Weltsichten

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Die aktuelle Sendung

Ein Soldat der Bundeswehr sitzt am 10.07.2014 auf dem Flug von Camp Marmal der Bundeswehr bei Mazar-e Sharif in Afghanistan nach Camp Shaheen auf der offenen Ladefläche eines CH-53 Helikopter.
imago/Markus Heine

Deutsches Militär-Engagement in Afghanistan

Knapp vier Wochen nach den Terroranschlägen von New York und Washington begann 2001 die Intervention in Afghanistan. Denn kurz nach dem 11. September hatten die USA Osama bin Laden als Verantwortlichen für die Terroranschläge ausgemacht und von den Taliban vergeblich seine Auslieferung verlangt. Bis heute sind ausländische Truppen in Afghanistan eingesetzt, auch Bundeswehrsoldaten. Trotz 16 Jahren internationaler Anstrengungen, das Land zu befrieden und wieder aufzubauen, ist das bislang nicht gelungen. Lohnt es sich, dass deutsches Militär weiter präsent bleibt? Sabina Matthay, langjährige ARD-Korrespondentin für Afghanistan, ist dieser Frage nachgegangen.

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Ein Strand auf der Balearen-Insel Mallorca
imago/localpic

Droht Mallorca der Touristen-Infarkt?

Die spanische Balearen-Insel Mallorca erlebt in diesem Jahr einen Urlauber-Ansturm wie vermutlich nie zuvor. In dem Maße, in dem deutsche Touristen Ziele wie Ägypten, Tunesien und die Türkei meiden, strömen sie nach Spanien - und insbesondere nach Mallorca. Wie wirkt sich das auf der Insel aus? Wie viele Touristen kann sie verkraften und was denken die Bewohner darüber? Die ARD-Korrespondenten für Spanien, Marc Dugge und Oliver Neuroth, haben diesen Sommer auf der Lieblings-Insel der Deutschen nachgefragt und schildern Eindrücke von einer vollen Insel.

Sendungsarchiv

Der einzige Grenzübergang von Pakistan und Indien, die Wagah Border 2.
ARD/Studio Delhi

Ewiger Bruderkrieg: Indien und Pakistan

1947 gaben die Briten ihre wichtigste Kolonie, British Indien, auf. Da sich die politischen Anführer der Zeit nicht auf einen einheitlichen Staat einigen konnten, wurde die ehemalige Kolonie aufgeteilt. Am 14. und 15. August vor 70 Jahren wurden das hinduistisch geprägte heutige Indien und das muslimische Pakistan ins Leben gerufen. Die Aufteilung der Staaten hatte die größte Massenflucht der modernen Geschichte zur Folge.

Baltikum: Umrisse der Europäischen Union mit NATO-Emblem und Flaggen
imago/Ralph Peters

Die Angst der Balten vor einem russischen Übergriff

Die Geschichte hat es mit den Balten oft nicht gut gemeint. Jahrhunderte lang standen sie unter Fremdherrschaft, zuletzt unter der des Sowjetreiches. 1990 erklärten sich Estland, Lettland und Litauen für frei und unabhängig. Und das wollen sie auch bleiben. Doch die Angst vor Russland ist tief im kollektiven Bewusstsein verwurzelt. Besonders seit der Ukraine-Krise und der Annexion der Krim sind viele Balten beunruhigt. ARD-Korrespondent für das Baltikum Carsten Schmiester hat sich in den drei Ländern umgehört, wie sie mit dieser Angst heute umgehen.

Die Uferstraße Malecón in Kubas Hauptstadt Havanna mit Blick auf die Altstadt
imago/allOver

Geschlossene Gesellschaft am offenen Meer

Trotz wirtschaftlicher Öffnung bleibt Kuba ein isoliertes Eiland - die letzte Bastion des Sozialismus in Lateinamerika. Ein Symbol der Grenzen des Systems ist der Malecón, die Uferstraße von Havanna, der "Boulevard der Sehnsüchte" oder die "letzte Mauer des Kalten Kriegs". Hier werden die Veränderungen des Landes sichtbar wie kaum anderswo in dieser Dichte. ARD-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann hat sich entlang des Malecón umgesehen und umgehört.

GIZ Nigeria: Näher und Näherinnen bei der Arbeit im Wuse Market - © GIZ/Esiebo
GIZ/Esiebo

Nigeria - Afrikas taumelnder Riese?

Nigeria ist mit mehr als 180 Millionen Einwohnern nicht nur das bevölkerungsreichste Land in Afrika, es ist neben Südafrika auch die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Gleichzeitig gilt das Land als eines der instabilsten weltweit. In der Reihe "Aus der Praxis der GIZ" spricht Gabriele Heuser mit Thomas Kirsch, dem Landesdirektor der GIZ in Nigeria. Er berichtet über die Entwicklung Nigerias in den letzten Jahren, aber auch über Herausforderungen und Aussichten für das westafrikanische Land.

Lachs-Ceviche mit Zitrone (Bild: colourbox.com)
colourbox

Lima kulinarisch

Pisco und Ceviche kennt inzwischen jeder. Aber Seeigel mit Meeresparmesan, Kokabrot mit Huacatay-Kraut oder Shampoo aus Bergmais? Perus kulinarischer Kosmos ist unerschöpflich - die Zutaten dazu wachsen in einem Land, das von den höchsten Andenwipfeln über den tiefsten Amazonas-Regenwald bis zu den rauen Pazifikküsten alle Klimazonen zu bieten hat. ARD-Korrespondentin Anne Herrberg lädt ein zu einem kulinarischen Streifzug durch die peruanische Hauptstadt Lima.

Häftlinge im ukrainischen Donbass (Bild:
imago/ITAR-TASS

Gulags in der Ostukraine

In der Ostukraine haben seit 2014 Separatisten und Angehörige des russischen Militärs das Sagen. Wie vor kurzem bekannt wurde, werden dort inzwischen bis zu 10.000 Gefängnis-Insassen in Straflagern zu Schwerstarbeit gezwungen und als billige Arbeitskräfte missbraucht. Sabine Adler hat in der Ukraine zu diesem Thema recherchiert und mit Betroffenen gesprochen.

Türkische Polizei verhaftet am 16.07.2017 auf dem Taksim Platz in Istanbul, Türkei, türkische Soldaten bei einem Putschversuch.(Bild: Sedat Suna/EPA/dpa)
EPA

Ein Putschversuch und seine Folgen

Der türkische Putschversuch in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 dauerte nur wenige Stunden. Dennoch kamen rund 300 Menschen ums Leben - und die Türkei ist seitdem kaum wiederzuerkennen. Rund 130.000 Menschen wurden aus dem Staatsdienst entlassen, etwa 50.000 wurden verhaftet. Staatspräsdident Erdogan hat die Gelegenheit genutzt, seine Macht durch die Einführung eines Präsidialsystems weiter zu festigen. ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten fasst zusammen, wie der Putschversuch die Türkei verändert hat.

Der Präsident von Südafrikas Regierungspartei ANC, Jacob Zuma, während des afrikanischen National-Kongresses in Johannesburg (Bild: AP Photo/Themba Hadebe)
AP

Südafrika: Von der Regenbogennation zum Mafia-Staat

Kritische Stimmen gegen die Regierung des südafrikanischen Präsidenten Zuma werden immer lauter. Dass ihr Präsident korrupt ist und das Land insgesamt deshalb nicht vorankommt, das haben die meisten Südafrikaner wohl geahnt. Aber das tatsächliche Ausmaß von Vetternwirtschaft, Klientelpolitik und Korruption haben sie so nicht erwartet. In den vergangenen Wochen und Monaten ist es wiederholt zu Massenprotesten gekommen. Denn die Hoffnung nach dem Ende der Apartheid auf ein besseres Leben unter Führung des ANC wurde bislang enttäuscht - die meisten Schwarzen sind so arm wie eh und je, berichtet ARD-Korrespondent Jan Phillippe Schlüter.

Stadtansicht von Moskau: Plattenbauten (Bild: imago/imagebroker)
imago/imagebroker

Moskau: Das größte Abrissprogramm der jüngeren Geschichte

Stellen Sie sich vor, alle Menschen, die jetzt in den Berliner Bezirken Mitte, Pankow und Lichtenberg leben, müssten aus ihrer Wohnung raus und umziehen. Eine absurde Idee? Doch genau das plant gerade die Stadtverwaltung der russischen Hauptstadt Moskau. Eine Million Menschen sollen aus ihren Wohnungen, weil die Stadt die Häuser abreißen und durch neue ersetzen will. Das ist das Thema beim Weltsichten-Gespräch mit Moskau-Korrespondentin Sabine Stöhr.

Rodrigo Duterte in Moskau 2017
imago/ITAR-TASS

Der Vollstrecker: Ein Jahr Rodrigo Duterte

Rodrigo Duterte ist seit dem 30. Juni 2016 philippinischer Präsident. Seitdem hat er immer wieder Schlagzeilen gemacht, so beispielsweise mit Beleidigungen von Staatsoberhäuptern, vor allem aber mit seinem gnadenlosen Krieg gegen Drogen. Aber wie steht die philippinische Bevölkerung zu dem international umstrittenen Präsidenten? Wie sieht es heute in seinem Land aus, in den Gefängnissen, in den Kirchen? Lena Bodewein ist diesen Fragen zum Jahrestag des Amtsantrittes nachgegangen.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
(Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

dpa

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.