Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Demonstration in New York gegen die Medienpolitik von US-Präsident Donald Trump (Bild: imago/Levine-Roberts)

Trump und sein Umgang mit den Medien

"Versager", "Abschaum" - solche Bezeichnungen hält US-Präsident Donald Trump für die Medien seines Landes bereit: Journalisten, die ihn kritisieren, nennt er die "verlogene Presse". Sie seien "Feinde des Volkes". Dabei ist die Rolle der Journalisten klar: Sie sollen informieren und so zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen. Doch nun kämpfen sie offenbar um ihren Platz im neuen Amerika unter Donald Trump.  Wie Martin Ganslmeier, ARD-Korrespondent in Washington, das erlebt, erläutert er im Gespräch mit Jana Ebert.

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Besucher auf einer internationalen Software- und Informations-Messe in der chinesischen Stadt Dalian (Bild: imago/China Foto Press)

Chinas umstrittene Industriepolitik

Politik in China propagiert oft die ganz große Vision - auch die Industriepolitik des Landes. Da heißt die aktuelle Strategie: "Made in China 2025". Sie hat ein klares Ziel: China möchte in bestimmten Sektoren bis zum Jahr 2025 an die Weltspitze. So zum Beispiel bei der Industrie 4.0, dem Bereich, in dem sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt. Was steckt hinter "Made in China 2025"  und was bedeutet das für das deutsch-chinesische Verhältnis? Die ARD-Korrespondenten Axel Dorloff und Steffen Wurzel waren an chinesischen Wirtschaftststandorten unterwegs.

Sendungsarchiv

Während der Proteste in Caracas: Ein Polizist vor einem Schriftzug - "Die Diktatur" ist zu lesen (Bild: imago/Agencia EFE)

Venezuela: Krise ohne Ende

Eigentlich müsste es dem südamerikanischen Staat doch sehr gut gehen, denkt man nur an die reichhaltigen Ölvorräte in Venezuela. Doch die Realität sieht denkbar anders aus - es fehlt an allem, besonders an Medizin. Oft mangelt es selbst an Antibiotika oder Latexhandschuhen. Das Land steckt in einer wirtschaftlichen - und politischen - Krise. Die Menschen gehen zu Tausenden gegen den sozialistischen Präsidenten Maduro auf die Straßen. Unsere Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann spricht mit Aurelie Winker über die katastrophale Lage in Venezuela.

Krönungszeremonie 1937. Der Koh-i-Noor ziert die Krone der Königin Elizabeth (Bild: imago/UIG)

Der verfluchte Diamant

Der Koh-i-Noor ist einer der bekanntesten Diamanten der Welt. Er ist Teil der britischen Kronjuwelen und wie viele Diamanten seiner Klasse hat er eine lange und geheimnisvolle Geschichte. Diese Geschichte erzählt vielleicht mehr über die Geschichte Südasiens als viele Bücher: Es geht um Raub, Verrat und um einen Fluch. Über die phantastische Geschichte berichtet unser Korrespondent Jürgen Webermann - er beginnt in Indien, wo der Stein gefunden worden sein soll.

Nahid Shahalimi (li) und Generalin Khatol (re) - Foto: Nahid Shahalimi

Frauen verändern Afghanistan

Trotz der großen Schwierigkeiten gibt es viele Frauen in Afghanistan, die ihr Land lieben und sich jeden Tag dafür einsetzen. Ein paar von ihnen werden jetzt in einem Buch vorgestellt: "Wo Mut die Seele trägt – wir Frauen in Afghanistan". Geschrieben hat es Nahid Shahalimi. Die Künstlerin, Schriftstellerin und Menschenrechtlerin ist in Afghanistan geboren, lebte selbst aber nur bis zu ihrem 12. Lebensjahr dort. Dann starb ihr Vater, und die Mutter musste mit Nahid und ihren drei Schwestern nach Pakistan fliehen. Sie wuchs später in Kanada auf und lebt nun seit 17 Jahren in Deutschland. Aurelie Winker hat mit ihr gesprochen.

Bewaffnete Terroristen (Bild: colourbox.com)

Verleugnet und verschanzt – Jihadisten in Tunesien

Spätestens seitdem der Tunesier Anis Amri am Berliner Bereitscheidplatz einen Anschlag verübt hat, steht die Frage im Raum: Warum schließen sich so viele junge Menschen aus diesem verhältnismäßig stabilen Land Jihadisten an? Rund 5.000 Tunesier sollen in den vergangenen Jahren in den Krieg nach Syrien und in den Irak aufgebrochen sein. In Tunesien selbst wurde inzwischen eine Untersuchungskommission eingesetzt, um zu verstehen, was diese Ideologie so attraktiv macht. Auch die Sozialwissenschaftlerin und Journalistin Anne Françoise Weber ist dieser Frage nachgegangen.

Dürre in Ostafrika (Bild: Ben Curtis/AP/dpa)

Dürre in Ostafrika - katastrophale Folgen und ihre Bekämpfung

Etwas, das nur wenige hierzulande wirklich kennen, ist: Hunger. Die Rede ist nicht vom "Bärenhunger", der sich einstellt, wenn das Mittagessen schon sechs Stunden her ist, sondern der ganz elementare, lebensbedrohliche Hunger. Dass Menschen sterben, weil sie nicht genug zu essen bekommen, passt nicht in unser Weltbild und doch passiert es jeden Tag. Derzeit sind in Ostafrika und im Jemen etwa 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Linda Staude, ARD-Korrespondentin in Kenias Hauptstadt Nairobi, und zuständig für Ostafrika. Mit ihr spricht Aurelie Winker über die versprochenen Maßnahmen des Welternährungsprogrammms zur Linderung der Katastrophe und ihre Wirksamkeit.

Budapest, Ungarn, Oktober 2016: Demonstration gegen die Schließung der linksliberalen ungarischen Tageszeitung Népszabadság (Bild: imago/EST&OST)

Medienkrieg in Ungarn

In Ungarn hat die Partei des rechtskonservativen Regierungschefs Viktor Orban ihren Einfluss auf Justiz und Medien immer mehr ausgeweitet, so das Urteil des jüngsten Bertelsmann Transformationsindexes. In den staatlichen Medien gelten bereits Tabus und strenge Sprachregelungen. Nur wenige Journalisten berichten noch regierungskritisch. Stephan Ozsvàth, ARD-Korrespondent für Ungarn, blickt auf diese Entwicklung. Ein einschneidender Punkt dabei war, dass im Herbst 2016 die linksliberale Zeitung Népszabadság geschlossen wurde.

Wahlen in Belgrad 2016 (Bild: imago/Xinhua)

Krise auf dem Balkan

Viele Beobachter verfolgen mit Sorge, was sich derzeit auf dem Balkan - in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kosovo, Mazedonien und Albanien - tut: Die EU-Außenbeauftragte erntete kürzlich bei einem Auftritt in der Region Buh-Rufe. Mächte wie Russland, China und die Türkei gewinnen auf dem Balkan immer mehr Einfluss. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel sieht Spannungen und warnt, die Region stehe wieder an einer Wegscheide. Sylvia Tiegs sprach mit ARD-Korrespondent Ralf Borchard.

Eine Wasserstelle im UN-Lager Juba für Binnenflüchtlinge im Südsudan - Foto: ARD

Der Südsudan am Tropf der Staatengemeinschaft

Der Südsudan hängt am Tropf der internationalen Gemeinschaft. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner ist auf Hilfslieferungen angewiesen. Ganz aktuell sind circa 100.000 Menschen vom Hungertod bedroht. Dabei ist es nicht so, dass das Land keine Einnahmequellen hat, doch das Geld versickert in wenigen Taschen oder es fließt in den Bürgerkrieg, der seit 2013 herrscht. Keine einfache Situation für die Helfer. Aber einfach nichts zu tun, hätte drastische Folgen für die Menschen im Land und auch für uns in Europa. Das zeigt das Feature von ARD-Korrespondent Björn Blaschke, der im Südsudan recherchiert hat.

London: Blick auf die "Houses of Parliament" und Big Ben (Bild: imago/Pacific Press Agency)

Wie geht es weiter mit dem Brexit?

Nach der zweiten Runde des Gesetzes zum EU-Austrittsantrag im Unterhaus und dem Einlenken des Oberhauses, das nicht mehr auf Ergänzungen zum Gesetz insistierte, erhielt Großbritanniens Premierministerin Theresa May Anfang der Woche offiziell grünes Licht für den Beginn der Brexit-Verhandlungen mit der EU. Am Donnerstag unterzeichnete Königin Elizabeth II. das Brexit-Gesetz. Und weil die EU bislang wenig Kompromissbereitschaft erkennen lässt, rückt damit ein harter Brexit - ohne Binnenmarktzugang - für die Briten immer näher. Wie gehen die Briten mit all dem um, und wie wird es für sie weitergehen? Darüber spricht Gabriele Heuser mit Stephanie Pieper, ARD-Korrespondentin in London.

Grenze zwischen den USA und Mexiko - Menschen stehen in der Warteschlange, rechts eine Einzelperson - Quelle: ARD/Anne Katrin Mellmann

Die Grenze zwischen USA und Mexiko

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist über 3000 Kilometer lang. Präsident Trump gewann die Wahl unter anderem mit dem Versprechen, entlang dieser Grenze eine Mauer zu errichten, um illegale Immigration aus Lateinamerika zu stoppen - eine Mauer durch Wüsten, Gebirge und am Rio Grande. Die ARD-Korrespondenten Nicole Markwald, Anne-Katrin Mellmann und Andreas Horchler haben sich im Grenzgebiet umgehört.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.