Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Die Schauspielerin Barbara Sukowa (Bild: Jörg Carstensen/dpa)

Barbara Sukowa: "In Deutschland wird mehr gesessen"

Ihren ersten "Deutschen Filmpreis" bekam Barbara Sukowa am Anfang ihrer Karriere Anfang der 80er Jahre für "Die bleierne Zeit" und für "Lola". Am Freitag nun könnte sie eine Lola bekommen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises für ihre Rolle in "Vor der Morgenröte" - einer filmischen Stefan-Zweig-Biographie, in der sie seine erste Ehefrau spielt. Über den Filmpreis, ihre Rolle und ihr Leben als Deutsche, die seit über zwei Jahrzehnten aus der Ferne auf Deutschland blickt, hat Alexander Soyez mit Barbara Sukowa gesprochen.

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Sendungsarchiv

Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood im Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg)

'Die wichtigste Entscheidung der letzten 50 Jahre'

Am 23. Juni entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob sie die Europäische Union verlassen wollen oder nicht. Für viele Europäer wird dieser Tag im Juni der wichtigste in diesem Jahr oder gar der wichtigste in diesem Jahrzehnt werden: Sollte es zum Brexit kommen, werden die Folgen gewaltig sein - nicht nur für die Briten, sondern auch für die Europäer auf dem Kontinent. Wie ist die Stimmung im Vereinigten Königreich vor dieser wichtigen Entscheidung? Was sind die Gründe für oder gegen den Austritt der Briten aus der EU? Diese Fragen erörtert Gabriele Heuser mit dem britischen Botschafter Sebastian Wood.

Proteste in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas (Bild: imago/Agencia EFE)

Venezuela am Abgrund

Venezuela steckt in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Nicht wenige sehen in Präsident Nicola Maduro den Hauptschuldigen für die vielen Probleme des Landes. Zu den Kritikern gehört auch der Sozialwissenschaftler Heinz Dietrich, der Maduros Vorgänger Chávez noch beraten hatte. Im Vis-à-Vis spricht er mit Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann über die Krise Venezuelas, ihre Folgen und mögliche Lösungswege.

Autor Shahak Shapira © radioeins/Saupe

Shahak Shapira: Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen

Es war eine Nacht und ein Vorfall, der ihn bekannt machte. Silvester 2015, Shahak Shapira ist mit Freunden in Berlin in der U 6 unterwegs, dort pöbeln arabisch- und türkischstämmige Jugendliche antisemitische Parolen, er filmt das Ganze und wird am Ende verprügelt. Seitdem ist er berühmt. Über sich, sein Leben und seine Familiengeschichte hat er jetzt ein Buch geschrieben: "Das wird mal ja wohl noch schreiben dürfen! Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“. Mit ihm spricht Ulrike Bieritz.

Ex-Umweltminister Klaus Töpfer bei Willy-Brandt-Gespräch 2016 (Bild: BWBS/ Jens Jeske)

"In 2015 wurde die Welt aus den Angeln gehoben"

In einer besonderen Ausgabe des Vis-à-Vis hören Sie ausnahmsweise kein Gespräch, sondern einen Vortrag: Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprach zu Beginn des diesjährigen Willy-Brandt-Gesprächs über globale Partnerschaft für Frieden und Entwicklung sowie über die Ziele, die die Weltgemeinschaft bislang erreicht hat und die sie unbedingt noch erreichen muss.

Langzeitarchiv

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  • Antoine Leiris bei der Aufzeichnung einer Talkshow im Mai 2016 [Imago/Future Image]

    Antoine Leiris - Meinen Hass bekommt ihr nicht

    Am 13. November sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal. Sie war auf das Konzert der Eagles of Death Metal im Pariser Bataclan gegangen. Und wurde dort von den Terroristen getötet. Kurz nach dem Tod seiner Frau postet Antoine Leiris einen offenen Brief an die Terroristen auf Facebook: "Meinen Hass bekommt ihr nicht". Den selben Titel trägt nun auch ein Buch, dass der 1981 geborene Journalist jetzt veröffentlicht hat. Er beschreibt darin auf ergreifende Weise, wie er den Terroristen trotzt. Kerstin Gallmeyer hat Antoine Leiris in Paris getroffen.

  • Arbeiterinnen der Fangsiang-Produktionsbrigade sitzen 1966 während der Getreideernte auf einem Feld in der Provinz Kiangsu und lesen einen Mao-Spruch, der auf einer Tafel steht (Foto: dpa)

    50 Jahre Kulturrevolution in China

    Mit der Kulturrevolution wollte Mao Zedong seine Kritiker in der Kommunistischen Partei mundtot machen und die Gesellschaft "erneuern". Es folgten jedoch zehn Jahre Chaos. Fanatisierte Jungkommunisten, die Roten Garden, wüteten gegen Lehrer, Parteifunktionäre und Intellektuelle. Um Mao selbst wurde ein grotesker Kult veranstaltet. Einer der ganz wenigen Ausländer, die China damals bereisten, ist Werner Gille aus München. Über seine Erinnerungen hat der 87jährige ein Buch geschrieben: "Im Windschatten des roten Sturms". Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner hat mit ihm gesprochen.

  • Dr. Doris Lemmermeier (Bild: Johanna Bergmann)

    Integration: Eine Arbeit der "kleinen Schritte"

    Brandenburg hat vieles richtig gemacht bei der Erstaufnahme in der Flüchtlingskrise, doch jetzt beginnt das, was sich hinter dem großen Wort "Integration" verbirgt: Spracherwerb, Arbeitssuche, eine Bleibe finden und Ankommen zwischen Lausitz und Prignitz. Doris Lemmermeier, die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, hat deshalb alle Hände voll zu tun. Wie Integration gelingen kann, über die Aufgaben und die Motivation einer Integrationsbeauftragten - darüber spricht Dominik Lenz mit Doris Lemmermeier.

  • Sahra Wagenknecht (Linke) spricht am 17.02.2016 im Bundestag in Berlin. Foto: dpa

    Wagenknecht fordert "sachliche Auseinandersetzung"

    Die SPD hadert mit ihrem Niedergang bei den Umfragen. Doch auch die Linke muss sich Sorgen machen. Die Populisten von der AfD wildern in ihrer Wählerklientel. Bei den vergangenen Landtagswahlen fiel auf, dass sich viele Arbeiter und Arbeitslose für die AfD entschieden haben. Welche Fehler hat die Linke gemacht, auch in der Debatte um die Flüchtlingspolitik? Und hat sie überhaupt noch eine Machtperspektive, wenn ihr der potentielle Koalitionspartner SPD wegbricht? Andrea Müller aus dem ARD-Hauptstadtstudio sprach darüber mit Sahra Wagenknecht, LINKEN-Fraktionsvorsitzende im Bundestag.

  • Horst Zuse mit Nachbau des Z3 (Bild: dpa)

    75 Jahre Z3: Zuses Computer feiert Geburtstag

    Computer bestimmen unser Leben und am 12. Mai 2016 jährt sich zum 75. Mal der Tag, an dem der erste voll funktionsfähige und programmierbare Digitalcomputer, der Z3 vorgestellt wurde – und zwar in Berlin von Konrad Zuse. Sein Prototyp wurde 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Konrad Zuse baute nach dem Krieg eine Kopie des Z3, die steht im Deutschen Museum in München. Und auch der Sohn, Horst Zuse, fertigte einen Nachbau an, der seit 2013 im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen ist. Dort hat Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit Prof. Horst Zuse gesprochen.

  • Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au stellt am 25.04.2016 in Berlin vor dem Brandenburger Tor die Kampagne "Du siehst mich" des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg 2017 vor. Foto: dpa

    Christina Aus der Au - ein Jahr vor dem Berliner Kirchentag

    Eine Schweizerin in Berlin, das ist Christina Aus der Au. Die Philosophin und reformierte Theologin ist die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags, der im Mai 2017 in Berlin, Potsdam und Wittenberg stattfindet. Mitten im Reformationsjubiläumsjahr. Ulrike Bieritz hat mit Christina Aus der Au über 500 Jahre Reformation, ihren Blick auf das Großereignis und den Kirchentag gesprochen.

  • Anna Wolff-Powenska (Bild: rbb/Andreas Oppermann)

    "Vertrauen, Dialog und menschliche Nähe"

    An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird am Vormittag der Viadrina-Preis an die Historikerin Anna Wolff-Poweska verliehen. Mit der Auszeichnung werden besondere Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung gewürdigt. Mit RBB-Redakteur Andreas Oppermann sprach Wolff-Poweska über das beherrschende Thema ihres publizistischen Lebenswerks: Die deutsche und polnische Geschichte. Zugleich wirbt sie - bei allen aktuellen Irritationen - für die drei Grundpfeiler einer guten Nachbarschaft.

  • Das historische Staatsmuseum bei Gegenlicht am Roten Platz in Moskau (Bild:imago/Mehrdad Samak-Abedi)

    "Wir müssen Russland besser zuhören"

    Kurz vor dem 8. Mai - dem Tag der Befreiung - hat Frank Aischmann aus dem ARD-Hauptstadtstudio mit dem Russlandexperten Stefan Meister gesprochen. Er fragte ihn, wie sich das Land seit den "wilden 1990er Jahren" verändert hat, was Deutsche und Russen voneinander lernen können und welche Vorurteile es zu überwinden gilt. Zu oft würden in den Medien nur Krisen dargestellt, so Meister. Es gebe aber auch zahlreiche positive Entwicklungen in Russland: Attraktive, spannende Städte, eine Kultur im Umbruch und engagierte Menschen, die mit den post-sowjetischen Umbrüchen zurechtkommen müssen.  

  • Der Deutschland-Achter 2016 fährt bei seiner Vorstellung am 28.04.2016 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) in der Besetzung Martin Sauer (r-l), Hannes Ocik, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Andreas Kuffner, Malte Jakschik und Maximilian Munski auf dem Dortmund-Ems-Kanal. (Bild: Ina Fassbender/dpa)

    Andreas Kuffner: Sprung ins Flaggschiff geschafft

    Er ist Olympiasieger und Weltmeister, hat in seinem Sport alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Am Sonntag soll der nächste Titel folgen: Andreas Kuffner sitzt bei der Europmeisterschaft in Brandenburg an der Havel im Paradeboot - dem Deutschland-Achter. Erstmals in dieser Saison trifft er auf die internationale Konkurrenz - ein erster Formcheck für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Über seine Ziele im Olympiajahr sprach Andreas Kuffner mit Jonas Schützeberg.

  • IJn einem syrischen Flüchtlingscamp werden Lebensmittel verteilt (Bild: imago/Haytham Pictures)

    Der Kampf gegen den Hunger

    Im Bürgerkriegsland Syrien sind über sechs Millionen Menschen akut von Hunger oder Unterernährung bedroht. Hilfsorganisationen versuchen, Lebensmittel in die umkämpften Gebiete zu transportieren. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen. Der Schweizer Jakob Kern ist Landesdirektor des Welternährungsprogramms für Syrien - er schildert im Gespräch mit Alex Krämer die dramatische Lage im Land, berichtet, wie wichtig der Waffenstillstand für die Hilfslieferungen ist und was die regelmäßige Unterstützung für die hungernden Menschen bedeutet.   

  • IJn einem syrischen Flüchtlingscamp werden Lebensmittel verteilt (Bild: imago/Haytham Pictures)

    Der Kampf gegen den Hunger

    Im Bürgerkriegsland Syrien sind über sechs Millionen Menschen akut von Hunger oder Unterernährung bedroht. Hilfsorganisationen versuchen, Lebensmittel in die umkämpften Gebiete zu transportieren. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen. Der Schweizer Jakob Kern ist Landesdirektor des Welternährungsprogramms für Syrien - er schildert im Gespräch mit Alex Krämer die dramatische Lage im Land, berichtet, wie wichtig der Waffenstillstand für die Hilfslieferungen ist und was die regelmäßige Unterstützung für die hungernden Menschen bedeutet.  

  • Der Instrumentenbauer Frank Ludwig - Foto: privat

    Ludwig Frank: Meister des lauten Holzes

    Man hört sie eigentlich immer heraus - ob in der Kammermusik oder im Orchester. Und schon ihr Name bringt es auf den Begriff: "Oboe" kommt aus dem Französischen und  bedeutet "hohes" oder "lautes Holz". Die besten Oboen kommen aus Frankreich –  so sagt man. Das muss nicht so bleiben! - meinte der Berliner Instrumentenbauer, Ludwig Frank, und gründete schließlich  eine eigene Werkstatt. Heute feiert die Berliner Manufaktur ihr 25-jähriges Bestehen, Cornelia de Reese hat Ludwig Frank getroffen.

  • Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen (Bild: imago/Oryk HAIST)

    Für Trittin schließt sich jetzt ein Kreis

    Erst hat Jürgen Trittin den Atomausstieg durchgesetzt, 2001 war das, damals als grüner Bundesumweltminister. Und jetzt war es ausgerechnet wieder Trittin, der als Vorsitzender der Atom-Kommission die Folgen des Ausstiegs regelt: der Grüne, der mit den Konzernen um die Verantwortung für das strahlende Erbe ringt. Unsere Hauptstadt-Korrespondentin Angela Ulrich hat sich mit Jürgen Trittin unterhalten.

  • Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, stellt am 23.03.2016 in Berlin während einer Pressekonferenz den Datenschutz-Jahresbericht 2015. Foto: dpa

    Do 28.04.2016 | 10:45 | Vis à vis 

    Maja Smoltczyk: "Datenschutz ist Grundrecht"

    Datenschutz - dafür stand in Berlin in den vergangenen zehn Jahren Alexander Dix. Als er in den Ruhestand gehen wollte, tat sich die Koalition im Abgeordnetenhaus schwer, die Nachfolge zu bestellen. Nach einer monatelangen Hängepartie ist seit Februar die bis dahin eher unbekannte Maja Smoltzcyk im Amt. Wie sie sich nach vielen Jahren als Parlamentsjuristin in ihr neues Aufgabenfeld einarbeiten musste, erzählte sie im Gespräch mit Christoph Reinhardt (rbb-Redakteur für Landespolitik).

  • Prof. Dr. med. Christiane Woopen (Bild: imago/Reiner Zensen)

    "Unser Gemeinwesen braucht Wertedebatten"

    Organspende, Embryonenadoption, Inzest und Beschneidung, Sterbehilfe, Patientenwohl und Big Data - mit all diesen Themen hat sich in den letzten 15 Jahren der Ethikrat befasst. 2001 hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder den Nationalen Ethikrat installiert, aus ihm wurde 2007 dann der Deutsche Ethikrat. Vor 15 Jahren wurde Dr. Christiane Woopen, mit damals 38 Jahren, als jüngstes Mitglied in das Gremium berufen. Seit 2012 ist die Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Uni Köln Vorsitzende des Gremiums. Nun scheidet sie aus und zieht im Gespräch mit Ulrike Bieritz eine Bilanz ihrer Arbeit.

  • Johnny Haeusler (Bild: imago/CommonLens)

    "Aufzucht und Pflege" der Generation Internet

    Wenn es so aussieht, als sei das Smartphone mit der Hand eines Jugendlichen verwachsen, dann muss das erst mal gar nicht so schlimm sein. Meint zumindest Johnny Haeusler. Der Blogger, Moderator und Autor hat vor vier Jahren mit seiner Frau Tanja das Buch "Netzgemüse" herausgebracht – ein Buch über die "Aufzucht und Pflege der Generation Internet". Laura Will spricht mit ihm über Segen und Fluch Internet.

  • Regisseur Tom Tykwer als Laudator auf der Berlinale 2016 (Foto: Gregor Fischer/dpa)

    Wenn Tom Tykwer bei Tom Hanks anruft

    Nach seiner Weltpremiere auf dem Tribecca Filmfestival in der letzten Woche feierte Tom Tykwers neuer Film "Ein Hologram für den König" am Sonntag seine Europapremiere im Berliner Zoo-Palast. In der melancholischen Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Dave Eggers wird Tom Hanks in der Hauptrolle buchstäblich in die Wüste geschickt, um dort das Geschäft seines Lebens abzuschliessen. Statt dessen findet er sich selbst in dieser Fremde Saudi Arabiens. Alexander Soyez hat Tom Tykwer zum Interview getroffen.

  • Yehudi Menuhin (Bild: imago/Leemage)

    Daniel Hope: "Menuhin hat die Geige absorbiert"

    Er war das Wunderkind des Zwanzigsten Jahrhunderts schlechthin: Yehudi Menuhin, geboren am 22. April 1916 - genau vor 100 Jahren. Kaum ein Musiker kannte ihn so gut wie der Geiger Daniel Hope. Hope ist quasi bei ihm aufgewachsen, Menuhin war sein Mentor. Daniel Hope lebt jetzt in Berlin. Maria Ossowski hat ihn getroffen - und lässt zum Gesprächseinstieg erst mal ganz in Ruhe dem großen Meister lauschen. Menuhin spielt einen Ausschnitt aus dem Beethoven Violinkonzert.

  • Motorsport: DTM 13. Lauf in Oschersleben (Sachsen-Anhalt) am 12.09.2015. Timo Glock (BMW Team) jubelt auf dem Podium nach seinem Sieg. Foto: dpa

    "Der Motorsportvirus kam immer zurück"

    Timo Glock ist einer der bekanntesten deutschen Motorsportler. Der inzwischen 34-Jährige fuhr von 2004 bis 2012 insgesamt 91 Rennen in der Formel 1. Seit vier Jahren fährt Glock einen Rennwagen mit Dach. Von der Formel 1 wechselte er in die DTM. Im Gespräch mit rbb-Sportreporter Christian Dexne spricht er über Schnitzel, Rennradfahren mit Jan Ullrich und den Umgang mit Unfällen.

  • Spezialeinheiten messen auf einem Feld innerhalb der Sicherheitszone von Tschernobyl die Radioaktivität (im Mai 1986). (Bild: Lehtikuva /dpa)

    30 Jahre Tschernobyl

    Derzeit jähren sich die Atom-Katastrophen: Vor kurzem war es fünf Jahre her, dass durch einen Tsunami das AKW Fukushima havarierte, und am 26. April liegt der erste große GAU, die Explosion in Tschernobyl in der Ukraine, genau 30 Jahre zurück. Eine radioaktive Wolke legte sich damals über Europa. Angst vor der Kernenergie wurde real. Wie hat die Katastrophe von Tschernobyl die Anti-Atom-Bewegung verändert? Was sind die langfristigen Folgen für heute, den Atom-Ausstieg und seine Folgekosten? Darüber sprach Angela Ulrich aus dem ARD-Hauptstadtstudio mit Sylvia Kotting-Uhl. Sie ist Atom-Politikerin der Grünen im Bundestag.

  • Der Geschäftsführer der Wista-Management GmbH, Hardy Rudolf Schmitz (Bild: Soeren Stache dpa)

    Erfolgsgeschichte Berlin-Adlershof

    Der Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof hat sich im vergangenen Vierteljahrhundert von einer Brache am Rande der Stadt zu einem Hightechstandort mit mehr als tausend Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt. Hardy Schmitz war 14 Jahre lang Geschäftsführer der Adlershofer Betreibergesellschaft Wista Management. Anja Dobrodinsky hat mit ihm gesprochen.

  • Autorin Gila Lustiger (Bild: imago/Gerhard Leber)

    "Ich wollte wissen, was der Terror mit uns macht"

    2015 war ein furchtbares Jahr für Frankreich: es begann mit den Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt in Paris. Es folgten verschiedene kleinere Attentate und Attentatsversuche - nicht weniger grausam, aber glücklicherweise mit weniger Opfern. Und dann kam der 13. November. Die deutsche Schriftstellerin Gila Lustiger lebt seit Jahren in Paris. Ihr neues Buch heißt "Erschütterung". Frankreich-Korrespondentin Barbara Kostolnik hat mit ihr gesprochen.

  • Arbeiter auf einer Baustellt (Bild: colourbox.com)

    Bauen mit Kreativität und Herzblut

    Die Forderung nach "bezahlbarem Wohnraum" ist in aller Munde - der jährliche Bedarf wird in Deutschland auf 300.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt. Es muss schnell, viel und billig gebaut werden. Leben wir eigentlich in Zeiten, in denen Architekt oder Architektin der Traumjob schlechthin ist? Darüber sprach Alex Krämer (ARD-Hauptstadtstudio) mit der Präsidenten der Bundes-Architektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann.

  • Münzen liegen in Stapeln auf einem Tisch (Bild: imago/Winfried Rothermel)

    Wird das Hartz-IV-Gesetz verschärft?

    In der Sitzungswoche des Bundestags geht es am Freitag um das so genannte Vereinfachungsgesetz für Hartz IV. Von den rund sechs Millionen Menschen, die Hartz IV bekommen, werden die Wenigsten ahnen, was damit auf sie zukommt. Die Anwältin Vera Munz in Potsdam ist auf Hartz IV spezialisiert. Sie hat den Gesetzentwurf durchgearbeitet und weiß, dass der Entwurf neben einigen Verbesserungen auch sehr bittere Passagen enthält. Welche das sind, darüber hat Irina Grabowski mit Vera Munz gesprochen.

  • Freiheitsstatue in Manhattan, USA, New York (Bild: imago / K.xSteinkampx)

    Ist der amerikanische Traum ausgeträumt?

    Freiheit - wenn ein Land sich dieses Ideal auf die Fahnen geschrieben hat, dann die Vereinigten Staaten von Amerika. Freiheit ist der Kern des amerikanischen Traums, der Leistung mit Erfolg zu belohnen verspricht und Millionen Menschen nach Nordamerika gezogen hat. Doch dieser Traum scheint ausgeträumt. Statt Freiheit und Gleichheit wächst die soziale Ungerechtigkeit. In seinem Buch "Auf Kosten der Freiheit: Der Ausverkauf der amerikanischen Demokratie und die Folgen für Europa" analysiert Josef Braml den Niedergang der ur-amerikanischen Werte. Sabina Matthay hat mit ihm gesprochen.

  • Efrat Gal-Ed

    Das Jiddische - Sprache, Kultur, Literatur

    Jiddisch ist eine Sprache, die in unseren Breitengraden kaum noch jemand spricht. Efrat Gal Ed erforscht diese Sprache und sie hat über einen der berühmtesten jiddischen Dichter, Itzik Manger, eine Biografie geschrieben. Was ist so besonders, so faszinierend am Jiddischen? Maria Ossowski wollte das in Erfahrung bringen und hat Efrat Gal Et zum Gespräch getroffen.

  • Wachstum im Wandel

    Wirtschaftliches Wachstum war schon immer ein Aushängeschild für gesellschaftlichen Wohlstand. Aber mit der digitalen Revolution und nachhaltigem Wirtschaften verändert sich das Wachstum. Manche fühlen sich von dieser Entwicklung überrollt, andere profitieren davon. Welchen Einfluss hat das wirtschaftliche Wachstum auf unsere Gesellschaftsordnung? Darüber spricht André Tonn mit der Politikwissenschaftlerin Anke Hassel von der Hertie School of Governance in Berlin.

  • ARCHIV - Studenten setzen am 19.02.2013 im Testlabor der Uni Würzburg (Bayern) den Kleinsatelliten "Uwe 3" in den Auswurf-Mechanismus ein. Foto: dpa

    Wie weiter mit der Exzellenzinitiative?

    Den deutschen Forscher-Nachwuchs besser zu fördern, ist Ziel der im Juni 2005 beschlossenen Exzellenz-Initiative. Mitte Juni wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten grünes Licht für ein neues Förderprogramm geben. Wie sieht die Zukunft der Exzellenzinitiative aus? Darüber spricht Thomas Prinzler mit Prof. Stephan Leibfried, Leiter eines Forschungsprojekts zur Exzellenz-Initiative an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

  • Die Autorin und Fernsehjournalistin Düzen Tekkal, hier: im ZDF Polittalk bei Maybrit Illner, Foto: Archiv, Imago/Metodi Popow

    Deutschland und die "bösen Zwillinge"

    Düzen Tekkal ist eigentlich kein ängstlicher Mensch. Doch im Moment begegnet ihr in Deutschland überall die Furcht: vor islamistischen Anschlägen, vor zu vielen Flüchtlingen oder einfach vor Veränderungen an sich. Diese Sorge bedrohe das Fundament unseres Zusammenlebens – das erklärt die Journalistin in ihrem neuen Buch „Deutschland ist bedroht – Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen“. Im Gespräch mit Ursula Voßhenrich spricht sie über böse Zwillinge und wie ein neues Wir entstehen kann.

  • Ruinen der historischen Stadt Palmyra - Foto: dpa

    Der schwierige Wiederaufbau von Palmyra

    Palmyra, die legendäre Oasenstadt in Syrien, ist Unesco Welterbe. Das Entsetzen war riesig, als im vergangenen Jahr die Terroristen des IS die Ruinenstadt besetzten, die Tempel und Säulengänge als Kulisse für ihre Morde missbrauchten und schliesslich Teile von Palmyra sprengten. Die Regierungstruppen haben die Stadt jetzt zurück erobert. Friederike Fless ist Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts. Sie engagiert sich für die Altertümer in Syrien. In den 90er Jahren hat sie Palmyra besucht. Was dort jetzt geschehen soll, hat unsere Kulturkorrepondentin Maria Ossowski mit ihr besprochen.

  • Babak Rafati (Bild: Roland Weihrauch/dpa)

    Babak Rafatis Weg aus der Depression

    Babak Rafati war viele Jahre lang Schiedsrichter in der Bundesliga. 2008 wurde er sogar als FIFA-Referee nominiert. Nur drei Jahre später versucht er sich vor einem Bundesligaspiel in Köln das Leben zu nehmen und schnitt sich die Pulsadern auf. Einer seiner Assistenten fand Rafati noch rechtzeitig in seinem Hotelzimmer. Wie blickt Babak Rafati heute auf diese schwere Zeit zurück? rbb-Sportreporter Max Zobel hat sich mit ihm darüber unterhalten.

  • Genscher 1989 auf dem "Prager Balkon" (Foto: Filip Singer/dpa)

    Hans-Dietrich Genscher im Gespräch

    Er führte ein deutsches Politiker-Leben wie kaum ein anderer: Hans-Dietrich Genscher. Zwar konnte er als Liberaler nie Bundeskanzler werden, aber fast alles andere hat er erreicht. Genscher hat Unglaubliches für die Deutsche Einheit getan und sie stark mitgeprägt. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit in höchsten Ämtern hatte unser Kollege Ingolf Karnahl 2002 die Gelegenheit, mit Hans-Dietrich Genscher zurückzublicken.

  • Mikroskop im Forschungseinsatz (Quelle: colourbox)

    Wie auch kleinere Unternehmen von Forschung profitieren

    Die Bundesregierung will zukünftig mehr Geld in Bildung und Forschung investieren. Zugute kommt das auch kleinen und mittelständischen Wirtschaftsunternehmen, die so vom Wissenszuwachs an Hochschulen und Instituten profitieren. Das koordiniert die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen, kurz AiF. Deren Hauptgeschäftsführer ist seit gut einem halben Jahr Thomas Kathöfer. Wirtschaftsredakteur André Tonn spricht mit Kathöfer über seine Arbeit - und die deutsche Forschungslandschaft.

  • Borwin Bandelow (Bild: imago/Future Image)

    Das Fremde in uns

    Was die Flüchtlingsfrage angeht, stecken wir in einem Dilemma. Einerseits sind Flüchtlinge Menschen in Not, die bei uns Hilfe suchen. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Andererseits reagieren viele Deutsche mit Angst oder Hass auf Flüchtlinge. Woher aber kommt die Angst und wie geht man damit um? Dazu ein Gespräch mit Borwin Bandelow, dem stellvertretenden Direktor der Klinik für Psychiatrie an der Uni Göttingen und einem der profiliertesten Angstforscher weltweit.

  • Prof. Dr. Oskar Niedermayer, Politikwissenschaftler (Bild: imago/Reiner Zensen)

    Die AfD und ihr Programm

    Die "Alternative für Deutschland" kann seit ihrer Gründung vor drei Jahren einen Erfolg nach dem anderen verbuchen. Gelungen ist ihr das, indem sie dagegen war: Gegen die Euro-Rettungspolitik und gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Nun will die AfD ihr Profil schärfen und sich ein Parteiprogramm geben. Cecilia Reible aus dem ARD-Hauptstadtstudio hat mit dem Parteienforscher Oskar Niedermayer von der FU Berlin über die Positionen der AfD gesprochen.

  • Ökonom Thomas Straubhaar (Bild: imago stock&people)

    Der Untergang ist abgesagt: Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit

    Ökonom Thomas Straubhaar, Professor an der Uni Hamburg, schreibt gegen den Strich: In seinem Buch "Der Untergang ist abgesagt" streitet er vehement ab, dass uns die demografische Entwicklung bedroht. Ja, die Deutschen werden älter und vielleicht auch weniger, so räumt er ein. Wobei der gebürtige Schweizer am weniger-werden schon zweifelt angesichts der Flüchtlingsbewegungen. Aber selbst wenn - gefährlich sei die Entwicklung nicht. Der Migrationsforscher sieht im Gegenteil Vorteile und Chancen. Gerd Dehnel spricht mit ihm darüber.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.