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So, 05.02.2012 | 10:47 Uhr

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Inforadio-Nachrichten

Juncker schließt Griechenland-Pleite nicht aus

Eurogruppen-Chef Juncker hat den Druck auf Griechenland erhöht.

Er forderte von dem hochverschuldeten Land mehr Anstrengungen bei den vereinbarten Reformen.

Sollten diese ausbleiben, könne Griechenland nicht auf die Solidarität anderer Staaten zählen, sagte Juncker dem "Spiegel". Es würde dann kein neues Hilfsprogramm geben. Das hieße, dass Athen in zwei Monaten die Staatspleite anmelden müsse.

Nach den Worten von Finanzminister Venizelos soll bis heute abend eine Einigung mit den Schuldeninspektoren der Troika stehen.

Das mögliche neue Rettungspaket soll einen Umfang von 130 Milliarden Euro haben.

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Syrische Botschaft in Australien verwüstet

Die Serie von Einbrüchen in Botschaften Syriens ist in Australien fortgesetzt worden.

Etwa 50 Menschen seien in die syrische Vertretung in Canberra eingedrungen und hätten die Einrichtung verwüstet, teilte ein Diplomat mit.

Zuvor hatten Demonstranten die syrischen Botschaften in Berlin, London, Athen, Kairo, Kuweit und Tripolis gestürmt.

Die Aktionen folgten Berichten über ein Massaker syrischer Regierungstruppen in der Protesthochburg Homs. Dort soll es mehr als 200 Tote gegeben haben.

Russland und China blockierten indes mit ihrem Veto eine Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen das syrische Regime.

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Lage in Ägypten heute morgen ruhig

Nach tagelangen Protesten gegen das Militärregime in Ägypten hat sich die Lage am Morgen beruhigt.

In der Nacht hatte es wieder Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben. In der Nähe des Innenministeriums bewarfen Demonstranten Polizisten mit Steinen und zündeten ein staatliches Gebäude an. In der Stadt Suez hatten Polizisten zuvor zwei Demonstranten erschossen.

Auslöser der jüngsten Unruhen war ein Blutbad nach einem Fußballspiel in Port Said vor vier Tagen.

Zivile Berater schlugen jetzt vor, den für Juni geplanten Termin für die Präsidentenwahl vorzuziehen. Dies ist eine der Forderungen von Demokratie-Gruppen in Ägypten.

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Romney siegt in Nevada

Der frühere Gouverneur Romney hat seine Führung im Rennen um die Präsidentschaftkandidatur der Republikaner ausgebaut.

Nach Auszählung nahezu aller Stimmen im US-Staat Nevada liegt er mit etwa 45 Prozent vor seinem Rivalen Gingrich, der auf etwas über 20 Prozent kam. Die Bewerber Paul und Santorum erhielten 20 bzw. 13 Prozent.

Im August soll bei den Republikanern die Entscheidung fallen, wer im November gegen Präsident Obama antritt.

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Neue Vorwürfe gegen Wulff

Gegen Bundespräsident Wulff gibt es neue Vorwürfe.

Er soll in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident beim VW-Konzern einen Skoda zu Konditionen geleast haben, die Aufsichtsräte bekommen. Wulff saß zu jener Zeit im Aufsichtsrat von VW.

Laut niedersächsischem Ministergesetz darf der Regierungschef keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf sein Amt annehmen.

Auch bei seinem privaten Audi soll Wulff Sonderkonditionen bekommen haben. Zurzeit prüft die Berliner Staatsanwaltschaft, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet.

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Goldene Kamera für Tatort-Kommissare

Mit der Goldenen Kamera sind am Abend in Berlin Nina Kunzendorf und Dietmar Bär als beste deutsche Schauspieler ausgezeichnet worden.

Beide Darsteller sind dem breiten Publikum als Tatort-Kommissare bekannt.

Als beste internationale Schauspieler kürte die Jury Scarlett Johannson und Denzel Washington. Der Preis für das "Lebenswerk Musik" ging an die US-Sängerin Dionne Warwick. Ebenfalls für ihr Lebenswerk wurden Oscar-Preisträger Morgan Freeman sowie Mario Adorf geehrt.

Mit der Goldenen Kamera würdigte die Zeitschrift "Hörzu" zum 47. Mal herausragende Leistungen in Film und Fernsehen.

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Kälte hat Europa im Griff

Der Kältewelle in Ost-Europa sind bisher etwa 180 Menschen zum Opfer gefallen.

Nach Behördenangaben wurden allein in der Ukraine 122 Tote registriert, die meisten waren demnach Obdachlose.

Nach heftigem Schneefall wurde in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo der Notstand ausgerufen. Auch die italienische Hauptstadt Rom erlebte mit 10 Zentimetern Schnee ihren stärksten Wintereinbruch seit mehr als 25 Jahren.

In Deutschland wurde mit minus 27,3 Grad in Oberstdorf im Allgäu ein neuer Kälterekord dieses Winters gemessen.

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Hertha droht Abstiegszone

Hertha BSC droht die Abstiegszone der Fußball-Bundesliga. Die Berliner verloren ihr Heimspiel gegen Hannover mit 0:1 und liegen zurzeit auf Platz 15 der Tabelle.

Bayern München verpasste am Abend die Chance, wieder Tabellenführer zu werden. Die Bayern spielten in Hamburg 1:1.

Die weiteren Ergebnisse vom Sonnabend: Leverkusen - Stuttgart 2:2 Schalke - Mainz 1:1 Wolfsburg - Mönchengladbach 0:0 und Hoffenheim - Augsburg 2:2

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rbb-Regionalmeldungen

Facebook - das größte soziale Netzwerk im Internet (Bild: dpa)

Internet

Berliner Polizei prüft Facebook-Auftritt

Die Berliner Polizei prüft laut eigenen Angaben, ob sie in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. aktiv werden soll. Derzeit werde ein Projekt vorbereitet, das sich mit den Chancen und Risiken der Nutzung befasst, sagte Innenverwaltungssprecher Sukale am Sonntag. _mehr

Polizist bei Schießübungen (Bild: dpa)

Staatsdiener

Brandenburgs Polizisten werden immer älter

Das Durchschnittsalter von Brandenburgs Polizisten ist weiter gestiegen. Waren die Ordnungshüter 2002 im Schnitt 42 Jahre alt, seien es jetzt etwa 45 Jahre, gab Brandenburgs Innenminister Woidke (SPD) am Sonntag bekannt. _mehr

Grabstelle von Hatun Sürücü (dpa-Bild)

Frauen/Gewalt

Kolat erinnert an Todestag von Hatun Sürücü

Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat zu mehr Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen aufgerufen. Die 23-jährige Hatun Sürücü war am 7. Februar 2005 in Berlin-Tempelhof von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen worden, weil sie ihr Leben nicht nach den Vorstellungen der Familie führen wollte. _mehr

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