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DIE AKTUELLE SENDUNG

Die Kistenkobolde von "Papilio" - Quelle: Papilio

Heidi Scheer: Gewaltvermeidung im Kindergarten

Viele Eltern kennen das Problem: KindergärtnerInnen berichten, dass die Kleinen aggressiv auf andere Kinder reagieren. Deshalb gibt es seit 2002 eine Methode, die immer mehr Kindergärten anwenden. Sie heißt "Papilio" - Schmetterling. Gesetzliche Kassen und die Robert-Bosch-Stiftung unterstützen das Projekt. Die ARD-Kulturkorrespondentin für den rbb, Maria Ossowski, hat mit der Geschäftsführerin Heidi Scheer gesprochen.

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Sendungsarchiv

Christian Ziege als Trainer von Atletico Baleares (Bild: imago sportfotodienst)

Christian Ziege: Trainer auf der Urlaubsinsel

Der gebürtige Berliner Fußballer Christian Ziege hat eine Menge Titel gewonnen in seiner Karriere. Nun trainiert er fernab der Heimat und des Medienrummels in der 3. spanischen Liga. Jakob Rüger hat Christian Ziege in Palma de Mallorca getroffen und mit ihm über sein Fußballerleben gesprochen.

Glückliche Schweine in Sachsen (Bild: imago stock&people)

Was können wir noch essen?

In Deutschland kann man sich gesund ernähren vom Fleisch kranker Tiere! Kann das wahr sein? Ja, sagt Thilo Bode, Chef der Verbraucherorganisation Foodwatch. Er fordert - anders als die Bundesregierung und die Grünen - einen umfassenden Schutz für Nutztiere wie Hühner, Schweine und Kühe. Das käme dann auch den Verbrauchern zugute. Mit Thilo Bode sprach Ute Holzhey.

Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (Bild: imago stock&people)

Polizist in Zeiten wachsender Terrorgefahr

"Wir brauchen mehr Leute!" - Mit dieser Forderung stießen Polizisten in der Politik auf taube Ohren, über Jahre. Denn die Kassen waren leer, es ging darum, öffentliche Haushalte zu sanieren, und dazu gehörte auch der Personalabbau im öffentlichen Dienst. Seit einiger Zeit aber hat sich der Wind gedreht: Politiker in Bund und Ländern versprechen mehr Personal und bessere Ausrüstung der Polizisten. Über die deutsche Polizei in Zeiten des Terrors hat Wolf Siebert mit Oliver Malchow gesprochen, er ist Kriminaloberrat und Chef der GdP, der größten deutschen Polizeigewerkschaft.

Das Museum Barberini öffnet am 23. Januar 2017. Palast Barberini Potsdam (Bild: imago stock&people)

Museum Barberini mit multimedialem Anspruch

Museums-App und Audio-Guide: Wenn das Museum Barberini in Potsdam am 23. Januar seine Türen öffnet, können die Besucher nicht nur Gemälde der Klassischen Moderne anschauen - die Ausstellungen werden auch multimedial begleitet. Wie das aussieht und was die Besucher noch erwarten dürfen, hat Barbara Wiegand die Museumsdirektorin Ortrud Westheider gefragt.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Illustration: 1. Preis im Realisierungswettbewerb für das Museum des 20. Jahrhunderts, Außenansicht (Quelle: Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Herzog & de Meuron Basel Ltd./Vogt Landschaftsarchitekten AG)

    Bilder als Herausforderung: Das Ehepaar Pietzsch

    Ulla und Heiner Pietzsch lieben die Surrealisten - und haben eine international herausragende Kunstsammlung aufgebaut. 150 Werke der Kollektion haben sie dem Land Berlin geschenkt - vorausgesetzt, die Bilder sind dann auch zu sehen. Damit war klar: Ein neues Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts musste her. Aus dem Architekturwettbewerb für den Neubau am Kulturforum ging im vergangenen Herbst das Schweizer Büro "Herzog & de Meuron" als Sieger hervor. Was das Ehepaar Pietzsch von dem Entwurf hält und wer beim Bilderkauf das Sagen hat - darüber hat sich Barbara Wiegand mit Ulla und Heiner Pietzsch unterhalten.

  • Wittenbergs parteiloser Bürgermeister Torsten Zugehör (Bild: imago/Köhn)

    "Das evangelische Rom? Sehr gerne!"

    Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen Martins Luthers und damit der Beginn der Reformation. Wittenberg, das stolz den Namen Lutherstadt trägt, bereitet sich seit Jahren auf das Jubiläumsjahr vor. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert, Oberbürgermeister Torsten Zugehör wirbt unermüdlich um Touristen. "Wir hoffen auf einen lange andauernden Schwung", sagt er im Gespräch mit Ulrike Bieritz und erklärt, wie seine Stadt dieses Ziel erreichen will.

  • Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor IASS Potsdam (Bild: Peter-Paul Weiler/berlin-event-foto)

    Ortwin Renn: Das Risikoparadox

    "Wir fürchten uns vor dem Falschen" - behauptet der Risikoforscher Ortwin Renn, und: "Wir müssen das richtige Fürchten lernen". Nicht Straßenverkehr, Flüchtlinge, Mord oder Terrorgefahr seien die wesentlichen Gefahren, denen die Menschen in Deutschland ausgesetzt sind, sondern Rauchen, Alkohol, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Diese Risiken sind die Ursachen für die meisten Todesfälle. Thomas Prinzler hat mit dem neuen wissenschaftlichen Direktor des Potsdamer Instituts für Nachhaltigkeitsforschung IASS gesprochen - über weltweite und alltägliche Risiken.

  • Der Prozessbeginn zu der Brandstiftung in Nauen (Bild: imago stock&people)

    "Rechte Gewalt explodiert in Deutschland"

    Im Sommer 2015 brannte im brandenburgischen Nauen eine leerstehende Sporthalle, die zur Notunterkunft für Flüchtlinge umgebaut werden sollte. Zur Zeit stehen mehrere einschlägig bekannte Neonazis in diesem Zusammenhang vor Gericht. Die Hintergründe dieser Tat und die rechtsextremen Netzwerke in Nauen beschreibt die Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke im "Jahrbuch Rechte Gewalt", das am Dienstag erscheint. Mit Ursula Voßhenrich sprach Röpke über Neonazis, Strippenzieher und rechten Alltagsterror.

  • Steve Jobs, Mitbegründer von Apple, stellt am 09.01.2007 in San Francisco das iPhone vor (Foto: John G. Mabanglo/EPA FILES/dpa)

    Key Pousttchi: Zehn Jahre iPhone

    Am 9. Januar 2007 hat Apple das iPhone vorgestellt. Mit dem Gerät begann der gesellschaftliche Durchbruch des Smartphones. Zwar hat Google mit Android an diesem Markt heute den größeren Marktanteil, aber Apple ist profitabler. Wie die Smartphonebranche in den vergangenen zehn Jahren neue Märkte erobert hat und weiter erobert, darüber spricht Johannes Frewel mit Key Pousttchi, Professor für Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung an der Universität Potsdam.

  • Jutta Cordt, designierte Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Foto: imago/Christian Kielmann)

    Asyl gewähren, integrieren, rückführen

    Einen der wohl schwierigsten Jobs in der Republik hat seit Jahresbeginn Jutta Cordt. Die frühere Chefin der Arbeitsagenturen in Berlin und Brandenburg ist seit dem 1. Januar Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Sie übernimmt ihre Tätigkeit in einer Zeit, in der sehr kontrovers über die Anerkennung und Integration von Flüchtlingen diskutiert wird. André Tonn spricht mit ihr über die neue Herausforderung.
     

  • Alexander Schmidt-Hirschfelder mit dem scheidenden US-Botschafter in Berlin, John B. Emerson

    Scheidender US-Botschafter in Berlin beruhigt Wirtschaft und Politik

    In zwei Wochen wird Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt. Eine neue Administration in Washington nimmt ihre Arbeit auf. Auch in den US-Botschaften weltweit stehen Personalwechsel an. Fast zeitgleich mit dem Amtsantritt Trumps verlässt John B. Emerson Berlin. Alexander Schmidt-Hirschfelder hat den scheidenden US-Botschafter getroffen und mit ihm unter anderem darüber gesprochen, mit welchem Gefühl er die deutsche Hauptstadt verlässt - jetzt, wo die Beziehungen zwischen Berlin und Washington vielleicht auf unruhige Zeiten zugehen.

  • Prof. Monika Grütters (Bild: imago/Metodi Popow)

    "Ich hab' der Partei viel zu verdanken"

    Eigentlich ist Monika Grütters schon im Hauptberuf gut beschäftigt: Seit drei Jahren ist die 54-jährige Kulturstaatsministerin im Kanzleramt. Doch jetzt hat sie noch eine neue Zusatz-Aufgabe übernommen: Im Dezember wurde sie auf einem Kleinen Parteitag zur Landes-Chefin der Berliner CDU gewählt. Nach der historischen Niederlage bei der Abgeordnetenhauswahl im September, soll Grütters die Christdemokraten wieder motivieren und inhaltlich auf Kurs bringen. Thorsten Gabriel aus unserer landespolitischen Redaktion hat sie zum Gespräch getroffen.

  • Michael Tsokos am rekonstruktierten Tatort eines Mordes (Bild: imago/Rolf Kremming)

    "Als Privatmann sehe ich den Börne gern"

    Millionen Fernsehzuschauer kennen Deutschlands bekanntesten TV-Rechtsmediziner aus dem Münster-Tatort: Karl-Friedrich Börne alias Jan-Josef Liefers. Doch wie sieht eigentlich der Alltag eines wirklichen Gerichtsmediziners aus? Thomas Prinzler sprach mit dem Arzt und Buchautor Prof. Michael Tsokos (Charité) darüber, ob er sich wirklich vor jeder Obduktion erstmal Mentholpaste in die Nase schmiert.

  • Malerei: Straßenszene mit menschlicher Pyramide (Foto: imago/Ikon Images)

    Initiative Offene Gesellschaft

    Flüchtlinge, öffentliche Sicherheit aber auch ungezügelter Kapitalismus, Armut mitten im reichen Deutschland - die Initiative Offene Gesellschaft greift viele Themen auf, über die derzeit diskutiert wird. Demokratie funktioniert nur dann, sagen die Gründer der Initiative, wenn man sie wahrnimmt, sich also einmischt. Wer mitmachen will, soll dafür eine Bühne bekommen - vom großen Theatersaal bis zum Dorfclub.  

  • Das Kulturhaus Radialsystem in Berlin (Bild: imago/IPON Mediaspree)

    "Eine Volksbühne im besten Sinne"

    Es ist aus der Berliner Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken: Das Radialsystem an der Holzmarktstraße, unweit des Ostbahnhofs. Zehn Jahre alt wurde das Haus 2016 - und feierte dies mit Kongress und Party. Harald Asel hat die beiden Gründer und künstlerischen Leiter des Radialsystems getroffen und wollte von Folkert Uhde und Jochen Sandig erfahren, was das Geheimnis des Erfolges der Kultureinrichtung ausmacht.

  • Karte von Europa mit den jeweiligen Landesflaggen (Foto: imago/Ikon Images)

    Die europäische Expansion

    "Die Unterwerfung der Welt" - was für uns heute eher nach Science Fiction klingt, das war über viele Jahrhunderte Realität und die erklärte Politik unseres Kontinent, also Europas. In einem viel beachteten Buch schreibt der Historiker Wolfgang Reinhard eine Globalgeschichte dieser europäischen Expansion vor allem in Richtung Süden - allerdings nicht als Einbahnstraße, sondern als einen sehr langen Prozess gegenseitiger Beeinflussung.

  • EVP-Fraktionschef Manfred Weber (Foto: dpa)

    Eine Macht im Europaparlament

    Martin Schulz geht, Manfred Weber bleibt. Im Europaparlament wird der 44-jährige CSU-Politiker Weber bald der bekannteste und mächtigste deutsche Politiker sein. Er führt mit 44 Jahren bereits die größte Fraktion, die der Christdemokraten. Lange galt er als natürlicher Nachfolger von Schulz als Parlamentspräsident, doch Weber lehnte überraschend ab. Über seine Gründe, seine Aussichten und seine Erfahrungen mit dem Sozialdemokraten Schulz spricht er mit Brüssel-Korrespondent Sebastian Schöbel.

  • Zeit (Bild: Colourbox)

    Vom Aufschieben und guten Vorsätzen

    Kurz nach dem Fest ist vor dem Fest, und mit den Gedanken sind viele von uns bereits auf Silvester fixiert. Traditionell zum Jahreswechsel gehören die Vorsätze fürs Neue Jahr. Es gibt sicher einiges, was man im nächsten Jahr besser machen könnte als zuvor. Einer dieser nützlichen Vorsätze wäre, besser mit seiner verfügbaren Zeit umzugehen. Nur ist auch das nicht so einfach umzusetzen, meint der Berliner Pyschoanalytiker Hans-Werner Rückert. In unserer Gesprächsreihe Vis à vis unterhält sich André Tonn mit dem Leiter der psychologischen Beratungsstelle der Freien Universiät Berlin.

  • Inge Stamm, Pionierin der Naturkosmetik (Bild: privat)

    'Man musste einfach vieles ausprobieren'

    Fast 40 Jahre ist es her, dass in Berlin die erste Naturkosmetik- Firma gegründet wurde. 1978 - das waren bewegte Zeiten: Frauen-, Friedens-, Umwelt- und Alternativbewegung, Atomkraftgegner und Hausbesetzer gingen auf die Straße. In diesem Umfeld gründete Inge Stamm zusammen mit einer Mitstreiterin den Naturkosmetik-Betrieb "i+m". Marion Lucke hat mit ihr gesprochen: Darüber, wie alles begann und wie es trotz Fehlschlägen auch zum guten Ende kam.

  • Kinder im Flüchtlingslager Idomeni am 22. September 2016 in Griechenland. (Bild: imago/ZUMA Press)

    "Ich muss was tun und helfen"

    Nichts hat in den vergangenen Monaten so stark polarisiert wie die Flüchtlingspolitik. Müssen wir allen helfen, die wegen Krieg und Verfolgung geflohen sind? Oder überfordert uns das? Die Debatten werden schrill geführt, Argumente selten in Ruhe abgewogen, die jeweiligen Positionen unversöhnlich verteidigt. Wer Flüchtlingen hilft, sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, blauäugig und realitätsfern zu sein. Gerd Dehnel hat mit Helferin Jeannette Hagen über ihre Erfahrungen gesprochen, die sie auf Lesbos und im Flüchtlingslager Idomeni in Griechenland gesammelt hat.

  • Dinah Marte Golch 47. Grimme-Preis 2011 im Stadttheater, Foto: imago stock/P. Mertens/Future Image

    "Eine ganze Welt mit Figuren und Geschichten erschaffen"

    Im Dezember vor 30 Jahren gründete sich der Verband deutscher Drehbuchautoren. Knapp 500 Mitglieder hat der Verband heute. Auch die Drehbuchautorin Dinah Marte Golch engagiert sich im VDD. Mehr als 50 Drehbücher hat sie geschrieben, darunter viele Tatorte. Reiner Veit sprach mit ihr über Drehbücher, den Weihnachts-Tatort und den Verband deutscher Drehbuchautoren.

  • Tillmann Bendikowski auf der Leipziger Buchmesse. - Foto: imago stock/Manfred Segerer

    Menschen sind helfende Wesen

    Im Herbst 2015 erlebte Deutschland ein humanitäres Märchen. Das Land zeigte sich von seiner freundlichen Seite. Tausende halfen unkompliziert und spontan den Hunderttausenden, die vor Krieg und Verfolgung geflohen und in Deutschland gelandet waren. Helfen war plötzlich ganz selbstverständlich geworden. Der Historiker und Autor Tillmann Bendikowski hat sich mit der Kulturgeschichte des Helfens beschäftigt. Wie die aussieht, das hat er im Gespräch mit rbb-Redakteurin Ulrike Bieritz erklärt.

  • Leonardo Boff (Bild: imago/Fotoarena)

    Leonardo Boff, wichtigster Vertreter der Befreiungstheologie

    Er gilt als einer der Begründer der so genannten Theologie der Befreiung und ist ein Fan des derzeitigen Papstes: Leonardo Boff. Bekannt wurde der Theologe und Franziskanermönch vor allem durch seinen Einsatz für die Armen in Lateinamerika und seine Kritik an der Amtskirche, die ihm 1985 ein einjähriges Schweigegelübde auferlegte. Doch statt zu schweigen, verließ Boff den Franziskanerorden und setzt sich seitdem eben außerhalb der Kirche für eine Theologie der Befreiung ein, mit einer immer mehr globalen Perspektive. Ende November wurde er in Berlin mit der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Medaille ausgezeichnet. Kirsten Dietrich hat Leonardo Boff bei diesem Anlass getroffen.

  • Alexey Yusupov (Bild: privat)

    Alexey Yusupov - zurück vom Afghanistan-Einsatz

    Darf man abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan zurück in ihr Land schicken? Das ist im Moment eine der umstrittensten Fragen in der Flüchtlingspolitik. Die Bundesregierung hat damit begonnen - und hat am Mittwoch ein erstes gechartertes Flugzeug mit 50 Flüchtlingen nach Afghanistan geschickt. Dagegen gibt es Protest. In Berlin sind am vergangenen Wochenende 1500 Menschen auf die Straße gegangen, darunter viele Afghanen, die sagen: in ihrer Heimat gibt es keine Sicherheit, Terror ist an der Tagesordnung. Alexey Yusupov hat bis vor wenigen Tagen selbst in Afghanistan gelebt. Er war Leiter des Büros der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul. Inforadio-Reporter Oliver Soos hat mit ihm gesprochen.

  • Bundesjustizminister Heiko Maas (Bild: imago/Mauersberger)

    Maas sagt Fake-News den Kampf an

    Gezielte Falschmeldungen im Internet, wie zuletzt bei der Grünen Politikerin Künast, haben die Politik aufgeschreckt. Was, wenn solche Desinformationskampagnen auch den Bundestagswahlkampf prägen? Die Union setzt auf Strafen für die Verbreitung von Fake-News. Bundesjustizminister Maas ist da skeptisch. Andrea Müller aus unserem Hauptstadtstudio hat mit ihm gesprochen, über seine Ideen für ein Hass- und Fake-freies Netz. Aber auch über seine beachtliche Karriere in der Bundespolitik.

  • Elena Bashkirova (Bild: Maren Borchers/privat)

    Elena Bashkirova: "Der Klang muss leuchten"

    Sie gehört zu den großen Pianistinnen unserer Zeit: Elena Bashkirova. Die in Russland geborene Musikerin lebt seit 25 Jahren in Berlin, in Dahlem, gemeinsam mit ihrem Mann Daniel Barenboim. Elena Bashkirova wird Mittwoch Abend im Kammermusiksaal der Philharmonie auftreten. Mit rbb-Kulturreporterin Maria Ossowski hat sie über das Leben, ihre Familie, Humus, den Botanischen Garten und die Kunst gesprochen.

  • SYMBOLBILD: Schlüsselanhänger auf Notizbuch mit airbnb-Logo liegt am 18.04.2016 in Berlin auf einem Tischin einer Ferienwohnung. Foto: dpa-zentralbild/Jens Kalaene

    "Uns ist sehr an einer Lösung gelegen"

    Ferienwohnungen sind beliebt bei Touristen. Und die Nachfrage steigt, lautet die Bilanz des Wohnungsvermittlungsportals Airbnb. Dabei wird die Kritik an Airbnb und anderen Vermittlungsportalen größer: Vor allem junge Touristen feierten lautstarke Parties in den Wohnungen, und durch die FeWos werde den Städten der preiswerte Wohnraum entzogen. Wie reagiert Airbnb auf diese Vorwürfe? Darüber spricht André Tonn aus unserer Wirtschaftsredaktion mit Alex Schwarz, dem Deutschland-Chef von Airbnb.

  • Jens-Werner Dettmann als "Heuhaufen", Foto: privat, Dettmann

    Jens-Werner Dettmann: Naturfotograf und Naturschützer

    Er ist Natur-Experte und Vogel-Kenner. Von Beruf eigentlich Fernfahrer hat sich Jens-Werner Dettmann der teils kaum bekannten Tierwelt rund um die Oder verschrieben. Jens-Werner Dettmann beobachtet, vor allem aber fotografiert er. Das Ergebnis sind spektakuläre Aufnahmen von nordischen Singschwänen, balzenden Seeadlern oder auch seltenen Uferseeschwalben. Reporter Michael Nowak ist zu Jens-Werner Dettmann gefahren - direkt ans polnische Oderufer.

  • Tim Renner (SPD), Kulturstaatssekretär in Berlin (Foto: imago/Reiner Zensen)

    Tim Renner: Bilanz eines Quereinsteigers

    Berlin hat eine neue Regierung. Das heißt: Neue Leute kommen, andere gehen. Auch Kultur-Staatsekretär Tim Renner wird sein Amt aufgeben. Reiner Veit aus der Inforadio-Kulturredaktion spricht mit Tim Renner über seine Zeit im Amt, was er erreicht hat - und was nicht so gut gelang.

  • Claudia Helming, Chefin von DaWanda (Bild: Anke Burmeister)

    Claudia Helming - Die Sehnsucht nach dem Selbermachen

    Es ist bald Weihnachten - und wer etwas Besonderes oder gar Selbstgemachtes sucht, der kommt an der Online-Plattform DaWanda nicht vorbei. DaWanda ist der größte Marktplatz für Selbstgemachtes in Europa. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein zehnjähriges Bestehen. Inforadio-Reporterin Anke Burmeister hat deshalb mit der Inhaberin und Gründerin Claudia Helming über die Geschäftsidee gesprochen - und die Sehnsucht nach dem Selbermachen.

  • Jürgen Klopp beim Spiel gegen Sunderland am 26.11.16 (Bild: imago)

    Von Heimweh keine Spur: Jürgen Klopp

    Jürgen Klopp und Borussia Dortmund - das war einmal. Seit gut einem Jahr ist der charismatische Coach Teammanager beim englischen Traditionsverein FC Liverpool. So manch ein Spieler oder Fan in Dortmund und darüber hinaus weint dem "verlorenen Sohn" auch jetzt noch die eine oder andere Träne nach. Aber aus "Kloppo" ist inzwischen "King Klopp" geworden. Anne van Eikels hat Jürgen Klopp in Liverpool getroffen und eine erste "britische" Bilanz gezogen.

  • NRW-CDU-Fraktionschef Armin Laschet (Bild: Maja Hitij/dpa)

    "Merkel ist und bleibt die Richtige"

    Angela Merkel kandidiert nochmal - nächstes Jahr fürs Amt der Bundeskanzlerin, nächste Woche erstmal als CDU-Vorsitzende auf dem Parteitag in Essen. Unangefochten war die Kanzlerin im vergangenen Jahr nicht: Durch die Flüchtlingspolitik hat die CDU reihenweise Landtagswahlen verloren, viele in der Partei gingen ein wenig auf Abstand zu Merkel. Einer, der das nicht getan hat, ist ihr Stellvertreter Armin Laschet, CDU-Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen - und damit der Mann, der schon vor Merkel eine Wahl bestehen muss, nämlich im Mai.

  • Die Notaufnahme eines Krankenhauses (Bild: Friso Gentsch/dpa )

    Überfüllte Notaufnahmen - was läuft da schief?

    Ob Unfall, Verletzung im Haushalt oder Blinddarm-Durchbruch: Mehr als 20 Millionen Deutsche kommen pro Jahr in die Notfall-Aufnahmen der Krankenhäuser. Darunter sind leider auch immer mehr Bagatellfälle. In vielen Kliniken stiegen die Patientenzahlen deshalb innerhalb weniger Jahre um ein Drittel. Überfüllte Ambulanzen und lange Wartezeiten in wirklichen Notfällen sind die Folge. Die Misere ist unter anderem ab Freitag Thema auf einem Kongress der Notfall-Mediziner. Anlass für Marion Lucke, mit dem Vorsitzenden der Gesundheits-Sachverständigen Prof. Dr. Ferdinand Gerlach über die Hintergründe zu sprechen.

  • Claus Peymann hält eine Rede am Bertolt Brecht-Denkmal vor seinem Theater BE am Schiffbauerdamm. Quelle: imago stock&people

    Claus Peymann: Blick nach vorn im Zorn

    "Mord und Todschlag", so betitelt  Claus Peymann seine Memoiren. Im letzten Jahr als Intendant des Berliner Ensembles blickt er darin kurz vor seinem 80. Geburtstag auf sein bewegtes Theaterleben zurück - und rechnet zugleich mit der Berliner Kulturpolitik ab, die - seiner Ansicht nach - die falschen Weichen für die Zukunft gestellt hat. Inforadio-Kritikerin Ute Büsing hat sich mit dem streitbaren Theatermann unterhalten.

  • Unterstützer der Houthi-Miliz auf einem Truck in Sana'a, Jemen, 24. November 2016 - Foto: dpa/EPA/Yahya Arhab

    Jemen: Der vergessene Krieg

    Im Jemen fallen fast jeden Tag Bomben, fast drei Millionen Menschen sind auf der Flucht. Trotzdem ist der Krieg dort nicht so stark in unserem Bewusstsein. 2014 haben schiitische Huthi-Rebellen die jemenitische Hauptstadt Sanaa eingenommen, der Präsident des Landes, Abdel Rabbu Mansur Hadi, floh nach Saudi-Arabien. Seit dem Frühjahr 2015 führt das sunnitische Saudi-Arabien einen Luftkrieg gegen die schiitischen Huthis - mit Unterstützung unter anderem von den USA und auch europäischer Länder. Aurelie Winker hat mit dem ARD-Korrespondenten für die Region, Björn Blaschke, über die Hintergründe des Konflikts im Jemen gesprochen.

  • Weggeworfene Waschmaschine (Bild: imago stock&people)

    "Konsumtrottel": Leben für die Wegwerfgesellschaft

    Wenn die preiswerte Waschmaschine schon nach drei Jahren kaputt geht und der Monteur erklärt: Reparatur lohnt nicht - dann fragen sich Kunden, ob die Hersteller ihre Geräte absichtlich so bauen, dass ziemlich schnell neue gekauft werden müssen. Niemals sei das Absicht, so beteuern Industrievertreter. Praktiker wie Sepp Eisenriegler sehen das anders. Er betreibt ein Reparaturzentrum in Wien und beschreibt im Buch "Konsumtrottel", wie Haushaltsgeräte genau so konstruiert werden, dass ein Ausfall wahrscheinlich wird - etwa weil beim Stabmixer die Sicherung fehlt.

  • Der Autor Hans-Jürgen Jakobs am 10.10.2013 bei der Frankfurter Buchmesse. Foto: imago/Hoffmann

    "Das globale Finanzsystem ist außer Kontrolle"

    Nicht mehr in Milliarden, sondern in Billionen zählen die großen Vermögensverwalter ihre Anlagen. Allein der größte von ihnen - der US-amerikanische Finanzkonzern Blackrock - übertrifft das gesamte deutsche Bruttoinlandsprodukt deutlich. Kontrolliert werden diese Verwalter so gut wie gar nicht. Die Folge: eine gigantische Kapitalblase, die mit der realen Wirtschaft nichts mehr zu tun hat. Inforadio-Redakteur Gerd Dehnel sprach mit dem Autor Hans-Jürgen Jakobs ("Wem gehört die Welt") über ein Problem, das viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert ist.

  • Sportzeit-Moderator Dennis Wiese wirft einen Basketball unten Anleitung von Henning Harnisch (Foto: rbb)

    Vom "Flying Henning" zum "Grounded Harnisch"

    Im Basketball gewann Henning Harnisch als aktiver Spieler so ungefähr alles, was es zu gewinnen gibt. Mit 30 hörte er auf, ging an die Uni und studierte etwas ganz anderes - Kultur- und Filmwissenschaft. Dann kam er zurück, als Sportdirektor von ALBA Berlin. Über seine Vergangenheit und die Pläne der Zukunft sprach Andreas Witte mit dem Basketball-Profi.

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.