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Do, 24.04.2014 | 18:21 Uhr

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Inforadio Nachrichten

Israel setzt Friedensgespräche aus

Israel hat die Friedensgespräche mit den Palästinensern ausgesetzt.

Das teilte das israelische Sicherheitskabinett nach einer einstimmigen Entscheidung mit.

Hintergrund ist die Ankündigung der palästinensischen Organisationen Fatah und Hamas, eine gemeinsame Übergangsregierung bilden zu wollen - und zwar innerhalb von fünf Wochen. Spätestens sechs Monate danach soll neu gewählt werden.

Israel sieht die radikal-islamische Hamas als terroristische Vereinigung an, weil diese in ihrer Charta zur Vernichtung des jüdischen Staates aufruft.

Israels Ministerpräsident Netanjahu hatte jüngst mehrmals gewarnt, Palästinenser-Präsident Abbas müsse sich entscheiden, ob er Frieden mit der Hamas oder mit Israel wolle.

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Ukraine: Russland beginnt Grenz-Manöver

Russland hat ein groß angelegtes Militärmanöver an der Grenze zur Ukraine begonnen.

Verteidigungsminister Schoigu begründete den Schritt vor allem mit dem Vorgehen der ukrainischen Armee im Osten des Landes. Bei einem Einsatz in der Stadt Slawjansk waren heute nach offiziellen Angaben fünf pro-russische Aktivisten getötet worden. Der russische Präsident Putin sprach daraufhin von einem schweren Verbrechen.

Die Übergangsregierung in Kiew hatte angekündigt, verstärkt gegen Separatisten im Osten des Landes vorzugehen. Nach Angaben des Innenministeriums in Kiew räumte die Armee das Rathaus von Mariupol. Dabei sollen fünf Menschen verletzt worden sein.

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Bangladesh: Haftungsregelungen gefordert

Zum Jahrestag des schweren Fabrikunglücks in Bangladesh hat die Kampagne für Saubere Kleidung gesetzliche Haftungsregelungen für Unternehmen gefordert.

Bislang gebe es keine Möglichkeit, Firmen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn an ihren Produktionsstätten im Ausland Arbeitsrechte verletzt würden, sagte die Vertreterin der Kampagne, Burckhardt, hier im Inforadio. Sie wies darauf hin, dass in den Entschädigungsfonds für die Opfer des Fabrikeinsturzes erst rund ein Drittel der geplanten Summe eingezahlt worden sei.

Bei dem Unglück vor genau einem Jahr waren mehr als 1000 Textilarbeiter getötet worden. In dem Gebäude ließen auch mehrere europäische Firmen produzieren.

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Ecclestone weist Bestechung zurück

Der Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone hat vor dem Münchner Landgericht den Vorwurf der Bestechung zurückgewiesen.

Zum Auftakt des Prozesses verlasen seine Anwälte eine Erklärung. Darin begründete Ecclestone die Geldzahlung an ein früheres Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank mit Erpressung. Er habe Angst gehabt, dass dieser ihn bei den britischen Steuerbehörden anzeige, so der 83-Jährige.

Die Staatsanwaltschaft wirft Ecclestone vor, er habe dem Manager 44 Millionen Dollar gezahlt, damit die Bank ihre Formel-1-Anteile an einen bestimmten Investor verkauft. Der Banker wurde bereits wegen Bestechlichkeit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.

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Fährunglück: Suche nach Opfern verstärkt

Gut eine Woche nach dem Fährunglück vor der Küste Südkoreas haben die Bergungskräfte die Suche nach den Opfern verstärkt.

Wie südkoreanische Medien berichteten, wurden wegen günstiger Wetterbedingungen mehr Taucher eingesetzt. Die Suche konzentrierte sich auf das dritte und vierte Deck des Schiffes, wo besonders viele Opfer vermutet werden. Etwa 130 Insassen werden offiziell noch als vermisst bezeichnet.

Nach Medienberichten könnte die Fähre sehr viel mehr Fracht an Bord gehabt haben als zulässig. Außerdem habe es bereits vor zwei Wochen Probleme mit der Steuerung gegeben.

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Rückzug von Garnisonkirchenspender

Die Stiftung Garnisonkirche sieht den Wiederaufbau der Potsdamer Kirche trotz des Rückzugs eines Sponsors nicht gefährdet.

Verwaltungsvorstand Leinemann sagte im Inforadio, wenn sich die Stiftung Preußisches Kulturerbe aus dem Projekt zurückziehe, sei das zwar bedauerlich, aber schon in der bisherigen Kalkulation sei kein Euro aus diesem Topf enthalten.

Leinemann sprach von unüberbrückbaren Differenzen mit der Bonner Kulturerbe-Stiftung. Diese wollte die Garnisonkirche als Symbol des christlichen Preußens wieder erstehen lassen. Die Organisatoren in Potsdam streben aber eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit an.

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Neues Austauschprogramm "Erasmus Plus"

Bundesbildungsministerin Wanka und Jugendministerin Schwesig haben in Berlin das neue EU-Austausch- und Fortbildungsprogramm "Erasmus Plus" vorgestellt.

Es richtet sich neben Studenten auch an Schüler und Auszubildende. Bis zum Jahr 2020 stellt die EU dafür knapp 15 Millarden Euro Fördermittel bereit. Das sind 40 Prozent mehr als bisher.

Wie Wanka betonte, bietet das Programm jungen Menschen einzigartige Chancen, sich persönlich weiterzuentwickeln und berufliche Kompetenzen anzueignen.

Erasmus zählt in seiner bisherigen Form zu den erfolgreichsten EU-Programmen. Im vergangenen Jahr ermöglichte es mehr als 30.000 Studenten aus Deutschland einen Aufenthalt im europäischen Ausland.

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Architekt Hans Hollein gestorben

Der österreichische Star-Architekt Hans Hollein ist heute in Wien nach längerer schwerer Krankheit gestorben.

Das teilte eine Sprecherin der Familie mit. Hollein wurde 80 Jahre alt. Er war Träger des renommierten Pritzker-Preises.

Hollein galt als einer der prominentesten Vertreter der Post-Moderne in Europa. In Berlin baute er die österreichische Botschaft. Er wirkte auch als Designer, Ausstellungsgestalter und Bühnenbildner.

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A114 wird saniert

Die Autobahn A 114 in Berlin-Pankow wird voraussichtlich in zwei Jahren grundsaniert.

Das hat heute die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr bekannt gegeben. Über den Pankow-Zubringer fahren täglich bis zu 50.000 Autos und LKW. Die Strecke mit ihren zahlreichen Schlaglöchern gilt als die marodeste in Berlin. Seit Jahren hatte das Land die Sanierung wegen anderer Projekte zurückgestellt.

Geplant ist nun eine neue Asphaltdecke und ein zusätzlicher Standstreifen. Es werde eine deutliche Lärmentlastung für die Anwohner geben, so die Senatsverwaltung.

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Senat geht auf Bezirke zu

Zweckentfremdungsverbotsverordnungs-Umsetzungseinigung

In Zeiten, in denen Geringverdiener in die Außenbezirke verdrängt werden und günstiger Wohnraum knapp ist, sollten Wohnungen nicht ohne Genehmigung für Gewerbe oder als Ferienwohnung genutzt werden. Darin sind sich Senat und Bezirke einig. Nur: Wie das entsprechende Zweckentfremdungsverbot umgesetzt werden soll, war monatelang umstritten. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Von Lukas Fuhr _mehr

Zu Pfingsten soll es wieder läuten

Frankfurt erwartet seine Glocken

Nach fast 70 Jahren kehren die Glocken in die St. Marien-Kirche nach Frankfurt (Oder) zurück. Am Donnerstag wird die tonnenschwere Last aus Österreich erwartet, wo die Glocken neu gegossen wurden. Zu Pfingsten sollen sie dann wieder erklingen. Bevor es aber soweit ist, können die Frankfurter sie noch besichtigen. _mehr

Antragsfrist Endet am 30. September

Zeit für frühere DDR-Heimkinder wird langsam knapp

Ehemalige DDR-Heimkinder können Leistungen aus einem Hilfsfonds beantragen - und in Brandenburg haben das auch schon knapp 2.000 Menschen getan. Mehr als 1,7 Millionen Euro Hilfen und Rentenersatzleistungen wurden inzwischen ausgezahlt. Doch wer noch Ansprüche geltend machen will, muss sich beeilen: Anträge sind nur noch bis zum 30. September möglich. _mehr