Religion und Gesellschaft

Aktuelle Sendung

Zentrale der Sekte Scientology Kirche in der Otto-Suhr-Allee in Berlin Charlottenburg (Quelle: imago/Jürgen Ritter)

Scientologen in Berlin offenbar wenig erfolgreich

10 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Scientology-Zentrale in Charlottenburg scheint die Sekte wenig Erfolg mit ihren Rekrutierungsversuchen in der Hauptstadt zu haben, sagt Scientology-Experte Michael Utsch. Ein Gespräch über Anspruch und Wirklichkeit von Scientology. Außerdem: Ein Sammelband über AfD und Religion. Und: Fragen an eine Rettungsschwimmerin auf Lesbos.

  • Religion und Gesellschaft

  • Über die Sendung

  • Sendezeiten

  • Kontakt

Sonderprogramm

Ein Engel vor Wolkenhintergrund (Bild: colourbox.com)

Heiligabend im Inforadio - Fürchtet Euch nicht! Vom Umgang mit der Angst

"Fürchtet Euch nicht!", sagt der Engel zu den Hirten auf dem Felde. Und er hat noch eine weitere Botschaft für sie: Der Heiland ist geboren. So weit die biblische Weihnachtsgeschichte, die ein Angebot ist gegen die Angst und gegen Angstmacher. Inforadio spürt am Heiligabend dem Ursprung dieser Geschichte nach und fragt nach Engeln, Hirten, fragt aber auch nach aktuellen Ängsten und Bedrohungen.

Sendungsarchiv

Fluechtlingstaufe in Mainz

Gemischte Gefühle - Flüchtlingstaufen

Eigentlich sollten sich Pfarrer über jeden freuen, der Christ werden will. Und eigentlich sollte sich jeder, der sich als Erwachsener taufen lässt, auch darauf freuen. Aber so einfach ist das nicht. Am Neujahrstag 2017 hat Katharina Furian 10 Flüchtlinge aus dem Iran getauft. "Wie ich es mache, mache ich es falsch", sagte die Superintendentin vom evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming in Brandenburg vorher.  "Wer die Taufe will, den kann ich nicht wegschicken", so die Pfarrerin. Doch die Asylverfahren der Flüchtlinge sind noch nicht abgeschlossen. Im Falle einer Abschiebung könnte die Taufe für sie zur Lebensgefahr werden. Denn im Iran steht auf den Wechsel vom Islam zum Christentum die Todesstrafe. Inforadio war bei der Taufe dabei.

Kirchentagsplakat (Quelle: DEKT)

Kirchentag 2017 in Berlin und Wittenberg

"Du siehst mich" (1. Mose 16,13) unter dieser Losung findet vom 24. - 28. Mai 2017 in Berlin, Potsdam und Wittenberg der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Bis zu 140.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Berlin erwartet, um über aktuelle Themen zu debattieren, an das 500. Reformationsjubiläum zu erinnern und am Ende in die Lutherstadt Wittenberg zu reisen, um dort einen großen Festgottesdienst zu feiern.

Weihnachten auf dem Friedhof / Quelle: Imago

Heiligabend auf dem Friedhof?

Heiligabend, vier Uhr nachmittags. Das ist der Moment, an dem es viele in die Kirche zieht. Lichterglanz, Krippenspiel, die ganze Familie in Vorfreude auf die Bescherung daheim. Aber Heiligabend, vier Uhr nachmittags auf dem Friedhof? Einladung zum Gottesdienst? Ist das ernst gemeint? Ja, sagt Pfarrerin Cornelia Marquardt, die in die Kirchhof-Kapelle von Berlin-Mariendorf einlädt. Und sie weiß: die Bänke der Kapelle werden nicht leer bleiben. Denn dieser Gottesdienst nahe der Gräber hat bereits Tradition.

Eine Frau demonstriert für den Feminismus (Foto: imago stock&people)

EKD wird "Gender-Wahn" vorgeworfen

Dass die Diskussion über die Verhältnisse der Geschlechter zum Missbrauch von Kindern oder der Zersetzung von Familien führen soll, ist einer der Vorwürfe, denen  sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studienzentrums der Evangelischen Kirche für Genderfragen in Hannover ausgesetzt sehen. Doch Meinungen wie diese sind kein Einzelfall -  seit das Zentrum vor zwei Jahren gegründet wurde, kommen massenhaft kritische bis hasserfüllte Mails und Briefe, die sich gegen das Anliegen des Zentrums richten, wissenschaftliche Diskurse rund um Geschlechterverhältnisse zu verfolgen und für die Kirche fruchtbar zu machen. Wir haben nachgefragt, woher der Zorn kommt.

Ein Boko Haram-Anschlag in Nigeria (Bild: DPA)

Hilfe für die Opfer von Boko Haram

Boko Haram – das ist eine islamistische Terrorgruppe in Nigeria. Zu den Opfern ihrer Massaker gehören Muslime und Christen. Hart betroffen sind nicht zuletzt die Witwen der Terroropfer.  Sie sind traumatisiert. Viele haben mit ansehen müssen, wie ihre Männer ermordet, die Söhne in den Kampf gezwungen und die Töchter missbraucht wurden. Ihre Häuser sind zerstört, und sie leben als Witwen am Rand der Gesellschaft. Die Pfarrerin Renate Ellmenreich wollte dem nicht tatenlos zusehen. Sie gründete mit anderen Pfarrerinnen “Widows Care”. Renate Ellmenreich wurde in Oranienburg geboren. Als Stasi-Opfer kam sie in den Westen und ging als Missionarin nach Nigeria. Wir stellen sie und ihr Projekt vor.

Koranverteilung der salafistischen Kampagne Lies! [Quelle: dpa]

Bücherverteilen für Allah

Mitte November gab es eine deutschlandweite Razzia – die Aktion richtete sich gegen die salafistische Vereinigung „Die wahre Religion“. Sie wurde von Bundesinnenminister de Maiziere verboten.  Bekannt wurde diese Vereinigung vor allem mit ihrer Kampagne “Lies!“, bei der kostenlos der Koran auf der Straße verteilt wurde. Unklar ist, was mit den über 20.000  beschlagnahmten Koranen nun geschehen soll – klar ist: es gibt demnächst eine ähnliche Bücherverteilungs-Kampagne. Außerdem in der Sendung: Das Urgestein der lateinamerikanischen Befreiungstheologie, Leonardo Boff, in Berlin zu Gast. Und der Leiter eines Flüchtlingswohnheims in Athen berichtet über Flüchtlinge zwischen Kommen und Bleiben.

RSS-Feed

Auch auf Inforadio.de

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Anhand von Reportagen, Gesprächen und Debatten widmet sich das Magazin dem Spannungsfeld zwischen gestern und heute. Umgeschichtet sucht nach dem Wirken von Strukturen, Institutionen und Weltanschauungen, will Vergangenes sinnlich erfahrbar machen und Denkanstöße geben. Außerdem: Veranstaltungs- und Lesetipps.

Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)

Kultur

Der Wegweiser durch die weite Berlin-Brandenburgische Kulturlandschaft: Premierenkritiken, Film- und Musik-Tipps, Buchbesprechungen und Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen. Die Kultur präsentiert das Wichtigste aus den Theater- und Kinosälen, Opern- und Konzerthäusern, Museen und Galerien und anderen Kulturräumen der Region und darüberhinaus.