower

Am kommenden Freitag ist es soweit: Der milliardenschwere Unternehmer Donald Trump übernimmt offiziell das Amt, in das er Anfang November gewählt wurde und wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Doch ob das Weiße Haus dann auch tatsächlich das Zentrum seiner Macht sein wird, das ist bis heute die Frage. Bislang jedenfalls gibt es für den President-elect nur einen Ort, an dem er seine Macht gerne demonstriert: im legendären Trump Tower an der Fifth Avenue in New York City.  

Carabinieri stehen Wache am Eingang der Chiesa Madre im italienischen Appula, wo eine Messe für einen Mafia-Boss der 'Ndrangheta gehalten wird (Bild: EPA/ANNAMARIA LOCONSOLE +++(c) dpa - Bildfunk+++)

Die Kinder der 'Ndrangheta

Eltern kann man sich nicht aussuchen - das gilt auch für die Kinder der 'Ndrangheta, einer der mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt. In Kalabrien, im Süden Italiens, erwirtschaftet sie über 50 Milliarden Euro Jahresumsatz - mit Drogen- und Waffengeschäften, Müllentsorgung und Bauaufträgen. Verhaftungen, Beschlagnahmungen - all das trifft sie wenig. Deshalb versuchen die Behörden seit einiger Zeit einen Kampf mit anderen Mitteln: den Nachwuchs abzuwerben. ARD-Korrespondent Jan Christoph Kitzler hat mit Richtern, Sozialarbeitern, Politikern und Anti-Mafia-Kämpfer gesprochen, die das scheinbar Unmögliche versuchen.

Iberischer Bellota-Schinken (Bild: imago/ecomedia/robert fishman)

Von feinstem Fett und weißen Füßen

Kaum ein Produkt steht so für die spanische Küche wie der Iberico-Schinken. Für einen guten "Jamon Ibérico de Bellota" sind Feinschmecker bereit, sehr viel Geld auszugeben. Kein Wunder: Sein Geschmack sucht in der Schinken-Welt seinesgleichen. Gerade in der andalusischen Region Huelva ist der Schinken ein bedeutender Wirtschaftszweig. Von hier kommen angeblich die besten Schinken Spaniens - auf jeden Fall aber die teuersten. Marc Dugge und Oliver Neuroth sind der Faszination des Schinkens nachgegangen.

Derwisch-Tänze von Sufis (Bild: imago/robertharding)

Südasiens etwas anderer Islam - der Sufismus

Die ARD-Korrespondenten Sandra Petersmann und Jürgen Webermann besuchen im pakistanischen Lahore Schreine, in dem alle kiffen oder sich in Trance wippen und ständig der Gefahr von Terroranschlägen ausgesetzt sind. Sie porträtieren eine Familie, die in Delhi einer verwinkelten Pilgerstätte ihren Namen gegeben hat, und sie reisen nach Deoband in Nordindien: Hier ist der Islam abgeglitten in eine Lehre, aus der die Taliban ihre Ideologie formten. Dabei steht der Sufismus für Toleranz, Meditation und Poesie.

Nur einige Kilometer abseits des Stadtzentrums (Foto: GIZ)

Die Ukraine - Perspektiven für ein Land zwischen Krieg und Frieden

Die Ukraine steht vor immensen Herausforderungen. Der seit 2014 andauernde Konflikt in den Ostteilen des Landes und um die Halbinsel Krim ist die augenfälligste, aber nicht die einzige Problemstellung in Europas größtem Flächenstaat. Der große Energiebedarf vor allem in den kalten Wintern, zu dessen Deckung das Land auf Gaslieferungen aus Russland angewiesen ist, die Konzentration der politischen Macht und die grassierende Korruption sind weitere Themen, die das Land bewegen.

Proteste gegen das Friedensabkommen mit der kolumbianischen FARC vor dem Kongressgebäude in Kolumbiens Hauptstadt Bogotà (Bild: EPA/Leonardo Muñoz)

Kolumbien: Ein Land am Scheideweg

Nach mehr als 50 Jahren Konflikt haben die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla endlich einen Friedensvertrag abgeschlossen. In Oslo wurde der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos dafür am 10. Dezember mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Doch bis zum tatsächlichen Frieden ist noch ein langer Weg. Es bleiben viele Fragen offen: Was ist mit der kleineren ELN-Guerilla, den früheren Paramilitärs, die sich jetzt kriminellen Banden angeschlossen haben? Lassen sich die ehemaligen FARC-Rebellen politisch integrieren?  Burkhard Birke berichtet über ein Land am Scheideweg.

Eine jesidische Kämpferin der YBS-Fraueneinheit im Nord-Irak (Bild: imago stock&people)

Der Terror entkommen? - Frauen unter dem IS

Der islamische Staat gilt als die gefährlichste Terrororganisation der Welt. Um die Vison von einem Kalifat umzusetzen, überrannten seine Anhänger große Teile des Iraks und Syriens mit mörderischer Brutalität. Auch wenn die Extremisten mittlerweile etwas zurückgedrängt werden konnten, leben noch immer Zehntausende Menschen unter der Herrschaft des IS. Besonders schwer haben es die Frauen: sie werden ins Haus gesperrt, versklavt und vergewaltigt. Und wer den Terror überlebt hat, wird ihn sein Leben lang nicht vergessen, berichtet ARD-Korrespondentin Anna Osius aus dem Nordirak.

Frankreichs Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls

Frankreich sucht einen Präsidenten

François Hollande hat erklärt, bei den Präsidentschaftswahlen nicht mehr zu kandidieren. Der Druck aus den eigenen Reihen war groß. Es schien sich eine historische Wahlschlappe der Sozialisten abzuzeichnen."Fortune" hatte er in seiner Amtszeit nicht. Zudem geht die Angst vor einem noch stärkeren Front National mit Marine Le Pen an der Spitze um. Vor einer Woche haben die Konservativen François Fillon zu ihrem Kandidaten bestimmt. Und nun scharren bei den Sozialisten mehrere Kontrahenten Hollandes mit den Hufen. Allen voran Premierminister Manuel Valls. ARD-Frankreich-Korrespondentin Barbara Kostolnik über die Stimmung der "Grande Nation".

Ein Wolf (Bild: Colourbox)

Spanien und der böse Wolf

Nirgendwo in Europa gibt es so viele Wölfe wie in Spanien. Experten schätzen den Bestand auf mehrere tausend Tiere. Früher Erzfeind aller Landwirte und durch Abschussprämien im Bestand bedroht, sind die Tiere inzwischen zur Touristenattraktion geworden.  Die Viehzüchter dort klagen aber immer noch über Risse von Schafen, zu wenig Schadensersatz durch den spanischen Staat und eine unkontrollierte Ausdehnung des Lebensraumes der Tiere. ARD-Spanien-Korrespondent Daniel Sulzmann begibt sich auf eine Reise ins spanische Rotkäppchenland.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.