Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
Bild: (Bild: Dieter Freiberg)

- Gabriele Heuser

Reporterin und Moderatorin

Ich komme aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Sinzig, dort, wo die Ahr in den Rhein mündet. Schöne Gegend übrigens, die nicht nur Weinkennern sehr gefällt! Abitur habe ich in einer Klosterschule gemacht, auf einer Insel im Rhein mit dem klingenden Namen Nonnenwerth. Auf mein Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie in Köln, Edinburgh und Bonn folgte ein Volontariat bei der Deutschen Welle. Im Rahmen dieser Ausbildung kam ich am 1. Januar 1990 ins Außenstudio Berlin. Eigentlich nur für zwei Monate, aber inzwischen bin ich schon über 20 Jahre hier.

1991 wurde ich Redakteurin in der Abteilung "Politik und Zeitgeschehen Hörfunk" beim SFB. Seit 2004 arbeite ich beim Inforadio als politische Berichterstatterin, Reporterin und Moderatorin am Abend. Mein besonderes Interesse gilt der Außenpolitik, deshalb führe ich auch regelmäßig Gespräche in der Rubrik Weltsichten am Wochenende.

Die letzten Sendungen und Beiträge von Gabriele Heuser

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  • Skyline von Hongkong bei Sonnenuntergang
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    Die politische Lage in Hongkong

    Ein Land - zwei Systeme: So lautete das Prinzip, als Hongkong im Juli 1997 von den Briten vollständig an China zurückgegeben wurde. Von da an sollte Hongkong noch für 50 Jahre sein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem beibehalten dürfen. 20 Jahre davon waren 2017 verstrichen und die ständigen Interventionen der Regierung in Peking machen deutlich, dass das Versprechen für die verbleibenden knapp 30 Jahre nur noch bedingt gilt. Was wird aus Hongkong und seiner weltoffenen Gesellschaft und wie entwickelt sich der Wirtschaftsstandort unter chinesischer Führung? Darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent Steffen Wurzel.

  • Ein Supermarkt in Venezuelas Hauptstadt Caracas: Eine Frau schaut nach Lebensmitteln in spärlich bestückten Regalen
    AP

    Wohin steuert Venezuela?

    Venezuela, der südamerikanische Staat an der Karibikküste, dürfte eigentlich recht gut leben, denkt man an die riesigen Ölvorkommen, die zu den größten der Welt gehören. Doch die ohnehin marode Wirtschaft des sozialistisch geführten Staats steckt in einer tiefen Rezession und droht zu kollabieren, nicht zuletzt wegen des Ölpreis-Verfalls der vergangenen Jahre. Die Inflation von mehr als 4000 Prozent trifft die Bevölkerung hart. Lebensmittel und Konsumgüter sind knapp geworden, und der tägliche Kampf ums Überleben prägt den Alltag. Über die desaströse Lage in Venezuela spricht Gabriele Heuser mit Anne-Katrin Mellmann, ARD-Korrespondentin für Mittelamerika und die Karibik.

  • Sonnenuntergang in Johannesburg, Südafrika
    imago/robertharding

    Die großen Themen des südlichen Afrika

    In Südafrika war Jan Phillippe Schlüter in den vergangenen fünf Jahren ARD-Korrespondent und in dieser Zeit hat er intensiv verfolgt, was in der gesamten Region im südlichen Afrika passiert und darüber berichtet. Dabei hat er viel erlebt, politische Umbrüche genauso wie Naturkatastrophen, aber auch faszinierende Landschaften kennengelernt und ein ganz anderes Lebensgefühl als in Deutschland. Ende April wird seine Zeit als ARD-Korrespondent enden und aus diesem Anlass sprach Gabriele Heuser mit ihm über die wichtigsten Themen dieser Region.

  • Blick auf Jerusalem zum Tempelberg mit Felsendom (Israel)
    imago/CHROMORANGE

    Israel - Alltag im Ausnahmezustand

    Israel ist ein Land, das hin- und her gerissen ist zwischen Normalität und Ausnahmezustand, zwischen Konsum und Krieg, zwischen der Sehnsucht nach Frieden und dem Bedürfnis nach Sicherheit - so zumindest beschreibt es Richard C. Schneider in seinem gerade erschienenen Buch "Alltag im Ausnahme-Zustand". Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Nahen Osten, war über zehn Jahren lang als Chefkorrespondent und als Studioleiter der ARD in Tel Aviv tätig und verantwortlich für die Fernsehberichterstattung aus  Israel und den palästinensischen Gebieten. Über seinen Blick auf Israel sprach Gabriele Heuser mit dem Journalisten und Buchautor.

  • Mädchen eines Colleges der Stadt Dapchi im Nordosten Nigerias, die von der Terror-Miliz Boko Haram gekidnappt waren, nach ihrer Freilassung am 21. März 2018.
    AP

    Nigeria im Griff der Boko Haram

    Gute Nachrichten kamen diese Woche aus Nigeria. Am Mittwochmorgen kehrten 104 von insgesamt 110 Mädchen wieder zu ihren Eltern zurück in die Kleinstadt Dapchi im Nordosten Nigerias. Dort hatten Islamisten der Terror Miliz Boko Haram sie Mitte Februar aus einer Schule verschleppt. Die Freude über ihre Rückkehr war zunächst groß und überdeckte die vielen Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dieser Entführung und ihrem überraschenden Ende. Viele Fragen zu den genauen Umständen und Hintergründen blieben jedoch zunächst offen. Darüber sprach Gabriele Heuser mit dem ARD-Korrespondenten Jens Borchers, der die Aktivitäten von Boko Haram im Nordwesten Nigerias und den angrenzenden Staaten schon seit mehreren Jahren beobachtet. 


Sendungen

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

Das Forum

Im Forum mit Harald Asel steht die Kultur und ihre gesellschaftliche Rolle im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur für städtische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen? Welche Rolle kann eine gelungene Kulturpolitik spielen? Wie kommt das Neue in die Wissenschaften?
Der Roboter I2D2s mit seinem Erfinder Christoph Hocke (Bild: dpa)
dpa

WissensWerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft und Technik? Auf diese und andere Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung geben Thomas Prinzler und  Kollegen Antworten.