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DIE AKTUELLE SENDUNG

Deborah Feldman (Bild: Metodi Popw/imago)
Metodi Popw/imago

Deborah Feldman: "Die größte Freiheit ist das freie Denken"

Die Gemeinschaft der Satmarer ist eine ultraorthodoxe jüdische Sekte, die hauptsächlich im New Yorker Stadtteil Williamsburg ihre Anhänger hat. Dort ist Deborah Feldman aufgewachsen, völlig abgeschirmt vom New Yorker Leben außerhalb der Gemeinschaft.  Mit 22 Jahren brach Deborah Feldman aus der Gemeinde aus, jetzt ist sie 31 Jahre alt und lebt in Berlin. Ihr Leben in der Satmarer Gemeinschaft, ihre Befreiung und den Weg bis nach Berlin hat sie in zwei Büchern beschrieben. Ursula Voßhenrich hat mit ihr über den wahren Glauben und religiöse Zwänge gesprochen.

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Sendungsarchiv

ntendant der Volksbuehne Chris Dercon posiert fuer ein Bild waehrend der Eroeffnung der Saison der Volksbuehne bei der Performance Fous de danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof in Berlin am 10. September 2017.
imago/Emmanuele Contini

Dercon: "Die Kritiker wissen inzwischen, wohin die Reise geht"

Nach heftigen Diskussionen um ihre Neuausrichtung hat die Arbeit an der Berliner Volksbühne seit dem Sommer an Fahrt aufgenommen. Nach 100 Tagen wird immer klarer erkennbar, welche Produktionen auch in Zukunft den Spielplan des Traditionstheaters bestimmen. Darüber hat unsere Theaterexpertin Ute Büsing mit dem umstrittenen Intendanten Chris Dercon gesprochen.

Annalena Baerbock im November 2017 im Paul-Löbe-Haus in Berlin (Bild: Christian Thiel/imago)
Christian Thiel/imago

Annalena Baerbock: Mit Pragmatismus zum Parteivorsitz

Die Brandenburger Abgeordnete Annalena Baerbock will Grünenchefin werden. Sie selbst gilt als pragmatisch, also als "Realo" – wehrt sich aber gegen das reine Flügeldenken in ihrer Partei: Klar, die Grünen haben und brauchen Flügel – aber eben nicht nur. Baerbock setzt nicht auf Ideologien, sondern auf Themen. Die Vielfalt der Grünen, will sie nicht in Schubladen stecken, sondern leben.

Patricia Thielemann, Inhaberin von Spirit Yoga
Spirit Yoga / Nadja Klier

Patricia Thielemann: "Yoga ist eine Lebenskunst"

Besonders in Berlin gibt es zahlreiche Yogastudios und Menschen, die dem Alltagsstress entkommen wollen. Eine erfolgreiche Yogalehrerin und Unternehmerin ist Patricia Thielemann, die in Berlin drei große Studios aufgebaut hat. Obwohl Sie eigentlich Schauspielerin werden wollte und dafür nach Amerika ging, entschied sie sich später für Yoga. Über ihren Werdegang, über ihr Leben und ihre Ansichten von indischen Weisheiten hat Paticia Thielemann das Buch "Spirit Yoga - aufrecht, stark und klar im Leben geschrieben. Mit ihr sprach Ute Holzhey.

IngDiba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski (Bild: imago)
imago

Volkswirt Brzeski: "2017 war fast zu gut, um wahr zu sein"

Die deutsche Wirtschaft scheint aktuell jede ökonomische Gesetzmäßigkeit zu sprengen. Die Wirtschaftsleistung steigt und steigt, die Arbeitslosenzahlen sinken immer weiter - und das geht nun schon seit Jahren so. Zuletzt haben zahlreiche Wirtschaftsinstitute ihre ohnehin schon optimistischen Prognosen nochmal angehoben. Was ist da los - und noch wichtiger - wie geht das weiter? Das fragt Eric Graydon den ING Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Kinder in Aleppo
    imago/ZUMA Press

    "In Syrien sterben noch immer jeden Tag zwei Kinder"

    Bürgerkrieg in Syrien - war da was? Der Konflikt dort ist  - zumindest in den Nachrichten - längst nicht mehr so präsent wie vor einem Jahr, als die Kämpfe in Aleppo endeten - das verleitet zur Annahme, die Situation sei  ein wenig besser geworden. Doch dem ist nicht so, sagt Christian Schneider, der Geschäftsführer von Unicef Deutschland: Noch immer sterben in Syrien jeden Tag zwei Kinder durch Kriegshandlungen.

  • Ein ICE fährt auf der Neubaustrecke, aufgenommen am 16.11.2017 bei Teutleben (Thüringen).
    dpa-Zentralbild, Martin Schutt

    Die Bahn rauscht nach München

    In weniger als vier Stunden geht es ab Sonntag von Berlin nach München. Zwei ICE-Sonderzüge mit ausgewähltem Publikum werden die Strecke am Freitag eröffnen. Zehn Milliarden Euro sollte die neue Schnellfahrstrecke kosten, die der Bahn schwarze Zahlen bescheren soll. Wie hoch die Kosten wirklich waren und was die Bahn von der neuen Strecke erwartet, darüber spricht Wirtschaftsreporter Johannes Frewel mit dem Chefplaner des Großprojekts, Olaf Drescher.

  • Opferbeauftragter der Bundesregierung Kurt Beck in seinem Berliner Büro (Bild: Britta Pedersen/dpa)
    Britta Pedersen/dpa

    Kurt Beck: "Müssen die Opfer in den Mittelpunkt rücken!"

    Sie heißen Angelika, Dalia und Klaus. Sebastian, Doris und Nada. Peter, Fabrizia und Christoph. Und Anna, Georgiy und Lukasz: die 12 Toten des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr. Ihre Angehörigen waren lange nach dem Anschlag auf sich allein gestellt. Dann kam Kurt Beck. Die Bundesregierung ernannte den früheren SPD-Chef zum Opferbeauftragten. Was hat er für die Hinterbliebenen erreicht? Inforadio-Redakteurin Sylvia Tiegs hat Kurt Beck zum Gespräch getroffen.

  • Der Fotograf Andreas Gehrke, aufgenommen vor einem grünen Acker in Brandenburg
    rbb/Inforadio/S. Bruha

    Brandenburg: Landschaftsfotos ohne Glamour-Licht

    "Es gibt Länder, wo was los ist. Es gibt Länder, wo richtig was los ist. Und es gibt ... Brandenburg" - provozierte Rainald Grebe in seiner berühmt-berüchtigten Brandenburg-Hymne. Über das die Hauptstadt umgebende Bundesland gibt es viele Klischees und Vorurteile. Nun sind in einem großformatigen Fotoband Landschaftsfotos des Fotografen Andreas Gehrke erschienen, die sich auf dem schmalen Grat zwischen Stereotyp und Ist-Zustand bewegen. Susanne Bruha hat sich mit Andreas Gehrke getroffen.

  • Thorsten Schäfer-Gümbel. SPD
    dpa

    Schäfer-Gümbel sieht "keinen Anlass zum Zaudern"

    Was für eine Achterbahnfahrt für die SPD: Erst hatte sie sich nach der 20,5 Prozent-Klatsche bei der Wahl auf die Opposition eingerichtet. Jetzt, nach dem Aus für Jamaika, rufen viele nach einer neuen Großen Koalition. Kann die SPD weiter abseits stehen? Inzwischen hat auch Parteichef Schulz eingesehen, dass zumindest geredet werden muss. Behutsam wirbt er um Verständnis für seinen Kurswechsel. Und muss beim Parteitag mit harscher Kritik von der Basis rechnen. Angela Ulrich aus dem ARD-Hauptstadtstudio sprach mit dem SPD-Vize-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel über die aktuelle Situation der SPD im Vorfeld des Parteitags.

  • Flughafen- und Notfallseelsorger Justus Münster
    Manuela Schneider

    Notfallseelsorger Münster: Die Hand auf der Schulter

    Bei Unfällen, Anschlägen, aber auch bei anderen unerwarteten Todesfällen sind sie oft die ersten und dann auch wichtigsten Ansprechpartner für Zeugen und Angehörige: Die Notfallseelsorger. In Berlin sind rund 150 Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge und Krisenintervention tätig. Pfarrer Justus Münster ist einer von ihnen. Ulrike Bieritz spricht mit ihm über seine Arbeit mit den alltäglichen Katastrophen.

  • Marek Brunner, Chef-Tester der USK
    rbb/Parker

    Marek Brunner: Herr über die Videospiele

    Auch in diesem Jahr werden auf vielen Weihnachts-Wunschzetteln Computer- und Videospiele stehen. Eine wichtige Orientierung für Eltern bei der Frage, ob ein Spiel dem Alter des Kindes gerecht wird, liefert das Siegel der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle USK. Christoph Parker spricht mit USK-Cheftester Marek Brunner über Kriterien, Kritik und Eltern-Ängste.

  • Ethnologisches Museum Berlin Dahlem
    imago/Schöning

    Viola König: "Groll ist das falsche Wort"

    Als sie 1992 Direktorin des Überseemuseums in Bremen wurde, war sie die jüngste Museumschefin in Deutschland. Dann wagte Viola König den Sprung nach Berlin ins Ethnologische Museum Dahlem – auch um von dort aus den Umzug nach Mitte ins Humboldtforum zu planen. Doch die Eröffnung des Forums im neuen Berliner Schloss wird ohne sie stattfinden. Die 1952 in Duisburg geborene Ethnologin geht in den Ruhestand. Anders als oft üblich in solchen Umbruchsituationen wurde ihr Vertrag nicht verlängert. Inforadio-Kulturreporterin Barbara Wiegand hat Viola König getroffen.

  • Heidi Benneckenstein, Autorin von "Ein deutsches Mädchen"
    imago/Mauersberger

    Das zweite Leben der Heidi Benneckenstein

    "Ich habe meine ersten 18 Jahre mit Nazis verbracht". Dieser Satz stammt von der heute 24-jährigen Heidi Benneckenstein. Ihr Vater war gewalttätiger Neonazi und Holocaust-Leugner. Einschlägige Literatur und Fahnenappelle in rechtsradikalen Zeltlagern gehörten zu ihrer Kindheit, später auch Saufgelage und Gewalt. Nach fast zwei Jahrzehnten schaffte sie schließlich den Ausstieg - gemeinsam mit ihrem Mann, dem ehemaligen rechtsextremen Liedermacher Felix Benneckenstein. Über ihre Erfahrungen hat sie mit Ruth Kirchner gesprochen.

  • Katja Kipping, Die Linke
    imago/IPON

    Katja Kipping - Sicht aus der Opposition

    Die Linke steht derzeit bundespolitisch im Schatten. Sie spielt keine Rolle bei einer möglichen Regierungsbildung. Und wenn die SPD in eine große Koalition einsteigen und als Konsequenz in vier Jahren erneut Wähler verlieren sollte, löst sich eine rot-rot-grüne Macht-Option im Bund völlig in Luft auf. Dazu kommt heftiger parteiinterner Streit bei den Linken - viel Stoff für Parteichefin Katja Kipping. Frank Aischmann aus dem ARD-Hauptstadtstudio hat mit ihr gesprochen.

  • Kelab (Jürgen Vogel) im Hochgebirge - Szene des Films "Der Mann aus dem Eis" (undatierte Filmszene)
    Port au Prince Pictures, Martin Rattini

    Jürgen Vogel als Ötzi: "Dafür musst du fit sein!"

    Jürgen Vogel ist "Der Mann aus dem Eis". Am Donnerstag kommt der Film über Leben und Sterben des Ötzi ins Kino. Er erzählt, was vor mehr als fünftausend Jahren passiert sein könnte. Mit Jürgen Vogel spricht im Vis à vis über die eiskalten Dreharbeiten und die spannende Rolle des "Ötzi".

  • Regisseur Rosa von Praunheim kommt am 06.02.2015 in Berlin während der 65. Internationalen Filmfestspiele zur Premiere
    dpa, Michael Kappeler

    Rosa von Praunheim - von Altersmilde keine Spur

    Auf seiner Website schreibt er: "Manche bezeichnen mich als den beliebtesten und manche als den unbeliebtesten schwulen Filmregisseur Deutschlands." Von Rosa von Praunheim stammen 140 Filme, viele Bücher, Hörspiele und Theaterstücke. An diesem Samstag feiert Rosa von Praunheim seinen 75. Geburtstag - und "Überleben in Neukölln" kommt in die Kinos. Über beides spricht Kulturredakteur Reiner Veit mit ihm.

  • Hamid Djadda, Unrternehnmer
    Hamid Djadda

    Die kühnen Pläne des Hamid Djadda

    Nostalgische Blechschilder, Marzipan und eine längst stillgelegte Zuschauertribüne - alles Dinge, die in Berlin eine lange Tradition haben, aber offenbar nicht richtig vermarktet wurden. Ein Berliner Unternehmer hat nun den Mut und das Geld, hier zu investieren. Er denkt dabei aber nicht nur an den eigenen Profit, sondern auch an seine soziale Verantwortung. Hamid Djadda - ein Geschäftsmann mit ungewöhnlichen Ideen. Markus Streim hat ihn getroffen.

  • Jens Keller, Trainer 1. FC Union Berlin, mit seiner Mannschaft
    imago/Sportfoto Rudel

    Jens Keller: Erfolgreich als Spieler und als Trainer

    Wer in den 90er und 2000er Jahren als Bundesligaprofi unter anderem in Köln, Frankfurt und Stuttgart auf dem Platz stand - und wer den Kult- und Chaos-Klub Schalke 04 erfolgreich trainiert hat, der hat einiges erlebt. Stephanie Baczyk hat sich mit Jens Keller getroffen, dem Trainer des Zweitligisten Union Berlin - und mit ihm über wilde Spielerzeiten und den Fußball im Wandel der Zeit gesprochen.

  • Regisseur Fatih Akin
    imago/STAR-MEDIA

    Fatih Akin vor "Aus dem Nichts"-Kinostart

    Liebe, Tod und Teufel - mit dieser Überschrift hat Starregisseur Fatih Akin seine drei früheren Filme zusammengefasst. Sein neuester Film "Aus dem Nichts" kommt am Donnerstag in die Kinos. Er würde in diese Trilogie passen: Eine Frau will erst Gerechtigkeit und dann Rache, nachdem ihr Mann und ihr Sohn bei einem Anschlag ums Leben gekommen sind. Alexander Soyez hat Fatih Akin getroffen und mit ihm über Holllywoodpläne, Ängste und das Geschichtenerzählen gesprochen - und natürlich über Rache.

  • Oberst Olaf Detlefsen
    rbb/Nowak

    Olaf Detlefsen - Brandenburgs oberster Soldat

    Seit gut eineinhalb Jahren ist Oberst Olaf Detlefsen Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg - er ist damit als höchster Soldat für die Belange der Bundeswehr in Brandenburg zuständig. Zwar blieb er während seiner Amtszeit bisher von Katastrophen wie Hochwassereinsätzen weitgehend verschont, dennoch waren es turbulente Zeiten: Schlagzeilen machten die Rechtsextremismus-Debatte in der Bundeswehr, die fortlaufenden Auslandseinsätze oder auch die erste transsexuelle Kommandeurin eines Bataillons. Michel Nowak hat mit Oberst Olaf Detlefsen über diese Themen gesprochen.

  • Ein Wolf im Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck (Landkreis Barnim) im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in der Schorfheide.
    imago, Volker Hohlfeld

    Valeska de Pellegrini: Vermittlerin zwischen Wolf und Mensch

    Die Diskussion um den Wolf in Brandenburg ist aufgeheizt. Vermitteln will und soll Valeska de Pellegrini, hauptamtliche Wolfsbeauftragte des Landes Brandenburg. Als Anwältin für eine Seite sieht sie sich jedoch nicht: Sie will das Beste für beide Seiten herausholen. Dabei ist ihr klar: Die Angst bei den Landwirten ist real – aber vielleicht nicht immer gerechtfertigt. Dominik Lenz hat sie zum Vis à vis getroffen.

  • Am Boden liegende Mandeln und Mandelschalen
    imago/CHROMORANGE

    Wilfried Bommert: Wie der Klimawandel unsere Teller erreicht

    Sie mögen Kaffee? Dann könnten Sie bald ein Problem bekommen. Und das heißt: Klimawandel. Der sorgt nämlich beispielsweise dafür, dass in Zukunft deutlich weniger Kaffee angebaut werden kann. Und das wiederum macht ihn deutlich teurer. Das ist nur ein Bespiel dafür, wie der Klimawandel heute oder spätestens morgen unsere Teller erreicht. Der Journalist Wilfried Bommert hat ein Buch über das Phänomen geschrieben. Anja Dobrodinsky hat mit ihm darüber gesprochen.

  • Arne Dahl, Autor
    imago/Eibner

    Heute schon jemanden umgebracht, Herr Dahl?

    Er gehört zu den erfolgreichsten Krimiautoren Skandinaviens: Arne Dahl. Unter diesem Pseudonym schreibt der schwedische Literaturwissenschaftler Jan Arnald seit inzwischen ungefähr 20 Jahren Thriller, die zum Teil auch verfilmt wurden. Nach 15 Büchern, die mehr oder weniger in Europa spielen, mit großen Ermittlerteams, schickt er jetzt ein Duo auf Mördersuche. Im Augenblick ist Arne Dahl mit seinem neuesten Krimi: "Sechs mal zwei" auf Lesereise in Deutschland unterwegs, am Donnerstag ist er in Berlin. Ulrike Bieritz hat Arne Dahl getroffen.

  • Helga Lukoschak
    EAF Berlin / Birte Zellentin

    Warum die neue politische Männlichkeit ein Problem ist

    Der neue Bundestag ist der männlichste seit 20 Jahren: Nicht einmal mehr jedes dritte Parlamentsmitglied ist weiblich. Gleichzeitig feiern weltweit Politiker Erfolge, die bewusst auf ein patriarchalisches Weltbild setzen. Wie ist es dazu gekommen - und warum ist das schlecht für die Demokratie? Darüber spricht Samuel Jackisch im Vis à vis mit der Politologin  Dr. Helga Lukoschat, die die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft leitet.

  • Schriftstellerin Juli Zeh
    imago/Manfred Segerer

    Juli Zehs bislang politischster Roman: "Leere Herzen"

    Juli Zeh gehört seit Jahren zu den wichtigsten Schriftstellerinnen in Deutschland. Ihr neuer Roman "Leere Herzen" ist ihr bisher politischster - sagt sie selbst. Er spielt in der nahen Zukunft. Die Bewegung Besorgter Bürger regiert, die Menschen ziehen sich ins Private zurück, und alles, sogar Terroranschläge, wird vermarktet. Inforadio-Kulturreporterin Nadine Kreuzahler hat "Leere Herzen" gelesen und Juli Zeh vor der Deutschlandpremiere am Montag im Großen Sendesaal des rbb getroffen.

  • Neuköllner Oper
    imago/F. Berger

    40 Jahre Neuköllner Oper: "Immer neugierig auf das Leben"

    Am kommenden Sonntag feiert eines der langlebigen Off-Theater Berlins, die Neuköllner Oper, mit vielen Weggefährten ihren 40. Geburtstag. Was die Macher und Macherinnen immer wieder und besonders jetzt umtreibt, bespricht Harald Asel mit dem Künstlerischen Leiter der Neuköllner Oper, Bernhard Glocksin.  

  • Symbolbild, Smartphone, Empathie
    Colourbox, Lev Dolgachov

    Marie-Luise Angerer: Smartphones werden empathisch

    Smartphones werden nicht nur technisch immer fähiger, sie lernen immer besser, die Gefühle und Stimmungen ihrer Besitzer zu lesen und zu deuten. Mit diesem vielversprechenden, aber auch nicht risikolosen Aspekt der modernen Technologie beschäftigt sich die Medienwissenschaftlerin Marie-Luise Angerer. Johannes Frewel spricht mir ihr über Fluch und Segen der empathischen Maschinen.

  • US-Präsident Donald Trump
    AP/Keystone

    Ein Jahr Trump: Ein Jahr voller Rückschritte

    Vor genau einem Jahr wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt – es war eine Überraschung und eine Erschütterung unseres politischen Systems. Was hat sich seitdem verändert, wie hat sich das Verhältnis zwischen Deutschland, Europa und den USA verändert? Darüber hat Inforadio-Redakteurin Jana Ebert mit Rüdiger Lentz gesprochen, dem Leiter des Aspen Institute Deutschland, das sich für die transatlantische Gemeinschaft einsetzt.

  • Russisches Briefmarkenheft, 1989 in Kuba an Touristen verkauft, mit Marken zum Thema Oktoberrevolution 1917
    imago/Eckhard Stengel

    Jan Claas Behrends: Oktoberrevolution aus Historikersicht

    100 Jahre Oktoberrevolution - schon in diesem Begriff schwingt der Mythos mit, den Historiker seit langem kritisch befragen. Wie etwa Jan Claas Behrends, der am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam Projektleiter ist und an der Humboldt Universität lehrt. Im Frühjahr gab er den Band "100 Jahre Roter Oktober" mit heraus, der die verschiedenen Deutungen der Ereignisse im Jahr 1917 durch die Jahrzehnte unter die Lupe nahm. Mit dem Osteuropa-Historiker spricht Inforadio-Geschichtsredakteur Harald Asel.

  • Burkhard Rooß - Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin
    Walter Wetzler

    Burkhard Rooß - Präventionsbeauftragter des Erzbistums Berlin

    "Bin ich jetzt verdächtig?", "Haltet ihr mich für einen Kinderschänder?" Wieso muss ich in diesen Kurs? So reagieren viele katholische Lehrer, Priester und Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendarbeit, wenn sie zu Burkhard Rooß auf die Schulbank müssen. Denn seit einigen Jahren sind Kurse zum Erkennen und Abwehr von sexualisierter Gewalt in katholischen Einrichtungen Pflicht. Wie schafft er es, aus Misstrauen aktive Mitarbeit zu machen? Matthias Schirmer hat mit ihm gesprochen.

  • Ein Fliege sitzt am 14.09.2015 neben Regentropfen auf einem Grashalm
    dpa, Julian Stratenschulte

    Insektensterben in Deutschland

    Fliegen, Mücken und Wespen gehören sicher nicht zu den Tieren, die wir richtig gerne um uns haben. Aber ganz ohne diese Summer und Brummer wäre es auch nicht gut. Deshalb hat das kürzlich vorgelegte Ergebnis einer Langzeitstudie europäischer Forscher für ziemliches Erschrecken gesorgt. Danach hat sich die pure Menge - also das Gewicht - der über die Jahre in deutschen Naturschutzgebieten eingefangenen Fluginsekten von 1989 bis 2016 um 76 Prozent reduziert. Wie ist das zu erklären und was für Folgen kann dieser rapide Schwund haben? Darüber hat Marie Asmussen mit dem Berliner Insektenkundler Jens Esser gesprochen.

  • ARCHIV - Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg (Petrograd) am 7. November 1917.
    dpa

    Vor 100 Jahren zerbrach eine Welt

    Im Herbst 1917 fand in Russland die Oktoberrevolution statt. Das Ereignis sollte ganz Europa in seinen Grundfesten erschüttern: die Zarenfamilie wird ermordet, die Kommunisten übernehmen die Macht und werden sie 70 Jahre lang behalten. Für Millionen Menschen ändert sich damals das Leben von Grund auf. Was ist heute von diesen dramatischen Umwälzungen geblieben, und wie steht das heutige Russland dazu? Darüber sprach Martin Demmler mit Sabine Stöhr, ARD-Korrespondentin im Studio Moskau.

  • Schauspieler Lars Eidinger
    imago/ITAR-TASS

    Lars Eidinger: "Das war ein neues Gefühl für mich"

    Die Rolle als Zar Nikolai II im russischen Film "Mathilde" wird der Berliner Schauspieler Lars Eidinger wohl nie vergessen: Weil es eine große Ehre war, als Deutscher diese Rolle zu spielen. Und weil er anschließend von fanatischen Nationalisten öffentlich bedroht wurde. Mit Alexander Soyez spricht er über die überaus ungewöhnlichen Arbeiten an dem Film - und über alles, was er nach sich zog.

  • Udo di Fabio (Bild: imago/Reiner Zensen)
    imago/Reiner Zensen

    Udo Di Fabio: "Freiheit hat nichts mit Westernhelden zu tun"

    Der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio ist einer der einflussreichen Intellektuellen des Landes. Er hat als Rechtsexperte wichtige Gutachten verfasst, etwa zur Flüchtlingskrise, als er den Schutz der Grenzen notwendig erklärte. Und er hat zu  Entwicklungen und Grundfragen unsere Gesellschaft Stellung genommen. So in seinem Buch "Kultur der Freiheit", an dessen Ideen jetzt Friederike Sittler, die Leiterin der Redaktion Religion und Gesellschaft, in ihrem Gespräch mit Udo Di Fabio anknüpft.  

  • HANDOUT - Der Geiger Christian Tetzlaff, undatiertes Handout.
    Jeunesses Musicales/Giogia Bertazzi

    Christian Tetzlaff: "Entscheidend ist nicht das Alter der Geige"

    Er gehört zu den ganz großen Geigern unserer Zeit: Christian Tetzlaff wird am Sonntag in seiner Geburtststadt Hamburg den Klassik-Echo für seine CD mit Brahms-Aufnahmen erhalten. Tetzlaff lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern schon seit vielen Jahren in Berlin. Dort hat ihn rbb-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski besucht, mit ihm über seine neueste CD gesprochen, die gerade herausgekommen ist - und über seine Leidenschaft für die Musik von Johann Sebastian Bach.

  • Thomas Brdaric, Coach von Tennis Borussia Berlin
    imago/Koch

    "TeBe und Thomas Brdaric – das passt"

    Thomas Brdaric war zu seiner aktiven Zeit als Bundesliga-Fußballer eine schillernde Figur, brachte es auf 204 Bundesliga-Einsätze, spielte 28 Mal in der Champions League und lief sogar acht Mal für die A-Nationalmannschaft auf. Heute, mit 42, trainiert Brdaric Tennis Borussia Berlin. Warum er sich für einen Berliner Fünftligisten statt für Engagements in höheren Ligen im Ausland entschieden hat und was seine Ziele mit TeBe sind, darüber hat Stefan Frase mit ihm gesprochen.

  • Hanni Levy bei der Premiere des Kinofilms "Die Unsichtbaren"
    imago/Future Image

    Die unglaubliche Geschichte der "unsichtbaren" Hanni Levy

    Berlin 1943: Joseph Goebbels erklärt die Reichshauptstadt für "judenrein". Und doch sind noch immer zahlreiche jüdische Berliner auf offener Straße in der Stadt unterwegs. Sie widersetzen sich der Deportation, tauchen ab, nehmen eine neue Identität an, können mit der Hilfe von Menschen, die sich damit selbst in Gefahr begeben, ihr Leben retten. "Die Unsichtbaren" heißt ein Film, der ab Donnerstag im Kino zu sehen ist. Er erzählt die Geschichten von vier jungen Berlinern, die damals mitten in der Hauptstadt der Nazis überleben konnten. Eine von ihnen ist Hanni Lévy. Mit der inzwischen 93-Jährigen spricht Kulturreporterin Sigrid Hoff.

  • Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi
    imago/Horst Galuschka

    Der Islam-Reformator Abdel-Hakim Ourghi

    In genau einer Woche ist Reformationstag, und einer, der sich selbst als Reformator sieht und Reformen in seiner Religion fordert, ist Abdel-Hakim Ourghi. Seit 2011 leitet er den Fachbereich Islamische Theologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau. Im Oktober ist sein neuestes Buch erschienen. Titel:  "Reform des Islam – 40 Thesen". Und zur Buchvorstellung heftete er gleich mal seine 40 Reformthesen an die Tür einer Berliner Moschee, wofür er kritisiert wurde. Ulrike Bieritz hat mit Abdel-Hakim Ourghi über seine Reformideen gesprochen.

  • Ansturm bei Vermietung einer Wohnung
    imago/IPON

    Entlastung auf dem Wohnungsmarkt ist nicht in Sicht

    Wer derzeit in Berlin eine Wohnung sucht, der weiß: Ein Ausflug in die Hölle macht mehr Spaß. Johannes Frewel spricht mit dem Immobilien-Experten Jan Hebecker, der den Markt für die Internet-Plattform immobilienscout24 analysiert. Und Hebecker sagt: Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, was Mietpreise und Massenbesichtigungen angeht.

  • Der Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann
    dpa

    Wohin geht es mit der SPD?

    Die SPD vollführt gerade einen Spagat. Sie sitzt noch mit einigen Ministern am Kabinettstisch und regiert, zumindest geschäftsführend, weiter mit. Aber im Bundestag hat sie schon volle Kraft auf Opposition umgeschaltet. Ist der amtierende Chef Martin Schulz der richtige, um der Partei neuen Mut und neue Orientierung zu geben? Und wohin bitteschön soll es gehen: In die Mitte, nach links? Einer, der Antworten geben kann, ist Ulrich von Alemann, Politikwissenschaftler und SPD-Versteher aus Düsseldorf. Mit ihm hat meine Kollegin Angela Ulrich aus dem ARD-Hauptstadtstudio gesprochen.

  • Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden
    imago/epd

    Antisemitismus: "Eine Entwicklung, die mir Sorgen macht"

    Die jüdischen Gemeinden in Deutschland sind in Sorge, denn der Antisemitismus im Land wächst: Die Zahl antisemitischer und antiisraelischer Delikte steigt an. Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt 681 Delikte erfasst - 27 mehr als im Vergleichs-Zeitraum des Vorjahrs. Welche Rolle seiner Meinung nach der Einzug der AfD in den Bundestag spielt und welche Reaktionen er sich von den christlichen Kirchen wünscht, darüber spricht Ulrike Bieritz aus der rbb-Religionsredaktion mit Josef Schuster, dem Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)
Inforadio/A. Kattner

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.