Weltsichten

Die aktuelle Sendung

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (Bild: dpa)

Spitzenposten zu vergeben

Die UNO sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen scheidet Ende des Jahres aus. Und die Weltgemeinschaft rangelt um die Nachfolge. Eigentlich soll eine Frau Ban Ki Moon nachfolgen. Favorit ist aber derzeit der frühere portugiesische Regierungschef Antonio Guterres. Den will aber dem Vernehmen nach Wladimir Putin nicht. Er möchte eine Frau aus Osteuropa. Und darüber sind nun die Außenministerien von Russland und Deutschland in Streit geraten, wie ARD-Korrespondent Georg Schwarte aus New York berichtet.

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Ein Flüchtling hält ein Kind auf dem Arm und schaut auf den Stacheldraht. (Bild: imago/Zuma Press)

Ungarn macht dicht

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist bekannt für sein rigoroses Vorgehen gegen Flüchtlinge. Seit anderthalb Jahren malt der Rechtspopulist den Popanz vom muslimischen Feind an die Wand. Er spricht von Migrationsströmen, will das christliche Ungarn gegen die Muselmanen schützen - wie einst im Mittelalter. Am 2. Oktober sollen die Ungarn jetzt deshalb auch über die EU-Flüchtlingsquote abstimmen. Die Inforadio-Korrespondenten Clemens Verenkotte und Stephan Ozsvath über die Stimmung im Land vor diesem Referendum.

Sendungsarchiv

Die Außenministerin von Myanmar, Aung San Suu Kyi (Bild: AP Photo/Aung Shine Oo)

Die Lady und der General

Seit dem Frühjahr dieses Jahres hat Myanmar, das ehemalige Birma, eine zivile Regierung mit der Wahlsiegerin, der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi,  als Regierungschefin und Außenministerin. Seit den späten 1980er-Jahren setzt sie sich für eine gewaltlose Demokratisierung ihres Heimatlandes ein und hat dafür auch jahrelang unter Hausarrest der Militärregierung gestanden. Die Erwartungen an Aung San Suu Kyi waren hoch in Myanmar. Umso enttäuschter sind viele jetzt, dass die Veränderungen nur langsam vorangehen unter ihrer Führung. Die Stimmung im Land schildert ARD-SüdostasienKorrespondent Holger Senzel.

Staatsduma in Moskau (Russland) (Bild: dpa)

Duma-Wahlen: Die russischen Wähler sind müde

Am Sonntag ist Wahltag - nicht nur in Berlin, sondern auch Russland. Dort wird die Duma neu gewählt - das russische Parlament. Welche Bedeutung haben diese Wahlen und wie ist die Stimmung im Land? Welche Momentaufnahme der politischen Machtverhältnisse bietet dieser Urnengang? Darüber spricht Gabriele Heuser mit Markus Sambale, ARD-Korrespondent in Moskau.

Nach Anschlägen auf das World Trade Center (15. September 2001) (Bild: dpa)

15 Jahre nach 9/11

15 Jahre ist es her, dass New York stillstand: Die Terroranschläge von 9/11 versetzten die Menschen der Stadt in Schockzustand. Mittlerweile hat sich einiges getan am ehemaligen Ground Zero. Das One-World-Trade-Center einen Rundumblick über die Metropole, das Museum und die Footprints der beiden Türme erinnern daran, was vor 15 Jahren an dieser Stelle passiert ist. Vor kurzem hat auch eine schicke Mall im Calatrava-Bau eröffnet. Lower Manhattan hat sich verändert – wie sehr? Darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Georg Schwarte.

Ein Plakat mit dem Vorsitzenden Mao Tse Tung wird anlässlich seines Geburtstags hochgehalten in Shaoshan (chinesischen Privinz Hunan) (Bild: imago/China Foto Press )

Verehrt und verachtet: Der Kult um Mao Zedong

Vor 40 Jahren, am 9. September 1976, starb Mao Zedong, Chinas Revolutionsführer und Gründer der Volksrepublik. Auch wenn seine politischen Kampagnen Millionen Menschen Tod, Leid und Elend gebracht haben: Unter den meisten Chinesen wird Mao heute als Heiliger verehrt. In seinem Geburtsort Shaoshan in der Provinz Hunan ist über die Jahre eine gigantische Kultstätte für Genosse Mao entstanden. Auch zum 40. Todestag werden seine Verbrechen ausgeblendet - Kritiker haben es schwer. Und die neue Linke will zurück zu Mao. ARD-Korrespondent Axel Dorloff mit einer Bestandsaufnahme.

Syrische Jungen in Aleppo nach einem Luftangriff (Bild: Aleppo Media Center via AP)d:

Syrien-Flüchtlinge in der Region

Vor genau einem Jahr hatte Bundeskanzlerin Merkel aus humanitären Gründen in Ungarn gestrandete und über Österreich nach Deutschland drängede Flüchtlinge unkontrolliert die Grenze passieren lassen. Derzeit ist der Flüchtlingsstrom über die so genannte Balkanroute fast abgeebbt, aber es suchen immer noch täglich tausende Menschen Zuflucht woanders. Mit knapp fünf Millionen Flüchtlingen ist Syrien das bedeutendste Ursprungsland der aktuellen Fluchtbewegungen. Aber die überwiegende Mehrheit der syrischen Flüchtlinge kam nicht nach Europa, sondern lebt weiterhin in der direkten Nachbarschaft im Nahen Osten. Wie ist ihre Lage heute? Darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Björn Blaschke.

Kota (Indien): Die Nachhilfeinstitute werben mit dem Erfolg ihrer Absolventen (Bild: ARD/Bettina Weiz)

Tödliche Konkurrenz in Indien

Zum Beginn des neuen Schuljahrs geht es an dieser Stelle um eine besorgniserregende Entwicklung in Indien. Der Druck auf die indische Jugend wächst enorm, denn gute Arbeitsplätze gibt es viel zu wenige für sie. Nur die Allerbesten eines Jahrgangs haben Aussichten auf gut bezahlte Jobs. Voraussetzung dafür ist eine erstklassige Schulausbildung. Und die hat ihren Preis. Bettina Weiz, Korrespondentin in Indien, war in Kota, einer Stadt in Rajasthan, wo die Nachhilfeindustrie boomt.

Eine US-Flagge im Wind (Bild: colourbox.com)

"Die Amerikaner haben genug vom Wahlkampf"

Kein Tag vergeht, an dem auch bei uns über die beiden Kandidaten für die Nachfolge von Präsident Barack Obama prominent in den Medien berichtet wird: Donald Trump, der umstrittene Bewerber der Republikaner ist offenbar immer wieder gut für neue Überraschungen und auch seine bei vielen unbeliebte Kontrahentin Hillary Clinton von den Demokraten kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht richtig heraus. Gabriele Heuser sprach mit ARD-Korrespondent in den USA, Martin Ganslmeier, über den aktuellen Stand beim Rennen um den Einzug ins Weiße Haus.

Recep Tayyip Erdogan bei einer Konferenz (Bild: Tolga Bozoglu/dpa)

Erdogan und die Stimme des Volkes

Mit dem Einmarsch türkischer Truppen in Syrien erreicht der dortige Bürgerkrieg eine neue Qualität. Die Folgen sind bislang noch unklar – klar ist aber, dass Präsident Erdogan die Gelegenheit nutzt, um auch den Kurden seine Stärke zu demonstrieren. Und nach dem gescheiterten Putschversuch gegen ihn Mitte Juli zeigt er die in vielerlei Hinsicht. Für alle, die in den letzten Wochen im Urlaub waren, fasst Korrespondent Reinhard Baumgarten die innenpolitische Entwicklung und die Stimmung in der Türkei zusammen.

Montenegro - adriatische Küste und Berglandschaft

Glanzlose Perle der Adria

Vor zehn Jahren erklärte Montenegro in einem Referendum seine Unabhängigkeit und verließ den gemeinsamen rest-jugoslawischen Staat mit Serbien. Zwar ist das Land auf dem Weg in Nato und EU, aber bis heute gespalten. Milo Djukanovic hatte sich die Unabhängigkeit auf die Fahne geschrieben, seit 25 Jahren ist er der starke Mann in Montenegro - mal als Premier, mal als Präsident. Kritiker werfen ihm vor, mit der Unabhängigkeit einen Mafia-Staat geschaffen zu haben: Journalisten werden bedroht, eine ernsthafte Opposition gibt es nicht, nur wenige haben es zu Wohlstand geschafft, der Verwaltungsapparat ist aufgebläht, weil mit Jobs Stimmen gekauft werden.

Ein MINUSMA-Camp in Gao, Mali (Bild: imago/Xinhua)

Horchen, gucken - und überleben

Mali war einst eine Art Lieblingskind der Internationalen Gemeinschaft - bis das westafrikanische Land 2012 beinahe zum gescheiterten Staat wurde: Tuaregs wollten den Norden des Landes zu ihrem eigenen Staat machen und mit islamistischen Extremisten zusammenarbeiten. Eine französische Militärintervention verhinderte das in letzter Minute. Seit Juli 2013 versucht eine UN-Mission, die prekäre Lage im Land im Griff zu behalten. Auch etwa 450 deutsche Soldaten beteiligen sich an dieser Mission namens MINUSMA. Ihre Aufgabe: Informationsbeschaffung und Aufklärung - und die Bundeswehrsoldaten wollen vor allem überleben. ARD-Korrespondent Jens Borchers hat Gao in Nord-Mali besucht.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.