Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

ARCHIV: Christhard Läpple am 13.10.2013 auf der Frankfurter Buchmesse. Quelle: imago/STAR-MEDIA

Brandenburg: Wahres Drama im Höllenloch

Brandenburg hat kein gutes Image. Und kein schlechtes. Es hat gar keins. Eine bundesweite Umfrage zeigt: Touristische Highlights kennen viele Menschen entweder nicht - oder verorten sie woanders. Dabei kann Brandenburg ungeheuer spannend und sehr dramatisch sein. Eine wahre Geschichte beschreibt der ZDF Journalist Christhard Läpple in seinem Buch "Soviel Anfang war nie". Maria Ossowski hat mit Läpple gesprochen.

  • Vis à vis

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Sendungsarchiv

Menschen freuen sich (Bild: imago/epd)

Gute Nachrichten: Früher war alles schlechter

Auch wenn die Nachrichten täglich voll sind von Katastrophen, Kriegen und sonstigen schrecklichen Dingen: Es gibt auch viele gute Nachrichten und Entwicklungen, die der Menschheit Hoffnung geben sollte. Das findet zumindest der Journalist Guido Mingels, Autor des Buches "Früher war alles schlechter". Wolf Siebert hat sich mit ihm unterhalten.

Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl (Bild: imago/Camera 4)

Henrik Rödl: Der menschliche Klebstoff

Ein Phänomen zieht sich durch die lange Karriere von Basketballer Henrik Rödl wie kein zweites: Die Fähigkeit, mit nicht gerade favorisierten Teams zu gewinnen. Das, so der ehemalige Nationalspieler und heutige Coach, geht nur durch einen unheimlichen Zusammenhalt in einem Team. Und für den war er immer zuständig, daher sein Spitzname: "The Glue" – der Klebstoff. Andreas Witte hat Henrik Rödl zum Vis-à-Vis getroffen.

Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Helmholtzzentrum für Umweltforschung (Bild: UFZ)

Was kostet die Natur?

Bernd Hansjürgens ist Umweltökonom. Er selber definiert das so: Ökonomie ist die Lehre von der Knappheit. Saubere Luft und sauberes Wasser werden knapp. Somit befasst er sich also mit knapper werdenden Umweltgütern. Warum sich kein Preisschild an die Natur nageln lassen kann und wie man ihr dennoch einen Wert beimessen kann, das erzählt er im Gespräch mit Thomas Prinzler.

Marco Bülow (Deutschland/SPD/MdB) während einer Aktuellen Stunde im Bundestag in Berlin, Quelle: imago/Metodi Popow

Marco Bülow: Kämpfer für mehr Transparenz

In das Bild des Durchschnitts-Bundestags-Abgeordneten passt Marco Bülow auf keinen Fall. Der 46-jährige Dortmunder SPD-Abgeordnete sitzt zwar seit 15 Jahren im Bundestag, hat sich aber seither so oft mit seinen Kollegen angelegt, dass er keine Karriere auf den vorderen Bänken mehr machen wird. In seinem Buch "Wir Abnicker" kritisierte er ein Parlament, dem es an Selbstbewusstsein fehlt und das viel zu sehr auf die Regierung hört.  Dennoch will Marco Bülow im September erneut als Direktkandidat in den Bundestag - es wäre die fünfte Legislaturperiode für den unbequemen Kämpfer für mehr Transparenz. Frank Aischmann aus dem ARD-Hauptsdtadtstudio hat mit  Marco Bülow gesprochen.  

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Religionssymbole, Quelle: Colourbox

    Sind gläubige Menschen toleranter - oder fördert Religion eher Intoleranz?

    Es gibt keine Freiheit des Glaubens und keine religiöse Toleranz in den Moscheevereinen in Deutschland – das sagt die Soziologin und Publizistin Necla Kelek. Der Berliner Erzbischof Heiner Koch dagegen erzählt von guten Erfahrungen mit muslimischen Gesprächspartnern, von Solidarität und dem gemeinsamen Einstehen für den Glauben. Wie weit geht Toleranz und wo sind ihre Grenzen? Macht Religion toleranter oder ist sie ein Hemmnis? Darüber spricht Ursula Voßhenrich mit Necla Kelek und Erzbischof Heiner Koch.

  • Antonius von Padua (Foto: imago/Pixsell)

    Woran glauben wir wirklich?

    Der Glaube versetzt Berge, heißt es in der Bibel. Und tatsächlich lässt sich viel mehr erreichen, wenn man nur fest daran glaubt. Deshalb arbeiten nicht nur Trainer im Sport daran, sondern auch Trainer, die uns Normalmenschen beruflich oder privat über Hürden helfen wollen. Arvid Nienhaus ist so ein Coach. Und Christian Wildt aus der Inforadio-Redaktion sprach mit ihm im Rahmen der ARD-Themenwoche "Glauben" über das Prinzip: Glaube an Dich selbst und lerne Berge zu versetzen - oder zumindest zu überwinden.  

  • Fehlendes Puzzleteil Wahrheit (Bild: imago/Christian Ohde)

    Lüge versus Wahrheit

    Du sollst nicht Lügen. Jedem von uns ist dieser Satz eingeprägt worden. Lügen ist unmoralisch, und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Dabei lügen wir alle, Psychologen sagen, mehrmals am Tag.  Wann ist eine Lüge also gut oder schlecht? Was ist moralisch akzeptiert? Darüber streiten sich zwei moralische Ratgeber: der Journalist und Psychologe René Träder und der Jurist und Mediziner Rainer Erlinger. Mit ihnen spricht Sandra Schwarte.

  • Die Journalistin Carolin Emcke (Foto: Andreas Labes)

    Kann Glaube Hass zersetzen?

    Warum glauben wir - und woran? Und was hat Glauben mit Erziehung, Prägung und Religion zu tun? Darüber hat Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner mit Carolin Emcke gesprochen, der Autorin und Publizistin, die letztes Jahr mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Carolin Emcke hat bei der Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche eine vielbeachtete Rede gehalten. Und sie hat ein Buch geschrieben: "Gegen den Hass“. Darin beleuchtet sie die Mechanismen von Hass und Ausgrenzung.

  • Kerzenmeer beim Evangelischen Kirchentag in Berlin (Foto: imago/photothek)

    Kann man ganz ohne Glauben leben?

    Der Glaube ist ein weites Feld: Man kann an Gott glauben - oder an die wahre Liebe. An politische Ideen oder an die beste Fußballmannschaft. Kann man auch an gar nichts glauben? Gibt es das: ein Leben ohne irgendeinen Glauben an irgendetwas? Inforadio-Redakteurin Sylvia Tiegs hat versucht, das herauszufinden - im Streitgespräch mit dem Theologen Christoph Markschies und dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon.

  • Ehemaliges DDR-Frauengefängnis in der der Grünauer Straße in Berlin (Bild: imago/Sven Lambert)

    "Im goldenen Käfig" - Anwälte in der DDR

    Für die 16 Millionen Einwohner durften in der DDR der 1970er und 80er-Jahre knapp 600 Anwälte tätig sein. In der Bundesrepublik gab es über 50.000. Die Anwälte der DDR wurden kontrolliert vom Justizministerium, von der Partei - und nicht zuletzt von der Staatssicherheit. Über den Arbeitsalltag der Anwälte in der DDR hat der Historiker Christian Booß ein Buch geschrieben. Zu welchen teilweise überraschenden Erkenntnissen er dabei kam, verrät er im Gespräch mit Ansgar Hocke.

  • Julian Nida-Ruemelin (Bild: imago/Manfred Segerer)

    Staatliche Grenzen - ein Auslaufmodell?

    Er ist einer der einflussreichsten Philosophen Deutschlands: Der in München lehrende Julian Nida-Rümelin. Und als solcher greift er immer wieder in aktuelle Debatten ein. In seinem neuesten Essay "Über Grenzen denken" beschäftigt er sich mit der Frage: Wie kann man mit den unterschiedlichen Formen weltweiter Migration umgehen? Im Gespräch mit unserem Kulturredakteur Harald Asel erläutert Nida-Rümelin, was ihn an der bisherigen Debatte stört. Außerdem geht er der Frage nach, ob staatliche Grenzen ein Auslaufmodell sind.

  • Prof. Dr. Robert Traba, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin der polnischen Akademie der Wissenschaften (Foto: imago/Horst Galuschka)

    Viadrina-Preis für Deutsch-Polnische Schulbuchkommission

    Seit die nationalkonservative PiS in Polen regiert, sind die deutsch-polnischen Beziehungen nicht mehr die allerbesten. Dennoch arbeitet die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission weiter an einem vierbändigen deutsch-polnischen Geschichtsbuch. Die Viadrina in Frankfurt (Oder) verleiht ihr deshalb am Freitag den Viadrina-Preis für deutsch-polnische Beziehungen. Andreas Oppermann hat sich mit dem polnischen Vorsitzenden der Kommission, Prof. Dr. Robert Traba, in dessen Büro am Zentrum für Historische Studien der polnischen Akademie der Wissenschaften in Pankow getroffen.

  • Comedian Gayle Tufts (USA) - ARD Liveshow Das Adventsfest der 100.000 Lichter aus dem Congress Centrum Suhl, Quelle: Christian Schroedter, imago

    "American Woman": Gayle Tufts persönlicher Trump-Schock

    Sie ist die Top-Amerika-Erklärerin der Deutschen: die Entertainerin Gayle Tufts. Seit 25 Jahren lebt sie in Berlin. Jetzt verarbeitet sie in dem Buch "American Woman" ihren ganz persönlichen Trump-Schock. Ute Büsing aus unserer Kulturredaktion hat sich mit Gayle Tufts unterhalten.

  • Auftritt Thomas Freitag im Bürgerhaus Worfelden, Quelle: imago/Marc Schüler

    Thomas Freitag: Europa auf der Kabarettbühne

    Europa - seine Geschichte, seine Krisen, seine Zukunft: Ein großes Thema - aber nicht zu groß für Kleinkunstbühnen und für den Kabarettisten Thomas Freitag. Sein neues Programm ist ein Rundumschlag zur EU. Darüber hat sich Anna Pataczek aus der Inforadio Kulturredaktion mit Thomas Freitag unterhalten.

  • DTM Race Lausitzring, Saison 2017 - 2. Event Hockenheimring, GER, 11 Marco Wittmann, Quelle: Gruppe C / Hoch Zwei, imago sportfotodienst

    Marco Wittmann: "Adrenalin gehört einfach dazu"

    Sein "Dienstwagen" von BMW ist knapp 1.120 Kilo leicht, hat aber 480 PS und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 270km/h. Damit möchte Marco Wittmann seinen Titel bei den diesjährigen Deutschen Tourenwagen-Meisterschaften verteidigen. Zweimal hat der 27-jährige Franke die Rennserie bereits gewonnen. Auf den ersten beiden Stationen 2017 lief es noch nicht ganz nach Plan. Doch Wittmann ist ehrgeizig genug, schon bei den nächsten Rennen in Budapest im Juni die Aufholjagd zu starten. Mit dem Rennfahrer sprach Stefan Frase.

  • Petra Ramsauer, Quelle: Jacqueline Godany

    "Kriegsreporter sollten keine Draufgänger sein"

    Sie geht dahin, wohin sich nur wenige Journalisten trauen - in die Kriegsgebiete dieser Welt. Sie hat sich mit dem Klimawandel befasst und ein Standardwerk über die Muslimbrüderschaft geschrieben. Vor kurzem ist Petra Ramsauer aus dem Irak, aus Mossul zurückgekehrt. Davor war sie wiederholt in Syrien unterwegs. Am Anfang des Jahres ist das neue Buch der Wiener Journalistin erschienen: "Siegen heißt, den Tag überleben. Nahaufnahmen aus Syrien".  Ulrike Bieritz hat mit Petra Ramsauer über ihre Reisen und ihr Buch gesprochen.  

  • Oliver Reese, neuer Intendant des Berliner Ensembles, steht am 30.05.2017 zu Beginn einer Pressekonferenz in Berlin zu seiner ersten Spielzeit neben dem Schriftzug des Berliner Ensembles. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)

    Reese: "Das Ensemble soll unser Programm sein"

    Der neue Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, hat am Dienstag die Pläne für seine erste Spielzeit vorgestellt. Im Gespräch mit unserer Theaterkritikerin Ute Büsing nannte er die Namen und erläuterte seine programmatischen Ideen zu starken Stücken von neuen Autoren.

  • Volker Kitz, Autor, Quelle: Volker Kitz

    "Arbeit ist der Tausch: Zeit gegen Geld"

    Die Arbeit ist in unserer Gesellschaft mit viel Mythen belastet. Die Arbeit ist herausfordernd, sie soll mit Leidenschaft geleistet werden und man soll sich einbringen und selbst verwirklichen. In seinem Buch "Feierabend" erklärt der Autor Volker Kitz "warum man für seinen Job nicht brennen muss". Ute Holzhey hat mit ihm gesprochen (Wdh. vom 07. 04.2017).

  • Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Quelle: Michael Kappeler, dpa

    Maaßen: "IS will größeren Anschlag in Deutschland"

    Mit dem Anschlag in Manchester ist Großbritannien in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom islamistischen Terror getroffen worden. Deutschland ist in diesem Jahr hingegen bisher verschont geblieben - der Terroranschlag von Anis Amri auf dem Berliner Breitscheidplatz liegt mittlerweile gut sechs Monate zurück. Kein Grund jedoch, Entwarnung zu geben, sagt der Verfassungsschutz - im Gegenteil. Hans Georg Maaßen ist der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz. Michael Götschenberg hat mit ihm gesprochen.

  • Neues Abzeichen am Barett Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr. (Bild: Imago/Sepp Spiegl)

    Cyber-Abwehr in der Bundeswehr

    Die Bundeswehr macht zur Zeit nicht die besten Schlagzeilen. Rechtsextremisten in der Truppe, das ist keine gute Werbung. Dabei ist die Bundeswehr als Berufsarmee auf Personal angewiesen. Mit einer aufwändigen Werbekampagne sucht sie derzeit ganz  gezielt nach Computerfreaks. Denn seit dem 1. April gibt es eine neue Teilstreitkraft, die sich um DIE Bedrohung der Zukunft kümmern soll: die Abwehr von Cyberattacken. Inspekteur dieser neuen Bundeswehreinheit ist Generalleutnant Ludwig Leinhos. Andrea Müller, Korrespondentin aus dem ARD-Hauptstadtstudio hat mit ihm gesprochen.

  • Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben Frühlingslese 2017 des Erfurter Herbstlese e.V., Quelle: imago/VIADATA

    Altmann: "Zum Leben anstupsen"

    Er ist einer der bekanntesten deutschen Reiseschriftsteller, ein Selfmademann mit einem Faible für das Leben in all seinen Spielarten. Jetzt hat Andreas Altmann eine "Gebrauchsanweisung für das Leben" geschrieben. Darüber hat sich Ute Büsing aus der Inforadio-Kulturredaktion mit dem 67-Jährigen unterhalten.

  • Die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags, Christina Aus der Au (Bild: imago/epd)

    Kirchentags-Präsidentin: "Die Angst wird durch Vertrauen besiegt"

    Unter dem Motto „Du siehst mich“ treffen sich ab Mittwoch bis Sonntag Christinnen und Christen in Berlin und Potsdam, um über Gott und die Welt zu diskutieren und zu feiern. Ein Höhepunkt ist der Besuch des ehemaligen US Präsidenten Barack Obama. Er wird mit Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag vor dem Brandenburger Tor diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung vom EKD Ratsvorsitzenden Bischof Heinrich Bedford-Strohm und der Präsidentin des Kirchentags, Christina Aus der Au. Ulrike Bieritz aus der rbb Religionsredaktion hat die reformierte Theologin, die in der Schweiz geboren wurde und in Zürich lebt und arbeitet, getroffen.

  • Weißrussische Folklore in Lyaskovichi (Bild: imago/Viktor Drachev/TASS)

    Weißrussland - Europas große Unbekannte

    Für die meisten Deutschen ist Belarus ein buchstäblich fremdes Land. Manche nennen es die letzte Diktatur Europas, andere glauben, es gehöre zu Russland. Nadine Lashuk kam vor gut zehn Jahren in die belasrussische Hauptstadt Minsk, um an der dortigen EU-Vertretung ein Praktikum zu machen. Seitdem lässt sie das Land nicht mehr los. In ihrem Buch "Liebesgrüße aus Minsk" beschreibt sie die wundersamen Erlebnisse einer Deutschen in Belarus - Dietmar Ringel hat mit Nadine Lashuk gesprochen.

  • Passanten am Leipziger Platz mit dem Kaufhaus Wertheim im Hintergrund - Foto: Harry Croner, 1937 - © Stadtmuseum Berlin

    Berlin 1937 - Alltagsleben inmitten der Diktatur

    "Der Alltag in der NS-Diktatur" ist das Thema einer Ausstellung, die bis Januar im Märkischen Museum in Berlin-Mitte gezeigt wird und vom Inforadio präsentiert wird. Unter dem Titel "Berlin 1937  - im Schatten von Morgen“ sind Alltagsgegenstände zu sehen, die allesamt der scheinbaren Ruhephase vor dem Zweiten Weltkrieg entstammen. Wie betrachten junge Leute heute, 80 Jahre später, diese Zeit? Inforadio-Redakteur Christian Wildt hat mit Studenten gesprochen, die sich in der Ausstellung engagieren und viele Fragen aufwerfen, die weiter wichtig sind.

  • Die Lehramts-Referendarin Katja vor einer Schultafel - Szenenfoto aus dem Dokufilm "Zwischen den Stühlen" (© Weltkino Filmverleih)

    Jakob Schmidt: Zwischen den Stühlen

    Referendare haben es nicht leicht. Als angehende Lehrer stehen sie bereits vor einer Klasse und müssen Noten vergeben. Gleichzeitig drücken sie noch die Schulbank und werden selbst benotet. Wie gehen sie mit dieser Zwittersituation um? Und was macht einen guten Lehrer heute aus? Diesen Fragen geht der  junge Berliner Regisseur Jakob Schmidt in seinem Dokumentarfilm "Zwischen den Stühlen" nach - seinem ersten langen Dokumentarfilm, und gleichzeitig  Abschlussfilm an der Filmhochschule Konrad Wolf, für den er schon einige Preise einheimsen konnte. Heute kommt die Doku in die Kinos. Unsere Reporterin Nadine Kreuzahler hat sich mit Jakob Schmidt getroffen.

  • Demonstranten gegen Homophobie in Tschetschenien tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - Foto: imago/Christian Mang

    Ines Karl: Erste Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Berlin

    In Deutschland darf niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Dennoch: Auch in Berlin gibt es immer noch Gewalt - aus Hass, weil jemand schwul oder lesbisch ist. Die Opfer brauchen dann Ansprechpartner, die ihnen helfen. Bei der Polizei gibt es die schon seit 1992, bei der Staatsanwaltschaft hingegen  erst seit 2012. Oberstaatsanwältin Ines Karl ist eine solche Ansprechpartnerin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Staatsanwalt Markus Oswald steht sie Opfern homophober Gewalt zur Seite. Wolf Siebert hat mit ihr gesprochen.

  • ARCHIV - Chris Dercon, designierter Intendant der Volksbühne Berlin, spricht am 16.01.2017 in Berlin Gast auf der Zeitmagazin Konferenz Mode und Stil im Kronprinzenpalais. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

    Dercon bekennt sich zum Sprechtheater

    Der Belgier Chris Dercon übernimmt im Sommer die Berliner Volksbühne - am Dienstag stellte er sein Programm vor. "Endlich müssen wir nicht mehr über mich reden", so der Theaterchef, der sich in den vergangenen Monaten heftiger Kritik aus der Kulturszene ausgesetzt sah. Unsere Theaterexpertin Ute Büsing hatte im Vorfeld Gelegenheit zu einem Gespräch mit Dercon - der noch nicht alles, aber doch schon einiges verraten hat.

  • Nahid Shahalimi (li) und Generalin Khatol (re) - Foto: Nahid Shahalimi

    Nahid Shahalimi: Afghanistans starke Frauen

    Die afghanische Künstlerin Nahid Shahamili, die seit 17 Jahren in Deutschland lebt, will mit ihrem Buch "Wo Mut die Seele trägt – wir Frauen in Afghanistan" aufzeigen, dass das Bild der unterdrückten Frauen im Land nur die halbe Wahrheit ist und hat deswegen starke Frauen im Land interviewt. Aurelie Winker spricht mit ihr darüber. (Wiederholung vom 30.03.17)

  • Saul Luciano Lliuya sieht mit seiner Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen in die Prozessakten (Quelle: imago/Sven Simon)

    Roda Verheyen - Anwältin für eine saubere Umwelt

    Eine Frau will den Braunkohle-Tagebau in Brandenburg stoppen. Das klingt verrückt, aber wenn man ihr zuhört, kann man sich vorstellen, dass sie auch das schafft. Roda Verheyen ist eine international gefragte Umweltanwältin, die sich schon mit ganz anderen Giganten als Braunkohlebaggern angelegt hat. Ihr Rat ist auch bei Bundespolitikern gefragt. rbb-Reporterin Jana Göbel traf sie nach einer Ausschuss-Sitzung vor dem Paul Löbe Haus in Berlin-Mitte.

  • Porträt Felix Donath (LKT Team Brandenburg), Quelle: imago sportfotodienst/Mario Stiehl

    Felix Donath: Der Unfall war das Karriere-Aus

    Radrennen sind keine ungefährliche Sportart. Jüngstes Beispiel: der schwere Unfall bei einem Rennen in Berlin, als zwei Radler ungebremst auf ein parkendes Auto prallten. Dem mehrmaligen deutschen Nachwuchsmeister Felix Donath aus Cottbus passierte vor zwei Jahren bei der "Tour de Berlin" ein ähnlicher Unfall. Schwer verletzt fiel er ein Jahr aus und musste seine Profi-Ambitionen begraben. Jonas Schützeberg sprach mit dem 24-Jährigen über sein Leben vor und nach dem Ereignis, das alles veränderte.

  • Entwurf für das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin - Quelle: Milla & Partner

    Milla: Einheitsdenkmal kann 2019 fertig sein

    Mit hehren Zielen wurde vor fast 20 Jahren die Idee eines Einheitsdenkmals im Herzen Berlins geboren, seit dem sind so manche Kämpfe gefochten und auch verloren worden. Als bekannt wurde, dass die Einheitswippe - oder Waage, wie ihr Erfinder Johannes Milla lieber sagt - mehrere Millionen Euro teurer wird als zunächst geplant, legte der Bundestag das Projekt auf Eis – und taut es jetzt wieder auf. Der Stuttgarter Künstler Johannes Milla steckt voller Tatendrang – und räumt im Gespräch mit Maria Ossowski mit so manchen Mythen rund um das Denkmal auf.

  • Volker Schlöndorf im Studio (Bild: Dieter Freiberg)

    Schlöndorff kehrt zurück nach Montauk

    Am Donnerstag kommt Volker Schlöndorffs neuer Film "Rückkehr nach Montauk“ in unsere Kinos. Eine Literaturverfilmung und doch wieder nicht. Max Frischs Erzählung "Montauk“ war die Vorlage, aber auch nicht sehr viel mehr. Der Film erzählt - mit Nina Hoss und Stellan Skarsgard in den Hauptrollen - nicht zuletzt aus Volker Schlöndorffs Leben und von einer lange unverarbeiteten Liebesgeschichte. Alexander Soyez spricht mit Volker Schlöndorff über Fakten und Fiktion in seinem neuen Film, über seinen Ruf als Literaturverfilmer und über ihn selbst.

  • Kind auf einem Sessel, anlässlich der Geburtstagsfeier von Buddha (Foto: imago/Pacific Press Agency)

    Renaissance der Religionen in China

    Was haben die Passionsspiele in Oberammergau und Volksreligionen in China miteinander zu tun? Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Russlands Präsident Putin und Chinas Präsident Xi Jinping beim Umgang mit Religion? Kann Religion dem kommunistischen Einparteiensystem Chinas eigentlich nützen? Einer, der sich mit diesen Fragen beschäftigt hat und mit dem enormen Zulauf zu Glaubensgemeinschaften, ist der kanadische Journalist und Pulitzer-Preisträger Ian Johnson. Er lebt in Berlin und Peking und hat ein neues Buch geschrieben: "The Souls of China". Es geht darin um die Rückkehr der Religion nach Mao. Ruth Kirchner hat mit ihm gesprochen.

  • Hanns Zischler (Bild:rbb/Nadine Kreuzahler)

    Die Umwege des Hanns Zischler

    Bloß keine Routine aufkommen lassen - so könnte das Motto von Schauspieler Hanns Zischler lauten. Der Wahl-Berliner schreibt, fotografiert - und sammelt. In seiner Ausstellung "Lauter Umwege" auf Schloss Neuhardenberg zeigt der Künstler gerade, was ihn umtreibt und inspiriert: Fotos, Bücher, Zeichnungen - und Orangenpapiere. Nadine Kreuzahler aus der Inforadio Kulturredaktion hat Hanns Zischler zu Hause in Berlin-Westend getroffen.

  • Dirigent Donald Runnicles (Bild: imago stock&people)

    Runnicles: Wagner hat mich zur Oper gebracht

    Mit Wagner fing alles an. Vor genau zehn Jahren dirigierte Donald Runnicles an der Deutschen Oper den "Ring des Nibelungen" - und begeisterte Musiker und Publikum. Wenig später war er Generalmusikdirektor. Seitdem geht es steil bergauf für das Haus an der Bismarckstraße. Auch, weil Runnicles sich Zeit nimmt, viele Premieren selbst dirigiert. In zwei Tagen steht zum Beispiel schon wieder Wagner an: Der "Fliegende Holländer". Vorher hat er sich noch mit Inforadio-Kulturreporter Jens Lehmann über seine Arbeit unterhalten.

  • Thea Wolffsohn mit Michael, daneben Willi/Zeew in Schadmot Dworah, Quelle: Privatarchiv Michael Wolffsohn

    Michael Wolffsohn: Ein "Deutschjüdisches Glückskind"

    Der Historiker Michael Wolffsohn hat sich mit seinen Äußerungen über einen deutsch-jüdischen Patriotismus und der Legitimität von Folter in Ausnahmefällen bei vielen Menschen in Deutschland unbeliebt gemacht. Vor kurzem wurde er vom Deutschen Hochschulverband als Hochschullehrer des Jahres ausgezeichnet, gerade  weil er ein "Querdenker" sei. Nun hat Michael Wolffsohn seine Autobiographie geschrieben: "Deutschjüdische Glückskinder", heißt sie. Matthias Bertsch hat mit ihm über das Buch und die Frage nach individuellen und kollektiven Identitäten gesprochen.

  • Timothy Garton Ash auf der Buchmesse Frankfurt, Quelle: imago/Hoffmann

    "Großbritannien verlässt die EU, nicht Europa"

    "Ich bin ein englischer Europäer und ein europäischer Engländer": Das sagt Professor Timothy Garton Ash über sich selbst. Der britische Historiker und Publizist erhält Ende des Monats den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen. Garton Ash hat vor dem Mauerfall lange in Berlin gelebt. Unsere Großbritannien-Korrespondentin Stephanie Pieper hat ihn in Oxford getroffen, wo er am European Studies Centre lehrt. Sie hat mit Timothy Garton Ash über den Brexit und die Zukunft der EU gesprochen.

  • Thomas Spindler bei Trinity (Bild: DOKfilm)

    Thomas Spindler: "Ohne Musik will ich nicht leben"

    Thomas Spindler macht viel - und fast alles, was er macht, hat irgendwie mit Musik zu tun: Er ist  Schallplattenliebhaber, Club-Betreiber und Konzertveranstalter. Sein Markenzeichen: Das Gespür für Ideen, die auf den ersten Blick verrückt klingen, sich aber als höchst erfolgreich herausstellen. Reiner Veit hat sich mit Thomas Schindler zum Vis-à-Vis getroffen.

  • Holzmarkt-Gelände an der Spree (Bild: rbb/Dobrodinsky)

    Endlich (un)fertig: Der Holzmarkt eröffnet

    Am 1. Mai ist es tatsächlich so weit: Der Holzmarkt eröffnet – beinahe fünf Jahre, nachdem er den Zuschlag für das Gelände zwischen Jannowitzbrücke und Ostbahnhof bekommen hat. Doch so richtig fertig ist das Alternativprojekt am Spreeufer in Friedrichshain nicht - und soll es auch nie werden, sagt Ania Pilipenko, die das Projekt seit sieben Jahren begleitet. Denn: "Das Unfertige hat immer Raum für Neues."

  • "Der Moscheereport" im Ersten (Bild: NDR)

    Schreiber: "Mir geht es um Versöhnung!"

    "Während vor der Moschee-Tür permanent über Integration gesprochen wird, predigt man im Innern das Gegenteil." Zu diesem Fazit kam der ARD-Journalist Constantin Schreiber, nachdem er knapp 20 Moscheen in verschiedenen Städten Deutschlands besucht hat. Seine Berichte hat er im Buch "Inside Islam" und in der TV-Reihe "Der Moscheereport" veröffentlicht. Über die teils scharfe Kritik an seinen Projekten - aber auch über Annäherungen - spricht Schreiber mit Ursula Voßhenrich.

  • Robin Alexander bei seiner Buchvorstellung "Die Getriebenen" am 13.3.2017 in Berlin, Quelle: imago/Reiner Zensen

    "Die Getriebenen" - ein Politkrimi wird zum Bestseller

    Angela Merkel, ihre Biografie oder ihr politischer Aufstieg waren schon mehrfach Stoff für Musicals, Filme oder Bücher. Jetzt hat der Journalist Robin Alexander ein Buch über die Kanzlerin verfasst, und zwar über eine besonders kritische Phase ihrer Regentschaft: 180 Tage, die Deutschland verändert haben - vom Septemberwochenende 2015, an dem Merkel die Grenzen für Flüchtlinge öffnete, bis hin zu Türkei-Abkommen und einer neuen Asyl-Gesetzgebung. Alexanders Buch "Die Getriebenen“ ist an die Spitze der Bestsellerlisten geschnellt. Angela Ulrich hat den Autor und Journalist getroffen.

  • DHM-Chef Raphael Gross (Bild: Britta Pedersen/dpa)

    Was plant Gross mit dem DHM?

    Seit genau einer Woche ist er im Amt, der neue Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum. Raphael Gross. Nach Stationen unter anderem am Jüdischen Museum Frankfurt am Main und der Universität Leipzig übernimmt der 50-jährige Schweizer ein Haus, das in den letzten Jahren nicht nur durch aufregende Ausstellungen Schlagzeilen gemacht hat. Der vorzeitige Rückzug des bisherigen Chefs, Alexander Koch, vor knapp einem Jahr ist nicht nur den Mitarbeitern in Erinnerung. Noch ist der Neue, Raphael Gross, zurückhaltend, wenn man ihn nach seinen Plänen befragt. Durchdacht sind sie allemal,wie unser Kulturredakteur Harald Asel herausfand.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

Nahaufnahme

Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.