Feuerwerksartikel werden in den Regalen eines Baumarktes angeboten.
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Interview - Pyrotechnikverband: Nachfrage nach Feuerwerk höher denn je

Nach einem Verkaufsverbot in den vergangenen beiden Jahren sind ab Donnerstag wieder Böller und Raketen für Silvester erhältlich. Die Auftragslage sehe in diesem Jahr "unglaublich gut" aus, sagt Ingo Schubert, Vorsitzender des Bundesverbands Pyrotechnik. Teilweise könne man die Aufträge nicht mehr bewältigen.

"Es zeichnet sich ab, dass die Nachfrage höher denn je ist", sagt Schubert. Die Auftragslage bei Online-Bestellungen sei so groß, dass man diese teilweise gar nicht mehr bewältigen kann. Auch Schubert selbst sei ausverkauft, obwohl er nur Profi-Pyrotechnik verkauft. "Die Auftragslage sieht unglaublich gut aus."

Ware aus China "unglaublich" teurer geworden

 

Die Discounter hätten bei den Feuerwerkskörpern seit zwei Jahren Ware eingelagert, deshalb müssten die Verbraucher dort kaum teurere Preise erwarten. "Beim Fachhandel sieht es ein bisschen anders aus." Diese hätten auch schon während des Jahres Pyrotechnik verkaufen können, sagt Schubert. Deshalb hätten sie zu teureren Preisen nachbestellen müssen.

"Die Ware, die aus China nachkommt, ist unglaublich im Preis gestiegen." Denn man müsse inzwischen dreimal so viel für den Versand gefährlicher Güter per Seefracht bezahlen. Außerdem hätten die chinesischen Produzenten jedes Jahr die Preise um 10 bis 15 Prozent erhöht.

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Symbolbild: verschiedene Feuerwerkskörper.
picture alliance / Andreas Franke

Interview - Silvester: Polizei Berlin setzt 1100 Einsatzkräfte zusätzlich ein

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Böller am Silvesterabend
picture alliance/dpa/ Patrick Pleul

Interview - Feuerwehr rechnet mit sehr vollen Rettungsstellen an Silvester

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