Vis à Vis

DIE AKTUELLE SENDUNG

Jens-Werner Dettmann als "Heuhaufen", Foto: privat, Dettmann

Jens-Werner Dettmann: Naturfotograf und Naturschützer

Er ist Natur-Experte und Vogel-Kenner. Von Beruf eigentlich Fernfahrer hat sich Jens-Werner Dettmann der teils kaum bekannten Tierwelt rund um die Oder verschrieben. Jens-Werner Dettmann beobachtet, vor allem aber fotografiert er. Das Ergebnis sind spektakuläre Aufnahmen von nordischen Singschwänen, balzenden Seeadlern oder auch seltenen Uferseeschwalben. Reporter Michael Nowak ist zu Jens-Werner Dettmann gefahren - direkt ans polnische Oderufer.

  • Vis à vis

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

Sendungsarchiv

Tim Renner (SPD), Kulturstaatssekretär in Berlin (Foto: imago/Reiner Zensen)

Tim Renner: Bilanz eines Quereinsteigers

Berlin hat eine neue Regierung. Das heißt: Neue Leute kommen, andere gehen. Auch Kultur-Staatsekretär Tim Renner wird sein Amt aufgeben. Reiner Veit aus der Inforadio-Kulturredaktion spricht mit Tim Renner über seine Zeit im Amt, was er erreicht hat - und was nicht so gut gelang.

Claudia Helming, Chefin von DaWanda (Bild: Anke Burmeister)

Claudia Helming - Die Sehnsucht nach dem Selbermachen

Es ist bald Weihnachten - und wer etwas Besonderes oder gar Selbstgemachtes sucht, der kommt an der Online-Plattform DaWanda nicht vorbei. DaWanda ist der größte Marktplatz für Selbstgemachtes in Europa. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein zehnjähriges Bestehen. Inforadio-Reporterin Anke Burmeister hat deshalb mit der Inhaberin und Gründerin Claudia Helming über die Geschäftsidee gesprochen - und die Sehnsucht nach dem Selbermachen.

Jürgen Klopp beim Spiel gegen Sunderland am 26.11.16 (Bild: imago)

Von Heimweh keine Spur: Jürgen Klopp

Jürgen Klopp und Borussia Dortmund - das war einmal. Seit gut einem Jahr ist der charismatische Coach Teammanager beim englischen Traditionsverein FC Liverpool. So manch ein Spieler oder Fan in Dortmund und darüber hinaus weint dem "verlorenen Sohn" auch jetzt noch die eine oder andere Träne nach. Aber aus "Kloppo" ist inzwischen "King Klopp" geworden. Anne van Eikels hat Jürgen Klopp in Liverpool getroffen und eine erste "britische" Bilanz gezogen.

NRW-CDU-Fraktionschef Armin Laschet (Bild: Maja Hitij/dpa)

"Merkel ist und bleibt die Richtige"

Angela Merkel kandidiert nochmal - nächstes Jahr fürs Amt der Bundeskanzlerin, nächste Woche erstmal als CDU-Vorsitzende auf dem Parteitag in Essen. Unangefochten war die Kanzlerin im vergangenen Jahr nicht: Durch die Flüchtlingspolitik hat die CDU reihenweise Landtagswahlen verloren, viele in der Partei gingen ein wenig auf Abstand zu Merkel. Einer, der das nicht getan hat, ist ihr Stellvertreter Armin Laschet, CDU-Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen - und damit der Mann, der schon vor Merkel eine Wahl bestehen muss, nämlich im Mai.

Langzeitarchiv

RSS-Feed
  • Die Notaufnahme eines Krankenhauses (Bild: Friso Gentsch/dpa )

    Überfüllte Notaufnahmen - was läuft da schief?

    Ob Unfall, Verletzung im Haushalt oder Blinddarm-Durchbruch: Mehr als 20 Millionen Deutsche kommen pro Jahr in die Notfall-Aufnahmen der Krankenhäuser. Darunter sind leider auch immer mehr Bagatellfälle. In vielen Kliniken stiegen die Patientenzahlen deshalb innerhalb weniger Jahre um ein Drittel. Überfüllte Ambulanzen und lange Wartezeiten in wirklichen Notfällen sind die Folge. Die Misere ist unter anderem ab Freitag Thema auf einem Kongress der Notfall-Mediziner. Anlass für Marion Lucke, mit dem Vorsitzenden der Gesundheits-Sachverständigen Prof. Dr. Ferdinand Gerlach über die Hintergründe zu sprechen.

  • Claus Peymann hält eine Rede am Bertolt Brecht-Denkmal vor seinem Theater BE am Schiffbauerdamm. Quelle: imago stock&people

    Claus Peymann: Blick nach vorn im Zorn

    "Mord und Todschlag", so betitelt  Claus Peymann seine Memoiren. Im letzten Jahr als Intendant des Berliner Ensembles blickt er darin kurz vor seinem 80. Geburtstag auf sein bewegtes Theaterleben zurück - und rechnet zugleich mit der Berliner Kulturpolitik ab, die - seiner Ansicht nach - die falschen Weichen für die Zukunft gestellt hat. Inforadio-Kritikerin Ute Büsing hat sich mit dem streitbaren Theatermann unterhalten.

  • Unterstützer der Houthi-Miliz auf einem Truck in Sana'a, Jemen, 24. November 2016 - Foto: dpa/EPA/Yahya Arhab

    Jemen: Der vergessene Krieg

    Im Jemen fallen fast jeden Tag Bomben, fast drei Millionen Menschen sind auf der Flucht. Trotzdem ist der Krieg dort nicht so stark in unserem Bewusstsein. 2014 haben schiitische Huthi-Rebellen die jemenitische Hauptstadt Sanaa eingenommen, der Präsident des Landes, Abdel Rabbu Mansur Hadi, floh nach Saudi-Arabien. Seit dem Frühjahr 2015 führt das sunnitische Saudi-Arabien einen Luftkrieg gegen die schiitischen Huthis - mit Unterstützung unter anderem von den USA und auch europäischer Länder. Aurelie Winker hat mit dem ARD-Korrespondenten für die Region, Björn Blaschke, über die Hintergründe des Konflikts im Jemen gesprochen.

  • Weggeworfene Waschmaschine (Bild: imago stock&people)

    "Konsumtrottel": Leben für die Wegwerfgesellschaft

    Wenn die preiswerte Waschmaschine schon nach drei Jahren kaputt geht und der Monteur erklärt: Reparatur lohnt nicht - dann fragen sich Kunden, ob die Hersteller ihre Geräte absichtlich so bauen, dass ziemlich schnell neue gekauft werden müssen. Niemals sei das Absicht, so beteuern Industrievertreter. Praktiker wie Sepp Eisenriegler sehen das anders. Er betreibt ein Reparaturzentrum in Wien und beschreibt im Buch "Konsumtrottel", wie Haushaltsgeräte genau so konstruiert werden, dass ein Ausfall wahrscheinlich wird - etwa weil beim Stabmixer die Sicherung fehlt.

  • Der Autor Hans-Jürgen Jakobs am 10.10.2013 bei der Frankfurter Buchmesse. Foto: imago/Hoffmann

    "Das globale Finanzsystem ist außer Kontrolle"

    Nicht mehr in Milliarden, sondern in Billionen zählen die großen Vermögensverwalter ihre Anlagen. Allein der größte von ihnen - der US-amerikanische Finanzkonzern Blackrock - übertrifft das gesamte deutsche Bruttoinlandsprodukt deutlich. Kontrolliert werden diese Verwalter so gut wie gar nicht. Die Folge: eine gigantische Kapitalblase, die mit der realen Wirtschaft nichts mehr zu tun hat. Inforadio-Redakteur Gerd Dehnel sprach mit dem Autor Hans-Jürgen Jakobs ("Wem gehört die Welt") über ein Problem, das viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert ist.

  • Sportzeit-Moderator Dennis Wiese wirft einen Basketball unten Anleitung von Henning Harnisch (Foto: rbb)

    Vom "Flying Henning" zum "Grounded Harnisch"

    Im Basketball gewann Henning Harnisch als aktiver Spieler so ungefähr alles, was es zu gewinnen gibt. Mit 30 hörte er auf, ging an die Uni und studierte etwas ganz anderes - Kultur- und Filmwissenschaft. Dann kam er zurück, als Sportdirektor von ALBA Berlin. Über seine Vergangenheit und die Pläne der Zukunft sprach Andreas Witte mit dem Basketball-Profi.

  • Steffen Mensching, Schauspieler, Autor und Intendant, beim 19. Literaturfestival des Vereins Erfurter Herbstlese. Foto: imago/VIADATA

    Steffen Mensching: "Theater ist ein wichtiges Feld"

    Müssen Provinztheater eigentlich immer provinziell sein? Nein, mitnichten! Einen Beweis dafür liefert Steffen Mensching, Intendant des Theaters Rudolstadt in Thüringen. Das traditionsreiche Haus, gegründet 1793, in dem schon Friedrich Schiller seine eigenen Stücke auf der Bühne sah, ist der Mittelpunkt der Stadt. Wie schafft Mensching das? ARD-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski hat den umtriebigen Intendanten getroffen.

  • Ulrike Folkerts neben Joachim Bliese im Theaterstück Chuzpe (Bild: Bo Lahola)

    Vom Tatort auf die Bühne: Ulrike Folkerts

    Wir kennen sie vor allem vom "Tatort" aus Ludwigshafen - noch vor ZDF-Derrick Horst Tappert hat sie die längste "Dienstzeit" aller deutscher TV-Kommissare: Ulrike Folkerts. Ab Mittwoch ist sie im Theater am Kurfürstendamm zu erleben. In "Chuzpe" spielt sie Ruth, die von ihrem Vater besucht wird - und deren Alltag dadurch gehörig durcheinander gewirbelt wird. Ute Büsing hat vor der Premiere mit Ulrike Folkerts gesprochen.

  • Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank ING-Diba (Bild: imago/Hoffmann)

    Trump und die Folgen für Finanzmärkte

    Die Wahl des neuen US-Präsidenten ist auch für viele in Wirtschafts- und Finanzunternehmen ein Weckruf. Sie zwingt dazu, sich möglichen Veränderungen zu stellen und eigene Positionen zu beziehen. Schnelle, einfache Antworten sind unangebracht. Ebenso, Fragen auszuweichen, wenn es kompliziert wird. Was bedeutet die Wahl Trumps für Wirtschafts- und Finanzunternehmen? Darüber spricht André Tonn mit Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Diba, der Deutschland-Tochter der niederländischen Bank ING.

  • Autorin Yvonne Hofstetter (Bild: imago/STAR-MEDIA)

    Das politische System der Zukunft

    Politik gestaltet die Gesellschaft, im besten Fall eine demokratische Gesellschaft. Wenn es Rechte und Gesetze gibt und der Staat darüber wacht, dass sie eingehalten werden - dann kann sich auch das "vernetzte Ich" gut aufgehoben fühlen, als selbstbestimmtes Mitglied einer Gesellschaft im digitalen Zeitalter. Doch das ist längst nicht mehr der Fall, sagt die Datenexpertin und Buchautorin Yvonne Hofstetter. "Das Ende der Demokratie" heißt ihr neues Buch und weiter: "Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt". Darüber hat Martina Schrey mit Yvonne Hofstetter gesprochen.

  • Der Mensch im Netz (Bild: colourbox)

    Wer kontrolliert das Internet?

    Ständig online sein - und zwar nicht nur mit dem eigenen Smartphone sondern auch mit sämtlichen Geräten, die einen umgeben. Für das "Vernetzte ich" ist das eine Selbstverständlichkeit. Nur - in wessen Hände gebe ich da eigentlich meine Daten? Welche Regeln braucht es also, um die Macht über die Netzwerke zu beschränken. Michael Voß aus dem Hauptstadtstudio hat mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Netzpolitiker Thomas Jarzombek sowie dem Richter und Mitglied der Digitalen Gesellschaft, Ulf Buermeyer gesprochen.

  • Katharina Peters und Thomas Prinzler im Inforadio-Studio (Bild: Inforadio)

    Katharina Peters will hoch hinaus

    Sie ist 31, promovierte Chemieingenieurin und will Deutschlands erste Astronautin werden: Katharina Peters. Bisher gab es 11 deutsche Astronauten im All, aber noch keine Frau. Das hat die Unternehmerin Claudia Kessler Anfang dieses Jahres veranlasst, eine private Initiative zu starten, um 2020 die erste Deutsche zur Internationalen Raumstation zu schicken. Über 400 junge Frauen haben sich beworben, geblieben sind aktuell 86 - unter ihnen auch die in Berlin lebende Katharina Peters. Thomas Prinzler hat mit ihr gesprochen.

  • Der israelische Pianist Saleem Abboud-Ashkar (Bild: imago/United Archives International)

    Ein Pianist auf lebenslanger Entdeckungsreise

    Es ist ein Mammutprogramm: an acht verschiedenen Orten in Berlin spielt der Pianist Saleem Ashkár alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven. Am Samstag findet das dritte Konzert in der Mendelssohn-Remise in der Jägerstraße statt. Neben der Musik gibt es kurze Filme und Gesräche zu Themen wie "Politische Macht und Musik" oder "Kunst in existentiellen Zeiten". Worum geht es dem 1976 in Nazareth geborenen christlichen Palästinenser mit diesem großformatigen Projekt? Harald Asel hat Saleem Ashkar getroffen.

  • Dunkler Himmel über den schottischen Highlands (Bild: imago/alimdi)

    Die Sintflut ist längst da

    Die Sintflut kommt nicht etwa nach uns, sagt Soziologe Stephan Lessenich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Leiter des dortigen Instituts für Soziologie will mit seinem Buch "Neben uns die Sintlut" darauf aufmerksam machen, dass außerhalb der industrialisierten westlichen Welt Kriege, aber auch wirtschaftliche und ökologische Katastrophen bereits ihre Wirkung entfalten. Indem sie zum Beispiel Millionen Menschen in die Flucht treiben. Gerd Dehnel hat mit ihm darüber gesprochen.

  • SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann (Bild: imago/Leber)

    "Es war ein Schock"

    Das politische Berlin ist aufgeschreckt durch die Wahl von Donald Trump in den USA. Dort sieht man, was hier auch drohen könnte: Viele Menschen fühlen sich abgehängt, sie vertrauen der etablierten Politik nicht mehr. Wie begegnen Bundespolitiker diesem Unmut? Wie nah ist gerade die SPD noch den Bürgern? Darüber, über Bundespräsidenten-Streitigkeiten und vieles mehr hat Angela Ulrich aus dem Hauptstadtstudio mit Thomas Oppermann gesprochen, dem SPD-Fraktionschef im Bundestag.

  • Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU) (Foto: dpa)

    Reformation und Touristen

    Am 31. Oktober haben offiziell die Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag des Beginns der Reformation begonnen. Stolz nennt sich Sachsen-Anhalt seit neuestem "Ursprungsland der Reformation" und wirbt so auch auf Briefbögen, an Autobahnen und wo es sonst noch geht. Ulrike Bieritz hat mit dem Ministerpräsidenten des Landes, Reiner Haseloff (CDU),   gesprochen.

  • Bataclan-Club in Paris (Bild: imago/Starface)

    Alexander Smoltczyk: Endstation Bataclan

    Zum Jahrestag der verheerenden Anschläge von Paris zeigt Arte eine außergewöhnliche Dokumentation: "Endstation Bataclan". Darin zeichnet der mehrfach ausgezeichnete Spiegel-Reporter Alexander Smoltczyk den Weg des Terroristen Samy Amimour nach, der an den Morden im Musikclub Bataclan beteiligt war. Der Film begleitet den einstigen Busfahrer in "seiner" Linie 148 und streift jene Gegend und Menschen, aus denen er stammte: die Banlieues von Paris. Inforadio-Reporter Wolf Siebert hat sich mit Alexander Smoltczyk unterhalten.  

  • Siegfried Schmidt-Joos - Bild: Mitteldeutscher Verlag

    Siegfried Schmidt-Joos: Ein Jazzfan im Kalten Krieg

    "Die Stasi swingt nicht" - mit diesem schönen Titel hat der Jazz-Fan im Kalten Krieg, Siegfried Schmidt-Joos, seine musikalisch geprägten Erinnerungen überschrieben. Der 80-jährige Jazz-Kenner und Musikpublizist konzentriert sich darin auf die Entwicklung des Jazz in der DDR. Über sein Buch und seine Erinnerungen hat Ute Büsing mit ihm gesprochen.

  • Plakatpräsentation für die Wiederholung des 2. Wahlgangs der Präsidentschaftswahl 2016, im Bild: Grünen-Kandidat Alexander Van der Bellen - Foto: imago/Eibner Europa

    "Ach, Österreich!"

    Österreichs Debatten verlaufen wohl etwas härter als hierzulande: Als "Bolschewikenblattl" wird Wiens Stadtmagazin Falter von Opponenten abqualifiziert. Mitgründer, Herausgeber und Chefredakteur Armin Thurnher nennt dafür FPÖ-Politiker auch mal "faschistisch". Noch wichtiger ist ihm allerdings die Frage: Ist die Rechtspartei FPÖ wirklich sozial, also eine Partei für kleine Leute? Gerd Dehnel hat mit ihm über sein Buch "Ach, Österreich!" gesprochen.

  • Apps sozialer netzwerke aus dem Display eines Smartphones (Foto: imago/ZUMA Press)

    Social Bots: Wenn Programme Meinung machen

    Da diskutiert man heftig mit jemandem in den sozialen Netzwerken - und ahnt gar nicht, dass man in Wirklichkeit mit einem Roboter diskutiert: Mit einem "Social Bot". Diese kleinen Programme werden eingesetzt, um Meinungen im Netz zu machen und zu steuern. Mit dem Phänomen intensiv beschäftigt hat sich Simon Hegelich, Professor für "Political Data Science. Martin Mair aus dem ARD-Hauptstadtstudio hat mit ihm gesprochen.

  • Roboter in einer Videokonferenz mit einem Menschen (Bild: imago/Westend61)

    "Für ältere Arbeitnehmer ist die Industrie 4.0 ein Segen"

    Die Industrie 4.0 kommt – und mit ihr viele Ängste: Verliere ich vielleicht bald meinen Job an eine Maschine? Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz sagt: Manche Jobs werden für Menschen wegfallen durch die Technologie, aber andere werden durch sie erhalten – und manche werden gar von ihr geschaffen.

  • ARCHIV Der österreichische Autor Marc Elsberg liest am 28.03.2012 aus seinem Roman BLACKOUT, Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Foto: imago/AKUD/Lars Reimann

    Marc Elsberg: Lieber Gesellschaftsfragen als Serienmörder

    Nach Energiesicherheit ("Blackout") und Big Data ("Zero") widmet sich Bestseller-Autor Marc Elsberg in seinem neuesten Science Fiction - Thriller "Helix" dem schwierigen Thema Genforschung. Und wieder verpackt er dabei wichtige gesellschaftliche Fragen in eine spannende Handlung. Ulrike Bieritz hat mit Marc Elsberg über sein Buch, Technologie-Feindschaft und seine Ansprüche an gute Unterhaltung gesprochen.

  • Michael Bohmeyer, Initiator des Vereins "mein-grundeinkommen.de", zu Gast im "Kölner Treff" (WDR Fernsehen), ARCHIV: 20.03.2015 - Foto: imago/Sven Simon

    Grundeinkommen: "Alles können, nichts müssen"

    Was würden Sie machen, wenn Sie monatlich 1.000,- Euro bekämen, und das ohne jede Gegenleistung? Während Politiker über das Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" noch hin und her diskutieren, setzt das Berliner Startup-Unternehmen "mein-grundeinkommen.de" genau diese Idee in die Tat um. Wie sie funktioniert und wie sich das Leben der Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen positiv verändert, darüber sprach rbb-Reporter Torsten Mandalka mit dem Initiator des Vereins, Michael Bohmeyer.

  • Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), wartet am 26.10.2016 auf den Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin. Foto: Michael Kappeler/dpa

    Ein selbstbestimmtes Paradies?

    Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Immer mehr Tätigkeiten laufen automatisiert ab und könnten Menschen überflüssig machen. Das Internet ist Jobmotor und Jobkiller zugleich - das stellt Arbeitnehmer, aber auch Gesetzgeber vor neue Herausforderungen. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will den Wandel der Arbeitswelt mitgestalten, damit die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben. Unter der Überschrift "Arbeiten 4.0" hat die SPD-Politikerin einen Dialogprozess mit Arbeitgebern und Gewerkschaften angestoßen. Cecilia Reible aus dem Hauptstadtstudio hat mit ihr darüber gesprochen.

  • Im Bundesliga Einsatz: Lasse Koslowski zeigt einem Spieler die gelbe Karte (Bild: imago/MIS)

    Lasse Koslowski: Schiedsrichter-Talent und Komponist

    Läuft es gut, dann redet niemand über sie - doch wehe sie machen einen Fehler. Bundesligaschiedsrichter stehen im Fokus der Öffentlichkeit. Drei Berliner pfeifen in der  höchsten deutschen Fußball-Spielklasse. Doch auch in der Zweiten Liga gibt es ein hoffnungsvolles Talent aus der Hauptstadt: Lasse Koslowski ist 29 Jahre alt und neben dem Fußballplatz ist die Musik seine große Leidenschaft. Jakob Rüger hat den Musik machenden Unparteiischen aus Reinickendorf getroffen.

  • Åsa Regnér, schwedische Ministerin für Jugend, Altenfürsorge und Chancengleichheit (Bild: imago/Xinhua)

    Ministerin Regnér: "Gleichberechtigung ist nichts Relatives"

    Schweden gilt als überaus fortschrittlich und menschenfreundlich. Dabei steht das skandinavische Land vor ähnlichen Herausforderungen wie Deutschland: Enorm viele Geflüchtete kommen dort hin und müssen integriert werden. Darüber und wie das angepackt wird hat Norbert Hansen mit Schwedens Ministerin für Jugend, Ältere und Gleichberechtigung, Åsa Regnér, gesprochen.

  • Volkwin Marg erklärt am 05.06.2012 Journalisten bei der Pressekonferenz zur Ausstellung "Choreografie der Massen" in der Akademie der Künste in Berlin die Architektur des Warschauer Stadions (Foto: dpa/Matthias Balk)

    Volkwin Marg: Neues Bauen in Berlin

    gmp - das schlichte Kürzel steht für eines der bekanntesten und erfolgreichsten Architekturbüros in Deutschland. Von Gerkan Marg und Partner aus Hamburg haben den Flughafen Tegel entworfen, genauso wie den Berliner Hauptbahnhof. Sie haben das Olympiastadion um- und andere Stadien erbaut. Und sie planen und bauen immer noch - auch mit inzwischen 80 Jahren. Diesen runden Geburtstag hat Volkwin Marg erst kürzlich gefeiert, unter anderem mit einer Ausstellung im Berliner Architekturforum AEDES. Barbara Wiegand hat ihn dort zum Gespräch getroffen.

  • Paul Lendvai im spricht im Kulturzentrum Steyrermühl (Bild: imago/Rudolf Gigler)

    Paul Lendvai - "Orbans Ungarn"

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban ist der vielleicht umstrittenste Staatsführer in der EU. Seit 2010 baut er das Land systematisch um. Er drückte eine neue Verfassung durch, bekämpft die Unabhängigkeit der Richter und macht sich wichtige Medien des Landes untertan. Außerdem schießt er gegen Brüssel, vor allem in der Flüchtlingspolitik. Was treibt diesen Viktor Orban an? Paul Lendvai ist in Budapest geboren, floh in Folge des Ungarn-Aufstandes 1957 nach Wien und ist heute einer der angesehensten Publizisten Österreichs. Sein neues Buch heisst "Orbans Ungarn". Der Inforadio-Korrespondent in Wien, Stephan Ozsvàth, hat mit Paul Lendvai gesprochen.

  • Stadtbild von Baku, Aserbaidschan (Bild: imago/ZUMA Press)

    Aserbaidschan zwischen Wachstum und Autokratie

    In dieser Woche feiert Aserbaidschan 25 Jahre Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Beinahe von Beginn an wird das kleine Land im Süd-Kaukasus vom Alijew-Clan beherrscht. In der Rangliste der Pressefreiheit steht es noch hinter Russland auf Platz 163. Dennoch: Gerade die jungen Menschen in der Hauptstadt Baku sind nicht unzufrieden. Woran das liegt, bespricht Oliver Soos mit dem Kaukasus-Experten Uwe Halbach.

  • Clemens Binninger (CDU), Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages (Bild: imago/Christian Ditsch)

    Peggy und der NSU: Wie der DNA-Fund alles verändert

    Der so genannte "nationalsozialistische Untergrund" macht seit über drei Jahren immer neue Schlagzeilen. Die jüngsten wegen einer DNA-Spur, die den mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt mit dem Mord an der neunjährigen Peggy in Verbindung bringt. Es brauche eine Generalrevision aller DNA-Spuren im NSU-Komplex sagt Clemens Binninger, Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses. Der gebürtige Schwarzwälder hat die Polizeiarbeit von der Pike auf gelernt, brachte es zum Polizeieioberrat und sitzt seit 2002 im Bundestag. Mit dem CDU-Innenexperten spricht Matthias Reiche.

  • Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald (Bild: imago/Jürgen Ritter)

    75 Jahre nach Beginn der Deportationen von Gleis 17

    Wenige Schritte vom S-Bahnhof Grunewald entfernt liegt das "Gleis 17" – ein Teil des Güterbahnhofs Grunewald. Von dort wurden vor 75 Jahren Berliner Juden in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Regelmäßig laden das Land Berlin und der Bund deshalb hierher zu einer Gedenkfeier. Mitausrichter ist die "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas". Matthias Schirmer hat den Stiftungsdirektor Uwe Neumärker getroffen.

  • Peter Ducke zu Hause in Großschwabhausen (Bild: imago/Bild13)

    Der "Pelé des Ostblocks": Peter Ducke wird 75

    Die Fachzeitung "Kicker" hat 1999 nach den besten deutschen Fußballern des Jahrhunderts gefragt. Unter den ersten Zehn gab es einen einzigen aus der DDR: Peter Ducke von Carl Zeiss Jena. Der Vollblut-Stürmer spielte 68-mal für die Nationalmannschaft und wurde einmal "Sportler des Jahres" in der DDR. Anlässlich seines 75. Geburtstages hat sich rbb-Sportredakteur Stefan Frase mit Peter Ducke unterhalten.

  • ARCHIV: Regisseur Lars Kraume bei der Weltpremiere von "Tschick", Montag, 12. September 2016 in Berlin - Foto: imago/Metodi Popow

    Lars Kraume, Regisseur des Justizdramas "Terror"

    Am kommenden Montag sollten Sie bitte Das Erste einschalten. Denn Sie können an diesem Abend entscheiden, ob ein Kampfpilot als Mörder verurteilt oder frei gesprochen wird. Ea geht darum dass, der Pilot ein Passagierflugzeug abgeschossen hat, das Terroristen in ein vollbesetztes Fußballstadion fliegen lassen wollten. Der Film basiert auf dem Theaterstück "Terror" von Ferdinand von Schirach, koproduziert vom RBB. Regie geführt hat der vielfach preisgekrönte Regisseur Lars Kraume. rbb-Kulturkorrespondentin Maria Ossowski hat ihn getroffen.

  • Vulkan Telica in Nicaragua bricht am 16. Mai 2015 aus (Bild: imago/Xinhua)

    Ein Brandenburger beschützt Nicaragua vor Erdbeben

    Wilfried Strauch aus Frankfurt (Oder) ist Nicaraguas führender Experte für Erdbeben und Tsunami. Er hat dort in den letzten 35 Jahren ein Netzwerk seismischer aufgebaut und berät die Regierung im Katastrophenschutz. Im Gespräch mit Marcus Gross spricht Wilfried Strauch über seine ehrgeizigen Pläne und darüber, wie das Leben in einem bettelarmen Land seine Sicht auf Deutschland für immer verändert hat.

  • Easyjet-Maschine am Flughafen Schönefeld (Bild: imago/Stefan Zeitz)

    Easyjet und Schönefeld wachsen aneinander

    Der Flughafen Schönefeld wächst wie kaum ein zweiter in Europa. Rückgrat des Wachstums sind Billigflieger. Während Air Berlin tiefrote Zahlen schreibt und auf die Hälfte schrumpft, stationiert der bitische Billigflieger Easyjet bei uns jetzt einen weiteren Airbus und legt zweistellig zu. Was das für Schönefeld bedeutet und wie Easyjet auf den Brexit reagiert, darüber spricht Wirtschaftsreporter Johannes Frewel Thomas Haagensen, Deutschland-Chef von Easyjet.

  • Altbauten in Berlin Prenzlauer Berg (Bild: imago/STPP)

    "Die Spitzenmieten haben mittlerweile Münchener Niveau"

    Die Preise auf dem Berliner Wohnungsmarkt steigen, die Nachfrage auch. Jan Hebecker beobachtet das ganz professionell, er leitet die Abteilung Märkte und Daten bei ImmobilienScout24. Welche Auswirkungen der Preisdruck auf die Bezirke hat und was seine Profi-Tipps für die Wohnungssuche sind, erzählt er im Interview.

  • Armin Langer (Bild: Florian Jäge)

    "Ein Jude in Neukölln"

    Mit seinem Rassismus-Vorwurf gegen Zentralratschef Schuster ist er kräftig angeeckt und hat sogar seinen Studienplatz am Abraham-Geiger-Kolleg verloren: Armin Langer. Doch mundtot hat ihn das keineswegs gemacht. Nach wie vor will er Rabbiner werden – und hat kürzlich sein erstes Buch veröffentlicht, in dem er sich mit Antisemitismus und Anti-Islamismus auseinandersetzt. rbb-Reporter Matthias Bertsch hat sich mit dem 26-jährigen Neuköllner unterhalten.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Inforadio-Studio (Bild: Dieter Freiberg/rbb)

Interviews

Hier müssen Politiker, Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft, Prominente, Künstler und Sportler Rede und Antwort stehen. Wir stellen Fragen, hören zu und haken nach.

Dominik Lenz befragt den Inhaber einer Mühle (Foto: Inforadio/Kattner)

Nahaufnahme

Reportagen zum aktuellen Zeitgeschehen: Journalisten des rbb und ARD-Auslands-Korrespondenten geben einen Einblick in unterschiedlichste Lebenswelten.