Weltsichten

Die aktuelle Sendung

Grenze zwischen den USA und Mexiko - Menschen stehen in der Warteschlange, rechts eine Einzelperson - Quelle: ARD/Anne Katrin Mellmann

Die Grenze zwischen USA und Mexiko

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist über 3000 Kilometer lang. Präsident Trump gewann die Wahl unter anderem mit dem Versprechen, entlang dieser Grenze eine Mauer zu errichten, um illegale Immigration aus Lateinamerika zu stoppen - eine Mauer durch Wüsten, Gebirge und am Rio Grande. Die ARD-Korrespondenten Nicole Markwald, Anne-Katrin Mellmann und Andreas Horchler haben sich im Grenzgebiet umgehört.

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London: Blick auf die "Houses of Parliament" und Big Ben (Bild: imago/Pacific Press Agency)

Wie geht es weiter mit dem Brexit?

Nach der zweiten Runde des Gesetzes zum EU-Austrittsantrag im Unterhaus und dem Einlenken des Oberhauses, das nicht mehr auf Ergänzungen zum Gesetz insistierte, erhielt Großbritanniens Premierministerin Theresa May Anfang der Woche offiziell grünes Licht für den Beginn der Brexit-Verhandlungen mit der EU. Am Donnerstag unterzeichnete Königin Elizabeth II. das Brexit-Gesetz. Und weil die EU bislang wenig Kompromissbereitschaft erkennen lässt, rückt damit ein harter Brexit - ohne Binnenmarktzugang - für die Briten immer näher. Wie gehen die Briten mit all dem um, und wie wird es für sie weitergehen? Darüber spricht Gabriele Heuser mit Stephanie Pieper, ARD-Korrespondentin in London.

Sendungsarchiv

Volkskongress in Peking (Bild: imago/UPI Photo)

Die Karten werden neu gemischt

Seit vergangenem Sonntag hält der Nationale Volkskongress in der Großen Halle des Volkes am Tian’anmen-Platz in Peking seine jährliche Vollversammlung ab. In normalen Jahren gilt dieses Ereignis  als die größte Politshow im Reich der Mitte. Aber in diesem Jahr werden auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei im Herbst viele Führungsposten neu verteilt und es gibt mit Donald Trump einen Neuling auf der politischen Weltbühne. China muss seine Rolle in der Welt neu definieren: Über diese Neuentwicklung spricht Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Axel Dorloff in Peking.

Mitglieder der Protestbewegung Ni Una Menos demonstrieren gegen Gewalt gegen Frauen (Bild: imago/ZUMA Press)

#NiUnaMenos - Argentiniens Frauen wehren sich

In ganz Lateinamerika gingen am 8. März, dem Internationalen Frauentag, Frauen auf die Straßen, um zu demonstrieren. Gegen Sexismus, gegen Abtreibungsverbote, gegen Gewalt und für Gleichberechtigung. Frauen in Argentinien hatten die Initiative ergriffen und zum Streik aufgerufen. Sie legten ihre Arbeit nieder, weil sie es leid sind, in einer Macho-Kultur zu leben, in der Frauen grundsätzlich weniger zählen als Männer und in der Gewalt gegen Frauen zum Alltag gehört.

Sonnenuntergang im Khama Rhino Sanctuary in Botswana (Bild: GIZ/Anja Assmann)

Botsuana: Paradies im Diamantenfieber

Die Republik Botsuana gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als afrikanisches Musterland: Sie hat sich von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem aufstrebenden Land mit mittlerem Einkommen entwickelt. Einen zentralen Anteil daran hat der Bergbau, und hier insbesondere die Diamantenförderung, Botsuanas größter Wirtschaftssektor. Aber auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Dabei setzt Botsuana nicht nur auf hochpreisigen, sondern auch auf besonders nachhaltigen Tourismus.

Deutsche Schule in Kairo - Foto: ARD Anna Osius

Traumland Deutschland

Deutschland ist in Ägypten überaus beliebt. Es gibt mehrere deutsche Schulen, deutsche Kindergärten und eine deutsche Universität. Viele Ägypter sprechen fließend Deutsch. Vor allem junge Ägypter wünschen sich – mangels Perspektiven im eigenen Land – in Deutschland zu arbeiten. Und die Zahl der Flüchtlinge aus Ägypten steigt. Am 2. und 3. März kommt Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Kairo. Die Ägypter werden sie voraussichtlich mit offenen Armen empfangen. ARD-Korrespondentin Anna Osius über die Deutsch-Begeisterung der Ägypter und die politische Dimension des Merkel-Besuchs.

Ein zerstörtes Gebäude in Afghanistans Hauptstadt Kabul (6. Februar 2017) (Bild: imago/Xinhua)

Abgeschoben aus Deutschland - in den Krieg

Bund und Länder wollen die Zahl der Abschiebungen nach Afghanistan erhöhen. Davon sind auch Menschen betroffen, die seit Jahren in Deutschland leben, integriert sind, einen Job haben, Steuern bezahlen. Wenig später sitzen sie mit leeren Händen in Kabul, einer Stadt, in der im vergangenen Jahr 300 Menschen durch Bomben um Leben kamen. ARD-Korrespondent Jürgen Webermann hat drei von ihnen getroffen.

Ukraine-Konflikt: Aktivisten und Unterstützer ukrainischer Nationalisten marschieren am mit Leuchtfackeln durch Kiew (Ukraine). (Bild: Sergey Dolzhenko/EPA/dpa)

Die Ukraine - vom Frieden weit entfernt

Im Zeichen zahlreicher Krisen und Konflikte und einer schwer berechenbaren neuen US-Regierung findet an diesem Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz statt. Neben dem Syrien-Krieg und der Frage nach der Zukunft der EU wird es auch um die Spannungen mit Russland und den Ukraine-Konflikt gehen. Über den sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Markus Sambale.

Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa sitzt in einer Limousine (Bild: imago/ZUMA Press)

Präsidentschaftswahl in Ecuador: Wer folgt auf Correa?

Ecuadors Präsident Rafael Correa war der Hoffnungsträger der Linken – doch nach seiner zweiten Amtszeit ist viel Frust zu spüren. Wenn am Sonntag die Menschen in Ecuador ihre Stimme zur Präsidentschaftswahl abgeben, müssen sie entscheiden, ob sie mit Correas Wunschnachfolger Lenin Moreno weiterhin dem Weg seiner Bürgerrevolution folgen - oder ob Ecuador als nächste Land Lateinamerikas von einer Linksregierung nach rechts kippt. Korrespondent Ivo Maruczyk hat sich in Ecuador umgehört.

Menschen demonstrieren am 6. Februar in Bukarest gegen die Änderung des Antikorruptionsgesetzes (Bild: imago/ZUMA Press)

Massenproteste: Rumänen fordern Rücktritt der Regierung

In Rumänien brodelt es: Zehntausende Menschen gingen in den vergangenen Tagen auf die Straße, um gegen ein Dekret der Regierung zu protestieren, das Korruption im Alltag quasi legalisiert hätte. Die Massendemonstrationen hatten Erfolg: Die Anordnung wurde zurückgezogen, der Handels- und der Justizminister traten zurück. Doch die Rumänen wollen mehr: Sie fordern den Rücktritt der gesamten Regierung. Über die Situation in Rumänien spricht Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Ralf Borchard.

Frauen in Ghana (Bild: imago/Pacific Press Agency)

Was wird aus den "Millenniumsdörfern"?

Zehn Jahre lang wurde das ghanaische Dorf Bonsaado als eines von 80 "Millenniumsdörfern" besonders gefördert. Mit viel Erfolg: Die Menschen sind weniger arm, können zur Schule oder in ein Krankenhaus gehen. Jetzt läuft die Förderung aus - und illegale Minen gefährden die Fortschritte. ARD-Korrespondentin Dunja Sadaqi hat die Milleniumsdörfer besucht.

Merkel zu Besuch bei Polens Regierungschefin Szydlo im August 2016 (Bild: imago/Eastnews)

Schwierig: Polen und seine Beziehungen zur EU

Die Kanzlerin fährt am 7. Februar zu Gesprächen nach Warschau auf Einladung von Regierungschefin Beata Szydlo. Sie wird aber auch mit Präsident Duda und Jarosław Kaczyński, dem Vorsitzenden der Partei Recht und Gerechtigkeit, PiS, sprechen. Es wird keine einfache Reise sein angesichts der Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden EU-Ländern, zumal zu einem Zeitpunkt, an dem wichtigen Weichen für die Zukunft der EU gestellt werden müssen: zum einen wegen der Entscheidung der Briten, die Gemeinschaft zu verlassen, und zum anderen wegen des frischen Winds aus Washington. Welche Gemeinsamkeiten oder auch Differenzen bei dem Besuch deutlich werden könnten, darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Henry Jarczyk.

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Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internantionale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel.

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Die Sendung gegen Heimweh und Fernweh: Das Reisemagazin im Inforadio erkundet exotische Ziele in weiter Ferne ebenso wie sehenswerte Orte in der unmittelbaren Umgebung.