Religion und Gesellschaft

Aktuelle Sendung

Moslem im Gefängnis

Mehr muslimische Seelsorge im Gefängnis

Berlins Innensenator hat den Weg freigemacht für mehr muslimische Seelsorge in Gefängnissen. Reichen regelmäßige Gebete aus? Wie werden die Seelsorger ausgebildet? Wie läuft das in Vorzeige-Ländern wie Holland? Außerdem: Sieben Wochen ohne "Sofort" - eine evangelische Fastenaktion. Das Ziel: Verzichten auf alles, was stresst. Und: „Wohltätiger Zwang“  - was ist in Psychiatrie und Geriatrie gegen den Willen von Patienten erlaubt? Wir reden mit einem Mitglied des Deutschen Ethikrates.  

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Sonderprogramm

Ein Engel vor Wolkenhintergrund (Bild: colourbox.com)

Heiligabend im Inforadio - Fürchtet Euch nicht! Vom Umgang mit der Angst

"Fürchtet Euch nicht!", sagt der Engel zu den Hirten auf dem Felde. Und er hat noch eine weitere Botschaft für sie: Der Heiland ist geboren. So weit die biblische Weihnachtsgeschichte, die ein Angebot ist gegen die Angst und gegen Angstmacher. Inforadio spürt am Heiligabend dem Ursprung dieser Geschichte nach und fragt nach Engeln, Hirten, fragt aber auch nach aktuellen Ängsten und Bedrohungen.

Sendungsarchiv

Vor dem Kampf gegen die aufständischen Hereros in Deutsch-Südwestafrika wird 1904 die 2. Marine-Feldkompanie eingesegnet. [dpa-Archiv]

Völkermord an Herero: Keine Entschuldigung?

Vor über 100 Jahren trieben Truppen der deutschen Kolonialmacht im heutigen Namibia 60 000 Menschen in die Wüste, wo sie verhungerten und verdursteten. Dafür haben sich seitdem weder die Bundesrepublik noch die evangelische Kirche entschuldigt, die auch am Schicksal der Herero und Nama Verantwortung trug. Wir fragen, warum. Außerdem stellen wir ein Leitbild zur Einwanderungsgesellschaft vor. Und wir berichten über eine Wiener Studie, die zeigt, dass anerkannte Geflüchtete mehr Steuern zahlen, als sie an Sozialleistungen beanspruchen.

Lehrerin mit Kopftuch

Kopftuchurteil und Neutralitätsgesetz

Das Urteil lief durch die Nachrichten und sprang die Leser von den Titelseiten einiger Berliner Zeitungen förmlich an: Das Kopftuchverbot an Berliner Schulen könnte bald Geschichte sein. Vor dem Landesarbeitsgericht ging es am Donnerstag um eine Muslima, die sich nur mit Kopftuch vor die Grundschüler stellen wollte. Deshalb wurde sie dort nicht eingestellt. Hier gäbe es Hinweise auf staatliche Diskriminierung – so die Richterin. Das Urteil ist auch deshalb bedeutsam, weil damit die spezielle Berliner Rechtsgrundlage für das Berliner Kopftuchverbot ins Wanken gerät: Das Neutralitätsgesetz. Es könnte kippen. Eine kontroverse Diskussion in der rot-rot-grünen Koalition beginnt.

Al Nur Moschee in Neukölln

Wie schließt man eine Moschee?

Neuköllns Bürgermeisterin forderte die Schließung der Al Nur - Moschee in ihrem Bezirk. Und in Moabit gibt es die Gebetsstätte "Fussilet 33". Berlins „Terrormoschee“ – wie die Bildzeitung schreibt. Anis Amri, der Massenmörder vom Breitscheitplatz hat die Moschee mehrfach besucht, bevor er  zuschlug. Er war sogar noch eine Stunde vor der Tat dort. Hat er gebetet wie jeder Gläubige? Die Moabiter Moschee wurde unlängst von Spezialkräften der Polizei gestürmt und ein Verdächtiger festgenommen. Fussilet 33 in Moabit - die Moschee des IS – wie Mitglieder selbst sagten. Jetzt will die Innenverwaltung gegen die Moschee vorgehen.  Aber wie schließt man eigentlich von staatswegen einen muslimischen Gebetsraum?  

Obdachlosigkeit Frankfurter Allee

Leerstand - Obdachlosenunterkunft für Frauen in Zehlendorf

Die Bilder verstören: Obdachlose schlagen unter freiem Himmel Zelte auf, sie schlafen bei strengem Frost nur in Decken und Schlafsack unter den Brücken Berlins. Das Angebot an Notübernachtungsplätzen ist knapper geworden, beklagt die Berliner "Kältehilfe". Und die Berliner Caritas Direktorin Ulrike Kostka sagte im inforadio zur Begründung, es sei schwierig, entsprechende Immobilien in Berlin zu finden, die nur für ein paar Monate gebraucht werden. Wie passt es da ins Bild, dass eine frisch zu Jahresbeginn eröffnete neue Notübernachtung der Diakonie die ersten kalten Wochen des Jahres leerstand? Liegt es daran, dass sie im gutbürgerlichen Zehlendorf liegt? Oder daran, dass es ein Spezialangebot nur für Frauen ist? Unsere Reporterin berichtet aus der Busseallee in Zehlendorf-Mitte.

Zentrale der Sekte Scientology Kirche in der Otto-Suhr-Allee in Berlin Charlottenburg (Quelle: imago/Jürgen Ritter)

Scientologen in Berlin offenbar wenig erfolgreich

10 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Scientology-Zentrale in Charlottenburg scheint die Sekte wenig Erfolg mit ihren Rekrutierungsversuchen in der Hauptstadt zu haben, sagt Scientology-Experte Michael Utsch. Ein Gespräch über Anspruch und Wirklichkeit von Scientology. Außerdem: Ein Sammelband über AfD und Religion. Und: Fragen an eine Rettungsschwimmerin auf Lesbos.

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Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)

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Der Wegweiser durch die weite Berlin-Brandenburgische Kulturlandschaft: Premierenkritiken, Film- und Musik-Tipps, Buchbesprechungen und Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen. Die Kultur präsentiert das Wichtigste aus den Theater- und Kinosälen, Opern- und Konzerthäusern, Museen und Galerien und anderen Kulturräumen der Region und darüberhinaus.