Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood im Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg)

"Die wichtigste Entscheidung der letzten 50 Jahre"

Am 23. Juni entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob sie die Europäische Union verlassen wollen oder nicht. Für viele Europäer wird dieser Tag im Juni der wichtigste in diesem Jahr oder gar der wichtigste in diesem Jahrzehnt werden: Sollte es zum Brexit kommen, werden die Folgen gewaltig sein - nicht nur für die Briten, sondern auch für die Europäer auf dem Kontinent. Wie ist die Stimmung im Vereinigten Königreich vor dieser wichtigen Entscheidung? Was sind die Gründe für oder gegen den Austritt der Briten aus der EU? Diese Fragen erörtert Gabriele Heuser mit dem britischen Botschafter Sebastian Wood.

  • Weltsichten

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Schuften in Old Delhi - Foto: ARD

High-Tech-Welt und Mittelalter

1991 öffnete Indiens Regierung die bis dahin quasi sozialistisch organisierte Wirtschaft. Nach diesen Reformen setzte ein Boom ein, der das Land nachhaltig verändert, aber auch eine extreme Form des Kapitalismus hervor brachte. Raman Roy hat gegen alle Widerstände Indiens erstes Call Center eröffnet und die indischen Reformen zu einer echten Revolution gemacht, die auch ihre großen Schattenseiten hat. Eine Reportage von Jürgen Webermann.

Sendungsarchiv

Der rote Sturm: 50 Jahre Kulturrevolution

Im Frühjahr 1966 begann Mao Zedong mit einer Kampagne, mit der er seine Kritiker in der Kommunistischen Partei mundtot machen und die Gesellschaft "erneuern" wollte. Es folgten jedoch zehn Jahre des Chaos. Fanatisierte Jungkommunisten, die Roten Garden wüteten gegen Lehrer, Parteifunktionäre und Intellektuelle. Um Mao selbst wurde ein grotesker Kult veranstaltet. Einer der ganz wenigen Ausländer, die China damals bereisten, ist Werner Gille aus München. Über seine Erinnerungen hat der 87-Jährige ein Buch geschrieben: "Im Windschatten des roten Sturms". Ruth Kirchner hat mit ihm gesprochen.

Menschen demonstrieren am 4. Mai 2016 in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince. (Bild: imago/ Agencia EFE)

Haiti versinkt im Chaos

Noch immer leidet Haiti unter den Folgen des Erdbebens vor sechs Jahren. Hinzu kommt ein politisches Chaos. Seit Januar ist das Land ohne gewählte Regierung. Immer wieder gibt es Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen. Deswegen bleiben dringende Probleme ungelöst. Anne-Katrin Mellmann ist durch das Land gereist.

Dürre: Um die Tiere zu füttern, werden die letzten Bäume heruntergeschnitten - Foto: GIZ

Äthiopien: Der Trockenheit trotzen

In Äthiopien herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten wegen des Klimaphänomens "El Niño". Rund 16 Millionen Menschen im Land sind im Moment auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen - letztes Jahr waren es nur halb so viele. Aber nicht nur das. Nach der Dürre kommen die Fluten mit ebenso verheerenden Wirkungen. Wie kann man den Hunger im Land stoppen?

Die Autorin und Politologin Evelyn Roll [imago/suedraumfoto]

- Evelyn Roll: "Wir sind Europa"

Die Europäische Union geht derzeit durch eine schwierige Phase. Was tun, um die Union zu retten? Darüber spricht Gabriele Heuser mit einer leidenschaftlich überzeugten Europäerin, nämlich mit der Politologin und Buchautorin Evelyn Roll, die auch für die Süddeutsche Zeitung schreibt und dort schon im Februar ein Plädoyer gegen die fortschreitende Erosion Europas geschrieben hat.

Menschen haben sich am 15. April 2016 auf dem Platz der Republik versammelt. (Bild: AP/dpa)

Frankreichs neuer, alter Streit um Reformen

Bei unserem großen Nachbarn im Westen ist irgendwie der Wurm drin. Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung, die Arbeitslosigkeit liegt bei satten zehn Prozent - unter jungen Leuten sogar bei 25 Prozent. Tausende Franzosen gehen deshalb seit Wochen wieder auf die Straßen in einer neuen Protestbewegung, an deren Rande es schon mehrmals Gewaltausbrüche gegeben hat. Diese Probleme kann das Land überhaupt nicht brauchen, schon gar nicht nach den Terroranschlägen im November 2015. Über die Malaise in Frankreich spricht Sylvia Tiegs mit Burkhard Birke, ARD-Korrespondent in Paris.

Das Geburtshaus von William Shakespeare in Stratford-upon-Avon (Großbritannien) (Bild: dpa)

Spaziergang durch Shakespeares Geburtsstadt

Am 23. April 1616 starb William Shakespeare in seinem Geburtsort Stratford-upon-Avon. In London und Stratford würdigen zahlreiche Sonderausstellungen und neu eröffnete Sehenswürdigkeiten den weltberühmten Schriftsteller. London-Korrespondentin Gabi Biesinger war auf Shakespeares Spuren unterwegs und gibt einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan neben einer großen türkischen Flagge (Bild: dpa)

Die Türkei wird immer autokratischer

Präsident Recep Erdogan geht immer rigoroser gegen Kritiker vor. Außen- und innenpolitisch stehen die Zeichen auf Konfrontation. Die Korrespondenten von Spiegel, FAZ und Welt mussten das Land verlassen. In Deutschland haben das in diesen Tagen der Satirker Jan Böhmermann und das Satiremagazin Extra3 zu spüren bekommen. Die Arbeit für Journalisten unterliegt  immer mehr Auflagen und Einschränkungen. Wie fühlt man sich derzeit als Journalist in Istanbul? Ein Gespräch mit dem ARD-Korrespondenten Thomas Bormann.

Proteste in der brasilianischen Stadt Sao Paolo (Bild: dpa)

Politische und wirtschaftliche Lage Brasiliens

Noch vor wenigen Jahren galt Brasilien als Aufsteigernation: Millionen Menschen waren durch eine kluge Sozialpolitik der Armut entkommen, weite Teile der Bevölkerung profitierten von einer nie dagewesenen Prosperität. Dem Aufstieg folgte dann ein brachialer Abstieg. Brasilien steckt inzwischen in einer schweren Rezession, die wirtschaftlichen und politischen Eliten des Landes versinken im Korruptionssumpf und Präsidentin Dilma Rousseff kämpft ums politische Überleben. Wie konnte es zu diesem tiefen Fall kommen? Eine Analyse von Julio Segador über die Ursachen von Brasiliens Weg in die Krise und wie die politischen Eliten des Landes damit umgehen.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

Unterwegs

Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.