Zwei E-Autos laden am Straßenrand
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Interview - ADAC: Mehr und kleinere E-Autos müssen auf den Markt kommen

Beim Mobilitätsgipfel ist am Dienstag noch einmal bekräftigt worden: Bis 2030 sollen auf Deutschlands Straßen mindestens 15 Millionen vollelektrische Autos rollen. Doch aktuell übersteige die Nachfrage das Angebot, sagt ADAC-Sprecherin Katrin van Randenborgh. Die gute Nachricht sei, dass die E-Autos zunehmend alltagstauglich seien.

Bei der E-Mobilität sei Deutschland in eine schwierige Lage geraten, weil im vergangenen Jahr Fahrzeuge schlecht verfügbar gewesen seien. "Wir hatten enorm lange Lieferzeiten", sagt Katrin van Randenborgh, Unternehmenssprecherin des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC). Deshalb sei die Nachfrage nach E-Autos im Moment größer als das Angebot.

"Es müssen unbedingt mehr Fahrzeuge und es müssen vor allem auch kleinere Fahrzeuge auf den Markt und das natürlich auch in einer besseren Verfügbarkeit", sagt van Randenborgh. Die gute Nachricht sei aber, dass die Reichweite der E-Autos in den vergangenen fünf Jahren enorm gestiegen sei. Elektromobilität werde somit zunehmend alltagstauglich, so die ADAC-Sprecherin.

ADAC: Es fehlen günstige E-Autos für Jedermann

 

Allerdings seien die Preise noch sehr hoch. "Aber sie werden nach wie vor reduziert, es gibt ja noch eine Förderung." Dennoch würden "kleinere günstige Fahrzeuge für Jedermann" fehlen. Einige deutsche Hersteller würden auf hochpreisige Fahrzeuge setzen. "Um die Elektromobilität in die Breite zu treiben, ist das natürlich schwierig."

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