Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Element of Crime bei ihrem Konzert am 17. Oktober 1987 in der Zionskirche (Bild: Erik Weiss)
Erik Weiss

"Die haben auch Frauen und Mädchen angegriffen"

Vor genau 30 Jahren, am 17. Oktober 1987, versuchten etwa 30 Neonazis, ein Konzert der Westberliner Band "Element of Crime" in der Ost-Berliner Zionskirche zu stürmen. Die beiden Augenzeugen Jakob Ilja, Gitarrist der Band, und Konzertbesucher Ronald Galenza erzählen, wie sie den Angriff damals erlebt haben, wie er nachwirkte und welche Rolle das Bildungssystem der DDR dabei spielte.

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Sendungsarchiv

Der österreichische Spitzenkandidat der ÖVP, Außenminister Sebastian Kurz (M) kommt am 13.10.2017 zum Auftakt der "36-Stunden-Tour" im Rahmen des ÖVP-Wahlkampfabschlusses.
Helmut Fohringer/APA/dpa

Österreich: "Wir erleben eine Geschichtswiederholung"

Österreich hat gewählt - und die Alpenrepublik hat einen deutlichen Rechtsruck erfahren. Aller Voraussicht nach wird es zu einer konservativ-rechten Koalition aus ÖVP und FPÖ kommen - unter einem Kanzler Kurz, der vor allem mit dem Thema Zuwanderung punkten konnte. Welchen Einfluss hat dieser Wahlausgang auf das gesellschaftliche Klima in Österreich? Darüber spricht Stephan Oszvath mit der in Wien lebenden Schriftstellerin Julya Rabinowich.

Grün Berlin-Chef Christoph Schmidt in Berlin zur Ausstellungseröffnung "Berlins grüne Orte" zur Internationalen Gartenausstellung (IGA)
dpa

Christoph Schmidt: "Ein bisschen Wehmut ist dabei"

„Weine nicht, wenn der Regen fällt“, das war der heimliche Slogan der Internationalen Gartenausstellung IGA, die am Sonntag zu Ende geht. 186 Tage lang wurde – angedockt an die Gärten der Welt – in Marzahn-Hellersdorf ein Mix aus Natur, Kultur und auch Technik geboten. Einer, der das regendurchnässte Projekt mit auf den Weg gebracht hat, ist Christoph Schmidt. Er ist nicht nur Geschäftsführer der IGA, sondern auch der Grün Berlin GmbH, die in der Hauptstadt viele Parks und Gärten bewirtschaftet. Thorsten Gabriel zieht mit dem studierten Landschaftsarchitekten und Projektenwickler eine Bilanz.

Regina Ziegler
Ulrike Schamoni

Regina Ziegler: Ein filmreiches und filmreifes Leben

Sie war die erste Filmproduzentin in Deutschland: Regina Ziegler. 1973 gründete sie in Berlin die Regina Ziegler Filmproduktion. Weit über 400 Filme hat ihre Firma inzwischen realisiert, darunter Kino-Filme wie Peter Steins "Sommergäste", Wolf Gremms "Fabian" oder Andrzej Wajdas "Korczak". Aber auch TV-Serien und Mehrteiler wie "Die große Flatter", "Spreepiraten" oder "Weissensee". Begonnen aber hat Zieglers Karriere beim Sender Freies Berlin. Soeben hat Regina Ziegler ihre Autobiografie mit dem Titel "Geht nicht, gibt´s nicht" veröffentlicht. Reiner Veit sprach mit der Produzentin über ihr, wie es im Untertitel heißt, "filmreiches Leben".

Prof. Antje Meyer, MPG
Frank Vinken

Was passiert im Kopf beim Gespräch?

Ein Gespräch ist ein komplexer Vorgang. Schallwellen treffen auf das Ohr, werden dort in elektrische Signale umgewandelt und zum Gehirn transportiert. Dort werden die Signale innerhalb weniger Millisekunden analysiert und der Sinn der Rede erfasst. Und dann wird eine Antwort formuliert, als elektrischer Impuls an den Kehlkopf gegeben, wo die Stimmlippen für das Sprechen gesteuert und wieder Schallwellen erzeugt werden. Soweit die Biophysik des Sprechens. Was aber läuft im Kopf ab?

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Lisa Marei Schmidt © Gregor Baron
    Gregor Baron

    Lisa Marei Schmidt: Neue Chefin im Brücke-Museum

    Es ist ein kleines Museum - am Rande der Stadt gelegen: Das Brücke-Museum am Dahlemer Bussardsteig. Ein kleines Haus mit einer hochkarätigen Sammlung mit Werken, unter anderen von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. In diesem Jahr wird das Museum 50 Jahre alt - zum Jubiläum gibt es eine neue Museumschefin: Anfang des Monats hat Lisa Marei Schmidt die Leitung des Museums übernommen. Barbara Wiegand hat sie zum Vis a Vis getroffen.

  • Autor und Historiker Michael Wildt im kulturradio-Studio; Foto: Carsten Kampf

    Wildt: "AfD-Volksbegriff widerspricht dem Grundgesetz"

    In 13 Landtagen ist die AfD bereits vertreten, jetzt sitzt sie auch im Bundestag. Und ihr Spitzenpersonal spart nicht mit markigen Worten. "Wir wollen uns unser Land und unser Volk zurückholen" - hat Spitzenkandidat Alexander Gauland am Wahlabend gesagt. Der Historiker Michael Wildt von der Berliner Humboldt-Universität kommt in seinem Buch "Volk, Volksgemeinschaft, AfD" zu dem Schluss, dass das Volk eine Art Auslaufmodell ist. Dietmar Ringel hat mit ihm gesprochen.

  • Canan Bayram am 21.8.17 in Kreuzberg (Bild: Maurizio Gambarini/dpa)
    Maurizio Gambarini/dpa

    Bayram: "Zu hohe Hürden für Jamaika"

    Der Weg nach Jamaika wird kein einfacher werden. Diese Koalition ist zwar wahrscheinlich, aber gewiss kein Liebesbündnis. Am Wochenende loten die Spitzen von CDU und CSU aus, ob es eine gemeinsame Linie geben kann. Danach wird erst mit FDP und Grünen gesprochen. Und da sind auch Hürden zu nehmen. Eine, die vehement gegen ein Jamaika-Bündnis ist, ist die frisch gebackene Grüne Bundestagsabgeordnete Canan Bayram. Im Gespräch mit Ute Schuhmacher betont sie: In der Flüchtlings-, Integrations- und auch Sozialpolitik lägen die Positionen schlicht zu weit auseinander.

  • Die Journalistin Andrea Böhm
    Jacob Russell

    Insel der Stabilität in der Beschleunigungsspirale

    "Das Ende der westlichen Weltordnung" konstatiert Andrea Böhm in ihrem neuen Buch. Sie arbeitet seit über zwanzig Jahren als Journalistin - in den USA, im Nahen Osten, Russland oder Zentralafrika. Im Moment ist Andrea Böhm Korrespondentin der "Zeit" im Libanon. Gabriele Heuser hat sich mit ihr über Macht-Veränderungen auf der Erde unterhalten.

  • Komponist Aribert Reimann
    imago/Manfred Siebinger

    Aribert Reimann über seine neue Oper "L'Invisible"

    Am 8. Oktober feiert an der Deutschen Oper "L'Invisible" Premiere. Es ist die neue - neunte - Oper des Berliner Komponisten Aribert Reimann, basierend auf drei Kurzdramen des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck. Harald Asel hat sich mit Aribert Reimann getroffen und über sein neuestes Werk unterhalten.

  • Martin Patzelt
    imago/Jürgen Heinrich

    Martin Patzelt - was ist konservativ?

    Nach dem Wahlerfolg der AfD und den Verlusten der Union beginnt nach und nach eine Debatte über die Ausrichtung von CDU und CSU. Was bedeutet konservativ eigentlich für die Union? Wie konservativ will man sein? Darüber spricht unser Hauptstadt-Korrespondent Alex Krämer mit einem Politiker, der sich selbst als konservativ bezeichnet - und es geschafft hat, seinen umkämpften Wahlkreis im Osten Brandenburgs gegen den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland zu verteidigen: Martin Patzelt.

  • flasterer arbeiten am 27.09.2017 in Berlin vor der Staatsoper Unter den Linden.
    dpa/Britta Pedersen

    "Es ist einfach beglückend schön!"

    Am Dienstag ist es soweit: Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet die Staatsoper glanzvoll ihr Haus Unter Den Linden. Zu den Rückkehrern ins Stammhaus gehört die Oberspielleiterin Katharina Lang. Ein Regisseur inszeniert, wird bei der Premiere bejubelt oder augebuht - und verschwindet. Dass sein Stück oft viele Jahre mit immer wieder wechselnden Sängern über die Bühne geht, das ist die Sache von Katharina Lang. Über 30 Jahre kennt sie das Haus. Maria Ossowski hat sie getroffen.

  • Frische Cherry Tomaten in Box
    Science Photo Library

    Die absurde Reise der Tomaten

    Regionale Lebensmittel stehen hoch im Kurs: Wenn sie nicht lange durch die Gegend gefahren werden, dann spart das Transportkosten und schont die Umwelt, so die Überlegung. Jeder Supermarkt schmückt sich daher mit Werbe-Hinweisen auf regionale Produkte. Allerdings ist die Hoffnung auf frische Produkte ganz aus der Nähe oft trügerisch. Das hat die Niederländerin Annemieke Hendriks bei Reportagereisen herausgefunden, mit denen sie der Tomate kreuz und quer durch Europa gefolgt ist. Über ihr Buch "Tomaten - Die wahre Identität unseres Frischgemüses" hat Gerd Dehnel mit ihr gesprochen.

  • Heide Ecker-Rosendahl damals (1970) und heute
    imago sportfotodienst/ Chai v.d. Laage

    "Miss Leichtathletik" mit Ringelsocken

    Sie ist nicht nur eine der größten deutschen Leithathletinnen, sie war zu ihrer aktiven Zeit so was wie ein Popstar: Heide Ecker-Rosendahl, Doppel-Olympiasiegerin von 1972. Dennis Wiese aus der Inforadio-Sportredaktion hat sie 45 Jahre nach den Spielen von München getroffen. Dabei hat die frühere Weltklasse-Leichtathletin auch das Geheimnis ihres Markenzeichens gelüftet - das der rot-weißen Ringelsocken.

  • Der damalige Bundesaußenminister Steinmeier (SPD) trifft Katars Wirtschaftsminister Scheich Ahmed bin Jassim bin Mohamed Al-Thanivon
    imago/photothek

    Gefährliche Geschäfte: "Scharia-Kapitalismus"

    Saudi-Arabien, Katar, Kuwait - mit vielen Staaten, in denen die Scharia Gesetz ist, lassen sich gute Geschäfte machen. Aber am Ende der Geldströme, die durch die Golfregion fließen, sterben häufig Menschen. Das schreibt der investigative rbb-Reporter Sascha Adamek in seinem soeben erschienenen Buch "Scharia-Kapitalismus". Anne Winter aus unserer Kirchenredaktion hat mit ihm gesprochen.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 24.09.2017 in Berlin in der Parteizentrale der CDU auf der Bühne.
    dpa, Michael Kappeler

    Bundestagswahl - Die Analyse

    Die Regierungsparteien abgestraft, die AfD drittstärkste Kraft, gefolgt von der wieder-erstarkten FDP, Linke und Grüne auf den letzten beiden Plätzen - so haben die Deutschen gestern gewählt. Die SPD will keine Große Koalition mehr eingehen, bleibt also nur noch ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen, und das zu schmieden dürfte schwer werden. Wo stehen wir also am Tag nach der Bundestagswahl? Das erörtert unsere Korrespondentin im Hauptstadtstudio Angela Ulrich im Gespräch mit Oliver Rehlinger.

  • Anne Mailliet (Deutschland-Korrespondentin des internationalen Senders France 24)
    imago/Müller-Stauffenberg

    Wahlkampf: "So viel Diskrepanz wie nie zuvor"

    Der Bundestagswahlkampf hat unser Programm in den vergangenen Wochen geprägt. Wir haben über die neue Lautstärke berichtet, wenn Spitzenpolitiker auf Marktplätzen niedergebrüllt wurden. Oder ob Fernsehduelle spannend oder langweilig waren. Welche Themen wichtig waren - und welche leider nicht. Auch Anne Mailliet hat das gemacht. Sie beobachtet die Berliner Politik für den französischen Fernseh-Nachrichtensender France 24. Über ihre Eindrücke spricht sie mit Martin Mair aus unserem Hauptstadtstudio.

  • Naika Foroutan (Bild: Nina Pieroth)
    Nina Pieroth

    Alte Heimat, neue Heimat, keine Heimat?

    Das "Eigene" und das "Fremde", das "Vertraute" und das "Unbekannte" - darum geht es auch, wenn wir über Migranten und Flüchtlinge und über "Multikulti" diskutieren. Und nicht nur wir: Auch in den europäischen Nachbarländern weckt das Thema Emotionen. In dieser Situation wird auch darüber diskutiert, was uns eigentlich "im Innersten zusammenhält". Fremd im eigenen Land oder neue multikulturelle Heimat? inforadio-Redakteur Wolf Siebert hat darüber mit Naika Foroutan gesprochen. Die Berliner Professorin ist stellvertretende Direktorin des Instituts für Integrations- und Migrationsforschung" (BIM) an der Humboldt-Universität.

  • Mark Milde, Organisator des Berlin-Marathons
    Jakob Rüger, Inforadio

    Mark Milde glaubt an Inforadio-Staffel

    Sie sind nur ein Jahr auseinander: Mark Milde und der Berlin Marathon, den damals zur Premiere im Jahr 1973 sein Vater Horst Milde organisierte. Heute ist der "kleine Mark" 44 Jahre alt und der Cheforganisator des größten Marathons in Deutschland. Jakob Rüger hat sich wenige Tage vor dem Startschuss mit Mark Milde getroffen.

  • "Agora-Verkehrswende"-Direktor Christian Hochfeld (Bild: Pressestell/agora-verkehrswende.de)
    agora-verkehrswende.de

    Hochfeld: "Der Verkehrssektor muss umdenken!"

    Klimaschutz und Verkehr – das sind zwei Themenbereiche, bei denen in Deutschland bisher nicht viel zusammengeht. Der Verkehrssektor ist der einzige Bereich, in dem die klimaschädlichen Treibhausgase bisher nicht gesunken sind. Einer, der sich zum Ziel gesetzt hat, dass sich das ändert, ist Christian Hochfeld. Er ist Direktor der Denkfabrik "Agora Verkehrswende“. Mit ihm spricht Gabriele Intemann wenige Tage vor der Bundestagswahl darüber, was Politik in der kommenden Legislaturperiode tun kann und muss, damit auch der Verkehr umweltfreundlicher wird.

  • Das vernetzte Ich: Die digitale Allmacht (Bild: colourbox/nopporn)

    Das Deutsche Internet-Institut wird eröffnet

    Am Donnerstag wird das Deutsche Internet-Institut in Berlin offiziell eröffnet. Ein Konsortium aus allen großen Universitäten in Berlin und Potsdam, dem Fraunhofer-Institut sowie dem Wissenschaftszentrum Berlin hat sich beim Rennen um den Standort gegen mehrere Wettbewerber durchgesetzt. Einer der Gründungsdirektoren des Internet-Institutes ist Martin Emmer. Mit ihm hat Inforadio-Redakteur Henning Wächter gesprochen.

  • Grab auf einem alevitischen Friedhof in Berlin-Neukölln
    rbb/Bieritz

    Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss

    Der kommende Sonntag ist Tag des Friedhofs. 220 Friedhöfe gibt es allein in Berlin. Jeder ist anders, aber  alle sind grüne Oasen mitten in der Großstadt, die nicht nur zum Trauern, sondern auch zum Spazierengehen einladen. Der Autor und Chef des Verbrecherverlags, Jörg Sundermeier, hat aus den 220 Friedhöfe der Hauptstadt 11 ausgewählt, "die man gesehen haben muss, bevor man stirbt" - so der Titel seines neuesten Buches. Ulrike Bieritz hat sich mit Jörg Sundermeier getroffen - natürlich auf einem Friedhof.

  • Futuristisches Auto auf der IAA
    imago/Arnulf Hettrich

    Die Fortbewegung der Zukunft

    Wie werden wir uns morgen fortbewegen? Eine Frage, die viele beschäftigt, nachdem der Dieselmotor in Verruf geraten ist. Die vielgepriesenen elektrisch angetrieben Autos sind teuer und haben nur eine geringe Reichweite. Wann also kommt das E-Auto und wenn nicht, was kommt dann? Thomas Prinzler hat darüber mit Prof. Robert Schlögl gesprochen. Er ist Direktor an zwei Max-Planck-Instituten – dem für chemische Energiekonversion in Mühlheim an der Ruhr und dem Berliner Fritz-Haber-Institut.

  • Erdogananhänger in Wien
    imago/CHROMORANGE

    Atatürks wütende Enkel

    Der Ton wird immer schriller in den deutsch-türkischen Beziehungen. Erdogans Rhetorik ist ohnehin nicht arm an Provokationen und im deutschen Wahlkampf wählen auch deutsche Politiker einen harschen Ton. Raum für mehr Differenziertheit fehlt da, kritisiert der deutsch-türkische Journalist Baha Güngör. Er war Korrespondent der dpa in der Türkei und lange Jahre Leiter der türkischen Redaktion der Deutschen Welle in Bonn. In seinem neuen Buch "Atatürks wütende Enkel" analysiert er den Kontext, der Erdogan zur Macht verhalf - und sie ihm erhält. Anna Corves hat mit Baha Güngör über "die Türkei zwischen Demokratie und Demagogie" gesprochen.

  • Neil McGregor, britischer Kunsthistoriker und Intendant des Berliner Humboldt Forums
    dpa

    Neil MacGregor, Gründungsintendant des Humboldt-Forums

    Es ist eines der umstrittensten Kulturprojekte Deutschlands: Das Humboldtforum im wiedererrichteten Berlin Schloss. Nachdem es lange Zeit um die historisierende Hülle ging, streitet man sich nun – endlich – auch um die Inhalte. Im Fokus der Kritik stehen auch die drei Gründungsintendanten – unter ihnen der Brite Neil MacGregor. Der Kritik und vor allem den Fragen nach der Zukunft des umstrittenen Projekts stellt sich der renommierte Museumsmann im Vis à Vis mit Barbara Wiegand.

  • ARCHIV: DGB-Chef Reiner Hoffmann bei der Diskussionsveranstaltung "Gemeinsam für gelebte Demokratie", Köln, 04. Mai 2017
    imago/Sven Simon/Malte Ossowski

    Wahl 2017: Die Forderungen des DGB

    Noch knapp zwei Wochen, dann haben die Bundesbürger die Chancen, bei der Bundestagswahl die Weichen für die Politik neu zu stellen. Doch viele Wähler sind noch unentschlossen. Aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) sind vor allem die Themen Arbeit, Bildung und Rente wichtig. Was die nächste Bundesregierung in diesem Bereich anpacken sollte, darüber sprach Hauptstadtstudio-Korrespondentin Cecilia Reible mit DGB-Chef Reiner Hoffmann.

  • Anke Stein, neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Moabit
    dpa

    JVA-Leiterin Stein: "Für diese Gesellschaft arbeiten"

    Die Justizvollzugsanstalt in Moabit hat eine neue Leiterin: Anke Stein. Die 46-jährige Berlinerin hat zuvor die JVA Heidering geleitet, ein erst wenige Jahre altes Berliner Gefängnis in Brandenburg. Nun ist sie zurückgekehrt ins Zentrum von Berlin – als bislang einzige Frau an der Spitze eines Gefängnisses. Wieso sie der hochmodernen Haftanstalt in Brandenburg den Rücken gekehrt hat, wie ihr Alltag als Gefängnisleiterin aussieht und was sie Pläne für die JVA Moabit hat, darüber spricht sie mit Nina Amin.

  • BDI-Präsident Dieter Kemp
    dpa-Zentralbild, Britta Pedersen

    BDI-Chef Dieter Kempf: "Mehr Wirtschaft wagen"

    Wahlkämpfer und Politiker der Parteien sind unterwegs. Sie sprechen auf Veranstaltungen, suchen direkten Kontakt zu Wählern in Fußgängerzonen und vor Wohnungstüren. Sie werben für ihre politischen Vorstellungen und Wahlziele. Das stößt natürlich auch bei großen Verbänden auf Interesse. Wirtschaftsredakteur André Tonn spricht mit Dieter Kempf, dem Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), darüber was er sich von der Politik für die deutsche Wirtschaft wünscht.

  • Hans-Joachim Laesicke (SPD) Bürgermeister der Stadt Oranienburg
    imago, Rolf Kremming

    "Anfangs war´s trostlos" - Laesicke geht

    Für Oranienburg endet demnächst eine Ära: 24 Jahre war Hans-Joachim Laesicke Bürgermeister und hat die Stadt im Kreis Oberhavel maßgeblich geprägt - vom hässlichen Entlein zur Boomtown. Der streitbare Sozialdemokrat ist eines der prominentesten Gesichter unter Brandenburgs Bürgermeistern. Unvergessen bleiben seine lautstarken Appelle an Bund und Land, seine Stadt bei der Beseitigung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg zu unterstützen. Unser landespolitischer Korrespondent Dominik Lenz blickt mit Laesicke zurück.

  • Markus Bickel
    Markus Bickel/privat

    Markus Bickel: "Profiteure des Terrors" - deutscher Waffenexport für Kriegsregionen

    Markus Bickel hat rund zwei Jahrzehnte als Korrespondent aus zahlreichen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens berichtet – so aus Syrien, dem Irak und dem Libanon. Dabei ist er zu dem Schluss gekommen, dass der Westen, darunter Deutschland, eine Mitverantwortung für immer neue Kriege in der Region hat. In seinem Buch „Die Profiteure des Terrors“ beschreibt Bickel, wie Deutschland an Kriegen verdient und arabische Diktaturen stärkt. Dietmar Ringel hat mit Markus Bickel gesprochen.

  • Christian Bräuer (Geschäftsführer York-Kino GmbH)
    Imago Sven Lambert

    Christian Bräuers neue Kinos in der City West

    Kinosterben, das war gestern. Heute heißt es wieder: Neue Kinos braucht die Stadt! Das dachte sich die Berliner Yorck-Kinogruppe und hat in zentraler West-Berliner Lage am Bahnhof Zoo ihre sieben neuen Delphi LUX-Kinosäle gebaut. Am Mittwoch werden die Spielstätten mit modernster Technik und bequemen Sitzen eröffnet, am Donnerstag beginnt dann der reguläre Spielbetrieb. Mit Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe, sprach Reiner Veit über die neuen Delphi LUX-Kinos.

  • ARCHIV - Die Direktorin des Einstein-Forums Potsdam, Susan Neimann
    www.susan-neimann.de/Foto: Bettina Volke

    Susan Neiman: Vernunft gegen "Fake News"

    Wer heute von menschlichem Fortschritt spricht, gerät schnell in den Verdacht, entweder ein Träumer zu sein - oder aber Fortschritt allein in dem Sinne zu verstehen, dass der Markt die Entwicklung bestimmt und die Wirtschaft wachsen muss. Die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman definiert Fortschritt anders: In ihrem Manifest "Widerstand der Vernunft" besteht sie darauf, dass der Mensch sich moralisch weiter entwickeln kann, dass Fortschritt keine ökonomische Kategorie ist. Gerd Dehnel spricht mit der Direktorin des Einstein Forums Potsdam.

  • Demonstranten gegen Homophobie in Tschetschenien tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - Foto: imago/Christian Mang
    imago stock&people

    Ines Karl hilft Opfern homophober Gewalt

    In Deutschland und auch in den Staaten der EU darf niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Dennoch gibt es immer noch Gewalt aus Hass, weil jemand schwul oder lesbisch ist. Ansprechpartner für die Opfer gibt es bei der Polizei schon seit Anfang der 90er Jahre, bei der Staatsanwaltschaft hingegen erst seit 2012. Ines Karl ist eine solche Ansprechpartnerin. Die Oberstaatsanwältin steht gemeinsam mit ihrem Kollegen Staatsanwalt Markus Oswald Opfern homophober Gewalt zur Seite. Wolf Siebert hat mit ihr gesprochen.

  • DTM Race Lausitzring, Saison 2017 - 2. Event Hockenheimring, GER, 11 Marco Wittmann, Quelle: Gruppe C / Hoch Zwei, imago sportfotodienst
    imago sportfotodienst

    Marco Wittmann: "Adrenalin gehört einfach dazu"

    Sein "Dienstwagen" ist knapp 1.120 Kilo leicht, hat aber 480 PS und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 270km/h. Und mit dem wollte DTM-Pilot Marco Wittmann seinen Titel bei den diesjährigen Deutschen Tourenwagen Meisterschaften eigentlich verteidigen. Zu Beginn der Saison hatte Stefan Frase mit Marco Wittmann gesprochen.

  • Comedian Gayle Tufts (USA) - ARD Liveshow Das Adventsfest der 100.000 Lichter aus dem Congress Centrum Suhl, Quelle: Christian Schroedter, imago
    imago stock&people

    "American Woman": Gayle Tufts persönlicher Trump-Schock

    Sie ist die Top-Amerika-Erklärerin der Deutschen: Gayle Tufts. Seit 25 Jahren lebt sie mittlerweile in Berlin. In ihrem Buch "American Woman" hat die Entertainerin ihren ganz persönlichen Trump-Schock verarbeitet. Ute Büsing hat sich darüber mit Gayle Tufts unterhalten. (Wdh. vom 9. Juni 17).

  • Dr. Lea Ackermann (Gründerin und Vorsitzende SOLWODI e.V.), Quelle: imago
    imago stock&people

    Ordensschwester Lea Ackermann: Einsatz für "Frauen in Not"

    Sie hat ihr Leben "Frauen in Not" gewidmet, die Ordensschwester und Frauenrechtlerin Lea Ackermann. Anfang des Jahres wurde sie 80 und hat sich zu ihrem Jubiläum ein Buch geschenkt: "Der Kampf geht weiter – damit Frauen in Würde leben können". Lea Ackermann war Bankkauffrau, ist ausgestiegen und mit 23 Ordensschwester geworden. Seit über 30 Jahren engagiert sie sich für benachteiligte Frauen, ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins Solwodi "Solidarität mit Frauen in Not". Ulrike Bieritz hat im Februar mit Lea Ackermann gesprochen.

  • Helferin untersucht geflüchtetes Kind in Palermo
    imago/Independent Photo Agency

    Vis à vis

    Der Weg nach Europa führt für viele Migranten über das Mittelmeer. Sie werden von Schleppern hauptsächlich in Libyen auf Schlauchboote gesetzt mit Ziel Malta oder Italien. Laut UNHCR sind mehr als 2000 dabei ums Leben gekommen. Italien ist überfordert und will Hilfe, doch die Rest-EU zögert. Hilfsorganisationen haben ihre Rettungseinsätze auf Druck der italienischen Behörden gestoppt. Ihnen wird vorgeworfen, mit den Schleppern in Libyen zusammenzuarbeiten. rbb-Reporterin Amelie Ernst war in dieser Woche unterwegs auf Malta und Sizilien und hat sich ein eigenes Bild von der Situation gemacht.

  • Junge Demonstranten in Leipzig im Herbst 1989 (Bild: imago/imagebroker)
    imago/imagebroker

    Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

    Eigentlich könnte man denken, es ist bisher jede Geschichte aus der DDR erzählt und jeder Zeitzeuge befragt. Dass dem nicht so ist, zeigt ein Buch des Spiegelautors Peter Wensierski, das im Frühjahr erschienen ist: "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution - Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte". Ulrike Bieritz hat mit Peter Wensierski über die Entstehung des Buches und die Geschichte der jungen Leipziger gesprochen.

  • Menschen spielen im "Holocafé" in Düsseldorf
    imago/Jochen Tack

    "Der Mensch ist ein spielendes Wesen"

    Videospiele sind Massenmedium, Wirtschaftsfaktor, mittlerweile auch Kulturgut und - sie sind Gegenstand der Forschung. Der Medienpsychologe und Spieleforscher Dr. Christian Roth untersucht seit 2004, welche Effekte Computerspiele auf den Nutzer haben. Christoph Parker hat mit ihm darüber gesprochen, was während des Spielens in unserem Gehirn passiert und welche Potenziale, aber auch Risiken damit verbunden sind.

  • Sängerin Balbina bei einem Konzert mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg am 10. Januar 2017 im Großen Sendesaal des rbb in Berlin
    imago/Martin Müller

    Balbina stellt viele Fragen

    Die Sängerin Balbina kam als kleines Kind mit ihren Eltern von Polen nach Berlin. Schon wenig später fing sie an, Liedtexte und Gedichte zu schreiben. Als junge Erwachsene tingelte sie dann über kleine Bühnen und spielte Support-Shows für Rap Künstler. Vor zwei Jahren dann der Durchbruch mit ihrem zweiten Album. Sie ging mit Herbert Grönemeyer auf Tour und erstmals hörten Abertausende diesen seltsam-fragilen Pop und waren begeistert. Im April hat Balbina ihr neues Album vorgestellt. Hendrik Schröder hat die Sängerin getroffen. (Wdh. vom 12.04.17)

  • Tapete-Records-Chef Gunther Buskies (Bild: imago/Lars Berg)
    imago/Lars Berg

    "Wir machen das aus Liebe zur Musik"

    Tapete - das klingt nicht unbedingt nach einem Musikunternehmen. Aber Tapete Records ist tatsächlich das größte deutsche Indie-Label, das heißt, es existiert unabhängig von großen internationalen Unterhaltungskonzernen. Das in Hamburg ansässige Unternehmen verzeichnet eine erstaunliche Erfolgsgeschichte in einer krisengeschüttelten Branche. Gerd Dehnel spricht mit Gründer und Chef Gunther Buskies über 15 Jahre Tapete Records im Spannungsfeld aus Betriebswirtschaft und Musik.

  • Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben Frühlingslese 2017 des Erfurter Herbstlese e.V., Quelle: imago/VIADATA
    imago stock&people

    Altmann: 'Zum Leben anstupsen'

    Er ist einer der bekanntesten deutschen Reiseschriftsteller, ein Selfmademann mit einem Faible für das Leben in all seinen Spielarten. Jetzt hat Andreas Altmann eine "Gebrauchsanweisung für das Leben" geschrieben. Darüber hat sich Ute Büsing aus der Inforadio-Kulturredaktion mit dem 67-Jährigen unterhalten.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.