Berlins Wirtschaftssenator Stephan Schwarz
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Interview - Schwarz: Mehr Hilfen für Unternehmen – und alle Energieträger

Am Donnerstag berät die Ministerpräsidentenkonferenz über weitere Entlastungen in der Energiekrise. Berlins parteiloser Wirtschaftssenator Stephan Schwarz fordert mehr Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen – und für alle Energieträger, also nicht nur Gas und Strom, sondern auch Öl und Holzpellets.

Berlins parteiloser Wirtschaftssenator Stephan Schwarz fordert, kleinen und mittleren Unternehmen in der Energiekrise mehr zu helfen. Die mittelständischen Unternehmen seien das Rückgrat der Wirtschaft in der Hauptstadt. Deswegen müsse es Härtefallregelungen für Firmen geben, die einen besonders hohen Energiekostenanteil hätten.

Es sei so, "dass Unternehmen, die insbesondere einen Energiekostenanteil über dem Durchschnitt haben von ich sag mal vier bis fünf Prozent, dass die sich schon große Sorgen machen und unter Umständen auch in existenzbedrohende Situationen kommen können", so Schwarz.

Schwarz fordert Hilfe für alle Energieträger

Dabei müssten zudem alle Energieträger betrachtet werden, sagt der Senator: "Bisher ist beim Bund nur die Rede von Gas und Strom, das ist schon mal alles sehr gut. Aber diejenigen, die zum Beispiel mit Öl oder Holzpellets heizen, die sind völlig außen vor."

Am Nachmittag beraten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit Bundeskanzler Scholz über weitere Entlastungen wegen der Energiekrise.

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