ARCHIV, 18.10.2017: Ein versenkter Munitionsrest liegt in der Kolberger Heide am Ausgang der Kieler Förde in der Ostsee (Bild: picture alliance/dpa/Forschungstauchzentrum CAU Kiel)
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Wissenswerte - Tickende Zeitbomben - Munition und Sprengstoff im Meer

Um die Demilitarisierung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg vorauszutreiben, entsorgten die Alliierten Munition und Sprengstoff in Nord- und Ostsee. Seitdem rosten auf dem Meeresboden etwa 1,6 Millionen Tonnen vor sich hin. Das Weltkriegserbe gefährdet Schifffahrt, Menschen und Umwelt. "Es ist eins vor Zwölf", sagt Tiefseeforscher Jens Greinert. Von Axel Dorloff

Zur Person

Jens Greinert ist Professor am Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Dort leietet er mehrere Munitions-Projekte.

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