Geschlossene Broschüre, die von der Initiative «Archives des luttes des femmes en Algérie» (»Archive der Frauenkämpfe in Algerien») im Rahmen der documenta fifteen ausgestellt ist und antisemitische Bildsprache enthält. foto: dpa/Uwe Zucchi
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Kultur - documenta: Lässt sich Antisemitismus so verhindern, Herr Farenholtz?

Und wieder sind antisemitische Stereotype auf der documenta aufgetaucht. Interims-Geschäftsführer Alexander Farenholtz hat das Amt von Sabine Schormann übernommen, die infolge des ersten Eklats zurückgetreten war. Er räumt jetzt Versäumnisse im documenta Beschwerdemanagement ein.

 

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Eine Frau hält auf der documenta fifteen im Fridericianum die Broschüre mit dem Titel «Presence des Femmes», die 1988 in Algier erschienen ist, in den Händen. Sie enthält weitere als antisemitisch kritisierte Motive. foto: dpa/Uwe Zucchi
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Kultur - Neue Antisemitismus-Vorwürfe gegen die documenta #15

Nachdem zum Start der Weltkunstschau ein Banner zum Skandal geführt hat, wurde ein weiteres Exponat mit antisemitischer Bildsprache entdeckt. Es handelt sich um eine Broschüre der Initiative "Archives des luttes des femmes en Algérie". Die Reaktionen sind heftig. Von Nikolaus Frühling

Von der Sonne in rötliches Licht getaucht ist eine Wolke neben dem leeren Gerüst, an dem zuvor noch das umstrittene Großbanner "People's Justice" des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi hing.
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Newsjunkies - Kunst und Antisemitismus: Die Documenta in Unruhe

Die documenta kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erneut ging es in Kassel um die Frage, wie man verhindern kann, dass antisemitische Werke ausgestellt werden - und wie es nun weiter geht mit dieser Ausstellung. Franziska Hoppen und Hendrik Schröder fragen ganz grundsätzlich: Wie wird diese Debatte um antisemitische Werke geführt und warum?