Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Dietmar Bartsch, DIE LINKE (Bild: imago/Christian Thiel)

Die Ost-Linke in Aufruhr: Was tun, Herr Bartsch?

In Berlin läuft es zur Zeit sehr gut für Die Linke: Die Partei wird vorraussichtlich mitregieren im nächsten Senat. Das allerdings ist die Ausnahme - bei den Wahlen in Sachsen/Anhalt und Mecklenburg/Vorpommern musste die Partei herbe Verluste hinnehmen. Die AfD ist als Protestpartei auf dem Vormarsch. Und dann streitet sich die Linke mal wieder intern - diesmal um die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl: Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sollen sich ohne Absprache selbst gekürt haben. Warum? Frank Aischmann aus unserem Hauptstadtstudio hat mit Dietmar Bartsch gesprochen.

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Sendungsarchiv

Auf dem "Stadt-Land-Food"-Festival werden mehrere Portionen Essen vorbereitet (Bild: Markthalle 9)

Festival für gutes Essen: "Stadt Land Food"

Am kommenden Wochenende findet rund um die Markthalle 9 in Kreuzberg die "Stadt Land Food" statt - das Festival für gutes Essen und gute Landwirtschaft. Mit den beiden Geschäftsführern der Markthalle, Nikolaus Driessen und Florian Niedermeier, hat Reiner Veit über Inhalte des Festivals gesprochen.

Dr. Gerd Scholl (Bild: Fotostudio Neukölln)

Umwelt- und Sozialstandards für Firmen: Nur Imagepflege?

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, wie sie ihre Produkte herstellen: Wirtschaften sie umweltgerecht? Halten sie sich an Sozialstandards? Das verlangen nicht nur wir Verbraucher. Ab nächstem Jahr sind Umweltweltberichte Pflicht für größere Unternehmen in der Europäischen Union. Bekannt sind diese Berichte unter dem Kürzel CSR - Corporate Social Responsibility. Seit mehr als 20 Jahren prüft ein Team vom Berliner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Umweltberichte von Unternehmen. Leiter des Forschungsfeldes dort ist Gerd Scholl. Mit ihm unterhält sich André Tonn.

Moderator Jaafar Abdul Karim mit Inforadio-Reporterin Dena Kelishadi (Bild: rbb/Kelishadi)

Jaafar Abdul Karim - "ShababTalk" bei der Deutschen Welle

Vor fünf Jahren hat die islamische Jugend rebelliert. Und in der Berliner Voltastraße haben sich eine Handvoll Journalisten gefragt: Wie können wir den Arabischen Frühling auch bei uns in der Deutschen Welle, also Deutschlands Auslandsfernsehsender, abbilden? Das Ergebnis ist eine sehr politische Diskussionssendung: "ShababTalk“ - zu Deutsch "JugendTalk". Heute hat sie ein Millionenpublikum. Der Berliner Jàafar Abdul-Karim hat sie mitentwickelt und als Moderator entscheidend zum Erfolg beigetragen. Inforadio-Reporterin Dena Kelishadi hat ihn für ein Vis à vis getroffen.

Reinhold Messner und Thomas Prinzler (Bild: Thomas Prinzler)

Reinhold Messner: Herr der Berge

Alle Achttausender der Welt hat er erklommen, er ist durch Grönland, die Antarktis und die Wüste Gobi gezogen, und kaum einer kennt ihn nicht: Reinhold Messner, legendärer Bergsteiger, Abenteurer, Vortragsreisender und Buchautor. Vor einigen Tagen war er in Berlin - Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler hat ihn getroffen.

Langzeitarchiv

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  • Der Berliner Künstler Yadegar Asisi mit Kamera auf dem Turm der Wittenberger Schlosskirche (Foto: imago/epd)

    Alles Luther oder was?!

    Er hat das zerbombte Dresden, Rom, Pergamon, den Amazonas und die Gegend um den Checkpoint Charlie als große Panoramabilder gestaltet, auf Stoffbahnen drucken lassen und ausgestellt. Damit hat Yadegar Asisi diese alte Kunstform aus dem 19. Jahrhundert wiederbelebt - und stößt auf großes Interesse. Sein neuestes Projekt "Luther 1517" wird ab 22. Oktober in Wittenberg zu sehen sein. Extra dafür entstand in der Mitte der Lutherstadt eine Rotunde, in der das 15 mal 75 Meter große 360°-Bild dann hängen wird. Inforadio-Reporterin Ulrike Bieritz hat Yadegar Asisi in seinem Atelier in Berlin-Kreuzberg getroffen.

  • Ruderer Karl Schulze präsentiert stolz seine olympische Goldmedaille (Bild: imago/Camera 4)

    Ruderer Karl Schulze - Berliner Olympiasieger

    Im August in Rio hat er seinen Titel wiederholt: Olympiasieger mit dem deutschen Doppelvierer im Rudern. Der gebürtige Dresdner Karl Schulze stammt aus einer ruderbegeisterten Familie. Seit 3 Jahren ist Berlin seine Wahlheimat, hier gibt es die besten Trainingsbedingungen für Schulze. Warum er das Risiko liebt und wie der Olympiasieger seinen eigenen Sport interessanter gestalten möchte, erfahren Sie im Vis-a-vis-Gespräch mit Inforadio-Reporter Jonas Schützeberg.

  • Fetullah Gülen in seinem Büro in Pennsylvania, im Vordergrund ein Kopfhörer (Foto: imago/Depo Photos)

    Friedmann Eißler: Die Gülen-Bewegung in Deutschland

    Fetullah Gülen - dieser Name ist in Deutschland eindeutig bekannter geworden, seit Präsident Erdogan den Prediger für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich gemacht hat. Gülen betreibt international viele Bildungseinrichtungen - auch in Deutschland. In Berlin gibt es zum Beispiel vier private Schulen in Spandau. Sie haben einen guten Ruf, mehrmals schon haben Schülerinnen und Schüler Preise bei Wettbewerben wie "Jugend forscht" gewonnen. Die Wissensvermittlung folgt allerdings einer strengen Ausrichtung, sagt Friedmann Eißler von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. Ursula Voßhenrich aus der Inforadio-Redaktion Religion und Gesellschaft hat mit ihm gesprochen.

  • Dr. Christian Bräuer im Kinosaal des Babylon-Kinos in Berlin (Bild: imago/Sven Lambert)

    Dr. Christian Bräuer zur Filmkunstmesse Leipzig

    Gestern begann die Filmkunstmesse Leipzig. Veranstaltet von der AG Kino Gilde, dem Verband der Programmkinos. Mit dessen Vorstandsvorsitzenden Dr. Christian Bräuer spricht im Vis a Vis Reiner Veit über die Filmkunstmesse, die Arthouse-Szene und Geschichte der AG Kino.

  • Heiko Gothe von Infratest dimap (Bild: David Ausserhofer)

    Wahlanalyse mit Infratest dimap

    Absturz der Volksparteien SPD und CDU - Erfolge für die Protestpartei AfD, aber auch für die Linken. Das deutliche Berliner Grollen, der Wähler-Unmut mit den bisher Regierenden scheint tief aus dem Bauch zu kommen. Und doch können die Meinungsforscher viele rationale Gründe nennen, warum die Wähler in der Haupstadt gestern die politische Landschaft kräftig umgepflügt haben. Inforadio-Redakteur Matthias Wetzl sprach darüber ausführlich mit Heiko Gothe, dem Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung beim Institut Infratest Dimap.

  • Gisela Stuart auf einer Brexit-Wahlkampfveranstaltung mit Borsi Johnson (l) (Bild: imago/i Images)

    "Wir müssen jetzt zusammenkommen"

    Premiere heute in Bratislava: Erstmals bei einem EU-Gipfel fehlt Großbritannien. Während die EU um ihre Verhandlungsposition und ihre Zukunft ringt, sucht die neue Regierung in London nach ihrer Brexit-Strategie. Neben EU-Gegner Nigel Farage und dem jetzigen Außenminister Boris Johnson war die Labour-Politikerin Gisela Stuart eine der Vorkämpferinnen für den EU-Ausstieg. Unsere Korrespondentin Stephanie Pieper hat sie in London getroffen - und mit ihr über den Brexit und seine Folgen gesprochen.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel im Interview mit Angela Ulrich (Foto: Bundesregierung | Guido Bergmann)

    Merkel will Flüchtlinge schneller in Arbeit bringen

    Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel will Flüchtlinge schneller in Arbeit bringen. Notwendig dafür sei auch, je nach Bedarf spezifische Regelungen zu entwickeln, sagte Merkel am Donnerstag im rbb-Inforadio: "Viele sind noch in den Integrationskursen oder warten darauf. Insofern glaube ich, dass wir da einen etwas längeren Atem haben müssen, aber jederzeit auch bereit sein müssen, praktikable Lösungen zu entwickeln."

  • "Merkel hat Erdogan gestärkt"

    Can Dündar: Seine Verhaftung und sein Engagement gegen das System Erdogan haben ihn zu einem der bekanntesten türkischen Journalisten gemacht. Inzwischen hat Dündar die Türkei verlassen, derzeit ist er in Deutschland. Während seiner Untersuchungshaft hat er ein Buch verfasst: "Lebenslang für die Wahrheit". Darüber und über die Zustände in seinem Heimatland sowie über das deutsch-türkische Verhältnis hat er mit Banu Baturay gesprochen - und auch nicht mit kritischen Worten in Richtung Bundeskanzleramt gespart.  

  • Sibyll Klotz (Quelle: rbb Abendschau/ Bernd von Jutrczenka)

    Sibyll Klotz: "Ende 2016 ist Schluss"

    Sie war Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzende und in den letzten zehn Jahren als Stadträtin in der Bezirkspolitik aktiv und dort für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung aktiv: Sibyll Klotz. Ende des Jahres hört sie nun auf. Inforadio-Reporter Wolf Siebert hat mit ihr über ihr Leben, über Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussmöglichkeiten gesprochen.

  • Generation Putin

    Russland kommt in Deutschland in der Berichtererstattung vor allem aus politischer Sicht vor - die Besetzung der Krim, der starke Mann Putin, die Spannungen mit dem Westen. Viel seltener fällt der Blick auf die Menschen in dem Riesenland zwischen Ural und Pazifikküste. Der Journalist und langjährige Russlandkorrespondent des "Spiegel" Benjamin Bidder hat junge Russen zwischen 20 und 30 porträtiert. Sie haben die Sowjetunion wie auch den Architekten der Öffnungspolitik Gorbatschow nur aus dem Geschichtsbuch kennengelernt. Bidders Buch "Generation Putin" erscheint am Montag. Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner hat mit Benjamin Bidder darüber gesprochen.

  • Die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten Joachim Gauck, Daniela Schadt (Foto: imago/ localpic)

    First Lady mit Zukunftsplänen

    Es ist ein Amt ohne Mandat. Doch wer mit einem Bundespräsidenten liiert ist, der rutscht automatisch in diese Rolle: First Lady, erste Dame des Staates. Seit vier Jahren ist Daniela Schadt Hausherrin im Schloss Bellevue. Rechte und Pflichten ihres Lebensgefährten Joachim Gauck sind im Grundgesetz genau festgelegt. Eine First Lady wird da mit keinem Wort erwähnt.

  • Karoline Herfurth bei der SMS für Dich Filmpremiere am 06 09 2016 in Berlin SMS fuer Dich Kinopremie (Bild: imago/APress)

    Alles neu bei Karoline Herfurth

    "Crazy", "Das Parfum", "Fack ju Göhte" - Karoline Herfurth gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen unseres Landes. Jetzt feiert die 32-jährige Berlinerin mit "SMS für Dich" ihr Regie-Debut. Wie sie sich in dieser neuen Rolle fühlt und worauf sich die Kinobesucher - der Film startet am 15. September - freuen können, daraüber sprach sie mit Alexander Soyez verraten.

  • Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) (Bild: Kay Nietfeld/dpa)

    Gabriel weist Mitschuld an AfD-Erfolg zurück

    SPD-Chef Gabriel hat eine Mitschuld seiner Partei am Wahlerfolg der AfD in Mecklenburg-Vorpommern zurückgewiesen. Die SPD als Wahlsieger habe relativ wenige Wähler an die Rechtspopulisten verloren, sagte der Bundeswirtschaftsminister am Mittwoch im rbb-Inforadio: "Deswegen finde ich, ist die erste Frage: Was müssen eigentlich die machen, die massiv an die AfD verloren haben? Das sind nicht Sozialdemokraten." 

  • Berliner Autorenbuchhandlung - Foto: mit freundlicher Genehmigung der Berliner Autorenbuchhandlung

    "Wir wollen Augen öffnen"

    1976 taten sich Autoren, Verleger und Leser zusammen, um "ein Zeichen gegen Großkonzerne und schnelllebiges Konsumentvenverhalten" zu setzen. In mehreren deutschen Städten gründeten sie Autorenbuchhandlungen, auch in Berlin. Aus Anlass des 40. Geburtstages der Berliner Autorenbuchhandlung sprach Ute Büsing mit Buchhändler Christian Dunker über den Gründungsmythos und das besondere Buch-Angebot in Zeiten von Amazon, E-Books und Groß-Discountern.

  • Kämpfer der kurdischen Miliz YPG postieren sich gegen den IS (Foto: imago/ZUMA Press)

    Als Kriegs-Sanitäter in Syrien

    Der Krieg in Syrien, die unterschiedlichen Fraktionen und Milizen, die unglaubliche Brutalität: Kaum jemand kann das alles richtig einordnen, auch, weil es kaum Zeugen, keine unabhängigen Beobachter vor Ort gibt. Auch Max Leopold, ein junger deutscher Akademiker, ist nicht unabhängig - er war monatelang als Sanitäter bei der kurdischen YPG-Miliz, die den IS bekämpft. Und er hat dort Schreckliches erlebt. Torsten Mandalka hat mit ihm darüber gesprochen. Max Leopold ist nicht sein richtiger Name - wir mussten ihn aus Sicherheitsgründen so nennen.

  • ARCHIVBILD: Das Radialsystem Berlin (Außenansicht), Aufnahme v. 06.09.2006/Foto: imago/DRAMA-Berlin.de

    Zehn Jahre Radialsystem

    Es ist aus der Berliner Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken: das Radialsystem an der Holzmarktstraße, nahe dem Ostbahnhof. 10 Jahre wird das Radialsystem nun alt und feiert dies mit Kongress und Party. Harald Asel hat die beiden Gründer und künstlerischen Leiter des Radialsystems getroffen und wollte von Folkert Uhde und Jochen Sandig erfahren, was das Geheimnis des Erfolges der Kultureinrichtung ausmacht.

  • Der Soziologe und Buchautor Oliver Nachtwey / Quelle: O. Nachtwey

    Oliver Nachtwey - "Bildung garantiert Aufstieg nicht mehr"

    Monat für Monat kommen derzeit von der Bundesagentur für Arbeit gute Nachrichten: Der Arbeitsmarkt entwicklt sich positiv. Trotz Brexit, trotz Finanz- und Wirtschaftskrise in vielen benachbarten Staaten und hoher Erwerbslosigkeit in Südeuropa. Doch der Eindruck, Deutschland könne auf seiner Insel der ökonomisch Seeligen nichts passieren, trügt - warnt der  Frankfurter Wirtschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Die Abstiegsgesellschaft“  verweist er auf eine bröckelnde soziale Basis: Weil  Aufstieg inzwischen nur noch für wenige möglich ist. Und auch der alte Slogan „Bildung, Bildung, Bildung“ nicht mehr trägt. Inforadio-Redakteurin Marion Lucke hat mit Oliver Nachtwey gesprochen.

  • Der britische Geiger Daniel Hope posiert am 26.08.2016 in Köln bei einer Pressekonferenz - Foto: imago/Horst Galuschka

    "Er war immer auf musikalischer Entdeckungsreise"

    Vor 100 Jahren, im April 1916, wurde Yehudi Menuhin geboren, einer der berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er im Alter von knapp 13 Jahren am 12. April 1929 in Berlin, als er mit den Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter an einem Abend drei Violinkonzerte von Bach, Brahms und Beethoven spielte. Der britische Stargeiger Daniel Hope war Menuhins Schüler und kannte ihn sehr gut - mit ihm sprach Maria Ossowski über den Ausnahmevirtuosen.

  • Düzen Tekkal, Journalistin und Regisseurin, zu Gast bei der Talkshow Anne Will - Foto: imago/Jürgen Heinrich

    "Ich weiß, was es heißt, wenn Werte mit Füßen getreten werden"

    Düzen Tekkal ist Tochter einer jesidischen Einwandererfamilie und eigentlich überhaupt kein ängstlicher Mensch. Doch hier in Deutschland begegnet ihr allzu oft die Angst: vor islamistischen Anschlägen, vor zu vielen Flüchtlingen oder einfach vor Veränderungen. Diese Angst bedrohe das Fundament unseres Zusammenlebens - das erklärt die Journalistin in ihrem Buch "Deutschland ist bedroht - Warum wir jetzt unsere Werte verteidigen müssen“. Im Gespräch mit Ursula Voßhenrich erklärte sie, warum eine Reise in den Nordirak sie veranlasste, ihr Buch zu schreiben.

  • Susanne von Meiss interessiert das Geheimnis

    Seit über 25 Jahren sammelt die Schweizerin Susanne von Meiss Fotografien - mit dem speziellen Fokus auf "Allure", französisch für Stil, Eleganz, Haltung. Es ist eine sehr persönliche Kollektion mit Aufnahmen berühmter, aber auch unbekannterer Fotografen, die jetzt erstmals öffentlich ausgestellt wird - und zwar in der C/O-Galerie Berlin. Am Freitagabend wird die Schau eröffnet - vor dem Start hat Barbara Wiegand mit Susanne von Meiss gesprochen.

  • Die an fortgeschrittener Demenz leidende Carmen tanzt am 20.03.2013 im Demenz-Tanzcafé in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) mit ihrem 69-jährigen Ehemann Peter Dunkelmann einen Tango. Foto: Jens Büttner/dpa

    Was wir von Dementen lernen können

    Demenz ist alles Mögliche: rätselhaft, unheilbar, ein Verlust – eins ist sie aber nicht: glamourös. Wie kommt es also, dass jemand, der als Model, als MTV-Moderatorin gearbeitet hat, vom Studio quasi ins Pflegeheim wechselt, es sich zur Lebensaufgabe macht, die Situation Demenzerkrankter und ihrer Angehörigen zu verbessern? Sophie Rosentreter, heute 40 Jahre alt, hat genau diese Wende vollzogen. Sie war selbst betroffen - ihre Großmutter erkrankte an Demenz. Anna Corves hat sie zum Interview getroffen und sprach mit ihr darüber, wie man mit der Krankheit umgehen sollte.

  • Tim-Florian Horn (Bild: rbb/Prinzler)

    Zurück zu den Sternen

    Nach über zweijähriger Bauzeit wird an der Berliner Prenzlauer Promenade das Zeiss Großplanetarium wieder eröffnet. Und es hat sich einiges geändert, wenn auch nicht alles so offensichtlich ist: Die Technik, die die Zuschauer den Sternen nahe bringt, wurde komplett erneuert. Darüber und über die gerade gegründete Sternenstiftung für Berlin hat Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit dem Planetariums-Leiter Tim Florian Horn gesprochen.

  • Jerome Boateng, Fußballer des Jahres (Bild: imago/GEPA pictures)

    "Ich bin erwachsener geworden"

    Er ist der erste Verteidiger seit 1997, der sich "Fußballer des Jahres" nennen darf: Jérôme Boateng vom FC Bayern München. Der gebürtige Berliner hat mittlerweile so ziemlich alles erreicht, was er sportlich erreichen konnte – Weltmeistertitel eingeschlossen. Über diese Ehre, seine Karriere und darüber, wie er sich auch menschlich weiterentwickelt hat, spricht Jérôme Boateng mit Taufig Khalil.

  • Hannah Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums Frankfurt/Oder; Foto: © Carsten Kampf

    Hannah Lotte Lund: Herrin über das Kleist-Museum

    Seit einer Woche ist sie die neue Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt an der Oder: Hannah Lotte Lund. Im Gespräch mit Harald Asel spricht sie über die Faszination, die von Kleist ausgeht, aber auch über konkrete Aufgaben und Pläne der kommenden Jahre.

  • Statue des berühmten Leipziger Gelehrten Freiherr von Gottfried Wilhlem Leibniz (Bild: imago/Harald Lange)

    Das schriftliche Vermächtnis von Leibniz

    Der große Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz hat einen Nachlass von 200.000 eng beschriebenen Zetteln hinterlassen, die bis heute großenteils nicht gesichtet, ausgewertet und ediert sind. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und ihre Vorgänger-Eeinrichtungen forschen seit über 100 Jahren an diesem schriftlichen Vermächtnis - momentan sind sie im Jahr 1700 angelangt. Über diese schier unendliche Arbeit sprach Thomas Prinzler mit den Leitern der Leibniz-Forschungsstellen Berlin und Potsdam: Prof. Wenchao Li und Dr. Harald Siebert.

  • Shahak Shapira - Copyright: radioeins/Saupe

    Shahak Shapira: "Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen"

    Es war eine Nacht und ein Vorfall, der ihn bekannt machte. Am Silvestertag 2015 ist Shahak Shapira mit Freunden in Berlin in der U 6 unterwegs, dort pöbeln arabisch- und türkischstämmige Jugendliche antisemitische Parolen, er filmt das Ganze und wird am Ende verprügelt. Seitdem ist er berühmt. Über sich, sein Leben und seine Familiengeschichte hat er ein Buch geschrieben: "Das wird mal ja wohl noch schreiben dürfen! Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“. Mit ihm spricht Ulrike Bieritz.

  • Der Autor Marc Friedrich (Bild: imago/Müller-Stauffenberg)

    Marc Friedrich: "Der Wandel wird von unten kommen"

    Drei Spiegel-Bestseller in Folge - und das mit Wirtschaftsbüchern. Den Autoren Marc Friedrich und Matthias Weick ist das gelungen. In ihrem jüngsten Bestseller "Kapitalfehler" führen sie aus, dass die Finanzkrise keineswegs ausgestanden sei. Nur durch ein künstlich aufgeblähtes Geldsystem werde die Wirtschaft am Laufgen gehalten, die europäische Wirtschafts- und Währungsunion drohe zu scheitern. Gerd Dehnel hat mit Betriebswirt und Autor Marc Friedrich gesprochen.

  • Militärputsch in der Türkei (Bild: EPA/SEDAT SUNA/dpa)

    Türkei - ein Monat nach dem Putsch

    Panzer an der Bosporusbrücke, Kampfjets über der Hauptstadt Ankara: Die Türkei hat mit dem Putschversuch vor knapp einem Monat dramatische Stunden erlebt. Jetzt erlebt sie eine Umbruchzeit  - eine sehr emotionale Zeit. ARD-Korrespondent in Istanbul, Reinhard Baumgarten, hat die Geschehnisse in der Nacht vom 15. auf 16. Juli miterlebt. Seitdem berichtet er für die ARD fast rund um die Uhr, und Aurelie Winker spricht mit ihm über seine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke in diesem besonderen Monat.

  • Ortseingangsschild von Krzyzowa (Kreisau) in Polen [Imago/Rüttimann]

    Klassikfestival Krzyzowa Music in Kreisau

    Nicht allzu weit entfernt von Berlin liegt Kreisau, eine kleine Stadt in Polen mit einer großen Geschichte. Dort findet ab Dienstag zum zweiten Mal das Kreisauer Musikfestival statt, ein europäisches, internationales Klassikfestival. Mit den beiden Leitern, Viviane Hagner und Matthias von Hülsen, hat rbb-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski gesprochen. (Wdhl.)

  • Annemie Vanackere (Bild: imago/DRAMA-Berlin.de)

    "Ich stelle mich der Konkurrenz"

    Am Freitagabend beginnt die 28. Ausgabe des Festivals "Tanz im August". Veranstalter ist das HAU, das Hebbel am Ufer. Für internationale Gruppen, besonders aber für die Freie Szene Berlins, sind die drei Häuser des HAU wichtige Spielstätten. Intendantin ist die Belgierin Annemie Vanackere. Mit ihr hat sich Ute Büsing Anfang dieses Jahres unterhalten. Zum Start des internationales Tanzfestivals wiederholen wir das Gespräch.

  • Hardy Rudolf Schmitz (Bild: imago/Christian Kielmann)

    Erfolgsgeschichte Berlin-Adlershof

    Der Wissenschafts- und Technologiepark Berlin-Adlershof hat sich im vergangenen Vierteljahrhundert von einer Brache am Rande der Stadt zu einem Hightechstandort mit mehr als tausend Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt. Hardy Schmitz war 14 Jahre lang Geschäftsführer der Adlershofer Betreibergesellschaft Wista Management. Anja Dobrodinsky hat mit ihm gesprochen.

  • Heinz Buschkowsky (Bild: imago/Jürgen Heinrich)

    "Der Doppelpass ist die Entscheidung: Ich gehöre hier nicht her"

    Als Reaktion auf die jüngsten Anschläge will Bundesinnenminister de Maizière am Donnerstag ein neues Sicherheitspaket vorlegen. Diskutiert wird unter anderem, die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen. Der ehemalige Neuköllner Bezirksbürgermeister Buschkowsky, unterstützte den Vorstoß. Die Integration der hier lebenden Ausländer sei wichtig, sagte der Berliner SPD-Politiker im Inforadio, denn: "Jede gescheiterte Integrationskarriere birgt die Gefahr einer Radikalisierung. Wer mit dem zweiten Pass in der Tasche zur Reserve rumrennt, der wird nie Teil des anderen. Weil: Ich kann mich immer so wie ich will positionieren."

  • Flüchtlinge: Überlebende von Rettungseinsätzen im Mittelmeer (Bild: Sara Creta/Ärzte ohne Grenzen dpa)

    Ein Jahr Flüchtlingskrise - die Sicht Italiens

    Seit dem Sommer 2015 sind etwa eine Million Menschen als Flüchtlinge nach Deutschalnd gekommen und die Flüchtlingspolitik bestimmt seitdem einen großen Teil der öffentlichen Debatte, aber nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen unserer europäischen Partner. Ein Land, das schon viel länger als wir Erfahrung mit diesem Thema hat, ist Italien. Die Regierung fühlt sich seit Jahren von der EU im Stich gelassen. Aurelie Winker hat darüber mit dem ARD-Korrespondenten in Rom, Markus Epping, gesprochen.

  • ARCHIV: Die Frauenkirche in Dresden, im Vordergrund: die Brühlsche Terrasse - AD unbekannt/Quelle: imago/Torsten Becker

    "Mir geht es darum, meine Begabungen einzubringen"

    Sie ist eine waschechte Brandenburgerin und steht vor einer großen Herausforderung: Die 43-jährige Theologin Angelika Behnke predigt ab Herbst in der Dresdner Frauenkirche und übernimmt damit eine der schönsten und prominentesten Pfarrstellen in Deutschland. Und sie ist die erste Frau in der knapp 300-jährigen Geschichte des Gotteshauses. Im Gespräch mit Ulrike Bieritz sagte Angelika Behnke über ihre neue Aufgabe, dass es weniger wichtig sei, dass mit ihr eine Frau auf diesem Posten sei. Entscheidend sei, dass sie ihre Stärken zeigen könne.

  • Die Suche nach dem Unsterblichkeitsgen

    Wie alt können wir werden? Der Wunsch nach Unsterblichkeit ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Die moderne Wissenschaft ist dem ewigen Leben auf der Spur, forscht nach den Genen, die das Altern bestimmen und  auch nach dem einen Gen, das Unsterblichkeit versprechen könnte. Einer dieser Wissenschaftler ist Prof. Lenhard Rudolph, Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung in Jena. Inforadio-Redakteur Thomas Prinzler mit ihm gesprochen (Wdh.)

  • September 2015: Flüchtlinge vor dem Hauptbahnhof in Budapest (Bild: imago/PuzzlePix)

    "Wir schaffen das" - ein Jahr danach

    Wohl kaum ein Satz ist im vergangenen Jahr so oft zitiert worden wie dieser Ausspruch von Bundeskanzlerin Merkel. Gemeint waren die Herausforderungen auf dem Höhepunkt der europäischen Flüchtlingskrise im September 2015, denen sie ein "Wir schaffen das" entgegen setzte - eine Maxime, die sie unlängst erneuerte. Doch schaffen wir das wirklich? Wie sich die Dinge in den letzten zwölf Monaten entwickelt haben und wie Österreich seinen veränderten Kurs in der Flüchtlingspolitik gerechtfertigt hat, darüber sprach Aurelie Winker mit dem ARD-Korrespondenten Ralf Borchard, Studio Wien.

  • Der Spitzenkandidat der FDP Berlin zur Abgeordnetenhauswahl, Sebastian Czaja, spricht am 19.07.2016 beim Wahlkampfauftakt der FDP Berlin für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 18. September 2016 in der Bundeshauptstadt nach seiner Rede. Foto: Rainer Jensen/dpa

    "Da muss die Stadt besser gemanagt werden"

    Noch rund sechs Wochen, dann wählen die Berliner ihr nächstes Landesparlament. 21 Parteien bewerben sich am 18. September um die Mandate, die meisten sind derzeit nicht im Abgeordnetenhaus vertreten. Auch nicht die Berliner FDP, doch sie gehört zu den Parteien, die laut Umfragen durchaus Chancen haben, wieder in den ehemaligen Preussischen Landtag einzuziehen. Sabina Matthay sprach mit Sebastian Czaja, Spitzenkandidat der Berliner FDP, über die Themen, mit denen die Liberalen in den Wahlkampf ziehen wollen.

  • Kugelstoßer David Storl (Bild: imago/Jacob Schröter)

    "Der Wettkampf schreibt seine eigenen Gesetze"

    Fast zwei Meter groß, 120 Kilo Gewicht, gerade mal 26 Jahre alt: Kugelstoßer David Storl gilt als Modellathlet und einer der sichersten Medaillenkandidaten bei den Olympischen Spielen. Schon mit 21 wurde Storl der jüngste Welt- und Europameister in dieser klassischen Disziplin - das schaffte bisher noch keiner. Vor einem Monat wurde er zum dritten Mal in Folge Europameister - auch das ein einsamer Rekord. Nur olympisches Gold fehlt ihm noch. Kurz vor der Abreise nach Rio konnte Stefan Frase mit Storl über seine Chancen sprechen.

  • Olympia-Pfarrer Thomas Weber (Foto: imago/Udo Gottschalk)

    "Ich reise mit gemischten Erwartungen"

    Am 5. August beginnen in Brasilien die Olympischen Spiele. Seit 1972 wird die deutsche Olympiamannschaft von katholischen und evangelischen Seelsorgern begleitet. Bereits zum 6. Mal als solcher mit dabei ist der evangelische Pfarrer Thomas Weber aus Nordrhein-Westfalen. Ulrike Bieritz aus der rbb-Redaktion Kirche und Religion hat mit Thomas Weber vor seiner Abreise gesprochen. Seine Vorfreude hält sich bisher noch in Grenzen - dies könne sich jedoch ändern, je näher der Abflug rückt, so Weber.

  • "Der Islam ist so frauenfeindlich wie die, die ihn auslegen"

    "Emanzipation im Islam - eine Abrechnung mit ihren Feinden" - so ist der Titel des neuen Buches von Sineb El Masrar. Darin plädiert die Autorin und Herausgeberin des multikulturellen Frauenmagazins Gazelle dafür, Traditionen zu hinterfragen und sich über die Religion zu streiten. Ursula Voßhenrich hat mit Sineb El Masrar über männliche Deutungshoheit und die Zukunft des Islams in Deutschland gesprochen.

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Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

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