Eine Frau mit einer Israel-Flagge steht vor dem teilweise verhüllten, großflächigen Banner, eine Figurendarstellung "People’s Justice" (2002) des Kollektivs Taring Padi mit den umstrittenen Figuren. foto: dpa/Swen Pförtner
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Kommentar - documenta-Skandal schreit nach Konsequenzen

Die großflächige Banner-Installation mit antisemitischer Bildsprache haben die documenta diskreditiert. Versuche, Bildmotiv und Kontext zu relativieren, schlagen fehl. Vielmehr handelt es sich bei dem Banner um klassischen, uralten Judenhass, meint Kulturkorrespondentin Maria Ossowski.

Anm. d. Redaktion: Mittlerweile hat Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle bekannt gegeben, dass die umstrittene Banner-Installation abgebaut wird.

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Teilweise verhüllt ist ein großflächiges Banner, eine Figurendarstellung "People’s Justice" (2002) des Kollektivs Taring Padi mit den umstrittenen Figuren. foto: dpa/Swen Pförtner
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Kultur - Antisemitische Bildsprache: Wie konnte das passieren?

Auf der documenta ist das umstrittene Werk mit antisemitischen Motiven mittlerweile abgedeckt worden. Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, bemängelt eine kuratorische Gesamtverantwortung und sieht einen Strukturfehler.