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Mo, 21.04.2014 | 01:30 Uhr

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Ausgangssperre für Slawjansk

Nach einer tödlichen Schießerei in der ost-ukrainischen Stadt Slawjansk haben die Behörden eine Ausgangssperre verhängt.

Aus Lautsprecherwagen wurde die Bevölkerung aufgerufen, nachts zuhause zu bleiben, da die Stadt von Rechtsextremisten bedroht werde. Der selbst ernannte Bürgermeister von Slawjansk hatte Moskau zuvor aufgefordert, Friedenstruppen zu schicken. Hintergrund ist ein Vorfall an einem Kontrollposten in der vergangenen Nacht. Bei einem Schusswechsel wurden mehrere Menschen getötet. Russland und die Ukraine machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

Heute wird US-Vizepräsident Biden in Kiew erwartet. Die USA hatten auch am Wochenende die Umsetzung des Genfer Friedensabkommens angemahnt. Es sieht unter anderem die Entwaffnung der pro-russischen Milizen vor.

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Ostermärsche gehen zu Ende

Zum Abschluss der Ostermärsche gibt es heute unter anderem Veranstaltungen in Hamburg, Dortmund und Frankfurt am Main.

Die Veranstalter hoffen auf mehrere tausend Teilnehmer.

Insgesamt gab es über die Ostertage rund 80 Kundgebungen. Ein Thema war die Ukraine-Krise. Wie in den Jahren zuvor ging es bei den Protesten aber auch um Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Abschaffung von Atomwaffen. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln in den Protesten gegen das atomare Wettrüsten im Kalten Krieg.

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Zwei Kandidaten bei Präsidentenwahl

Bei der Präsidentenwahl in Ägypten treten nur zwei Kandidaten an.

Angemeldet haben sich der frühere Armeechef Al-Sisi und der linksgerichtete Politiker Sabbahi. Bis zum heutigen Ende der Frist hätten keine weiteren Kandidaten eine Bewerbung eingereicht, sagte ein Vertreter der Wahlkommission in Kairo. Die Abstimmung findet Ende Mai statt.

Al-Sisi gilt seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mursi durch die Armee im vergangenen Sommer als heimlicher Machthaber Ägyptens. Die Islamisten begegnen ihm mit scharfer Ablehnung.

Ein Gericht in Kairo verurteilte heute mehrere Dutzend Anhänger Mursis wegen Teilnahme an Massenprotesten zu mehrjährigen Haftstrafen.

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80 Prozent der syrischen Chemiewaffen entfernt

In Syrien sind bisher etwa 80 Prozent der Chemiewaffen abtransportiert oder vernichtet worden.

Das erklärte die UN-Sonderbeauftragte Kaag nach Angaben der Vereinten Nationen. Kaag geht davon aus, dass die Mission damit in den kommenden Tagen abgeschlossen werden kann.

Syrien hatte unter internationalem Druck der Zerstörung seines Chemiewaffenarsenals zugestimmt, um einem Militärschlag zu entgehen. Mit diesem Schritt hatten unter anderem die USA gedroht, nachdem bei einem Giftgasangriff in Damaskus im August hunderte Menschen getötet worden waren.

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Odenwald-Schule schließen

Vertreter von Missbrauchsopfern haben sich dafür ausgesprochen, die Odenwald-Schule in Hessen zu schließen.

Grund ist der neue Verdacht auf einen Fall von Kinderpornografie. Ein Lehrer soll entsprechendes Material besessen haben. Bereits vor mehreren Jahren wurden zahlreiche Fälle von sexuellem Missbrauch an der Schule bekannt, die teilweise 50 Jahre zurückliegen.

Der Vorsitzende des Opfer-Vereins, Koerfer, sagte, an der Odenwaldschule lägen die Missbrauchsmöglichkeiten im System. Das dortige System des Zusammenlebens von Schülern und Lehrern sei eine optimale Ausgangssituation für Kindesmissbrauch. Solche Orte suchten die Täter sich gezielt aus.

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Rubin "Hurricane" Carter tot

Der durch einen Justizskandal bekannt gewordene frühere US-Boxer Rubin "Hurricane" Carter ist tot.

Er starb im Alter von 76 Jahren an einer Krebserkrankung. Carter saß 19 Jahre lang zu Unrecht im Gefängnis. Der schwarze Sportler war zweimal für schuldig befunden worden, in einer Bar in New Jersey drei Menschen erschossen zu haben. Erst 1985 wurde das Urteil aufgehoben, ein Bundesrichter kam zu dem Schluss, dass es rassistisch motiviert war.

Bob Dylan beschrieb Carters Schicksal 1975 in dem Lied "Hurricane". 1999 wurde sein Leben unter dem gleichen Titel mit Denzel Washington in der Hauptrolle verfilmt.

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Fußball-Bundesliga, Handball, Basketball

Der VfB Stuttgart hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga Boden gutgemacht.

Stuttgart gewann gegen Schalke mit 3:1 und liegt jetzt auf dem 15. Tabellenplatz. Nürnberg verlor dagegen 1:4 gegen Bayer Leverkusen und ist Vorletzter.

In der Handball-Bundesliga setzten sich die Füchse Berlin mit 27:22 gegen Gummersbach durch.

Die Basketballer von Alba Berlin besiegten die Artland Dragons aus Quakenbrück mit 89 zu 75.

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rbb-Regionalthemen

Festgottesdienst im Berliner Dom

Bischof Dröge besorgt über kulturelle und religiöse Konflikte

Bei seiner Osterpredigt im Berliner Dom hat Berlins evangelischer Landesbischof Markus Dröge mehr Anstrengungen für die Beilegung weltweiter Konflikte angemahnt. Als Beispiele nannte er die aktuellen Krisen und Kriege in Syrien, Ägypten und der Ukraine. Für Berlins katholischen Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, steht zu Ostern das Thema Hoffnung im Mittelpunkt. _mehr

Osterspaziergang in Passow

Es ist schon Tradition geworden: Seit mehr als 20 Jahren treffen sich Gemeindemitglieder mit dem Pfarrer und gehen zu Ostern zusammen spazieren. Dabei kann auch das eine oder andere Lied angestimmt werden. Unterwegs erfährt der Wanderer Interessantes aus der Geschichte Passows. Unser Reporter ist früh aufgestanden und mitspaziert. Von Peter Huth _mehr

Frankfurt (Oder) und Nauen

Geringes Interesse an Ostermärschen

Nachdem am Samstag rund 1.000 Menschen durch Berlin-Mitte gezogen waren, fanden am Sonntag auch in Frankfurt (Oder) und Nauen Ostermärsche statt. Mit rund 100 bzw. 50 Teilnehmern fiel das Echo allerdings mager aus. Die Teilnehmer protestierten gegen Krieg und Militarismus. In Nauen richtete sich der Protest auch gegen die NPD, die eine Mahnwache für die Opfer des Zweiten Weltkriegs organisiert hatte. _mehr