Rauch über Kursk
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Interview - Hardt (CDU) verteidigt Ukraines Angriff auf russische Flughäfen

Die Ukraine hat nach russischen Angaben Militärstützpunkte auf russischem Gebiet angegriffen. Die Bundesregierung sagt, die Ukraine dürfe sich nicht nur auf eigenem Staatsgebiet verteidigen. Auch der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Hardt (CDU) unterstützt das: Es gehe um die Sicherung von Strom und Wasser.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, hält das Recht auf Selbstverteidigung der Ukraine auch außerhalb der Staatsgrenzen für legitim. Russland führe einen "Terrorkrieg gegen die Zivibevölkerung in der Ukraine". Ziel sei es, den Menschen einen harten Winter zu bescheren. Wärme-, Strom- und Wasserversorgung sollen lahm gelegt werden - um so den Widerstandswillen in der Bevölkerung zu brechen.

Hardt: Ukraine will Start von Flugzeugen oder Raketen verhindern

 

Die Angriffe auf die Infrastruktur passiere mithilfe von Luftschlägen. "Wenn die Ukrainer eine Möglichkeit sehen, das Starten solcher Flugzeuge oder Raketen zu verhindern, ist das im Sinne der Kriegsführung absolut legitim", meint Hardt.

Zwei russische Militärflughäfen beschossen

 

Im Ukraine-Krieg sind in dieser Woche erneut Ziele in Russland von Drohnen attackiert worden. Auf einem militärisch genutzten Flugplatz in Kursk etwa brach ein Feuer aus. Russland macht die Ukraine dafür verantwortlich. Die Ukraine äußerte sich nicht dazu. Unterdessen hat Russland die schweren Raketenangriffe auf zivile Objekte in der Ukraine als militärisch notwendig gerechtfertigt.