Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben Frühlingslese 2017 des Erfurter Herbstlese e.V., Quelle: imago/VIADATA

Altmann: "Zum Leben anstupsen"

Er ist einer der bekanntesten deutschen Reiseschriftsteller, ein Selfmademann mit einem Faible für das Leben in all seinen Spielarten. Jetzt hat Andreas Altmann eine "Gebrauchsanweisung für das Leben" geschrieben. Darüber hat sich Ute Büsing aus der Inforadio-Kulturredaktion mit dem 67-Jährigen unterhalten.

  • Vis à vis

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Sendungsarchiv

Die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags, Christina Aus der Au (Bild: imago/epd)

Kirchentags-Präsidentin: "Die Angst wird durch Vertrauen besiegt"

Unter dem Motto „Du siehst mich“ treffen sich ab Mittwoch bis Sonntag Christinnen und Christen in Berlin und Potsdam, um über Gott und die Welt zu diskutieren und zu feiern. Ein Höhepunkt ist der Besuch des ehemaligen US Präsidenten Barack Obama. Er wird mit Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag vor dem Brandenburger Tor diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom EKD Ratsvorsitzenden Bischof Heinrich Bedford-Strohm und der Präsidentin des Kirchentags, Christina Aus der Au. Ulrike Bieritz aus der rbb Religionsredaktion hat die reformierte Theologin, die in der Schweiz geboren wurde und in Zürich lebt und arbeitet, getroffen.

Weißrussische Folklore in Lyaskovichi (Bild: imago/Viktor Drachev/TASS)

Weißrussland - Europas große Unbekannte

Für die meisten Deutschen ist Belarus ein buchstäblich fremdes Land. Manche nennen es die letzte Diktatur Europas, andere glauben, es gehöre zu Russland. Nadine Lashuk kam vor gut zehn Jahren in die belasrussische Hauptstadt Minsk, um an der dortigen EU-Vertretung ein Praktikum zu machen. Seitdem lässt sie das Land nicht mehr los. In ihrem Buch "Liebesgrüße aus Minsk" beschreibt sie die wundersamen Erlebnisse einer Deutschen in Belarus - Dietmar Ringel hat mit Nadine Lashuk gesprochen.

Passanten am Leipziger Platz mit dem Kaufhaus Wertheim im Hintergrund - Foto: Harry Croner, 1937 - © Stadtmuseum Berlin

Berlin 1937 - Alltagsleben inmitten der Diktatur

"Der Alltag in der NS-Diktatur" ist das Thema einer Ausstellung, die bis Januar im Märkischen Museum in Berlin-Mitte gezeigt wird und vom Inforadio präsentiert wird. Unter dem Titel "Berlin 1937  - im Schatten von Morgen“ sind Alltagsgegenstände zu sehen, die allesamt der scheinbaren Ruhephase vor dem Zweiten Weltkrieg entstammen. Wie betrachten junge Leute heute, 80 Jahre später, diese Zeit? Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat mit Studenten gesprochen, die sich in der Ausstellung engagieren und viele Fragen aufwerfen, die weiter wichtig sind.

Die Lehramts-Referendarin Katja vor einer Schultafel - Szenenfoto aus dem Dokufilm "Zwischen den Stühlen" (© Weltkino Filmverleih)

Jakob Schmidt: Zwischen den Stühlen

Referendare haben es nicht leicht. Als angehende Lehrer stehen sie bereits vor einer Klasse und müssen Noten vergeben. Gleichzeitig drücken sie noch die Schulbank und werden selbst benotet. Wie gehen sie mit dieser Zwittersituation um? Und was macht einen guten Lehrer heute aus? Diesen Fragen geht der  junge Berliner Regisseur Jakob Schmidt in seinem Dokumentarfilm "Zwischen den Stühlen" nach - seinem ersten langen Dokumentarfilm, und gleichzeitig  Abschlussfilm an der Filmhochschule Konrad Wolf, für den er schon einige Preise einheimsen konnte. Heute kommt die Doku in die Kinos. Unsere Reporterin Nadine Kreuzahler hat sich mit Jakob Schmidt getroffen.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Demonstranten gegen Homophobie in Tschetschenien tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - Foto: imago/Christian Mang

    Ines Karl: Erste Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Berlin

    In Deutschland darf niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Dennoch: Auch in Berlin gibt es immer noch Gewalt - aus Hass, weil jemand schwul oder lesbisch ist. Die Opfer brauchen dann Ansprechpartner, die ihnen helfen. Bei der Polizei gibt es die schon seit 1992, bei der Staatsanwaltschaft hingegen  erst seit 2012. Oberstaatsanwältin Ines Karl ist eine solche Ansprechpartnerin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Staatsanwalt Markus Oswald steht sie Opfern homophober Gewalt zur Seite. Wolf Siebert hat mit ihr gesprochen.

  • ARCHIV - Chris Dercon, designierter Intendant der Volksbühne Berlin, spricht am 16.01.2017 in Berlin Gast auf der Zeitmagazin Konferenz Mode und Stil im Kronprinzenpalais. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

    Dercon bekennt sich zum Sprechtheater

    Der Belgier Chris Dercon übernimmt im Sommer die Berliner Volksbühne - am Dienstag stellte er sein Programm vor. "Endlich müssen wir nicht mehr über mich reden", so der Theaterchef, der sich in den vergangenen Monaten heftiger Kritik aus der Kulturszene ausgesetzt sah. Unsere Theaterexpertin Ute Büsing hatte im Vorfeld Gelegenheit zu einem Gespräch mit Dercon - der noch nicht alles, aber doch schon einiges verraten hat.

  • Nahid Shahalimi (li) und Generalin Khatol (re) - Foto: Nahid Shahalimi

    Nahid Shahalimi: Afghanistans starke Frauen

    Die afghanische Künstlerin Nahid Shahamili, die seit 17 Jahren in Deutschland lebt, will mit ihrem Buch "Wo Mut die Seele trägt – wir Frauen in Afghanistan" aufzeigen, dass das Bild der unterdrückten Frauen im Land nur die halbe Wahrheit ist und hat deswegen starke Frauen im Land interviewt. Aurelie Winker spricht mit ihr darüber. (Wiederholung vom 30.03.17)

  • Saul Luciano Lliuya sieht mit seiner Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen in die Prozessakten (Quelle: imago/Sven Simon)

    Roda Verheyen - Anwältin für eine saubere Umwelt

    Eine Frau will den Braunkohle-Tagebau in Brandenburg stoppen. Das klingt verrückt, aber wenn man ihr zuhört, kann man sich vorstellen, dass sie auch das schafft. Roda Verheyen ist eine international gefragte Umweltanwältin, die sich schon mit ganz anderen Giganten als Braunkohlebaggern angelegt hat. Ihr Rat ist auch bei Bundespolitikern gefragt. rbb-Reporterin Jana Göbel traf sie nach einer Ausschuss-Sitzung vor dem Paul Löbe Haus in Berlin-Mitte.

  • Porträt Felix Donath (LKT Team Brandenburg), Quelle: imago sportfotodienst/Mario Stiehl

    Felix Donath: Der Unfall war das Karriere-Aus

    Radrennen sind keine ungefährliche Sportart. Jüngstes Beispiel: der schwere Unfall bei einem Rennen in Berlin, als zwei Radler ungebremst auf ein parkendes Auto prallten. Dem mehrmaligen deutschen Nachwuchsmeister Felix Donath aus Cottbus passierte vor zwei Jahren bei der "Tour de Berlin" ein ähnlicher Unfall. Schwer verletzt fiel er ein Jahr aus und musste seine Profi-Ambitionen begraben. Jonas Schützeberg sprach mit dem 24-Jährigen über sein Leben vor und nach dem Ereignis, das alles veränderte.

  • Entwurf für das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin - Quelle: Milla & Partner

    Milla: Einheitsdenkmal kann 2019 fertig sein

    Mit hehren Zielen wurde vor fast 20 Jahren die Idee eines Einheitsdenkmals im Herzen Berlins geboren, seit dem sind so manche Kämpfe gefochten und auch verloren worden. Als bekannt wurde, dass die Einheitswippe - oder Waage, wie ihr Erfinder Johannes Milla lieber sagt - mehrere Millionen Euro teurer wird als zunächst geplant, legte der Bundestag das Projekt auf Eis – und taut es jetzt wieder auf. Der Stuttgarter Künstler Johannes Milla steckt voller Tatendrang – und räumt im Gespräch mit Maria Ossowski mit so manchen Mythen rund um das Denkmal auf.

  • Volker Schlöndorf im Studio (Bild: Dieter Freiberg)

    Schlöndorff kehrt zurück nach Montauk

    Am Donnerstag kommt Volker Schlöndorffs neuer Film "Rückkehr nach Montauk“ in unsere Kinos. Eine Literaturverfilmung und doch wieder nicht. Max Frischs Erzählung "Montauk“ war die Vorlage, aber auch nicht sehr viel mehr. Der Film erzählt - mit Nina Hoss und Stellan Skarsgard in den Hauptrollen - nicht zuletzt aus Volker Schlöndorffs Leben und von einer lange unverarbeiteten Liebesgeschichte. Alexander Soyez spricht mit Volker Schlöndorff über Fakten und Fiktion in seinem neuen Film, über seinen Ruf als Literaturverfilmer und über ihn selbst.

  • Kind auf einem Sessel, anlässlich der Geburtstagsfeier von Buddha (Foto: imago/Pacific Press Agency)

    Renaissance der Religionen in China

    Was haben die Passionsspiele in Oberammergau und Volksreligionen in China miteinander zu tun? Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Russlands Präsident Putin und Chinas Präsident Xi Jinping beim Umgang mit Religion? Kann Religion dem kommunistischen Einparteiensystem Chinas eigentlich nützen? Einer, der sich mit diesen Fragen beschäftigt hat und mit dem enormen Zulauf zu Glaubensgemeinschaften, ist der kanadische Journalist und Pulitzer-Preisträger Ian Johnson. Er lebt in Berlin und Peking und hat ein neues Buch geschrieben: "The Souls of China". Es geht darin um die Rückkehr der Religion nach Mao. Ruth Kirchner hat mit ihm gesprochen.

  • Hanns Zischler (Bild:rbb/Nadine Kreuzahler)

    Die Umwege des Hanns Zischler

    Bloß keine Routine aufkommen lassen - so könnte das Motto von Schauspieler Hanns Zischler lauten. Der Wahl-Berliner schreibt, fotografiert - und sammelt. In seiner Ausstellung "Lauter Umwege" auf Schloss Neuhardenberg zeigt der Künstler gerade, was ihn umtreibt und inspiriert: Fotos, Bücher, Zeichnungen - und Orangenpapiere. Nadine Kreuzahler aus der Inforadio Kulturredaktion hat Hanns Zischler zu Hause in Berlin-Westend getroffen.

  • Dirigent Donald Runnicles (Bild: imago stock&people)

    Runnicles: Wagner hat mich zur Oper gebracht

    Mit Wagner fing alles an. Vor genau zehn Jahren dirigierte Donald Runnicles an der Deutschen Oper den "Ring des Nibelungen" - und begeisterte Musiker und Publikum. Wenig später war er Generalmusikdirektor. Seitdem geht es steil bergauf für das Haus an der Bismarckstraße. Auch, weil Runnicles sich Zeit nimmt, viele Premieren selbst dirigiert. In zwei Tagen steht zum Beispiel schon wieder Wagner an: Der "Fliegende Holländer". Vorher hat er sich noch mit Inforadio-Kulturreporter Jens Lehmann über seine Arbeit unterhalten.

  • Thea Wolffsohn mit Michael, daneben Willi/Zeew in Schadmot Dworah, Quelle: Privatarchiv Michael Wolffsohn

    Michael Wolffsohn: Ein "Deutschjüdisches Glückskind"

    Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich mit seinen Äußerungen über einen deutsch-jüdischen Patriotismus und der Legitimität von Folter in Ausnahmefällen bei vielen Menschen in Deutschland unbeliebt gemacht. Vor kurzem wurde er vom Deutschen Hochschulverband als Hochschullehrer des Jahres ausgezeichnet, gerade  weil er ein "Querdenker" sei. Nun hat Michael Wolffsohn seine Autobiographie geschrieben: "Deutschjüdische Glückskinder", heißt sie. Matthias Bertsch hat mit ihm über das Buch und die Frage nach individuellen und kollektiven Identitäten gesprochen.

  • Timothy Garton Ash auf der Buchmesse Frankfurt, Quelle: imago/Hoffmann

    "Großbritannien verlässt die EU, nicht Europa"

    "Ich bin ein englischer Europäer und ein europäischer Engländer": Das sagt Professor Timothy Garton Ash über sich selbst. Der britische Historiker und Publizist erhält Ende des Monats den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen. Garton Ash hat vor dem Mauerfall lange in Berlin gelebt. Unsere Großbritannien-Korrespondentin Stephanie Pieper hat ihn in Oxford getroffen, wo er am European Studies Centre lehrt. Sie hat mit Timothy Garton Ash über den Brexit und die Zukunft der EU gesprochen.

  • Thomas Spindler bei Trinity (Bild: DOKfilm)

    Thomas Spindler: "Ohne Musik will ich nicht leben"

    Thomas Spindler macht viel - und fast alles, was er macht, hat irgendwie mit Musik zu tun: Er ist  Schallplattenliebhaber, Club-Betreiber und Konzertveranstalter. Sein Markenzeichen: Das Gespür für Ideen, die auf den ersten Blick verrückt klingen, sich aber als höchst erfolgreich herausstellen. Reiner Veit hat sich mit Thomas Schindler zum Vis-à-Vis getroffen.

  • Holzmarkt-Gelände an der Spree (Bild: rbb/Dobrodinsky)

    Endlich (un)fertig: Der Holzmarkt eröffnet

    Am 1. Mai ist es tatsächlich so weit: Der Holzmarkt eröffnet – beinahe fünf Jahre, nachdem er den Zuschlag für das Gelände zwischen Jannowitzbrücke und Ostbahnhof bekommen hat. Doch so richtig fertig ist das Alternativprojekt am Spreeufer in Friedrichshain nicht - und soll es auch nie werden, sagt Ania Pilipenko, die das Projekt seit sieben Jahren begleitet. Denn: "Das Unfertige hat immer Raum für Neues."

  • "Der Moscheereport" im Ersten (Bild: NDR)

    Schreiber: "Mir geht es um Versöhnung!"

    "Während vor der Moschee-Tür permanent über Integration gesprochen wird, predigt man im Innern das Gegenteil." Zu diesem Fazit kam der ARD-Journalist Constantin Schreiber, nachdem er knapp 20 Moscheen in verschiedenen Städten Deutschlands besucht hat. Seine Berichte hat er im Buch "Inside Islam" und in der TV-Reihe "Der Moscheereport" veröffentlicht. Über die teils scharfe Kritik an seinen Projekten - aber auch über Annäherungen - spricht Schreiber mit Ursula Voßhenrich.

  • Robin Alexander bei seiner Buchvorstellung "Die Getriebenen" am 13.3.2017 in Berlin, Quelle: imago/Reiner Zensen

    "Die Getriebenen" - ein Politkrimi wird zum Bestseller

    Angela Merkel, ihre Biografie oder ihr politischer Aufstieg waren schon mehrfach Stoff für Musicals, Filme oder Bücher. Jetzt hat der Journalist Robin Alexander ein Buch über die Kanzlerin verfasst, und zwar über eine besonders kritische Phase ihrer Regentschaft: 180 Tage, die Deutschland verändert haben - vom Septemberwochenende 2015, an dem Merkel die Grenzen für Flüchtlinge öffnete, bis hin zu Türkei-Abkommen und einer neuen Asyl-Gesetzgebung. Alexanders Buch "Die Getriebenen“ ist an die Spitze der Bestsellerlisten geschnellt. Angela Ulrich hat den Autor und Journalist getroffen.

  • DHM-Chef Raphael Gross (Bild: Britta Pedersen/dpa)

    Was plant Gross mit dem DHM?

    Seit genau einer Woche ist er im Amt, der neue Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum. Raphael Gross. Nach Stationen unter anderem am Jüdischen Museum Frankfurt am Main und der Universität Leipzig übernimmt der 50-jährige Schweizer ein Haus, das in den letzten Jahren nicht nur durch aufregende Ausstellungen Schlagzeilen gemacht hat. Der vorzeitige Rückzug des bisherigen Chefs, Alexander Koch, vor knapp einem Jahr ist nicht nur den Mitarbeitern in Erinnerung. Noch ist der Neue, Raphael Gross, zurückhaltend, wenn man ihn nach seinen Plänen befragt. Durchdacht sind sie allemal,wie unser Kulturredakteur Harald Asel herausfand.

  • Suzanne von Borsody und Guntbert Warns bei der Fotoprobe zum Theaterstück Konstellationen im Renaissance Theate, Quelle: imago/Future Image, Xa Bugge

    "Wir tanzen nicht nur in der Tanzszene"

    "Konstellationen" heißt das tiefgründige Boulevardtheaterstück, mit dem die Schauspieler Suzanne von Borsody und Guntbert Warns zur Zeit gemeinsam auf der Bühne des Berliner Renaissance Theaters stehen. Es ist nicht die erste Zusammenarbeit der beiden, die auch erfolgreich für Film und Fernsehen arbeiten. Ute Büsing aus der Inforadio-Kulturredaktion hat sie zum Gespräch getroffen.

  • Frank Stauss, Quelle: imago/Horst Galuschka

    Wahlkampf-Macher im Hintergrund: Frank Stauss

    Noch fünf Monate, dann wählen wir den neuen Bundestag - und am Schulz-Hype war zu beobachten, dass der Wahlkampf bereits begonnen hat. Hinter den Kulissen arbeiten Berater längst an Kommunikations-Strategien, Plakat-Kampagnen, dem Social Media-Auftritt, um der Wählerschaft die eigene Partei schmackhaft zu machen. Wie solche Wahlkampagnen organisiert werden, darüber hat Politikberater Frank Stauss mit mehr als 20 Jahren Erfahrung ein überraschend offenes Buch geschrieben. Frank Aischmann hat ihn getroffen.

  • Felix Fischer United Volleys Rheinmain - Berlin Recycling Volleys, Quelle: Marcel Lorenz, imago sportfotodienst

    "Die BR Volleys ohne Felix Fischer – undenkbar"

    Niemand hat beim Volleyballmeister BR Volleys einen besseren Draht zu den Fans als Felix Fischer. Der Ur-Berliner mit dem Stirnband als Markenzeichen hat 13 Jahre lang alle Höhen und Tiefen des Vereins miterlebt. "Die BR Volleys ohne Felix Fischer – undenkbar" sagte Volleys Manager Kaweh Niroomand einmal. Doch nun soll im Sommer für den 34-jährigen Felix Fischer wirklich Schluss sein. Jakob Rüger hat den 2,03 Meter großen Volleyballer zum Vis à Vis getroffen.

  • Büste von Konrad Adenauer (Bild: Oliver Berg/dpa)

    "Adenauer hat diese Republik geprägt"

    Vor genau 50 Jahren starb Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Der Potsdamer Historiker Michael Lemke hat bereits vor der Wende viel zu Konrad Adenauer geforscht, bezeichnet ihn als eine der "großen Gründerfiguren" der Republik und sagt. Alexander Schmidt-Hirschfelder spricht mit ihm über die Sicht aus der DDR auf Adenauer.

  • Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam (Bild: dpa)

    25 Jahre Geoforschungszentrum Potsdam

    Wenn irgendwo auf der Welt die Erde bebt oder ein Vulkan Feuer speit, dann sind die Experten des Potsdamer Geoforschungszentrums gefragt. Sie können Auskunft geben über das Warum und die Folgen. In diesem Jahr wird die Einrichtung auf dem Potsdamer Telegrafenberg 25 Jahre alt, die Wurzeln reichen aber 125 Jahre zurück. Thomas Prinzler hat sich mit dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Reinhard Hüttl unterhalten.

  • Andrea Voßhoff, Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Quelle: imago/Reiner Zensen

    "Datenschützer sind keine Täterschützer"

    Seit 2014 ist Andrea Voßhoff Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Ende Mai legt sie ihren nächsten Tätigkeitsbericht vor. Im Vis à vis mit Frank Aischmann spricht sie über die Herausforderungen beim Datenschutz in Zeiten des internationalen Terrorismus und die neue europäische Datenschutzgrundverordnung - die tritt im Mai 2018 in Kraft. Von den dann einheitlichen EU-Regeln erhofft sich Voßhoff deutliche Verbesserungen auch für ihre eigene Arbeit.

  • Gerlinde Pelkowski (Quelle: Deutsche Oper)

    Gerlinde Pelkowski und die Götterdämmerung

    Seit zwei Jahren ist der legendäre "Ring des Nibelungen" an der Deutschen Oper ausverkauft. Am Donnerstag, 13. April, hebt sich der Vorhang zum allerletzten Zyklus. Götz Friedrich hat vor 33 Jahren Regie geführt. Jetzt ist endgültig Schluss mit der Göttersage im 34 Meter langen Tunnel. Damals bereits dabei war die Spielleiterin Gerlinde Pelkowski. Damals dabei war auch die Zuschauerin Maria Ossowski, unsere rbb-Kulturkorrespondentin. Und die hat Gerlinde Pelkowski jetzt getroffen.

  • Sängerin Balbina (Bild: imago/Votos-Roland Owsnitzki)

    Balbina stellt viele Fragen

    Die Sängerin Balbina kam als kleines Kind mit ihren Eltern von Polen nach Berlin. Schon wenig später fing sie an, Liedtexte und Gedichte zu schreiben. Als junge Erwachsene tingelte sie dann über kleine Bühnen, spielte Support-Shows für Rap Künstler. Vor zwei Jahren kam dann der Durchbruch mit ihrem zweiten Album. Sie ging mit Herbert Grönemeyer auf Tour und erstmals hörten Abertausende diesen seltsam-fragilen Pop und waren begeistert. Vor kurzem hat Balbina ihr neues Album vorgestellt, das sie in dieser Woche in Berlin im Heimathafen vorstellt. Hendrik Schröder hat Balbina getroffen.

  • Rabbi Walter Rothschild (Bild: imago stock&people)

    Rabbi Rothschild: "Ohne Humor wäre ich schon tot"

    Es gibt wohl kaum eine Situation, zu der Rabbiner Walter Rothschild nicht der passende Witz einfällt. Mit britisch-jüdischem Humor nimmt er auch seine neue Rolle als freiberuflicher Rabbiner wahr. Jetzt muss er Honorare kalkulieren: Was kann er für ein Beratungsgespräch oder für eine Vorbereitung auf die Bar Mizwa nehmen? Im Vis a Vis mit Ursula Voßhenrich erzählt er von Freuden und von Konflikten als Rabbiner und verrät, wie er den Pessachabend feiert.

  • Volker Kitz, Autor, Quelle: Volker Kitz

    "Arbeit ist der Tausch: Zeit gegen Geld"

    Die Arbeit ist in unserer Gesellschaft mit viel Mythen belastet. Die Arbeit ist herausfordernd, sie soll mit Leidenschaft geleistet werden und man soll sich einbringen und selbst verwirklichen. In seinem Buch "Feierabend" erklärt der Autor Volker Kitz "warum man für seinen Job nicht brennen muss". Ute Holzhey hat mit ihm gesprochen.

  • Volker Rachold, der Geochemiker und langjährige IASC-Geschäftsführer leitet das Deutsche Arktisbüro am AWI Potsdam, Quelle: Alfred-Wegener-Institut, Jan Pauls

    Was macht das Arktisbüro auf dem Telegrafenberg?

    Nirgendwo sonst auf der Welt sind die Auswirkungen des Klimawandels so deutlich zu spüren wie in der Arktis: Das Eis schmilzt, Permafrost taut und als Folge wachsen die wirtschaftlichen Begehrlichkeiten an den Rohstoffen der arktischen Region. Seit Anfang des Jahres gibt es in Potsdam das Deutsche Arktisbüro. Es soll als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Politik und Industrie in Deutschland in Bezug auf die Arktis fungieren. Doch was macht ein Arktisbüro auf dem Potsdamer Telegrafenberg fernab der Arktis? Darüber hat Inforadio-Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit dem Leiter Volker Rachold gesprochen.

  • Der ehemalige Skispringer Helmut Recknagel (Bild: dpa)

    Skispringen: "Eine Frage der Haltung"

    Den Jüngeren werden zum Thema Skispringen die Namen Martin Schmitt und Sven Hannawald noch in guter Erinnerung sein, die Mittleren kennen gewiss Jens Weißflog, aber den Älteren sagt bestimmt auch der Name Helmut Recknagel noch etwas. Er war 1960 der erste deutsche Olympiasieger im Skispringen. Im selben und zwei Jahre später wurde er Weltmeister auf der Großschanze. Dreimal gewann der gebürtige Thüringer die Vierschanzen-Tournee. Kürzlich feierte der Pionier des deutschen Skispringens seinen 80. Geburtstag - nicht zufällig auch in Oslo. Denn dort, am legendären Holmenkollen, begann der Höhenflug des zierlichen Springers mit den weit nach vorn ausgestreckten Armen. Stefan Frase gratuliert nachträglich.

  • Junge Demonstranten in Leipzig im Herbst 1989 (Bild: imago/imagebroker)

    Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

    27 Jahre sind der Fall der Mauer und das Ende der DDR jetzt her. Und eigentlich könnte man denken, jede Geschichte ist inzwischen erzählt und jeder Zeitzeuge befragt. Dass das nicht stimmt, zeigt das neue Buch von SPIEGEL-Autor Peter Wensierski. Es heißt "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte". Ulrike Bieritz hat mit Peter Wensierski gesprochen.

  • Felix Lobrecht vor der Gropiusstadt (Bild: Ullstein-Verlag)

    "Sonne und Beton" - der Spirit von Neukölln

    Berlin-Gropiusstadt: Sozialbauwohnungen, Trabantenstadt im Süden von Neukölln. Hier spielt der vor kurzem erschienene Roman "Sonne und Beton" von Felix Lobrecht, StandUp-Comedian, Slampoet und nun auch Buchautor. Er gibt Einblick in die Lebenswirklichkeit von Jugendlichen, die in Hochhaus-Schluchten aufwachsen, wo die meisten Migrationshintergrund haben. Das Besondere: Er tut es vor dem Hintergrund der höchst eigenen Erfahrungen. Marion Lucke hat mit ihm gesprochen.

  • Die Deutsche Musikerin und Journalistin Christiane Rösinger (Bild: imago/Piero Chiussi)

    Christiane Rösinger: Die Grundtrauer ist immer dabei

    "Liebe wird überwertet" - das ist so ein typischer Spruch von Christiane Rösinger. Sie nörgelt eben gern. Damit ist sie ziemlich erfolgreich. Mit ihrem neuen Solo-Album "Lieder ohne Leiden" geht sie jetzt auf Tour. Fast zeitgleich hat sie auch noch ein Buch herausgebracht, darin schreibt sie über ihre Erfahrungen als Deutschlehrerin für Flüchtlinge. Das macht sie nebenher nämlich auch noch. Kulturredakteurin Anna Pataczek hat mit Christiane Rösinger über ihr Leben als Musikerin, Autorin und Lehrerin gesprochen.

  • Nahid Shahalimi (li) und Generalin Khatol (re) - Foto: Nahid Shahalimi

    Nahid Shahalimi: Afghanistans starke Frauen

    Die afghanische Künstlerin Nahid Shahamili, die seit 17 Jahren in Deutschland lebt, will mit ihrem Buch "Wo Mut die Seele trägt – wir Frauen in Afghanistan" aufzeigen, dass das Bild der unterdrückten Frauen im Land nur die halbe Wahrheit ist und hat deswegen starke Frauen im Land interviewt. Aurelie Winker spricht mit ihr darüber.

  • Tarapoto, Peru: Der Sohn eines Cocoa-Bauern zeigt eine reife Coca-Frucht, die an einem Baum hängt - Quelle: imago / FairMail /Hollandse Hoogte

    "Handel darf kein Selbstzweck sein"

    Internationale Handelsverträge gelten längst nicht mehr automatisch als segensreich für alle Beteiligten. Gegen die transnationalen Abkommen TTIP und Ceta zwischen EU und den USA beziehungsweise Kanada gab es energischen parlamentarischen wie außerparlamentarischen Widerstand. Unter dem neuen US-Präsidenten Trump gilt TTIP als tot, andere Abkommen sind außer Kraft oder stehen auf der Kippe. Christian Felber, Lehrer an der Wirtschaftsuniversität Wien, hält dagegen - allerdings will er die internationalen Handelsbeziehungen neu ordnen: Menschenrechte sollen über den Profitinteressen der Wirtschaft stehen. Gerd Dehnel spricht mit Christian Felber über sein Konzept.

  • Rummelsnuff (Bild: rbb/Schröder)

    Rummelsnuff: "Gefragt worden - und immer ja gesagt"

    Der Musiker Rummelsnuff (bürgerlich: Roger Baptist) ist nicht nur eine imposante, sondern auch eine recht skurrile Figur. Mindestens genauso schillernd ist sein Werdegang, den er jetzt in "Rummelsnuff - das Buch" dokumentiert hat. Hendrik Schröder spricht mit Rummelsnuff über Muskelberge und Musik - und darüber, wie Rummelsnuff in alles ja eigentlich nur so reingerutscht ist.

  • Ska Keller 2017-03-19, Berlin, Deutschland - Ska Keller (Bündnis 90/Die Grünen), Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, zu Gast bei Anne Will. (Bild: imago/Jürgen Heinrich)

    Ska Keller: Aus Guben in der Niederlausitz nach Europa

    Wer sich Brüssel und die EU-Institutionen einmal näher anschaut, kann schnell den Eindruck bekommen, die politische Elite Europas bestehe vor allem aus älteren Herrschaften und meist Männern. Eine Ausnahme ist Ska Keller. Sie wurde mit 27 Jahren EU-Abgeordnete. Im Dezember, mit Mitte 30, wurde die gebürtige Brandenburgerin zur Ko-Fraktionschefin der Grünen im EU-Parlament gewählt. Sie ist damit die wohl einflussreichste deutsche Politikerin unter 40 in Brüssel. Korrespondent Sebastian Schöbel hat sie zum Interview getroffen.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

Nahaufnahme

Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.