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Die aktuelle Sendung

Der ägyptische Präsident Abdel Fatah al-Sisi (Bild: Egyptian Presidency/dpa)

al-Sisi: "Die Ägypter wollen eine bessere Zukunft"

Gerade war der ägyptische Präsident Abdel Fatah al-Sisi zum G20-Afrika-Gipfel in Berlin. Bei dieser Gelegenheit hat er den ARD-Korrespondenten für den Nahen Osten, Björn Blaschke, Susanne El Khafif und Cai Rienäcker ein exklusives Interview gewährt. Al-Sisi ist wichtiger Ansprechpartner für den Nahost-Konflikt, für die diplomatische Krise auf der arabischen Halbinsel wie auch für die Krisenregion in Nordafrika. Der General ist aber auch ein Hardliner, seiner Regierung werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Die ARD-Korrespondenten haben mit Al-Sisi über den Kampf gegen den Terror, aber auch über die Menschenrechte in seinem eigenen Land gesprochen.

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Sendungsarchiv

Nigeria: Kinder vor einer Hütte eines Lagers für von der Terror-Organisation Boko Haram Vertriebenen (Bild: imago/epd)

Nigeria – Afrikas taumelnder Riese?

Nigeria ist mit mehr als 180 Millionen Einwohnern nicht nur das bevölkerungsreichste Land in Afrika, es ist neben Südafrika auch die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Gleichzeitig gilt das Land als eines der instabilsten weltweit. In der Reihe "Aus der Praxis der GIZ" spricht Gabriele Heuser mit Thomas Kirsch, dem Landesdirektor der GIZ in Nigeria. Er berichtet über die Entwicklung Nigerias in den letzten Jahren, aber auch über Herausforderungen und Aussichten für das westafrikanische Land.

Blick auf Havanna und den Malecón (Bild: imago/ZUMA Press)

Geschlossene Gesellschaft am offenen Meer

Trotz wirtschaftlicher Öffnung bleibt Kuba ein isoliertes Eiland - die letzte Bastion des Sozialismus in Lateinamerika. Ein Symbol der Grenzen des Systems ist der Malecón, die Uferstraße von Havanna,  der "Boulevard der Sehnsüchte" oder die "letzte Mauer des Kalten Kriegs". Hier werden die Veränderungen des Landes sichtbar wie kaum anderswo in dieser Dichte. ARD-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann hat sich entlang des Malecón umgesehen und umgehört.

"Wir sind FARC", "Wir sind Frieden" steht an einer Wand geschrieben bei einer Veranstaltung des 53. Jahrestags der FARC am 27. Mai 2017 in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá(Bild: imago/Agencia EFE)

Friedenspfad mit Stolpersteinen

Kolumbiens Weg zum Frieden erweist sich als holprig. Die FARC-Guerilla hat wie vereinbart ihre Untergrund-Stellungen aufgegeben, und die Kämpfer haben sich in 23 "Übergangszonen" versammelt. Dort sollen sie in den nächsten Wochen ihre Waffen abgeben und sich danach in die Zivilgesellschaft eingliedern. Doch fast nichts funktioniert so, wie im Friedensabkommen vereinbart, berichtet der ARD-Korrespondent für Südamerika, Ivo Marusczyk.

Sechs-Tage-Krieg 1967: Siegreiche israelische Soldaten sitzen auf einem Lkw und präsentieren ein Bild von Gamal Abdel Nasser (Bild: imago/Sven Simon)

1967 - Israels zweite Geburt

"1967- Israels zweite Geburt" - so hat der israelische Historiker und Journalist Tom Segev sein Buch über den Sechs-Tage-Krieg genannt, das er schon vor rund zehn Jahren schrieb. Zum 50. Jahrestag des Krieges von 1967 sagt Segev im Gespräch mit dem ARD-Hörfunkstudio Tel Aviv: "Die Idee, dass der Krieg noch andauert, ist Teil der Identität geworden." Tom Segev, damals 22 Jahre alt, schildert im Gespräch mit Tim Aßmann die Stimmung der Israelis vor dem Krieg und seine persönlichen Erlebnisse. Man sei "von großer Angst besessen gewesen", sagt der Historiker, dessen Eltern 1933 aus Deutschland nach Israel kamen. Er sei nicht optimistisch sagt Tom Segev mit Blick auf die Zukunft von Israelis und Palästinensern. Von deutschen Politikern wünscht er sich ein selbstbewussteres Auftreten gegenüber der israelischen Regierungspolitik.

Sechs-Tage-Krieg: Der israelische Kommandeur Motta Gur und seine Truppen beobachten vor ihrem Angriff im Juni 1967 die Altstadt von Jerusalem (Israel). Archivfoto (Bild: GPO/dpa)

50 Jahre Status quo?

Israel schlug 1967 den Angriff arabischer Staaten nieder. Die Truppen vertrieben die Soldaten der Gegner und besetzten Land über die Grenzen des eigenen Staates hinaus. Die Armee zog in Ost-Jerusalem ein. Der Sieg gilt 1967 als ein Wunder. 50 Jahre später erinnert die israelische Regierung an die, wie sie sagt "Befreiung Jerusalems". Aber gleich daneben im Westjordanland herrscht ein Status quo der langlebiger und hartnäckiger ist, als alle Bemühungen für einen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern. Wie lässt sich dieser Konflikt eigentlich noch erklären? ARD-Korrespondent Torsten Teichmann mit dem Versuch einer Bestandsaufnahme.

Vietnamesische Bauern bepflanzen ein Reisfeld im Mekong Delta (Bild: imago/imagebroker/giovannini)

Vietnams Kampf gegen den Klimawandel

Mehr als 245 Millionen Menschen werden weltweit mit Reis aus dem Mekong-Delta versorgt. Das macht Vietnam zum zweitgrößten Reisexporteur der Welt. Doch die Küstenregion kämpft wie kaum eine andere mit den Folgen des Klimawandels, die auch die Reisernte bedrohen.  Im Gespräch mit Gabriele Heuser berichtet Jochem Lange, Landesdirektor der GIZ in Vietnam, über die derzeitigen Herausforderungen und Aussichten für das Land.

EU-Flagge als Puzzle (Bild: colourbox.com)

Wie viel liegt der Jugend an Europa?

Vor anderthalb Jahren haben unsere polnischen Nachbarn eine national-konservative Regierung ins Amt gewählt, die sich von Brüssel nichts sagen lassen will. Vor einem knappen Jahr hat die Mehrheit der britischen Wähler für den Ausstieg aus der EU gestimmt und gerade erst hat die Mehrheit der französischen Wähler den ausgesprochen europafreundichen Emanuel Macron zum Präsidenten gewählt. Was denken eigentlich die jungen Leute in diesen drei Ländern - wie viel liegt ihnen an Europa? Max Ulrich von rbb fritz hat sich aufgemacht, das herauszufinden und spricht mit Sylvia Tiegs über seine Eindrücke.

Der Premierminister von Indien, Narendra Modi, winkt am 16.05.2017 in Neu Delhi (Indien) Journalisten zu. (Bild: Manish Swarup/AP/dpa)

Das Phänomen Modi

Vor drei Jahren kam der Rechts-Nationalist Narendra Modi in Indien an die Macht. Seitdem macht er mit Polit-PR-Kampagnen auf sich aufmerksam, die durchaus zum Repertoire eines Populisten gehören. Modi hat eines der größten Sozialexperimente unserer Zeit durchgeführt: Eine Bargeldreform, in der über Nacht 85 Prozent der Banknoten für ungültig erklärt wurden. Woanders hätte dieser Schritt die Menschen auf die Barrikaden getrieben, nicht so in Indien: Modi ist nach Erfolgen bei Regionalwahlen mächtiger denn je. Worin liegt das Geheimnis seines Erfolgs? ARD-Korrespondent hat versucht, dem Phänomen Modi auf den Grund zu gehen.

Anhänger des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani in Irans Hauptstadt Teheran (Bild: AP Photo/Vahid Salemi)

Iran: Die Stimmung vor der Präsidentenwahl

55 Millionen Iraner über 18 Jahre sind am kommenden Freitag aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Der als gemäßigt geltende Amtsinhaber Hassan Rouhani bewirbt sich um seine Wiederwahl. Ihm weht allerdings dabei ein kalter Wind entgegen: Seine Gegner wollen seinen Reformkurs stoppen und halten ihm vor, dass das im Juli 2015 in Wien unterzeichnete Atomabkommen mit der internationalen Gemeinschaft nicht zum versprochenen Wirtschaftsaufschwung geführt habe.

Afrikanische Flüchtlinge im Hafen von Tripolis, Libyen - Foto: ARD

Endstation Libyen?

Auch in diesem Jahr sind im Mittelmeer bereits wieder weit über tausend Menschen auf der Flucht ertrunken. Der Jahreszeit entsprechend nimmt gerade die Zahl derjenigen wieder zu, die versuchen, in zumeist kaum seetüchtigen Booten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die meisten dieser Flüchtlinge kommen aus einem der afrikanischen Länder, die südlich der Sahara liegen: aus Nigeria, Eritrea oder Mali. Für sie verspricht die Route über Libyen die größten Erfolgsaussichten, weil das nordafrikanische Land selbst so unsicher ist. ARD-Korrespondent Björn Blaschke ist vor kurzem nach Libyen gereist und hat sich angesehen, wie es den Menschen mit dem Ziel Europa dort ergeht.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.