Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Schwimmender Markt auf Booten im Kongo (Bild: imago/Nature Picture Library)

"Humanitäre Hilfe ist ein kurzlebiges Geschäft"

Für die Welthungerhilfe in Afrika zu arbeiten, das ist für Georg Dörken "der schönste Job der Welt". Heute Länderkoordinator in der Zentralafrikanischen Republik hat der 63-Jährige über 20 Jahre in der Demokratischen Republik Kongo hinter sich. Dort hat er Tausende Flüchtlinge mit Essen, Wasser oder Brennholz  zu versorgen. Was ihn über 20 Jahre in Afrika hielt, darüber sprach Frank Aischmann mit Georg Dörken.

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Sendungsarchiv

Frau in einer Führungsposition bei der Arbeit (Bild: colourbox.com)

Sheconomy - Frauen in Führungspositionen

Ihre Studien über Aufstiegschancen und Karrierehindernisse von Frauen sind bundesweit bekannt. Christiane Funken ist Professorin für Soziologie an der Technischen Universität Berlin und sie sagt: die sich rasant wandelnde Arbeitswelt ist eine Riesenchance für Frauen. Aber die Hindernisse seien noch immer gewaltig. ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski hat mit Christiane Funken gesprochen.

Die mexikanische Journalistin Ana Lilia Perez (Bild: dpa)

Ana Lilia Pérez schreibt gegen den Drogenhandel

Wenn in Mexiko Menschen sterben oder verschwinden und die organisierte Kriminalität mit ihrem vielen Geld den Staat unterwandert, kann das den Deutschen nicht egal sein. Der Drogenkonsum in Ländern wie Deutschland sei dafür mitverantwortlich, sagt die Buchautorin Ana Lilia Pérez. Warum das so ist und welche Rolle der Hamburger Hafen im internationalen Drogenschmuggel spielt, erklärt Perez heute im Interview bei Mexico-Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann.

Windräder vor Braunkohlekraftwerk (Bild: Oliver Berg/dpa)

"Kein mutiges Nach-vorn in der Energiewende"

Fracking soll es in Deutschland nicht geben - zumindest die unkonventionelle Art mit Druck und Chemie. Das will der Bundestag am Freitag beschließen. Auch die Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes steht zur Debatte im Parlament. Zwei Schritte in der Umwelt- und Energiepolitik, die eigentlich aufhorchen lassen sollten. Was ist geblieben von den ursprünglichen Plänen? Wo steht Deutschland bei der Energiewende und in der Klimapolitik? ARD-Hauptstadtkorrespondentin Angela Ulrich hat darüber mit Patrick Graichen gesprochen. Er ist Direktor des Thinktanks "Agora Energiewende".

Das EU-Parlament in Straßburg (Bild: dpa)

"Eine politische und menschliche Zäsur"

Zum ersten Mal in der Geschichte der EU könnten die Bürger eines Mitgliedslandes entscheiden, wieder auszusteigen. Das gab es so noch nie, und einen Masterplan für so einen Exit aus der EU gibt es auch nicht. Klar ist nur: Sagen die Briten "Nein" zu Europa, hätte das weitreichende Konsequenzen. Ist ein Europa-Parlament ohne die Briten überhaupt vorstellbar? Ja, sagt Jo Leinen (SPD), Europaabgeordneter seit 1999 – aber schön wäre es nicht.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Landesbauernpräsident Henrik Wendorff (Bild: dpa)

    Henrik Wendorff: 100 Tage Landesbauernpräsident

    Mehr als 5000 Landwirtschaftsbetriebe gibt es heute in Brandenburg. Vertreten werden die meisten Landwirte vom Landesbauernverband. Dessen Präsident, Henrik Wendorff, ist seit 100 Tagen im Amt. Michel Nowak hat mit ihm über Glyphosat, Milchpreise und die Lage der Brandenburger Bauern gesprochen.

  • Das Übergangswohnheim in Berlin-Köpenick, Alfred-Rand-Str. (Foto: imago/Hans Scherhaufer)

    Containerdorf Köpenick: Akzeptanz geschaffen

    Kaum eine der Berliner Not- und Sammelunterkünfte für Flüchtlinge ist so bekämpft worden wie das erste Containerdorf im Köpenicker Allende-Viertel. Die Anlieger waren anfangs auf das Heftigste beunruhigt. Es gab Demonstrationen. Fast ein Jahr lang hielten NPD-Anhänger noch Mahnwachen vor der Unterkunft. Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt. Zum Teil dank des Trägers Internationaler Bund. Vor allem aber hat der Anwohner-Verein "Allende 2 hilft" dazu beigetragen. Vorsitzender ist Dirk Warbelow, Ur-Berliner und Köpenicker. Marion Lucke hat mit ihm gesprochen.

  • Ortseingangsschild von Krzyzowa (Kreisau) in Polen [Imago/Rüttimann]

    Krzyżowa-Music: Musik aus Kreisau für Europa

    Nicht allzu weit entfernt von Berlin liegt Krzyżowa (zu deutsch: Kreisau), eine kleine Stadt in Polen mit einer großen Geschichte. Dort findet in diesem Sommer zum zweiten Mal das Kreisauer Musikfestival "Krzyżowa-Music" statt, ein europäisches, internationales Klassikfestival. Mit den beiden Leitern, Viviane Hagner und Matthias von Hülsen, hat rbb-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski gesprochen.

  • Marc Friedrich (Bild: imago/Müller-Stauffenberg)

    Marc Friedrich: "Der Wandel wird von unten kommen"

    Drei Spiegel-Bestseller in Folge - und das auch noch mit Wirtschaftsbüchern. Den Autoren Marc Friedrich und Matthias Weick ist das gelungen. In ihrem jüngsten Bestseller "Kapitalfehler" führen sie aus, dass die Finanzkrise keineswegs ausgestanden sei. Nur durch ein künstlich aufgeblähtes Geldsystem werde die Wirtschaft am Laufen gehalten, die europäische Wirtschafts- und Währungsunion drohe zu scheitern. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel hat mit Betriebswirt und Autor Marc Friedrich gesprochen.

  • Hedwigskathedrale in Berlin (Bild: imago/Schöning)

    Der Streit um die Hedwigskathedrale geht weiter

    Für die einen ist es eine Anpassung an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts, für die anderen die Zerstörung eines Denkmals: Die mögliche Schließung der Bodenöffnung in der Mitte der Berliner Hedwigskathedrale im Rahmen einer Renovierung sorgt weiterhin für Streit unter den Katholiken. Ein Verfechter der Pläne ist der österreichische Künstler Leo Zogmayer, der den Architektenwettbewerb zum Umbau der Kathedrale gewonnen hat. Mit ihm spricht Ulrike Bieritz über seine Vorschläge.

  • Ein Auszubildender schüttet am 12.04.2016 in der Berufsschule in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) Wasser in eine Sudpfanne, um eine Maische für ein Rauchbier herzustellen. Foto: dpa

    Ein Plädoyer für die Berufsschulen

    "Berufsschulen auf dem Abstellgleis" - so lautet der provokante Titel eines Buches von Katharina Blaß und Armin Himmelrath. Sie sehen die Zukunft dieses wichtigen Bildungsträgers massiv gefährdet. Warum, das erläutert Armin Himmelrath im Gespräch mit André Tonn.

  • Dr. Anton Hofreiter, Bündnis 90/Die Grünen (Bild: imago/Metodi Popow)

    Anton Hofreiter: "Fleischfabrik Deutschland?"

    In der Werbung ist die Welt in Ordnung: Glückliche Kühe auf der Weide, Schweine grunzen zufrieden im Schlamm. Eine schöne Welt der Landwirtschaft, die wir da erleben. Mit der Realität hat sie wenig zu tun: Die Fleischproduktion ist längst eine Massenindustrie, die Ställe sind riesig und viele Tiere sehen das Licht nur auf dem Weg zum Schlachter. Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter fordert ein Umdenken. In seinem Buch "Fleischindustrie Deutschland", das am Montag erscheint, beschreibt er den Ist zustand und wie er sich eine grünere Landwirtschaft vorstellt. Martin Mair hat mit ihm gesprochen.

  • Tobias Phleps, Bread and Union

    Berlin - immer noch die Hauptstadt der Kreativbranche?

    Über Berlin wird ja viel gemeckert - nichts klappt, die Straßen sind marode, die Schulen sind heruntergekommen, und über das Thema BER lacht sich inzwischen die ganze Welt kaputt. Doch eine Branche findet hier offenbar trotzdem (oder deswegen?) immer noch ideale Arbeitsbedingungen: Die Kreativwirtschaft. Sie boomt nach wie vor in der Hauptstadt. Woran das liegt, darüber sprach Inforadio-Wirtschaftsredakteur André Tonn mit Tobias Phleps, Deutschland-Chef der Design- und Markenagentur Brand Union.

  • Anhänger und Gegner eines Austritts von Großbritannien aus der EU halten Schilder hoch - Foto: Imago/D. Mirzoeff

    Angus Robertson: Vor der Brexit-Abstimmung

    Der 23. Juni könnte zum Schicksalstag werden – nicht nur für Großbritannien, sondern für ganz Europa. Denn heute in genau zwei Wochen entscheiden die Briten in einem Volksentscheid darüber, ob das Land in der EU bleibt oder austritt. Während gerade in England viele Menschen für den Brexit sind, sind in Schottland die meisten dagegen. Das gilt auch für Angus Robertson, den Fraktionschef der Schottischen Nationalpartei im britischen Unterhaus. Robertson hat einen schottischen Vater, aber eine deutsche Mutter – und er spricht noch sehr gut Deutsch. Stephanie Pieper hat in London mit dem Parlamentarier über das bevorstehende EU-Referendum gesprochen.

  • Demenzkranke sitzen am 02.02.2016 bei einem Treffen in Pfronten (Bayern) hinter einem Malblock, auf dem ein Spiel für Gedächtnisübungen notiert ist. Foto: dpa

    Was wir von Dementen lernen können

    Demenz ist alles Mögliche: rätselhaft, unheilbar, ein Verlust – eins ist sie aber nicht: glamourös. Wie kommt es also, dass jemand, der als Model, als MTV-Moderatorin gearbeitet hat, vom Studio quasi ins Pflegeheim wechselt, es sich zur Lebensaufgabe macht, die Situation Demenzerkrankter und ihrer Angehörigen zu verbessern? Sophie Rosentreter, heute 40 Jahre alt, hat genau diese Wende vollzogen. Sie war selbst betroffen - ihre Großmutter erkrankte an Demenz. Anna Corves hat sie zum Interview getroffen und sprach mit ihr darüber, wie man mit der Krankheit umgehen sollte.

  • Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) spricht im Bundestag in Berlin. (Bild: Michael Kappeler/dpa)

    Schwesig: "Wichtig ist vor allem Bürgernähe"

    Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Schwesig kann sich eine Frau als neues Staatsoberhaupt in Deutschland vorstellen. Im Inforadio sagte Schwesig, das sei sicherlich keine Nebensache, dürfe allerdings nicht das einzige Kriterium bei der Suche nach einem Kandidaten für die Nachfolge von Bundespräsident Gauck sein. - Zurück aus ihrer Babypause, widmet sich die SPD-Politikerin einem harten politischen Brocken: der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau.

  • Feuerwerk über der Orangerie bei den Musikfestspielen 2013 (ARCHIV) - © Musikfestspiele Potsdam Sanssouci/ Foto: Stefan Gloede

    Bonjour Frankreich, Bonjour Sanssouci!

    Mit einer Hommage an die große Kulturnation Frankreich locken die Musikfestspiele Potsdam von Freitag an mehr als zwei Wochen lang Musikbegeisterte in die brandenburgische Hauptstadt. Andrea Palent leitet das Festival künstlerisch. Mit ihr hat ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski gesprochen.

  • Integratives Fußballturnier (Bild: imago/Sebastian Wells)

    Fußball als Integrations-Motor?

    Eine wichtige Rolle bei der Integration von Flüchtlingen wird immer wieder auch dem Sport zugesprochen, besonders Fußball fasziniert die Menschen ja weltweit, unabhängig von Sprache oder Hautfarbe. Geht das also, kennen lernen und ankommen durch Kicken? Darüber hat Alex Krämer mit Sebastian Braun gesprochen, er ist Professor für  Sportsoziologie an der Humboldt-Uni – Spezialgebiet: Fußball und Integration.

  • Chrokonzert in der Dresdner Frauenkirche (Bild: imago/epd)

    "Die evangelische Kirche ist eine Kulturkraft "

    Seit 2006 gibt es bei der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Kulturbeauftragten. Im Februar wurde der Posten mit dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Claussen, Jahrgang 1964, neu besetzt. Wer in seine Biographie schaut, kann schnell den Eindruck bekommen, dieses Amt ist genau für ihn geschaffen, denn er ist nicht nur Pfarrer, sondern auch Autor. Warum die Kirche einen Kulturbeauftragten braucht, darüber hat Ulrike Bieritz aus der rbb- Religionsredaktion mit Johann Hinrich Claussen gesprochen.

  • Cecilie Hollberg, Direktorin der Accademia in Florenz (Bild: dpa)

    Cecilie Hollberg befördert die Accademia ins 21. Jahrhundert

    Es ging ein Aufschrei durch die italienische Presse, als der Kulturminister im vergangenen Jahr drei Deutsche zu Direktoren der wichtigsten italienischen Museen berief. In Florenz sind es die Uffizien und die berühmte Galleria dell Accademia. In diesem Museum steht Michelangelos David. Cecilie Hollberg, in Deutschland und Italien aufgewachsen, leitet dieses berühmte Haus seit einem halben Jahr. Sie stemmt eine Herkulesaufgabe. ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski mit ihr in Florenz darüber mit ihr gesprochen.

  • Bienenflug (Bild: dpa)

    Die Intelligenz der Bienen

    In seinem Buch "Die Intelligenz der Bienen" beschreibt der Neurobiologe Randolf Menzel von der Freien Universität Berlin die außerordentlichen Fähigkeiten der Bienen, zu lernen und zu kommunizieren, und darüber, was Umweltgifte im Bienenvolk anrichten. Darüber spricht Irina Grabowski mit ihm im Vis-à-Vis.

  • "Mich interessiert das Geheimnis"

    Seit über 25 Jahren sammelt die Schweizerin Susanne von Meiss Fotografien - mit dem speziellen Fokus auf "Allure", französisch für Stil, Eleganz, Haltung. Es ist eine sehr persönliche Kollektion mit Aufnahmen berühmter, aber auch unbekannterer Fotografen, die jetzt erstmals öffentlich ausgestellt wird - und zwar in der C/O-Galerie Berlin. Am Freitagabend wird die Schau eröffnet - vor dem Start hat Barbara Wiegand mit Susanne von Meiss gesprochen.

  • Die Schauspielerin Barbara Sukowa (Bild: Jörg Carstensen/dpa)

    Barbara Sukowa: "In Deutschland wird mehr gesessen"

    Ihren ersten "Deutschen Filmpreis" bekam Barbara Sukowa am Anfang ihrer Karriere Anfang der 80er Jahre für "Die bleierne Zeit" und für "Lola". Am Freitag nun könnte sie eine Lola bekommen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises für ihre Rolle in "Vor der Morgenröte" - einer filmischen Stefan-Zweig-Biographie, in der sie seine erste Ehefrau spielt. Über den Filmpreis, ihre Rolle und ihr Leben als Deutsche, die seit über zwei Jahrzehnten aus der Ferne auf Deutschland blickt, hat Alexander Soyez mit Barbara Sukowa gesprochen.

  • Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood im Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg)

    'Die wichtigste Entscheidung der letzten 50 Jahre'

    Am 23. Juni entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob sie die Europäische Union verlassen wollen oder nicht. Für viele Europäer wird dieser Tag im Juni der wichtigste in diesem Jahr oder gar der wichtigste in diesem Jahrzehnt werden: Sollte es zum Brexit kommen, werden die Folgen gewaltig sein - nicht nur für die Briten, sondern auch für die Europäer auf dem Kontinent. Wie ist die Stimmung im Vereinigten Königreich vor dieser wichtigen Entscheidung? Was sind die Gründe für oder gegen den Austritt der Briten aus der EU? Diese Fragen erörtert Gabriele Heuser mit dem britischen Botschafter Sebastian Wood.

  • Proteste in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas (Bild: imago/Agencia EFE)

    Venezuela am Abgrund

    Venezuela steckt in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Nicht wenige sehen in Präsident Nicola Maduro den Hauptschuldigen für die vielen Probleme des Landes. Zu den Kritikern gehört auch der Sozialwissenschaftler Heinz Dietrich, der Maduros Vorgänger Chávez noch beraten hatte. Im Vis-à-Vis spricht er mit Korrespondentin Anne-Katrin Mellmann über die Krise Venezuelas, ihre Folgen und mögliche Lösungswege.

  • Autor Shahak Shapira © radioeins/Saupe

    Shahak Shapira: Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen

    Es war eine Nacht und ein Vorfall, der ihn bekannt machte. Silvester 2015, Shahak Shapira ist mit Freunden in Berlin in der U 6 unterwegs, dort pöbeln arabisch- und türkischstämmige Jugendliche antisemitische Parolen, er filmt das Ganze und wird am Ende verprügelt. Seitdem ist er berühmt. Über sich, sein Leben und seine Familiengeschichte hat er jetzt ein Buch geschrieben: "Das wird mal ja wohl noch schreiben dürfen! Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“. Mit ihm spricht Ulrike Bieritz.

  • Ex-Umweltminister Klaus Töpfer bei Willy-Brandt-Gespräch 2016 (Bild: BWBS/ Jens Jeske)

    "In 2015 wurde die Welt aus den Angeln gehoben"

    In einer besonderen Ausgabe des Vis-à-Vis hören Sie ausnahmsweise kein Gespräch, sondern einen Vortrag: Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprach zu Beginn des diesjährigen Willy-Brandt-Gesprächs über globale Partnerschaft für Frieden und Entwicklung sowie über die Ziele, die die Weltgemeinschaft bislang erreicht hat und die sie unbedingt noch erreichen muss.

  • Frischer Salat mit Avocado und Oliven (Bild: imago/Westend61)

    "Niemand weiß, was gesunde Ernährung ist"

    Hören Sie mehr auf Ihren Körper und nicht auf Ernährungsberater - dazu rät Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, auch wenn die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DEG nicht müde wird, solche Empfehlungen zu geben. Knop sagt: Handfeste Beweise für gesunde oder ungesunde Lebensmittel kann es gar nicht geben, sondern bestenfalls statistische Indizien - denen meist andere Indizien entgegenlaufen. Gerd Dehnel spricht mit dem streitbaren Ernährungswissenschaftler Uwe Knop.

  • Antoine Leiris bei der Aufzeichnung einer Talkshow im Mai 2016 [Imago/Future Image]

    Antoine Leiris - Meinen Hass bekommt ihr nicht

    Am 13. November sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal. Sie war auf das Konzert der Eagles of Death Metal im Pariser Bataclan gegangen. Und wurde dort von den Terroristen getötet. Kurz nach dem Tod seiner Frau postet Antoine Leiris einen offenen Brief an die Terroristen auf Facebook: "Meinen Hass bekommt ihr nicht". Den selben Titel trägt nun auch ein Buch, dass der 1981 geborene Journalist jetzt veröffentlicht hat. Er beschreibt darin auf ergreifende Weise, wie er den Terroristen trotzt. Kerstin Gallmeyer hat Antoine Leiris in Paris getroffen.

  • Arbeiterinnen der Fangsiang-Produktionsbrigade sitzen 1966 während der Getreideernte auf einem Feld in der Provinz Kiangsu und lesen einen Mao-Spruch, der auf einer Tafel steht (Foto: dpa)

    50 Jahre Kulturrevolution in China

    Mit der Kulturrevolution wollte Mao Zedong seine Kritiker in der Kommunistischen Partei mundtot machen und die Gesellschaft "erneuern". Es folgten jedoch zehn Jahre Chaos. Fanatisierte Jungkommunisten, die Roten Garden, wüteten gegen Lehrer, Parteifunktionäre und Intellektuelle. Um Mao selbst wurde ein grotesker Kult veranstaltet. Einer der ganz wenigen Ausländer, die China damals bereisten, ist Werner Gille aus München. Über seine Erinnerungen hat der 87jährige ein Buch geschrieben: "Im Windschatten des roten Sturms". Inforadio-Redakteurin Ruth Kirchner hat mit ihm gesprochen.

  • Dr. Doris Lemmermeier (Bild: Johanna Bergmann)

    Integration: Eine Arbeit der "kleinen Schritte"

    Brandenburg hat vieles richtig gemacht bei der Erstaufnahme in der Flüchtlingskrise, doch jetzt beginnt das, was sich hinter dem großen Wort "Integration" verbirgt: Spracherwerb, Arbeitssuche, eine Bleibe finden und Ankommen zwischen Lausitz und Prignitz. Doris Lemmermeier, die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, hat deshalb alle Hände voll zu tun. Wie Integration gelingen kann, über die Aufgaben und die Motivation einer Integrationsbeauftragten - darüber spricht Dominik Lenz mit Doris Lemmermeier.

  • Sahra Wagenknecht (Linke) spricht am 17.02.2016 im Bundestag in Berlin. Foto: dpa

    Wagenknecht fordert "sachliche Auseinandersetzung"

    Die SPD hadert mit ihrem Niedergang bei den Umfragen. Doch auch die Linke muss sich Sorgen machen. Die Populisten von der AfD wildern in ihrer Wählerklientel. Bei den vergangenen Landtagswahlen fiel auf, dass sich viele Arbeiter und Arbeitslose für die AfD entschieden haben. Welche Fehler hat die Linke gemacht, auch in der Debatte um die Flüchtlingspolitik? Und hat sie überhaupt noch eine Machtperspektive, wenn ihr der potentielle Koalitionspartner SPD wegbricht? Andrea Müller aus dem ARD-Hauptstadtstudio sprach darüber mit Sahra Wagenknecht, LINKEN-Fraktionsvorsitzende im Bundestag.

  • Horst Zuse mit Nachbau des Z3 (Bild: dpa)

    75 Jahre Z3: Zuses Computer feiert Geburtstag

    Computer bestimmen unser Leben und am 12. Mai 2016 jährt sich zum 75. Mal der Tag, an dem der erste voll funktionsfähige und programmierbare Digitalcomputer, der Z3 vorgestellt wurde – und zwar in Berlin von Konrad Zuse. Sein Prototyp wurde 1943 bei einem Luftangriff zerstört. Konrad Zuse baute nach dem Krieg eine Kopie des Z3, die steht im Deutschen Museum in München. Und auch der Sohn, Horst Zuse, fertigte einen Nachbau an, der seit 2013 im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen ist. Dort hat Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler mit Prof. Horst Zuse gesprochen.

  • Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au stellt am 25.04.2016 in Berlin vor dem Brandenburger Tor die Kampagne "Du siehst mich" des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin und Wittenberg 2017 vor. Foto: dpa

    Christina Aus der Au - ein Jahr vor dem Berliner Kirchentag

    Eine Schweizerin in Berlin, das ist Christina Aus der Au. Die Philosophin und reformierte Theologin ist die Präsidentin des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags, der im Mai 2017 in Berlin, Potsdam und Wittenberg stattfindet. Mitten im Reformationsjubiläumsjahr. Ulrike Bieritz hat mit Christina Aus der Au über 500 Jahre Reformation, ihren Blick auf das Großereignis und den Kirchentag gesprochen.

  • Anna Wolff-Powenska (Bild: rbb/Andreas Oppermann)

    "Vertrauen, Dialog und menschliche Nähe"

    An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird am Vormittag der Viadrina-Preis an die Historikerin Anna Wolff-Poweska verliehen. Mit der Auszeichnung werden besondere Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung gewürdigt. Mit RBB-Redakteur Andreas Oppermann sprach Wolff-Poweska über das beherrschende Thema ihres publizistischen Lebenswerks: Die deutsche und polnische Geschichte. Zugleich wirbt sie - bei allen aktuellen Irritationen - für die drei Grundpfeiler einer guten Nachbarschaft.

  • Das historische Staatsmuseum bei Gegenlicht am Roten Platz in Moskau (Bild:imago/Mehrdad Samak-Abedi)

    "Wir müssen Russland besser zuhören"

    Kurz vor dem 8. Mai - dem Tag der Befreiung - hat Frank Aischmann aus dem ARD-Hauptstadtstudio mit dem Russlandexperten Stefan Meister gesprochen. Er fragte ihn, wie sich das Land seit den "wilden 1990er Jahren" verändert hat, was Deutsche und Russen voneinander lernen können und welche Vorurteile es zu überwinden gilt. Zu oft würden in den Medien nur Krisen dargestellt, so Meister. Es gebe aber auch zahlreiche positive Entwicklungen in Russland: Attraktive, spannende Städte, eine Kultur im Umbruch und engagierte Menschen, die mit den post-sowjetischen Umbrüchen zurechtkommen müssen.  

  • Der Deutschland-Achter 2016 fährt bei seiner Vorstellung am 28.04.2016 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) in der Besetzung Martin Sauer (r-l), Hannes Ocik, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Andreas Kuffner, Malte Jakschik und Maximilian Munski auf dem Dortmund-Ems-Kanal. (Bild: Ina Fassbender/dpa)

    Andreas Kuffner: Sprung ins Flaggschiff geschafft

    Er ist Olympiasieger und Weltmeister, hat in seinem Sport alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Am Sonntag soll der nächste Titel folgen: Andreas Kuffner sitzt bei der Europmeisterschaft in Brandenburg an der Havel im Paradeboot - dem Deutschland-Achter. Erstmals in dieser Saison trifft er auf die internationale Konkurrenz - ein erster Formcheck für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Über seine Ziele im Olympiajahr sprach Andreas Kuffner mit Jonas Schützeberg.

  • IJn einem syrischen Flüchtlingscamp werden Lebensmittel verteilt (Bild: imago/Haytham Pictures)

    Der Kampf gegen den Hunger

    Im Bürgerkriegsland Syrien sind über sechs Millionen Menschen akut von Hunger oder Unterernährung bedroht. Hilfsorganisationen versuchen, Lebensmittel in die umkämpften Gebiete zu transportieren. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen. Der Schweizer Jakob Kern ist Landesdirektor des Welternährungsprogramms für Syrien - er schildert im Gespräch mit Alex Krämer die dramatische Lage im Land, berichtet, wie wichtig der Waffenstillstand für die Hilfslieferungen ist und was die regelmäßige Unterstützung für die hungernden Menschen bedeutet.   

  • IJn einem syrischen Flüchtlingscamp werden Lebensmittel verteilt (Bild: imago/Haytham Pictures)

    Der Kampf gegen den Hunger

    Im Bürgerkriegsland Syrien sind über sechs Millionen Menschen akut von Hunger oder Unterernährung bedroht. Hilfsorganisationen versuchen, Lebensmittel in die umkämpften Gebiete zu transportieren. Doch das ist ein schwieriges Unterfangen. Der Schweizer Jakob Kern ist Landesdirektor des Welternährungsprogramms für Syrien - er schildert im Gespräch mit Alex Krämer die dramatische Lage im Land, berichtet, wie wichtig der Waffenstillstand für die Hilfslieferungen ist und was die regelmäßige Unterstützung für die hungernden Menschen bedeutet.  

  • Der Instrumentenbauer Frank Ludwig - Foto: privat

    Ludwig Frank: Meister des lauten Holzes

    Man hört sie eigentlich immer heraus - ob in der Kammermusik oder im Orchester. Und schon ihr Name bringt es auf den Begriff: "Oboe" kommt aus dem Französischen und  bedeutet "hohes" oder "lautes Holz". Die besten Oboen kommen aus Frankreich –  so sagt man. Das muss nicht so bleiben! - meinte der Berliner Instrumentenbauer, Ludwig Frank, und gründete schließlich  eine eigene Werkstatt. Heute feiert die Berliner Manufaktur ihr 25-jähriges Bestehen, Cornelia de Reese hat Ludwig Frank getroffen.

  • Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen (Bild: imago/Oryk HAIST)

    Für Trittin schließt sich jetzt ein Kreis

    Erst hat Jürgen Trittin den Atomausstieg durchgesetzt, 2001 war das, damals als grüner Bundesumweltminister. Und jetzt war es ausgerechnet wieder Trittin, der als Vorsitzender der Atom-Kommission die Folgen des Ausstiegs regelt: der Grüne, der mit den Konzernen um die Verantwortung für das strahlende Erbe ringt. Unsere Hauptstadt-Korrespondentin Angela Ulrich hat sich mit Jürgen Trittin unterhalten.

  • Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, stellt am 23.03.2016 in Berlin während einer Pressekonferenz den Datenschutz-Jahresbericht 2015. Foto: dpa

    Do 28.04.2016 | 10:45 | Vis à vis 

    Maja Smoltczyk: "Datenschutz ist Grundrecht"

    Datenschutz - dafür stand in Berlin in den vergangenen zehn Jahren Alexander Dix. Als er in den Ruhestand gehen wollte, tat sich die Koalition im Abgeordnetenhaus schwer, die Nachfolge zu bestellen. Nach einer monatelangen Hängepartie ist seit Februar die bis dahin eher unbekannte Maja Smoltzcyk im Amt. Wie sie sich nach vielen Jahren als Parlamentsjuristin in ihr neues Aufgabenfeld einarbeiten musste, erzählte sie im Gespräch mit Christoph Reinhardt (rbb-Redakteur für Landespolitik).

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Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

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Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.