Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
Bild: (Bild: Dieter Freiberg)

- Gabriele Heuser

Reporterin und Moderatorin

Ich komme aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Sinzig, dort, wo die Ahr in den Rhein mündet. Schöne Gegend übrigens, die nicht nur Weinkennern sehr gefällt! Abitur habe ich in einer Klosterschule gemacht, auf einer Insel im Rhein mit dem klingenden Namen Nonnenwerth. Auf mein Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie in Köln, Edinburgh und Bonn folgte ein Volontariat bei der Deutschen Welle. Im Rahmen dieser Ausbildung kam ich am 1. Januar 1990 ins Außenstudio Berlin. Eigentlich nur für zwei Monate, aber inzwischen bin ich schon über 20 Jahre hier.

1991 wurde ich Redakteurin in der Abteilung "Politik und Zeitgeschehen Hörfunk" beim SFB. Seit 2004 arbeite ich beim Inforadio als politische Berichterstatterin, Reporterin und Moderatorin am Abend. Mein besonderes Interesse gilt der Außenpolitik, deshalb führe ich auch regelmäßig Gespräche in der Rubrik Weltsichten am Wochenende.

Die letzten Sendungen und Beiträge von Gabriele Heuser

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  • Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen, im Ulma Family Museum (Bild: dpa/AP/Alik Keplicz)
    AP/dpa/Alik Keplicz

    Polen: das Holocaust-Gesetz und seine Bedeutung

    Trotz internationaler Proteste hat Polens Präsident Andrzej Duda das sogenannte "Holocaust-Gesetz" unterschrieben. Danach soll – kurz gefasst – bestraft werden, wer dem polnischen Volk oder Staat die Verantwortung oder Mit-Verantwortung für vom Dritten Reich begangenen Nazi-Verbrechen zuschreibt. Bereits im Vorfeld hatte dieses Gesetzesvorhaben für einigen diplomatischen Ärger gesorgt, mit Israel oder auch den USA. Inzwischen belastet es auch das Verhältnis zwischen Polen und der Ukraine. Um zu verstehen, was in unserem Nachbarland geschieht, sprechen wir mit Inforadio-Korrespondent Jan Pallokat.

  • Kämpfer der von der Türkei unterstützten "Freien Syrischen Armee" sichern am 24.01.2018 die von der türkischen Armee besetze Gegend um Azaz (Syrien).
    DHA-Depo Photos/AP

    Was steckt hinter der türkischen Offensive in Nordsyrien?

    Die Türkei hat am 20.01. die Offensive "Olivenzweig" gegen kurdische Milizen in der syrischen Provinz Afrin gestartet - zunächst mit Luftschlägen. Die türkischen Streitkräfte setzen dabei auch deutsche Kampfpanzer ein. Diese türkische Invasion bringt weiter Unruhe in eine Region, die ohnehin militärisch und politisch ein schwer kalkulierbares Minenfeld ist. Hier sind beinahe sämtliche Akteure des Nahen Ostens mit jeweils eigenen Interessen involviert: die USA, Russland, Syrien, die Kurden, die Terrormiliz des IS und auch der Iran. Keine einfache Gemengelage, über die Gabriele Heuser mit dem ARD-Korrespondenten in Istanbul, Christian Buttkereit, gesprochen hat.

  • Viktor Orbán beim EU-Migrationsgipfel in Brüssel am 14.12.2018
    imago/ZUMA Press

    Viktor Orbán - ein europäischer Störfall?

    Als Donald Trump sein Amt antrat, wurde auch in Ungarn gefeiert, denn der US-Präsident gilt dort als Wegbereiter für die eigene Politik in die gleiche Richtung. Bei den Parlamentswahlen am 8. April könnten die Weichen neu gestellt werden, aber nach acht Jahren Ministerpräsident Viktor Orban sitzt er fester im Sattel denn je. Warum ist Orban so erfolgreich im eigenen Land und wie schafft er es, Ungarn in einen mehr und mehr autoritären Staat umzubauen und das auch noch mitten in der EU? Diese Fragen erörterte Gabriele Heuser mit Stephan Ozsvàth.

  • "Ja zum Frieden", Versammlung zur Unterschrift des Friedensabkommens in Bogotá
    Camilo Ara

    Kolumbien: Friedensprozess mit Rückschlägen

    Vor einem Jahr unterzeichneten die kolumbianische Regierung Lateinamerikas älteste und größte Guerillabewegung FARC nach vierjährigen Verhandlungen ein Friedensabkommen. Die FARC legte ihre Waffen nieder und stellte sich als Partei neu auf. In den Verhandlungen mit der zweitgrößten Guerilla ELN konnte ebenfalls ein Waffenstillstand erreicht werden und auch die Paramilitärs kündigten jetzt ihre Bereitschaft zur Entwaffnung an. Anja Heuft ist Leiterin des GIZ-Projekts ProPaz (Für den Frieden) in Kolumbien. Im Gespräch mit Gabriele Heuser erörtert sie derzeitige Entwicklungen vor Ort und die Maßnahmen, welche die GIZ im Auftrag der Bundesregierung ergreift, um den Friedensprozess in Kolumbien voranzutreiben.

  • Die Solarstation NOOR in der Region Ouarzazate
    GIZ

    Marokko - Wege aus der Perspektivlosigkeit

    Seit den 1960er Jahren hat sich Marokko zu einem wichtigen Herkunftsland von Migranten in Europa entwickelt. Denn in Marokko lebt noch heute rund ein Fünftel der ländlichen Bevölkerung in Armut. Die Unzufriedenheit vieler Menschen über mangelnde Bildungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten, nicht ausreichende Perspektiven am Arbeitsmarkt, sowie eine qualitativ nicht ausreichende berufliche Qualifizierung stellen die Regierung vor große Herausforderungen. Jürgen Dierlmaier, Landesdirektor der GIZ in Marokko, berichtet im Gespräch mit Gabriele Heuser über Maßnahmen, Zukunftsperspektiven für Menschen in Marokko zu entwickeln.


Sendungen

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

Das Forum

Im Forum mit Harald Asel steht die Kultur und ihre gesellschaftliche Rolle im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur für städtische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen? Welche Rolle kann eine gelungene Kulturpolitik spielen? Wie kommt das Neue in die Wissenschaften?
Der Roboter I2D2s mit seinem Erfinder Christoph Hocke (Bild: dpa)
dpa

WissensWerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft und Technik? Auf diese und andere Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung geben Thomas Prinzler und  Kollegen Antworten.