Symbolbild: Mundschutz auf Bahnsteigen und im ICE
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Interview - FDP: Corona-Regeln sind "Instrumentenkasten" für die Länder

Der Bundestag stimmt darüber ab, welche Corona-Regeln im Herbst und Winter gelten sollen. Vorgesehen ist nur eine Maskenpflicht in Fernzügen, Pflegeheimen, Kliniken und Arztpraxen bundesweit. Die Länder haben viel Entscheidungsspielraum, meint FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus.

Vor der Bundestagsabstimmung über die Corona-Regeln für den Herbst und Winter betont die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus die hohe Eigenverantwortung der Bundesländer. Die Bundesvorgaben seien ein "Instrumentenkasten" für die Länder, die ab Oktober entscheiden können, ob etwa eine Maskenpflicht in Geschäften oder in Restaurants gelten solle.

Geschäfte und Restaurants können auch Hausrecht nutzen

 

Bundesweit soll es eine Maskenpflicht in Fernzügen und medizinischen Einrichtungen geben. Diese Regelung sei auch "zu Gunsten der Unternehmer", so die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP. Jeder könne für sich entscheiden - etwa zusätzlich eine Maskenpflicht einzuführen oder sie durch einen aktuellen Corona-Test zu ersetzen. Als Beispiel nannte Aschenberg-Dugnus eine Single-Party: Hier sei ein Mundschutz vermutlich nicht sehr sinnvoll, stattdessen ein frischer Test.

Aschenberg-Dugnus für weitere Corona-Impfkampagne

 

Aschenberg-Dugnus spricht sich außerdem für eine neue Impfkampagne aus: So etwas solle es "auf jeden Fall" noch einmal geben. Wichtig sei ihr persönlich auch, dass zusätzlich zu Corona auch für eine Grippe-Impfung geworben werde.