Ute Büsing (Bild: Dieter Freiberg, rbb)
Bild: Dieter Freiberg, Inforadio, rbb

- Ute Büsing

Autorin, Kulturredakteurin

Geboren in Schleswig-Holstein, aufgewachsen im Bergischen Land, nachgeschult in West-Berlin, ging ich in den 80ern für sechs Jahre nach New York. Von dort berichtete ich über Armut im sozialen Abseits, Bürgerrechts- und Friedensbewegung, die Präsidentschaftswahlkämpfe des Afroamerikaners Jesse Jackson und die Jazzszene. Für die taz war ich Korrespondentin bei den Vereinten Nationen.

Im Wendejahr 1989 kehrte ich zurück, schrieb für die Zeitschrift für Mode und Kultur, Sibylle, und dockte beim SFB an, wo ich während des Studiums beim Journal in Drei mein Handwerk erlernt hatte. Im zweiten Jahr auf Sendung kam ich als Kultur-Autorin zum rbb-Inforadio, wo ich hauptsächlich über Theater und Literatur berichte.

Die letzten Sendungen und Beiträge von Ute Büsing

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  • Szenenfoto: Sommergäste - Deutsches Theater Berlin
    Arno Declair

    "Sommergäste" im DT

    Maxim Gorki schrieb "Sommergäste" 1904, am Vorabend der Russischen Revolution. Laut eigener Aussage wollte er mit diesem Szenenreigen und Beziehungsgeflecht "die moderne bürgerlich-materialistische Intelligenz darstellen", eine bequem gewordene Gesellschaft, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher ist und in der es ruhelos rumort. Daniela Löffner hat das Drama für das Deutsche Theater inszeniert. Ein Premierenbericht von Ute Büsing.

  • Volksbühne Berlin am Rosa Luxemburg Platz
    David Baltzer

    Premierenkritik: "Liberté" in der Volksbühne

    "Liberté" ist geschrieben und inszeniert an der Berliner Volksbühne von Albert Serra. Es ist die erste Theaterarbeit des preisgekrönten katalanischen Film- und Theaterregisseurs im deutschsprachigen Raum. In dem Stück geht es um eine Gruppe französischer Libertins, die der neuen ultrakonservativen Regierung Ludwigs des XVI. entkommen waren. Gemeinsam treffen sie sich mit dem legendären deutschen Freidenker und Verführer Duc de Walchen und wollen die Libertinage nach Deutschland exportieren, eine Philosophie, die auf der Ablehnung moralischer Grenzen und Autoritäten beruht. Ein Premierenbericht von Ute Büsing.

  • Szenenbild: Unendlicher Spaß
    David Baltzer/bildbuehne.de

    "Unendlicher Spaß" in den Sophiensälen

    "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace ist der Versuch, die gegenwärtige Welt zu erzählen, ohne sie einer einheitlichen Deutung zu unterwerfen. In seinem Roman geht es um sehr alltägliche aber auch ungewöhnliche Geschehnisse und Erfahrungen, beispielsweise von Vögeln, die  mitten im Flug einen Herzinfarkt erleiden. Die Bühnen-Adaption von Thorsten Lensing für die Berliner "Sophiensaele" zeigt ein Ensemble von Menschen, die immer wieder von ihrem Leben, ihren Gefühlen und Gedanken überrascht und überfordert sind.

  • Szenenbild: nschen, Orte und Dinge - Berliner Ensemble
    Matthias Horn

    Fragwürdig: "Menschen, Orte, Dinge"

    Von Macht und dem Horror von Sucht handelt das tragisch-komische Stück "Menschen, Orte und Dinge" des britischen Autors Duncan Macmillan. Es ist ganz aus der Perspektive der jungen Schauspielerin Emma erzählt, die keinen festen Bezugspunkt zu haben scheint und sich zwischen den Polen Glamour und rauschhaftem Absturz bewegt. Bernadette Sonnenbichler, Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus, inszeniert mit "Menschen, Orte und Dinge" in der deutschsprachigen Erstaufführung erstmals in Berlin am Berliner Ensemble. Ein Premierenbericht von Ute Büsing.

  • "Klassenbuch" - Eine Inszenierung des Jungen DT
    Arno Declair

    Dringlich, fragmentiert und verstörend: "Klassenbuch"

    "Klassenbuch" das klingt altmodisch und dröge. Es ist aber ein Roman des Schriftstellers und Dramaturgen John von Düffel, der heutige Schülerwirklichkeit in den Blick nimmt. Das junge DT am Deutschen Theater Berlin hat von Düffels Roman jetzt dramatisiert. Ute Büsing war in der Uraufführung


Sendungen

Die Schauspielerin Sophie Nelisse als Liesel Meminger in einer Filmszene des Kinofilms "Die Bücherdiebin". (Bild: dpa)
dpa

Quergelesen

Das Literatur-Magazin im Inforadio bietet Interviews und Gespräche mit Literaten und Verlegern, berichtet über Preise und Preisträger von Büchner bis Bachmann sowie über Festivals und Lesungen. Quergelesen kennt sämtliche Neuerscheinungen und Newcomer. Durch die Sendung führen Ute Büsing oder Marianne Mielke.
Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)
dpa

Kultur

Der Wegweiser durch die weite Berlin-Brandenburgische Kulturlandschaft: Premierenkritiken, Film- und Musik-Tipps, Buchbesprechungen und Rundgänge durch aktuelle Ausstellungen. Die Kultur präsentiert das Wichtigste aus den Theater- und Kinosälen, Opern- und Konzerthäusern, Museen und Galerien und anderen Kulturräumen der Region und darüberhinaus.